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Full text of "Verzeichniss der Handschriften der Kieler Universitätsbibliothek, welche die Herzogthümer Schleswig und Holstein betreffen"

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Verzeichniss 



der 



Handschriften 



der 



Kieler Universitätsbibliothek, 

welche 

die Herzogthümer Schleswig und Holstein 

betreflfen. J ^^.^ 



Von 



H. ^R^t j e n , 

Üoctor der Rechte und Philosophie, ProreNsnr uud Bibliothekar. 



Band 1 : 

« 

Handschriften zur allgemeinen Geschichte. 



Separat- Aasgabe aus den Nordalbingisohen Studien. 



Kiel. 

In Commission der Akademischen Bachhandlung. 

1858. 



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- Vorwort ■ 

• •1..' • , *t< • 

Dem Sdhfffftse des Verzeichnisses derjenigeu Handschriften 
Acr-tÜeler- UokerailM»-filbliothek,' w 4it Geschichte und 
das Recht der HerzogthUmer Schleswig und Holstein betreffen, 
habe ich ela Keguter hinzilgelttgt, das YerMicfauiss brauehh^ 
hai^r zu madien. Es schien ' ^Kes IHtt so nOthiger, da, 
ädMem das Verzekhniss aogefaogen wurde, der erste Band 
desselben i;md Si^hott 1847 geschlossen, die BfihÜothekinattche 
Manuscripte erwarb, welche deshalb Dicht an den gehürigeu Platz 
gdlirtfoht WeiÜen-^ldsmiten; uitXk htfben mehrere Handschriften 
verschiedenen fohalt, und ich wünschte durch dieses Register 
dazu beizutragen, dass das Yerzeichniss gewissermaasseft ein 
Repertorium wenigstens eines Theiis der Geschichte und des 
Rechts der Uerzogthümer vertreten kOnne. 

Sollte ich das Yerzeichniss von Neuem beginnen, so würde 
ich mehr ?on dem Inhalte der Uaudschnften aufnehmen, ich 
habe diesen Mangel durch das Register, so viel thunlich, zu 
heben gesucht, so wie manche Druckfehler ^des Verzeichnisses 
in dem Register Yerbessert. Waitz's Zuspruch hat mich von 
Anfang an bei der mühsamen Arbeit gestärkt, und Jpseu's 
Areundüche Aufmerksamkeit und Htllfe so wie seine Schrift über 
die Landtage mich beim Fortgange der Arbeit ermuntert. 



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IV 



Die wichtigsten Handschriften des Verzeichnisses sind nach 
meiner Ansicht die Landtagsacten und ich habe io den Nach- 
trügen und dem Register hierauf besondem Fleiss gewandt. 

Die einzelnen Bogen des Verzeichnisses der Handschriften 
sind mit den Heften der Nordalbingiscben Studien erschienen, 
werden jedoch für den Gebrauch davon zu trennen und mit 
den besonders gedruckten Titeln des Verzeichnisses zu binden 
sein. Vom trslen ßande des Verzeichnisses erschienen Bog. 1 
mit Band i, Heft 1 der Studien, Bogen 2—9 mit Bd. 1 Heft 2, 
Bogen 10 mit Band 2 Heft 1, Bogen 11—14 nut Bd. 9 Heft 2, 
Bogen io und 16 mit Bd.3 .1|«l, Bggen 17—19 unddier.TiM 
zum ersten Band des Handscbriftea-Verceifibpl^es mit Saud .41 
Heft 2 der Nordalbingischeu Studien. Von dem zweiten Bande 
des HaadsGlMriAen-V^;i(BicbDisse$ erscfaienen Bogen 1. und 2. mji 
Band 5 H. 1 , Bogen 3 bis Seile 40 mit Band 5 Hieft 2 und 
Seite 41 bis 444» sowie Titel Vorwort und Inhfdt^angabe mit 
Band 6 Heft 2 der Nordalbingiscben Studien* 

Die folgenden Angabe^ und Uebersicb^fn.düi^n gleich- 
falls zur Verrollstandigung des Verzeichnisses Uber die Land- 
tagsacten dienen. . . . „ - . - ^ 




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J r 

Der historischen Gesellschaft gehört eine Sammlang von Landtagsacteo 
kl- 4FoH0*Miiiie»9 die imOftAxen nit den ScniBiliingeB der Universiläts- 
BIkliotlMk IUi«refnMliamt| sie begimil Jtdoch erst mit dem Jalir 1616^ 
dsiii Strsit «ber die Wahl des Heniogs Friedrlcli* Die Stinde woliten 
9k» eBsttfsiige'Wert «Wahl md 'Webireeiit*' gern vermeidet y aber das 
Bisclii bebaaiileB md doch liicbt als Bebellen angesehen werden^ womit 
sie' nicb dem Kaiserlichen Befehl von IfiOO bedroht worden; sie be« 
riefen sich gegen die Dednction ans dem Kaiserlichen Schreiben von 
IMO'auf «spiteie Kaiserliche Schreiben vom IL nnd 11^ Jnll 1801 und 
18. Febmar 1601, gaben jedoch erst soweit nach, dass in der Confir« 
mationsurkunde gesagt werde : „jedoch den punclum electionis ad pri- 
mogenitum restringiref* darauf; dass es so laute; ,,jedoch den punctum 
electionis ad Jas primogeniturae reducirl^. Der Herzog unterschrieb die per- 
gamentene Confirmationsurkunde und beeidigte sie in der Versammlung, 
worauf die Huldigung am 20. Dcbr. 1616 auf dem Rathhanse lu Schleswig , 
geleistet, und nur der Pofterität halber eine Ausführung der Rechte der 
Stiode, in Beiiehung auf die Wahl, zu den Acten gelegt wurde. 

Auffallend ist, dass bei dem Streit ober das Recht, den Landesherm 
SP wiWen, nicht Bezog genommen wurde auf Herzog Adolphs Primo- 
geniturstatut von 1608 , welches doch schon 1609 von den landesberr» 
lidhan CommissarieB den Bünden entgegen gehalten ward (Yeneichn. II 
Seite SSI). • Beber die I6t6 vor der Hnidignng voisebrechten schtiebB 
Gtavamina hatte der Hersog seine Besohition ertheilti wegen desiweiten 
PnriMed» dase^ dds StNty CapHel nnd Stadt so Lübeck , StiB mid Stadl 
Botin 'Wie aneh das Cti^itel sa Hambarg y wefsn derselben In Holstein 
gelesenen BÜthtry etliche Jahre von der Bideslelsitti'g, aneh von Boss» 
■ttd Manndieiislen' aliseBtiret, versprach der Hersog mB der K(Miiglichen 
lfi|estli*sa veriiandeln«» Ber Probst ro lAbecfcBgidins von der Lancken 
protestirtb wegen d«s Capitels zu Lübeck nnd Eutin und erbot sich zu 
prüstiren, was von Alters her gebräuchlich gewesen. Auf den fünften 
Punct , die Städte nicht zu separiren , keine separate Huldigung von 
ihnen zu verlangen, wie bei Kiel schon im September geschehen war, 
erwiederte der fürstliche Kanzler Lälius : „es wJire nicht ohne, dass in 
den Privilegiis versehen, dass diese Lande ewig ungetheilt bleiben 
sollen, nach Langheit der Zeit wären aber die Städte zertheilt, welche 
einem jeden Herrn insonderheit u^jß specialiter obligirt, und der Herzog 
könne solcher Special-Obligation nndJnramentnm sabjectionis sich nicht 
begeben^ eaivn tarnen nnione et gsnerailinranento»fldetttatis^ Selbst die 



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VI 



Intercession der Königl. Abgesandten and der Ritter- und Landschaft 
für Kiel bewirkte nur die Erklärung des Herz., dass wenn die Stadt Kiel 
nach der allgemeinen Huldigung nochmals das jus subjectionis et obe- 
dienliae leiste, er sich gnädig finden auch die Gravamina Kiels abschafTen 
und ihre Privilegien confirroiren wolle. Attf die sechste und siebente 
Bitte, >Neiren des Zolls bei Neustadt, der Jagd des Adels auf den (iütern 
des Stifts l'^utin, der Lübschen Domherrn und geistlichen Liibschen 
Güter, sowie wegen Haitang des Amtsgerichts war die Resolution nt<^t 
ganz zufriedenstellend. Der fürstliche Canzler meinte, das Amtsgerielil 
sei in der Landgerichtsordnang nicht begründet, JMI .der Jfcivialon. dM* 
selben soll« Jedoch die Frage fterileksiohligl werden. 

Pia AjCMn dleftea Landtags velto JaHre 1616 Meh • i» B«lf»9<4ir 
fdparate» Holdigimg SIela sind fenelckMl in- MtmA. 1 de« V«a«ieb* 
nisses der..Hand8cl|rifteD Seile 59—6» Bdt % 6^889, «nd- 8liMM< nll 
der Siippil«&g der fieseHseüaft übeBeini. 

• . jUcH die Aeien desFteBSb. i««dtatsvmM»iM80 «iod 1« cuM« 1 
9h66Bd«S6^3 ▼erflelelnet, die PropotiOaMii beMTeii dleaoelenidB.^ 
die Bnii^DbandsgerechtigkeiCy de» Kleideflnios der adellgeB'Fnaietty die 
strenge- Bttcution der Haderslebeiiei' GomOtatjon und ileslielb nMliige 
Einrichtung eines Bcholdtbumis ^ die Contributionsleistung wegen der 
beizubehaltenden Reuter, dass wegen der Vermählung Ton zwei Holstein. 
Fräulein Goltorfischer Linie an Fräuleinsteuer V« Rth. von jedem Pflug 
zu erlegen, dass die jungen Adeligen sich nicht Mit Röhren auf den 
Gassen finden lassen ond die jüngst beim Leichenbegangniss Unruhe 
gemacht aus dem Lande zu schaffen, die adeligen Leichen Mittags 12 Uhr 
zur Kirche zu brinj^en, dass jeder Afipellant in Holstein sein instrumen- 
tum ai>peilationis 14 Tage nach der Interposition einschicke. Ebenfells 
sind die Acten des Kiefer Landtags isein:ilat^ 1621 (1. c. Seiie69 und 
Band 2 S. 285. und 333}, auf welchem nntef Anddrn das Müniwesen 
ksndelt initde^ so .wie dia Vertundinng mH 'der-IUttoMeliea ia lieidett 
FirslenfiMiüeni im laimftr IffiB daaaibsr &.68 m M^ Bd^ 2 6^966, attf 
884 varzeiehnek In diftae» 8«nu»Uili| der CMMtlaohifl. aittd die eapUa 
pMimiitMs dcd BendslMvger Landtag» insMal i«l8<el»eBlidls iiHiin«« 
Ueh wle-M 1 des Yaneieteittes >&<8I) (vcrgldidbe Ad» 8^ 8l 280mid 
384), .ndeb der Üabanaelirtfl bloaa an di8 Billerseliaft' garicMeti' aül 
wnnten aber Am Stunden yorgeleit« Biaaar LaMtag* iaft . ansabr des 
VsibMdlattg fiber ditf reneiratto' u»d ananato aaMs wicbifg 'anagcto dal> 
eltnb aaclilbeiUge GottbMina&z gtBehaitgten nrop4ailien , dasb das JBIi^ 
zogthum Schleswig stt H&lstefn Uülfe^leiste, ufn deit AnfoMleningen' des 
Niedersärhsischen Krei:^es zu entsprechen. ..öevorab , heisst es , weil 
bekannti dass beyde. Fursteutbülner unter sieb uniret und verbuoden.^ 



(Bö. 2 des Verzeichn. S. 334, 336). Aach «uf dem folgeaden Kieler 
Landtage im September 1623 (Bd. l des Yerzeicbnisscs S. 64, Bd. 2, 
886, 336, 337) bewilligte Schleswig abemuils Hülfe rür Holstein. Auf 
dem iUeter Landtage im ^ovbr. 1625 (Bd. I, S. 64, Bd. 2 S. 337) wwr^ 
4m ly .vtg«B dei Bestes der Forderuog des Braunschweigischeu Kreis« 
tit»8 — dB :r«i de» gaferderteii 66,000 Rth. nur 7000 abgetragen ^ 
«W.teftBSnMli9m«Bilfltein 4 Rlli. von jedem Pflug und jeden 1000 Rth. 
nmiMll T»rlimt, f^m Mintkiii deeL«Mies2Bth. ton ledemFUiig mi4 
Jadiil lOMMMkby m «if« 8) ete finteehten über den kntng Ueckleik. 
hmgß^f, wnm aa^biElieliei HBUb ud BaecmB, gefordefl» Ant den 
BmfciliWBiir iAidüiie .vom JoH 16» (Bd. 1 6.64, Bd. % B88> 
«ttdeft dift S e ÜMw ige t lw Sünde ttil^idart, aiennnls mr Crelibilllb 
■dl MBiratBn. Der ▲ntrag «nrde ee nleM bewülisi, aber iO^OOOBl. 
wm XUendeliancien Mmpioeben« Der König berief naeh Ueberein«- 
hnnfl «dl dem Heiaog, dar einen iinlhwg nd Präparainr m IMIIcben 
Tractaten zn machen im Werk sei , die Stände zum 87. NoTbr. 1697 
nach Rendsburg (Bd. 1 S. ü5, üd. 2 S. 338) und forderte zur Verlhei- 
dignng auf, auch der folgende Kieler Landlag im März 1627 Bd. iS. 65, 
Bd. 2 S. 889 — 341) ging nur \om Könige aus, wie auch der Rends- 
burger Landtag im Juli 1627 (Bd. 1 S. 65, Bd. 2 S. 311). Die Aden 
dieser Landtage, so wie des Landtages vom Au;;. 1629, in der Samm- 
Ing der historischen Gesellschaft stimmen überem mit den Bd. 1 des 
Vianeifibnisaes. 8. 66, Band 2 S. 342 angegebenen Schriflstiicken. 

(Vor de« Itiehoer Landtage im Aug. 1629 war bei einer Versammlnng 
der RiUers Chart in Lübeck inf ein Donativ Tür den König inr Ab-* 
ilinirnng daa Krietraeikn und wegen des Vriedena amgelragen nnd dia 
Wtimh» halle, di^ die angebotenen 100^000 Elb. nnd die getlelllen 
laUniflBfaiMkie nlcbft'angenenmien vnrdan, aneb Viele von dam Corya 
IbUM^ nai'iineninnditg «ngehatlen, dinill aieb dann die gerne Hittei^ 
aabift baaywaban kMulai ancb nni Anfriebmagder Jnsüi gebeten (Bd. I 
SkiBy Bd.B & Btt}» 'Dia bei difaen Landlagn in Itsehoe nnd acbon 
bei di^ VenanwlBDg in lAbedk erregle Srwarlang, daea tar Bleberung 
dar-VerlMenn^ mr Beiierang der Jnstlc, de» .Httasiresenf o. s. w. all« 
gemeine AnordDongen getrolTen würden, ging aaf dem Kielef LdilKage 
im N<MdNr. 1630 nicht in Erfiillung , die Constitution wegen des Ein- 
legers wurde allerdings 1630 (Bd. 2 S. 343, 344) erneuert und auf dem 
Kieler Landtage im Novbr. 1630 (Bd. 1 S. 66, Bd. 2 S. 344) ein Bc- 
schluss wegen des zeitigen Aasschreibens der Landtage, gegen den nach- 
lässigen Besuch derselben , über die Unterschrift der Landtagsrer esse, 
und über die Vpr«ifimmlMng eines Aasschusses in minder wichtigen 
£«Uen^eiiaa. Mti Kieier Landlag im Jörn 1631 (Bd.! S.66 Bd. 2» 



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8.844; a45), aaf dem Gtld nr HaUuDg vte 2fiOa HMm «UMnt tltt 
verweigert irarde, blieb ebne Re^Itai« Anf den Iblgnideta Jtendtbarg«r 

Landtage im April 1632 (B. 1 S.66,67B.2S.846), vor dem ein Mandat anf eine 
nicht bewilligte Steuer am 11. Aujiiist I63I (Bd. l S. 68, Bd. 2 S. 345) 
erlassen worden, ging ohne grosse Resultate hin; der Antrag aof nfibere 
Verbindung mit Dänemark ward abgelehnt und gebeten, es bei der Union 
von 1623 ru lassen. Der Herzog ward gebeten mit der gleichen Forderung 
eines Donativs von 125,000 Rth., vrie dem Könige io Lübeck und Itzehoe 
bewilligt worden, zu warten, er erneuerte seinen Antrag aur demSchies- 
wiger Landtage im Novbr. 1632 (Bd. 1 S. 67, Bd. 2 S. 347) wegen de» 
Steueimandats vom 11. August 1631 wurden auf dem Kieler LamlCegi) 
im Jinntr X633 (Bd. 1 S. 68, 69, Bd. 2 8. 286) eiae 9folBStatioi>iiuid 
ReeemUon gemacbi und veraprocheD^ daes ra atedem ZeMao dwiltcv 
Herkommea naebgegaiigeii werden solle. Bie Peege, eib. ee iUbseBi^ 
mit Bfnemaiic eine neoe Conrddenlio» ra soblieaeen, inoli mT de» 
Kieler Landtage im April 1684 (Bd. 1 S. 69) wieder md gteg <dai 
Gntacbten der Stünde daUn, das» das neue V«ibiailnlsf nMi fei>pe» 
tnirlieh, sondern nur aof gewisse Zeit gescUoasen werde «nd^ so lange 
dieses bestehe^ die alte bemaeb eatendbrte .Dnioii' snspendirt sein sollen 
Zn der am 2. ioni 16SI4 In Coldfngsn« begbinenden Yeibandltaog-des 
Binielnen dieses Bündnisses wiUlen Sünde 'Depntirle^ i«feki :Mk 
laten Wulff yon Buchwald, Gay von Ahlefeldt, vonKöniglicbeaond Fürst!. 
Landräthen Hinrich Rantzau zu Schmol, Wulf Blome , Jürgen von der 
Wisch, Jürgen von Ahlefeldt, aus der Ritterschaft Schack Rumohr, 
Paul Rantzau zu Kohövt, Detlef Rantzau zu Sittelstorp, Hinrich von 
Ahlefeld zu Lehmkuhl , aus denen Städten Jochim Pistorius Bürger- 
meisler zu Flensburg, Rudolph Bienemann, Bürgermeister zum Kiel, 
Ericus Moritz, Bürgermeister zu Itzehoe, welche mit Jhr. fürst!. Gnaden 
xoförderst über Alles unterthänigen Fleisses Communicatioo pflegen, 
dero, wie in alle Wege billig, das Directorium führen lassen und denen 
Ton J. &• Ilaj. angedeuteten Poncten halber bei bevorstehenden Tractaten 
sieb ferner Tergleichen sollen» nnd ist der Kosten halbeff ver.biUig ei^ 
messen I dass selbige bns denen allgemeitten Anlegen sii'Mhmen nnd» 
SU dMliebten sein. Anf demselben Landtageiwnnjle eis stlndÜfeberAas» 
sebnss gewlblt, nm wegen der Befension -mil den : S«tti|li€Um lind . 
firstlieben Gommlssarien ra beratben.' « • < * >• 

Auf dem Kieler Landtage im Juli 1684 CBd. l .&'90y 71) wWMn 
die Coldinger UnionsapponetnatiMi vom d. Jnni. 1864 vosgelegt. i.Ole' 
Stünde eiUttrten , „dass. es bst bedenklieb geHBen, die TStabvedelen 
Puncto bei so nngleicber Proportion zn appreMn» nnd m. raliinireni 
weil Jedoch £. K. M. versammeldte BocbansehnKcbe Abgesandln AnT'dkf 



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IX 



^•»Jtfcrflfijo tefF*«id elMg' gidnngwi r B^ K«: lii^ aoek boedm Coii-» 
MMiiini'/sifMM fvor afti»« oml.mpriesslidi angetehen Md d«l Biu 
F»<aLy.«la- kfi&«te' die nivocüoa dtr sinifln Handlmg .bfittiidai>> tt 
•Im» gildig>a|i#rofcift md «tnehiii.MgelialiQa; - so lai-^adBeli «innittlhig 
dahfai gascliloaseiiy dass E.K.M. desCiUs geborsamst an. die-.fiand to 
gtfcini«^ "inahtefitahrti ApHnatHtion .Ton- deMD UtbltcheB Land- f 
«MMen dMargfsMlti dtf: IhrMi -^M in allHk Vluifliati nnd Glalianln tm 
approbivMiv kaHflciran. and'antdnatatny jcdocb ndt didw» Baaehrat and 
Vorbehalt, dessen wir mit £. F.Gn. inUnterthänigkeiteios.^ DieStinde wol- 
len 1} dass der Muster- und Sammelplatz von jedem coDfödcrirten Theil in 
dessen eignen und nicht des andern resp. Königreich und Landen an- 
gelegt and georUoet werde, 2) dass der requi Situs den geschickten Succurs 
unterhalte, 3) dass nach Ablauf von 5 Jahren diese neue Conföderation 
ipso Jure erloschen sei und dieses in ^ 10 heller exprimirt %(»rde, auch 
die Wbrte : y,wegen ungleicher Proportion*^ vor Präjudiz in § 10 einzu- 
schalten. Der Herzog ward gebeten, ein Concept machen zu lassen, es 
daa Amtieulen zu Flensburg und Gottorr, auch Bachwald, P. Radtaatt 
vnd-4lani «LandagmdÜMS Br; Xheod« Bankwarth an coninraviciran ; dasy 
msiHlaiMi adniMify iolle:4li Obaalil gantminiflii wmI^ «vanü nan'.aloli 
daailhav TatiPlebaa) t*K.WL na€b.K«|»anha^' an vaHsinbcB aiigeaehickt 
waidan* ' . >< 

I. Bi» inf daii Bieler hmtHk^- aan Jutt 16M folgdndan Aclanstlkite 
CBd» l üi'H, 7S> .üidd nntf TttHuiDdladgen mii d«n'Bllieiaataalllicben 
Cenrfeal in- Kiel im April 1685 .1} vegan^dea dtiUan -{TenninB des 
nolifn it» den JBenog; 2} wegen dei'Anla^eoBeatanltD, s;) daaa der an 
di» Kdiaeri. Maiabtil n^egen dei Freieseea «at-Berseg Job« d« Jüngern 
abzusendMide Landeanzler mit Geld zu versehen, 4) dass in Schleswig 
nach dem Quarlalsgericht^^tage wegen Revision der Landgerichlsordnung, 
wegen Besetzung eines geisllichen Consistorii und peinlichen dieRilter- 
sohaft betrelTenden Gerichts eine Verhandlung statt finden solle,* ö) wegen 
einer auf ausländisches Bier und Branntewein zu legenden Accisse, 
6) wegen der Bestallung und Gage des Obersien Rantzau, welchem die 
Generalaufsicht der Defension übertragen und 7} wegen des eingerückten 
Schwedischen Kriegsvolks. Die Ritterschart des Fürstenlhums Holstein 
bewilligte, dass die Landräthc^ im Nameii der übiigen Stände des 
Fürstentbam Holstein, KIQO Bib. om gebnbrliciie '2ina au der Heise des 
I andmnaiars anflMbaen nad snr Wiedarentnitang abealena''einn.GoUaeta 
angdagliiiMrde) sie hülelry daaa» die Bevieion dar Landgerfebtaoff^uuii 
in>B4e:i't8iaa>Alde. Bai der lAceisefrag« saieii .dia« fladle intereaaiiV 
die Abolsa M «egen: dar 16B|j . freilag naeb HinMiflnibi« erlbeilte- Pti« 
v BSi inü i«idittw» Ms-mmUaMtags^Conacilnlioii <reisckelini< werden; 



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sie bittet, sie mit der Gage des Obersten Rantzau zu rerschonen, da er 
der Riilersehart Leute nicht zu commaiMUfeB Inbe. Endlich vird onler 
Mdenr febeteo, die Landtage 6 WMbtD irorher tu totimiren, die Fte^ 
poMon des JUmdrilhen vorbe» «n canmiaBiclm wA ^ßmk IMenhe» 
n teraehBMD. 

Bieter VfltlMiidlvBff mit dir BiMerMtall folgt« .l»iMir Üi6> «lw 
TerlumdiHiig maX dam AasicilKa« dtr'SUM« (Bd« 1 «.9»^ M9i.4Mi> 
da di0 AB gi l ep ph ei t wegn dee Pragtt Fil ed t— aml Am davw dM»* 
g«id«d Aidagn in mdglletaiar Boge ro iractIrMi mI. Bar AaMtana 
eiklirl siek Ar laeampeat la dfaftr Frage , ist aber bereit , auf dea 
zweiten Punct, die Revisian der Landgerichts-Ordnnng, einzugehen; vor 
der schliesslichen Erledigung werde auch diese Sache an die Stande zu 
bringen sein. Auf dem folgenden Kieler Landtage im März 1636 (^d, 1 
S. 73 und 74, Bd. 3 S. 286) wurde wegen der Landesdefension , wozu 
die Stände 4 Rlh. von jedem Pflug und jeden 1000 Rth. bewillißten, 
wegen der Landgerichtsordnung, Policeiordnung und Predigerwahl ver- 
handelt. Die Verhaadinngen des nächatan Landtag» im Oetober IgM 
^ (Bd. 1 S. 75} gingen auf eine Collecte zur Bezahlung der Saldattw|M^ 
aaf die Jatiminuig füratlichan iAsaefaraibeii darab Bibaniiliiabbaag 
la dan SirehMi alcbt mafar dnrob Batan^ oad «of di» fbriHÜmi dar 
Kirchen dareh den Generalsaperinteadeatca. Bia Stgada aiUircB aiab 
gagan dia forgfaablagenelntiiMtio» «od Idama die ViaitaUaai hna Ua ab. 

• Bar Ditbata Landtag im Hin vm CBandl 8ella74) glog wiadat 
haoplagcMkb aaf die ExleDsiaa dar Unioi». Bia BUada tehnaa dime 
aadanreltfga EitaiMiaB darCaion ab^ nacbdam bafiita li2B dIafliieMia 
unionis recapituliret, sie bitten es bet der mavIrtMi Halali aa l iaee a , 
beschweren sich über die unerträglichen Lieepten nnd dieErhdhnng des 
Zolls, wiederholen die frühere Bitte wegen der Kosten der Visitation 
bei welcher das jus patronatus nicht zu beschränken sei und bitten, 
das geistliche Cnnsistorium pari iiumpro mit adel. and gel. Köoigl. und 
fürstlichen Rathen zu besetzen. Es werden ausserdem mehrere Grave- 
mina vorgebracht, dass im Kloster Uetersen Fremden Eipectanzen be- 
williget, die Stadt Kiel bittet, dasa das In der Polizeiordnnng verbotene 
liialen bei Leicbaabagängaissen lam Baaten dar UrabUthen Binkänfte 
wiadar Mgegebcn wenla^ ria klagty> dasa^ «aildaiiaa, ao-kn dfÜHn «I 
folgaadaii' Sianda^ niiAt mgalaaaaB, aaf d«ii Kialar tbaaMal Batbaciiaiii 
m baltan, dar Taasaaal Hiebt* mitarballai oad dit Mmair dbs b tba M ' 
Kaa^Maiaas niaht ganblt wardea ktfOBtaa, Itt dMr Bapllk Magwdla 
Camniaaariaii wtadar aaf dia BiMaaian ^er UalMiy baüin aa für aajgaf 
maMan, dasa dia Wlilia) so laaga dar Kriieg, walcbar aaeh Elabail dar 
Union angefangen nnd gafährt wird| te«rai vaa dMi Joaainiwwtaa- 



b'iyiii^cü üy Google 



Tktii itf eirtveteoiren, sind jf>doeh bereit, itie Coldtnrer AppanctBatioii^ 
w«rnach die Kroo» aOOO, di« Fürftenthiimcr 1000 Manu xu Fus« äut 
5 Jahr BUf» m leisten bctieii, jitli gefolicn tm, tessen. Scharf Ui 
Irvitderaig der CoiinriMital gegen Prilaten und RittergdMll W9 g m 
6m tei daiPtofwiliiMi wwilwie« ««lioii te den tack g g g a fc eai «Mt i» 
MÜM AMMtn yiUieirim Mini«' EHIHiwJmiug» INt 
■HNifMi* MMO wwrtf Mcw (WfgnNiH xeH wMr iNn§Mnn» mics 
llMt»>Di— H m imilpty dm KMgl. M«. iü4 FIMI; QMdoa 
pHipHi Md g il di g i» • B i g al igf dmb'hatai mt&m*' 'M» Ci»« 
MlMailM KUrttw «H naiütarQr llidiiMliM^ dm ftüMi nad 
RtiteteelMdl* vftali'eilriHHMi^y d^wrifesB gefliMleflm s^Midigfli' CMmmmbm 
der Zeit und Gelegenheit nach selbst willig zu modiftcfaren* Sie wollen 
Präl. und Rittersch. ermahiil iiaben , hinführo die Feder niedriger zu 
führen, und sie injiingiren einem Jeden von Prälaten und Ritterschaft 
bei poen itXX) litit. . solrhcr Ordnung, so viel ihr Gesinde betrifft, oba- 
fehlbar Folge lu leisten. Die Stand«' crkhiieii sich in der Duplik für 
die ColdiAger Apponctoation, aof die Hauptbescbwerde der Stände wegen 
der LieeotiB enriedern dto^Geinniissarien, dass diese Steuer nicht gifMi 
4M Wesen der Vmiiegien von IbU and MW mI» Jedenfalls hebe ma 
dim» MiüBl» HB Md n ukUm, «iUw mämmy will k«n uliliii 
iiHiMUi JM» Biwltüa der VliliMilMgiii dl«kn Lindtnit vom Mim 
MMTy M Ufo dti folfMddta mn tepi»«. MIT ItoiHi im TM Im dM 
imaimhidlUfton Viroa^dun -m'-diam Ml mv (Ya^Malw mli 
■d. I den ywüilM , fllfd, «> dm imma iMdMgft^ §ipl» 
MV M Hei» iMtl» dir tas Mm da» f itilmmi «maIR» Ab^ 
•eMm der Mob ▼ a ml iaai n g gebm Mtei dlami AMM p a n m 
dieser Vertrag am jüngsten in Goltorf angestelMen Criminalgerieht den 
anwesenden Käthen und aus der Ritterschaft zur Subscription , Subsig- 
natlon und Kitradition übergeben worden , diese aber hatten gebeten, 
ihn dem Landlags-Convent zu intimiren. Die Coniraissarien tragen des- 
kelb het KthihiruUR der Originalurkunden darauf an, Jemand ans dero 
Milte xum nnienuglichen Unterschreiben und zur Untersiegelung das 
elnen^ Eiemplers zu verosdnen« lüe- Stände fügten aieli dem Ajidringen, 
blUen daea in Zukunft, wen« etmi aur AafiMhmnng und Gcdeihlickkeii 
uaw ^BnmsMomer naaMn vue^Mmmom weRMa mm jamamns vmar 
varMMHiSy wBd MkUtatan **dMg din akgaHHohM BkMa * dHli tacMMdsBa 
mP^tiiM» ^ Mm dtinM» tu fmuh— Mo md« 

Is dm «IMt'iiitMiilMi MIMIMHg» m la Jm. liM mmi, 
m.l» dm ¥imi0Wa»<BA 1 d.9i^«8> imgrtw i iiimii lai, mm 
dto te KM «mmM Solol^iBlBOliBB Madt kmlta. M JUad« 



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Dicht auf sich nehmen wollen, und erinnert/ der anwesenden Holstein. 
Stände Gutachten zu vernehmen. Die Proposition betrar die im Prager 
Frieden und in dem Regensburger Schluss des Churrürsten-4JoUegii be- 
stimmten. 240 MoDite Römeri ngs 3 die SUode bitten, die<;c Last durch 
Voi»iiU«i0eB am geeigneten Orte abzaweaden. Sollte der Prager FiM«, 
viafiber lhMiBMatfe niii9etbeiU werdeD, nnbedingi ve« im Lmdee^ 
hifft>« MiyiB e B — ifc . sefcif fle.tftligte mtm ddckeiaeBlMeiteraiif -derlMl 
m.eiinilMKeddttih Mit MI Kosleir 4er ndtbi«» fiemdechall > wimi 
Ueher 4fit.StMft.iiieflMU öDerirt . weite ^ weirtgeleM mftseW ««gea 
4er neiNB mBreinigeiig diM«r VttrsteBtMtaier M all 4« MidM M 
Bttwt Mii l i UM e fliii e ewi g 4e>Wlb coMnaiflfet i»i4eo* De» laiitt ^ieeee 
Ifrtaieiniechen iMilijH hat Lei tum eMMMieli leMrt M4 $f 
8d^20B s. 'folg. ' . • - I . • 

• Vor demMgeedAilAiMltegefeilfei 16118 (B4. 1 8« 76) wurde ihirch 
Abgesandte des Königs ein Vertrag mit dem Kaiserlichen General Gallas 
abgeschlossen, dass statt der 240 Römermonate 160,0(K)Rth. in *i Ter-' 
minen gezahlt, und dafür Uoisleiii von Einquartierung befreit bliebe. 
Zum Abtrag dieser Summe ward in Glückstadt 21. April 1638 ein Zah- 
lungsniandat an Holstein erlassen. Der Verlrag ward den Ständen mil*. 
getheilt, auf die NothwenJigkeit der Defension eines miles perpetuus, 
deshalb nölbige Anleihe und JBerathschlagung mit der Cron Dänemark 
hingewiesen und erklärt: ^ist I. K. M. und F. Gn. Erachten, dass zU 
solcher DetensiOBSTerrassung die ScbleswigsclieD über die ihnen zuste- 
betide Quoten denw Holsteinischen mit etwa einer ansehnliehen erklck«* 
tleHeir BelBteuer vea iedtml^flog und Jeden 1000 Rtii. beiiiie|i#iiigeD «iri 
eelMg» M eaMeiifeii Biclit «tobilUg eein werde.^ 

Der Veeedideg derAnleiheirBid von dee StdodCH elvgileMinid eteegleick- 
vieeige oMh^efnee; Jedes TeMnttges paopertiealrte- Anlege yef g e e cMe gen , 
mUbdk die MfetriM dwt* eine BepvHdien en feetttiffen (««neimb.' 
VeieidBiwgeir 8. 611) mäp' die. Aendtning der ItoleB wM gtaleblMle 
ebgelebatf gegen dee lIeBJniMn.de eelteidey womeeb aORib. ^n jii d fi 
Fing nd jeden lOOOlUh. nn leMen, iflrd.etfinnert, deee Mi'de»Aeieb»<> 
Stenern. Wiheeüiiehi -von Cepitniiefr geoMbU sei, oknebtar «nttfrien 90>Rlb. 
ä Pflug mehvy als das Verlangte, gebe». INe Beistener der Sehleewlg'^' 
sehen in diesem eitraordinario et comnmni malo et avertendo pericula 
konnten die Holsteinischen von den Schleswigschen nicht erwirken. • - ' 
Aur dem nach der Bitte der Stände im Octbr. 1638 gehaltenen 
Flensburger Landtage (Bd. 1 S. 76) ward von den landesherrlichen Com- 
missarien eingeräumt, dass die verlangten Römermonate nur r28,O0ORth., 
die abgetragen worden , ausmachten , es wprde aber auf den Rest der 
veropffefbenen .82^O0OAtb.'gedningen. l>ie öteade bateo^ daes drei von 



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XIH 



wIMH» aliH» rill III wwi#iiHj .teiUft »«ber !■ dp^'da■tlfeck umAm-BOm^ 
fM jrt flgH w i IMvoltoil (BtaigM, «o L K. X. 7^ €tatt ItntalllttllitMt 
,8a»<tMlit dtspMtifIMI iMtibMIglKib^ Hai 'fKspüfies •8tUMi»<A4to«- 
MdinI«»!« tnüM. i4af die «BMtnttlg 4M.&SBi«s, daat ttMfJUltf 

iRonate nt erkgeoy erwitiiHt>>«diB Btinda» .rt»« iilft iii n -in däBgedaldiiwiy 

es i^erde ia den Ardiivis bei der Abtheilung der Grafen za Schauen- 
burg zu befiuüen sein , dass die Giaischafl; und was unter derselben 
begriffen, ein Membrimi und Partikai des Herzogthums Holstein jeder-* 
zeit geblieben und derobalben unter dem^ was wegen ^er 240 Monate 
Römerzugs entrichtet, der Grafschaft Pinneberg und* Bielenstein angege- 
bener Anschlag und Nachstand allerdings mit begriffen und beschlossen, 
derobalben denn I. K. M. und F. Gn. biebei zu vigüiren sieb gnädigst 
gnftdig wollen belieben lassen, damit deataiboi llaiM Bjenerang, weniger 
€ia»'fiaf ittop ode» ginilicbe Abatrabinmg «imaluBwi a«d'4i#»ig« Imn 

iiiii <i tii .4li»*dB attea- tanaiaia Hig» w fc a Ko 'irtrdaB. " 

,^4M nMM «Wer JwMMf im JMdr 'im (M;.l'<0i M)r ym§,- 
nach dar Pfofoaitioii , m mAiwm Cotttaattnuis *4t^ MÜilMiaB-««! 
liiiiltiliWi. 'WoMgairygaiiidit -dftr^Mt. Mdi'-Maganiitil^^'iiir RathAmg 
giiiMlUBii IHftid» sdMl darditf fahaBden greflsaa ^aM, alm^ia«! 
diBiB Zeil «nd Wahtantt ptiiilfai^ woaelfeat dia Mada aicii «Im» da» 
j aü a — a l iia ^KmlWiar atdiagr -ffMqMs batedas. A«r'<dlaaaM «b4* danr 
Mgaade* SAIaavIgir tadtag6 tai Afül uid Ifaft IM «*d da«i«M«r 
LandUge im Oatiir. 1689 (Bd» 1. A;7B> mint iMgan darM^ionskosten 
veriNtndelt, die Landesherm verlangten für ihre gemachten Vorschüsse^' 
von denen die Stände Einiges defalcirten, Erstattung, die bewilligt und 
deren Zahlung 3. NoveiHbr. 1639 befohlen wurde. Um Abstellung der 
Gravamiaa oamealUcb der LicenteD war nebenbei auf jed^ Landtage 
gebeten. ' 

Die auf dem Landtage im Mai 1640 (Bd. 1 8. 79) für die Solda- 
tesque geforderten sechs Thaler wurden bewilligt, lur Leistung der vom 
Künige verlangten Unionshülfe erklAran sich die Stände bereit, sie be^- 
zieben sieb aber auf einen YeüVlg Wttk'S. Mai 1621, däaa- ¥0f li^lafllilg 
der fliMi. «a-fillleii» MlafHig ««krdMMrerda "w* ttlalh 4kMH ii a » g/ 
baA Jti»tttf»j m^, da» 9asan «am^oaitliMla diftilii« zfiafoiliMi y dMfi* - 
U S..]im. dem n üi w iga ^tla ^C ak lB W ei ni u id w» alaw MiipetoMiiii «ttMT 

YmMm'4§t gÜUato.fMMiMg MUlMttlrtggaillCMi IriMlgMk ' 

' iMt'Jim Mimt 'U»m^ (Mi'l <8i'V9> «wmfdd 

da»* 8 < te dtli«Wer diM ' ftiWinm gV' irta aa ilmai uMfaiMfgdii sMS^'dtaa 



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KIV 



die Ltadesherrn sieh der Disposition über der gemeinen Laod^eaer 
EionshmeondAasgalte nicht iiDgemtsst, sondern den benannten Einnehmern 
eomanittiit ubA i.- B. M^. md Fürstl. Gn. Depotirle riehtife Rechaoag 
abgelegt bilMn«^ angezoigl, dase der Legekasten leer sei, die Md§iim 
• MfllMie iBÜMa Seid erbaUcn iiBd< MÜu ä Pflug iiftllii^ altm, mtf 
8lilld6«ktlMi m iKiUlairiMlM Bitttttiflli gqgeif alte MMgea Etmuy ito 
mIfgtM geiihrt oder, aigflühtt «ei% l»ciwilHil6o 4 Btt. « Mtaf - «n« 
tM^rlan wteder «n* dS» AlMütliwg &» ntnm ÜmiHw Mi Uter • 

Aar d«n Kieler Iiüidiegp -imMi IM (U l«fl;7e^ <w«M e Alh. 
i-Mtaff Wlufll» BMtiade 4riiMfi«ihl di» floHM auTiSEMMteltiliiiitil 

fliBiiMiw ■tekMiiiMtt i» iMdi .n- latMV« '<diit aar Htahtlnitfi» ymi 
AM "nil- AenlM dnd^ g riifl Ml wett iMgoidet nrnidea «>>dle Bittnülotf 

der jtdeligeQ Güter an die «bgetheitten fisrreii tu inhibiren d) umnehmt 
des Jagdrechts auf den Eutinschcn Siiftsgütern 4) da die dnrch den 
Todesfäll erledigte Grafschaft Tinneberg jure pactoruni diesem i urlcn»« 
tbum hinwiederura zu gemeinem Sebulz und £igenl)ium inn^nbriii 
worden, wird gebeica, solche ininembrirte Grafschaft 2U gemeiner Land- 
steuer und Landkasttn lu collectirea und zu gemeiDtD Bürdoi^ gletohwie 
sie ^es geineineo Nutzens geniessl, anzuweisen. 

Auf dem nächsten Landtage im August 16ii (Bd. i S. 7^ Warden 
teoHotstein 120 AiimerJ» anale uad von beiden Herzoglbiimem ivegen des 
»iMfiilrteMden Lagers statt der eiflgewilligteo 6Rth. zu Michaelis 8 UlA, 
iMd. Mra» .ii Ah. gefwderL JDm Sünde . btUea ides>;CaiRpi reu »idht 
«iamw. »r immmf. ijürnriiiigr .mWim aich ^ngm .«dir BW«, «dhr. 
Hi m U f ^Mm.mkh »tto dMHt^Üßfäw dir Joldüetqui jnlllMgft:iiJidiJllaMC 
oMlialMB atr.iOlltoiini/.«lidAaD «od ▲•■rteniiM& Bi» «dcyirflUMan 
mimvikm» Bfltiilati0n.Mf A OfMttüMi tm^nM .Blilitdft di>fand 
fl«aMM|i Mi.aiilfbt jktP 4«ftMail «isider idalvftl.iIcKfMiiB.iBoil. 
icAiMl. (Iim^ .•Jidüdb^.llii. iMttg».iiirtiJnTMcirtWi'idirAMiar wii 
PriffMlaren erldirty dass aio ihres '^Mb dem alten Betkaniaaea'AMMt 
alMirthiiiiaHtai» /Irt .iir0tUh*afldtaiiiMfie(dlie4iM»^ ntlar» lagnpihwe 
a»g idea Hadwrtefcner aeieaw von 1611 und daa BemagiakAana fe»>l#Mi 
20. Ueebr. , wderhx>ii himI gebeten , die Aittlspräfectaren aiieh andere 
hohe Officien , krieggcomnißsariat aud was dem gleich den eingeboroen 
Lauil^sseu zu bewiiiigen. Der Jagdhille war enlsprechend geantwortet, 
dem Antrage wegen der CollecUrung Pinnehergs solle entsprochen wewlea, 
wenn <Ue Stä^ide »ich zuvor mit Hefusiiui der darauf von K. Aiij. und 
F. Gn. verwendeten Gelder angreife« würden. Die Stände wiederholen 
ihre JUitt^, .uod sagen : r>^o halten gehorsamste Stände dabei uDiertbänigst 



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oieasM so -wenig ratioee tlicqjiis domiDÜ ntiiis vel dineett öer gcmeiten 
▲ittbcer sich «izuniassen, sondern £. K. HL md F« Cku bsi solche» 
ptttfMlitat «olMl Jtetnmg tUein i nuM rtrl,.. «ach diese r we g e a S^m» 
ahfHhngfay Mdert jiIMo des JMM gcM rt»< IMMMy «elehA «e- 
■feliler CMMhtft Merthnt» «in ita B«leMte. flüdisB ImMtaMJ)»- 
iMisiMMitiYesliieHtoff milniBifüi •cios' EbIms «eBtteclurysi <SBr CedÜMMiisii 
4ti BsflBDikHtt«Ttf|[«r .wmA WM tniira Ltadiltiifni bcmMiBil wnirnj 
bitaihflQge*» giinMta fiMMwfl-«dtr «rledlgte AMiMr mwIi üttoM 
lilBl lort Mwr iaeotvefiraat ote iDnamMimig bedirMg^ mmaMe» 
üt. MMwr MM atH liwlMilt Mo» — — »I Mü io bemgel» et ipM 
ÜiiMitrtH lMdaaiinqrtliffdi».«Bü fünlL fioHlbia angthtoigeB Sie»** 
«M* «MlMiHg, eqfne mpettn ^ven fMea lüff het«^ gtaeUH 
firtischeft nnd deren Haas Ptnneberg dem Fürstoitiu Hdstein das jas 
aperlurac in gemeiner LaDdcs-Defension geleistet, K. K. M. und F. Gn. 
auch aus sekhem Grund, besage der nechsiiiiii typis valgirten Handlang 
EinMts derselben solche Gxafschaft in matriculo imperfi dem Fiirsienth. 
Hoistein inniembrirt mid von denoiselbigen in der Reichssteuer je und 
ailewege vertreten und übertragen wollen, nicht weniger als ex tituto one- 
roso aUcajns snmliioaae relaitionis selbe Grafscbaft sich augeheimbschet 
and vindiciBCi; aks rerboffen gebors. Stände nochmals unterlhMuigsi «ad 
iwlerthSnigy £. K. M. vbd F. Gn. werden dieselbige im vorigen pelilo> 
otai. i4ie . aofafirhrte Conditkm gnädigst oAd gnädig erhören.^ Wjegan 
i# rlieoiten laiBieH die Stfode nlt- einer SpMial^MUscMft .ein- 
iHMIiiett.« flie 4UCIMI «oC die JMMeMnig. Air Ttam dm iikiiiifcHntiiüiiH 
todar i mTii i e l w l ii ailprirt ii Hrtr i lmiBg WrtHp.wr»iitofc . 

Ete-HdiMi ütumMlim OBMgie^ »tniMt>aiih 'fiDttotf Sa uUffiflAvliAt 
daiiilB »ÜDigt WM FÜMi. ■fnnlwliiii riiii flUiJui MdÜ^ die SSMkp^ 

««Ji.tild Jl> em. JMMrtkiia ÜHUmof gshmfet, 4mb dtoolMda? 
■ ■ li Kii U i i gMliflkia i|r4illMl9.rul dte iipii— fcit iMte.« pifsaflireny 
MiiMld» UkMIcaiM mMiiktty wtk»*äi$ Jk BthjCoDlribMion Mf die. 
SfiecMfiMe» Teraiuie >placidkt, «wegca devnMoeaaen lidnnton Syuide sieh 
in der Benachbarschaft umsehen, wegen der AeimKr und Präfactaren, daes 
alle«! die Einheimischen damit zu be^ittden, deshalb crouieRo sich Kön. 
M4*)"vte es vor dieser Z£it damit gehalten, dabei es sein VcrtMhOiy uad 
«ind £. M«. b«Uig ihrer eignea Güter frtto Yam0!äax^ $ß§mim .mtnkm 
ndgCB. 

r,Ais auch I. F. Gn. dero vornehmste und fiauptämter mit Inlän^' 
lachen vom Adel baselzAt iiiod dteaeih« .akii eben nicht auf eine gewisse 
▲utU Itönnen Terfetota. Inea, idass ste niefatsoKen befugt sein, toei*«« 
tM oaid q\uM§dmb PMMMi^.dlfc akh.aii€h heriUMh e» «Maa.fttala»» 



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XVI 



Ummern hüHsiich niederlassen möglen , wie solches vorher wol geschehen, 
za befördern^ so werden die ^ehorsatncii Prälaten and von der RHtei'schafI 
sUh deswegen eonlentiren und in dieselbe deshalb ferner nicht dringen^.' 

Aar dem oli€bslen Landtage im Döcbr. 1611 (Bd. 1 &, 79, 80) werden 
«Ut 180 ftidmeniMMte verlangt , von der Can|>iniBg könne noch IM« 
abgeataaden * werdoi^'idle SeMeswtgschen inötil«ii< .nm JtdiwwHiB Mig mn§ 
IMIMMbi 8 M*| 4i» fiolMiiistfetar i»i BrMpmg- iaiimelbte. daMM 
die>AMüllN»g teMmungs belktimiiti* «o» JddemMm und MMMUftllKi 
« 1llli;-1642 tri tAgti nUtii; dknS Hib aollfii dai «tbleMrlgBüMfa IM»- 
klialUg m kaiiiMiioPilVadte igjirMNiiy. VrlldteNnd mm^awft-. l B fciUtt 
im eoMilIvdag der Offlritrd «icr dto- BttHrpHnto-OT cialrteaiiMMM 
sicü- erfcliraiiy vm dW Betrtn mfekdnlteD Üs-.iWgaii' adl.^a»IIKP«iolllMP 
RB»C«r .gMidHi- weitab Hvfm I Mm^ auf' HUMn deriMhid^. Mit» 
Alld etnIillNiiMiiy «ai%«ao«MdBB JtdiMli .dll» «MahitoK MdMr die iwKi'lli. 
imdF. Gü. tls Asttssormi aaff Mnem Quartal- and Landgerichten «ebrau«; 
cheny welche von L K. M. und F. Gn. 1639 auf gepflogener Communicafien^ 
einmülhig eximircL (Die Siäude erklären sich gegen diese Ucfreiung). 
>\^egen der Aemter und Incorporation Pinnebergs auch der Licenten' 
müsse es sein Verbleiben haben. Nachdem die LSnder Aller Orlen sehr 
verwüstet, dass eine gelegene Academie in Tealschland fast nicht zn fin«*' 
den, stehen K.M. und F. Gn. in Gedenken, dass den StHoden dieser 
FüfStenlh. sehr gedeysam, eine Academiam und Universität zu erigiren. 

In der Antwort der Stände wird gebeten, die Errichtung der officiot 
UliMMrrf« noch za dilatiren^ ntn-bittet nm eine Qaitung wegen der 1608 
geiahtten 210 Monate Römerzaga, worüber 1638 aur eiob iaMiisquitiing. 
g^ke» ' iraMea. (In der Pikc fk ah fUi ditaer la n üBa gquitrog sM «iirig 
12P' Manate aialt gamMt^M. l S*f9, kmt äk^.mümfimh 
8 RCb. Warden 4 Elb. gaboten CMaiMdb^^daardii. S^.'M9, '«a«lidlg 
wl^J ntfalar Mwgaa'ibiBri d»>..'oiiia; haagilBiiailit daa aiaiallaiii «&gab. 

Bla inr deni CMaiv'Ifliiritaga ta lBiir..k6tt (Bd. 1 ^^6») g<MM|i<a 
FropaaMon Iii Ife dA Laiidlagitaolaavaldiilaltt'MlIatgirilg'aiWt^ 
alaoa lliHial aiaboda» lMoBa#«Ml ttbar daii'M'WmlB dial ari«Mi| 
dar PfOpaaMm Mahl) ata adgan» ' -r« ■ . 

' ^Bte eaallwitfeiaid uniante^balangendy .dt Xj Ki iMv'dblbn -gahafakitfi* 
sten Ständen, ob dieselbige UnionsverbiRdang mit der Cran «tid 'IMMl 
ücnnemark für abgelaufene Jahre zu continuiren sey, proponiren lasten/ 
SO haben gehorsame Stände solchen Passam fleissig ponderirt — gebors» 
Stände Ew. F. Gn. hierin mit einiger Resolution zu anticipiren nicht ge- 
bühren wollte, so stellen sie diesen passtim iuE;F. Gh. Neben-Direction 
und da dieselbe die Conlinualionem unionis zQgleich nöthig erachteii 
würden^ «Udaw woUteo £• K. JH. and F. Gn.» Ziulahiiiig- der andern 



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lÄVM 



^erzöge ao diesen Fürstenthüinern upd aus Mittel der Aitter« und Land> 
schäfi, yiie c^kKivor zu CoLdingen gß««hDbef^. ftoisbe.ji;iQllti»i»lUa» güMisti 
4H»d gnadig ctt Qegotü0|Rtg|(i||ll«o^ , . 

ßiQ.ßtJil^tViitUHm^ 'Mss «Ptn^ar 1000 Rth. geringer als ein PHag 
i^bittzlMV gwnf^f, oder auch eine gii^sse MfM j^r^ltaArscbtn^ stm»» 
liPil -^rtiHim'mi^^t leiisaa: Smmp M »leibe, w$ tb« 

vM4«(i4^.Mnl MwB«k>W|tiwMl.:.i|Dd. W^im B«tot aMleM .AftrvoMii fti 
AMkHüh'ViM«* IMikliileiteU»i,«9kveflittiit irepte,. deet^ afe-lh»- Gai^l 

4i4er fil|f«r..Me«i^ p<ifltin «mltBeiiMnng Amt BeMewr.m det.Of Mamg e 
M dfo l4ii#on9agiiieD ▼«rsehont nerdeq, vitfLsotoheB<etai eM» rMlei Mi* 
i', 1 tAwC .iiiem L#Bidiagc gab^ 4ie Rlttembifl etMt lMwQstiFilio» ^lepfi 
. Villlehqung df r Pf&CeetUfeir und Wentel; an eingebofne AdeUfke ein ^ der 
König hatte siell über dies früher (1041 Juli, Septbr.) vorgebrachte Grftr 
vamen viel milder geäussert als der ilcrzog. Die Remonstration war eine 
sehr gelehrte AibeU, es \Nard ausgeführt, dass die Huldigung ew recipro- 
cus contraclus Uder coniractus recipro(»e obligaiionis sei. Pes K<»nigs 
Antwort war geinää&igt, weil I. F.Gnaden einem Fremden vom Adel im 
Schle&wigschen ein geringes Amt conferirt , hätte man nicht so schwere 
Klage erheben sollen. Der Herzog schickte die Ecmoo^raUon zurück und 
iie^fi den Syndikus. Krauthof «rrclirieo. Auf gesdieliene Eicolpation ^ die 
mmuMßitMimn^^ 'WcmtIa ImM. t^^i^ ticct in netos facies aoalMe 
»efe«lwn, aea«». tarnen jn iw»f r mtßß-.pi wiM.nwwly^ m9$,*üVi Vmm 

. .^iMl lim ' il4m mk i% MMt9 JM^ga^.^ OnHbr. .|«l2,.iidi. iL SußfQ 
MlvlulHPk di»-4eih490limi MAcft ngd- M m » m- Vffgeo 4iii.Wiivmv- 
aipigi «ii.,leit||0i4« ^y^vitt«««..^ 'M* MMOMt Iftr mm)- t«- 
lm^t'.'^M<m''K^i^^vm ir«id^aiMPhffir :die .TWKgetM ftri w g l. 
•MlflCoüiülqpgf'dfp.' U||i<H|i,iWiMfiMn .dilk SiM«i iNptttiUti k4ibin 
f>Mi>: miH ili W!ilHI< i» fl r, MlriPWi ' dags* dpr' Tmrtrag'i^ari.il lalii» «bM- 
Bf W I fpgffi i. 9iii4tlifrcü^>d^:Pep9MileBM¥fli«i«dlt gebeii , «id .wqyen 
^. FüretlrtGiu: als. iai|4esViiUerltcl)epn Ditectar und jWieiliaupt solebet XUs^ 
reapecttt der Fürstent^iimer nicht vorgreifen, jbi .df|]kPtt|t>tt w|yrde,iVied|Nr 
idi9 Bitte wegep der Aemter vorgetragen. 

Nach den Verhandlungen auf liem Kieler Landtag im Oclbr. 1613 
soll in Zukunft Rth. für k Mann £inquarlirung vergütet werden , für 
die Yerg^pgenbeit von 1638 bis Decbr. 1641 auch V<t Rth. , seit Decbr. 
1641, I JUth.i die zu den Landkasten zu deputirenden adeligen Einnehmer 
^«<i||^)gritüs„r|ingiren nici}t..fr$i.j|r^ dw i^MCUtwft^ .üii^r npr i Mr jn 
fimgiren verpflichtet sein. . . p.i.^i/ 

AaO'tMy Kieler BandMbriaeih b 



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XVllI 

Auf dem Landtag iih Octbr. i645 (Bd.l 3.81) ward rotl ItÜdfeSh. 
Commissarien genehmigt, dass zu der mit Hamburg vor 2 Jahren aceor- 
dirten Summe von den Kgl. Marschländern 10,000 Rth., die übrigen 20,000 
von den Sünden und Eingesessenen der Fttrstenthümer collectirt werden. Es 
irird Tot-geschlagen, die Contribation in ElÜEUoft nach eines Jeden YermOgen 
in TorÜrD« 4>ie StXnde lehneor diesen neuen Modus ab, beiriliigen Kür De^ 
^tlMsMtioii ihrer Devotion dem Könige 80^000 Rtb. so wie aac^ dehi 
•itonttge M. ia 6 WM itt ühitti, fett doK 4mä Innige b«iril<- 

«ngtttt'SOvM^lMh TemiMeiri *<ev DviiMirM äea Btmiß iMMk. IrMi vott 
4M iIi^MMii ' irteL MtMta «b StMto'MMy trmn'A» 

K«OlgR'ttt<l MMl MHKiMille« OMer ttitllt Mtt«gMy< M* 

mcl»iltt>ilMniliiD. In dW' Re|illt iflv4 «MlMy Mi ■« K M 
üMMTMlMit» 'Wtmm iifli BlWrfcMIt irMMt MMk 't«I« dMMkl nit 
«tte'lvoMMMclMf AMMotir IMrilMlni «Mid Mttig« nr MirM TiMtab 
«UMfllNli^ ' -hl der Däplft VrttitAi uad KUtüMMd 

* W^il nbvt* 'MS ididil wtR KVitMtoli , B, X* ML vMd 'ff» 6tt* MMN 
Affbires mit Qaeraliren IXnger aufzahalten, so iHiben wir iif ntts genciin* 
men die in resolutione bewilligte Summe der 160,000 Rtb. bis auf 
200,000 Rth. zu erstreclLen, tmmaassen so fern nur diese Fürstenthiitner 
inzwischen mit Ueberzugen und andern Motibus und PreSsuren de novb 
nicht sollten infestiret — auch die jetzigen Völker bis auf 1000 Knechte 
ehesten Tages iicentiret und an unprajtldicirliche Oerter ausgebracht 
Werden, wir PrMlaten und Ritterschaft bloss vor uns allein mit und nebst 
denen in der Herrschaft Händen jetzt bestehenden zugekauften adeligen 
Gütern, ohne Zuziehung und Beistener der in replici E. K. M. nntt F4 Gn. 
'iM^efegten und nerhstentwiohehen unruhigen Jahren mCoHe'Sfthr beschwer- 
deuui AemMr nnd SlädtejTorberegtte200y90ttRth. in denen neCliste» 6 JalfrM 
Si Kk lfC nnd F. 6b< abtaAMrln l^dUl, dM§ -dttrt» BMMf iinelielMiilAli^ 
MMägsr oetttüf Aftio&li, w«U dw WH Selirt» M-Mgcr BelMg mI 
AMiaft» dUünMi tfAnttttf^ t Rth. ttiid dintt- in dM n m mm -^ MtM 
ledos Mi¥ ^ Rlh. tutf wdHek letzten JaM » tili, oiid dMMHNl «IMM 
«f*f tKMite '^Slilr' vdü iMMai -Mag Md J«d^ IM Rllh in dM Wm^ 
UmAtf «Ml» flilli«KM«M WM»» Md -geMM gtHMlie Arll«'«^ lUlMfr 

Jettigen Zeit GelegenlMit nach 9m Itt Ül MMii g l ttf CHilWill; KrgiebiglMdt 
gnädigst gnadig dl fc glii jca l| 'Mt dü^soküla i» qili l ll» HM l l8 mm. MKe ge- 
Mgen wefderi, sM ^«ftnlielitM K^etMli^n tl^^dadit^^ nlid WM 

KU Anfangs beregter Abdankungs Nothdurft jetzo ' wird fa^fbei^brftcht Hbd 
dargelegt sie in dieser ihrer Freiwilligkeil mi^Cu zu decourtifen' beben 
als bitten Pril. und Ritt^rsetaaft nochmals, E. K. M. und Fiirstl. QnadMi 
diese Furstenth» von übrigen VOJl^era ehest zu enllteyeii«^'»''' u -.iM,ci 



L^iyiuzcu GoOglc 



' ' Auf dmt felgehdeiit LändUg c\i Fleti^btifg im Jahr. 1^ ( Mnd 1 
9. 61, 82) ward die B«f«itivllligkeit erklärt, nach deffi Wunsch der 
^(tndift mit Batnbarg und Lübeck wegen der Derension zu verhandüli, 
ts w&rd profienirty anT der Geest eine Foriificallon anzulegen, für dife 
100;000 Rth. gedankt, die Abdankangskosten könnten jedoch nicht von 
4tm Königl. gehe»; Es wird eine Modifi^itoii der Pll«gstmur 

tttid ^tte Ca|)ftiaioii Aar dli« Dienstvelk iih H et^ogthtttn Schlesi^ v«t^ 
B€ft^hlg«it. Prititen und RitMraebafl wiederholen ihre Bftllt/ dM>ilMi^ 
wts ftUP AM^Miiilg «nfliriiig«!!, ttt d«ll aOQ^MO Albi gel «MImmM^ 

iö Irl« üe 'm^mm SikM aitttkelk lMMi«MitMMili U^mt. titt 
M Mr 'Abl^lglMlg MiMl IM» itlr tOi^MW Eik/ dlagdMüncM Atl4* 
MikMIflha M MMdiMNoi imN. A tan Mt laia nT MMn tiM^ 
M» «MM «M vhM « t ttt<it— «Ml 4llt ror I00 ui"mhr ItfMn tM 

ViMMi «MioseliMi; die StMiii w üi tili oi dank «Im ei«wiUIUUall> 
mmt 44^mt K«riMe«ir wMhi ■bgeletot MltosaUdi «IrM com 

ABtt-ag d^ Anleihe von 40,000 M 33,1(00 Rth. aild sKtnmtlicher Ab^ 
diilkiitigsspesen eine allgemeine CoUeete von jedem Pflug und jedep 
idOO Uth. 8 Rth. bewilligt« 

Auf dem Landtage im Octbr. 1646 zu Rendsburg (Band 1 Seite Sä) 
ward die Continuation der Union verhendeit aber nicht beendet, ekfen so 
wenig die Frage über den Krsati von 16,000 Rth., die der KOnig eil 
geleisteten thells zutti Römerzug gegebenen Yorschuss verlangte. J>ieM 
Verhendtung ward anf dem nächsten Landtage 1647 im April (Bd. i S.S3) 
f^tgeeeiit Uie wieder Vorgebrachte Klage des Klosters ItMltoc über die 
MintfMÜigttng des ObnlBercii in der Feldichltiiede war euf toriia« 
tindtige in die JUstir venMeiMi des KldMei IMm«. beaehMtlt iM 
M fl t i egei Hi i t dir. Idpirilnü« dal* MWigiMladtat artWw «bdr dia Jtodi^ 
im Ud iwi iii BMM» bdl. MaUanllAg Mar. 4nk MiaMli, udil Ha 
di§''8aMflllvi laltid^ . /- 

. Ma aif Ml XMa? LaidUga Mdft Im Mwi (JU. 1 «mmIM 
Mpoalii%* I9r dü CaNacia imi -daBiBdanehafla»- itea« MbMdailiahai 
t aad b ü t a n iilbHiüaa Wd baaaadaW BaclawK dMhir in lüiM| 
«dNI na dte iiltdap engenaaaMik M Kdidt viriai«l Bnata ipda 
08)0«iaihi'li/8>iVaiMlNMCy Yaa daam M^OMltt. aelien 1640 aoa«- 
gelegt wordbit^ eili TbÜl dieser Smmne eei ioin Rttroerzug ausgelegt und 
deshalb v6n Holstein ati erdtatteU. Die Unionsverhandlung wird abge« 
lebni. Üegeu die Xheilnthme an den Unkosten, welche durch die Osna-^ 
brücker Friedenftverhabdlungen ebtslanden, protesUren die Sohleswigscbe 
Riuaiaaball atid AMdta« £a wiudao aaC dlasim JUftdtage mehref • Pürai^ 



Mm 

L - 



1m, das&, gegen das. von 4w ßw&^^ adel. Rathen abg«8procIi6ne Criiiikitl>r 

.Unheil die RoseokranzscheD Erben sich mit Unrecht nach Speier gewandt 
iifitten, von der Stadt UadersiebeU; dass Herzog Joh. d. A. die Schule 
in Hadersleben 1571 mit 4600 Bth* dotirt, die einem Divnnemarliiscben 
vom Adel geliehen und bis 1643 verzinst ivorden, jetzt aber sei auf 
geschehene Kündigung des Capitais die exceptio praescriptionis oppo^irt 
unter dem Verwand einer Königl. Constitution von Renovirung der OJbV^ 
gtttioneo. Diese Constitution sei aber in Schleswig nie promulgirt. 

AnC dem Rendsburger Landti^ wa Mai i648 iBd. ^fil2$ ^ Bd. 2 
8»M^'irardcn die Verhandlungen des Kieler Landtags Vom Jan. 1648 • 
iMrlgiBeM« ÜIM Moflkpriiisliota» tkmcmuMr wie friedridi III. |o 
^MfiiM^M gntdttt'wlfd,- vcupitdMQ. die'Bonaiialiiilckk^Milm 

MMgeD^t dassiiftüBdet wUkiWngm Mt yrt^nidjjwig'IBgdfcwft Jat«INPl 
BnttliaoMMltf giNrierig-ettliMr mMpm ^f *'^ . . . i 

t. Ittr .HnUiginvimedikto HL nuim 9lm Imimg m^fMkmUm • 
■üi M 8«piliK lett flbboa 9kilaM>4t«gi«elirMii»iA lyatidw 9m- 
tpO0iMtti'irflPi«(ienfllM|hlMS, •lEiNtotiuipffMr.M . dflOMlIiiiB ^FkUM-VPrf 
die StiDde avfgelbfderty dm von Jedem POi^ and: UWfi ttb. ö Mh. 
911 geben. • • ' ' : • ' - • • , .«.• 

Die Stände sehen die Demolirung der Festung als ein ganz rühm- 
liebes Werk an, schildern die zu bestätigenden Privilegia als Funda* 
mental- Constitutiones und Satzungen einer wohlflHirenden iU).!;itruDg 
und dafs rechte Vinculum, dadurch Herrn und Unterthanen festigst an 
eitaander haften, sie danken, dass Christian Kantzau auf tireitenburg zum 
Statthalter ernannt, zu Sr. Eic. b elca unten Dextrität hatten sie besonderes 
Vertrauen, und bitten, Sr. ifiiaellena auch das Directorium in and bei 
derlüsilz dergesieM «iCmlnigen, ifle dasselbe Sr. Etc. Majore» In fleieb^ 
Mäslgem'iliirenstand lebabt^ Aie.niehfc abgeateUle- (totirwiiee verde» 
Torgetregen: I) dass keine Amtmannscheft AasKndischBis^iBtHÜH '>wee<le 
«M4>d<Bi M ^ctai 'Mite Ademleiett u« itpAiiai« «IMciaiBlHtf Sin^ 
fiiigiMiedfilfclfenlleeeB n -geMtay ^ie* mt^. «tffteriü Cipilil. .nai 
Mdle> Lttbeehy Hei^aiS' und BnMn mr MdlgMg.MdiHdea^eMMt-tf 
Men^^ Mir die* Aietkeiitdb Herren: fleBderitavieff. IMIir ei* wuhiiM 
Mj^lfifenti , a>''dMr<?er]«i^eB det 'HikUgdngt Ifti ' Ifttie«. JetdbMi 
■mst ftlHMMiDett 'Vid'lll« MÜHeben «Mnde bei '■eibeili- Maj. nmätutn^ 
n vertreien, 4) ivelMif'iden^PHvilegiis , dais >l»lne. M MNr e . JWnüi Md>. 
eeNMt Sblle gleichlagen werden, als wie sie zu Lübeck gMng und gebe 
ist, also nach beider ^tfidte Seiirot und Korn, wird gebeten, bei dem 
Münxwesen ein erastliebes Aufsehen zu flUiren; auch Anstalt zu macbeni 
" .1 



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dlMMI^lftllM» km dato ah ällif 1t1«hle »«ff ^aMr lilb^cheii 

Stbrot nndüLdhi regHlt^t und dieses wider die Landes-Privilegia streckende 
Gravamen gnädigst 'abgethan werde, 5) wie yielfäUig die Stlnde sicfe^ 
wegien der absque consensu ordlnum seit 1680 eingafährtien ganz nnge- 
W^hnfichen Accisse, Zoll undLicenten ireschweret, sei notorisch, eÄ ^ird 
um AbsteHnng geböten, 6) die Ritterschaft bittet um Schutz in der freien 
Jagd auf dem Stift Lübschen, Eutinschen und andern geistlichen Feldern, 
7) dass die Beschwerde von Otto Ro'sencranzs Erben gegen Hans Rantzau 
von PntloS beim Kammergericht zu Speier nicht zu gestatten, Sjl 'üttcli' 
dlia Sölstein; SUndfr erklären sich bereit 'l'V4 &th. zur Demblitnng v«lll' 
der auf Schleswigschem Boden gelegenen Fehtmg €hristianpi1ea zu gebeiip 
dtf Mi« <Sl;Meswfgei< «lerJ'erlieibtf^''M4A* H<ri8teln. Sllnden ifr Holiteta 
älMi^MtireiltodMr 8il«rtenr uAt "«Uier^'^^ Matdier hhUM tä- 

^M^A ^iit\99ff*kM dtor*mfl6lüflidn 'der Mide vii%l''Mt«lbeift iMr' 
Mdle) V«|l9gl(h <miiMi «M «it»ei»ellilfty< m dM MbMM tttM* 
gweftbn'^' i^iitlrMMilen/Venil 'etirik FNMddicfiliofie« diriii''efaflMtlMli' 
Mddf mhiteim iMn to'>lüll«tfblliiltii&g W 0CW 

A>#^MÄüde litit Efn^ebvnHni'^'voilt ' Adel zu basetzen ,^ es auch ^s^ in den 
übrigen Aemtern zu halten, ausserhalb derjenigen, da I. K. M. und 
Hochfürstl. Durchl.' dero Residenz haben, auch die übrigen Aemter mit 
dero deutschem Ganizf^r und Schreibern zu versehen, ad 2, 8,4 wird im 
Ganzen gewierig geantwortet, ad ö ist nähere Commnnication ndthig und 
auszusetzen bis zum nächsten Landtage. In der Bnplik gravaminiren 
die Stünde weiter wegen der bei den Aemtern gemachten Ausnahmen,' 
bitten um Abstellung der Licenten vor der Huldigung, und dass Se^'M^«* 
die Privilegien beeidige, da sie aus deS'Blatlfaiilten Rejiü^n-veradSiiMv/ 
d«8s S. M. deshalb Bedenken trügen. »• ^ : ' ^ r ' . t 

* '- Die HtiNNguiig tfifelgce 16. Oet^r. M dMn BtthhlMi» ni^ Flen^liiirg^ 
diirCMflM»' bi«lc*dini» Mdtk^^e'OMtfött^'Woniir derititlhalMl* Antf^tMbt«» 
erMi^i«r >liif6iv«i^ d^ filft^alMr dttriMf Menrihttoii w 
dfH^'MMCeiMBkeir diid- gMMMi I. Kiniigl.!lla9e»Clf dttMi deik KabüW^ 
bti«>iräH#eiilrirtfo:t^ iin«€it^ ilnd'mntlleii>stt'%id^y > 

i^fiei-'iitthdllotf *m Jkiiidmiiüi ptämn im^i mdeni Iii 'IMüb»" 
8ciitilMir'ilb«»giAfe»)f ddMor iM Aer'S^te^ M *^Ai'l«tttond«B 'HMft•' 
gttngsetdi'^ ♦••»'.i.f'u » , . ; -1. ' .■ 1 ; .f.-, 

-' "•t^ 'M^lii^ KMIftf «eMleMHrtt' deir' Umschlags 1649 im Januar' 
g0lia1t«nati Holsteinischen Landtage ist in den Acten nur die Pro- 
position (Bd. 1 S. 83), dass für Einquartierung der Schwedischen heran« ^ 
nahenden Völker zu sorgen. ' • ' *- ; :''-*^ - »*? n . 



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XX II 



. Alf im Mmm^Unißm ON. 1 ^mMn^m^* 

MwfdijMlifn Ydlkw gmg on«rirt, die Soldmr« .^iMf iof 4ifMWl 

qqverllQg( 4 BUi, In dtn ^DdRuste« eiDi>rif)geQ , di« 09l9l#i»lf6lifi| 
d«raU bis küpfligen Jacobi übersehen werden. Pie SchleBw. Stünde eiw 
KUrten sieb Uftiu bereiL, jeUocb verlangten die Sihlesw. SUdte elneo 
^ever^ und alle biiten am Beduction der 4 R(.b. auf 2 oder 3. A|s 
FrM^einsteuer werden 12/3 ä Pfl. ofTerirt. Es wird gebet^Pi die Revision 
d^r Matri](el in Kiel vornehmen ka Ussen, w^fiQ dfc J4cfiii4W Wfr4e 
e|R9 JMsiioderß Ri((e eingereicht. 

Pie geringe Anzahl der Depatirten auf diesem Schlesw. I^aodtage 
im ¥Mri il049 QPd die Entfernung vor dem Schinsse meehki: einen 
Umdtiig .Im Hai 1649 (Band 1 Seile 89) n<^tt)igf h ^ochfiirstl. Durcbl, 
hn^l^n v^riiaiqrkt, heisst iq der Pit|||#il»on, 4m fQs Bfitm der PrI** 
IflM imf} RlMMricbga weg^n friegwig von I Rth. Friiaeinatenfv IMk- 
epMl ef ilfit eiNr 1 Blh. iwiMlieii. Wt wn$ 4m üifft: 

piteldirt. In der Resolnüoq «ir8tlMf Wli4 flllli«!» 4«M dl» .^Mffill 
SMMte sM» .4j4MlP pRP^ler oliHhep iMfr iq .piop«Maile## giiAili Jieim 

▼fliim fipM« If )6rw«m geMiMf sinii dmpelt 4mm M» Mkm 
aM 'dine« TQi 4er wtmMi Ikmn viiiii/i lMl»eii tmnHm v«Umi» 
ff jgrUeliH I^e4|pgeii4> 4«se «If ß^ireU |9 dtonw ab vorigin ctplM fiel: 

Tmp OQfpore der M^bUehen Wß4^ niq^^ treDw irMHeii ^er liiMiiitep. 
4uf die beim Schleew. Jl^ndtage im 9lei 1649 vo« Pril. «nd Eitiereeii« 
upd ans den Stedten Etlicher vorgetragene Ritte, die Landtage hinfUro 
mehrmalen in Kiel zu hallen^ wo der Stünde mehrer Theil ihre eignen 
Wobnungen, wo Futter und Victualien wohlfeiler , ging die Regierung 
ni<;b4 mt Der nüehste IfiRdMig ward in fiei>8|»4rg im Q<;toiMF 
(Bd. 1 S. 84) gehalten. 

In der Proposition erkUren sieb die Landesherrn sebr nnwillig über 
die Intemp^r^nz der Resolution des vorigen Landtags wegen der Licei^ 
tfHi 4ie uplfidlipbe jfteecbuldigung dee öbencbrittenen eidUe^ep Yer.- 
epfg^. Wm eDOb 9»f}|i,p(|brderter nnd eingesandter Designetioo auf Mitlni 
4^*^9M^4e remonstrirt, so sei nicht m iweifple, dM« imiuFfiiileMieteuer 
flfMi|.werdii»d% l OHlu llriMiikr w^igsleae ßo vtalgl« JeUsIl »t^ «MMe. 

atMl^^Hep wpi Bfltfwpog flerltaigoblwsiimili 994m fe^beMUMb 
dem Kdnige von England gegen die Piriamenlerii Aseielens ni, Nigmi 
0^ jpgqiipeAf IIHie 1« 4ep FSiateniWIipien»: «i gegte^e«. aS«K.£iMtnng 
4g|E.9«s|Wiillil (vIPfdMlMll undTMiing eine gniwilllgeZnlg^i w galmh 
l^üwm dji^.fiMlQd« nby.wieivMlMl dagagon Kiels pille, das« CiinMianr 
piiety in deteen Demolimng 5 BeidieorUi . gapalMt« dgWPlirl 



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XXIII 



wmi$n iijck ütah. dHlB jadfteb .iiU d«r.llf)dttc«liofl>/dass'dio ^flbida' 
MMl .tttf «ta l«*MD«i «Hl «irUidie Erieiehloaiag bfldMhft MiiOy -giiM^ 
WillblmMg aa «mis|» l»a|iib«D btsoii» siid setien teaacb ta PiÜtMl 
■nl» AHliiMk. l^tiMumd BiUttitDi^ JL M. «ad Hoehf. Bnrelil. ihras« 
"IMlt «n4 a[ptH Mderer «tatt senel pffo Mtp« mll 120,000 atb. p^f« 
perpetuirlieh unter di« Arme za greifen. 

Die Stande erklären auf diese AnforderuDg an Pr&laten und Ritter- 
schaft, dass sie die Abstellung aller Gravamina und wirkliche Genies- 
sung der Privilegien wünschen: „dagegen gehorsame Prälaten, Ritter, und 
Städte als gesamte Stände (massen dieselben in denen uralten Privilegiis 
und verschiedenen Landtags - Recessen diesfalls conjugirt} nach ihrem 
jeUigen Vermögen sich hini^iederum unterthauigst an- und I. K6n. M. 
Boohfi Dorclil. mit einem besondera £xtrftonUiianatii miler dit Anne ai 
flMifBii DBlotb. Erbietens sind.^ 

« Die StXnde bexifilMB sich auf die Gonditionale Verhandlung mit ittat 
Kiii«iByB»lBii fltaltbaltor ^wd bd^» CtaKdUiibi. Die SM Reodsbln« «M 
4m Ar 164/^ m liccaltD aus KiHiigl. GoAdt erlafsm^ wattalb'' 
4« der «Aillge .nlahlm xiehio» 

iWeiliidj» fltinde .mmig lahMdi« orsiftieiieo ■tod sieh votf SebbiM^ 
dea CoosnllAlloDlbiis enCiogCDi ward wieder im IfOTbr. 1649 i» Eeadi«' 
Wt$* ^ ^ didln geMtM (IM. I S. 84> IMe Lande^iemi «Irbielee'sicli 
dftb ttiOBM«!». mie iumI was dMi anhltoeig gegen Vrlegaag van* 16 JUk 
müiWpiiitgichett» aamal. dieaelb« ao.grosaa etnera^ wie die HeleMte^ 
niebli'erlrageBy md im rHnlaletaiaahe» Ii ftOi: iren Jedem Pflug dnreh* 
gebends nod dergestalt, dass die Schlesw. und Holst. Städte in Erlegung 
der 16 Rth. mit comprehendirt und begriilen, zu erlassen. Proponirt wird 
das ji^ repräsentationis im Schlesw. * 

• Die Stände wiederholen ihr dem Statthalter gemachtes oblatum und 
biUen, von jedem Pflug 8 J^th. zu einer freiwilligen Erkenntlichkeit die- 
sergestalt zu acceptiren und anzunehmen geruhen , dass hiegegen 1) die 
erwehnten hohen Zolle, Licentcn u[id >^as dem anhängig, sofort erlassen 
und durch viricliche Mandate alsobald eingestellt und abgeschaRt, 2} dass 
daro jewobt bei .fi» Ji, M. Huldigung als auch aachgchends erwiederteo 
gnidigeB Yerlmiaaiing zufolge die Präfecturen und Aemter ehester Zeit 
«erifndWl'ttBd verweebaaU, 9i üam die« Beschwerden der zu unterhalb 
landea.Yüfter aHfi lingaie gggaa erstfolgeiide Oalem aafgebürdct, 4) die^ 
JaglMy. wie jPAi« Allere» .freigelibse» «Dd die in nahe geiairten. Pfible .am 
gehgrigen Om, yialhriHy 6)>.aBeb abgastalüe oder:>aadre iddar die Prifi•^- 
iegia lanreDdeSleaem inltunlltig njebl wiiMlerebigeliUitft weidiB^aöBdani 6) bei 
dM tiibK/l^.K. U* nnd.H. .pnncM. «lanKIrd. «H, Terlbbreb «obMaigten 



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XXIV 



« 



SiMtollib. «IMtseMs feil ^«»d . lUpevbeMoi- yMMUMt^ pktm^mif 
und:?) aUflüUialbeD nii fliSdigtt vctanlasatai «Hi nmltolMl m IMmn^ 
büit gebeUnem Mid übeifeMiM Bmrera Kdniglioli «Ml>:Illlrailib w*- 
sieten «nd Ternfthret' wefden soll, «Mim iBiiier 8) dtv* fwgpwiMtiBAr 
Freiwilligkeil Zabkuig «nd Abühiuiig balMr sie nMit gefeMef» «*d9ii 
iBtfgeD, ehe dfe 4u) hieberpr 'UitmElb. «erwIUigteii D^Mtl«gi|deir.«iMlMb 
abgetragen und b)so diese Fiir$teiil!Wliwr4iziritobeB- inll>Meftt**^ifinvs^' 
und andern Steuern belegt oder c> da Gott for sei^ dardi allgenMinen 
Land - Schaden verhindert werden, die Abstatlung dieser Gelder cessire 
oder suspcndirt t>Ieibe and 9} dieselbe in Z Jahren jedes Jahr aur den 
Umschlag ä Pflug 1 Rth. abgereichet und darin kein Stand für den an- 
dern graviret, besondern, wie in andern dieser Fürsienth. Anlagen jeder- 
zeit observlret, ein Jeder sein Angebührniss nach seiner habenden Pflugzahl 
zu conferiren gehalten sein möge. Die Stäntle klagen, dass die Fürsten- 
thümer mit kleinen Münzsorten überhäuft und bitten, dass die DefensioBS** 
gelder in landgiingiger Miuue angeBommen «erden, dass ao i>aniel 
Baehwald zo Scbiranseetlgegen den Herzog von Mecklenbari^ wegen £iD-#t 
Uigmerschreibung nach dem Fri^Uegio Chnatiaoi ilL von Idda , Kitl^ 
Sonntag Trinitatis L ^henfürder verseggco «k «ns* eto.^- flitfei leliislBl- 
werdd.'' Heodsborg Witet^ dass dfase: Stadt bd den pUMob'Ober- 
aelMtt irevde. . 

I» der RepUic vom 30. >Mi>vbr. 1649 erUlrea die Lwfcabd^wy dw' 
sM 'den* Sebtesw. Stinden. gegen baare Ablübnmg« fon*4BAtb;»'>ieD JM4* 
steis; g^en baare Smettiiag von lOBth., ideiien Stiidted » dM P Ch | H l i ebdi> 
geieo baire Ertegeng von ISAib^ adbige Lieanten .and SdUrm terteMa» 
intentKynb'et, das» die SuuMMn ia dev*' reorgeMblagriieD 9 Vetninaii a^ 
getragen , gegen AMhrung eines. Zlels ' aeobüiri iiar.' betbe TbeM dm 
Licenten und Zölle abgethan werde. Wenn die Stünde -diese Offert«» nicht 
annähmen, so solle hinfüro kein Gravaraen deshalb vorgebracht werden. 
Die Stände wiederholen wegen der noch immer nicht erledigten Fräulein- 
stener von 1 Rth. ihre Bitte, was über das gewöhnliche Quantum ein- 
gebracht, möge als Freiwiliigkeit angesehen werden, und bitten samt und 
sonders Stände und also mit und unter derselben die löbl. St&dte- als unge- 
zwcifelte Mitglieder und Genüssen dieser Fürslenth. gemeiner Privilegioo-* 
l^nfüro mit höhern Anrorderaogen zu übersehen und sie allerseits bei 
kniidbahrem Herkommen verbleiben M lassen, roassen Präl. und RiUerscii.« 
ibm vorige Bitte wiederholen, dass nemlicb^ die iöbiieben -^Städte von' 
Uneo Dicht m^gen getrennet und niobt ^her eis sie beleget; «nd be-' 
sehiwcfret 'werden. Sande bietbn nnter 'mebrefen Bsdfcgongep fttb. 
b Pflog ür* die* Alisehifien^ der ltonlen. 

In de» Kieler Landlagipropoeiftite lan» 1650 (Bd« i'S. 84) <wM wU- 



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MI gH Üg ia «f||#«lliMllllt<D|pttort Mi« ]r«< md 

VMIife''DilMllll^lN^n?ltlftMo^ bei HBl K e i w 

i«v||li<eMi''einf«H«gede«*t4nribitti ind tiMs ^<nbiges zu keiner Cons^queA^ 

gereichen solle, die Stände darch eine ausdrfickliehe Clausul vem^ahrk 
birilMn. knf dem Rendsburger Landtage Juni 1650 (Bd. 1 S. 84) ward 
von Holstein nach dem Nürnberger Reichsschluss ein Beitrag 7m Eva-^ 
coatfon der riremden Völker von 1 Rtb. ä Pflug verlangt, was Stände zu 
viel finden, und V2 Rth. für hinreichend halten, woraüf die Sümme lu 
S ReiehsiHrth. herabgesetzt wird, femer werden 3 Rth. zur Defension 
VNÜmgt, ^wonrar die Stiidte 2 Rth. b^e will igen , Prälaten und Ritterschi' 
ddBg«u aür Sinforderung der Restiftten. Der Zablbefehi tiAi''i M»ht^9tf4r 
i^ÜiteW 2»,'iitaMt. 16.50 CG«meinäcli^«^Vi»brdn. 8. 628) erlmeAJ « 
i^-inan dntf<»l«iiftta eiMiT^luNioii^pttbd%^> GMttttädv !• diteg«M'<i664V 

Marrten, gedfokij'!M>«iAettf»Mi1Mtai w gfoMtoi.'' 4Ptllili»*iiiM aiHei^ 
niF4rM-'irluiief«y'«ieii'iM ae»«M.iftelW8i0lM^lder 

M UMiM^ aar M»'liMMie6 Undtig« 4m*'B«oftr; UlBt Clldil«,r85> 
iMird«ir#rllMi< fiif«»'aiCtimdt8fi;*6iliiiMrtV'<di4 Dtflm 

a Pflug efnzQwiHigen, da'<sie in einem co^tpore mrit den gesammlen Ein- 
gesessenen begriffen ^ und billig communi suffTagio et subsidio dahin 
zU'Cor|H)rirenj damit das onns denen übrigen allein nieht anfj^ebürdet werde, 
da d^ Prätaten und Ritterschaft Contingent nicht die dritte Portion 
erreiche und major pars minorem billig an and nach sich zit-ht* , der. 
buchst schädlichen Dismembration nicht zu gedenken, indem die Städter 
und andere L'nlerthanen zu solchem Werk das Ihrige prästiren. Es*' 
w«vdeaf dann 2 Rih. DtBf«DÜ«a68«ld bd^iRigt». Qf^i§^. GmkiMiM. 
¥«n>rd«;' (5^641 ). ^ - ^ , • .f , 

« , - SiMMlIli^StiDdeTersämttU (1651 Jasr. Bd^a S.«&) Mrdd^MMn: 
C d t dl fc* iBi n si)iltd^'r<tot>aii.i¥bBi.y. ddimVilltttBitoiMRi yutMlcheqpIfblt 
m**mA WMl tMt 'MÜMoni^'ttod; NoblMM Jtüigfar MfcilUre.DhlVttM 
U Miw tÜ i i i rJ i m i tt fag-bcWrtmi^ ' '^UaMbbtrJn grMeld^*19ftnim8itits dtannt 
aiii>aefta»'lJMdMg0a MetttfBflnyi'«id:i«ifh dlMWIfal abob-4i«''ati8 diB«il 
Stidtan mabnolbails einfindaa , dar Kialar UiiMcUag''ivwSblli Hw^ikafi 
Vro^oaRM baMt^aat-"» «»'M . m KhO r •*'!.• • ; . - .j 

lyi^HManfttf, dam sie, dl9<Waaey>.iB jeüigaM'ümblag itov 
et^tlidbe tM*i$kaUib9 Haih aMuia»iwi Bft tfaaHad ,> ; da babaii I.jK. 
uDd Q^ehf^llurcbl. davor angesebenisUb aolober Oocasidn zu bedieiMa.'^ 



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XXVI 

I 



Im . Mi ikmM^ iltmi liiiinüi.iiic BwM ltm t -ikm Mmirm 

«MiMbt tMi ||iielMMi% am »i# 4le m HMor «itMinwii Lto^ n» 
TtMiftiiid« IkNf m l^wolifc iMMy ii* M i«« Cf wwit «l» <Mir 

fft tüfteUiD WQlltep, ihr privatani dem puhUo« «a propoainn b«d«6lil 
$fien, was bq anaiislösehlichein Schimpf ausschlagen wiirilf. Wfon wider 
VerhofTen die landesviterlichen Demonstraüones beim Stand der Präl. 
und Ritterscb. nicht sollten verfangen und von denselben attendirt wer- 
den, da verbleibt es doch an dem, daes die ehrbaren Stidte sieb a rt- 
liquo corpore nicht haben abzusondern, die Einredet privilegiorom befrei« 
«iclil» 4||iB .^l«8w. HoUtoin- ^iation habe bisher den NAchrahm, 4aa» 
flie ergt prlo«!^ el saperiores fidei adjecUssimi ot e( oMtmÜte dev*» 
tissimi. St «tün pm4i «0 kto M dit' ftwMlMMft VMtei 

iHi iilit«^.4l» YwMMUtH der BMliMi-klMi «MH m U9ttm 
hMMttMi diff laadmUMklit Veffsorfv.yicfeft alMirt Mift» a» 
welltM 8^ S.lf. md. SMlir. JMIiL kMI i iw t lii h pralaMM Mift» 
Pia ÜMe diiHin Aiit«Mii JHnlvdMnf dür an t a i m » 

te Jon MH CM 1 0^«tt»f 86) MMiMMN» stak ntakl in 9hm» 
Freqaeoi efngetaDden. Es ward verlangt| l)da8s das lur Abdtnkong bo«^ 
willigte Geld gezahlt werde, 2} fdr die YcrpHegung von 4 Compagnieu 
das Geld zu bewilligen, 3) die Rückstände zu zahlen, 4) die Wege zu 
beatem, 5) dtss Holstein in Gemässbeit der Beschlüsse des Nürnberg. 
Convents zahle. Die Städte bitten, dass. was sie wegen der Hospitation 
oder versch4>ssener Abdankungsgelder gezahlt, deeurlirt oder inoe bOr 
halten, bei der AestAiilaofordenuig abgereehnel würd«. Nach der htekm 
BBfigsübersicht warea, ausser den 8«lli64§aQacescbriabeneBContribntioiieB 
VM. 18ya0& floniilbiiinfiteFlIigM m Mmmiktn 40QifQ9i^m».^ßf.mHtk 

k/d\^ltmUm im ä9$fkt. im. <ßäf l 8. 88) mi: «i,.4ipi 
Bmi des 1666 versproeheiieii DoBttirs eriMerl (es. tmMwk..mik 
aSylMiMy Omp AttlMfl^ ^dais MIMSB ..md MlstttMIrJtliS 

ä Btm M Meier Jteifsete« Milte M desKsMi iMwUUgeii) wM^^kf»- 
letety für lleiMiil -iMier wwde 1 ^ INseielisB iwefwi «einir Dienste 
bewilliget and 2 Rth. Für die Soldatesqne gegen den herauszugebenden 
Revers, dass Stände nunmehr nicht weiter mit UnierbalUiDg der Soldaif 
te84iue belegt werden. 

Auf dem Flensburger Landtage im Juni 16ä2 (Bd. 1 S. 86, 87) 
wnrden 1) znr Verpflegung der Truppen 2Rth. von ä Pflug und IdOORth. 
* gefordert, 2) es wird bemerkt, dass nach der Relation dar Matri||;el^ 
€n—rtnsBiwi> dOi Pllnss «des filifts fintln» dns UpileU üiM^. des 



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javm 



tMNiUtito nicku iBÜBrirfii, dass Sttoie itt fc tn » wie dieM Pflilgt pier 

vi«JDi juris wieder herbeizubringeo , 3) die 16id zar Contentinwg der 
Offiziere an die Laodesh. cedirten Aesunten reicbttn nicht aus we^en des 
Abiugs et capite hospiutionis, IV2 Rth. ä Pflog sei nöthfg, 4) wenn 
SUiide die 1649 ofTerirteo lORth. auf 14 Rth. ä Pfl. und Jeden 1500 Rth. 
slfigern und in einem /thr abtragen , so soiten di» Zölle and LJcenten 
gebelMicraiAMM refsirfs^ 6) daas Holstein die Creiasteaer tu tahlaii^ 
d) ob wage» llflaliii da« ülHrigen 8liiidea das Mcbalaclien CraisM 
jfk üt».fiii—miiti IQ irelea mi ta Aw a ito , 7>'4ms eine WoMMii 
MWiilliHw. M •MM' MtM dM «Blia Antrat i^i 6illMi M 
mfmf* hmitmß wIiüim I t P Wt ilM » MmpUb, dta» «irtir M m- 

iMH^Ii» awuni IP 4t> liiBawgtiii etwM füoiMi. M0 MMM^ k««. 
wWifil^ IBi* JiHWÜiiii EÜlt» tvT «ft^riUt VmpMMMi 1 BOw, Mi 
MN» Mli«i;#l« MM. MW eiogefüMa» UmbMii mä Ulla ttaM aM» 

geld aofkaheben, dodh erkllrea aieb dia Mdto, Ms cnf die UefMlieii 

^putirten, die nic)ii iastruirt, and die Randabargischen wegen der Kö^ 
Qiglichfn Concssion, bereit, lORth. io u Terminen lu geben, Prilatan 
uad RiUerschaft biUen am eine Qnitnng des völlig abgerichteten Dona* 
tivs, um Ersatz der vor Jahren von Johann Royse« aas dem Landliasten 
erhobenen Gelder, die gegen Iland und Siegel Einige der RUteraebafI in 
Hamburg geliehen. Io dar Replik wird dieser £raatf Bageaeil> MHl 
41t Holstein. fi»iinde, was Sie JUK.M. iregeo des Praecipui «ud Ataer- 
HM«M« IManlailü» erli0Hi mä übte. Kiels BenebMi, im «1 

mtB m «M jm dtn iMH ia b gw U Co M w h ii i i i i •ehr^rtiäilly 

9m9iMm Umm k^tMm, ^ :dH i i p M iim i>y wUKM^mwtMm, 

to BMhM^ UwMm totniniiili iMMk Mi MaiMi mm *Pü» 
liN» «MMlaftMl mikmm.§m ltmm§ w 4m Qudniplik, #• 

lllil AaweseideR etbMfMif dMt alt ildi mmim «Mhni nielit ans- 

laasen könnten, sie reichten eine gesonderte Sapplication ein, die Städte 
quadrtiplicirten, indem sie solemuls^sknie et saepiu<t iterando protestirtaii 
sich dadurch von den übrigen Ständen uiebl absondern zu wollen. 

Der Landtag irn Juli 1652 (Dd.! S.87, Rd.2 S.286) setzte die abga. 
broi'iieiif \ rrhaodlung rorl, dieSttidte, mit Ausnahme Rendsb., bieten wegen 
darLiceoien iIRt. in 4 Terminen, wenn alle seit 1686 (16801) eingariasenan 
lÜ k» i^aiitew, Accisp sofort mit ßodigung des Landtags ni aT^n'Tagaii 
nmiHi, rtaahaib m&mukm Mlbeill wentoo, die rmiaiilKiaiW wm 



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redlicift werde u. s. w. Das Concept diss atif Mmt<w4tin '*f4^ ^Ar ttll^P^ 
Schaft gerassten Reverses wegen des 1645 bewiUijrteD Donativs wafd tWU^ 
den landesherrlichen Commissarien gebilligt und nnr wegen der äeter-i» 
daten eine Reservation gemacht (Bd. 1 S. 90, Bd. 2 S. 286). 

Zum nächsten Landtag im Janr. 1653 (Bd. 1 S. 87) wurde wiedei^ 
„die ordinaire Beysaramenkunft der Stände"^ benutzt. Es wurden nach 
dem' Lüneburg. Creistag 120 zu Ross und 240 2U Fuss verlangt, wozu 
ql^. die Wartegel<ler monatlich 2800 Rlh. nötbi^^ 2) 2 Monate Horner^ 
iltg- oder 1400 tRih. ^ei zu leisten-, 9) besage ide« Creisabschiedes sei 
lUllf^y /des il»a«daielk in Ordnung zu bringen ', einzurichten und mit^ 
(MMmb m »enÜMik' 4} Bs tallen K; M. «Dd'>Awhf. DurekL-ditiiiy 
dw äi^ 8iU08w« Sitodi «od EtagMiMMy iMgMi 'eMnid^ger "Cib« 
rdan «Mk 4ei YnrnaMsB wd NaailMPdftkallr Inlitty d«iiin»SdM 
steipiMlMV eifeit eoiseqMtinD io Heifibmis dis 'ProWMM'i •«üd 'm»' 
dum odtttg^ vBltr die Am ireMtai ^ . inald die MifModr •tliM vw 
nm»mm der« Feile Xbritlitainrfelb-wfi' «iklMkHoier Hm MMfffr 
5).<nr VdrlMlnng dair FiMeaIardeAiMi<Nr sei Md' utftyB^-dtrMlb^ 
wigflcheii filiBde «HfgttB » BtiU^ die lioliMilaMfe^ri^l skr «liit; d«i< 
Greisverfessuog beladen, Lflilk * FM^t^n« Jede» IdOO lfh<r'1ll»d«f 
Le'i^ekasten zahlen. Die Schlesw. StXnde lehnen die Hälfe ill '#el*l^ 
Solution ab^ Uic Städte bieten zur Defension , wenn PrÄl. und Ritteiu 
Schaft ihre Rata zur DefensiöiHieben, 1 Rlh. , die letztem lehnen den 
imlceg ab. In der ÖupJik erklären ^ie":§«tJi^>*'- Stände: 

. ^Da auch 1. K. M. und Hochf. Durch!, allef^und gnfid. ermessen 
und befinden werden, dass den) Fürstentbum SchleswT^VJUi,^ c'niB 
juditz ioi- MIedeBeichs.. Greises Allieai und Schölt .eiSBenoMpen und 
llfMliliM^eii: ireidO'.-«Bdr selehes auf eoleli Krackten #i erhalteli. scyi> 
mäühIßpitM wttdm gehofStimi.Sehles^i 'BUwle «IcH dedilelben'^M 
cMieloftnieert laed ^enei Holsleiulstheii ^MMreMa^ •icMmdnrlMdiii) 1^ 
StIslehinngi dMiai aMr 8M«n.B.K.M«:«.aoehr*Dii»cM: nlekft^«ii8dilr 
djg^xawtimlNü^ diis eit left-YOSlIgerfirUiNiig nicht iMsMBdbiiqp^ 

... .W^flmderiFoileelning d«rPaitiealntdeltoil(M'i»i«deA dieitädln 
ita,iMettaQ.iriednr'Mln8«, 'dnM F t ilm i a *WM <Wtler8«lMll Mih llin * 
rnldidMiteiqNi^- lauaU'niei aiiln»ioeiiiiinlS'-ni fntegil^fMiöge geiulndr> 
LandeeMMdea 'ond <]leaedde"nDaliiaallelit'-«ill' «niarMinllciiii 0ll«d^ 
massen und partes eeim '- ••• • ' . • * » 

< Auf dem nächsten Landtage im Juni 1658 (Bd. 1 S. 87, 88) ging 
die Verhandlung des vorigen fort, wegen des Lüneburg. Creischlusses 
werden vef Holstein, wenn die Wert)ung difTerirt werde , und der zur 
Particulardefension von den Städten bewilligte 1 Rth. wegfalle, auf 2 Jahre 
jihiii^h 4 aui. beiviUigu> ' Oie Schleswig« bieten iregen der Farticalar-' 



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d<^reasion 2 ftt^. Jährlicli in Q ^hren , uDter denselben B^ingungen. 
J)i€se Disparität der Schleswiger wird in der Replik sehr befremdeud 
gefündeo, und sie werden ohne Erfolg «ufgefordert sich Heistein zacon- 
(ormiren. Die Stände intcrcediren Tür den Statthalter und den LandratJb 
ju«d Amtmann Gay Ahiefeld, dass die 164d bei Lucas von Spreckelsen 
in Hamburg auf ihre Obligation zur Abdankung der Völker geliehenen 
SOyOOO J^th., weiq^e von der Landschalt wieder conferirt, von K. Mf^. 
Vatev aoa .dem Xandkasten cirhoben, er9etf[|iW«iN|eft qi<»gen. Aas «bB* 
lUitsebrlfl 4er im Fürstentb. Schh)9f48 Bins^sessenen TQn> ;4«c JR.i|ters(il^ 
fii4 Städten, siehi man, dui^ ai|gfMM«< 4er»grio a ir umo> ScMMib 
99»^ "W^ '.^fvmi.B^maMnpn »4i.l^llUi'«pliMiM.iml«» ^ .die SeWotm 

:iM FMb..:iiipd<iM!im.9«^P«|l vmkMakim^^iMi^m 

Uaioii von 1684 und l^'imt^,m§^J4^i^:Mtklmm^t*^^ 

mit fieloi CimsideratioiieB Implicirte Sache > ernennen Jedoch , wenn 

E. K. M. nnd Hochf. Durchl. anf eine Deputation beliarren, Depatirte, 

4ie deshalb in Coldingen der Consoltatioa beiwohnen könnten , bitten 
jedoch ratione temporis um Aufschub. Diß Beschwerde von der Ritter- 
schaft gegen das Kloster Preetz (nlibt Itcehoe) wegen der Hospitatioi^ 
^elder wird ad ordin. juris viam verwiesen. Die Kenovirimg der alten 
Union von 1623 wird unb^denklioh gefunden und weffden ittr älll>£i«rif4will 
.dfrßelben Deputirte von den Ständen ernannt. - 

. Auf |dei|i LaQdi«^«4ni April 1655 (Bd. 1 S. 90{)^ lüi 4e9een Abr 
hdpfnng an dem bequemen Orte (Kiel) die Stijide danicen, wird erinner l| 
d«08 die Luge Deutf fMtüdft^.nwi- 4ie Am»t«r inibcMchbart^n Königr 

i|«n')|tig«|8hr. ^dWMdfldt M^tHiigiitf»*- diflwe<t> 4W'.giritwtf»iwi ftehloüih 

immm% mi^iitUm'.m m ß vmm «»sühradet iMhv )di»jiii4milWMi 
jnH^ «MiHhA,. ^amm.U. )ft..i«BiWJQpe|ir.:|lnrfh|«.^ MMÜMe«! Wh* 
<Me«ff*IAiii» ttehi «Hmn.^iuM: gUdiee^^viiiniehMi» ^ MkmJt wüAni 
in ;de<en, Bo tihfchlnngi als meiabra «nd, CiMedfr nahm eip tti » ettrt. mmr 

sequentiem den Holateinisehen beitteien , vier <Rth^ werden aar SoMfr 

tesque, zum Unterhalt der FortiQcation, Magazin und Artillerie 2 Rth* 
gefotderl. K. Maj. halten ferner dafür, Rendsburg als Yormaoer des 
Filfstenthiuns Schleswig wieder 2n befestigen. Die verlangten 4 Rth% 



hurg in Speele sei nicht in confioio sondern meditüllio corporis. SUnde 
bitte» um Absiellang der Licenten^ es irird wieder um die Erstattung 
4tT ^teckeiscben Gelder gebeten, fn dem Mandät zur Zahlung der 
bewiliigten 4 Rth. TOm 4. Juni 1656 wird den zu früh weggegangenen 
StMadeu die dadureh erregte Indignation der Landesherrn vorgehAtteri; 
4}«igen den zweiten Pnnct der Proposition de«; Landtags im April und 
üfti 16Ö6 (Bd. i S. 90, 91} 2 Thlr. zur Defension, Fortfflcetion, Maga- 
itn , Artillerie f woni attch der Reichsabsohied von 1654 anweise , 
cahMil, 4aft«cfren die ^chteswiger, auch die Kolsteiner lehtie«i dl« 
fSmM Ab^ gegen den fiMM Paoeti dts« BeliMta tuMJnterhalittng M 
OnniMieorielM» UmttHß^ irffti -IIMlkpMti dm i^ltlie Anüg« Wätiü^ 
tUMiÜ' M« Ale btteMimiiMi» SliMli lriM«fMltB Btlllrite«^ 
was auf Landlagea gewilllgty und nielila aDttd^io Mr ferdM.- Hf^agMi 
MHCIMIM 'Stclw eft ftiMH Ht .4er>taid« BelleMII|> dUft^Con- 
UlBMUM MgMl, Ok Mil> iriettltoht^^femiMlMlIii&ilgMWMM, «M 

imtehiAllek am WUt Ut^ «*d aAMMü -wdlla*» • 



ÜebdP det»' til' naehlissigen iBMtieft Landtage und über das za 
flrühe Verlassen war tielAich geklagt worden ^ Regierung und ^Ulnde 
bitten diesem Uebel im Mai 1628 (Bd. 1 8. 64, Bd. 2 9. 385} und im 
Ndvbr. 1630 (Bd. i S. 66) Bd. 2 S. 844, 860) abhelfen wollen. Die 
Brö^he, welche nach den Landtagsacten vom Novbr. 1630 für df6 Nlebt« 
erscheinenden oder zu früh Abreisenden 30 Rth. Speeles sein sollte, 
ist in den Gemeinsch. Verordnungen S. 683 Anmerk. zu 10 Rth. 9■]^er. 
angegeben. Die Wirklichkeit entsprach den Beschlüssen nicht. £s lag 
aUe nahe, dass die Rittersaehafti deren MiigtiMer nach den Aogibett 
i^bHUah ftkhl zahlreleb genug tu erMiialiien atkd iti fHlb abzäreiseA 
iNMgMii Jeihill» duaMiMiatel glaiMe eiv#eifbn nt müssen, sie bielt» 
iPNr iig mHif&t h lADiHgiae«« aHMlUy Iii OMiehlage it KM tagiti* 
«iMl» ir«fMttniiiuitis| imi fnwr m$ so iMtfit Ummmii^^ iria d«r 
Mttdh M Uadiiia irkf^ •IM DaaaM t m m toaa»! «fkaflea aM dia 
•mi «e« 'SlMlabfli|ar tMdtaitf dAwündaii mi|Madd#- ddr- aM«ielill 
MIM liLOalit^ faii düii iAudMam m EiMteiM> UUktm 

Müai Ute« Mftgdilg ftatlMl Mr dfUftn^ Ml fa «Ml« Ad fdlMdid M bf«> 
lüMbUgen^ Ulf dd^'HflMh dl# iMiktal» M'M Aj([lMlM'«itf'tt^ 
«Matf M UNbri d»l> ml ^aMi»«Miai» lettguhg dlA# ^Mi' IDM 
0ochf« Dtttehf. fiflattbtilss däd Goflse«is fMt^uiCifAtrft sldB nicht ItebObna 
#6ttei" Der con^ensttd regio-duoalls ward mit dem Anhang eHUallt/ dasi 
dia l^Hterscball m aaieber ZuaammaBkoiiR die «ufelUMire A&ataH 



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Udiiclien $on<; , tiamit b^t lüi^fttgen Landtageti niemdnd ihres Mittel ^tth 
wegbegebe, cbe jedesmal ein >ollkominener Schluss gemacht ond Yollzogen, 
itich der Landtag gänzlich ToUzogen und aasgeblaften sei. Die lAUdto^- 
kefirllehe Intimation za dieser Betagutig vom l6. lanr. 1657 war J^dödk 
tttt iü all« ili Kiel anweisende Pr&luten und Rittei^eUft' g«Helktiet, daäs 
sie sieb m 19. Jabtr. Iforg. 8 Ubr äaf deiH RAthUMe MiflMUl. Sil 
1l«iiilttt» Beratbnttg irar eine flreiWIlM donteMidR Md Miibüil 
fm tu Httt. ttm. ^MiA'lidU« grollt; dtr Wirdtf'M AlMer MMntt« 
^tk M lVhnm kM rMi^^ In fB^ ^HMüh ääbMi 

elBlinden und ein «llgeDeiner dnriiMli<tedM'*lleMllM'iofliMntt'td^ 
mank I^HaiM irMfo)l't(hnl«o. ' Dt* AdrtrJedftddtt' AtcH de^ tffnter- ' 
dbKHfl.tt «dl» In iiiddlM AblelkiltMi 97 ^ öUiiligiHen Mek gegeii 
lAlliEAdMPy dlMli ftfMi^ ftt^ Mck 'nirfl idle iihiltlfelr 'iMl^ttMltgdn "ttVlii^ 
figdj'itiiflilifbar, äiidt z«ftfg eHeb^ine, oi«eiltII(;%'Votlten helfe üAd lllb 
det Landtag gSbtUcb geendiget, 'Keiner abreisen wolle, wovon keifte 
Üi^dach befreien sölie, aasser Gottes Gewalt and Herrn Gebot tft speeie 
hohes Alter a. s.w., deren Bewandniss Jedw^de^ dtoen Anwesenden bei 
der eisten Session tu notiflciren schuldig. ' ' ' ' - 

Es yrtürd beschlossen , diese Convention den Abwesenden so nock 
in der dtadt, dorcb den landgerichtsnotar , denen' äbr^geo tu^ ihr« 
ttd^ und tttiaser^ durch einen Landyogi zur dubscrtption sü schicken; 
auch ward die ConTentlon den Landeaherm eingesandt. 

• • ■ • • ! • ; . ' >; 

. • " > - Ii ■ . . Iii ) I " I — .,,(..{ . "n 

1 4i . . T T 

Anf dem Landtage im Hirz 16&7 (Bd. 1 S. 81, 92)^ Ton dem dit 
historische GeseilscbafI aussei' dem Handschtiflenhand norh die Aoiea»> 
Miek* MB^durMpiik In «tahehNu Bflgen hat^ wurden do aih. tnifc.Jndeil 
ffim- Mi IM IMt^Mk •anl' ihciBüH. to. mudni- fdim W ai » ».' iKI ^ 
uNvini leUfc- giii t m i/ toii 40.«iAMlrv dannf .iUllh»aii|HüdüBdü» 
MHiMUM fo» gllM itliideB fHlll Mi aiBdij fWü teailcimAii 
Hii* mB'mkmiMnm hUMf mciü gni i ty «hIi .dittlbart «likl.MB> 
iMMiMr allh 4Mdi I sl Nri i»» wmMmiMMm mm^mmmJMi 
HüilülliiM- 9Mm^*mM, MHM,*d*ci4iiedMn-«nMQa'«Maw. 
ttÜMl'lilid» «Hm IMtg-ttM* Mss> dnpaici hiere graVirt fNMiy!«!« 
M fl«dMr «er taüdMfltai abnMhB. Die «fealfni AMltthr des Kern 
dtft Ausnahme des Hafers wird gestattet. 

In den nächsten vier Jahren ward l^ein Landtag gehalten | erst im 
Januar 1661 C^d. 1 S. 92, Bd. 3 Si 173} kommen sur Huldigung des 
SenoiB ehrftti« dilirdeht 4ia idndttihde «iliMiitten> M dtndf Mfe 



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]^^2 S!.,I74y 175, 359). Auf dem IßUten Lwid(|^ dem foi)geiid«|i 
im- Jini M63 (Bd. 1 S. 98, Bd. 2 S. 174, 175> 359, 360) ward unMsr 
Hadern wegen eines Donalivs verhandeil. Nacb der Abschrift der Gesell- 
schaft werden im April 1G02 in der proposition für jeden Landesherru 
50,000 Rth., in der Triplik vom 10. Mai nur 2i^,0p0 Rth. verlaugl , in 
der Proposition vom 4. Juni (Bd. L S. 98, Bd. 2 S. 176) für jed^ 
Berrschafl 150,000 Rlh., Prälaten und Ritterscblift bieten 6 Hth. a Pfl.^ 
iwenn Ruhe bliebe und Holstein, wie ({e^el|%.ii|^ rfen R4^»yip(^ptt^ 
l^iirkcnbülfe verschont bliebe u. s. w. 

Bei den Acten dieses Landtagi» in der Sammlung der GeseUschaCt 
Jto6i¥le( sich noch l),e^n Antrag von ivei Beputirten desi Herz. Joaclv 
Boi8^,£rj^as Moriu i^d Aug. Marggj^f^ fii 4i§ hun^uhifgt^chßn .Cfii^ 

^0j(|iiUelir(B|l^^..f)i,.flciik .MfuKfUe «ffW|l«^»..oli«|«iDii i|Mii)ll)e,,v«it* 

geschrieben and denselben die fonBaU«,4i^|^y||^ M^la-gspijis.jpfe^ 
forden seip. Die^epoMrlen eridllri^n, dsss sie der.Yerfapmiliing^niebt 
beiwohnen könnten ^ da dem Henog ioach. ISrnst als.daciiHolstUse el 
priQcipi de MQgdine,'. welcher einem Landstende oder 'sitbdlt<^' nieiil 
gleich zn achten , die capila propositionis nicht communicirt worden 
und sie nicht darüber instruiret, sie berufen sich auf die Dürftigkeit, 
auch dass wahrscheinlich Römermonate zu zahlen sein würden, dass der 
Herz, bereit sei künftig bei grosser Gefahr zur Defension des Landes bei- 
zutri^en, wenn er solcher Defe&sidn besser denn bi^er geschehen, 
gemessen würde. 2) Die Instruktion der beiden Abgesandten, Plön, 
9. Juni 1663. 8) Schreiben des Henogs J«ach. Ernst an Mai> Uüd 
fiochforsU. Dorchl. Plön, . 29. Juni 1663, zur Abwendung -ifter geforderten • 
dlv27S^ tRih* Restanten, deren Zahlung unter Drohung YOnrniUitairischer 
fiiAovIlon veritn^ worden. Det fiSKOg sei ein immedialUfl .'S. toipiCli 
JtauuL prlBe4>»inl teifloteüta^ tA »üsngiinigliBlUüi^ida^imgliibi» 
Mmggni iiid.t«m*rMatniietty di«'MbiSeaidillelNli IMMrlal «MM» 
iMMi^iMaiiratHi, Umm Mi JMie# -jii€bt-.ibiiig»y r dl» UMH» 
MbHM^fon'MH wmäl9B^ mm^BmiDmi^ w^MMk^hm/tm, 
nkbl 'IMiiid, .Mi* dln'flart^UitWfciPli^<ifc'<tfii«biWH» 
in hoch bereebnety die YerringeiMg d<K>giBp<iHindib %t ß i ü4m/ A$M$ 

^ , -..i-^-- .f..-- : ^< . ' ••• .r •■ , , ... 

' *) Da vcM 1661 an der InHalt ()er Landtagsverhandlnngen in Bd. Ö 
ides Yerzeichnisses 5.172 und folg. mehr berückslemifl i94| so |in4 li> 
dem Folgt^nden nur einige Puncte hervorgehoben. 



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xmn 



dwa Districien. 

Das Cdwocationspateiit m dem Kieler Land läge im Januar 1664 
(Bd. 1 S. 98, 94, Bd. 2 8. 177, 286, «87) ist, bo wie es in den Ab- 
sehriften ltü(«l, an Präl., Ritterseh., Städte and gesammte Stande anseref 
Pürsten thönwr Schleswig «nd Holstein gerichtet, aber die Propositioil 
geht nur an die Stöndi des Fiirstenthams Holstein. Die Stünde biiceil 
unter aii4eni, die UmscMaigsgerecbtigkeit nach dem Eiemp«! der Ante->> 
c«eiom- tu iiianateniM , Ml UtbirlilHifdtehfnen der hMntm ttHd llliDgel 
der «Tita McfcsBümi «Ittm , 4M ot» erbeCMMh B^rtikelseM 

Hai 1064 OM» 1 «»M/ iM« II & 1«7> d«M di« Made, d« I^K. ]t. «ft« 
SMy«»M<ell. MAlHNk^ ür Ufibrnfsrnwut ^iVnnm9$m «ÜgelitlteDy 
taaCMiftiieli dM HotetefoiseMnlMMvliltsi T^lg liMgelieA n lisMii 
pü' dip mtf ol rt it <id«r>imm ihr« llenMIMi beiNHigen , irird iregtsi des 
WmtmHHm'lmä 9mtm ma Mmm^ Mm fon neu efarharen 
MMlMt^ die dabei %«n(g Interesse und eigne Schulden, und^ auch von 
den Scfrleswiger Ständen abgelehnt. PrSK, Rittersch. nnd Städte beider 
Fürstenthümer bitten in den Landtagsyerhandlnngen und in einer beson- 
dern BIttsofirifl bei dem anfangs allein wider die Holsteinischen erho- 
l»enen, nachgehend« auch auf die Srhlesw. Stände eitendirten Klage der 
Sonderburger Linif die angestellte Intervention zu prosequiren , und er- 
bieten sich zu den litis expensas. Diese Prozesskosten kommen auf 
dem BKehsten Landtage (Bd. 1 S. 95, Bd. 2 S. 180, 181) zar Sprdche, 
die Schiesw. Stände leimen die Theilnahme ab. 

Auf dem Ftenaburger Landtage im Hai 1666 (Bd. 1 S. 96, Bd. 2 
9. 161^ 18a> Wird In RM«lilti«tt d«r BlIlid^'CiD AMn$ der Stidl: 

iMk lldt mi^'&k Iftadl Jäiff iM^'HEeMlMloii ttfed Repartirtliig 
iMlMlr 9§$Sb iMtdl'^iluilag» R/ 4sig«siRM tad dedteii TOimMnsle 
flUeftdfr Iii m 'a«M^it «iglHqgi» tUmMiM il* gendmililiifgeii Vftik 
(giMii4/'V(ttä il^efei»'gi^ tmd denen Vr^ 

MiMffftitf itt iMemBirtv tiAdMifdbl BeWlftse MlQMf eiDfUttmii imd dts- 
HSk- eiiidii gro^ilM Abgang ftr M MigMlit «rleldiil ntttssdnr, sollet 
Mdr m PadlffUnittg' fliW ^ «lliligttDdMi RiteiHion gegenirMrtiger Re- 
soYtltiön mit einJfOVerleiben gebeten, irtlebe« z^ar übrige Stünde geschehen 
lassen^ Jedoch dass ihnen kein Zuwachs dadnrch geschehen mdgc.<^ 
' * iA dem l^fflorial der Stadt Kiel sagt dieselbe, dass sie nicht nur 
tti den erforderten ansehnlichen Gebäuden grosse Spesen und Kosten 
Terwende^ iondem aacli überdem die Ton denen Herren Professoribos 
MUriJ^B, Kieler flandsduifteii* « . 



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xxxnr 



ini4 ttMun ninMa tmAmM»» tewotale UtaMr. üHif 4i».CMlrt» 

botiooes nod indem bttrgerUdien Beschwerdai fSNlnL Ei*alilMi«i bt«» 
liaopteii, dtss ditse Siadt la dem KlblMieft VaimttiMi-Werir md 
doKh deren Oeceston nifentspresMMii m tCfi imhelM HetbmidigkiiiM 
«ompnlitifl eenpiUiBdis ia die l%00OElli» eeoMrt nwl dedoMli dfeeet 

heilsame Werk dem ganmi Lende zum Besten um so viel mehr ibree 
Orts mit Lüfordert. Es wird gebeten, die Pflugzahl der Studt, aaflOO .Ziii 
reduciren, und den Abgang über das ganze Land zu repartiren. 

In der landesherrlichen Replica heisst es hierauf: n^^er Stadt Kiel 
, Remonstration und Gesuch wegen Abnahme etlicher Pflüge betreffend, 
sind I. K. M. und Hochf. Durch!, der Meinung, dass der Abgang an 
Pflugzahl wegen der Professoren Häuser über gemeine Stadt biowieder 
eufzutheilen und diesergestalt die Verringerung zu ergänzen.^ 

In der Proposition des folgenden Kieler |«eiidiegea ißt Afmi.l'QlOX 
(Bd. 1, 8, 97, Bd.!» S. 182—184) heisst es: . . 

,,Demnach denn auch letzlich dem geliebten Vateriand zum Besten 
I. Hochf. Durchl. Herzog Gbrietien Albreeht bie Im der 0Udl Kiel etaie 
Actdemie erigiren leeeen, und denn-gedtcUe-Stadt .vigeik Aer Fto^mum 
freyen Hinser einige Viidenmg an der PAvginhi bfvetfieb, giMidieti 
80 beben L Hocbf. ,Darehi. dieees nlebt iubilUge Soeben Mm d|ji.Mfbl*.fltMe 
verwiesen and zn biiiigmifsaiger IMrtenuigbieniilreeQBpiandimirollmh^ 

Die Stinde eritlüren In der BesoMon, des« e|« der 9tedi Kiel 
bcnb'cb gern gdnnen, dees sie die Bfseisppg en der PApigpkbl vegen der 
Vtot^Baitna Hiosec erlange, wenn K. |L nnd Hm^ Bofcbln d^selbe 
nUtHren wollen, nnr dass ihnen dadnreh kein inermntnni miraehM» .«i« 
bezieben sich desbelb enf den vorigen LandUgsschluss. 

Nach den dringenden Anforderungen in den Convocattonspetenten, 
dass der Landtag zahlreich besucht werde und Keiner sich vor dem 
Schlubbü entrerne, darf man annehmen, dass der Vortrag der Ritterschaft 
vom 21. Janr. 1657 (Bd. I S. 91) und der Vertrag, der Stände vom Mai 
1664 (Bd. 2 S. 178} wegen des Besuchs der Lendtage keinen grossej» 
Erfolg gehabt habe. Eine neue Verabredung von Prälaten und Rittersch. 
auf dem Rendsburger Landtage im April 1668 (Bd. 1 3. 98 — 100, 9d. 2^ 
S. 181 — 186) ging dahin, die LandesheiQrn zu ersuchen, zu genehmigen^ 
dass auf den Landtagen jedesmal acht dazu gewühlte MMgiieder der Ritter- 
schaft aus Holstein und acht aus Bcideswig ei^Ml^ineik Die Klage über 
den schlechten Besuch der JLendtegey das Weggeben TOT dem Scbinwe 
bei issügen Proposilipnen danerle fort. Anf diesem Landlfig vom Apfil 
1668 und aach anf dem folgenden im April (nicht |fal]| IjM (Bd. 1 
S. 100, 101, Bd. 2 S. m— 190^ 287) maehCoi die SaUidf» nnlei^ 
Yorstdinngen wegen der Zd^le nnd Aedeeo» diese Terltf|ndfa||g ffifff^ iwfi^ 



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raf dem folgenden Landtage, dem ersten unter der Regierung Christians Y., 
Im Jan* 1670 (Bd. 1 S. 102, Bd. 2 S. 190, 191) fort. Auf dem Land- 
tage Hü Mai 1671 (Bd. 1 S. 102, 103, Bd. 2 S. 191—194) erwirkten die 
Stände nitht den Aufschub der Huldigung noch die Abheirung der Gra- 
vamina, sie beriefen sich auf die angustiam terroini der Convocation zum 
Landtage, auf dtB 'Wimsch, dass der König persdoUch die Huldigung 
anoebmen möge. ^ 

Auf dem Kieler Landtage im Juni 1671 (Bd. 1 S. 103, 104, Bd. 2 
194 — 197) wurden die Gravamina ausführlich bis zur Quintuplic verhan- 
d0ily tbOT für' dt« Stände wenig erzielt, auch durch die Verhandlung auf 
«•ifr aMhBtüi laMHiie I» ApiU 1612 (Bd^ 1 8. 104^ M 3 & m, m) 
UM' BrMignr MH^'-^St^Mmf es kam ein IMflRHvazpmict hlntu.^ 

■JM«' Mwd wliwrttiiuo P iwiiiMi erimiDy diM IN^e^lgen, welelie 
mwiiWI I^MHctMC«!. MMi und sotele noch jnr Mi tob I. K. 
H^'iMl'geMMBi geamOMty olm» Temg siAelie Malbiing g^MHireiid 
•MUMyt^m« WMt. Dnrdil. woRm «te glrtttm lB i ig t» von dttmii 80 
Hill gMhIlltfl Ar Uuigut gmMb«t» Ute l>ep!atiiUn der' LandvsiienrB 
mfkofin' selirlftf}|«li^' BMnmg nidl iMll«r CNMMrvanz, die Mode * 
inhäriren der bei der Holdtgung gemachten Offerte, dass nach der Obser- 
vanz mit Angreifung des Huts die Muthung geschehe, sie wüssten nicht, 
dass jemals schriftlich die Muthung getban sei. Wenn sich fände , dass 
von einem oder andern schriftlieh gemuthet worden, so würden sie sich 
dem Exempef der Prädecessoren conformiren, sie bitten um eine Desig- 
natio specifica. Die Stände offeriren zur Defension 10 Rth., Hol^^tein zor 
Creishülfe 1 Rth. 7/8 Werbegeld und 15 ß Unterhalt monatlich von jedem 
Pflug. IMe landesberrllchen Deputirten suchen nachzuweisen, dass | Rtb» 
7fi oder mit dem Defensionsgelde 11 Rth. 7 ß nicht ausreichen. 

Die Muthungsfrage kam auf dem nächsten Landtage im April 1673 
fMun 4i 104^ 105y Bd. 8 S. 199—200) wicdar 'vor. Die BettUiiBg der 
SpMkdMlMB 4GMiiMr iit «ib «lebendes GiefiflMi der Made, - ebes se 
wie die NObelseheii auf einer Süflalig yod Maniiierd Breide bemhenden 
Mder; Qber die Tabickspacht bescbweren sieb die füratlichen 8lldte im 
Apiü MfS iv^Ail-'^ ttraMB Hak AvT deatf' leiilcn Laodlage im BUd 
Mr<id«'l Bv My Bd. 2 B» 2Bb-BBQ ward eiM nDgeHbre DesignaiioB 
der'Mtli8Biei*C^>iiiitgelbeilt «od inr Bitiabinmg dirl.ebiibflcle ii«n;w« 
■ enifr BnHnenMDnw vnit geseui* 

, • >• . . I . • 

Die Sammlung der Landtagsacten, welche der histor. Gesellschaft 
gehört, hat als Anhang des Rendsburger Landtags vom Mai 1G71 einige 
auf die Lebnemutliung eich beliebende Documente 1) Bitte der bei der 



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L^takriefe, Rercrse und Muthzettel. Auf diese l6V4e6.l«lir in filfMistadt - 

und dl. Juli zu Gottorf prodticirte Soppliqae (Bd. 1 S. 138) wtrd 2) von 
der Glückstäüter Eegierung Z'il Juli geantwortet, dass sie L K. Maj. tibcr- 
schickt werden solle, 3) die BtU« ward 2^, ^ptbr. wiederholt, 4) die bei 
der Mmbüng Interessirien beToHm&^tigeo den Syndikus Ueoning» (Bd. I 
S. 138), wiederholen 5) ihre Bitte um Mittheilung der Docuroenie) iHltOB 
um Aussetxung des lJaaptweri(9 bis zum nächste Lendtage and suchen 
6) es bei der alten Mutbnn; zu lassen, da Jeder bisher die Güter frei 
veräussert, inter vivos und mortis eausa frei dUponirty sie auf D«8caii«t 
denten Qod CoBateralen mlonttcJiea ^cs «eMi«lie» Gesohleobürt ohM 
Investitur vensrbi^ m Conoorsen obD0 Reservat Terkaoft worden ^ ffvent 
wM »m Vfi^lb^fmig des .T«mte» vm4 4Wi:flit l l itrt >iM i ii B . »der ,Muth- 
z«M g^j^eiMK 7> lüt eiom RegtoniiiiwlMMt .fi<IKff ^ww* H i > m»I m 

Cml«i die .««rlMSKM» M^ntdiHitmiHi gcfwi.fifbiji»^ «bMivn. 
0«» Unmitvefk wird M» suw-nieMM ItndHf« .•o«pe«ilrl« Usü 
d«r.«i|riAirten M9difi«f% MliCbiwil«! n. «QMli^ M din 
G0liK9Qo|i .sQ: tassMi «Dd -CiMitaHiio» fot MiMiüiiiiii» wmmmi l^) 
ScMl^vtrto^rtttnng dw i»ei 4tr MnHwnj litt mi ili i wi .1» i^iift'GMif^ 
|U»ventlo« nur Sandl^eff» Kiel, J«». 1675^ (Ikt I ^ IM^ U> ßolireU»«» 
Kiaiger voa der Rifterschart an Laogermann in Hambturg, «Kiel, «l«arv 
1675, um Absibieiu in der Mulbungsache (Bd. 1 S. 18S). BUte YOS 

Prüiateii und Ritterschaft au die JL,audesJierrn , dass Frans Rantzau «f}4 
ToDxües Rantzau lommittirt seien wegen der Restanten in den zq der 
Stände eignen Au^^i^abcn bewilligten Anlagen, uud dem Laudgeriehfai'^ 
notar befohlen »erden möge, auf Anregung dieser Con^naittirteD, militair, 
Execution gegen Adel oder Städte zu verhängen, 13) Vollmacht für 
beide Commiltirte, Kiel, i^. Janr. 167^, wegen der ResiBDteo und zi|r i£ti 
iecoMi der iwniai BnnhiriiiMni doB- LfihiveilMS ttttthlMA Kotlfl^ • t 



^^..Mmididy 'dM0 ai» 'gtfiMiit tlch Mnoil^ ComiMtrM 
wegen der Proponendi in ehilgeoj «an hiih» iHr fl»iylw i i l Wil<i'l<P Mfcl| 
es habe das Ansehen, als wenn man Heber den Landtag ahmnqiirl BlhSy 
die Kön. Commissare htitten die Fortsetxn'ng ellUg ponasiri. Damit die 
Silnde- nicht atif den ftednahan Urnen, alt wmm von. MiAil^Beila die 
BiUigkeii aus den Atigea geaetit, Moiat da ein nntaegrändetes Geraeht 
VQR mm unerUifi^ilcben Q<MaAe veilH'ea^ wUtde (Ui) MiiMtoog gowai^u 



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O'M M^»IiMlM0lMll«»«iiiil^'>IM mülai« 'MF'-iiilMH 

df« BeicliS'^ M»d Crelsinlage zu zahlen , 4) die llisttiiKen flir Jetzt 
zu übersehen. Der Herzog Chris Uan Albreehl rfchtele am II. Mai 1075 
ein flclipe^o m den Landsynüiltus Hennings, dte Stünde zu versichern) 
dtas Alles bei nrattem Uerkonmien bleiben, die Stände bei ihren freien 
laiid4uigUciien sudra^ii^ nvaintenirt werden e«!!!«», der jetzige Landlag 
a«f einige Wechen Buspendijrt werde. Der Syndikus antwortKe 12. Maf 
IMfi, dass die äUixk, sobald «Id mwvt ienuion« Mmirl werde, alcli 

.!",,{(., .'r.Mr I *. .«■ 'i.- :! • • " i « S' i •*.! 

,) • ..; ' " i ',i . . ' • •• " ■ • ' "' • 

1/ im im&m gMiwmi» HwiaNwigiiMMiitem 4>MciiH 

HMBflOiiiiäUMiiV^iCoptiriii«««, 4*0^ Udl Mli»t> PtMIH* «M 
irMilMHiHi*iw II üiiliiiil, MniflBeff des Anwitwli sd MkifliU^ia»« 
■t«pl!rii4i »initliih^ Mb.Mi 4«fr'BM*|ft M.Molpli st g il Hali 
Mk,,MiaiiBtfeMi^!a>.wi .^ dir 4*flMMi BoMtew 

ftKhiMU mm- dtoAillMMft «tM» ÜMMliinig:«fli«MlMy KMy 
VIttUMiiiildm .4^ JMUt.voailMItMK «aA BlHeMänfl «i Af K. JMVj.'M 
fmmdtm /ämMt^ üM -fiMchai w ftfaepUto ter ^«hlitf 
abwveiaieiiw 5> Mtto der Aebtissi* «k1 Comwntatlincn ;d«s Mlo i i rt i 
Itcebfte, die anbefuglen Sappliointen abzuweisen. (V) ftecommandaliiHis^ 
9cbretbeB an den Grro$9faaDzter von Ablefeld wegen der Hecefiioß der 
Töchter des Oeii. Haths Hnoigham und des Generaltnajor Le^etiam. 7} 
AiKrmaligfl ^ppHcation der Aebtissin und Conventualinnen. iT) Bill« 
YOO (htBA ikICfcHer Preetz vrogeu des Keaeripts vona 5. Juli in Betreff im 
Beoepftidn der drei Ti^bter des Amtfn. Jurgeo fiMSseo , dass sie nach 
ihm" Ord«fiw§ euMfidire» totttiuif ahcff 4i0 illi8M4i^.Mi etal vMiroiH 

'.»!'.« .liJ "1.*''» i«.i » • n .'I »'iil- : , ♦.•i« | 

♦i>M : •< • r.-r V"> ' ,.::.•<•• j,.. ':<•.. l: 

^ ; l>j|iD|iillk.YfftViiiM»»Hnrt!JHttan*a^ 

ttft iNniflhaof t|e% WsgiMbiMiD«' iL«#K «yklMtdüMs , BiM 4Ü 

comiMBcUtttoiisachNilMa dertelbeD an den Gnwakamler. 9) Snpplic der^ ' 
Mlban an8t.Maj. C^^^D '"^^^ fiutsehi^ihriger Noih bei eiogetreleDflin 
ii■i B li flh :^ite«^iitfdto ><er M lii wri i l maim 0aaUllMaam nUtidtoidmOk 
dü^'SffeglMUMn eiiMMfitfekn^n D^cBwviilahl dritfefriii' %ii ftftsw* 4^ Sdppflfci 

derselben an ^M^j- ujod den Herzog, dass nach "W^^räumung der 
Misshellitsl&eiAilllt li1iÜ#cbMi;;|i«l |«awiQ^ w4« fn«bt»aU mApimhd»^ 



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XXXVIII 



J ' l 



dlt ffiHatfl n^idMn LtailMt nfliiiM TMiii ft) flifenlkäi ätfUttii 

ündiilt» 90.(>clkf. 1089^ .a» ItaR IttMMh te«lM.v.iBM|^^ 

Wald mgeo 4iv Wtt«, an Sa. «wl Vocfei;. INMkL wi ilMB laii ' 
iBg. 6) SoppUk fie.. IN.» Dank) itaM Ib doi KMgL.wi Mmb 

irwde und Bitte die PromesseD lUi Mael n Mugai 9 • tto> aitf ^ 

Eheste mit dem Landlag la erfireaen nnd bis dahin die ConUributiooes 
cessireu zu lassen. 7) Bitte der Ritterschaft an den Grafen Keventlowy 
Kiel^ 30. Octbr. 1669, die Supplication an S. Maj. um den Landtag 
und Cessirung der Contribution 2a assistiren Bitte der Ritterschaft 
an den Statthalter, die Bitte nm den Landtag zn nnterstätzen. 9) Bitte 
an Etatsrath Jessen, bei Sr. Majestät die Bitte nm den in den Patentis 
vom . 3. Septbr. in Hoffnung gestellten Landtag m unterstützen. 10} Me- 
moriai.VQD der Ritterschaft an S. Hochf. Durchl. am '«imb Landtag und 
Sistinuig der Contribution. II) Schreiben derselben an den I ladialll 
▲UaÜBld, Kiel , den mk Oetbr« 1680, das Memorial An 4mk Henog m 
«Btecatitian.. HX^ Ammm dataalbaD, Scblaiwig, 9(k Jaat* IflBi^ da» 
dfea.amilafaawBl violil laiMaillg mm HtaML MtokL, Mdan «Nh wtm 
Ua.]fi^y' v«l€te asIlM diaBigiemg lilkra^ dapaMfePi» M» iiUiiM 
taga, der mMtm staley niaaa dia CaalrilNilian paririftrwMa^ i«) 
Manaiial vao riilann md BIMaracMk« flu MilaifH, aia bald-Hit 
9lm&m liandtaf n mtum mä Ua^daUii 4>a^MHrii«ioa aa aialiMi; 
INa MMa TarfcHter dar Clialar 9mm^ IfeaM wd O mraa » 
G«8e1ia T. Bachwald imd Detler BaOaUiwr fellleB M iai UmaeliUg ver<fc 
sammelten Ritterschaft versichert, dass 8e. Maj. die Suppliqne am Ei^ 
leichterung der onemm und einen Landtag allergnMdigst aufgenommen. 
14) Königl. Resolution, Copenhagen, 28. Fe'br. 1690, dass, da der Her- 
zog za Schleswig -Holstein - Gottorf wider die Union fremde Völker, 
nachdem kaum der Altonaer Vergleich zur Execution gediehen , ins 
Land geführt, es bedenklich sei, einen Landtag zu berufen, jedoch wenn 
es dem Herzog mitgeUllig, nach Wegschaffung der fremden Völker, der 
Landlag eintreten könne^ bis dabin habe Holstein statt 2 Rth. monatlich 
iVsRtl»« d Pllag nd Seiiteswtg IVa Bilk statt IVa Rth. tu uhlea. 
ma BMa m aiaa attgaaBataa LaMIUMaa wM appiaMi« «Id*«i8»'iü 
denUndtaia idm M » el gifc fMh twardWi inadaa aatgaga^jvorgagaHaa/ 

Durch ata interimspatent, GläcksUdt vom 81. Octbr. 1689, ward 

bestinmit, dass vor dem Landtag für Octbr. und Novbr. Holstein 4 Rth., 
Schleswig 3 Rth. A Pflug monatlich, die eine Hälfte an den Königlichen 
Oberkriegscommissair Amthor, die andere an Hofrath Mechlenburg zu 
lahlaB« jUfr llv Jlnif«*IM üBtd aln gleichar BalMil arlasaaB^ 



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xnix 



massen es nur ein Interimswerk; möge redressirt und das Collectenwesen 
wieder auf den alten Fuss geseizet werden, lö} Dank der Ritterschaft 
an Se. Majestät und Bitte die vom abgewicheaea Febr. und April aus- 
geschriebenen P/2Rth. ä Pflug zu remittiren, und sie mit einem Land- 
tag fordersamst zn errreuen. 16) Fürstl. Resolation, Gottorf^ 23. April 
1690, auf das Memorial von Prälaten und Ritterschaft vom 28. Febr, 
es sei erwünscht gewesen , erst nach vorgängiger Contmiinication eine 
Resolution ni ertheilen, die benachbarten Truppen seien hur im privativen 
tarritorioy gegen die UnioD ^ei nicht gefehlt, seit vielen Jahren habe der 
]temg keineD. PffDiiig von PrfU« niid R|t|erschf fi-^rhoben, »r Aas- . 
•dunibnig eines LapidlM* wUtitß sttüNt gesehiitlen werden , sollte er 
Itinansgeselil werden, so behilto es bei dem fürMraar nndttlrs ans- 
goscbrisbensn Qaamo sein Beirelide% YonA|wiran 'nitfg4 dleModerttfon 
eintreten, die fle. ]fa|. salassen, ipd von 1. liat an In ftAleew. IVaBcb., 
in M e l sie lb % M». erlegt weitlen, irenii der K«n% diese Mifderang aneli 
eintreten lasse, also Jeder Laiideslierr nor 8'onik ond i'fttii. erhielte. 
17} Dank und Bitte. Ton l^rilaten ond Rittersehafl an Bochf. Bnrchl. 
sich über die eiigirte Contribution mit dem Könige zu vergleichen. 
18} Schreiben des Herrn Landraths von Ahlefeld an Präl. und Ritter- 
schaft', Schleswig, 18. Mai 1690 , zur Antwort auf das Schreiben vom 
2. Mai in BetrefT der Contribution für Febr. und Marz. 19} Königl. 
Resolution an PrSIaten und Ritterschaft, Copenhagen , 27. Febr. 1692, 
dass weitere Erleichterung als die um V2 Rth. in Holstein, Va in SchK 
remitirte monatliche Contribution nicht eintreten könne, dass wegen des 
Landtags die proponenda bei des Gottorf. Hof-Canilers Wiederknnfl 
verabredet werden sollten. 20} von Plessens Schreiben anPrIlaten und 
Bitt^sehafty Ge|ien|ificen| 19. ll&rfs 1602, dass sqr. Befestigang Rends- 
linrg in den necksten lA Taien sottr MaMren an» dem Rendsbnrger 
Walde 900 Muren geleistet werden. 

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. a 17' 7 ^ V u. 29. Seplbr. 1603 statt 2. Jtnr. 1600. 
« 18 Z 14 V. 0. 2. Febr. 163G ßt. 2. SeDtJr. . 
• ' u 19 z 7 V. u. dreiundvierzig st. einandfienig. 

g. 26 Z. 9 V. 0. 1545 sl. 1595. ^ . _ . 
S 38 2. 21 V. 0. Christian IV st. Fridr^ IL 
1: fe l. 14 V. 0. 18. Mai 1590 īt 1619. 



^ 39 Z. 10 V. 0. Itr OCllr. flu ^« 
M 39 Z. 7 f. P« IM St. 1606. 
las 2.6 v.o. Schleswig st. Fleos^urg. 

Z V. 0. 5. kpn\ 1636 sL 5. April 1635. 
S — Z. 20 T. 0. 1636 St. 1688. 
g 75 Z« 3 V. u. Kieler HoUieük laadlü tt. .wlWt 

S- 79 Z. 4 Y. 0. ö ÄÄ- A^J^ on HMK, 



a 

S. 133 Z. 5 V. u. «„,^^35. rr^yj. 
ö. 164 Z. 19 V. ü. l72FZL^'^fT. 



ine 

not 



— 7 17 . 8. Juli 

- Z « . S^öfcMBder Fr s, ,„ ^ ^ 



XLI 



Uebersicht de& zweiten Bandes de& VeraeiebHisses 

der Handsebriflen. 



9. 



S. I — XLI Titel 9 Vorrede 9 Uebersicht einer Sammlung von 
Landtagsacteo und VerbesseroDgen m Band 1 

und 2 des Verzeichnisses der Handschriften. 



S, 1—156 No. 187—600 Handschriften über eiozehie Land- 
flcbalten, Städte und Gitter etc. S. 1—^7; Uber 

* das Recht in den Herzogthümern S. 68—156. 

S. 157—259 No. 7 A— 181 J. Nachträge zu Bd. 1 des Verzeich- 
1» nisses. S. 172—212 Landtagsacten. S. 243—256 

zur Geschielite der Kirchen und der Universität 



S. 259—280 N0.193A— 576A Nachträge zu Bd. 2 in 

hung auf einzelne Districte und die Rechte in 
den Heraogthttmem. 

S. 281—360 Beriehtigongen und Ergänzungen znBd*l. S.281 

bis 348 Landlagsacten. S. 349 und 350 Eccle- 
siastica. 

351—361 Berichtigungen und Nachträge zu Bd. 2. 
362-444 Register zu Bd. 1 und 2. 



'rdoaogeo. 



L-iyui^uü Oy VjOOQle 



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Yerzeiclmiss 

der 

Handschriften 

der 

Kieler Uniyersitätebibliothek, 

welche 

% 

die Geschiebte der Herzogthümer Schleswig uod Holstein 

betreffen. 
Von 

Pki>r. H, Ratjen. 



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' 1.« •»I,... "i* I! •;• t»i ■ . . 



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'*•:•'. ' ' • 

» 

UMamdem md Doemmlm immA dm von Johann Moth JE8- 
migl Cuntglei^Seemario md Burehurd NUderBtedt Fant" 

lieh. Secretario und geheimen Archivario a. 1671 verfertigten F^r- 
zHchnisee. 

Di« Urkunden lind in 41 Capitdn geordnet» Ciput 1 pibst- 
Bche Breria^ Bollen, Dispeniationes , Indujgentien. CSap. XVII— 
XXVIi beziehen sich ausschliesslich auf die Herzogthümer, theils 
Aach die folgenden nnd Tonwgeheaden Capitei* Das Caput XL 
Teneieluiet Aete ao die König!, Seliwed. Regierung sn Stade 1661 
extradirt nnd nunmehr poft eonfeetum repertorinm ina geheime 
ArchiF transferirt worden, lü. Nov. 1071. — Die Handschrift hat 
159 Seiten in foUo, und yon S. 160^168: Register der Priri- 
legien der Schleaw, Holstein» Ritteraeliaft ana dem traniaumt der 
Stadt Ldheek Terfertigt. 

S. H. 2. 

Eine andere Abschrift dieses Repertoriums, 160 Seiten folio» 
Der Anhang der No> |* Regiater der Pririlegien fehlt , aie hat 
aher in Cap, 40 nach den Dittmarachen betreffenden Ürkunden 
die Delmenhorst in specie belangenden Urkunden einzeln aufge- 
führt, so wie in Cap. 41 Urkunden allerhand Streitsachen zwi- 
ichen Oldoiharg und Delmenhorat eontra Mönater nnd Capittel m 
Bremen« 

S« H. 3. 

Eine dritte Abschrift ex bibliotheca Schraden, 104 BlI. folio^ 
hat die Ui^nden in den einaelnen Capiteln clironologiaeh au%e- 
führt, Daa Itegitter 4er Privilegien feUt« 



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S. H. 4. 

£ine vierte Abiciirift des Repertorittuii, 212 Seiten fol., stiiiunt 
mit No, 2, enthält am Schluss S. 211 die Bemerkung: Bei An« 
nehmiing des gemeinen ArdiiTi lu GuCtorf heben lieh folgende 
Defectcn befunden teste domino Wolters; was in No. 1. p. 159 
hemerlct ist. 

' Ein Abdruck des Ilepertoriums nach 2 der angezeigten Hand- 
cehriften ist in N. Falck Sammlungen zur naliern Kunde des Va« 
leüandee B. 3. Altona 1825. 8. S. ltt5 <-330. In dem. AMfiiiSk 
•teht utohl am Veraehen 4et Dmekein als Verfinter Rl^pift»- 

riunis Molck statt Mutli. Der letztere Name stellt in allen vier Ilse. 

S. U, 5, 

Kurxgtftuster alphahetUeher RegUirant Uber die zu Hamburg 

verwahrlich gewesenen die Ihrzofjth. Schleswig und Holsiein con- 
eern, alte archivische C ammerpapierenj welche mir als archivario 
zum GrosBfarstL Rn^ekammer^Arhhitf nach dem alten Medistran" 
ten zugettelU wwden^ #o ich aber zwn riehHgen Gebrauch' in 
nachstehenden Blätteni also in Ordnung gebracht m. s. it. 

J. Fuhr, 7Ü Bll. fol. 

, S. H. 6. 

Registrant über die im Cammerarchiv von Zeit der letzteren 
LandesrestHuUoa bis 1760 succeseive angewachsene die grossfUretL 
ßaUtein. Aemier eancemir. Acta nisbet Abrüe van der Eintheihmg 
dieew Papiere, Nach der Uandschrifit von J. F«]ir, fürstlichem 
Archivar. 202 BII. ful. . . . .r 

. : . Au Verzeiehniet der t» dem Archiv des hochadel. Convents 
zu Itzehoe befindlichen Documcnten und Briefschaften^ deren vor- 
nehmster Inhalt kürzlich erzälUet wird, (29t» Nummern entl^ltend) 
— Ferneres Verzeiehnies eifUger merkwürdiger Doeumenten im 
. hz^ieehen Klotter. Ew apographo /. -F. Noodtii. i?34 coli, 
139 SS, und 8 SS. in folio. . 

Das älteste auf S. 3 genaimte Document ram Jahr 1263 iat 
abgedruckt in Noodt diplomatario coenobü Itieh, in denen Bei- 



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5 



trigcB B. I, St. 3, 8. 187. Die feiste bei Nooilt S. 582 abge. 
druckte Urkunde von 1594. 30, Aug. Revers der Bürgermeister 
stt itaekoe, ist in 4ifiaer aui AloUers NaobUis hervulireBdea Uaad» 
MMfl a 139 ArwiMw £• sM iä IfimiiiH efitere Uiu 
künden genannt, s. B, ron ICf09, 1613. 

* H.' ' Urkunden vom Khiter Reyneheck verzeiehneU £x dyto- 
grapho^ ^d Vlr. Titkritn in'cött Noodtii eöi, B Setten^ 
foHo, enthidtend ' eiA Verseielinin ron Urkunden rom J. I2l3 — 
1400. 4 Bll. Die älteste bei Westphalen T* IV, p. 3403 abge. 
druckte Urkunde ist ron J343, in dem Afannseripte werden frü- 
here genannt ron 1229 an« 

C. Catalogu$ von Vohm-fapitutls- Sachen» 22 Seiten folio. 
Es sind Urkunden rom Jahr 906 (Otto I imp, Roman, aliquot 
eeelesias in Dania siCas arehlep. Hamburg, haetenus snbjeetas ab 

omni ceuiiu et servitio liberat) Iis 1587. £x coli. Noodt. 

P. Sin. VtrmckniM9 Dam Jsbsehm JohmmhhiU^y Um 
Ciimar, 22 Seiten folio. Et sfcid Udcunden Ton 1177-^1542, 

verzeichnet, die bei Westplialea T. IV, p. 3435 ff. nicht genannt 

■M. 

s, a 8. 

ii. Invtntariwm der bei deni Thimb - Cc^iM zu SchUsicig 
wtriandmim Acten, 47 Seiten folio. 

No. 1. Das von H« D. Syndikn» Soltonren n. I6S7 ireifo- 
tigte Eibbncli iH firtin» Das OriginM ron Soltowen». Hand ial bei 
den Kdnigt. Um. Canonieis , die TidinMta copia bei, den Fürstl, 
Um. Canonieis Terblieben, 

' * ' • * 

Die Handschrift verzeichnet 78 Nummern. 

• • • 

B* indem docimeMorum teeMae cäMkralA SlMetesniM. 

Seite 15 — 25. fol. Die ersten 14 Seiten fehlen.. Es sind Ur* 
künden Tom J. 1558 — 1671 renieichnet» 

C. Verzeidmiti einiger tm Stadtarchiv zu Eckernfürde 5f- 
findl. documentorum, 2 Seiten fol. 

No. 1. Cbristiani IV ConAimatton der Privilegien des Thnm- 
C^t. sn SeMeswig 1593. 



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6 



S. H. 0. 

Adam Henrich Lackmann Sätze zum Gebrauche eines 
MtidmnMim CoUegU iikit die ScMmoig " H^Utmisehe M iü t e k s 
• AMom em mmmußiäm Buckem imi BmMkrifkm äk% mb^ 

gefasset 

Die ältere Historie in 27 §§ , die neuere mit Ckristiiuio I be-> 
glnnead ia 118 §$, ChriitiMi 1 ist, aagt fjtelnnmn, ftTore temr- 
ponm mittelst Eleetioa mr Suecmion gvkomen. Die letstcn 

Tier handeln tob dem Königl. und HerzogL Wappen, dem Sehl, 
HoUtein. Wappen, Schaumburg&chen Wappen , Gräfl, Ransaiucheo 
Wappen. 230 fiU. UA, 

S. H. 10. 

Dasselbe Werk Ui einer minder sorgfältigen Handschrift« , FoL 
165 Seiten. 

Iiaekmaims Sätse zum Gehrauche «• ■• w. sind unter dem 
Titel: Anleitung sur Sehl. Holatein. pelit, Historie, abgedrnidct in 

N« Falck Samrolnngen zur nähern Kunde des Vaterlandes. B 3. 
Altona 1825. 8. S. 1-^194. 

S. H. 11. 

€a$f. Dankwerth Chronik der «onuAmfüm und denk^ 

ttürdigsten Geschichte^ welche sich in den Herzogthümern Schles- 
wig %md Holstein sodann in den Königreichen Dännemark^ Sehtoe- 
dm und Norwegen vom Jahr 7ß8^i469 ineL als von ZeUm 
Kaifeert €e»oUMaqm bis ssum tödUehen Hiniritt Herxoge Adolphen 
des letztern Herzogs zu Schleswig und zugleich Grafen SM Hol- 
stein aus dem Schaimhurg. Stamm begehen haben, . Aus aUen 
D^lomaObus MamuenpHe und raren Urkunden zneammen getragen^ 
wohey tide frr^ndmer sonst herükmter aUer authorum bemerket^ und 
in chronologischer Ordnung gebracht. 3 Bde. 4tü, der erste Bd. bis 
zum Jahr 1146, der zweite bis zum Jahr 1295, der dritte bis 1469« 
Diese Ahschrifi der Dankwertfaachen Chronik war früher im Besits 
des, Geh. Raths Wolff, Curatora der Kieler Univeraitftt« 

S. H. 12. 
Dieselbe Chronik in folio« 359 Bll. 
Beide Handschriften scfaliessen mit den Werten : ,wid weil 



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7 



denn Jiess Werk zur Beschreibung *der Schi. Holstein. Geschrclite 
eig«nilicli angMehea, al« wollen wir di«ten mten Tbeii init dtm 
Ableben beregCen Herxogi A4»lpb9 4^ Jetiteii Hmog« «n ScU«»- 
wig und Mgteicb Gtafen sa HoMiMii mn ßfim SclMambiHrg. 8tam. 

me beschliessen^. In beiden Handschriften ist ubtff' die Jahr« Jb436 
— 1448 und 1450 — 1458 aicbto bmerkt. 

. ' S. H. 13. 

. , '.Th. 2 und 3 derselben Chronik in 4to» Aus Fuhrs Nach- 
.M^li. Die 1147 --rr 145» b^send. Dmm AUebrfft. ist toUt 
•<(i|S(liger<» iqdwt enUillt, maaebei, ms in den beiden «ndm U&dit 
9t^t, z. B. bei dem. Jahr 1318» • 

*> .Daa Oiigioal der Daukweithschcn Chronik war nach Molier 
i^l^gci iV 9* un4 639 ai|C der Gottoicfer BibUoIhdc, .wi»«iob 
«ine JNQtis'TOff der ebemab WelffieefaMi Abeebrift bezeugt. Jetet 
ist das Original in der Eutiner Bibliothek. Aach einer Nutiz vom 
Archivar i, Ifuhr hatte Dankwerth aeiae Arbeit iur den Df uek 
b^et w »*» Jiv.g^wipeen Uriacbcn aber sei die .Himdaebrift.'irMi.dein 
regierende» Herzog gegen * ein* Douoenr Ton^ fiOO^ R^bfec in dar 
Gottorper Bibliothek aufbewahr|t worden. Vgl. Falck neues Stoatsb. 
Magazin I, S. 870. 

. .Die Abacbrift in fi|Ua neonl aicb. nur Extreet w Dtukwertbe 
Cbroniee, entbttit abec dasselbe, wai No. II in 4to bat. ' Nü A 
einigen Worten die Doctor Leyerkus in Eutin zu Fuhrs Notizen 
in denen die ganze Uaadachrift zu 1200 Bogen angegeben und 
bsflMrkt wwd,. ^s einer gewisiKii Kdnig|*.Biblietbek «Ine Absebiift 
fiir'3S0 Rlhbr.. gegeben werden dürfte ^ biasagjefugt, batto'Fnbr 
anfangs nur einen von Dankwerth gemachten Augzug aus der Chro- 
nik, kaufte spät^ das Wej(k selbst, von den iLiiFben des ^otterl 
QibUotbekani» 

S. a 14. 

BrgäDSung der Dank werthseben Cbrenik fiir die Jahre 1434 
—1459» Naeb der Handsebrift tom Afebirar f nbr, der in den 
praemonendis anführt, dast T6n DanbweHlis Original Tiefe' Bogen 
der letstem Jahre verloren gegangen , diesen auf einige 50 Bogen 



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9 

gflmte DcÜMt tob« «r davdi Mine «m 4er. GaMMiMr mm ^Ou k 

gefanmielteu aitea ^achricJiten wieder ergänzt. 4to. 89 BlU 

H. 15. 

Dietellie ErgftnMnig ilttr Mi 1449. S2 Bo{;c«i ^til Mid , wcftt- 
lÄiiütig gescbrieben« 

H. IG. 

/. Fuhr, Miscell. coUectanea und excerpirte kurtze Inhalte 
von FriedenscMüssen ^ Bündnissen^ Landestheiimyen^ Lehnbriefcfiy 
fwH»^ fmikfgm wnd anämtn üplmsiiUmi m Bitr, der Berxo^ 
SdUuwif und Ihls$^^ der Grafeehafhn Oldenburg und Dehnen-- 
hörst ^ dcx Herz. Plöti , Hischofth. Eutin und der Städte Lüheck 
und Hamburg^ besonders aber ton den guecesgite erwachs. De- 
dueeiontn med tmSem kine inde geweeheeUm Sireile^ieiftenf war^ 
w^$tir eetem^kitK^ sn^sriee ^ die ofeiN zlie^eehett deieen S9negre%^ten 
Dünnemark Scinveden und Noncegen in denen Herzogth. Schi und 
Holstein gefithrte sonderbare Kriege auch andere zur Schi. Höht. 
GeeehMue gekbr. MerkoürdiglUim tempore Adolphi I de a. U06 
UBfueiTSP^ mte nadhefehenden auf folgender SeUe rngsfOkrten Aet^ 
tkoribus und manuscrij^tis exceryirei und in Ordnung gebrachtj 
von L F. 

,A«tlMrM sunt iequentet: A4ftiinit BremcMh — W* de 
WMphalen nennn. ined. et ailti «eriptoree Üde digni. 

Dieses so weittuuftige als mühsame Werk (iui ftc sich wol auf 
die J2 FoUiuiteii erstrecken und könnte in ein paar Jahren zu 
Stande kemmen, wenn die bietu erforderHckeii Ketten In Uintiekt 
der Mein erfn-derlklien Sehreito hinreiehend eraetst würden*. 

Das Werk (iicses langen Titels ist wohl sicherlich von Fuhr 
nicht beendigt worden. Vorarbeiten dasu theils corrigirte und 
emendirteReiniehrillten enthalten die angegebenen Papiere, nemlieh: 

A. Geograph, nnd bistor« Besehreibung Holsteins (nütBeaiehnng 
auf Büschings Staatsbeschreibung der Uereogthümer Schi, und 
Holstein. Uaa&biirg 17b%) in U SS. 

Dieselbe Beeebreihiing mindert nnd eorrigkrt« 

B. BesiAveHMing und Uiitoik von Unbatia piopria, ven Ki- 



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4 

\ 



a 

BigKehen wmk GeHföntl« AntMl^ tob CKraiiPti, Wagrien, ff Hwtm - 
tbum Plön. 

C. Geognipiw U«lMr. ficpdmüiiuig ier Staik LiWck, Dm 

D. Geograph, und histor. Beidurnliung SlmuurM, Vom 
Fürstenthum Plön, den adl. Gütern. 

£. Geogn^h; OMthwikiBig des Uerngtb. Scklonrig. 

S. H. 17. 

Holtfeeinische Chronik in Niedersächsischer Sprache. 4to. 76 
Elitter« ■« XV. Vgl* Boltcn Dithmmitche Geschickte B. 1, 8.28 
Anmerk. 66, welcher ,Tem Lendvogt Bekrent in Heide die rer- 
muthliche Urschrift' dieses Chronisten hatte und benutzte. Spater 
wird dieses von Bolten näher erwähnte Manuscript zur Kieler Uni- 
Yersitittbibiiotliek gekommen lein« ' £a iit die Chrünik der Nord" 
^i$ehm Sa$$my der JHetmanehen Siortnam unde HoUUtC^ rea 
der ein Auszug, wie er sich in den Russeschen Sammlungen findet, 
Ton Micheisen im Stäatab* Mag. IX, S. 343 herausgegeben ist 
DerAnlbDg fehlt, die Chronik beginntntt Waldemars (Abels Sohns) 
Tod. Auf Blatt 32, nachdem Jene Chronik mit dem 1. 1483 geschtosseh 
worden, heisst es: Hir scrive ik en wejnich van der Stad Harn- 
borch. Auf BL. 61: Tan Vicelino. Bl« 67: yan deme Closter to 
Lntter. Am Seklusse: 1486 — wart desse kroneke iitesereiren. 

S. H. 18. 

\ 

\ F. ii. Reinhoth diseertatio de ehronieo vetmi HoUaUae, 
JDabum Slem>iei ex mueaeo mea Vli Idue JulH A. 0. iL iSaS 

^1735), 6 BH. in 4to und 3 Seiten Abschrift derselben dissertatio. 
Reiaboth beabsichtigte die Chronik, welche Leibnita in seiaca 



1 Ich bemerke hier dass eine andere Abschrift der von Russe ge- 
sammelten Chroniken sich in der Königlichen Bibliothek zu Hanno- 
ver befindet. S. Archiv der Gesellschaft Tür ältere Üentche (ieschichts- 
kundc, Bd. 8, S. 635. — • Da der Abdruck im St. M, anvollstän- 
dig und sehr fehlerhaft ist, werde ich diese in mancher Beziehung 
interessante Chronik in einem der nächsten Hefte dieses Archivs 
abdrocksa lassen. « G. W. 



L-iyui^uü Oy VjOOQle 



10 

aMewrionet Uttor. Ton, I.- Liptite MM. 4lis mmIi «fawr Wiracr 

Handschrift abdrucken liess, herauszugeben, da er durch die Benutzung 
in Cjrprawu ^umaiM mch ubenwngt batte, 4tm ToUatandigereUaiid- 
■duriften diMcr ChraMilr.aqaalMtcii,. dma Leibaita meh« 4mi Text 
der Chnmflc, der VoU ptotHen tgch lei, sondern nur eine lieber- 

Setzung herausgegeben habe. Nach einigen Handschriften (de« Amt— 
muuu Bione au Itiehoe, des Juatiarath Gessel lu s« w«) wollte 
Reinboth die Auagabe besorgen. Etatsratb Hojer in Kopenhagen 
arbeitete gleichfalls an einer Ausgabe dieses gegen Danqemark und 
Dtthmarschen partheüschen Chronisten. (Vgl. über denselben Lap- 
penberg, im ArchiY d. G. H ä. 1). Q» VI, 892-;- 91 2). 

In einigen handsjebriftlich auf der UhiT. Bibliothek Todiandenen 
Briefen Retnboths spricht der sehr kundige Mann ron diesem Un- 
ternehmen, das er eben so wenig ausführte als seine anf 2 bis 
3 Folianten berechneten annales episcopomm Slesyicensiam. Rein- 
both gab seine Vorarbeiten für «den Druck der Chronik an den 
Fürstlichen Uofkanzler Westphalen für die Monumenta inedita, wo 
T« 3 die Chronik deutsch und lateinisch, auch praefatio 19 — 21 
eine an Uojer gerichtete epistola Reinb. de interpretis latini 
genaanismis et erroribus abgedruckt ist. Ueber Westphalens Mo- 
numenta, bei deren Herausgabe Professor und Bibliothekar Hen- 
nings besonders thütig war, schreibt Reinboth 29. Jun. 1739, in 
einem Briefe an Kirchhof in Itiehoe: 

,Da8 Einzige was etwa daran auszusetzen finde, möchte dieses 
sein, dass er nicht dem pubiico vorhero angekündiget, welche Ha* 
nuBcripta er besftsse und welche er noch aachte Wire solches 
yorgängig geschehen, h&tte er alle mtd jede nachaehan und ao viel 
immer die autores nach der Zeitrechnung an entdecken ihm mdg- 
lieh nach ihrem Alter rangiren können, dadurdi denn eine un- 
streitig bessere Ordnung entstehen und der Leser wissen mögen, 
wie ein Scribent dem andern vorgegangen oder wie er ihm ge- 
folget, mithin hätte auch wohl eine Ordnung in Betrachtung der 
Völker, Länder und Sachen, die beschrieben, beobachtet werden 
mögen. Wir werden ein erweissUches Beispiel an dem chronico 
presbyteri Bremensis zu nehmen haben, denn wie solcher einer der 
ältesten Scrihenten , die in der Mitte des 1 5ten Saeculi gelebet, 
ist, so bleibet er auch die Quelle, aus welcher Crantzius, Petersen, 
Soliuus, Cypraeus, ülearius Ja fost alle ihre Nachrichten geachöpfet 



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11 

uA'^lme wliergehMile Mfoi^ «mgetcl iii i l w o ', WtMMÜea md 
Uawihilieiteii Uiadlings gegUubet, «ko «bat üdM butwicai MUtpa« 
tibcilt in der Holstein* Historie damaliger Zeit auf ihm iirs|Nr&iig- 
lieh bemlieii müsse. Wir Iwbeii Crantsio hraptslddich CMmImii 

bejgeleget, bis Leibnits vds den presbytenim Bremensem nütge« 
theilt, und da wir bdü so viele nnd Tersehiedene Codices latinos 
und remaculos ausspüren und ausspehen, werden wir — endlich 
einmal das Licht der histor* Wahrheit anfj^eckt TOikriegea^» 

s. a 19. 

A» Ytrzeichriss loon denen Schlesmg-Hollsteinischm Münzen 
ak goUänrn MedaüUnj JhtcaUn^ iSj>setM -JAadr» Cranm^ IMh 
f0&i md Itkmm MBnmiKrtm %im Entog Johmm Adolph Carl 
Friedrich, 6 BU. fol. 

B, TabeUarisehes VersenekUss von denen Sehl Holst, MUfUzen 
und Geprägen^ als gold. MedaiKen^ Ducaten, Speeiee^Thalern^ 
Cronen^ Dritteln und kleinen Müntzsorten ^ welche wie die regie^ 
retten Sertzöge GoUorf* Linie auf ekumder gefolgei w. Ordnung 
ge^aehi und xu meftrer Bequea^iehheU emf iOTekeUen vorgeeML, 
Die erste ist Tab* Monetamm Philippi et Jo. Adolphi firatrum et 
filiorum ducis Adolphi 1. Die lOte Tab. «Monetamm diversarum 
de dueibtts lineae collateralis. Dann folgt noch als Anhang Xi 
Tab. Monetamm de civitate Hamb, et Lnbee* und XII Monetamm 
comitnm Chr. et Detl. Rantzau von 1686 und 1689. 15 Bit fol. 

8. H. 20. 

Entwurf smr GescMehle der Herzogikümer SeMeeung und Hol- 
stein, imgleichcn der Königr. Dännemark Schtceden und Norwegen 
vom Jahr 1300 — i468 aue alten authoribns^ Crönikenund glaub- 
utUrdigen ManmcripUe sutammengezogen von Mug. Chr. Albr* 
AI 214 BU. foL 

Der Titel dieser Handschrift ist Ton J. Fuhrs Fürstl. Archi- 

Tars Hand. Die etwas iltere Handschrift selbst beginnt: 1300* 

,1n diesem Jabir liesa Chuf Gert und Henrich in Hollstein und 
Stormara nnd Johannes mit seinem Bruder in Wageriand die Un- 
gehoraahinen ihres Adels durch einitiaunigen adiluss des Landet 
verti eisen^ die darauf Uber die Elbe getogen mid an Hertsog AI» 
brecht toa Sachsen ilich gdlingt^« 



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18 

AU Avtom wcidm dtirt CnMrtü, PeMiica, PMan»^ UWU 

feid, Traziger, S[iangeiiberg, llelvader, Meursius* 

S. H. 21. 

A, Joh, Dan^Maj^r Adomwria QmMcti iuiß qwuquelocis 
eim l0mj»ar« e<mgrv$ inserenda. Die UaiWMirillt ebHiilt 3731 
Ifterarisclie bistoriBelie und andere Notfsen, sum Theil angeknüpft 
an Majors, Professors der Medicin in Kiel, bevölkertes Cimbrieii 
oder dk swisckeA der Oat* und West-8ee geiegeile Halbinsel 
DettttcUaiids hebst dero entenEinwobneni u* t. w, Plön 1(MI2. fol. 
Von diesem gedmekten Werke Majors sind S. 1 — ISU mft Papier 
durciischossen und dazu Anmerkungen hinzugefügt. \or diesen 
Druckbogen stehen 2457 Notixen auf J5,0 Bl&ttern in lotio, 

Notisen; avui diesen Uajorseben Collectaneen: 

1) KU habetur etic^ll in Nurwegia, vid. deutsche Besebreib* 
Norwegens pag.. 79, 

9) EiscK^vel. Kitsch vox mere Uoisatica, id. est turpis de- 
forniis etc. ■ • ' ' • 

/ ' SO) Eine seltzsame Sache ist, in den mei&ten Städten nicht 
allein dieser Reviere, sondern auch in Venedig, Polen und Preussen 
findet man die S. Georg - Kirchen gemeiniglich in subiirbiis und. 
ausser der Stadt. Haben die andern Heiligen ihn nicht unter sich 
leiden mögen ? und deshalben aus der Stadt relegirt ? 

81) Kalten-Kirchen ist nicht recht. Vor Alters hat der Ort 
Kohl-Karcken geheisscn, da haben einige gemeinet, als ob es Kolte- 
Karcken hiesse, und haben also auf Hochteutsch Kalten-Kirchen 
daraus geniaeht, da der Ort ursprünglich seinen Namen von Kohlen 
hergehabt, womit die Einwohner grossen Handel nach Holland und 
Engelland getrieben , wie denn dergleichen bis dato noch die Ein- 
wohner eine Meile davon in dem Stiidtlein Elmshorn thun. 

83) A. H)90 hat Herzog Hans Adolph ein oder anderthalb 
Canon-Schuss südwestwärts von seinem Schloss Plön ab einen newen 
Thiergarten '/> Meile in Umfang angelegt, und selbigen den Ca- 
ninichen eingeräumt und deshalben an 3 Seiten mit Hrettem be- 
festigt, die 4te oder nördliche wird von dem Plöner-See beschirmt, 

S. H. 22. 

ß. Sprachliche Notisen y vQcabuia Cmbrica^ zum Theil mit 
. Verweisung auf die adversaria, 27 fiU. tbeilf 4to theiii folio. 



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13 

hat als Fürst und Rath des Reichs Dennenmarck die erste und letzte 
Stunme beiErwähiung Chriiti^iu 1 qom. Oldenh. gehabt^ bis — Zölle: 

freiheit ^er Geiitliekeit und Ritteraeliaft). .400, Seilen 4t«^ mit I 

Bi. .index alphabeticus und addenda. Durauf: 

Index fciiptoruni f literarum^ trii^taiiMim^ jfßoi^aL foedwußf^ 
q^ae,haciem». in c^nfrweriUi GoUorp^ dwnm ew» Dat^a mt^ 
$taie aliiiqfM cau9i$ domum istmn $peckaMu9^ uiu vmire postui^ 
40 Bll. 4to. Die jüngste erwälinte Schrift ist von 1700, Z.B.:: 

S. 90 Holstein. Von Carolu V hat das Hauss Brandenburg 
auf das Herzogthuni Holstein die Anwartschaft erlanget, welche 
auch von folg. Keisern des Inhalts confirinirct worden etc. 

S. 112: Jus primogenitnrae. Dass solches in den Herasogth. 
eingeführt, wird a Danis ncgirct, der^wcgen begehrten sie 1095 
Eröifnung Christian Albrechts Testament, um zu wissen ob Hertzug 
Friedrichs Hochf. Durchl. allein Successor in dem Fürstl. Schlesw« 
Antheil wäre etc. ' . 

Ist schon vorher nempe ante Juh Adolph, in dem Furstl. ge- 
bräuchlieh gewesen, probatur per privileg. ^ucmtutiai de n^Ut di?id« 
Tel sepaniiidis, agnoieitur ab tmperatore lludolpho II in eonfirnat. 
eonitütut. loh. Ad. in ▼«rbia: Solehe hlerbr angezogene und tot 
dieiem bei dem Hauss und Stamm Holstein ' gtobrtDeblleli'geWeBen^ 
Pkimogotitiu! u. 8^ w. Jolb Ad. dfiqiositlM CMtoff.», lan. 1Q08. 

^ la 4eT; pottpif», Linie .durc^ die f[aisecl.,.iM«|estfit auf ;d^ 
lieichstag au Regensburg 1041 und in der Glückstät. Linie bei 
der Lehenempfängniss au Wien 1050 bestfitigt. Dankwerth p. I. 
«. % 

Solches hat Hertzog Johann Adolph durch eine Tiierllehe dispa«* 
sitton inter liberos de 1Ü08 festgesteUet allso- dasS- ' 

1) dem erstgeborricn Sohn — 

2) dass alle incorporirte Lande und was ins Künftige unter 
was Titul und Nahmen es geschehen mag, suwachseu • 

S. H. 24, 

. ■* • • • , • 

• • •». • * • 

Niemanns Materialien au einer Landesbesehreibm^ -Ijlal« 

Steins und Schleswigs. 

Der verstorbene Professor Niemann beabsichtigte , so wie er 
eine Landesbesehreibung des Heraogthnms Schleswig gegeben, eine 



14 

gleiche Schrift über Holstein drucken zu lassen, was aus Hkfangel 
aa UMmfmkmn Naelyriokten nnteriaieb» Die Siüfifcmgm xu 
>tiMelitigt«ii W«ke ft1i«r 'iWrtcii ta «i».Mi<4Mi vMMid». 
ten üb«F;SidikMr%!MMm ')A« IfrbM mL NleMMm der Kfofer 

UniY«nttät«bibliothck getchenkt. 1095 Seiten fol. 

' ' '^sra'is. ' * 

Sammlung der Ihrivilegien der Herzogthümer Schleswig und 
Holstein. Fol. 426 Seiten. 

VffVMeAftw« der FrwiU^iim und AePsn^ wekhe m Dero FUT' 

itenMmker S€%te$$wig ffoUetein töhliehen Stande JMüHegien^Lade 

von denen ausgemelten Fürstenihümben zu dero Eröffnung und 

Revidirung Herrn Dqmtirten H. Hinrich von Ahlefeldt Rittern etc, 

EL DeOeff van Ahlefeldt ete. Sane «o» ÄMefeldt ete. und Henning 

Piwieehen — lodann: Tkomae von der Wettering Bürgermeietem 

zu Flensburg und Joachim Langen Rathsvencandten zum Kiel 

im Meitein des Landes- Syndiei H, Martin Böckeln beyder Rechten 

domrit im Februario o. ißSi in Litbeek b^undenj regietriretund 

ißieder eiur und hey geleget worden, 

I. Hinrick Alff undt Gerdes Gebrödere — <— > Verschreibung 
^ — Plön am Tage Joh. Bapt. a. 1422. p. 2. 

Das Verzeichniss enthält 66 Nummern; die letzte: 

Uertieg Christian Albrechten confimuitio privUegioniin cum 
jnnun^nto tobi 2, Febr. a, l(>6i« p. 421* 

Danwf feige oIm Netariatabeselieinigiing Hamlnirg 1668. 19, 

Juni, dann die in dem Veraeichnisse genannten 06 Urkunden in 
Abschrift. 

Die ersten 10 Nummern sind dieselben, welche in dem Ab* 
dmcke von Hegewisch und Jensen No. I — 10 sind* 

No, 11 in «ler Handschrift ist: König Christiern Verpfan- 
dung des Schlosses zum Kiel au Hanss Rantzauen H. Schackeii 
Sohn. Segeberg auf aller Heiligen 1405« (Abgedruckt in Falek 
Magaxin B. 10, S. 814) 

No. 12. Desselben ßefehlung der Lande Schlesswig an Graff 
Gerden zu Oldenburg, Colding am Donnerstag der Quater temp» 
a. 1466. 

No, 13 - 21 sind bei Uegewisch und Jensen No. 13 — 21, 
da dif. No* 11 und 12 bei diesen nicht gedruckt sind und die 
Numeffinnig Von 10 au 13 springt* 



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16 



;* }ii^u^^iaH*4kr.JMaäMam wl^ 168d itl im AMtttdk 
Nm ai:g.:0«to: nwiii d Mi > der Cnftn D«MWirdc€il und doi'llffsogth.* 

lind Holatesi. 

r: iNb.i&S. Copia det ia anno 1623 zwischen der Cron Denne- 
mat^ken und den» Mc—oigthfimbcn Sehleswig, Uolsteia. f^MuSkAW 
imd bestetigteo UiSon. ,Wir Christian IV v. G. Gn. — demnaoli 
weylukdt — Uei|r Aihristian III — wie dasselbe die a. 1533 rtr* 
briefte und TolIcnzogeÄe Union — ausweiset — Cupenhagen 9. Juni 
1623* — (8, Hansen Staatsbeschreibung S. 643, Lornsen Unions- 
merfassung S. 497. lieber eine 1 G43 erfolgte renovirte extensio 
unionis, vergl. Falck Staatsb. Magazin B. 9, S. 513. 514) 

No. 24 — 27 im Abdruck 24—27, nur ist in der Handschrift 
nach No. 26 vor No. 27 eingeschoben die Erklärung des Lübecker 
Senators Joh. Pepping und Notars Baleinanu wegen Besichtigung 
der Privilegien. 8. Febr. Iü51. . l * 

: No. 28. König Christiaas Johanss und Adolffa Sdrain, w« 
ibr Bruder fViedrlok EcteUidwf äiL Ambmh wird«, di» hmdMMk 
döüHoldtgiuigt^jddi «riiiaiMi üja toll«. 1644 am Tag« Lati- 
Mlitüi:. <ht iiiclit;^abgedfii«kt> . 

. Na^ 2» im Abdimäkll^o; 29« i 
üo. 30« Der Dittmaradieii.Verpflicliimig naoh der Eiobcnwg 
a.ii569« ; (lät niehH iibgedniekt) 
.:. No. 31. 32 und 33 im Abdruck No. 31. 32^ 33. 

No. 34. Christian IV Lehnbrieflf des Hertzogth. Sehleatwig 
Wid Landes . Fehmern de a. 1589. (Nicht abgedruckt) « 
No. 35^38 im Abdruck No. 35 — 38. Nach No. 38 ein- 
geschaltet eine Erklärung des Hamburger Rathes vom 19, März 
1601 über die Naehsieht der Pnyiiegiea iifid dai Gkiekimiteii des 
Transumpts. 

No. 39 — 54 nicht im Abdruck bei Hegewisch und Jensen. 

Nu. 39. Copiae dreier Schreiben wegen auf dem Reichstage 
gestrittener Cessibn zwischen verwittibter Königin an statt dero 
jungen Herzögen Llirich und Haussen und Ihre K, Majestät. Re<- 
genaburg. 4. Juni, 11. und 12. Juli 1594. 

Das 2le Schreiben y. 11. Juli 1594 ist von Kaiserl. Maj. an 
die KaiaeH. CJemimiaiiaüea Hertzog Henriek JuiloE ail:BnwBidiireig 
uüi Ueitzog Ohrieien isu MeeklenlMirg*: Daa 3te toh Rtdolph U 
an' dte fttaig m DcnlUrak' erwäimt drei Sdumbeo daa K6- . 
niga an den Kaker, ,alle im'Sehloaa Celding datirft 2. Martü^ 

No. 40. 1) Schreiben Segeberg 2», Jnll 1606 an.lMalfli 
Fanat des KönigliiStatAalters Schreiber und notano publico. 2) 
Instrumentom actus comparittonis üoistein in Lubeel^ äl» Juli 96# 
3) Instrumeiitum reversationis et' protestationis de eanscmmdla im* 
mmutatibus et privilegiis statuum Holsat. a. 95. 

In der 3ten Urkunde baiengt der Nataiiua Faust am 28» Jai 



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I 



1596, in Segslmrg «m 27. M. ein RJMpMtadftbekMihai telHh 

Ton Prulaten, Ritter- und Liniiiciimfr| 4*tirt Pcflrdöhl Frei- 
tag» am 1 ag« Jacobi a. 9»f mit 4ariii verMÜaw Protestatian ge- 
gen den Kaiserl. Commiiaiongtag zu Lübeck actuai'auf ilem KöA^L 
Land- und Gerichtstage su Flensbuig 12. Septi .ak\04^ erhalten all 
haben, in der eingerückten Protestation heiast es: — ,Nachdefli 

* 4lm itdm. Kaiaarl. Maj. ^ eine Conimlaaion die Komgl. Maj. am 
Dwniemark derselben Frau Mutter — und junge unmändig« 
Hm. Brüder belangendt wegen etlicher Sachen das Fürstenthum 
Holstein betr, binnen der Stadt Lübeck vurzunehmen bestimmen 
und anordnen lassen^ als wollen wir Fr. Ritter- und Landschaft 
hiemit protestando bedinget — haben, dass im Fall etwas in an» 
geregter Couimission Tor die Hand genommen — Aviirde, dar — 
unscrm Privilejorio zu einigem praejudicio — gereichen möchte — 
alsdann — Kaiserl. Maj. in ihrem Schreiben tub dato Hegensburg 
d, 11. Juli au die verordu, H. Comniissarien — sich auidrücklich 
erklehret, dass 1. Kais. M. niemals gemeinet geweaen,- den Landen 
an ihren Privilegien etwas abzukürzen — S 

No. 41. König Johans Schreiben an den Landtag zu Kiel 
1510 am Dingstage nächst na Joh. Bapt. daai die Stünde der 
Lübachen Eingriff -renrehren. (Vtsf^h Cbriitimii Gnicli» dnt Hcr- 
«Mdk'nnter dem Oldmbu ÜMve 1, S. 340) 

No. 42. ChritHan IV und Hetsog Fkiddririw Sdbtfeihen, Kiel 
16. Sept. 1633; dm ihirdi die i>Mi den'UbtertiNiin ddaFfinA^ 
SiiUit«%a de« FQntendu HebtUn getlmnn IttUUniitMg .▼«rmei- 
tem FütatentlHmi SeUeair^ kieia pnejiiditSj iifar IMBtom 
Gilegnng einiger Reichs- oder Creisstencr iitdit fMoninu 

Ne. 43, Des Königs und Hersogs Propositionen auf dem 
Ren dalp m rgM Lmidlage gnmnekt nid Anlwert der Sttode, iO«llfnl 
1623. . i I 

i» 1) Betr. die renofitio der 1533 geschlossenen Union« 
'4r 2) Das Defensionaverk des Niedersachs. Kreises betr4k»weil 
rltf^andt dass beide Fürstenthumb unter sich unirt und verbunden 
afa^ eines dem andern zu Hülfte und Rettung, wie dessen Exeni- 

* p% vurliandeu, au komnea, • verpflichtet^ heiast es in der KönigL 
Proposition. 

• 3) Contribution, Rossdienste, wüste gelegte Hufen betr. 

4) Dass denn vors Vierdte, heisst es in der Proposition, der 
. Landkasten jetziger Zeit ledig — dass Präl. Ritter und Städte 

sich ziemlich angreiffen undt etwa eine Summe 40,000 Rthir. 
zusammen bringen müssen. 

5) Wegen des Nachzuge» der halbirten Tripelhülfe in triplo 
von 180 Pferden und 360 zu Fuss. 

6) Dass PrüL Rittersch. und Städte nun ihw MÜtt Jf«^'^ 
Personen xn benennen, welche im wmm dm I#ndy , W nih liit 
Orfollendc» cnMultatienikm «dhtlnrt werden. . . 



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17 



7) Dm« idiiithi GMar uUhlt aaBOrgcntaiidM Penonen trani-» 
Mrtt werden. Vergl. gemeiniclMiftl« Verordnungen S« 359. MO^ 

i) Wegen gleicher Ellen , Mniistf nnd Gewichte , wie ecbon 
i684 Terebeehaedet. 

9) Das« von den Plingttfeiertagen an keine ondere Wagen alt 
neun \'iertel einer Lübschen Elle weit. Vergl. geineinaehafti» 
Verordnungen 8. 358 Anmerkung. 

JO) Dais, weil bei den Landtagen kein ordentlick Protocoll 
gehalten wird, die Stünde oder der Ton ihnen gemaehte Ausscbutt 
niclit eher Ton einander scheiden bis über die proponirten Puncten 
ein gewisser Schluss und Abschied gciiiaclit, solcher ssu Papier 
gebracht und neben I. M. und F (r. Cantzelei Serreten von etU-, 
elien Deputirten aus Pr. Uitterhcii. und Städten versiegelt worden* 

No. 44 verweiset auf No. 23 die Union v. 1G23. 

No. 45. Henrici v. Hatten Landndvoc. Bestallung. 24. 1)ec. 1621. 

Nu. 44i. Landcantxiers Beataliung lür 'l'heodor Busiiut. 1« 
April 1624. 

No. 47. Schreiben des Königs und Herzogs, Copenhagen 
II. Mai 1024, an die Herren von Sonderburg wegen der 1623 
zu Kemisltiirg hewillip'tcn Contribution zur Erleichterung der Cou- 
Iributiou des Niederüuelis. Creises. 

Nu. 48. Herzug Friedrichs Cunfirmation der 1Ö33 getcblos« 
•nnen Union. Gottorf 20. Dec. 1616. 

No« 49. Copie einet alten Registers, waa ror Mvil^en In 
der FriTHegienladn vorhanden. 

No. 50 Grairanilna der Landaehaft lam Flenab. Landtage 1590 
llai Mid A — F Vollmaebt und Propoeition der Könlgl. Abgesandten, 
Cantion dbr di&n. Reiebarftthe (dasa sie Königl. Majeatät dabin 
rermabnen wollen, die PriTilegien der Füratenth« Sebt und Hel- 
alefo st eonilrmlren), so wie PropoaicSonen des Henoga Phi* 
lippa nnd Heraoga Jobanaen, Erklärung der Landaebaft 14. Mai 
1590 auf die Propoaition der Kdnigl. Abg<!8andten und auf die 
de« Herzogs Philipp, 21 GraTamina der Landschaft^ Frklümng der 
Königl. Abgeordneten, Erklfimng des Herzogs Philipp, Krklärung 
der Landschaft an Herzog Johan, an die Königl. Coniinissarien, an^ 
Herzog Philipp , der Königl. Connnissarien und Hersag Pbiiippa end» 
lache Resoluriun, FieiiKhiir«; 1 7 — Hl. Mai 1 590. Herzogs loben Frie- 
driebt emählten Frxläschufs zu Hremen Schreiben, 31 Jan. 1604. 

No 51. Reprotestation Christian IV, C'ofding 2. Dec. 1GÜ3, 
gegen die Prutestation der Landschaft v. 29. Sept. wegen der 
\'erlelinung des Fürstentb. Scbleswig und Landes Fehmero, und 
Antwort 12. Nov. I(i04. 

No. 52. Supplication der Landschaft 2. Jan. 1606, dass die 
Belehnung des iieraogs Jobann Friedrich den Privilegien nicht 
nachtheilig 

Ba^jen^ Kieler Uaodschrifleo. ^ 



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18 



No. 63. Registratur der PriTä^gtei gMclielMa Kiel 1636, 
mense AprUt 

No 54. Herzog Friedrichs Rever«, d«M «Ke 125,000 Reichs- 
tbaler, welche J()34. 1(>35. 1G3G gezahlt wardM, 4m FriTÜegiea 
irantchtheilig. Gottorf ü. Tr. lieg. 1036. 

N4>* 55. König Friedrich III Confirmation der PriirtlcgicB« 
Flenshurg lü48. 4. Oct. Im Abdruck No. 54. 

No. 5(). V ollmacht von Priilafen , Ritter- und Landschaft 
Holsteins v. 17. Jul. 1034 fiir \V, v. Buchwaldt, Heinr. Rantzow, 
Detlef Rantzow und Bürgermeister Burenaus \vet»;en Bestallung eines 
Adrocaten in der Sonderburcrer Sache wegen des von der Sonderhurg^cr 
Linie beim ReichsholVath erhobenen Froccsses gegen die Lnndstände, 

No. 57. Revers des Landkanzlers Henricus von Hatten, Kiel 
2. Sept. 1 ü36 , wegen Bedienung der Sonderburg. Sache in pct 
homagii, contributionis, Frauieinsteuer und fori compet. 

No. 58. Bestallung von Frülaten Ritter- und Landschaft für 
den Syndicus Job. Adolph Kielman, 12. Febr. 1036. 

No. 59. VoUmaebt fir den Anesehnse, lo Tnn der Lmdiehaft, 
nnf Begehren des Könige und Uersogs, sn Verhütung Tielfiltiger 
Landtages-Conrocation und Eriparang der Kosten depotirt, 17. Jnl» 
1634, um mit den Königl und HerzogL Gcrollmiektigten su 
irerhandeln in Saehen der Landeedefenilon, der m Coldingen aufge. 
richteten Confoederation ond anderer dahero dependirenden Uando* 
lang, jedoch In neuen Contributlonen und Anlagen und andern 
wichtigen Negotien Ist die Resolution auf einen Landtag in rer- 
achieben. 

No. 60. Vollmacht fiir Uinr. Rantzow, G. v. Buchwaldt und 
Biirgcrmeister Niemann wegen Bestallung eines Land-Sjndiei, 

22. Sept. 1037. 

No. Gl. Qnifnnp^ des Landsjndicus Benedict Winckler über 
30 Rthlr. 8. Oct. Iö37. 

No. 62 Quitung des Kaiserl. Proviantmeisterg Johann Sie- 
bers, Hamburg Dec. 1038, iiber I !28.(>00 Rthlr. für den Kö- 
nig und den Herzog wegen erlegter 240 Monat Rünierzug, von 
.denen 3000 Rtblr zurückbehalten zur Erstattung des Schadens von 
den Kaiserl. Kriegsvölkern angerichtet. 

No. 03. Fürstl. Rescript wegen des Syndicus Kruthof in 
Bezug auf das Gravamen ratione praefecturarum. Gottoif 3 Nor. 
1642. 

No. 64 ist* nach der Designatlon die oben iwisehen No. 
26 und 27 eingerückte Erklärung über die PrlTilegien Ton 1651. 
8. Febr. 

No. 65. Kdnigl. und Fürstl Rems, gegeben Flensborg 15. 
Ittl. 1652, wegen des donatiW ron 200,000 Rthlr 

No, 66 Im Abdruck 65. (dieNummem 54. 56 65 sindnieht 



i9 

abgedruckt) Hcrzogg Ckriittaii Albrtobt Caafinnatioii der PHrile- 
giM. Gottoif 2. Fekr 

Am Schluss ein summar, Ätuzug und Verzeichniss der vor- 
mikmUm Fmeim ä» Prwihjfim auf 3 Setton, und ein kurzer 
Auszug mit Verweisung auf Pagg. und Nummern dieses Bandes 

auf 8 Seiten. 

S. H. S&6 

Verzeichniss der Privilegien u s. w. ivie No. 25. Nach der 

Abschrift der ti(> Nummern auf 4^4 Seiten fulio fuigt: VerzeUh^ 

tUss der fimemtm (swansig) Funci$ alhr Privilegim^ wie ek 

zu FlefMhurg aUm dreyen Herren sein vorgelesen werden^ auf 4 

Seiten 435 438 abgedruckt nach einer andern Handschrift in 

Faicks Magazin B. 10, S. 960—902), und darauf 8.439 — 441: 

Auszug der Privilegien^ mit Verweisung auf die SeitensaU der 

Abschrift, dann S 442—45: der Prälaten und äiUersehaft Eyd 

und Pflicht^ der Städte Eyd und PiliclUj der letstere so lautend: 

Der KönigK Majestet zu Denn. uns. gnadin;sten Herren gere- 
den wir als einem Hertzo^ren zu Schleswis^ Holstein neben deru- 
selbigen Vettern Hertzog Hansen und Adoltt'en nnsern auch gnädi- 
gen Herren getreu und hold zu sevn, Ihr K, M. und F. G. Bestes 
zu wissen und Arges zu wenden und uns als getreue Unterthanen 
eignet und gebüliret gej^en unsere H. und jrnädifre Herren zu Tcr- 
halten, als uns Gutt helfe und sein heil. Evangelium. 

Darauf Verzeichniss der auf dem Landtage erschienenen. 
(Naeb einer andern Handsehrift gedmekt In Faleks Magaiin B* 10| 
002—065). 

Auf Seite 446 — 455 ein Protocoll über eine J9. Febr. 1744 
besdilossene Nachsieht der PriTilegienlade in Hamburg durch den 
]Probst SU Pretx Fr. y. Bttchwaldt, den Geb. Rath DetI, Breckdoif 

und 'den Syndicus Fr. Rud. Pauli. Ein und vierzig Documente, 
welche in dem eisernen Kasten ausser dem Behültniss der Privi- 
. legien gefunden wurden, sind registrirt und cum Theil abgeschrie- 
ben, nameptlich: 

1) Christian V Conürmation der Privilegien, 2. Jun. 1G71. 
(im Abdruck bei Jensen und Hegewisch Seite 221, No. 3 bezeich- 
net, anch in dieser Uandsclirift No. 3«) 



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20 



2) ChrUtÜDii V Bewheld an Prtlatea und Ritteraeliair nf dfo 
erbetene Erleichterung der ContributioMlatt und Haltung dei Land» 
tags. Copenhagen 27« Febr. I6i>2, (nicht abgedruckt bei Jenaen 
uifd liege wisch,) 

3) Henog Friedrichs Resolution, Gottarf 29. Jul. 1 69d. Em 
hcisst darin: , u^I^^^c^gcstalt sie nicht gesonnen) Praelaten and 
Ritterschaft habende Privilegia aufzuheben, Rondern vielmehr selbige 
2U bestätigen gnädigst geneiget, daher dieselbe so wenig nötig 
als thunlich erachten , dass die Noblesse bei denen vorseienden 
1'ractaten erscheine, als welche bloshin die zwischen beiden re- 
gierenden Herrschaften dieser Fürstenthiinier und Landen entstan- 
«jenen Irrungen , insonderheit die völlige Kxekution des Altooai- 
scheu \ ergleichs und was davon depen<liret, cuncerniren — *. 

■ 4) Resolution Christian V' für die Deputirten von Prälaten 
und Ritterschaft, ( Dpcnhagen 4. Jul. HiDO. ,Iiassen K. M. sich 
nicht entgegen sein, dass mehrgedachte dero gchurs. und getreue 
Prftlaten und Ritterschaft — einen oder mehre ihres Mittels nach 
dem Ort 9 wo eben erwehnte Tractaten werden gepflogen werden» 
committiren und abfertigen, um denen Königl. wie auch FüratL 
Commiaaarien su Beförderung dea Toratigezog. heil, und geflMÜi- 
aamen Zwacka ao woll mit gutem Rath an Hand su gehen, ala 
dero behuf nothdurfit. und dienl. Vorstellung und Repraeientatk»- 
nei zu thunS 

6) Extract des Königl. Reacripts, Copenhagen 23. Jan, 1697, 
an den Königl. zu den Pinnebergiachen Tractaten yerordneten 
Secretarius Hans Statius Hagedorn ,die Deputirten der gehors. 

Prälaten Ritterschaft und Städte zu hören'. 

G) Decrctum Christian V, Jägersburg 31« Mai ICiOS, wegen 
Einquartirungslast der Klöster u. s. w. 

7) Resv»Iution Christian V, Copenhagen 9. Nov. 1700, ,dass 
K. M. bei u< ro Cammer die allergn. \ erfügung gethan, dass jetzt 
laufende Cüiitribtjtiüiies zu moderiren und sulche auf den vorigen 
Fuss, wie es vor Anfang der letzten Troublen gewesen, zusetzen; 
— was *len Landtag — hetrift, haben I. Iv M. sich hieniit dahin 
allergn. erklären wollen, dass weilen des Hertzogen zu Holstein 
GotJurf Durchl, drm Bericht nacii mit dem ersten wieder von 
Stockholm ahgeiien, — sich alsoilan niit l)erusell>en darüber be- 
nehmen; — Was die Huldigung anlangt, so wollen I. K, M. ~ an 
dero Statthalter in den Furstenth. desfalls Ordre ergehen lassen, 
allerhöchst ged. I. K. M. Wcea — gebührend an vertreten^* — 

8) Rescript, Jägersburg 8. Sept. 1702, ,dasa — wegen der . 
au bestellenden Vormundschaft für den jungen Gottorf. Prinuen, 
Ihr ( Verbitter und Probate } in Abweaenheit unaera Stadthalters 
Grafen r. ilhlefeldt auvörderat die aammtl Ritteradiaft bejder Uar- 
sogth, innerhalb 8 Tagen nachher Randaborg suaammen fordart,* 



21 



denselben obgeineldeten jetzigen Zustand der Sache vürtr.igefc und 
von Ihnen in uns. Namen Ihre .Meyuniig uiul (iutdünken erfordert, 
auf was Weise dem Uerkunimen in dem FiirstK Hause Schleswig 
Hollstein naoh der nächste Agnatus und also des Prinzen Christian 
August Dardll. su der Vormundscbaft des jungen €rottorf. Prin- 
sen III befördern und eine solche Administration zu Teranlassen, 
dass dnrch Einmischung von auswart. Bedienten und Consllten die 
Umogtfa. nicht ,in Unruhe und Verwirrung gefuhrt werdend 

9) Reseript Friedrich IV, Copenhagen 24. Oet. 1702» ^vcgcn 
«ier Vonnundsdiafk für den Gottor£ Prinsen Carl Friedrich und 
der Uali%ttng »dass die jets. Conjunctnren und Jahrseh es uns 
nicht zulassen wollen, zu Einnehmung derselben (Huldigung) eine 
Reise in Person nach den Fürstenth. zu thun, wir dennoch be- 
dacht sein wollen jemanden zu bevoilmächtigenS 

10) Antwort der venyittw. Herzogin Hedwig Sophie, Stock- 
holm 28, Febr. 170S. ,Auf d.is dureh hiesige anwesende Depu« 
tirte von sämnitl. Prälaten und Ritterschaft In den Herzogth. 8. 
und H. 24. Jan. a. c. überreichtes Memorial wegen Cunfirmatiun 
ihrer Privilegien und Beybehaltung der bisher gcfi'ihrtrn Regie- 
rungsform über dieselbe wie aucli wegen der vor diesem gcwühnl, 
Huldigung, Landtage und bald au etablirenden fjandgerichts, er- 
klären die Durchlauchtigste Fürstin und Frau — in Vormundscliaft 
— sich in Gnaden dahin , was gcstalt dieselben dero Ohrts Zeit 

•währender ihrer mitvonuundscahfti. Administration sich niclit an- 
ders vorgesctzet, als ilass auf a)le AN eise dieser Fürstenth Rulic 
und WolUtand unverändert beybehalten werden mögte — Indessen 
aber, was sämmtl. Pr. und K. unterth. Gesuch wegen Hejbehal- 
tung der geneinschaftl. Regierung betrifit, sind Ibra K5nigl Ho- 
beiieD ab dero Seiten gar nicht intentioniret, dero rechtmässig 
habende PriWlegien zu heben, das > was denselben daraus reohtlieli 
sukime einigen Abtrag zu thun, sondern vielmehr selbige gnädigst 
beisnbehalten gpesonnen, und da bekannt, dass dergleichen Sachen 
der LaAdesf&rstl. Hoheit und Territorial jura concerniren, so wird 
die bohe Voiteundschaft nicht ermangeln, dahin zu sehen, wie die- 
selbe mit f.K. M. zu Denn. Nurw, als mitr^ier. Herrn sich hierüber 
freundl. mühen und vetteriieh vernehmen und darauf PruU und 
Ritterschaft mit einer fernem Resolution versehen möge. Anlan- 
gend die dabei von sftmmtU getreuen Präl. und Rittersch. gesuchte 
Convocirang aum Landtage, so will auch eine hohe Vormundschaft 
dieselbe nicht entgegen sein, sondern vielmehr solche sich gar 
gern gefallen lassen. Die zti verhengendc Huldigung berühreiid, 
wird der regierende Hertzog Carl Friedrich , wenn dieselben dero 
Regierung durch Gottes Gnaden Selbst würklich antreten , Sich 
darauf Ihres Ohrtes alsdann auf unterth. Ansuchen gnad. erkläh- 
ren. Was aber die Wiedersteiiung des unterbrocb, Landgerichts an- 



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betrifft, 10 finikt die liolie VonuutrftdMft an toieber TcrEög. &Uk 
keniesiregt lehuldig, sondern rühret soldie Mobs ron enieiii Ter* 
anlassten und in disput gexog. Paritet*P«net her — woltMi sieb 
lassen angelegen sein, damit die desfiiUs gemaehte difiicnifit bey 
denen in Hamburg gestellten Conferenees können gehoben mnd 
also in Administration der instiee fernerhin kein Mangel verspnlu 
ret werden möge'. 

11) König Friedrich iV Rescript, Husum 18. Febr. 1713. 
^Naehdem nunmehro dag Fürst!. Hauss Guttorf die Masqne nbge- 
sogen, — — Avir befehlen Euch daher allergn. , dass Ihr getreue 
Pr. und R. Unserer Hertz. S. und H. nicht allein obiges alles 
sondern auch fernerweit in uns. Nahmen anzeiget, was maassen 
uns. alleri^n. Wille dahin gehe, dass sie in künftige denen l'iirstl. 
Gottorf. Befehlen kein Gehör leisten und weder an obged. Hause 
€rottorf noch an Schweden diis allergeringste au Contribution oder 
sonst, was es Nahmen haben mag, auszahlen^. 

12) Bescheinig, des Hamb. Thumkapituls , dass die am 12. 
Jul. abgeforderte Privilegienlade 31. Jul. 1711 wieder abgeliefert. 

13) Christian V Conhrmation der Privilegien, Gtfttorf 14. 
Jul. I(j84. im Abdruck S. 25U, No. 39, auch in der Handschrift 
No. 39. 

14) König Christian VI Conftmatiott der Privilegien fir 
Schleswig und Holstein^ 12. Mai 1731, In der Uandachrift No. 
40. 41 beseiehnet nnd eben so im Abdruck. 

15) KdnigL Resolution, Gottorf 17. Sept. 1721, auf das in 
lllnf Pnncten beatehende MenKntal ron Prill. nnd Ritterschaft des 
Uemogth, Schleswig vom 4. Sept. 1721« — ,Was den ersten Punct^ 
tt. a. W. ^ Diese Kdnigl. Resolution über den ersten und widi- 
tigsten paKgus ist abgedruckt in Falck das Hemegthum Schleswig. 
Kiel 1810. S. »2. Ks folgt: ,ad 2 pas!^ — dass alljährl. in 
diesem Herz. Schleswig ein ordentliches Quartal* und Lanf^;erteht 
— haben 1. K. M. allergn« resolviret, dass wenn alle Jahr ao rlelo 
Processen entstehen und ron der consequence sein sollten, dass 
ein solches Quartal- und Landgericht — was f;onstcn in dem 3ten 
Articulo des — Memorials erwähnt wird, dass nämlich in dem 
Hers. Schleswig nach der revid. Landger. Ordn. und derselben 
annectirten constitutiones , so w eit solche auf die Eingesessenen 
ron Adel in sothancm Hertz, angehen, imgleichen dem Jiitschen 
Lowbuch, auch als voierkannt, auch bei denen in dem Schi. Land- 
gericht ahgesproch. Urteilen ohne einige appellation , supplicntion, 
reduction, restitution in in(e!j;rum, (jiierela nullitatis, oder wie dergl, 

' remediu sonst Nahmen habet» oder erdacht werden niöf^ten, es gäntz- 
lif^ und allerdings gelassen werden möge, darauf deciariren 
I« K« M. sich hiemit allergn. und geben dero getreuen ^ diesen 
Bescheid, dass gleieh wie alle Gtriehtssachen blaher In d« Hers« 



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83 



Schleswig nach der rcvid. Langer. Onln. und denselben annect, 
Constitutionen imgleichcu nach dem Jutschen Lowbuch decidiret 
und entschieden worden, Sie es auch fernerweit hei dieser nurma 
lassen und insonderheit dasjenige gehalten wissen wollen, was ra- 
tkM dea Einlegers und Umachlags-Veradireib, wegen Beibehaltung 
dM Credit! in obgedacbter Londger« Ordn, und deren Constttut. 
yerordnet und festgesetset worden^. — ^Anlangend den 4tenPunct 
— dau dero getreue Ritterschafit des Hera. Schleswig die Freiheit 
Teit^menta naeh ihrem Willen und Beliebeti zu machen und donatione! 
xtt erriebten allei^n. xa yerstatten und darüber eine spedale Consti« 
imtiäa in Tim pragmaticae sanetionis promulgiren au kssen geruhen 
mögen, so wollen allerh. erwähnte 1. K. M. Ihnen aus S0ttderl]|^ili* 
rer Kdnigl* Gnade sothane Freiheit allergn. verstatten. Waa bei 
dem 5ten letzten Articulo wegen Milderung in den ordinairen mo- 
hatl, Contributionen allerunt. angeführt uir<l, so werden Tr. und R. 
des H. Schleswig den effect 1. K. M. allerh* laodesvat» Huld und 
Gnade darin merklich rerspüret haben, dass sie sogleich nach er« 
halt. Frieden ihnen die in dies. Jahr unnmgiinirl. auszusciireibcnde 
extraord. Contributiones nachgelassen, ol)glcich in den Königreichen 
die extraord Contributiones nicht cessiren. 

No. 43, wie im Abdruck S. 256 No, 43, Resolution vom 27* 
Jun. 1732. 

Die Abschrift der Privilegien in No. 26 ist sorgföltiger als 
in No. 25. Auch ist die Abschrift später theilweiae corrigirt, und 

mit einer Handschrift des Syndikus Paul/ verglichen» 

S. H. .27. 

Privilegia notnliim SeMesvieo^HoUatorum sambt denen dkm 
gehörigen Landiehafte-Saehenj ioU iokhe m der Prvoüegien^Letd» 

befindlich. Folio. 480 Seiten, 

Diese Handschrift ist gleichlautend mit der No« 26, jedoch 
Mit der Ashang, welcher in No. 26 nach Seite 446 Iblgt» 

S. H. 28. 

SeMeewig^HoUiemitcker Stilnde wnd Rittenekaft ete, PnoUe- 
gia eiß, auch andere dahin gehörige Urkunden^ wie solche gröseten^ 
theils von denen adelichen Hrn. DepuHrten zu Lübeck in anno 
i€61 regieirvret und in originaUbus verwahrUch heigekget tcor- 
den eavmt denen nachher ^cmiee erwachtenen dahin gehMgen 
doemenüs vnd Nachrichten d. i42Ü^MS7, Mit ^aemitUrkn 
COiOentie vokminie, Folio, 59 Blätter, 



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24 



Der TM 4er Handwlirift^ ist von Frim Hanl, aUr niielrt 

' die Ifandscbrift selbst. 

Biatt 2 — 6 VerseiclmisB von Ü3 Urkunden, dann folgen die 
Urkunden selbst. Dto Veneiehniss passt aber niebl in den dar- 
nach folgenden Abschriften, es ist ins Gänsen dassdbe, welchea 

Tor No. 2G steht. 

BL 2 — 9. Cbristiaiii I geschwome Verbessenmg dea. 1460t. 

fal No. 2ö die 9. Urkunde. 

Bl* 0. 10. Christiani i Conünuatio und «inderweitige Verbes- 
serung der Privilegien. Tum Kile am Freydage vor Pahuen im 
Cbristi unserg Herrn (Jebort 14(i0. In No. 20 die 10, Urkunde. 

Bl. 10, II, Konii^ Ji)bHiinis und llertzog Friederichen, Chri- 
stiani i Daniae regis hinteriassciie ISuhnc, uie sie vcn den I^anden 
Schleswig Holstein ibrer Privilegien unverfängiich zu ihren Herren 
— — Lcvingüau 1482 am Avende Luciae der billigen Jungfrowe, 

Bl. 11. 12. König Christiern und Hertzog Friedrieb Confir- 
nvation der Privilegien, Fleussborch 1Ö13 am TageLucae. In No» 
2{y die 19. Urkunde. 

Bl. 12. 13. König Friedriclis ConHrmatiu jaivilegiorum. In 
unserer Stadt Kyle 1524 am Frejdage ua unses Herren Uimmei- 
Csrth. bk No. 26 die 21. Urkunde. 

Bi. 14. Cbristian HI confirmiret ror sich und seine umnun- 
' digen Brodere Hr. Johann , Hr. Alffeo und Hr. Friedricken der 
Lande PriTiicgien. Zum Kyll Sonntages Trinitatis 1593. in Ne. 
26 die 25. Urkunde, nach der Huldigung ausgestellt. 

Bl. 14—17. Christians III Confirmatio der PriTflegien. Tom 
Kyle 1533 am Sonntage Trinitatis. In No. 26 irie im Abdruck 
die 24. Urkunde. 

Bi. 17. 18. König Christians, Johanns und Adolphs Conlir- 
matio privilegionini. Rendsborg Donnerstag nach vineula Petri 
1544. In No. 2(i wie im Abdruck die 27. Urkunde. 

Bl. 18. 19. Friedrichs H Cunlirmatiu privilegiorum. Flcna- 
borg den 25* Octobris 15(>4. in No. 2ü wie im Abdruck die 31. 
Urkunde. 

Bl. 20. Herzog Philipps Confirniation der Privilegien. Flens- 
burg Mittwochen Cantatc 1590. in No. 2Ü wie im Abdruck die 
35. Urkunde. 

Bl. 20. 21. Johann Adoltl's Confirmatio privilegiorum, Flens- 
burg am letzten Monats May 1592. In No. 2Ü uud im Abdruck 
die 36. Urkunde. 

Bl. 21. 22. Christians IV Conßrmatio privilegiorum. Flends- 
bürg I. Septembris 1593. In No. 26 und im Abdruck die 38. 
Urkunde, 



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25 



Bl. 22. Nachalebt der Privilegien von einer Cominission des 
Hamburger Senats. 19. Martii lÜÜl. - 

Bl. 23. Eridimng toh Bärgermeiitcr niid Rtdi der Stadt 
Lübeck« ^Nachdem uns Detlef Ton Ahlefeld Ueni&ehit inaerirte 
und auf 66 Blitter ingrosairte Privilegia und Reyeraalien ori- 
ginalMer danieigen und freundlich darauf bitten laasen, weil die 
IM* Ritter- und Landaehafit einea glaubwürdigen Tranaiumpta oder 
Urkundea Torgedaehter PriTilegien, umb lieh deren dem Original 
- gluieh ihrer Nothdurlt naeh au gebrauchen bedürftig, 4aaa wir 
llmen ^rowegen selbige In gewöhnlicher glaubwürdiger Form mit- 
theilen inögten, ala haben vir ihnen aolehes Billigkeit nach zu 
verweigern nicht gewusst und lauten dentnacli obnngeregte Königl* 
-und Fürstl. Privilegien und Reveraalen wörtlich als folget^ 

Dieselbe Erklärung ohne J. u. O. steht auch in No. 25 und 
26 der Handschriften vor der Abschrift der ersten Urkunde, neui« 
lieh Hinrich AIrt' und (icrdcs Verschreibung, Plön 1422 Joh. Bapt. 

Bl. 23 — 27 die in dem Abdruck der Privilegien abgedrucic« 
ten No. 1. 3. 5. (>. 7. 

Bl. 27. 28. ChriRtiuns IV' Belehnung dcN Fiirstenthunis SchieS' 
-wig und des Landes 1 cliniern für nich und seine Brüder Ulrich und 
Johann. Copenhagen 4. Jun. 1.381): 

,Reichen und leihen ofccrvv iiiin ten «nscrn Lchntrügern uns und 
unsern freundürlieii lieben Brüdern allerseits zum Besten solch 
Furstenthum und das Land iehinein /.u einem rechten Fürstlichen 
alträterlichen anererbten Fahnenlehn — . Haben wir als König 
MU tDeaneflureken und der rechte Lehnherr — aelehea Mit maerm 
Kdnigl* Seoret und mit unter tur Regierung verordneten Reicha» 
rithe Handseichen bekrfiftigen lassen'. 

Bl. 28. 20. Küttig Christians, Johanns und Adolphs ErklA- 
nmg, daas/ da im Fall Heraog Friedrich das Ersbiaehofthuni Bre- 
men nach de» jetaigen Biachoffes Todesfall eriange, die Mannhul- 
digmg .und Eide aufgeiaget und rerlasaen, diese Verlassung der 
geleisteten Eide and Pflicht seiner Liebden an derselben gcbük- 
rendem väterlichen Erbtheil dieser Fürstenthumer und Landen, 
wo seine Liebden nicht zum Erbstift gelangen. Unschädlich aeia 
BuHe. Rendsburn; nm Ta^re Laurentii 1504. 

BL 29. 30, Der Dithmarsen Verpflichtung nach der Erobe- 
ninp;. Dienstag nach Viti 1559. ,1m Namen der heil, iinzertheil- 
ten Dreyfaltigkeit wir die gewesene 48 \ orweser' etc. Eine Ab- 
schrift derselben Urkunde ist in No. 2G und zwar die 30. auf 
Seite 142 u. folg. — Am Schlüsse ist in beiden Abschriften die 
Notiz : 

,Anno dontini 1578 hat der Durchl. Grossmacht. Hochgeborne 
Fürst und Herr Herr Friedrich der andere zu Ü. N. der W und 
G. König, Uertzog au Schi., Holstein Sturmarn und der Dithmar- 



s 

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26 



••Imb MbUtn dem gestrengen edlen ehremreateii lüaricli Ranttoirafi 
•ehl« Hrn. Johannis Sohn dieee Venehreihuag in die Pftnbffiaa- 
Lade m legen , welchen Befehl er auch unlerthiaigst Baehgdcom« 
men» Aetum nt lopra« 

Hinrieh Rantioir, Stadtbalter. 
BK 31. König Chrittiaat Bekiantniti für tieh uad in NaoMii 
Hertioga Adolff, dais der Zug gegen Hersog Atbreeht sm Meck- 
lenburg den PriyQeglen der Fürstenthumer ketneswega ahbrfichlich 

«nd nachtheiiig sein solle. Actum CoMing Sonntags exaudi 1595, 
Bl. 32. 33 die 4 Urkunden, welche im Abdruck der Pri- 
vUegien No. 17 J. id07, No. J8 J. IdOd, Ne. 3 T. h 1443, 
Wd No. 32 V. 1565. 

Bi. 34. Herzog Friedriehl Rerers, dass die auf den Land- 
tagen zu Rendsburg Schleswig und zum Kiel bewilligten 125000 
Reichsthaler, welche 1034. 1(135 und lü3ü richtig erlegt worden, 
,den privilegiis unnachtheiiig. Gottorf in den acht Tagen Iriiun 
regum a. ]()36. 

Bl. 34. 35 im Abdruck No. 54, 

Bl. 35. 3ü im Abdruck No. 37, jedoch ist in der Hand- 
schrift das Kayserliche indultum Rudolphs Ii zur venia aetatia, 
Prag 2ü April 1593, vollständig enthalten. 

BI. 38. 39. Christiani I Befehlung der Lande Schleswig Uol- 
■iein an Graf Gerdten so Oldenburg. Datum Coldingen am Dmi^ 
MTttage in der ^oatertemp vor Wejnaehten 14G6, In No* 20 
die 12. Urkinde» . 

Bl« 30— 44 und Bi. 44 die Url^mlden, wei<^ im ^bdrack 
No. 21 (Union r« 1523) nnd No. 15 (iCioig Johamic Bitte r. 
148^}. 

Bl. 45. König Chriatians IV und HerMg Friedricha Veraidie. 
rung und Reren, dass die auf den Landtagen ni Rendaharg km 
Majo und jetzo alhier in KifA gehailcnen Landtagen von Sd h ia a « 
wigschen Landständen rerwilligte und auf dieaamai deni Fünten« 
llwm Heiatein gethane Hülftleistung in consequentiam nicht aoHe 
gmgen werden. Kiei i6« Sept. 1623« In Ne. 26 die 42. Uiw 
kinide. 

BI. 45 — 49 und Bl. 49 — 53 im Abdruck der Friviloirirn No. 
13 V. J. 1470 und No. 33 v. J. 1580. 3. Mai* Am^ächiuiae der 
ietstern Urkunde steht in der Handschrift : 

,Anno domini 1581 hat der Ourchl. Grossmüchtigste Hoch- 
geb. Fürst und Herr H. Friederich der ander zu Dennemark Norw, 
der Wenden und Gothen König, Hertzog zu Schi., Holstein etc. 
befühlen, diesen Briefl' durch den gestrengen ehrenvesten Hrn. Hin- 
rieh Rantzüw Sehl. Hrn. Johaus Sohn ia die Privilegien Lade 
ZU legen, wcicheiu Befehl er ul&o nachkommen. Actum ut supra, 

Uinrich Rantzow, ^tadthaltcr. 



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«7 



iL <3. 54 und Bl. S4. 55 die UikoKden det AUradtt d«r 
Pririlegien No. 4 (Haderileben 1448 am Dage Sunt« Aegidil dci 
IriOigen Abbet) «nd No. 8 (Riepen am Donnertage na den Son- 
dage ab man ainget in der hilligen Kereken invoeaTit 1460») 

BL 55. 56. Kdnig CbricHans und Uersog Friedrieha Ediet 
vagen Beatrafiing der Mdrder and Straaienrllober. ,Gegeyen and 
geicbreren na Christi maea Herren Geberdt dotend viefü hundert 
und söifenden Jahre Donnertags nechsten Bartholomei des hilligen 
ApoatelsS Dteiea Edict ist gleich mit dem in den gemeinsehaft- 
lieben Verordnungen S. 10 und II ahgednickten datirt Jdl6 am 
Dannerstage n^^est na Bartholumüt des hilligen Apostels. 

Bl. 50. König Christiani Verpfändung des Schlosses zum 
Kiel an Hans Kantzowen Herrn Schackcn Sohn. Segeberge an 
alle Gades hilligen Dage 14()d. (Abgedruckt in Faicks Magasin 
B. 9, S. 814 und S15o 

Bl. 57 — 59. König Christians Revers für sich und seine un- 
niünilige Brüder Herrn Johannsen Herrn Adoiffen und Herrn Frie- 
derichen. Rendsburg Sünndages Ocuii up gemenen Landtage anno 
domini 1540. Im Abdruck der Privilegien No. 26. 

Am Schlüsse steht eine Erklärung vom lübschen Senator Juh. 
Pöpping und Protonotar Henricus Balemann, 8, Febr. lOöI, dass 
aie die Prinlegien und Rereraaiett unverletzt, auch gegenwärtige 
Abaebrift deaen Originalien gleidilantelld befbnden. In Ne. 25 u« 26 
aCd* diea» Erkl&rung S. in No. 27 174, swÜdM der 
26» und 27. Uricunde. 

S. H. 29. 

iVioi%Mi 4$r Far$$dn$h4lmbir» «nmI Lamdm Scklmmig inmI 
ßoUUm^ 90 vann KSnigenn xu Königm mnd vonn Ftfr^fm am Ftfr- 
sten sind geyeben worden. Seite I — 354. 398 — 42G, Die Seiten 
355 — 397 sind unbeschrieben, ia 4to. 

Dietea PriTilegienbucb acbeint nach S. 217 und 218 ftrden 
1561 erwählten Bischof Eberhart von LObeclc aus der Familie von 
Holle geschrieben zu sein, in einem S. 210 u. f. dieser Hand- 
aclunfit stehenden Bericht des Bischofs £berhard über die Anfor- 
derungen Hertiog Adulffs au huldigen, sagt der Bischof, er habe 
Beinen Seeretariooi mit einer Instruction. ■SO au Eiiid dteaea Bu« 
ches in original! gefunden wird', abgcfertiget. Ein Schreiben 
Hertsog Adoiffs rom 14. Not« 1564, «las auch au £nd d«a Buchea 
atahen aoil, findet aich nicht. Dia UniversItatabiU, hat diaia Haad- 
aekillfc aus Schräders Nachlass erhalten. 



8. 1 32 dl« ftt dem AMndc m Uegewiuli WfiA Iratca 
gedniekten N«. I — 10. 

S. 33. 34. No. 11. VendirellNing wU KMg Kmtonii der 
mte HuDM RaMowen Un. S«1iaekeii S«hn dai S^Umt Kiel T«r 
ene Samme Gelles versetset. ScUom Segelierg wkxk alter Gottes 
beüigea tag nach GoCtea gebmrth 14«5. (In No. 25 und 26 amh 
Ko. 11^ in No. 28 Bi. 50, abgedruekt la Falckt Magaau B. 9, 
8. 814. 815.) 

S. 35 — 38. No. 12. Wie graifen Gerde yonn Oldenbinnf 
dasB Land bevohlen worden vonn König Kcrsten dem ersten. Schloss 
Koiding ahm Donnerstagh um de Quatember vor Wcihnachts nach 
Christi Geburt 1406. {Diean Urkunde ist a«ch in No. 25. 26. 28, 
nicht im Abdruck.) 

S. 39—90. Nü. 13 — 21 abgedruckt bei Hegewisch und Jensen. 

S. 91 — 97 nach der Ueberschrift , König Friedrichs Privile- 
gium, dass die Bünnden und Lausten im Herzogthumb über Prä- 
laten und Edelleute nicht sollen urtheilen oder richten. Kiel 1524 
ahm Freitag nach unser» Herrn HimmelfurthS Ks ist aber die 
CunfirmatiüM der Privilegien, die im Abdruck No. 23. 

S. 98 — 121. Nu 24 — 27 im Abdruck. 

S. 122—128. No. 29 und 31 des Abdrucks, 31 nemlich 
Friedrichs 11 Couiirmation der Privilegien, F'lensburg 25. Oct. 1564. 

8. 129 — 130. Anff Torgebende dieiae ConfiraMtioii aetnd 
nadifoigando Eyd der Prilaten, RIttcrsehaft, Manntehnft md Sted- 
ten beeder Förttenthumb geleistet worden und sein der Frllatea 
Ritterschaften und anderer Stedt Nahmen hemacher andi yeneick- 
net. ,Der Prälaten Ritterschaften Ejd nnd Pflicht so Ihnen durch 
Hennri^ Rantsow vorgestellet (Abgedruckt in Faicki Ma- 

gasin B. 10, 8,962.) In No. 2G der Handschriften sind die Eide 
ohne Beziehung auf den Flensburger Landtag. 

S. 137 — 142. Propositio so aulT dem Landtage denn gemei- 
nen Stennden von wegen dess Königs durch Henrich R-antzow iafc 
fiirgehalten. In Betreff der Huldigung an Hersog Hannss dem 
Jüngern. (Abgedruckt in Hegewiseh Schlcsw. und Holsteins Ge- 
schichte Th. 1, S. 477.) 

S. 142 — 146, Bedenken und Beantwortung von Prälnfen 
Ritter- und Mannschaft. (Abgedruckt in Hegewiseh Geschichte 
1, S. 480 ) 

S. 147 — 151i Verzeichniss der fürnembsten Puncte aller 
Privilegien, wie sie zu Flensburg allen dreien Herren sein vorge- 
lesen worden. (Abgedruc kt in Falcks .Magazin B. 10, S. 960 tf.) 

S. 152 — 167. Recess zwischen König Christiern dem Ersten 
und der Ritterschaft zu Holstein und Schleswig., dass sich die Ritter- 
schaft ohn wiiaeii dose Kdnigt nicht rerbinden soll — dass alle 
S. M« Strdaie In ieinen LaBdon^ wo «ie gelegen seiO) sollen frei 



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Mitt) und iBioii<l«lielt dto Sektoi und die Pal dttin geicliltgeii 
•oHm M%e«igeii werden. (Diese VeriMmdluQg dee RendtlNirger 
Laodtagee yen 1480 ist referirt bei Chrtstiani Geschichte der Her- 
zogthümer unter dem Oldenb Hause 1« 8« 101 ^ al>gedniekt in 
Faicks Sammlungen B. 3, S. 356) 

S. 1G7 —170. Christian I VerordnoBg wegen des Landfrie-* 
dens. Schloss. Rendsburg des Tages sanctae ' Margsrethae virginis 
et martjris nach Christi geburdt 1480. (Diese Verordnnng oder 
dieses Mandat ist abgedruckt in den gemeinschaftl« Verordnuogen 
S. 2 und in Faicks Santinlungeii B. 3, S. 365.) 

S. 171 — 174. Copia einer sententiae so die gem. Rüth und 
Landsassen zwischen König Fridrichen hochlöbl. Gedechtnuss und 
Hannss Poguischen gesprochen, darauss zu ersehen, wie der Ge- 
brauch gewesen unnd es gehatten, wenn die Mannschafft gesprochen. 
Actum et datum nllhier zu Rendsburg auf einem gemeinen Land- 
tanre ahm Mittwochen nach judica 1528. Die Urkunde fängt an: 
,\Visslich kundt unnd ofl'enbar sei niennigiich. Nach dem sich der 
erbare^ unnd Theste Hannss Pogwisch — ^. (Mit etwas TerAn» 
derter Ordiographie abgedruckt in Faicks Magaiin B. 9, S. 816 } 

S. 175 — 181. Ffonsburger Abschied, wie es nrit der Regie- 
rung soll gehalten irerden, aufgerichtet anno 1564. ,Dass unsere 
gnedige Herrn Hertieg Hannss und Adolff, ob L F, 6. sieh mitkt nn- 
ter einander wgleichen konnten > daramb lassen undt weriTen aol- 
len, weicher Ton ihnen ehe sieh ein Jahr langj der Regiemng nn- 
terwinde. Dem dann die Regierung fiillen würde , dem sollen die 
andern beiden Heam jeder Tier Rifhe M ordnen. Der Recbtstage 
und Gerichte halben sollen dieselben — zweimahl im Jar der eine 
8 Tag nach Ostern, der ander 8 T#g nach Michaelis gehalten wer- 
de , der eine zum Kiel der andere zu Flensburg etc ' (Dieser 
Flensburger Abschied Ton 1504, wie er in der Ueberschrift des Ma- 
nuscripts benannt ist, stimmt, abgesehen von der Sprache, die Mi- 
chelsen und Jahannssen ins Hochdeutsche übersetzt haben, im 
Ganzen mit dem in den nemeinschaftlichen Verordnungen S. 130 . 
u. f. gedruckten fiberein , doch muss letzterer etwas später sein, 
da nach dem Abdruck schon der zuerst re<iiercnde Herr durch 
das Logs bestimmt war. Der Abdruck hat das Datum 20. Oct, 
1504, die Handschrift bloss 1504. Vergl. Faicks Magazin B, 10, < 
959.) 

S. 182 — 180. Sclileswiger Abscheidt wie es mit dem Pro- 
cess, AdFokaten soll gehalten werden, auf j^erichtet 1505. (Ist ah* 
gedruckt gemeinsoitaftl. Verordnmigen S, 143—145.) 

S. 187* 188. König Fridriehen 11 Versdffeibong den För* 
■t enthftm hem Sehleaawig, Holsten gegebra aaff dem Pnu<^schatz, so 
Wim- ihrer K. M. m fiehidff des Schwedisehen Kriegs gutwillig ge« 
geben, daii ihnen solehea ahn ihren ^iiriiegiia «nscliedtlicli ae&l 



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•olle. Copenimnen ahm Montag nach Trinitatis a. 05. (In Hege<v 
wisch und JeiMen AbOruek der PmilegiM & 103. 194« 

30 Vlai.^ 

S. IS9 — 191 Copien Sr K* M. bu Denmarcken Schreibea 
abnil Uertzos A<iolfferi inn flachen Hannss und Wolif Pu« wischen 
und Conradus Wulff Aü8qan*^ren l^unden d JO April 1570. So 
die jetzinen Herrn anfechten wollten, was König Christieni ver- 
setzt, veroehen, vertauschet, su niö<;en sich dass schreiben zu nutz 
au raachen und darneben zu beriihten, dass die jungeo Uerm dkm 
Vormundschnfft oeratiHciret uimd darauf j^equitiretS 

S. 192 — 2Jd Der Verdrag zu Ischen den Deniseben und 
Holstein so vonn denn Hulstenen gegeben a. 1533. Am Ende: 
, Geschrieben unnd gegeben im unnser Stadt Rendsborch nuff unse- 
rem gemeinen gehalltenem i^andtag Freitags nach Andreae apustuli 
nach Christi unsers lieben Herrens Geburt im ld33sten Jhar ^ An- 
fangend: ,Von Gottes Gnaden Wir Christian - bekennen hier-r 
Mit ciffenlHdi fSr unnia ontm munündigen Biüdar iUM«r alleii Mite 
Erben und Mchkommen — dati wir vbm baben Täreinigct sii 
banff gwetset rerboenden UDod Tcrtragen e(e. ( In deai Abdmcli 
der Privilegien von Uegewiach und Jeuan ist S. 114 eine 'Union 
▼on 1523, aber ttiebt die ron 1533, welche al^cdmckt ist ia Ua»» 
aea 8caatebeBclu»ibuDg Sebleswigs S. 693 ff.) 

S. 216-^223. Beliebt unser Ywm Gettes Gaadcoi Erarbart 
Gnlinnirten des Stiffts Lübeck Postulirtea zu Vherden Hern vonn 
Hauss im Lüneburg auif dass so inn dissem Buch der PrttilAgica 
der Fürstentlinmb und Lande Schlesswig und Holatcin, ao nnaa 
Ton dem EhrenThesteo unnd Erbaren Deüett' Kantsowen awga aan d t ^ 
beCunden wird, nemlicb dass uoaer gesannten sollten von unsereni 
Wi|^n unnd in unserem Nhamen gehulldiget haben. L^tin 10. Jan. 
68 (Abgedruckt in Jtalcks SammluDgea aar afbem Kande fi«2) 
S. 205 — 208.) 

S. 224—228. Instruction und Bcfeich was auf des Durcbt 
Fürsten — IViderichen II — aussgeschrieben Landtag zur Le- 
vensfiw .mf den 25 tag Octobris etc. Die Instnictiun des erwähl- 
ten ßischüfs Eberiiard zu Lübeck postulirten Coadjutür zu Verden, 
Abts zu JS. Michel in Lüiiel)iirg, für seine Abgesaniiten zum Land- 
tage stellt in Zusammenhang mit dem in Faicks Samml. B. 2, 
S. 205 abgedruckten Bericht. Die Gesandten des Bischofs sollen 
dem Könige und Fürsten allea Gate Ton Seiten des Biscbofr sa- 
gen, daa EinladuDgsscbreiben aei dem Blaebofe ae apit in Haednii 

gekommen, daaa er persönlicii niebt babe kommen kiniien* Daa 
tift Lnbeck aei beiebwert und arm, dem Reick unmittelbar ^un• 
terworfen , aollte auf dem Landtage etwas furgeniunmen werdan na 
Bescbwemng dea Biaebofa- oder Stifikea, ao aollten die Qeaandtam 
diea Ueaa ad relecandum nebmeik 



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81 



S» 229. Es privilegio WcMttlai Roauuioratt Ngi» de dato - 
Pmgaft 1380. 15, Calend. Aprih Qood fipitcopus Lubecensis sit 
et esge debeat princeps sacci Romaai iMperii. ^ Abgedruckt. IB 
Falckg Samml B. 2, 200 ) 

8» 230» «Ex privilegio D Sigisiuundi Rom* imp« de dete 
Pragae a. doxnini 1434. 12. April. Cum ait extra ceBtrolveraiam 
ete. Vid. 13 et 14 artic. capitulationis. 

. S. 231 — 23ü. Copia salri conductus. ,Wir Ruduilf der an« 
dere — — dass wir die Krsamen unsere liebe and echtige N. 
Probst, Deciiant, Seniorn und Capitul des Thuaibstitits zu Lübeck 
auss etlichen unns fiirgebrachteii und dazu bewegenden Ursachen etc* 
Geben inn uns. und des Reichs statt Augspurgk 22 Juli 1582. 

S. 237 — 257. Rudolfi II elccii imperatoris confirmatio pri- 
vilegiorum ecciesiae et cnpituli LuUecens. dat. anao Doiiiiui li»Sl. 
(Geben — Prag 18. April 1581.) 

S. 259 — 300. Vorstellung der evangelischen Stünde auf dem 
Reichstage zu Regensburg. (Von der Verhandlung spricht, wie Etats- 
rath Falck schon in der Handschrift notirt hat, HuberUn in der 
neuaten Reichihistorie B. 18, S 474 - 500, und irerweial auf die 
Al>drüeke bei Lehmann und Sehadaeus Sleidanus continoat) 

S 307-^320« Supplicatio der FAntliefaen ErtsblaeMlichen 
Magdeburg. Abgesandten auffm Reichstage au Regens bürg, belao* 

Cdie Session wegen des Ertiatifftes Magdeburg. Shib dato 
sburg 5« Juni a. 04, 
S. 327 — 328. Der R4m. Kayserl. llaj. Kundschaft ae i.M; 
denn Herrn Abgesandten ratiene sesaienia gegeben Regenabnrgk 
15. Juli a 94. 

S. 329 — 342. Der catholischen diurfürsten , Fürsten und 
Stände Erklerung und Protestation contra Magdeburg in pnweie 
l^oasessionis, 1. Kais. Maj. 21. Juli 94 übergeben. 

S. 343 — 350. Sclireiben eines Ungenannten an einen Un- 
genannten, Regensburgk 1« Juli 04, betrefl'end Sessioosstrettig- 
keiten. 

S. 351 — 3-54. Designation des einfachen Romzuges oder 
Monatgelts der Stande im Niedersächsichen Krciss: 
- )Kdnig zu Dennemark und Uertxog zu Holsten • • 800 R« 
etc. etc. 

Summa sumniarum ein Monat Schult . • . , , 10272 - . 

Schult auf 10 Monat 102720 R. 

Nota. Erzbischoff zu Bremen allegirt moderatlon 334 R. 
ete» etc. 

Stadt Hamburg will ron Dennemark nnd Holstein exi- 

miret werden und würde auf ein Monat abgehe n 720 - 
Summa des Abgangs ••••»«... 1554 - 

würde bleiben • 8718 - 



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S8 



S. — 307 iiiik«tc1irielM«. 

S. 308*-427. CapMatio des ThumbcftpituU bu . LilliMiK 
cm domino epUoojp# Joanne Adolphe dnoe Holtatiaa (pothi- 
Uttem Enbitchof xu Bremen und erwibltem Bisokof nm Lübeck). 
fVen Gottei Gn. Wir Fridericii Erbe su Norwegen^ Uenog in 
Sehl« Hellt. St. — bekennen hiemit für unss und im Namen lOM* 
unmündigen Brüder, nachdem nir mit den — h. Thumbdechant, 
Senioren und ganzen CapituI der Kircben Lüheck — freundiidi nnd ' 
gnediglieh nach gescheh. election des — Fürsten Herrn JohanoMil 
AdeHfen nni. gel. Bruders haben vereiniget und Terglieben - lo- 
ben wir, dass solcher Capitulation von hoehronttdUeoi. nnt. iL 
Bruder gebührliche Folge geschehen soll' — . 

Es folgen 34 Artikel der Capitulatio , ^vel('he von 8 Bürgen 
unterschrieben ist. (V'ergl. Fuicks Magazin B. 10, S. (i95. Joh. 
Adolph war darnach xur Zeit der Capitulatio 10. Oct. i5äü elf 
Jahr alt.) 



Abschrift der Privilegien, in 4to. 

Die ersten 5 Seiten und ersten 3 Nummern leblen. Di^ erste 
▼srhaadene oder 4te No. Bl. 6 0 ist der Versieherungsbrief 
Christisn 1 1448 am Dsge S. Egitii des lijlligcn Abtto« von den 
Worten an : »unserm leren Obeim Herre Alefe Uertoghen tbo Sehlos»-i 
'wieh Graren tbo Holstein, Stormarn «nd tbo Sciwuwenboreh nndt 
dessen nabenomeden^ Im Abdruck bei Hegewiseh und Jensen N0. 
4, S. 15. 

Nu 5 — 10 oder Bl 9—27 aueh in dem Abdruck der Pri- 
Tttegien No. 5 — 10, S 24— 58. 

No. 11. 12, Bi. 27 ol wie in der Uandscbrift No. 29. 

83 — 38. 

No. 13, Bl. 31—42 im Ahdruck No. 13, S. 63. 
No. 14, BI, 42 — 44 nach tier rcherschrift .Contirmation der 
Privilegien des Königs Hans und llarfzotjs 1 ridrich a 1488, nach 
der Lntersciwitt 1422 Die LVkund« ist gleich mit.No. 14 im, 
Abdruck 8 27 u. fol-. v. J. 1482 

No. 15 - 21, Iii. 44 — 08 gleich mit No. 15-21 im Ab- 
druck 8 «2 - 114. 

Nu. 22, Bl. ü8 — 73. Könint; l i iedrichs Privile<?iuni , datt 
de Bünden und Lausten im llcrthugUueme au er rrulutcn unde 
Eddell&de nieht scheelen ordelen edder richten. Kyhl 1524 am 
Frjdage na uns. Herren Hinunel&rth. Vergt Handschrift No. 29,^ 
8. 61 — 97.) 



No. 23 — 31, Bl. 73 — 102 sind im Abdruck No. 24. 2$, 
26. 27. 29. 31. 35. 36. 38^ $. 151 ff, . . 



S. H. 30. 



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0 



33 



No. 32, Bi. 102 — 106. Up vorherirande König Friedrich HCon- 
tirtnation sind nacbfol^. Kyde der Prcl Mannscliop undt Stedten 
beider Fürstendöme geleistett worden uiidt sint der Prelaten Rid- 
derschop undt Stede nähmet hiraa ock vorteckenet worden. Wie ia 
No. 27, S. 129-^ 136. 

No. 33 — 38, Bl 107— 133, gleich mit den Seiten 137—181 
in S. H. 29. 

. No. 31), BI. 134, im Abdruck No. 32, S. 193. 

No 40, Bl. 135 — 137. Copia der Uolftteiii. Landschaft Re- 
«<ilulte.jiuf. d«r KMgl. Majeitet Propoiitkn, Rendiburgh 14. Sept. 
08. «.Anf .des OurcM. — ^ Christian IV — nndt Joh. AdoifiTen — 
hticjhek. Pffoposition die abermalig« 4iirch das allgem. Röm. Reich 
eingewUligte Türkensteuer betr. — cor Antwert, dass — sie 
bereitwilligh sttu; sowohl die xn Regensharg eingewilligte 60 als 
foifpeids nach die an Nürenbergh beliebte 10 Monat Türkensteuer — 
sa erlegen, uadt — dasa Inden ersten folgenden zwei Jahren von 
jeglichem Pflug 3 Gulden, «ad fan dritten Jahr 4 Gulden entriehtet 
wecden rtiüssen' — . 

No« 41,. Bi. 138 — 141 Einer erbaren Ritter- und Landschaft 
der Fürstenth. Schi. Holstein underthänigste erklehrung gegen 
König Fridrich 11 wegen entlnssüiig des Um. Stadthalters weyland 
Heinrich Rantzowen undt umb einsetxung eines andern , dieser 
Fiirstendümer hergesprussenen vom Adell« (Abgedruckt in Falcks 
Magazin B. 9, S. 818 - 821) 

No. 42, Bl. 144— 149. Rom. Kays May. Privilegium prinio- 
genitiii;>c Hertzogs Johann Adoltt' zu Scbleswigh Holstein. ,Wir 
Rudolf der ander — gebenn zu Pragh den 28. Februarii a lüOS'. 
(Gedruckt in Lünig Reichsarchiv Continuatio II, Fortsetzung 2, S. 57. 
Vergl. Hegewisch Geschichte Schlesw. und Holsteins unter Chri- 
stian IV, Tbl. 1, S. IIG) 

No. 43, Bl. 149. Copia Uhrtcils, so die Kön. undt Fürstl. 
Rätha zwischen .Ibntxag Jbhann Adollf Fi Wr lundl Bartrani Re- 
Tentlouw wegen Sehiassung der Gense gesprochen. Sehlesswig 
ft. 1608. (Abgedniekl in Falcks Magaatn B. 9, S. 817) 

Na.44y.BI. 150. Copia des andern Uhrteils in selbiger Sache, 
weldMa di^ Kon, itad FürstUdien Rtitlie sa sprechen vermeinet, 
wann d. F. W« . mit 4^ Torigen Uhrteil nicht hotten friedlich 
lata wollenn. Signatum Sehlesswig den 7« Decembris a. 1008« 
(Abgedruckt daselbst S. 818) 

. No. 45, ßl, 14»1 — 155. König- und Fürstliche Proposition 
gegen die Ritter- und Landschafft zu Flenssburg den 11. Sep- 
tembris n. IGIO, oder Capita, so im Namen der K« M, ii. s. w. 
Enthält sechs Antrüge: 1) wegen der aar Defension nuthigen 
Roes- und Maiindienste ; 2) dass Rittersitzc und adel. Güter in 
gewisse feuda, wie in andern iiäadern und Fürstenth. gebräuchUch, 
Ra^en, Kieler Handschriften. 3 



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34 



redigiret; 3) wegen der wüsten Hufen; 4) wegen unzimhlichen 
Jagens, deruwegen am allerbesten, dass ein Jeirlichcr auf dem sei- 
nen verbleibe; 5) wegen adniinistation der Justiz in |)eini. Sachen; 
ii) mit einer recompens an die Hand zu gehen. 

' No. 46, Bl. J 65 — 1 50. Der Holsteinischen Ritter- und Laii4t- 
schaft resolation auf der Kön. Maj. und F* G. propoutioD sa 
Fienssburg 13. Sept. a. 1610. Enthalt die Antwort auf No« 45. 
Die Ueberschrift ^oUtemuckm^ hat in dem Context keinen Grnnd, 
es ist von beiden FQrstenth&niem die Rede. Auf den 6ten Pnnet 
offerirt die Ritterschaft 40,000 Rthhr. in 2 Terminen, ,wii^ de 
nachgesetzte condittones Tor der Zeit erföUet werden, den ehesten 
an den Tagh Antoni des annähenden 1011. Jaret anm Kiel an 
präsentieren und erlegen^. 

No. 47, Bl. 160—103. Gravaniina einer er1)aren Ritter- und 
Landschaft der Fürstendöhme Schiesswig, Holstein, zu Flcnsi- 
burgk 12. Septemb. a. 1610 übergeben. Enthält Ii Puncte, und 
bezieht sich auf , beigelegte' supplicationes, die sich nicht in der 
Handschrift finden. Am Schhisse dieser No. ist notfrt: ,Auf diese 
vorhergehende gravaniina ist die Antwort in dem andern Buch der 
Landthendeln zu tindenS 

No. 48, Ul. 164 — J 65. Privilegium wegen des Bierzapfens 
zu Itzehoe. ,Wir von Gottes Gnaden Frederik — Gottorf 1506 
des Donnersdages vor Margreten der hilligen Jungkfrauwen'. 

No. 40, BI. 166 — 174. Einer erbaren Ritter- undt Land- 
schatlt des Fürstenth. Schlesswigh, Holstein unterthenigste undt 
underthcnige erclerungh an die Kön. Maj. undt F. \V. wegen 
Hertzogh Johansen zu Sonderborch F. AV. wegen begherter Hul- 
digung nndt Franieinateuer a. 1010. , Wegen des ron Hertsoge 
Hansen F. W. an dem Kejaerlichen Hofe angesteiten Mandalfvo» 
ces, die Unldigungh, Frenleinsteoer undt eKcmption dieser Gericht 
betr.« 

No*509 Bl. 174--176. Einer trbaran Ritter- imdt Laod^ 
Schaft supplication undt erclerungh an die K. M. wegen dea Cio« 
sters Itsehoe. Flenssboreh 15. Sept. a. 1010, ^E. K. N. Rath 
undt Statthalter — hat uns ^ angemeldet, wamsssen £• K. M« 
— begehren — dass — von I. F. W. Uertsogs Johannaeyi 
Freulein etoes zum Haubt des Itzehoer Cjosters angenommen werw 
den möge — jedoch, sei die Abbatissin zu Itzehoe noch in ikreff 
Clüsterl. Gerechtigkeit, undt haben die Cldstw ihre gefreyete 
IVahl. Dieweihle durch allerhandt Unordnungen eine Zeit hero 
die bei den Clöstern hiebevor gute gebrauchte Ordnungen fast in 
Vergessen gekommen — haben wir — dieselben zu Pappier ge- 
bracht, undt thun 1. K. M. wir sie hiemit underthenigst überge-' 
ben — E, K. M. nebenst Hertzogs Johan Adolifen F. W. una 
gnedigst uodt gnedig dabei schiitaeii und handhaben wollen^. — 



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85 

No. 51, Bl. 177 — 180, Ordnung <ler Jungkfrainven Clöster 
in diesenn Fürsteuthuniben ScMesswijj; liuIUteio. Tienssborgh io. 
Sept. a. leio. 

No 52, BI. 187 — 189. Uiigefherlich Bedengken wie eq in 
- vorgehenden peinlichenn Fehilenn so woil bej dem Process als 
Straffe auch deren execution in den Furstenth* Scbleswigh Hol« 
ttetnn möehte gehalten vefden a. 1610. i 

Am SchluMe nach einigen weissen Jülättenty auf Bl. 198: 

, Vortzeichnm der Amhtleiite aaff Ftenssborfjh Nahmen von 
anno i4Si hero^ sieder die Stadt Fknssborgh gewonnen} 

El sind 4T Amtleute genannt, 31. Borcherdt Cnimniendjek anno 

1498, 33. WuIft Pogwisch 1527, 40. Balthascr vonAblefeldt zu liil- 
ligeastedten JüOO, 47. Clawes ron Ahlefeidt an Geltingh lCi07. 

ße! den übrigen sind keine Jabrsi^ahlen angegeben. Die mei- 
sten der genannten 47 Namen sind ron Ritterscbaftlicbcn Fami- 
lien, aber es kommen auch andere vor, wie Hartwig Kneble, Lttd4e 
Brckdersen aus /Widingharde, Hans Joliansen. Bei Hans Hardt- 
mann heisst es Verwaldter. 

S. H. ZU 

Verzeichniüss der Privilegien mndt Acten y wekhe in dero 
Füriienthümher Schleewigh HoUtein läbUchen Stände angebenden 

Privilegienlade von denen auss gemelten Furstenthiimben zu dcro 
Eröffnung undt Revidirung Herrn DepuUrten Uinrich vonAhlefeldt — 
DeÜ^ von AMefeld — Hans MUfeUU — vndi Henning Powitchen 
~ e^deuai Thomas von derWeifermg Bürgermeister snFUnshurg 
\indt Joachim Langen Haihsv crw andien zum Kicl^ im Beijsein des 
Syndici Martini Bockein y beider Heckten doctoris, im Februario 
i66i in Lübeck befunden wsd wieder ein undt beggeUgei worden* 

Die Handschrift, 397 Seiten fol., ist dem Inhalte nach gleich 
Mit S. U. 26, jedocfc folgen die Urkunden ki S* 31. nicht in 
denülben Ordnung. Das Verxetcbniss der Uiicnnden au Anfang 

ist auch in der Ordnung gleich mit dem in S. H. 25, und verweist 
auf die Seitenzahlen, z, B, die erste Urkunde von 1422 S. (iO. 

3* 



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36 



$• H* 32. 

Königliche und Herzogliche Privilegien^ Lehn»briefe<f Verträge 
md somt wichtige interessanU eictajmbUea Sehleewig und BcUtein 

betreffend von 1422 — 1599. Ex Biblioth. Schraden, 405 Sei- 
ten folio. 

Dieersteii 12UrkundenS. 1 -31 sind rliesclhen, weichein S. H.25 
No. I. 2. 3. 5. 6. 7. 0. 10 8. II. 12. 13. Die i3te Urkunde S. 
31 — 39 Recess twischen Koningh Christiern 1 und der Ridilerschop 
— Schlot Rendesborgh des Daocs S. Margretae rirginit «t aiartyns 

1480, steht in S. H. 29, S. 152. 

No.l4— 18, S 39 — 47 sind in S.H. 25, No 14—17 und 20. 

No. 19, S. 47 — 55. Vordracht unnd Einigunge twischenn Ko- 
ningh Christiern II und Hartzog Fri(Mlricli I. Im Closter Bordesholm 
Middewccken Lauventii nach Christi (ieboi tli 1522. (Abgedruckt in 
Jargow S. 51 02. Lünig collectio iiova ii, 2, S, 1038, und im 
Auszug in gemeinschaftl. Verordnungen S. 12) 

No. 20, S. 55 — 04 (von den Dänischen Reichsräthen ausge- 
stellt) und 

No. 21, S. (J5 - 08 in S. H. 25, No. 22. 21. 

No 22, S. Gö - 70 in S. H. 29, S. 171. 

No 23 — 27, S. 70 — 82 in S. U 25, No. 24 — 27. 29. 

No. 28, S« 83 — 85. Propositio, so auf dem Landtage in Plensi- 
hurgh a. 1504 etc. und Nu. 20, S.85 — 87. der Prelatenn , Rjddcr 
und Mannschop etc. Bedencken, inS. U. 29, S. 137 — 146« sind 
•redruckt in Hegewiich Geschichte der Uenogthumer 1, S. 477. 
^ No» 30, S. 87 — 89 in S. H. 25, No. 31. 

No. 32, S. 89 -90 in S. H 30, No. 32 roUitandiger.. . 

No* 33, S. 91 — 93. Hertzog Jobannsen /u Sonderburgh auaa^ 
gegebene rerersus, die Abteilung belangend. Fienssburgh 28» Jan. 
1504. 

No. 34. S. 93 — 00. Flensburg. Abscheid der Regierung hal- 
ben* Flenssburgh 2G. Oct. 15()4. Gedruckt in gemeinschaftl. Ver- 
ordnungen S. 130. Vergl S. H. 29, S. 175. 

No. 35, S. 99— 100 in S II. 25, No. 32. 

No, 30, S. 100—102 in ^ H. 29, S. J82. 

No. 37, S. 103 — 110. Odensebischer Abscheidt durch die 
Chur- undt Fürstliche Sachsen Mecbieuburg. undt Holstein. (Hessen.) 
Abgesandten a. 1 5()9 von wegen Lehnseinpfahung, Revers und Lehn- 
dienstc in dem Fürstenth. Strhicsswig und dei Insel Fehniern aufge- 
richtet. Odensehc Sonnabentss nach divisioiiis apostolorum, wel- 
ches war 17. Juli 1509 (^ e^gl. Cbristiani Geschichte der Herzogth. 
unter «Icni Oldenb. Hause B. 2, S. 432) 

S. 110 — 227. Actus der Präsentation und Erwehlung der 



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87 



Durchl. — Christian IV zu Dennemark Norwegen der Wenden und 
Gothen Konigh, und Philipsen.Erben zu Norwegen beiden Herzogen 
zu Schlesswig Holstein Stormarn und der Dithmarschen, Cravcn zu 
Oldenburg — , zu regierenden Herren dieser Fürstenthumb und 
.Lande Schleswig Holsteia etc, Yon Prelaten, Rittertehaft, Stetten 
ond allgemeiiieii Stenden «f dem Wahl- und' Landestage an Kjreil im 
MeiMft SeptMnb, 1588 erwelilet nf- und angenommen, und wass ferner 
bis «um 13» Mat 1590 su -Flenisburg gehaltenjsn Landtage furge- 
laoffen. — » 8. 117 — 131* Inhdt der Prt^osltion dnreb Heinrich 
RaBiele (Kdnigl. Maj. Caiitiler) lurbraoht nebenat der Ritter- und 
Landachiift Rnotutian und der (21) graTaminum Uehergebung; 
S. 132 — 137, in S. H» 25, No. 50, S. 282 « 207, Schreiben der 
verwittweten Kjkiigin au Dennemark etc. an Heinrich Rantsowen 
StadtbaHer. Croneburg 2. V)ec. 1588 ; S. 137 — IdO. Der Dennem. 
Rejgierangaräthe Antwortschreiben wegen der* bevohr übergebene 
gtan i minum an Holsteinische Königl. Stadthalter und Räthe. Kopen- 
hagen 0* Dec. 1^88. ,So viel sonaten die Zeit und Stelle, so von 
unser allerseits gnädigsten Königinnen auch zum Landtage und HuU 
digung fürgeschlac^en worden, belangen thut , wertlet ihr der Stelle 
halber, weil man von wegen der Wintersszeit und vormuthlich T^ige- 
witterss die Zusammenkünfte an der LevensauAve niclit ohne 'rrusse 
Ungelegenheidt halten kann, kein Bedenken machen^ bcvorauss weil 
dennoch bei solchen Zusamnienki'mften auch allerley Sachen und 
Handlungen furfallen, so sich im Felde nicht können verrichten las- 
sen'. C Vcrgl. gcmeinsch. Verordnungen S. 239); S. 150 — 
Antwort der Holsteinischen Stadthalter und Räthe wie auch der ganzen 
Ritterschaft. Kiell 21. Febr. 1589 ; S. 162 — 165. DerKönigl. Stadt- 
halter und Rath votum die Huldigung undt Ausssetzung etzlicher 
gravaminum betreffend, in S. H. 25, S. 297 — 301 ; S. 165 — 175. 
Thnmb Ca^ttnlsi Sdireiben an die Königl* Dennem* Reichasre- 
gletungaa RAthe, Schleaawig 14. April 1589, utfd Antwort; S. 176. 
177. Credltü^ to auf den Landtag zu Flenaiburgh den Königl. Ab- 
gesandten an eine ehrbahre Landschaft iat midt getheilet. Kronen- 
bmrg iS. April 1590, in S. H. 25, S. 304 305; S. 177. 178» Ex- 
tvaet der Königl* Dennem. Abgesandten Proposition 13. Mai 1590 
anfii Landtage an Fienssbnrg furgetragen , in S. U. 25 , No. 50, 
S. 305. 306; S. 178 --SO. firlclening der Landschaft auf den Ex- 
tnrel, inS.H.25, S.315--317, vom 14. Mai 1590; S.180 — 
186. Resolution und P>klerung der Dennem* Abgeordneten Reichss- 
rätheauf die von der Ritterschaft im Sept. 1588 zum Kyell überge- 
benen gravamina. Flenssb. l5. Mni 1590, in S. H. 25, S. 330 — 3:3ü ; 
S. 186 — 189. Der Landschaft Erinnerungsbitte. Flensburg 17. Mai 
1590, in S. H. 25, S. 345 — 349. M. vom 18. Mai 1590; S. 190. 
191. Der Köni^^l. Commissarien endliclie Erklerung 18. Mai 1500 
übergeben, S. U. 25, S. 355. 356; S. 191 — 194. DerReichsrütbe 



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38 



übergebene Caution bei beschehener Huldigung. Crunenburg 21. April 
1590, in S. U. 25, S. 307 ; S. 104—198. Sehrimiche Proposi- 
tion Tim wegen Uerteogi Philipp tufirn Landtage jni Fleiunirarg 1 5M 
übergeben, vnd darauf gegebene Erklerung der Ritter* «nd Lnid- 
■ebaft, in 8 U. 25« S. 309 —311 und 3|8. 3l9; 8. 198 — 2113^ 
Hertsog Philippa Erklerung auf die graraaiina, in S. H, 25, S. 336 
— 342 ; 8.203— 200. Der Lamliobaft hierauf gegebene EtiMM- 
rung und Bitte. Flensburg 17. Mai IdOO, in S. li.25, 8. 360 
365. N. vom 18. Mai 1590; S. 200 — 2lt. Hertsogi Philipp« «nt- 
liehe Reaoltttion, in 8. H. 25, 8. 357 — 350. P. yom 10. Mai 1590; 
S 211 — 2l4, daiien privilegioruin conlirmatio. Flenssburg Mitte- 
wochen nach Cant>te 1590, in S. H. 25, 8. 175 ; S. 214 — 221. 
Hertzog Juhannsen eu Holstein Suaderburg schriftliche Proposition, 
23. Mai 1519 übergeben, der Ritter- und liandschaft erfolgete Er- 
klerung, in S. H. 25, S. 3l2 314. E. und 8.342 — 345. L.; 
S. 221. nie Huldigung an beide Herren, wegen König!. Majestät an 
vorbenannte lieichsrüthe, Hertzog Pbilipsen in der Person geleistet, 
undt nachfolgende EvHe von beyden Theilen ( Hertzog Philipp, der 
Prälaten und Kitterschaft und der Stette ) gegeben. Der Prälaten 
und Ritterschaft Nahmen, so 1 500 Mittewochens nach Contate i>e- 
schworen. We^cn desThunibcapittuls zuLübeck, zu Hamburg u. zuOy tin 
Nieinarui «^cweseu. (Von dcrllitterscliaft 10 mal ö.) Der Städte Ab- 
gesandten im Hertzogthumb Schleswig (die Stadt Eckernförde, die 
Stadt Apenrade niciit erschienen ) , ixu I ürstenthunib Huli^tein (Ab- 
wesende Stette Oldenborch , Neustadt , Borch auf Fehmern , Plöeu, 
Lüttenborch, Oytin). 

8.228—232. ReceM xwitchen der Kdnigüohen WittwM an 
Dennemark und denen w Regierung verordnelenKöniglichea Stndt. 
halter und Rftthen, de« Ffintcnthuiuf Sehletswig Helatein niidt Zn« 
siehung der abgesandten Meeklenburgischeo Rftthen TergUehen, Se- 
geberg 2. Aug. 1691 9 ilaaa es hey der lu Uadertleben in Sept. deat 
Jans 90 genaehten Ordnung und bewilligten Stjb derEdleteii Man« 
daten und Reseripten bleiben ete« 

S. 233 — 240. Erzählung, dass am 29. Mai 1592 auf dem M 
Flensburg gehaltenem Wahl* and Landtage Herr Johan Adolf poa<si- 
lirter und erwchlter Ertz- undt Biachoff der Stifte Bremen und Lü- 
beck von der Landschaft zu einem regierenden Herrn angenommen. 

Hertzog Johannsen 1502 29. May zu Flenssburg übergebette 
Proposition in Betreif der Huldigung, wegen des Kaiserlichen Lehn« 
briefes und <ler Freuleinsteucr. 

8. 240 — 243. Bedenken undBitte der Ritter- und Landschaft, 
so hierauf übergeben. 

S. 243 — 246. Hertzog Johan Adolfs privilegionim conlirma- 
tio. Flenssburg den letzten des Mouats May 1592, in 8. H« 25, 
No. 3ü. 



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••jMMi^266. FMlirteii tmde Rlttcneluift, so a. 15d2 ilcn 
Icteten Aby in Fleiusburgh geschworen* Ob dais Capittul zn Oytin 
«b4 dnet Kloster SeMesswig dain lu fordern , stehet in der Räthe 
Bedenken. Nahmen der vom Adel (in 35 Abtheilongen, von denen 
Kwm 5), nwei 7, die andern 6 Namen haben). 

S. 256 — 271r Instmetion der Königlichen Wittiben gegen 
obgedaehten an Flensburg gehaltenen Landtag den H. Reichsräthen 
hei ihrer Kön. MaJ. Schreiben, 6. Na! 1593, communicirt nnd er- 
tlieilli. Beaieht sieh auf das Verhfiltniss su dem Heraog, bei dem 
entschuldigt wird, dasader 28. Oct. l59i In Rendsburg und Judica 
1592 zur Huldigung ausgeschriebene Landtag nicht gehalten, bei 
der Huldigung Christian IV und Uersogs Philipps hätte die Ritter- 
schaft mit Ernst nnd Trotz vieles angemasst, der Hersog möge sich 
dahin rereinbaren, die Huldigong nicht persönlich, sondern durch 
seine Räthe nehmen zu lassen, zugleich mit Christian IV, wann 
derselbe zu vollkommenem Alfer gereichet. Eine Obrigkeit brauche 
gegen ihre Unterthanen deshalb nicht so hoch sich zu entschuldigen, 
und hätte, da es Noth sein sollte, nicht unfiiglich fürzugeben , Anfis 
hiebevor es so gehalten, wenn beide Linien zugleich erlediget, duss 
beide zugleich sich auch huldigen lassen, dass der Herzog Bedenken 
hätte, dem Könige und eines Theils Lehnsherrn vorzugreifen. Es 
sei nicht neu, dass ein Herr in die Regierung trete, und die Huldi- 
gung woll zu etzlichen vielen Jnliren dift'eriret, die subditi auch für 
(vor) geleistes Evdes Pflicht huU poena rebellionis zu pariren schuldig, 
und beruhe in der Obrigkeit arbitrio, wann sie das homagium wolle 
einfordern. 

S, 272 — 275. Christiani IV Conßrmatio privilegiorum. Ge- 
geben Flenssburch 1. Sept. Iä93, in S. H. 25, No. 38. 

S. 275 — 293. Christian IV Schreiben an Kais. AlajeRtät 
Rudolph II , die furgewesene Contradiction und Abtheilungea be- 
treffend, in Bezug auf die Irrungen zwischen Christian iV und der 
yerwittw. Königin als Vormünderin der jiiugeru Brüder. Collingen 
a, Martii 1594. 

S. 293 — 298. Der Kaiscrl. Majestät Schreiben an Heinrich 
Julius und Ulrich Herzogen zu Braunschweig und Mcklenburg den 
Abtheiiungsstreit und contradictiuu betreffend. Regenssborch 11« 
Jtd. 1594) und Kaiserliches Rescript auf Königl. Majestät unter- ' 
Rchiedliche Schreiben. Regenssborch 12* Jul, 1596) in S. H. 26, 
No. 39. 

S. 298 — 305. Verzeichnuss undt consignatur dessen, so den 
Kajserlichen Rathen durch die Königlich Dennemark. Gesandten 
' ssandtlich berichtet. 

• S. 305 — 325. Doctor Meckbachs Bedenken wegen der Hol- 
•t«ioischen Lande Königl, l'heiis Regierung uud bruderlichen Erb- 



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40 



ikcUnng u»d Doctor KtrtilMielui Bednken &bcr iellriKe Sache« 
Regeniiburg 28* Juni 1594. 

S. 326 — 334* Eluinening, wai bei den ichriftlidM var- 
fassten Bedenken (die Irrung mit der rerwittw. Kdnigan, darea 
Vormundsehaft yem Kaiier nicht confirmni, betreffend) in Acht sa 
nehmen. - 

S, 335 — 337. Des Ausschusses Bedenken No. 1 — 7 auf 
dem a. 97 zum Kiell gehaltenen Landtage. Kjeü 27. Juni 1597. 

S. 337 — 339. Entschuliligungs-Schreiben von Btirgermeiatar 
und Rath dess heiligen Reichs Stadt Lübeck, 10. Mai 1597, an die 
Köii. Maj. zu DcfHiemnrk und F. I). Hertzog Juhan Adoift' die 
ordinäre und extraordinäre Türkenhülf und Fräulein Ausssteucr be- 
treifend, als Antwort auf 2 Sclueibcn vom 26. und 28. April 15 97. 

S. 339 — 344. Schreiben des Dechanteu JSenioren und gantzen 
Capittuls der I humbkirchen /u Lübeck dieselbe Sache hetrefl'end. 

S» 344 — 347. Ritter- und Landschaft Redenken. Gegeben 
Rendessburch 14. Sept. 1598 auf gehalteneni Landtage wegen 
der TQrkenstcuer, in S. H. 30, No 40. 

S. 347 — 350. Hertzogen Ernsten zu Rraunschweig und 
Lüneburg, Hertzogen Ulrichen zu Mecklenburg undt Hertzogen 
Frantzen zu Sachsen Selireiben an Hertzog Johau Adolff zu Schless- 
ivig Holstein die Defension wegen deae in Westphälieben Kreje 
einfoJlenden Hispanischen Kriegesvolke«. Lünebu rg 2 7/ Febr,. Id 9 9 • 

S. 350 — 35 Resolution auf die Präposition wegen der für 
1599 betagten und felligen Crejssteuer, f&r Holstein 18950 Rtfalri^ 
und 24500 Rthir« Reichssteuer« Actum Kiel auf dem Landti^e 

12, Martil 1599. 

S. 355 — 358. Der sämmtlichen auf jetzigem Landtage zvnt 
Kiell anwesende Prälaten, Ritter, Stedte und Landschaft des Fur- 
stenthums Holstein Sehreiben die Landesprivilegien belangend. Kiel 

13. Martil 1599, mit postscriptum an Gerd Rantsowen wegen der 
Aufbewahrung der Landesprivilegien in Breitenberg nach dem Tode 
Ton Hinrich Rantzowen. 

S. 358 — 364. Herzog Johannssen zu Sunderborg Schreiben - 
an die Könin;!. und Fürstl. Holstein. Landräthe die Huldigung undt 
Frewleinsteur betrettend. Sondcrborg 1. Sept.. 1599, n»it Kaiser- 
lichem Mandat, Prag 30. Jui. 1699, so anno 1599 zu Schless- 
wig in öft'entlichem Landgerichte durch Hertzog Johansen F. 
Abgesandte den Holsteinischen Landrathen iiisinuirt v%'orden. 

S. 364 — 375- Heitzog Joliansen Schreiben an die Königl. 
und Fürstlichen auf jetzigem Reiclistage zu Schlesswig versam- 
melte Räthe. Hirchsssprungh 1. Sept. 1599, betreffend die gegen 
Hertzog Johan auf Jochim Hockwolden Klage erlassene Citation, 
und exceptiones fori decliuatiuriae durch Hertzogs Johansen Ge- 
sandte übergeben, ^ 



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4 



A 

Mf KM ein Lanteg gehalten und von I. K.>MnJ. und F« G* 
iMchgesetete Ptopasidon tom 17. Oec/1599 (S; 375 — 393) der 
Bitter* nnd Lendediaft, noeli folgende Reiolutlon Von der Ritter- 
imd imtiimkiBit auf Hinog Manaien insinnirCe Ifondat ' und ex- 
eeptionea übergeben worden« 

S. U. 33. 

Acht und zwanzig Prwilegie» und ChtUHans UI CoWnger 
Reeess, 78 ßll. fülio. 

Die ersten Sf3 Urkunden sind , numerirt nach der Folge, wie 
im Abdruck von Hegewisch und Jensen, folgen aber nicht in der^ 
selben Ordnung, sondern so: 1. 2. 3. 5. 4. 10. 9, 14, 6* ?• 8. 
15. 16. 17. 19. QO. 23. 24. 25. 26. 27. 29. 31. 

Die 248te Urkunde Bl. 36 — 41. Vertragk unndt Einunge 
zwischen Konig Christiern undt Hertzog Friederich I im Closter 
Bordesholm am Middewochen des Tages Laurentii aufgerichtet 
1521 (1522), in S. H. 32, No. 19. ' 

No. 25, Bl. 41 — 47. Verdrag undt Verbündni&s so zwischea 
dem Kicke Dennemarken undt bejden Uertogdöniraen Schiesswich 
Holstein anb dato Koyenhagen den 1. Jnli a. 1523 ausgerichtet. 
MB, a. 1533. Ut im Abdruck No. 21. 

BL.4-7 — 52 die No, 36. 36. 38 dei Abdmdca, 

Bl. 52^78. Christian III Reoess, Koldingen am Luisien« 
^ge^welelier ift der 13* l'^gk Decemb., 1558, 

S. H. 34, 

Privilegien und andere Urkunden. 42 Bll, folio. 

Bl 1 — 9 im Abdruck von Hegewisch und Jensen No, 1« 9* * 
10, 6. 14. Die Uandacbrift bat eine undatirte Beglaubigung die- 
aer. ö Urkunden von Gregorius Lutzennboreb Notatiaa jlttatd des 
ersamen Rades unnd Stat Kile Secretarius, 

Bl. 9 — 15 im Abdruck No. 23. 24. 

Bl. 16—24. No. 2. 5. 6. 9. 10. 23 des Abdrucks. 

Bl. 26 — 29. 1) V'ortecknisse der vornembsten ( 18j Fuaeteni 
iu S H. 26, S. 435, und 2) No. 23 des Abdrucks. 

Bl, 30. 31. Gemeinschaftliches von Hertzog Friedrich als des 
Jahrs regierenden Herrn erlassenes Edict wegen der bei Benutzung 
der Zollfreiheit für ^ ich auszustellenden eidlichen Certitication. 
Gottorf 12. Deceini) 1646. (Abgedruckt iu gemeiusQ^aftl. Ver- 
ordnungen S. 16'i2.) 

Bl. 32 — 42. Der Altonaische Recess (16 Artikel) abgeschlosi-' 
sen von Seiten 1, K» Maj. au DeaacBi«rk .ron litstiCi- nnd Com« 



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Jhistitiratib iiild Geheime Seeretarittt CTiri«tian Albreeht CaUl«, 
Altona 17» Jaii 1709. (Abgedruckt in Falcks Sammlungen B. 
S 287 Verql. über die in 4er Um^Mhrift nicht mit enthaltM« 
7 Separat- Artikel Dahlmann, Dantellnng Steuertewiliigniig»* 
rechts 55 und S* 151} 

S« H* 35» 

24 Blätter tülio. 

A, hu 1 — 8. Index privilegiorum nobilitatis HoUaticae co^ 
dieis pergammi m bibtuftheea emäU de Ahhfeid de Etehelmarelu 

Dieter Codex in folio hatte, wie bemerkt ist.» 59 Blitter» 
jedei Ton Hans Ton Ahlefeldt Hand mit ■einem Namen eigenhin» 
dfg unteraehrieben, nicht alle in dem Register oder index Ter- 
leiehneten 65 Urkunden waren in dem AhkleldaeheB codex ent- 
halten. Am Schluiae des index die Bescheinifgung ron 9« Febr* 
1651 wie in S. H. 25, S. 133. 

B, Bl, 9 — 21. Designatio manuscriptorum , quae in c^die» 

manuscr. in praeäio EscheUmarck continentur. 170 Urkunden sind 
Terceichnet. 

C VerxeiehniiM von Urkunde» (9), so mch$ in diesem 
gröee$en Buche der AMefeldeehen BibHoUi^ gehunden aher dari» 

liegen. 

D* Bl. 22 — 24. Vcrztichni$s von einigen in einem Sand 
xneammengebundenen in der Eeekekmarker BibHotkek eich di^imf- 
Ueken aeimm (34) MoUatfh^Uecrwn. 

Beri chtiguog. 
Itth&mlieh Ist bei S. U. 25^ No. 22 und S. H. 29» 6. 192 
eine Altere Union, als die ron 1533 angenommen worden. Der 
erste Unionsvertrag, abgesehen von der Luiou von 1466, ist von 
1533; im Jahr 1523 wird kein solcher Vertrag geschlossen sein. 
In dem Abdruck der PriTilegien Ton Uegewisch und Jensen, S. 
114, ist das Unionsdocumenl auigestellt toq 37 dinischen Reieha- 
riithen, anfangend ,Wir hirna beachrerenc Iver Munck* datirt Co- 
penhagen 1. Juli 1523; diese Jahrsangabe wird ein Druck« oder 
Sciweibfehler sein. Bei demAbsohlass der Union ron 1593 «urde« 
wie der Inhalt der Urkunden er^iebt und wie Uanien (Sttilsl^ 



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43 

si^reibung Schleswigs, §. 273) undFoIck (Handbach des Schi. Holst. 
Pmatrechtes B. 2, S. 156) bemerken, ein Docmuent in dänischer 
nnd deatieher Sprache für die Heriogthumcr rop dem diniiehM 
Reielierath — ei aind 37 Rftthe genannt — auigestellt, ein an- 
deres, gleichfalls in dänischer und deutscher Sprache, für Dänne- 
niark ron deai Utriog CiiriatiaD naehber seit 1634 J^önig 
Chrititen III lür Meh^ seine uniimodigeft fikriadeff, iciDee dHer^ 
■eitt Erben end Nachkemnen, mit Fnratfidben Intftegel «nd dem 
Insiegel der getreuen Ruthe und Etlichen der Mannschaft der 
FöratMliumer SohleBwig und Helatein vton vegen der gemeinen 
Lindfchaft -r* es tfaid -58 naeh dem Ueraoge genannt rene-> 
lien. Die erste Urkunde, gegeben Copenhagen 1, Juli 1533, ist 
enthalten in S. H, 25. 26 und 27, gedruckt in Jargow S. 38, 
in Lunig coliectio nova ll^ S. 871 richtig von i633f und vtch 
einmal S. t028 utiricHtig 152S datirt, vie bei Uegewiaeh und . 
Jensen S. 114, in Lornscn Unionsverfassung S. 489 von 1533. 
|>ie andere Urkunde : ,Von Gottes Gnaden wir Christian erbgeoliA* 
men nu Norwegen, Uernog su SgUeswig, Uolatein — genchreyen 
und gegeben inn unnaer Stadt Rendiaburg auf unnterem gemein 
nen gehaltenen Landtag Freitags nach Andreae Apustoli nach 
Chriati unnaera lieben Herrn geburt fanfsebn hundert und im drei 
und dffeiaigatenJhafeS iit enthalten in 39, 8. 192, gedmakt 
in des Furstlidien Hauses Sehletw. Holstein-Gottorp Gerechtsame 
8. 1. 1683, Nu. 12, 32, bei Jargow S. 213 , Lünig Reichs- 
arehiv 11,2$ S. 32, J« Fr« Hansen Staatsbesehreibung desUenogtknma 
Sehtesvig, Flsnsburg 177Ö, S. 593. Vcrgt FUek Neues Maga- 
•Mt\ B. 1, S. 285. In den Hondschriftcn haben die sogenannten 
Privilegien in der Regel chronolugiachis Ordnung. Die Union toa 
^533 steht aueh in 3w U. 25. 26. 27 naek der corfiriMtfo 
▼an 1526 aber nicht in S. H. 32^ in S. U; 38 ist dureh ,Nfi. 
1533^ die Zahl 1523 corrigirt. Auf 8eite 14 Zeile 3 v. u. soll 
beidsaial 20 statt ai atebcn,— Auf dem Landtage 1588 undl59# • 
baten die Stände^ dass aaoli die pacta und föedera, so 1523 awi* 
«alM der Cro« Ddonemark und beiden Fürstenthnmeni an fg s rielrtat ^ 



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I 

I 



u 

roh Nenem inogten bestfitigt werden. S. H. 36 S. 255. S* H. 
37 I, S. 308. £■ wird hier wieder ein Schreibfehler •niimehmen 
•iUi. 

I 

Bemerkung zu deo Himdschriften H. S5— ii9. 

In Christiaa Gmrg Jargows »jipendix derer ia der PriTÜ«- 
gimMe ra KiM befiiidlielMii Hditeiaitelitii Rittenekaft MHte- 

gien, wie solche Ton Wort zu Wort nach dem wahren originaii 
Msto« lauten nebit andern curieusen Uoiiteinischen Nachrichten (mit 

I 

largawi Einlaitiing an der Lehre t«ii dea Regalien anchienen) 
siad mehrere der rerseiehneten Urfcanden gedraekt. In dieaer 

Sammlung stehen ohne Numerining die in der Ausgabe der Privi- 
legien der Sehl, Holst. Ritterschaft; von Hegewisch und Jensen , 
1797 gedruekten No. 1 T. 1422 (J. No. 1), 9 t. 1460 (J. No. 2), 
24 y. 1583 (J. No. 25 T. 1533 (J. No. 4), 27 r. 1544 (I. 
No. 5), 10 V. 1460 (J. No, 6), 14 v. 1482 (J. No. 7), 19 v. 
1613 ih No. 8), 23 T. 1624 (J.No.9), 21 v. 1533 (J. No. 10), , 
Bl r. 1564 (J. No. 12), 35 t. 1590 (J. No. 31), dai lal tob 
den in dar 25sten Handschrift enthaltenen No. 1. 9. 24. 25. 27. 
10. 14. 19. 21. 22. 31. 35, ausserdem noch No. 23 v. 1623 | 
(J« No. 45) nnd 50 ▼. 1590 (J. No. 13 — 30, S« 69—138). 
Von 8. U. 29 ht die Uniomnrinmde von den HermogthnaMni ans- 
gestellt, S. 192 — 215, bei Jargow S. 213 gedruckt. 

In Joh. Christian Lünigs collectio nova, woriauen der niittel- 
hahraa oder landa&aaigen Rütaraehaft aonderhahre Prarogathraa, 
Th. 2, S. 835 und folg, ilnd unter der Rubrik ,Tom Holstehilsehen 
Adel' die in der 258ten Handschrift enthaltenen Urkunden No. 1 
«^8 gedruckt als No. 3-r-lO; No. 9 — 21 als No, 12-24; No. 
9ft ala No. 25' und No. 80; No. 23 — 38 ala No. 26-- 41; No. 
39, 1. 2. 3, 40, 1. 2. 3, 41 — 50 (1 v. 1590, 2 v. 1604), 
51 — 66 als No 42 — 73. Als No. 1 ist in Lünig die Nachsicht 
. dar PriTÜegien im, Fahr, 1651, welche in der Uandiehrift 8. 25 
sa Anftttg ataht, gedruekt; ah No. 2 die Erkifinmg 8» Febr. 
1651, iu derselben Handschrift zwischen No, 26 und 27; ala No. | 

i 

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März 1601; all No. 74 — 76 das in S. H. 26 befindJiche Ver- 
BMcbiiiB üer furoemitMi Puncto» die £jd«| die Nain^ der SeUi 
Hellte RktcraelMlk» weltbe 1564 geimliKgt. 

In Lihifgt teutichem Reichsarchiv Pars specialis der andern 
Contiouation 2te Fortsetzung ist von S. H. 25 No. 5. 8. 9. 10. 
M> abfBdnielu S. 8. i%. 10. 15. 41 mid S. »2 die UoiüMaik«D4e 
Ton des HerzogthOmem aotgettellr, in 3. U. 29» 5, 192. 

S# H. 3G. 37. 38. 

S. H. 36. Sciäesswig-UüUleinische LtuuUagi^-Recesse^ Land* 
UigS'AtiOj Priciiegia und QmttUutionm van (1564) bii$ 

1715. 6 Voll, folio. Vol. l 1151. VoL IL 977. Vol. III. 744. 
Vol. IV. 751. \ t)I. V. 852. Vol. VI. 42 und 1143 Seiten. Die 
Handschrift ist bezeichnet ,ex bibliothcca Schradens und ,Bude Ki- 
liae 1735S höchst wabrteheinlieh daaielbe £xemplar der 

LandtAgsacten , welehee Uegewiath bei aainor Sehteaw; Uolataitti 
Geschichte gebrauchte. 

S. H. 37 ohne Titel, deaselben Inhalts, 6 V'oli» fi^lio. Vol I. 
1459. VoL IL 131t Val. IIL 1139. Vol. IV. 1855. Vol. V. 
852 Seiten. Vol. VL Bl. 1—4. Seite 1^122. Bl. 123 — 325. 
Die ersten fünf Bände scheinen eine spätere Abschrift von & U. 
36, VoL 1--5 oder oineai ihnUaheA fixieniplar. 

9. ü 38. Lmndtapinetm der Sehluwig'EoUiriniHkm MU' 
Ursehaft und Stünde, Vol. 1 ron a. 1522— 1638. VoL 2 ron 
a. 1639 — 1657. Vol. 3 RendKburgische Landtagsacten von a« 
1711. Vol. I, I BL 1 — 15, U Bl. 1 — 157, III BL 1 — 722. 
VoL II. 819 mttter. VoL IIL (wie 8. H. 37, VoL 6) BL 1 — 4. 
S. 1—122. Bl. 123 — 325. Diese 3 liuude Landtagsacten sind 
beoeiohnet ^ex bibliothcca MoritxS 

9 

S. H. a0 und $7 VoL l nnd VoL /, No. l U und 

zum Thtil JiL 

Flensburger L nnd tag 1 504 October. 
S. H. 36 S. 1—6, S. H. 37 S. 3 — 10, S. H. 38 I Bi. 
1 — > 3. Veneichnisa der fürnemsten (20) Puncteu uiler Privilegien, 



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4$ 



1523 (37 a. 1564)« 
Die Ja^rscabl kann weder 1522 oder 1523) noch, wie in S. 
H. 36 corrigirt ist, 15 t 3 sein, tondem 1564, wie in S. H* 37; 
Tergl. Faleks Magazin B. 10, S« d59 und folg , wo auch die ersten 
18 Puncte gedruckt sind, alle 20 in Lunig «oUectio ilOTa äLlOld, 
und S. II. !29 S. 434. 

36 S. 7— 12, 37 S. 10—16, 38 I Bl. 3 ~6. Proposition, 
auf dem gemeinen Landtage gemeinen Ständen Ton wegen des 
Königs Friderici 11 durch Ueiurich Kantzouen ist rorgebaiteo 
im October 1564. 

36 S. 13 — 17, 37 S. 17 —23, 38 I Bl. 6—8. Der Prä- 
laten Kitter- und Mann(sc}iaft) der Fiirstcnthumbe Schleswig und 
Holstein üthschutes Bedenken und Beantwortung. — Propositiou 
und Bedenken sind gedruckt in Hegewisch Schlesw. und Holsteins 
Geschichte unter Christian IV S. 477 und folg., berichtigt Falck 
Magazin B. 10, 8, 960. Vergl. S. H. 29 S. IH7 — 146. ' 

36 S 18 — 23, 37 S. 24 — 30, 38 1 ßl. 8 — 10. Eid der 
Prftlaten uad Ritters ehaflTy Eid der Städte, der PrfiiaAen, Ritter, und 
Mannsehaft Nahmen. — Abgedruckt mit den Namen der Stftdte in 
Faicks Magasin B. 10, S. 962« In dem V^raeicbnlsa der Ritter- 
«ebuft sind 24 des Namema Raiitee<ir. Vergl. S. H. 29 8* 129. , 
Zu den Acten dea Flensburger Landtags gebdrt Mm 
Conilrmation and Abschied yon 1564* Vergl. H» 25 und 26 
ito. 31 ühd S. U. 29 S. 175. 

Kieler Landtag 1 5 7 7. 
36 S. 24 — 32, 37 S. 31 — 42, 38 l Bl. 11—14. Land- 
tag&abschied zum Kiel Montag nach Contate a. 1577. 

Huldigun«; an Herzog Philipp 1 5 88.' 

36 S. 33 — 35, 37 8.42 — 45, 38 II Bl. 143. Comraission 
Ton (/hristiana, der Wittwc Herzogs Adolph, geb. Landgräfin zu 
Hessen, zur Huldigung der Bürger und Bauern auf Detieff Rantaau. 
8eliloss Kiel 23. April 1588. 

36 S. 35 — 37, 37 S. 45 —47, 38 II Bl. 147. ■ £y4 4er 
Anitsunterthanen bei der Huldigung .in Herzog Philipp. 

36 S. 37 — 59, 37 S. 47 - 76, 38 H Bl. 89 - 96. Der 
Fürstlich Holsteinischen Räthc Gottorfischen 'J'hcils Bedenken, 
dass — Herrn Herzog Philipsen die Regierung seiner Fürst]. Gn. 
Patritnonialgüter einzuräumen. Kiel 13. Mai 1588. Anl. A, 36 
8. 60 — 68, 37 8. 76 — 88, 38 II BL 96--99. Schreibendes 
Landgrafen Wilhelm Ton- Hessen an Henog Friedrich bei dessen 
Regierungsantritt . Cusel 13. Dec. 1«8& B. .36 3.69^76, 37 
a*«8^87, 38 H BL 99— -102. .CniMibn«ngsscbreib«li ml w«Hand 
fMadiicb, HwlBog an Bra«iaeb««ig nnd lAntbwrg, demr Hccteog 



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Otten, als der das Regiment nach geines Bruders Absterben *ing«- 
nommen hat, unter Hertzog Friedrichs dei Vftters Insiegel au- 
steilen lassen. 1465 Frejrdach vor dem Sonndage remioiscere in 

Zusammenkunft der Räthe in Kiel 1 5 88 Juli. 
36 S. 60~S3, 37 S. 97 — 104, 38 11 Bl. 67 — 69. Hein- 
rich Rantzauen Stadthalters Schreiben an Hertzog Phittpsen h\ 
Kiel 'i5. Juni 1588. Es sei wegen des Mider Hamburg auch we- 
gen Delmenhorst beim Kammergericht eingeführten Prucesses und 
■wegen der Lehnwahr des Herz, Schleswig, wegen der Regalien 
und Lehnwahr über Holstein erwünscht, duss, weil doch sünimt- 
Hche adel. Ruthe den Ql. Juli anhero beschieden, etwa 2 Tage 
Torher 19. Juli 2 von Adel und 2 (üelahrte und der Landcantzler 
nach Kiel verordnet würden, um mit den Königl. Rüthen 2 voa 
^del und 2 Gelahrten zu communiciren, Bedenken aufii Pajpier ii| 
briogen u, i. w« 

36 «4<--toe» 37 S. 108-* 134, 38 II Bl« 69-- 76. 
fttUdon der FurstL Holit. Rftthe, wat «ulT der ZusamnieDkuiift 
vom Kiel 19* Juli 1588 gehandelt worden. Kiel 24* Juli 1588« 
— > El wurde beaehlossen , dast ein Ö0entlic1ier Landtag 16» Sept« 
in Kiel x« halten* — Utber die Belehnung dea Uen» Schleawfg 
iat 36 107^ 109, 37 S. 134-^137« 38 II BL 146 aqg»* 
hangt das Ton den l**urstK Rathen nieht genehmigte Concept einef 
Schreibens der beiderseitigen Rftthe an den Reidbirath der Crene 
Dinnemark 1588 Juli. 

36 S. 110—115, 37 S. 137 — 143. Schreiben der Ter-* 
wittweten Königin an Stadthalter und sammtliche Ruthe der Fürst, 
Schi. Hollstein. Cronenburg 31. Jul. 1588. Auch in '36 Vol. 2. 
S. 201 — 206, 37 VoL % S*,257 — 262 vad ß8 Vol 1, n* Ul 
BL 2227-^24. 

Kiel eT tandtn]|( 1588' SepC» 
86 S. 115—119, 37 8. 143-*147> 38 H Bl. 76. 771 
^ K. M. und F. G. hinlerfaHHMiier Stodthalter nttd Riih« Sdirefftlm 
^ a» die RUtenchaft hejder Ffiratenthtmen Kid am Tftge La«-*« 
rentü (19. Augnat) 1588. — Conroeation, zum Landtage ib,Stffii 
In Kiel annniangeH und 16. Sept. 8 Uhr anf dem Rathham M 
erscheinen. 

36 S. 119—121, 37 S. 147 — 150, 38 II BL 77* 78, 
Sehreiben desselben inhaka an den Bisehef su Lübeck rem 10^ 
August 1588. 

36 S. iriy 37 S. 150— 152, 3« U Bl. 78. Der KönigU 
Wittwen zu Dän. Norwegen Credentzsclirift an Prälaten und Rit-^ 
terschaft auf dem Landtage zu Kiel anwesend. 'Copcnhagen 3. 
Sept» 1588* Enthaltend eine Velimaeht für zwei aum Kieler Land« 



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4a 

tagt rm to KMgEii «n4 4mi B«Mii«i4iiNi 4er KroM DtaiiMMk 

36 S. 134. tU9, 57 3. 152— tS5, 38 II Bl. 79. CptdiltT 
der Beielie- und Regiemngsrftthe für die eben geneoatoR beide« 
Herrn. Copenhegen 3. Sept. 158flt> 

36 S. 136—130, 37 S. 155—1^0, 38 II Bl. 144. 145. | 
Schreiben uns. gnftd. Fürstin und Frau (Sophia) an den Um« £rts- 
bischoff xa Bremen (Johann Adolph) seine gevullmüchtigten Ab- 
gesandten anhcro auf den beroritehenden Landtag abiiiordneii« 
Kiel 3. Sept. 1588. 

36 S. 131 — 246 , 37 S. 161—296, 38 II Bl. 1 — 35. | 
Protocolium und Verzeichniss, was den 14 Sept. und etliche nach- j 
folgende Tage 1588 zwischen den Durchl. Hochgel», Fürsten und 
Hcrrrn Herrn Fhilipsen — und denen Furstl Landgräfl. Hessischen 
Abgesandten — auch Fürstl. Mecklenburgischen Rathon — sanimt 
denen Fürstl. Niedersiichsischen Rüthen — dan auch der gemeinen 
Ritter- und Landschaft der Fürstenth. Schleswig Holstein tractiret, 
fürgelaufen und endlich beschlossen und verabscheidet. — Aus diesem 
Protocolium sind vierzig von den Hessischen Gesandten aufgestellte 
Gründe gegen das AVuhlrecht der Stünde abgedruckt in Hegewisch 
Geschichte J, S. 483. — Auf den Vorschlag des Statthalters, einen 
Doctor Godelmann aus Rostock zu nehmen, der der Landschaft 
Wort halte, damit Niemand in Verdacht in nehmen, wällte die 
Landackaft bei' dem alten Brauehe bleiben , daaa einte ana Birer 
Mitte die Antwort thue. 

36. S, 246 — 369, 37 S. 397 — 336. Angehängt tat diefew 
ProtoeoHe der actui der beschehenen praeaeAtation und .dariraf er* 
folgten Erwihlnng der Durchl. Fiirsten und Herrn ChriaHAn If 
*«- Und Herrn PhiKpaen — bejder Uertsogen au Schi. HolafiÜny 
Stormarn ti. s. w. zu regierenden Herren dieaer Ffiratenthjbii«r 
und Lande Sehl, Holstein von Prelaten, Ritterschaft, Städten' Qll^ 
allgem. Ständen auf den gehalteaftt Wahl- und Land-Tage lam 
liiel iifi Monath Sept. a. 1588 erwühlet aufr und- angenommen, 
fumt der Ehrbahrea LaadscJiafft übergebenen (21) gravaminibui 
und articuln mit angehängter — Bitte, dieselbe für der Huldiguu|^ 
in gnädigste und gnädige Acht zu haben und zur Richtigkeit sn 
bringen. — Das erste der gravamina betrift die freie Wahl des 
Capitels zu Schleswig bei Friedigung des bischöflichen Stuhls; 
dass neben den alten Privilegien auch die pacta und foedera, so 
1523 zwischen der Cron Dännemark und beide Fürsteiithümer 
aufgerichtet, conlirmirt werden ; 3 ) dass keine Ausländische Amtsleute 
und Vögte; 4) keine Untersassen ohne Erkenntniss mit Gewalt 
beschwert; 5) dass alle die Jungfrauen Cluster, so noch in esse, 
unter demselben Zustand gelassen wer<len ; 6) betr. die Cioster 
und Guter, sq. uiwe gu» Uerren an sieh genommen, wodufch an 



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49 



4cflMi ÜMS^imteii md tndefftr Nochdorft d«m Lande Merkliehet 
*^<^g<^°g«n9 7) das fraie Kaofen und Verkaufen betr. ; 8) obwohl 
etliche ütidte ron Uersog Philipp in Eydespflicht genommen« data 
aelehe Stidte neben den andern Stünden siigleieh und angetrennt 
huldigen; 9) Reriaion der Kirchen- und Landgeriehtsordnung; 
tOj daat Recht- und Quartaltage au halten, unser Gn&d. Herr seibat in 
eigner Persohn, su viel möglich, dem' Reichatage beiwohne; It) 
daii die Städte hei ihren Privilegien geschützt nnd die ungewöhn- 
lichen Zölle und Beaehweningen wieder ihre Privilegien abgeschafft 
werden; 12) wegen l'elierfail der Städte und deren ausstehenden 
Forderungen; l.'i) dass Herzog Friedrich vor leiner Wahl ohne 
Rprhf \ivj\ ohne Zustiniiinmg einige Aeniter zum Leib^eilinge gege- 
ben, weKhaib nach erreichter Müniligkeit deshalb beitaadige Anord» 
nung zu ninehen 14 (u. s. w. — '2\). 

36 S. 'iTü— 279, 37 S. 3ir, —338, 38 H Bi. 80 — 83. 
I.andgräfl. liessisciier Mt^eKandten Bedenken auf der Holsteinischen 
Landschaft i'ibergebene gravaniina 

36 S. 779-283, 37 S. 33M .^4'2. 3« H BI 79.80. Herzog 
Hans voll Holstein eingewandte Profrstatiou. jlass S. F. G. nicht 
go ganz und gar unbegrüsHt hatten vurbey gangen werden sollen^, 

36 S. 1283—288, 37 S. 342 — 348. Copey des Landgraffen 
Wilbeltn Schreibellt die Ritter- und Landschaft betreffend, Caaiel 
g, üct. 1-)8H. 

,Freundli« he lieb«' Sihwestci — Es wundert uns nicht wenig, womit 
wir CS \erschiildet, dass sie (die iJolsteiuer) unsere Abgesandteu so schmüb- 
llch gehalten nnd eonira jus gentiara beiraubet haben, ihoen die Ktfpfe sa 
fcracblagen etc. — Narhdcm wir rnnebnien , dass dieser Landtag am 

238ten seiiu^ Kndsrhnfi noi li nicht errcichel gohabl, und wir uns vermu- 
thcn, c«; werden gedachte Uli ^M' Halhe — das Ende nicht erwartet — haben, 
als bilieo wir, £. L. wollen uns berichten, wie sich dieser Laadtag ge- 
endet*. 

3ß S. -288 — 307, 37 S. 348 — 371 , 38 II BI 102—108. 
Schreiben der Köni^l Diinnem. Reirlih-Regieruiigsi allie an die Hol- 
stein. Staddialter und KUihe zur Autwort auf die gravamina (na- 
mentlich wegen der freien Jagd auf der Gelatlichen und Städte 
Gutem und der Wahl des Biachufa in Capitel su Schleswig). Co- 
penhagen 6 Dec. 1588. 

36 S. 308 — 3'i6, 37 S. 371 - 39'), 38 II BI, 108—11?. 
WuH die Königl und Fürstl Stadtlialter und Riithe neben Prälaten 
Hitterschait und Städte in denen Furstenth. Schi, und Holstein 
an die Königl. D..n. Regier. Räthe geachrieben. Kiel Ul. Jan. 
(Febr.) 1589. Beaieht eich auf die GraTaniina, nnd enthält die 
Bitte den nichaten Landtag in Rendaburg an halfen, alda die K« 
Maj. bei dem JLebaeiten etliche Land- und Reichstage nach ein- 
ander auaachreiben lasten « ohne daaa ea auch mitten im Lande* 
Batjen, lüeler Haodicliriftao. 4 



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Entiebuldigung das« der lueberor ma Fleniburg TorgetehlagMW 
Tag wegen Kurse der Zeit, Abgelegenheit des Orts ete« nicht be-> 
sucht worden. 

30 S, 327 — 331 , 37 S. 395 — 402, 3S II Bl. 115. 116. 
Der- Reichs-Reg Ruthe Schreiben an die König!» Holstein« Stndt-» 
balter und Hat he. Copenhagen 8. Mart. 1589. 

36 S 332 — 347, 37 S. 402 — 424. Des Thumkapitels su 
Schleswig Schreiben an die Dcniien» Reichs-Reg. Räthe, Sch!*»s- 
uig 14. Aprii lö89, wegen Einräumung des Amts Schwabstedt 
und der Bischofsuahi. 

36 S. 347 349, 37 S 424 — 426. Der Dennem. Reichs- 
Reg. RätliR Antuort an das Thuiukapitei zu Schleswig. Copen- 
hagcn 2.'). April 1589. 

36 S. 349 _,S6l, 37 S. 427 — 444, 38 II BI. 116—120. 
Herzog Philipps Schreiben an die Reichs-Reg. Riithe in Denne- 
mnrk. Guttorf 2-5. Febr. 1589, dass vor beständiger Resolution 
die Zusammenschickung beiderseits Tertrauter R&tbe nutkwendig. 

36 S. 36i — 368, 37 S. 444^453, 38 11 Bl. 83 — 85. 
Antwort des Landgrafen Wilhelm au Hessen an Henog Philipp. 
Cassel 19.. Mart. 1389. volles lauter su dem Ende, dass aus Erb- 
landen electiros principatns au machenS 

36 S. 368 — 373, 37 S. 453 — 460, 38 H Bl86 — 89. Des 
H. Landgrafen Schreiben an die Fürstl. Wittwe au Sehl. Holstein. 
Cassel 19. Mart. 1589. 

36 S. 373 — 379, 37 S. 460 — 469, 38 II Bl. 149 — 161. 
Schreiben Hieronymus Schulz (der für Herzog Philipp dem Land« 
tage beiwohnte) an Herzog Philipp, Friedensburg Mittwoch in den 
heil, Ostern 1589, wegen der Lehnssuchung bei Kais. Majestät etc. 

36 S. 379 — 387, 37 S. 469 — 48 1, 38 II Bl 151 — 154. 
Kayser Kiidolphs Mandat an Prälaten und Ritterschaft, Prag 10* 
April 1590. 

36 S, 3«8 — 392, 37 S. 482—487, 38 II Bl. 154 — 155. 
Kayserl. Al.ije.sf ;it Rudolph II Schreiben an Herzog Ulrichen zu 
Meklcnbiirg. Pnig 10. Aprii 1590. 

36 S .VJ3. 394, 37 488 — 491 , 38 II Bl. 156. 157. 
Herzog Pjiiiipps Autwort an die Köm. Kaiser!. Majestät. 

Kieler Landtag 1589 Mai 

36 S. 395—432, 37 S. 491 — 541. Relation oder PratoeoU 
der Handlung, so auf dem Landtage, weicherauf den 9. Mai 1589 
aum Kiel au halten ausgesehrieben. Torgelaufen, Mit 'Anlagan 
(36 S. 407—432) A. (37 S. 508—514). Sehreiben des Land^ 
canzlers an Herzog Philipp, Schleswig 23. April lö89; B« (37 
S. 514 — 519). Schreiben Hersog Philipps an Detlef Rantsau und 
die andern Fürstl, Rathe, 27. Mai 1589. C. (37 S. 520—528, 



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* — 

51 



38 II BI. 120 — 122). Der König!. Räthc und Statthalter yotum; 
D. (37 S 528 — 537 \ Der Fürstl. Stadthalter und Ruthe votuni, 
und (37 S. 537 — 54t). Verzcichniss der Stände Nahmen, so der 
Kuntgl. Stadthalter und Küthe Tota Beyfall gegeben , so nicht 
iil)ergeben worden; E. (37 S. 540. 541) Verzeichniss der von 
der KitterRchaft Nahmen, so sich auf dem gehaltenen Landtage 
sum Kiel nicht erklären wollen. 

Flenibarger Landtag 1590 Mai. 

36 S. 433 — 606, 37 8 541—770. Nachricht wege« 4ca 
Iiiense Majo tö90 su Flensburg gehaltenen l^sndtages und ilasa 
gehöriger Pieeen. 1) Herzog Philipps Schreiben an die Reich»» 
Reg. Rftthe in Dennemarlc wegen beiderssits vertrauter R&the 2n- 
•animenschickung. Gotterf 19. ian. 1590. 36 8. 433 — 446, 
38 II Bl. 138 — 142. 2) Bedenken, was mit denen Kenigl. Den« 
nemark. Abgesandten auf <ier Stände zum Kiel ubergebene grara- 
mlna auch Ton wegen der Herrschaft antigrariimina weiter rer- 
traulich su reden. 36 446 — 455, 38 II Bl. 130 133 3) 
Antigrcivaniina der Herrschaften. 36 S 45 5 — 467, 38 11 Bl« 
133 — 137. 4) Instruction des Landgrafen Wilhelm su Hessen, 
was seine Ruthe auf dem Landtage zu Flenshiirg 2. Mal verrich- 
ten sollen. Cassel 13. April 1590. 36 S. 468 — 495, 3H II Bl. 
122 — 130 5; Huldioungspatent 22. Mnrtii 1590. 36 S 495 

— 499, 38 II Bl. 147— 149. 6) Nachricht was auf dem 1.^90 
m. Majo gehaltenen Landtage zu Flensburg wegen der Huldigung 
Christinn IV' un»! Herzog Philipps wie auch Altthninig der grava- 
niina passiretj uiiterschi iebcn von den Königl. Coiuniissarien, dem 
Herzog Philipp und Etlichen von der Landschaft 19. Mai 1590. 
36 S. 500 — 506, 38 11 Bl. 36. 37. Mit Anlagen: A. Creditiv 
för die KdnigL Abgesandten vom 18. April 1590. 36 S. 507 — 
509, 38 II ä. 37. 38; B» Extraet ans derDennem. Abgesandten 
ProposiHott, 19. Mai 1590. 36 S. 510 — 511, 38 11 BL 38; C. 
Herzog Philips übergebene Propesition , 13. Mai 1590 36 
513—516, 3811 BL 40, und 41—43 Veneiehniss der Ritter, 
sehaft und Städte; D. Heraog Johannsen Propositien, 13. Mai 
1590 übergeben. 36 S. 516 — 521, 38 11 BI 43. 44; E. £r- 
klftrung der Landschaft auf der Dennem. Abgesandten iibergehe- 
nen Extraet ihrer aurorgethanen mündl. Proposition , 14. Mai 
1590. 36 S. 522 — 525,38 U Bl. 45; F. Erklärung der Land- 
schaft auf Herzog Philips Proposition, 14. Mai 1590. 36 S 525 

— 528, 38 II Bl. 46, und 46 — 51 der Ritter- und Laiidscliaft il 
gravamina; G. auf Herzog Johannsen Proposition, 15. Mai 1'!9Ü. 
36 S. 528 — 533, 38 II Bl. 56—58. H Resolution der Dennem. 
Reichsruthe und Cominissarien auf die gravamina, so 1588 zum 
Kiel Ton ehrbarer Landschaft den Gesandten übergeben und her- 

4» 



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53 



nach der K. Maj. und F. G. überschickt worden. 36 S. Sf33 — 
543, 3« II Bl. jl— 54; 1. Erklärung det U. Phüipsen , rom 
15. Mai 1590, auf Prälaten, Ritteneliaft, StftdCe und gemeine 
Landschaft Resulution und grsTaiuina. 36 8* 543 — 552, 38 11 
Bl. 54— 5ß; K der Landschaft Erinnerung und Bitte, Flensburg 17. 
Mui 1590, auf der Kdnigl Commissarien eingekooiiBeiie £rkU- 
rung. 36 S. 553— 559, 38 II ßl.58— 63; L. der Landschaft Er- 
innerung und Bitte, Flensburg 17. Mai 1590, auf Herzo«,T Philipps 
£*%ianing in pcto gravaminura. 36 S. 559 — 569 ; M. der Königl. 
Commisiarien endliche Erklärung, Flensburg 19. Mui 1590. 36 
3 5ß9_57<l, 38 II Bl. 63. 64; N. Herzog Philipps endliche 
Resulution, 19. Mai 1590 denen Landständen übergeben. 36 S. 
572—576, 38 II Bl. 64. 65, und Bl. 142. 143. Herzog Philipps 
undatirtei Schreiben an die «Stünde wegen der in die Confirmatio 
eingeschalteten Worte , nunmehr erwehlter regierender Herr', 
welche nach Erledigung der gravamina wegzulassen; O. Cautiun 
der Reichnräthe »ler Landschaft gegeben , unterschriel»en Cronen- 
burg 21. April 1590 und ausgefertigt 120. Mai 1590. 36 S. 576 — 
680, 38 11 Bl. 3S. 39; P. Herzog Philipps Confirmaiioii der Pri- 
Tilegien der Landschaft, Flensburg nach C'antate 1590. 36 S. 580 

5J<6. (abgedruckt in llegewisch und Jensen Privilegien No. 35, 

S. 203); Q. Herzog Pliilipps Leistung. ,Wir thun hieniit über- 
antworten denen Standen des Fürstenthums Schlesswig und llul- 
stein die Cuntirmation der Privilegien, geloben dieselben fürstlich 
un<l getreulich zu halten, als Uns Gott hcllfe und sein heiligei 
Evangelium^ 36 S. 586. 587, 38 II Bl. 143. 

Der Prälaten und Ritterschaft Kyd und Pflicht. Der Städte 
Eyd und Pflicht Prälaten, Ritterschaft und Städte Nahmen, so 
1590 Sontags nach Cantate zu Flensburg geschworen. 36 S. 587 

— 601, 38 11 Bl. 143. • 

Mit was vor Solennitäten den 20. Mai 1590 die Huldigung su 
Flensburg verrichtet. 36 S. 587 — 606, 37 S. 747—770. 

.Um 7 Uhr gingen der Herlzog die Königl. Commissaiicn und Etliche 
von der Landschaft in die Predigt, dann sXdinitlicb auf das Kathhans, wo 
die Kffnigl. Commissarien die versiegelte Caution (der Reichsräthe) in origi- 
nali übergaben, so wieHertzog Philipp die Confirmaiion dem Stadthalter zu- 
gestellet mit gewöhnlicher Eydesleislun;;, es haben aber S. F. G. die Finger 
nicht aufgerichtel. Worauf die Eydesleisiung der Prälaten Ritterschaft uod 
Städte. Es haben zur Zeit sechs für denen Königl. Commissarien und für 
des Herzogs Füssen auf einen PfÜhl niedergekniet und den Eyd gesciiworen. 
— ■ Nachbenannte von Adel haben mit im Namen und von wegen der andern 

— in einen Hut gegriffen und die Lehn — empfangen. Hertzogs Johans Pro- 
tcstation, so er am Tage der Huldigung wollte übergeben lassen, ist von d« 
Landschaft nicht angenommen'. 

Vergi» über den Flensburger Landtag von 1590 S, U, 2by 

No. 50. 



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68 



KUIer Landtag 1599 Mirt. 

36 S. 607 — 615, 37 S. 770— - 780, 38 III Bl. 1 — 4. Der 
gemeinen Landsfände der FürstenthiitDer Krklürting auf I. K M. 
und F. G. Proposii ioiiüjniiicten dass Holstein 18,9n0 Rtliir. Creis- 
Kteuer und für 1599 U4,500 Rtblr. Reichssteuer xahle, 12. Murt. 
1599 lum Kiel 

Kieler Landtag 1 5 99 Octobcr 

36 S. 616 — 648, 37 S. 780 — 8'iO, 38 III Bl. 4 — 17. 
Proposition, urlrhe auf Christian IV und Juhnnn Adul{)hs Aus« 
Kchreilien eines am '29. Ort. zu Kiei anberahmten Laadtages für« 
zutragen, vom 17. Oct. 1599. 

36 S. 649 — 664, 37 S. 8'iÖ — 840, 38 III Bl. 17 — Q4. 
KielKche Resolution, 31. Oct. 1599. Ist die Erklärung der Land* 
scliult auf die PropoKition des Königs und Herzugs ) 

Rendsl) urger Landtag 1 603 Nov. 

36 S. 664 — 670, 37 S. 841 — 847, 38 111 BL 24—26. 
LMdtagasehloaa in Rendaburg, 12. Nov. 1603« 

Kieler Landtag 1604 Nor. 

36 S. 670— 680, 37 S. 848 —859, 38 lü BL 26 — 30. 
Kielischer Landtagsaltsrhied, 17. Nuv, 1604. 

36 S. 680 — 691, 37 S. 860—873, 38 III Bl. 30—35. 
Erxbischof Johann Friedrichs Schreiben an gemeine Landichaft* 
Verden 3t. Jan. 1^4. (Vergl. Uegewiach Geichichte 1, S. 32) 

36 S. 692 — 697, 37 8. 874 — 861, 38 111 Bl 35 — 37. 
Supplieatlon vnd Proteatation der Ritter- und Landachaft 1. K.M.' 
SU Hamburg übergeben a. 1603 menae Nuyembr. Gegen die 
inveatiCur dea Uersogs Jobann Friedrieb Ersbiachofa au Bremen 
mit dem lleniogtb. Sehleswig, da nur die enrihtten regierenden 
Herren die Belebnung auchen lotlen. 

36 S, 698 — 712, 37 S. 881 — 901, 38 III BL 37—43. 
Antwort und Reprotestatio S. Maj. auf diese Supplication und Pro- 
testation. Unterschrieben ron S. Majestät dem Kitaiige und ilen 
Reiehsrathen, Coldingen 'i. Dec. 1603. 

36 S. 713 — 723, 37 S. 902 - 916, 38 III Bl. 43 — 47. 
Antwortschreiben an die K. Maj zu Dennemork von Schi. Hulsfein. 
Landschaft, Kiel \'2. N»>v 1604. (Nach diese?» Antwurtschreihcn 
ist die Antwort oder Reprutestation 8. M. und der Rtichsräthc 
vom 27, Dec. 1603, nicht vom 2. Der. 1603 l'ine Nachschrift 
J6U dem Antwortschreiben vom 12. Febr 1606 ( 1605) ^^i^t-» der 
Herzog Juh. Adolph iiabc sicli erhuten dieses Schreiben neben sei- 
nen eignen Briefen contra seinen Bruder Johann Friedlich ein- 
zuschicken, aber sich hernach entschuldiget. V'ergL liege wisch 
1, S. 89) 



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36 S. 724 — 731, 37 8. 916 — 926, 38 III Bl. 48 — 51- 
Mandatam S M. und Johann Adolphs wegen Einbringung der resti^ 
renden ordinären und extraordinären von 1599 — 1607 laufendea 
Turkensteuer, 35. April 1607. 

Kieler Landtag 1 60 9 Januar. 

36 S 732— 743 , 37 S. 926 — 940, 38 III Hl. 5t - 56. 
Proposition der K. M. und F. Gn. der Sachen, so aiiflfen aussge- 
Bchriebenen Schlessvig. und Hoilstein. Landtage den 16. Jan. in 
der Stadt Kiel zu berathschlagen und zu verhandeln sind, nament- 
lich wegen des Processes gegen Hertzog Johann» Uhrkundlich 
unsere Hertxogs Johann Adolphen ala jetsigei Jahra regierenden 
Herrn aufgedruckten Fflratl. Secreta und unterachrlehenen Hand- 
seicheni, Datum Gottorf 12. Jan. a. 1609. 

36 S. 743—750, 37 S. 940 — 951, 38 III Bl. 56 — 59. 
Der Königl. und Fürstl. rerordneten Conimiasarien Relation ron 
dem in a. 1609 den 16. Jan. aum Kiel gehaltenen Landtage. 
Datum Kiel 21. Jan. 1609. 

36 S. 751 — 76Ö, 37 S. 95 2 — 965 , 38 111 Bl. 59 — 63, 
Derselben Commiasarien unverfüngliches Bedenken auf ^die ron einer 
ehrboren Ritter- und iiandachaft ihnen zugestellten zwei unter- 
aehiedlichen Schriften Hertzogs Juhansen Sache betreffend. 

36 S. , 761 — 764, 37 S. 966 — 971 , 3H III Bl. 63 — 65. 
Derselben ronimissnrien ferneres unverfängl. Bedenken auf einer 
ehrbaren Kitter- und Landschaft ihnen zugestellte Erklärung auf die 
vier letzte Prupositions-Puncta in HerzogH JuHansen Sache 

36 S 765 — 771 , 37 S. 971 — 979 , 38 III Bl. 65 — 67. 
Einer ehrbaren Ritter- und Landschaft Danksagungsschreiben gegen 
die Herschnft wegen des aussgeschriebenen Tian<ltages und der 
auff demselben ans^eordneten Connuunication und Berathschlagiing 
in Hertzogs Johausen Sache. Datum unter unsern etlicher Pit- 
schaften in unser Versammlung zum Kiel den 19. Jan. 1609 

36 S. 771 -776, 37 S. 979 — 985, 38 III BL 67—69. 
Ffintl. Gn. SehreShen an die Ritter- und Landaehaft wegen dea 
Ton Bartram Rerentlow yerubten groben Exeeaiea und Muthwlllena» 
Gottorf 10. Jan. 1609. 

yWas messen Bartram Revcntlow, Otien Sohn, afdi — • unterstanden 
— in unserm eigenthümlichen Dorffe SuxdorfT clriem uns. rntcrlhanon da- 
selbst — 2 alle und 6 junge Gänse todt zu schiessen , wobcy es denn nicht 
geblieben — besondcru wie wir ihn für dem Landgerichtslage beklagen lassen 
und solcbe Sache von dannen an das Gericht fiir PrSlateo, Ritter nndStSdte 
remittiret — sich Terner gelfisten lassen — So begehren wir, ihr wollet 
euch gegen uns erklären, was für Personen der K. M. und unsern Rathen 
aus der gemeinen Landschaft, Prülaten, iMännern und Städten, weil in jüngst 
zu Schleswig eröfTnetem Bescheide dcsselbigeu Gerichts gedacht wird, etwa 
aiA IQglichslen zugeordnet, auch was fUr fi— WaWsiate und Zeit xu diesem 
Gericht ftür bequemst eraebtet werden mtfgte — 



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65 



3e.S. 7t6-»760, 37 8. 985—991, 38 III Bl 69^71. 
Der Rtttarw «nd Landschaft Erklarang gegen 1. F. 6. wegen Bar- 
tram RaventloweD, dass bei einer aolehen Anlclage ein Landtog an 
berufen. Kiel 21. Jan. 1609. Das in der Erklärung als Anlage 
genannte Entsehuldigungsschreiben lindet sich nicht. Notirt ist : 

,Diese Sache mit Bartram Revenilow ist ondlich in der iGüte dahin tw* 
handelt, dass Moritz Rathlau zu Lindau als des Reventlo>ven Sch\%ager iin- 
serm gnädigsten Fürsten und Herrn .3000 Rtlilr. und S. F. G Gemahlin 1000 
Rthir also in allem 1000 Rthlr. m Aussöhnung gegeben, über dieses bat er 
S. F. G. dureh etliche von Adel efne Abbitte than lassen und soll sich aof 
1 Jahr lang der dreyen StXdte Schleswig, Klei nnd Eckernflirde enthaltend 
Vergl. S. H. 29, Nü 43. 44. 

36 S. 781 — 78'i, 37 S. 99 t — 993, 38 III Bl 71. Qui- 
tung P. G. Jühan Adolphs an Moritz Rathluuen auf die su Bar- 
tram Reventlowen Aussöhnung ausgezahlten und empfangenen Gel- 
der gegeben. Gottorf 19. Febr. 1609. 

Fiensburger Landtag 1610 Sept. 

36 S. 783—811, 37 S. 993— I03'i, 38 Iii Bl. 72— 78. 
Kurtze und sununarische Relation (von Xicuiaus Junge und Hiero- 
nymus Müller Fürstl. Abgeordneten), was auff des Dnrcbl. lloch-> 
geb. Fürsten und Hrn. Um. Johann Adolphen gnädigen Befehl und 
Instruction auf jetsigem a« 1610 im Sept. (10 — 16 Sept.) zu 
Flensburg gehaltenen Landtage wir unterthänig berichtet* Schleso 
wig 17. Sept. 1610. 

36 S. 811 — 814, 37 S. 1032— 1035, 38 III Bl. 78. Anl. 
A. Urtheii in peinlichen Sachen Matthias und Moritz Rantsauen 
Anklüger contra Joachim Brocktorffen und Apellonien Rantzowen 
wegen Uennecken ftantyauen Entleibung Angeklagten. Publicatum 
Flensburg II. Sept. 1610. 

36 S. 814 — 822, 37 S. 1035 -1046, 38 III Bl. 78. 79. 
Anl.B. Capita, so im Nahmen derKönigl. Maj. zu Denn, und ilertzog 
Johann Adolphen zu Scbiesswig, Holstein etc. F. G. — 11. Sept. 1610 
zu Flensburg pruponirt , (ianiit J. K. VI und F. G. in denen ersten 5 
PuDcten dcro Ritter- und Landschaft bedenken und Gutachten ver- 
nehmen und darauf eine bestandi;rc ()r<lnung verfassen lassen, unil 
was in solchem Bedenken begrilfen, der Gebühr ratiticiren mögen. 
1) Dass auf Gewissheit und sichere Verfassung der Ross- und 
Manndienste gedacht werde; 2) zu bedenken, dass die Ritter- 
Sitze und adl. Güter in gewisse feuda, wie in üiülcrn Ländern, 
redigiret; 3) dass der wüste gelegten Hufen halber Richtigkeit 
gemacht werde; 4) dass nicht wegen geklagten und an etlichen 
Orten, yorab dinien incorporirten Clostergütem, unrerantwortlichen 
Jagens einige Ungelegenheit entstehe; 5) dass bey diesen letzten 
Zeiten schwere Laster und Unthaten eingerissen, mehrentheils 
daher TenuraMhet, daaa in «rmunatibos nicht eine gewisse durch- 



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56 



gehende starke Cxecutions-OrdnuDg verfasset und obterrimt Wör- 
den; 6) da 1. K. M. und F. 6. die Regierung viele Jaiire olm« 
Zuthun der Ritter- und Landa^nflb auf eigne K«Mten TerwaUet, 
deroaelben Herrn Bruder contentiret und abgefunden, auch di« 
Unterhaltung der Speyerschen Kammer pro quota über tieh ge^ 
nommen, - die Landgerichte bestellet, die Reichi- Crejas- und Pro- 
batlon«-Tage beauchet, so Stellens dero getreuen Landstftnden an- 
heim, ob J. K. AI und P. G. Sie mit einer dunkbaren recompeiis 
' an die Hand gehen wollen. — In S» H. 30, No. 45, S. 151. 

36 S 8i2— «33, 37 S. 1046— lOß'i, 38 111 Bl. 79 — 82. 
AnU C. Erklärung der Ritter- und Landschaft auf die angetra- 
genen 6 Puncte. Flensburg lö. Sept. 1610. In S. U. 30, No. 
46, vom 13. Sept. 1610 datirt. 

86 S. 833 - 838, 37 S. 106'i — 1Ü68, 38 III Bl. 8'i. 83. 
Anl. D. Der Landschaft Bedenken wegen <ler l']xecutii>ii8ürdnung 
in peinlichen Sachen belangend die Prälaten iiinl von Adel. Ileus- 
bürg 15. Sept. 1610. In S. H. 30, No. f>'i, f^. 18 7. 

36 S 839 — 850, 37 S. 1068 — 1083, 38 III Bl. 83. Anl. E. 
Der Landschaft Bedenken, wie die Landgerichtsurdaung su corrU 
giren. 15. Sept. 1610. 

36 S. 850 — 857, 37 S. 1084 ~ 1093, 38 111 Bl. «6 — 88. 
Anl. F. Gravamina der Ritter- und Landschaft. Flensburg 15. 
Sept. 1610. 1) Dass keine firembde Amtleute; dass keine ün- 
tersassen dieser Fiirstenthfimer ohne Erlaubniss mit Gewalt be- 
schweret^ 3) dass die Jungfrauen-Ciöster, su Jetsiger Zeit in esse 
seyn, in demselben Zuttand gelassen werden; 4) dass alle Ein- 
wohner kauffen und Terkauffen mögen mit Geistl. und Weltlichen 
▼ermöge der PriTileglen; 5) dass hieberor revidirte Lsndgerichta- 
Ordnungs-Puncta in peinlichen Fällen der Landgerichtsordnung 
mit inseriret werden mögen; 6) dass die ungebührlichen neuen 
, Zölle, Accisen, ungebührliche Matten und andere eingerissene Be- 
schwerungen, 80 gegWI die Privilegien, mögtcn abgeschaft't wer- 
den; 7) dass Lucia von Quahlen und Diterich Pogwisch als Otto 
von Qualen Erben geklagt, dass von dem Durchl. Fürsten — Jo- 
hann Adolphen — ihnen etliche Güter entzogen , niöi;^eii zu dem 
ihren, wozu sie befugt, gelangen ; 8) dass Claus von Hagens Sache 
— Irrung mit Fürstl. Durchl. wegen Nübcl — zugleich mit Mar- 
* quard Rantzow seine Sache durch die I uion entschieden werde} 
9) dass, weil sich die um Neustadt gesessenen von .A<lel beklagt, 
dass — Herr Johann Fricdcricli erwählter und postulirter Ertz- 
und Bischof zu Bremen und Lübeck sie mit neuen Zöllen belege, 
auch die freie Jagt auf dem Neustüder Felde, dem Stitit Eutin, 
wie auch die yon Lfibedc auf denen .im Uerzogtbum belegenen 
Lübeckisehen Dörfern au priviren unternommen , 1. K. M . und 8. 
F. G* dem Ertabischof und denen von Lfibaek die Verachung Uran, 



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67 



dti» lia bei ihfer Gmebtigkeit Jagten pHmn^ «neli tnll den 
ungewdhDlichen Z&llen nicht beleget werden^ 10) ilast die Städte 
nidit Ton der gemeinen Ritter* und Lahdickaft in Erlegung der 
CoDtrümtion und emMten getrennet, sondern bei einander gelauen 
werden; 11) dais die von der Ritterschaft Unterthanen und Banem, 
M ana Motibwülen ihnen 'entlaufen^ in denen Aemtem nicht* ge- 
litten sondern naeh ihren Jnnkem verwiesen werden. ^ In S. U. 
30» No. 47, S. 160» Yom i% Sept. 1610* 

36 S. 858 — 871, 37 8. 1094 — 1112, 3« lU Bl. 91 — 94 
und Bl. 423. Memorial v/as auf der Ritter- und Landschaft auf den 
a. 1610 im Monat Sept. furgewesenen Lanfitage zu Flensburg be- 
schehenen Erklärung lu replifiiren. Urkundlich unter 1. K. If« 
und P. G. Handzeichen und Secreten. Actum 22. Dec. 1611. 

36 S. 871 —883, 37 S. 1112—1129, 38 III Bl . 94 — 96. 
Kön. Maj. zu D. — und Hertzogen zu Schi, Holstein F. G. Ant- 
wort auf vorhergesetzte gravamina von Ritter- und Landschaft 
übergeben Flenslmrg 15. Sept. 1610. Actum 22. Dec. 1611. 

36 S. 883—933, 37 S. 1129 — 1195, 38 III ßl. 96— 107. 
Ritter- und Landschaft deduction und BeaiitM ortuiig auf der K. M. 
und F. G. ihnen gegebene Resolution ihrer gravaminuni halben 
(bezieht sich auf die genannten 1 1 gravamitia) und Beantwortung 
der von K. M. und F. .G. gegebenen Replic auf der Ritter- uud 
Landschafit gegebenen Erklärung über die 1610 im Sept. ihnen 
furgctragenen 6 Puttete (Rosa* und Manndienst, feuda, wfUte Hufen, 
Jagt u. 8. w* be^.), produciret Gottorf 27. Jan. 1613. 

36 S. 933 — 981, 37 S. 1195 — 1251, 38 III Bl. 107 — 
117. Schliessliche Resolution Christian IV und Johann Adolphs 
auf der Ritter- und Landschaft eingeschickte deduction ihrer ver- 
lAeinten gprayaminum , und Erki&rung In Besug auf die RepHea 
oder Gegenbeschwerung I. K. M. und F. 6. (betr. die 6 Puncto, 
nemiieh Roes - und Bfanndienst u. s. w.). Geben xu Itaehoe 15« 
Aprfl 1613. 

Kieler Landtag 16 11 Marz. 

36 S. 982 — 992, 37 S. 1252— 1263, 38 III Bl. 88. 89. 
Königl. und Fürstliche Proposition wegen der Lnionshülfe, 1611 
den 14. Martii auf dem Landtage zu Kiel gefordert. — Dass 
Ritter- und Landschaft I. K. M. und der Cron Dennemark die 
Hülfe von anderthalb hundert Pferden leisten, zu Unterhaltung 
derselben eine einfache Fräulein Steuer von dem Pliug 8 ß be- 
willigen, und aus allgemeiner Landschaft einen Ausschuss ver- 
ordnen, mit dem man Me|Ten Bewerlmiifj; solcher Reutcrey und, 
was dem anhängig, ferner zu coniniunicirca l rkutidiich isl diese 
Proposition mit K« M. und F. G. Secreten versiegelt, auch von 
HertMge Johann Adolphen F. G, als dieses Jahrs regierenden 



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66 



llsfra mit fligii6f iiMi4 mitvfMlificWiL CI^^Imii IS* BItftil 
1611. 

36 S. 992—998, 37 S. 1263-*1270, S8 III Bl. 90. 91. 
Der Schi. U^ktcin. Landschaft Resolntioii wegen der b e g <iw t <i l 

Uoionshulfe. Exhibituni Kiel 15. Martii 1611. 

36 8. 998—1001, 37 S. 11170—1274. Königs Christian 
IV Rerers auf die Reuterhüllsy 10 Tmdge der Union zu Behnff 
des a. 1811 angehenden Krieges iwischen Dennesiark und Schwe- 
den bewill ttret. Gegeben auf unserm Schlott Ml Cofenhagen am 
ML Oiterabend (war der '23. Mart.) 1611. 

Uaderslebitcher Landtag 1614 Mftri. 

36 S. 1002—1031, 37 S. 1274—1307, III BL 119—124. 
Relation, wat auf dem in a. 1614 im Mart. su Hadertieben , 
haltenen Landtage TorgelauiTen, ron dem Furttlicben zum Landtage 
Deputirten Laurentius Laelius. Hadersleben 13. April 1614. Notirt 
ist am Sehiuss : Die in obiger Relation angteogenen Stücke tejnd 
bej denen 1B14 rorgelaufenen Regierungssachen be^'geieget'. 

36 S. 1032—1054, 37 S. 1307— 1336, 38 III Bl. 124 — 
128. Anl. R. Uadertiebischer Reeett und Abicbeid de a. 1614 
den 13. April. 

jDcmnnch in a. 1610 auf dem zu Flensburi; \on uns König Christian und 
Johann Adolph F. G. angestcllien und gehaUenen Landtag in unsern Nah- 
men untersehtedllche cipita einer er bahren Ritter^ ood Ltodsckall mit. Flte^ 
stentbömer den II. Sept. proponiret worden, nemiich 1. 2. 3. '4. & 6. — - 
gedarhtR Rittor- und Landschaft den 15. Sept. nebst ihrer ErklSrung auf vor- 
berührte capila propositionis zusamt ihren schriftlichen bedenken wegen der 
Eiecutionsordnung unterscbiedtiche gravamina übergeben lassen, als 1.2. 3, 
4. 6w 6w t. 0. 9. 10. II, wir aber selcber grtvamfonm — i to haben wir end- 
lieh und posi aliquot velllatiooes dareh gewechselte Sehriften und Gege»» 
Schriften, nach erwogenen Umständen, — uns schliesslich und endlich dabin 
gnädigst und gnädig erkläret — folgender Gestalt, I. 2. 3. 4. 5. Was 
denn negst diesem der Hitler- und Landschaft gra>amma belanget, I. 2. 3. 

4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. II. 

Der 4te und 5te Punct wegen der Jagd- und Executtunsord- 
nung, to wie die Enttcheidung auf dat 3te^ 4te und Ittegrara- 
raen lind gedruckt in Clemeintchaftliehe Verordnungen S. 266-^ 
36d, alt erlatten 14. April 1614. 

Kieler Landtag 1614 Junt 
36 S. 1064^1064, 37 S. 1336—1349, 38 III Bl. 128-^ 
130. Retolution der Sekleiwigschen und UoUtteinitohen Ritter^ 
und Landtehaft auf jüngtt su Hadertieben gemachten und Verab* 
tehcideten Reeett. Kiel 28. Juni 1614. Voigl. Laekmann Tlk % s 

5. 332. 

Kieler Landtag 1615 Jan. 

36 S. 1065—1082« 37 S. 1349—1370, 38 UlBi 131-^134. 
Gtfito der KdnigL und FürttL propotitlon Mf jottigomLaftdiaga nü 



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KM dir MilMwigMiMi IkbtolDiMhm Ritter« «oa UbMüH 
4hi 18. Jan. 1615 Jakra Torg«tnigcD. 

S. 1082^1093, 37 S. 1370^1333, 38 III BL 134—- 
13S. KteigU und Fintl. mid. und MblwMlielM RmoIhHob «uI 
die Ton der Ritter- und LMidsckaft MfgeMtetao drei Puneta odor 
tum Kiel im Juni 1614 anfgeaetile Specilieatiootachrift wegen 
der lagl« dei peinliehen Gerichts über Prälaten und Adels -Per- 
aelMien, und Verbctserung der l^dgcrichtaerdnung. Geben aof 
naser Königs Christinns feste Cronen t% Dee. 1614, der Ritter« 
nnd Landeehaft Abergehen aufm Landtage auni Kiel 18. Jan. 1615. 

36 8. 1093 — 1126, 37 S. 1383 — 1429, 38 III Bl. 136—- 
146. Der KdnigL nnd Ffirstl. Abgeordneten Relation von dem 
am 18 — 21. Jan. 1615 sum Kiel gehaltenen' Laadtage. Datnni 
Sehleewig 35. lan. 1615. 

36 S. 1127 — 1136, 37 S. 1429 — 1441, 38 III Bl. 145. 
146. Der Ritter- nnd Landaehaft Antwort nnd Erklärung auf die 
ihnra Torgetragene Propoaition d. d. Cronenbnrg 12. Dec. 1614, 
der drei noch unerledigter Pdite halber, der Besetzung eines pein« 
lieben Ualss^erichts, der Jagt, und Verbesserung der Landgerichtl- 
Ordnung, übergeben inm Kiel auf gehaltenem Landtage 20, Jan. 
1615. 

36 S. 1136—1141, 37 S. 1441 — 1448. Antwort der Hol- 
steitiischen Ritter- und Landschaft auf die ihnen gethanc Propo- 
sition wegen der anffm Craysistage hewilüijten Tri|)eI-\'oIrk-Hülfle 
des Furstenthunis Hülsten , Übergeben zum Kiel auf gehaltenem 
Landtage 20. Jnn. 1615. 

36 S. 1141 — 1145, 37 S. 1448— 1454. Der Kön. Maj. 
und F. G. zu Torgedachteni Landtage Abgeordneten eventualis pro- 
testatio wegen des peinlichen Gerichts über die Prülaten und Adels- 
Fersohnen. Mündlich rocgetragen zum Kiel den 21. Jan. 1615. 

36 S. 1145— 1151 , 37 S. 1455 — 1463, 38 III Bl. 423, 
424. Königl. Maj. und F. G. Schreiben an Stadthalter und Auss* 
schus der Priiaten und Ritterschaft Holsteinischen The'ls, betref- 
fend die Tom Niederaaelwiaehen Crayae erforderte Tripel-Voiek- 
Uölffe. 

5. K 36 und 37 VoL IL 38 Schlus!f von VoL I ^o, III. 
Sehleawiger Landtag 1616 Decemher. 

(S. M. 37 S. 1 257. S. U. 38 III BL S. 148 — 222) 

36 S, 1 — Iii, 37 S. 1 — 21. Instrument des Notarius 
lehaa Schmidt über die Verhandlungen der Königlichen Abgesand- 
ten und FnratUchen Rithe mit dem Anaiehnaa der Landatinde nnd 
dam Adjw^Hitaa Ulriah Wlaakal Uamhnigeaai in Sehlaawig wegen 



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M tüwtiwk und HnMigung d«t Henogt Friedridi tm 9— SO. 
Dee. 16 t 6. Die AnL fehlen. 

3e S. 19—23, 37 S. 31—25. Relation aber den SeUei- 
wiger Landtag mit 1) ungefekrllcbem Vendcliniia, wie et mit der 
Huldigung dueis Friderkl gehalten werden aoll. 

36 8. 23. 24, 37 S. 25 — 27. Pfotoeolliim homagü auf 
AuaMohreibung Ckriatians IV und Ueraog« FHedrieh auf dem Ralh- 
hauie lu Sehleswig 20. Dec. 1616 tut gemeinen Landitinden ge- 
leiitet und wai dabei vorgefaMen. 

36 S. 24 — 30, 37 S. 27—36. Conroeation der Prälaten, 
Ritterschaft, Städte, Bürgermeister und Räthe aam gemeinen Land- 
tage in Schleswig auf den 8. Dec. 1616 wegen des am 9. i>ec. 
zu leistenden Erhhuldigungseides für Herzog friedricb, von Chri- 
stian iV, gegeben Schanderburg 25. Oet. 1^16. 

36 S. 30 -33, 37 8. 36—40. Creditiv für die drei Kö- 
niglichen Abgesandten. Colding 3. Dec. 1616. 

36 vS. 33 — vS9, 37 S. 40 — 48. 2) Relation über die münd- 
lichen Propositioiieii «1er Königlichen und 1 urstlicheu Deputirten 
und die Bitte des Au.sschus^es der Ritterschaft um schriftliche 
Mittheilung der Propusitiunen. 

36 S. 39 — 59, 37 S. 4S — 77. 3 und 4) Lngefehrliche Ab- 
fassung der Königliciien und I ürstlichen am 9. Dec. vorgetrage- 
nen Propositiun nach dem Anhören in Schriften verfbsst, und 
Erste und iwelte Abstimmung des Aussehusses (25 vota) nach 
Ordnung der Personen am 10. Dee. 1616 fiber die gemachten 
Propositionen. 

36 S. 59 — 69, 37 8. 77—94. 5 und 6) Erste Erklärung 
der Landstände und die darauf gegebene Kdnigßche und Furstliehe 
Resolution. 

36 S. 69 — 106, 37 8.94—148. 7) Abstimmung des Aus- 
schusses, und der Landstände zAveite Erklärung, Verantwortung, 
Bitte und Declaration der ganien Ritter* und Xjandsehalt) 13. Dec 

ad prubandiim furgeiesen. 

36 S. 106 — 126, 37 i>. 148— 172, 8) Königliche und Furat- 

liche Antwort und Votirung des Ausschusses am 14. Dec. 

36 N. I'i6— 137, 37 S. 172 — 184. 9) Anderweitine Er- 
klärung der Ij.'indstän<le , mit ueioher Se. Fürstl. Gnaden in ge- 
habter Aiiiienz 15. Dec sicli für seine Person zufrieden erkläret, 
welche jedoch die Königl. Deputirten corrigiret, Se. Königliche 
Majestät aber nach Absendung des Herrn Stadtbalteis und Wieder- 
kunft desselben am 17. Dec. 1616 gebilligt, 

36 S. 137 — 152, 37 S. 184 -- 201. 10) Verhandlungen 
über die vom 1 ürstlichen Hofe abgeschickte ( onhrmationsfurmui, 
namentlich über die eingeschalteten Worte , jedoch die bis hiezu 
prekendirte freie Wahl, und was sonsteu in denen priTÜegÜB nach 



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•1 



AbiMf «Ur ZeH i« ilMvetiidiiiMi gekommen und gefindert iet» 
«Mgeaomflien*, wogegen tob den Ständen pioponirt: ,da aber 
etUelie Clanraln priTilegionim nolorie in Abgang kommen w&ren, 
•olebe werden unter denen Worten ,«Uermaasien ite dietelbige 
wohl hergebraebtS welche auch in denen rorigen Confirmotlonen 
IV befinden, Tontanden und begriffen. Anatatt aber toleher fiaren« 
theaia folgende Worte geietset : Jedoch den punctum eleettonia ad 
jua prinMigenlturae reduciret'. Angenommene und bewilligte Con- 
firmafiott Henoga «Friedrich mit ingerirter Crklfirung (No. 9 ) der * 
Lan tatia de. 

36 8. 152—165, 37 S. 201—215. 11) Gravaniina der 
Ritter- und Landschaft. 1 — 4. 5. ,da8s die Städte neben den 
andern Stünden I. F. G. zugleich und ungetrennt huldigen, weil die 
Tun Kiel vermöge der Privilegien und Union dca abaonderlicben 
Huidigunp!;seydc8 sich verweij^erf". 0 — 18. 

36 S. 165 — 185, 37 S. 2\b '2S'. 12) Fürstliche Keso 
lution auf die gravauiin«!, und Bericht über den actus honiagialis, 
BeBchwöruiig der Üriginal-C'üntirniation der Privilegien von llcrzug 
Friedrich, und Ueheraiitwurtung derselben, und Beeidigung der Prir- 
laten, Ritterschaft und Stiidte, und Bekräftigung der Lehngüter. 
(Vor diesem actuH ward eine Supplication von Kitter- und Land- 
schaft uegen des Bteit und 7ten Puncts der ^tavamina, der freien 
Jagd und des Amtsgerichts, übergeben.) 

36 S. 185 — UÜl, 37 S. 237 — 257. 13) Eventuelle Ver- 
antwortung oder Reproteitation der Laiidst-Snde an die Kfintglichen 
Abgeaandten in Betreff der Wahlgereehtigkeit, so nicht fibergeben 
aber aur Naebricbtung der Poiteritftt angefügt worden. 

Cri»huldigung der Stadt Kiel. 
(S. H. 37 S. 263-435. S. U. 38 iU BJ. 224 — 290) 

36 S. 207 — 220, 37 S. 263—276. Relation deaaen, waa 
bei der Torweigerten Erbhuldigung tempore ducU Friderid ül a. 
1616 awiachen 1. Füratl. Gnaden und der Stadt Kiel Torge- 
gangen. 

Auf swei Gebothsschreiben des HersogR Friedrich vom 24. 
ind*29. Sept. 1616 an die Stadt Kiel, am 5. Oct. den Erhhuldi- 
gungieid zu leisten, entschuldigten aich Bürgcmieiater unti Rath 
der Stadt Kiel 'i6. Sept. 1616 in einem ausiugsweise niirgetheil- 
ten Schreiben an Ihre Fürstl. fJnaden Kanzler und Ruthe, d;iss 
die gesonderte Huldigung den l^rivilegien und Lnion zuwitler, -wor- 
auf I. l ürstl. Gnaden Gottorf ü9. Sept. 1616 scharf antworteten 
und, der Union in alle Wege unabbriichig, die Huldigung forderten« 
Beendigung des Streits auf dem Landtage 20. Dec. 1616. 

36 S. — 247, 37 S. 277 — 306. Acta homagialia awi- 
achen i. F. Gnaden Hertsog Friedrich und der Stadt Kiel de a. 



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1616. Notariats -Docnment des Notar Albertus Wcfteiie^ Tom 3. 
Oct. 1616, über die Appellation der Stadt Kid «n die Kftnigl. 
Mejettit au Dennemerk, aber die notifieado interpotitae appella- 
tienii an i. FursH. Gnadcai, ntid über die mfindlieke Verhandlung 
mit 'dem F&ntliehen Kanxler. 

36 S. 248—2539 37 S. 306 — 312. Sekrelben Ton BAtver- 
meiiter nnd Rath avm Kiel rom 20. Oet. 1616 dem Königl. Cam- 
meneeretario Emetto Werdimann aar Rocommandation d^ Kieler 
Hnldigungaaache. 

36 S. 254—262, 37 S. 313—321. Schreiben von Bürger- 
meister nnd Rath zum Kiel an den groatnftehtigsten Fürsten Chri- 
stian IV, Kiel 'iO. Oct. 1616) gpegen den geforderten Partienlarw 
eid und für die unirte und genieine LnndhuMigung. 

36 S. 262 — 271, 37 S. 322 — 329. Schreiben von Bürger- 
meister nnd Kath zum Kiel vom 26. Oct. 1616 an den Königl. 
Stadthalter Gerhard Rantzauen. 

36 S. 272 — 275, 37 S. 330— 333. Schreiben von Bürger- 
meister und Rath zum Kiel vom 20. (I) Oct. 1616 an Doctor 
Schönbach, lieh ferner das Huldigungswesen angelegen sein zu 
lassen, daüs das an den Stadthalter dirigirte Schreiben ab Dr. 
Metzner deutscher Canzlei ^ erx alter üherschickt werde. 

36 S. 276 - 279, 37 S. 334 — 337. Schreiben des Aegi- 
dius von der Lancken, Cifuiiar 30. Nov. 1616, an Bürgermeister 
s und Rath der Stadt Kiel wegen der von Kiel verlangten Huldigung« 

36 S. 280 — 288, 37 S. 338 — 346. Vonteilwig der Stadt 
Kiel an der F&rstenthümer Sehie8wi({ Holstein Prälaten, Rittar- 
schaft, Städte und Stände vom 4ten Dec. 1616, die Huldigang 
mit Königl. und Furttl. Abgeaandten und Rathen au bereden. 

36 S. 289 — 353, 37 S. 347 — 416. Notariatainttmment 
des Füretlichen SeUetwig - HoUteiniachen Landgerichtanotar Ru- 
dolph Fanst, vom 2. Oet. 1616, Aber die Appellation von BOrgaiw 
meister und Rath der Stadt Kiel< an <iie König!. Majestit g^en 
die Ton Herzog Friedrich durch zwei Gebothschreihen vom 24* 
und 29. Sept. 1616 zum 5. Oct. verlangte Separathuldigung ; mit 
Anl. A. B. Geltüfhsbriefe des Herzogs Friedrich, Gottorf 24. und 
29. Sept. 1616; Schreiben von Bürgermeister, Rath und Ge- 
meinen der Stadt Kiel, 25. Sept. 1616, an die Kdle Ehrenvestc, 
Gestrenge und Hochgelahrte (?), mit Uertzog Friedrich der Erb- 
huldigung ^^egcn Unterredung zu haben ; D. K. Kntschuldigungs- 
schreiben von Bürgermeister, Rath und gemeiner Bürgerschaft der 
Sta«lt Kiel, t26. Sept. 1616 und Q. Oct. 1616, mit der Huldtoung 
Verzug zu haben bis zur Entscheidung des gemeinen Landtages 
und Erledigung der gravamtna^ F. giavamina (zehn} der Stadt 
Kiel. 



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16 S. B54-*aS», 37 S. 4t7^4»9. Sohrattoi wi Bürger- 
■leiitcr, Rath und Oemcinen der Stade Kid, Kiel 7. Oet. 1616» 
an den FOntea uad Hemi CWatiaii IV« Fr&nlciD Marien geboren 
ans KinigL Stamm, AebtiMia dea adel. inngfranen €loatera sn 
Itadiaa, den KMgl. Stadthalter und^ aimmtliehe Stinde der Ffir- 
•tenthümer Sebletwig Heiitein wegen der Partienlarlittldigttng, 
und Schreiben an den Doctur der Rechten Johaan Scbönbachea 
K«aigL Rath aeMhaft au Haderdeben, Kiel 7. Oet. 1616, die bei- 
gefugte tnstrumente and Schreiben dem König!. Sfadthalter xu 
prieentiren, die beschehene Berufung an Kteigl. Majettftt und 
aimmtliehe Stftade befördern an heUeo* 

36 S. 366 — 371, 37 S. 430 --4^6. FQrttiiche ResoIntSMi, 
welehe denen Kielern einige Jahre naeh abgelegter Huldigung auf 
ihre angeimehta graramlna erthealet worden, Gottorf 17. Sept. 
1624. 

Flenibnrger Landtag 1620 November. 

36 S. 372—379, 37 S. 426 — 443, 38 III Bl. 291—293. 
Poncta, weiche I. K. M. an Denneniark und F. 6. Hertsog Frle« 
derich einer ehrbaren Ritter« und Landschaft am 11. Nor. 1620 
in Flensbarg proponiren und fürtragen lataen in Betreff der sn 
TOTidlrenden Kloster- und Policejoidniing, der Constitution Ton 
Hanbenband etc. Frinleinsteoer Jeden Pflug ^ Rthlr. 

36 S. 379—386, 37 S. 444 — 450, 38 III BL 293 — 295. 
Der Ritter- und Landschaft Resolution und Erldirung auf die pro- 
ponirte puncU, eingegeben Flenaburg 13. Not. 1620. 

Kiefer Landtag 1621 Juni. 

36 S. 387 — 401, 37 8. 451 —464, 38 III Bl. 297 - 301. 
Capita propogitiunU, so im Namen I. K. Maj. und Fürstl. Gnaden 
der ehrbaren Ritter- und l^andschaft den T2. Juni fürgetrt- 
gen , wegen der im April 7Ai Lüneburg beschlossenen I ripelhülfe, 
wegen etlicher in den Cniysknsten gehöriger Restanten, 4307 Rthlr, 
32 F'räuleinsteuer., so auch von den zugekauften adeligen Gütern 
Uertzog Johann zu entrichten schuldig. 

36 S. 401 — 4'it, 37 S. 464 — 485, 38 Iii Bl. 301—307. 
Der Ritter- und Landschaft Resolution, Kiel 24. Juni 16'il. 

36 S. 421—425, 37 S. 485—488, 38 lU Bl. 307. 308. 
Ndien -Recests wegen Hertzog Johnnnsen restirender Fräulein* 
BCcoer belangend die aogekanften adeligen ateuerbahren Güter. 

Kieler Landtag 1623 Januar. 

36 S. 425 - 437, 37 S. 488 — 499, 38 III Bl. 310 312. 
Capita propositionis lo im Namen i. K. Maj. zu Dennemark und 
L F. G. Uertzog Friederichen am 31. Jan. 1623 in Kiel rrnnm» 



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trag^ wegen ReooTtttion und Erweiternng der 1633 getehloiteneo 
Union,, des Crayistages, der lehlechten Wege. 

36 S. 437 - 451, 37 S. 500 — 513, 38 Hl Bl. 312 — 316. 
Der sämnitlichen Ritterschaft in denen bejden Fürstenthümem 
Schleswig Holsfoiti Resulution auf die abergebenen Propoeitiona- 
Puncta. Kiel 31. Jan. 1623. 

Rendtbnrger Landtag 1623 Mai.« 
36 S. 452—482, 37 S. 514 — 544, 38 Iii Bl. 316— 324. 
Capita propositionis , so im Nahmen I. K. M. zu Dennemark und 

F. O. au Schi. Holstein einer ehrbaren Ritterschaft beyder Für- 
atenthümer am 8. vnd 9. Mai 16'i3 in Rendsburg fürgetragen, 
wegen der Union, der au leistenden Tripelhiilfe etc., dass die 
Ritter-Sitze nicht an Bürger-Standes Persohnen transferirt etc., 
Maass und Gewicht, weite Wagen, dass die Stunde nicht von einander 
scheiden bis über die proponirte puncta ein gewisser Schluss und Ab- 
schied gemacht auch zuProtukuil gebracht. Rendsburgs. Mai 1623. 

36 S. 483 —507, 37 S. 545 — 568, 38 III Bl. 324 — 330. 
Resolution der Ritter- und Landschaft auf die zu Rendsburg 8. 
Mai 1623 proponirte puncta. Rendsburg 10. Mai 1623. Vergl. 
S. H. 25, No. 43. 

Kieler Landtag 1623 Sept. 

•36 S. 508 — 519, 37 S. 569 — 577, 38 111 Bl. 330—333. 
Der K. Maj. zu Dennemark und K. G. zu Holstein Proposition der 
Ritter- und Landschaft vorgetragen. Kiel 15. Sept. 1623. 

36 8. 5 19 - 528, 'M S. 578 — 586, 38 III Bl. 333 — 335. 
Der Ritter- und Landschatt Resulution auf vorhergehende Propo- 
sition. Kiel 18. Sept. 1623. . 

Kieler Landtag 1625 Nov. 

36 S. 529 — 540, 37 S. 587 — 597, 38 III Bl. 337 - 340. 
Capita propositiunis, so im iSaniea I. K. M. und F. Gn. dero Prä- 
laten, Ritter- und Landschaft beider Fürstenthümer zu Kiehi am 
30. Nov. 1625 vorgetragen. 

36 S. 541 —557, 37 S. 598 — 616, 38 III Bl. 340 — 344. 
Der Ritter- und I^ndsehaft Resolutton. Kiel 3. Dec. 1625. 

R e n d s b u r g e r Landtag 1 0 2 6 J n I i. 
36 S. 558 - 563, 37 S. 617 — 624, 38 III Bl. 346 — 348. 
Instruction anstatt der Proposition so im Namen I. K. M. und F. 

G. Ritter- und Landschaft auf dem Landtage xu Rendsburg 15. 
Juli 1626 vorgetragen worden. Urkundlich unter unsere König 
Christiana als dieses Jahrs regierenden Herrn Handxeichen und 
Seeret geben an Wulffenbuttel 7. Juli 16*i6 

36 S. 563 — 569, 37 S. 624 -r 633, 38 III Bl. 348 — 3»0. 
Der Ritter- und Landschaft Resolution auf die yerhergehende In- 
struction* Rendabtti^ 15. Juli i6a6'* 



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Rendsburger Landtag 1 626 Nov. 

36 S. 569 575, 37 S. 633 — 641, 38 III BI. 350 — 352. 
Proposition auf dem Landtage zu Rendsburg 27. Nov. 1626 auf 
Befehl I. K. M. gehalten wegen Defenaiun der Religion und deft 
Vaterlandes. 

36 S. 575 —578, 37 S. 642 — 647, 38 III BI. 362 — 354. 
Der Ritter- und Landschaft Memorial auf dem Landtage zu Rends* 
bürg, gegeben 27. Nov. 1626, dass den Fürstlichen Städten von 
I. F. G. als ihrer Obrigkeit das Aufgebot ertheilt werde, dass die 
abgetheilten Herren Sunderburgischer Linie sich zu Ross und Fuss 
diesem Abscheid gemäss bezeifrpn, auch Uertzog Christian und 
Alexander die Contribution entrichten, auch die aus I. F. G. Frau 
Mutter Städte und Aemter, und dass die Ritter- und Laadechaft 
zur Defension mit Lübeck und Hamburg tractiren dürfe. 

Kieler Landtag 1627 Mftrs. 

36 S.'ö79 — 598« 37 S. 648 — 678, 38 III BL 356—364. 
Proposition im Namen der Kon. Majestät > gehalten snm Kiel am 
16. Mftrs 1627, lur Mlltheilung der aeta der Legation an Lfibeck 
nnd Hamburg, snr Deputirung gewisser Personen aus der Ritter« 
und Landschaft um mit ' den Landräthen unter Direetion Detleff 
Rantsaus das Defensionswerk ins Werk su steilen, sur ProTianti- 
rung der Armee u. s. w. 

36 S. 598 — 611, 37 S. 678 — 699, 38 III BI. 364 - 370^ 
Der Ritter- und Landschaft Resolution auf dem Landtage cum 
Kiel Tom 16—23. Martii 1627. Aetum Kiel 23. Martii 1627. 

36 S. 611 — 618, 37 S. 700 — 709, 38 III BL 370—372. 
Memorial sn Torgedaehtem Conrento gehörig (18 Puncto enthal- 
tend), 

Rend^burger Landtag 1627 Juli. 

Bemerkt ist (36 S. 618, 37 S. 709. 710, 38 III BI. 372): 
,Noch ist im Juli selbigen Jahrs 1627 zu Rendsburg ein Landtag 
gehalten, weilen aber derselbe von L F. G. nicht beschickt, habe 
ich die daselbst beschchene Proposition und Erklärung weder beim 
H. Cantzler noch dem H. Syndico der Ritterschüft mächtig wer- 
den können, wie denn eben bei solcher Landtags - Versammlung 
der General Tilly mit seinem Volke bey der Lauenburg über die 
Eibe gesetzet und des halber solcher Sachen so genaue Acht d«^ 
mals nicht gehabt worden^ 

36 S. 619 — 621 , 37 S. 710 — 714, 38 III BI. 372. 373. 
General- Aufboth der Königl. Commissarien , Rendsburg 29. Juli 
1627, mit Befehl und Vollmacht I. K. Maj. an die verordneten 
Commissarien, Rendsburg 18. Juli 1627. 

Raljw, Kieler Handschriften. ( 



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Itzehoer f^andtag 1629 August. 

. 36 S. 621—626, 37 S. 714 — 720, 38 III Bl. 374. 375. 
Haupfpuncta der Landtags - Proposidon Iteschelien zu Itzehoe im 
Namen I. K. M. und Fürst!. Gnaden iiicnse Aug. 16'i9 ^^e^en der 
bei vorgewesener Versammlung zu Lübeck von der Kitterschaft 
versprochenen Summa zur Abdankung der Soldutest^ue, Aufrichtung 
der Justiz u. s. w. 

36 S. 626— 634, 37 S. 721 — 735, 38 III Bl. 375 — 380. 
Der Landschafit Erklärung auf die vorhergehende Proposition be- 
schelieii 27. Aug. 1629. Datum Itiehoe 20 (26). Aug. 1629, 
worin 125^000 Rthlr. in 3 Terminen, der letxte 1632 aeht Tage 
naeh Antoni, angeboten werden. 

36 S. 635 — 639, 37 S. 736-— 743, 38 III BU 380 — 382. 
Der König!« Majestät replica auf der Prälaten Ritter- und Land- 
seKaft übergebene Erklärung. Crempe 28. Aug. 1629. 

36 S. 639 — 645, 37 S. 743— 753, 38 111 BL 382 — 386. 
Dupliea der Pr&laten, Ritter- und Landsehaft. Itsehoe 29. Aug« 1629. 

Kieler Landtag 1630 Nov. 

36 S. 646 — 651, 37 S. 754 — 762, 38 111 Bl. 386 — 388. 
Puncta, so auf dem Kielschen am 3. Nov. 1630 gehaltenen Land- 
tage zu proponiren I. F. Gn. Mertzog l'riderich aufsetzen lassen. 
— I. K. Majestät und F. G. proponiren, sieh um Securitiit vor 
denen kriegenden Tlieilen i^u bewerben, dass gewisse Plätze etwa 
Kiel und Rendsburg zu befestigen, dass aus den drei Ständen ein 
perpetuirlicher Aussehuss gebildet werde u. s. w. 

36 S. 651 — 661, 37 S. 763 —779, 38 III Bl. 389 — 393. 
Der Ritter- und Landschaft Resolution. Kiel Ü8 (8). Nov. 1630. 

Kieler Landtag 1631 Juni. 

36 S. 662—666, 37 S. 780—788, 38 III Bl. 394 — 396. 
Königllclie und Fürstliche Proposition, so bei der am 21. Juni< 
1631 lu Kiel gehaltenen Landtags- Versammlung geschehen. 

36 S, 666 — 668, 37 S. 788—792, 38 III Bl. 396. 397. 
Der Ritter- und Landschaft Erklärung. Kiel 22. Juni 1631. 

Rendsburger Landtag 163 2 April. 

36 8. 669 — 670, 37 S. 793 — 796, 38 III Bl. 399. König- 
liche und Fürstliche Prt>i»osition am l!2. April 1632 nnf dem Land- 
tage zu Reiuisbnrg volltViliret, ul> nicht dieniich sicli mit der Cron 
Dennemark in eine nilhere ("onjiinctur einzulassen, zu einer ReaU 
defension zu vereinigen und die Pässe an bequemen Üertern zu 
befestigen. 

36 S. 671. 672, 37 S. 796 — 798, 38 III Bl. 399. 400. 
Extract zweier der Herrn Cantzler und Rathe Schreiben, de dato 



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Rendsburg 12. und 16. April 1632, anstett des Vortragt und Er« 
Idftrung, belangend die 125.00Q Rthlr. 

36 S. 672 - 685, 37 S. 798--820, 38 Ul BI. 400 — 407. 
Der Ritter- und Landschaft Resolution. Rendsburg 15. April 1632. 

36 S. 685 — 687, 37 821 — 824, 38 III BI. 407. 408. 
Graramina 15. April 1632 auf dem Landtage xu Rendsburg Aber« 
geben. 

36 S. 687 — 694, 37 S. 824 — 834, 38 Ul ßl. 408 — 410. 
Königl. Majestät und Fürstl. Gnaden Erklärung auf vorhergehende 
Resohition und grav.inuna. Gegeben auf unserni König Chri- 
stians Hause Ren<Isburg unter unserm als dieses Jahrs regierenden 
Herrn Königl. Secret und Handzeichen 20. -April 1632. (Die Re- 
solution aul gl avanien 1 — 3 ist gedruckt in den Gcmeinschaftlicben 
Verordnungen S. 432 — 434). 

36 S. 694 - 698, 37 S. 834 — 840, 38 111 ßl. 410-- 412. 
Des Herrn Salvii, der Kön. Maj. zu Schweden, Geh. Rath, secre- 
tarius statns, .Abgesandter in dem Niedersachs. Crayss, ordinari Re- 
sident in Haniburg, Schreiben an <lie löbliche Holsteinische Stande, 
Hamburg 10. April 1632, die schädliche Neutralitat und Absun> 
derung zu verwerfen,, zu befördern, dass das versprochene Holl- 
tteiniaelie Volk neben der su dessen Unterhalt yerweigerten Cun- 
tribution I. K. Majestät su Schweden sugeschiekt werde. - 

36 S. 698 — 700, 37 S. 841 — 844, 38 111 ßl. 412. 413. 
Der 1. üb liehen Stände responsio an H. Salvius. Rendsburg 15. 
April 1ÜJ2. 

Schleswiger Landtag 1632 November. 

36 S. 700 — 704, 37 S. 845 — 850, 38 HI BI. 414. 415. 
Capita proposirionis auf dem Landtage su Schleswig 15. Nuv. 1632 
proponiret, wegen der Defension, wegen der Befestigung bei Pries- 
ort, dass die 1. K. M. 1629 zu Itzehoe bewilligten und be/.ahlten 
125,000 Rthlr., so 1. F. G. auch auf jüngstem Landtage bewilliget, 
eingebracht werden u. s. w. 

36 S. 704 - 715, 37 S. 851 - 871, 38 III BI 415 — 421. 
Der Ritter- und Landschaft Erklärung auf vorhergehende Propo« 
sition, Schleswig 19. Nov. 1632, unterschrieben von Henrieh Rantstn 
V. s. Wt, Joachim Pisturius, Ericus iMorits. 

36 S. 716 — 717, 37 S. «72 - 874, 38 III BL 422. De- 
■ignatio der Förstliclien Sunderburgis(hen Aemter, so in den 
Landkasten contribuiren , dann anch der xugekauften adel. Guter 
Bub Lit C. bei vurgcsetzteni Landtage übergeben. — (Zehn adel. 
Güter 1. Königl. Majestät gehörig, vier Hertzog Frieilrich , zwei 
der Fürstl. VVittwe, drei dem Ertzluschof, vier Uertsog Philipp, 
fiinf den ISunderlmrg. Fiirsteu, sind genannt). • 

5* 



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Kieler Landtag 1633 Januar. 

36 S. 718 — 723, 37 S. «74 — 884, 38 111 Bl. 4Q6 ~ 4Q8. 
Capita capi^um go post gencralia solita ac ronsueta auf dem Land- 
tage z'jm Kiel 17. Januar 1633 von K M. mti 1 F. G. proponiret 
worden, wegen <les Kriejfsv^Jkes Krieges Uiid der 1, F. G. so 

Rendsliurg und Flensburg bewill i^xten 1Q5.0Ü0 Rthlr. 

36 S. 724 — 736, 37 S. 884 — 907 , 38 Iii Bl. 428 — 435. 
Der Ritter- un i Fandscbaft erfolgte Krklärung. Kiel 'it. Jan. 1633. 

36 S. 7/,6— 738, 37 S. 90S 9 F3 , 38 III Bl. 435. 436- 
Königl. und Fiirsti. Mandat wegen Kntrithtung von jedem Pflug 
4 Rtblr. und von jeden 1000 Rtblr. freien (jeMes zum Nutzen 
der gesanimten Furstenthünier insonderheit derselben Defenstun. 
SehloüN Gottorf 11. August 1631. 

.OU wir uns wohl gnädig und 2nndig";t (rnuicrn , «iass zu Behuf der 
Steuern die ZusainnjenforderuDg der ebrbareu Laudscbali und Stande meh- 
reollieils hergebracht worden, nir aach nicht gemeioet dtvoo abxatreieB 
oder Enderung elnsolähreii , dass demiBocb in dieser Zeit die onvenneid- 

liehe Nothdiirfl es also errordern thut, eine Zulage in den Liindkasten ein- 
bringen zu lassen, dazu wir in Mangel der Zeit \or diesmal keine Land- 
tagsversainmiung) die obuedas jetziger Zeit denen Ständen zu Ungelegen- 
lielt ond Unkosten gereichen mögte u. ^. 

36 S. 739.740, 37 S. 913 — 917, 38 III Bl, 437. 438. 
Der Ritter- und Landschatt Anzeige und Bitte wegen dero ihnen 
a. 1631 per niundatum abgeforderten 4 Rthlr. Zulage. Kiel 21. 
Jan. 1633. — Dass sothane Gelder zwar eingebracht, aber obge- 
daehte Aattchreibung zu keiner Consequenz und Nachfolge möge 
gelangeo» 

36 S. 740 - 748, 37 S. 917 — 932, 38 III BL 438^442« 
l>uclt Friderici.Erianerung auf dasjenige was am 21* Jiio, 1633 
▼on der Ritter- und Landschaft in Erklärung fibergeben worden* 
Sehloss Kiel 23. Jan. 1633. Enthält: L K. Majestät und F. O. 
Erinnerung. In Rueksicht der Anselge vom 21. Jan. 1633 heisst 
et: , die eingewandte Protestation und Reservation — soll den 
Landtagsacten beigelegt und au andern Zeiten darin dem alten 
Herkommen nachgegangen werden^. 

36 S. 748 — 755, 37 S. 932 — 946, 38 Iii Bl. 442 — 445. 
Der Ritter- und Landschaft Erklärung auf rorgesetste Erinnerung. 
Ki^l 24 Jan. 1633. 

36 S. 755 — 760, 37 S. 947 --956, 38 III Bl. 446 — 448. 
.Monitum wegen Abführung bewilligter 4 Rthlr. von jedem Pflug 
und jeden lüOO Rthlr. sul» dato Kiel 27. Jan. 1633. Geben unter 
unserni Hertzog Friederichs als dieses Jahrs regierenden Herrn 
Secret auf unserm Fürstlichen Hause zum Kiel 22. Jan. 1633. — 
Dass die AnInge 24. 25. 26. Jan. in den Legekasten zum Kiel 
bei den Uarzu verordneten Laadruthen, Amtleuten und lieben ge- 



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trenen Himiefa Raatiaa ^ und Rudolph Faasten Landgerichti- 
notario alhier zum Kiel in des Landgerichtaiietarii Beliauiung ein^* 
gebraeht werde. 

36 S. 761 — 763, 37 S. 956 — 961, 38 III Bl. 449. 450. 
Intimation wegen der Fürttliehen Friulein Steuer cur VermiUung 
der Ffirttin Dorothea Auguste mit dem Hertsoge Joachim Emst 
SU Sehl. Holstein 1634 in Kiel auf dem Rathhause au sahlen. 
Geben auf unsenn Hertsog Friedrichs als dieses Jahrs regierenden 
Herrn Schloss Gottorf 5. April 1633. (Credruckt in Gemeinsehaft- 
liehen Verordnungen S. 439. 440) 

36 S. 763 — 765, 37 S. 961 — 964, 38 III BU 450. 451* 
Mandat die Abfuhrung der von 1604 — 1632 Ton denen Landge> 
riehten dictirten Geldstrafen an Rudolph Faust Landgeriohtsnotar 
■u aahlen. Geben auf unserm Hertzog Friedrichs als dieses Jahrs 
regierenden Herrn Schloss Gottorf 5« April 1633. 

36 S. 765—768, 37 S. 965 — 968, 38 III Bl 451 — 453. 
Mandat den Rückstand biii poena quadrupli Ton denen Torgedaeh-* 
ten 4 Rthlr. a Pflug und jeden lOOORthlr. abzuführen (3. 4. ttsd- 
5. Juni). Geben auf unserm Hertzog Friedrichs als dieses Jahn 
^ rsgierenden Herrn Schloss Gottorf 5. April 1633. 

36 S. 768—770, 37 S. 969—972, 38 III Bl. 453. 454.' 
Mandat den Rossdienst und Ritter-Pferde in Bereitschaft su halten. 
Urkundlich unter unserm König Christians -als dieses Jahrs regie- 
renden Herrn Handseichen und Secret geben auf unsenn Königl« 
Sehloss Sonderburg 19. Nor. 1633. 

Kieler Landtag 1 634 April. 

36 S. 771. 772, 37 S. 972 — 974, 38 III Bi. 455. 
Mandat wegen Aniiehmuiig und Begleitung ihr. Printzi. Herrn 
Christians Türstl. Gespons. Ciirkundiicli unter unserm Königl. 
Handzeichen und Secret Giiikstadt 19. April 1634. ,duss alle Land- 
gasten an deru Grenzen die Fürstin Magdalena Sybilla, Gespons 
des PHnien Christiani V, gebührlich empfangen, auch bis in unser 
Reich, woselbst unsere Dinisehe Rittersehsllt Ihro erwarten wird, 
bef^eiten^. 

36 S. 772 — 779, 37 S. 975 — 986, 38 111 Bl. 457 — 459.- 
Königliche und Fürstliche Landtagspropositiun, Kiel 28. April 1634, 
wegen des auf dem Conrent zu Halberstadt beschlossenen 18 und 
12fiMhen Rdmenugs. 

36 S. 779 — 787, 37 S. 987 — 1000, 38 III Bl. 460—464. 
Der Stände Resolution. Kiel 29. April 1634. 

36 S* 787 — 793, 37 S. 1001—1012, 38 III Bl. 464 
467. Königliche und Forstliche Repiiea. Christianpries 29. April 
1634. 



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36 S. 793 — 803, 37 S. 1012— 1028, 38 lü Bl. 467 — 
472. Der Stünde duplica datum Kiel 2. Mai 1634. , Als Ew. 
Köiii^l. !Niaj und F. Gri. auf die jürigsthin resp. überreichte und 
eingeschickte Resolutiun dero Prälaten Ritter- und Landschaft 
gestriges Tageg e^tie fernere Erklärung cuniniuniciren laggea wegen 
der auf gewisse Zeit zu richtenden Lnion u. s. w> 

36 S. «Ü3 809, 37 vS. 1028 — 1037, 38 111 Bl. 472 - 
475 PüStnIata und resp. gravamina (6) der Landschaft beyder 
Fürstenthümer Schleswig Holstein, übergehen Kiel '2. Mai 1634. 
Das8 ein L.indtnarschal ernannt werde, da sonst kein gewisses Di- 
rectoriura als bei Aufboth, Ros8- und Mann-Dienst, Landfulge und 
■onsten, immasen anjetso h^i dem bevorstehenden Printslichen 
* Crespons deswegen E* M. bei diesem Landtage das Patent publiciren 
lassen« — Extract Kdniff liehen Schreibens d. d, Rendsburg 5, 
Not. 1631, übergeben fuel 2. Mai 1634, in Betreff des Land- 
marsehals. 

36 S. 809 — 811, 37 S. 1037—1040, 38 111 BL 479. 480. 
Kftiilgl« Reiulution auf der Rittar- und Landschaft ezhihirte gra- 
vamina Bttb dato a. Mai 1634. 

36 S. 811— 818, 37 S. 1040— 1052, 38 Iii Bl. 476 — 
479. Nochmalige £rifiianing der Stände, Kiel 3 Mai 1634. — Zn 
dem vorgeschlagenen Ausschüsse wenlen 4 Prälaten, 16 aas der 
Ritterschaft, 4 Burgermeisfer und die Königl und Furgtl. Land» 
• räthe genannt, und gewünscht dass- der Ausschuss in Kiel tan^uam 
in Wcu ordinario gehalten werde. 

36 S. 819 — 8'i'i, 37 S. 10^3 — lü.i8, 38 III Bl. 480 — 
482. Königl. und Fürstlicher Recess, geben in unser Königs Chri- 
stian angeordneten Feste Chriatianpries 4. Mai 1634. 

36 S. 8'i3 — «26, 37 S. 1059—1065, 38 III Bl. 483 — 
485. Manrlat (Königs Christian IV und 14erzogs Friedrich) dats 
diejenigen, so von a. 1630 her die ihnen gebührende contribution 
nicht gehörig abgetragen , vorm Schleswig Holsteinischen Land- 
GUrieht erscheinen sollen. Geben in unserer König Christians 
Foste Christianspries 4. Mai 1634. 

36 8. 826. 837, 37 S. 1065 — 1067, 38 111 Bl. 485. 486. 
HertBog Friederiehs Denunciationssehreifoen an Hertz og Joaoklm 
Emst um denen nn Coldingen angesetaten Untons-Traetatea bei» 
suwohnen, Gottorf 14. Mai 1634. Dass, da auf dem Landtage 
M Kiel sor Renoviruag der Union awischen der Cron Dennemark 
und unsem Fürstenthüniern am % Juni zu Coldingen Depotirte ana 
der Ritter- und Landschaft — zusammen kommen, Uertnog Jon- 
ehim Emst ebenmässig Jemand mit Volmacht sende. 

Kieler Landtag 1634 Juli. 

36 S. 828 —832, 37 S, 1068—1075, 38 III Bl. 486 — 
488. Coldingsche Appunetuation. Actum Coldingen 9. Juni 1634« 



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n 



Punrt 1 — 10. 11) Da die Ratificaeion TerhoflftenBattefi Ton !• K« 

Majestät uad F. Gn. und denen Ständen der Furstenthümer er« 
folgren BuUte, suU gelbige gegen den 26. Juli hcohet- und hoch- 
geflachten K. M. und F. 0. eiD^esrhickt \»enlei» u<!er mich sonst 
Erklärung erfol<^eii. Alle diese sub spe rati alij« re leteii und abge- 
handelten Puricte siixl mit derer Kön. urxl ^i^rst^ Gesandten wie 
auch der Stande anwesenden Deputirten 8ubscriptiuti zu bezeugter 
Abrede und desto einstimmiger Relation lu thun uoteraeichntt 
worden. — 1. All ert Stiel — 21. Kricus Moritz. 

36 S. 832. sr<, 37 S. 1076, 38 III Bi. 489. Königliche 
und Fürstliche I.aiiiku^H-PropoKition, eröffnet Kiel niensc Juli 
NB, Die Frupositiu ist nicht schrittlich aulgesctzct, sondern gewesen 
1) wej^ea der Coldingischen Tractaten ; 2) wegen des Ausschusses, 
ron detadbcii Pienipotenz ; 3) wegen Ausichutiei Ejdt ; — 4) wegeu 
Aonehmong und Begleitung Ihr PrintsL Durchl. Geiponi, data tieh 
die Nobleta« penrohiinck su mehrerer Obaenrants dabe/ einttelle« 
(Ein Pitenft Qher Empfengnahme der Prinseaala Magdalene Sybille 
wmm 19tmi lali 1634 iat gedruckt Gemeinachaftl. Verardnongm 
S. 446. 446). 

36 8. 833—840« 37 S. 1077 — 1098, 38 III BL 492«»*. 
496. Der Stiode Reaolutioo, Kiel 16. iiiU 1634. Vergl. S. IL 

35, No. .59. 

36 S. 841 — 845, 37 S. 1099 — 1106, 38 III BI. 490 — 
492* Gravamina et rcsp. Postulata auf dem Landtage zum Kiel 
den 16. Juli ( 16. Jan. > 1634 übergeben. Wegen Beschwer der 
Einnehmer über Rürktände, dass die zugekauften adel. Güter nicht 
unter die Acniter zu /.iehen ^ wegen der in Kiel auf fremdes Bier 
gelegten Accise . die Ikstellung cinca LanUmarachala , der Ueher- 
lahrt zu MeHsiitide u. s. w. 

36 S. 84:^—847, 37 S. 1107 — 1 110, 38 III Bl. 497.498. 
.Mandat, dass die vermeintlichen Eximirte ihre contributiuues bejr 
Vermeidung der Execution abtragen sollen. Likundlich unter un- 
serm König ('hiiKtiaiis als dieses Jalii>> tegieren<len Herrn Königl. 
Handzeichen und Secrct. Geben auf unscrm öciiiuss zu Cupeu- 
hagen 30. Juli 1634. 

36 S. 847-850, 37 S. 1111 — 1115, 38 III BI. 498-« 
500. Kdoflgliehe und Firatllche mu Flenabtirg Hü. Not. 16S4 in 
KflWcvtMHM-Snehea abgeiproebeiie Urthal über diejenigen, ae ihre 
eMMbaftieoea nteht eingehrteht* Pnblicatttm Fleäaburg «aler um* 
Mfo Mnlgl. und FGratUchem sum Gerieht Terwdneteii ge er c tea 
29. Nmr. 16S4. (Gedniekt in GemeiaaehiftL VeNvdoiwgeQ 8« 
446« 447). 

Kieler Convent 1636 ApriL 
36 S. 850— 8-)6, 37 S. 1116—1125, 38 III Bl. 501 — 
h%4. Ihr« Kto. imeitit u DemMaiirk et«, and Fwatl. Ga. wd, 



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72 



Schleswig Htlttein etc« Promemofiaf wernacK die Präposition auf 
dam Landtage zum Kiel a. 1633 mense April verrichtet. ,Wat 
uiMr — Laudcantzler und Lieber Getreuer Uenricus von Hatten 
unsemtwegen bei dem bevorstehenden Convent in unser Hertzog 
Friedrichs Stadt Kiel unsern Getreuen Prälaten und denen von der 
Ritterschaft mündlich proponiren und vurtragen soll, , Post ge- 
neralia et consueta aus denen zu Rendsburg , Schleswig und Kiel 
verfassten und publicirten Landtags - Abschieden wiederholen — • 
Kiel 6. April 1635. 

36 S. 856 — 871 , 37 S. Il'i6 - 1150, 38 III Bl. 504 — 
512. Der Stände Resolution, Kiel 10. April 1635 (unterschrieben 
von 1. Hinrich Rantzau — lu. Cay Rantzau). — Dass die Land- 
tage wenigstens 6 Wochen vorher den Ständen intimiret wer- 
den etc. 

Kieler Communieations-ConveDt 1636 Januar. 

36 S. 872—875, 37 S. 1151 — 1155, 38 III Bl 514— 
517« Königliche nnd Füntliciie Preposition aiif den Convent 
siun Kiel wegen des Crkjsswesens (läriegswesens). Uhricnndlieh 
unter L K. Maj« als dieaes Jahrs regierenden Herrn Kdnigl« In- 
si^el Uadersleben 5. Juni (Jan.) 1636* An die LandnRäthe und 
Qbrigen Anssehnss der löblichen Prälaten, Ritterschaft und Stände. 

36 S. 875 — 888, 37 S. 1156— 1173, 38 Iii Bl. 517 — 
59t3« Der Stände (Landräthe und übrigen Deputirten des löbli- 
oben Ausschusses) Resolution, Kiel 22. Jan. 1636 (unterschrieben 
von 1. Hinrich Rantzau — 12. Ericus Moritz), dass die Accep- 
tation des Friedensschlusses und daher dependirende Creyssan lagen 
auf gemeinen Landtags-Convent zu remittiren. die in specic zur 
Revision der Landgerichtsordnung Deputirten sich mit den KönigL 
Räthen noch heute zusammen thun, jedoch nichts in formani präg- 
maticam gebracht vor der löblichen Landschaft Bedenken nach 
üblicher observantz. — Beigefugt ist: \ erzeichniss der zur Revi- 
sion der Landgerichtsordnung deputirten vier Prälaten, zehn von 
der Ritterschaft, vier Bürgermeister von Schleswig, Flenslnirg, 
Kiel und Itzehoe; und Designation derjenigen so zum Ausschuss 
deputiret. 

36 S. «87—890, 37 1174 — 1178, 38 III BL 515 — 
517 und 5ft3 — 526. Königliche und Fürstliche Preposition auf 
dem Convent xnm Kiel gehalten, belangend die Bestdlnng der 
Jttstiti sowohl, in eeolesiastieis als Criminal- und Civil -Saefaen* 
Uikondlidi unter höchstgedaebter L K. Mij. als dieses Jahn re- 
gierenden Herrn Insiegel Uadersleben 5. Jan. 1636. An die Land- 
ritbe und den Ausschuss. 

36 S. 890 — 696, 37 S. 1179 — 1186, 38 III Bl. 527 — 
539«^ Der Ritter- und Landsdiaft der Furatenthiuner Sehieau^ 



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3t 



UoUtein verordneten Auitchussei Bedenken , wie die in eeclesiastieify 
lioliticis und criniinalibui eingerisMoe MiMbrMcbe itt TeribeMein* 
Uebergeben Kid 29. Jan. 1636. 

36 S. 896«-940 , 37 1254, 38 Ut Bl. :)30— ^ 

554. Bedenken die Reniion der Landgerichtsordnung betreffetttl« 
dbergi ben Kiel 29. Jan. 1636. Unterschrieben: £w. Königl. Majestet 
und F« Gn. bej jetaiger Communication anwesende Landrüthe und 
verordneter Autt«^0M. 1. Cej von Ahiefeld — 13. ülricui Morits. 

36 8, 941 — 954, 37 S. 1255 — 1275, 38 III Bl. 554 — 
561. Der Königl. Majeität und F. Gm Erklärung auf vorherge* 
hendec der Ritter- und Landschaft übergebenes Bedenken wegen 
Reriiion der Landgerichtsordnung. Datum Uadertleben 26. Febr. 
1636« 

Kieler Landtag 1636 Mira, 

36 S. 954—977; 37 S. 1275 — 1311, 38 lU BL 562 — 
574* Anf eingekomttMne iCönigliehe und Fdrttliehe Propoiition, 
die Landgeriehttordnung, wie aueh die eontraria praejudieata, bei- 
■ete PoHcejordnung, item eauaa« eeeleiiaatieaa et eriminales' be- 
langend, der ^MUafeen, Ritter- und Landaehaft Reaolutiones. Kiel 
b. A|Nrü 1636. 

S. H. 36 und 3 7 Vol. Hl und Forts et zun g von S, H. 
38 VoL I No. III und Vol. IL 

36 S. 1. 'i, 37 S. 1 — 4. Convükationspatciit zum Landtage 
SU Kiel zum 28. Marz 1636. Christianpries 3. Febr. 1636. 

36 S. 3 — 6, 37 S. 5 — 13, 38 III BL 574 — 576. König- 
liche und Fürstliche Propusition, die Defension belangend, worüber 
der AusschuKK sich haubtsächlich herauszulassen entschuldigt 
habe. Kiel 'i8, Martii 1636. L'rkundlich unter 1. K. M. als dieses 
Jabri regierenden Herrn Insiegel lladersleben 3 ( 30). Martii 1636. 

36 S. 7 — 14, 37 S. t4 — 28, 38 lü BL 576^580. Der 
Stände Resolution. Kiel 30; Mart. 1636 

36 S. 14—19, 37 S. 28 — 39, 38 111 Bl. 580 — 583. K6. 
BigUeke und FftratUeke RepUca, Chriatiaopriea 2. April 1636. 

36 S. 19 — 24, 37 S. 39 — 51, 38 111 BL 583 — 586. Der 
Stinde Dupliea. Kiel 5. April 1636. 

36 8. 24 — 32, 37 8. 51—69, 38 III BL 586 — 591. Kö. 
niglicke und Ffintlicbe Tripliea, Chnatianpriea 5. April 1636, und 
der Stinde quadrupliea, Kiel 7. April 1636 ,mit beigefügten gra» 
wnlniknaS &e jedock niekt in dem Meer. aind. 

36 S. 32—34, 37 8. 70—74. Kdnigiicbea und Furatliekea 
linnitorium wegen der vorbin bewilligten 4 Rtklr« Ton Jedem Pflug 
mii Jedem TaMund, Ckristimiiiiaa 9. AprU 1636» * 



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74 



36 S. 35 — 38, 37 S. 74 — S2, 38 III B4. 595—598. Kö- 
niglicher und Fürttlicher Reeess w«gcii Defension det Landes. 9* 

April 1636. 

36 S. 39 — 41, 37 S. 83 — 87, 38 III Bl. 592. 593. Kö- 
nigliche und Fürstliche Proposition auf dem Landtage zum Kiel 
gehalten belanjxend die Accisen. Christianpries 31. Mart. 1636. 

36 S. 41—45, 37 S. 87 — 96, 38 Ul Bl. 594 — 596. Ab- 
sonderliche Propo&ition auf dem Landtage zum Kiel gehalten be- 
langend die Policej'ordnung und Revision der Landgerichtsordnung. 
5. April 1635. 

36 S. 46.47, 37 S. 96 — 98. Constitutio wegen Bestellung 
der Prieiter in denen Fürstenthumern Sdileawig Holstein, Ton 
Christian IV su Chriitianpries 9. April 1636 gegeben. Dass den 
Zabörem das jus eiigendl et nominandi Terbleibe« (Abgedruckt 
in GemeinBchaftlichen Verordnungen 8, 455 als $. 9 — It in der 
eonstitutio betr. die eeclesiast« und eriminaila rwa 9. April 1636). 

36 S. 47 — 53, 37 S. 98—110. Kdnigliehe und Ffirstliehe 
Constitution wegen Gleichheit der Ellen, Maaise uod Gewiehto» 
Cieben unter unsem Königlichen und Fürstlichen Secreten 10. Doe» 
1638, oder Renovatio constitutionis Friedrichs II und Herzog^ 
Adolphs, Gottorf l i. Juni 1584. (Gedruckt in Gemeinscfaaftlaohes 
Verordnungen S* 560 — 567). 

Kieler Landtag 1636 October. 

36 S. 55—57, 37 S. 110 — 118, 38 III BL 599 — 602. 
Kdnigliehe und Fürstliche Proposition. Geschehen Kiel 29* Oct. 
1636. Uhrfcundlleh unsere UersAgs Friedrich all dieses Jahrs re- 
glerenden Herrn Handaeichens und Secrets 29. Oct.' 1636* 

36 S. 58 — 65, 37 S. 119 — 135, 38 III Bl. 602 — 606« 
Der Stände Resolution, 31. Oct. 1636 zum Kiehl erdfnet. 

36 S. 66. 67, 37 S. 135 —138. Mandat Herzog Friedrichs, 
wie es mit deuenjenigen Sachen, so Jemand im Druck publiciren 
zu lassen entschlossen, zu huiten. Guttorf 'i!2. Jan. 1637. Dass, 
wer ins künftig; eins oder das andere in Druck publiciren zu lassen 
entschlossen, dasselbe bei niemand anders und sunsfen an keinem 
Orte dann alhier in unserer Druckerej von dem Tcrordneten Ty* 
pographo lirucken lasse. 

Flensburger Landtag 1637 Märs. 

36 S. 67 — 71 , 37 S. 138 — 146, 38 III Bl. 608 — 610# 
Kdnigliehe lind Fürstliche Landtagsproposition gehalten zu Flens- 
burg 16. Martii 1637. Geben unter 1. M. und F. G. Königl. uod 
Fürstlichen Secreten. 15* Martü 1637« Wegen Exiendirung der 
Union u s. w. 

36 S. 7'i — 86, 37 S. 147 — 173 , 38 III Bl. 611—620. 
Der Staude Hesolutiony wobei yerschieUene gravawina, dass in den 



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«iel, Klöstern Fremde Exspectaiu erlang«!, wegen des CUedcen» 
lentenS) des Tanzsaals zu Kiel etc 

36 S. 87 — 98, 37 S. 174—194, 38 lü Bl. 620 — 627. 
Königliche und Fürstliehe replic« fine dato» und der Stände du^ 
^ica 21. Martii 1637. 

36 S. 98. 99, 37 S. 194 - 196, 38 UI ßl. 627. 628. Sup- 
plicatiu der Prälaten und aus der Ritterschaft, belangend die aua- 
getretenen in Lübeck aufgenommenen Leute, s. a. 

36 S. 100— 110, 37 S. 197 — 214, 38 III Bl. 628 — 634. 
Königliche und Fürstliche Resolution auf die übergebencn grava- 
mina. Geben unter unsern Königl. und Fürstl. Mecrcten und Hand«« 
zeichen 27 April 1637. (Die Resolution auf grav<imcn 3. 5. 8. 
9 und 11 ist gedruckt in Gemeinschaftlichen Verordnungen S. 568). 

Kieler Lan<Itag 1637 Sept. 

36 S. 110- 115, 37 S. 214— 223, 38 III Bl. 639 — 642. 
Königliche und Fürstliche Landtagsproposition , eröfnet Kiel 19 
(1J4). Sept. 1637. Zur iMittheilunit oder Extendirung der Union 
, wegen der von I. K. M. und Churl^ Durchlaucht zu iSachsen 
geforderten 240 .Monat Römerzugs. 

36 S. llfj— 120, 37 S. 223 — 231. Uendsburgische Union. 
Gottorf 1. Mai 1637. * ♦ 

36 S. iiO, t2l, 37 S. 232 - 234. Extract I. K Maj. 
zu Dennemark Schreibens an Ihre Churfurstliche Durchlaucht zu 
Sachsen, zur Antwurt auf ein Schreiben vom 28. Juni, 

36 S. 122— 124, 37 S. 235 — 237. Herzog Friederiche 
Requitttienssehreibea vm die ezteniio unioiiie und 4ee ftoesdienste«. 
wegen der angekauften adeligen Outer ao . Heraog Joachim Emst 
69ttorf 27. Sef»t 1637. . 

36 S. 124^136, 37 S. 238 — 261, 38 111 Bl. 642 — 651. 
Der Stände Resolution. Kiel 22. Sept. 1637. 

^Hätten gehofft, dass, dem alten Herkommen zu continuirlleher Folge, 
der extension der Union halber unsere Nothdurft bevorab gehöret worden 
wäre — bitten unterthänigst, dafern hinfdhro — *. 

36 S, 1=57.138, 37 S. 262 — 264. Mandat wegen der frem- 
den Werbung vom 5. April 1637 (Gedruckt in den Gemein- 
•chaftlichen Verordnungen S. 667, 568) 

36 S. 139 — 141, 37 S. 265 — 269. Monitorium wegen der 
auf dem Landtage zu Flensburg 16;^ 4 bewilligten Cuntribution, 
hintersteiligen Advocaten Gebühr, luid was sonsten zi\ Jützahlung 
der Oflicirer bewiüiot. Geben unter uusern Königlichen und Fürst« 
liehen Secreten 3. Dec, 1637. 

Kieler Landtag 1 6 38 Januar. 

36 S. 142—158, 37 8. 270 - 297, 38 III Bl. 652 — 662. 

^iMtuigl« 4^4 It'üratUciie Piopqiitiov^ (^Jbffi«tiaa^(iM Ift« ^ao. 16ä6> 



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76 



der Stände Resolufion, Kiel 20. Jan. 1638; Capita repliettionWM, 
23. Jan. 1638; der Stände Duplica, Kiel 2b. Jan* 1638. 

36 S. 158 — 160, 37 S. 297 — 301. Mandat wegen Ent- 
richtung 20 üthir« Tom Pflug und jeden 1000 Rthlr. zu Abtragung 
der 240 Römermonate. Geben auf ungerm König Chriitiana «1« 
dieses Jahrs Regierenden Uause Giuclisbnrg 21. April 1638. 

Flensburger Landtag 1 638 Mai. 

36 S. 161 — 166, 37 S. 301 —310, 38 III Iii. 636- 639. 
König!» und Fürsti. Landtags Proposition. Uadersleben 28. April 
1638. 

36 S. 167—169, 37 S. 311 — 313. Rccess zwischen Ihrer 
Kaiserl. Majest&t Geheimer* und Kriegsrath, Cämmerer, General- 
lieutenant, Feldmareehall und Obrister Herrn Matthias Grafen '^Ton 
Gallas und den Abgesandten 1. K. Majestät su Dennemark Caj 
Ton Ahlfeldt und Blarqnard Rantsau aufgerichtet, dass Holstein 
gegen Entrichtung ron 240 Monathe Römenu^s in 2 Terminen 
▼on 60,000 und 100,000 Rthlr. von wirklicher Einquartürung be- 
fireit bleibe. 

36 S. 169— 179, 37 S. 313 — 329, 38 III Bl. 662 — 667. 
Der Stände Resolution, Flensburg 3. Mai 1638. Dass der Receas 
mit Graf Gallas zu geneTell, dass es bey der Union gelassen 
werde, dass die Auskaufung der ab^etheilten Üeere nicht gestattet 

werde u. s. w. 

36 S. 179 — 186, 37 S. 329 — 339, 38 111 Bl. 667 — 671. 
Königi. und Fürstliche Replica Geben unter I. K. M. als dieses 
Jahrs regierenden Herrn IJaadzeichen und 8ecret auf dcro üaus 
zu Flensburg 4. Mai 1638. 

36 8. 187— 191 , 37 S. 340 — 346. Des Kajserl. Ober« 
commissarii Jean Zischl von der Trichten Anwerbung an J. K. M« 
an Dennemark etc. 

36 S. 191 — 198, 37 S. 346 — 358, 38 III Bl. 671 — 676. 
Der St&nde Duplica. 6. Mai 1638. 

38 III Bl. 676 — 679. Kdnigl. und Fürstliche Quadruplica. 
6« Mai 1638. 

Flensburger Landtag 1638 October. 

36 S. 199 - 201, 37 S. 358 — 361, 38 III Bl. 681. Kö- 
nigi. und Fürstliche Proposition, cröfnet Flensburg 3. Oct. 1638; 
mit (36 S. 201 — 205, 37 S. 361 - 367) Schreiben des Grafen 
Gallas an S. Kön. Maj. , Herlitz 15. Aug, 1638 , und Schreiben 
des Kaiserlichen Obercommissarii Job. Siebern, Hamburg 23. 
Sept. 1638. 

36 S. 205 — 212, 37 8. 368 —378, 38 III Bl. 681 — 686. 
Der ötände Kesuiution, Flensburg 8« Oct. 1638, betreffend die 



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77 



Erlegung voa 4 Rthlr. a Pflug und eine Deputation zum Land- 
kasten. 

36 S. 212. 213, 37 S. 378 — 380, 38 III Bl. 686. 687. 
Der Stidte Nebenerklftrung ad paas. 1. Flenabarg 8. Oet 1638. 

36 S. 214.216, 37 S. 381^383, 38 111 687. 688. 
Capita, worauf dia Deputation lu riehten bei den Landkaaten. 
Flenabura 10* Oet. 1638. 

36 S. 215 1^16, 37 S. 383—385, 38 III Bl. 688. Kdnigt 
und Füratl.* Erklftrung belangend die geanehte Deputation sum 
Landkaaten. 

36 S. 217 - 220, 37 S. 385 — 391. Kfinigl. und Fuiat^ 
liehe Replica. Flensburg 9. Oet. 1638. 

36 S. 220 — 226, 37 S. 392 — 40Q. 38 Ul £1. 703 — 707. 
Der Stände Duplica Kiensburg 10. Oet 1638. 

36 S. 226 — 228, 37 S. 402 — 404, 38 III Bl. 708. 709, 
Kdnigl. und Fürstliche Triplica. 16. Oet. 1638. 

36 S. 228 — 231, 37 S. 405 — 410, 38 III BL 709. Der 
Stände Quadruplicu. Flensburg 16 Oet. 1638. 

36 S. 232—234, 37 8. 411 — 414, 38 111 Bl. 689 690. 
Verzeichniss, was I. K. Majestät wegen des Fürstenthunis \ioi- 
■tein, sowuhl zu Unterhaltung der Soldatesque, als auch sonsten 
yerschossen, welches 1. K. Maj. mit gebührenden Zinsen aus dem 
Landkasten muss wieder bezahlt werden (51,197 Rthlr.) Flena* 
bürg 4. Oet. 1638. (Worin auch 20,600 Rthlr. die Graf Pente 
wegen dea Landet an dem Kajserlichen Hof Temnkoatet«) Extraet, 
wei I* K« HaJ« uu DIenaten dea Landea Teraehoaaen und aua dem 
Landkaaten wieder au erbeben (20,600 Rtbir.) Gluekita^ 14» 
Juni 1638. Chriatian Penti» 

36 S. 235 — 237, 37 S. 415—418, 38 HI Bl. 690—692. 
Reatanten aua denen Ffiratiieb Scbieawigaehen und Holateiniaehen 
Aenibtem und Städten au der 1636 eingewilligten Anlage (15,220 
Rthlr.). 

36 S. 237 — 240, 37 S. 418 — 421, 38 III Bl. 692 — 694. 
Restanten aua den Fürstl. Sehleawigsehen Aembtem, Stildten und 

Holstein. Marschländern in der 1637 ergangenen Unionahfilfe 
(13,298 Rthlr.) aus den Fürstlich Holsteinischen Aemtern sum 
Römerzug (8456 Rthlr.), und aus den Fürstl. Aemtern, Landschaf- 
ten und Städten zu der im jetzigen Jahre im April bewilligten 
Landesdefension (17,718 Rthlr.). 

36 S. 240 — 242, 37 S. 422 — 427, 38 III Bl. 695. 696. 
Der Stände Erklärung auf die Königlichen Restanten ( die For- 
derung von 51,197 Rthlr. und des Römerzugs}. Flensburg 6* 
Oet. 1638. 

36 S. 243 — 245, 37 S. 427 — 432, 38 III Bl. 697 — 699. 
Fürstliches Schreiben weg^n der Trittauer und Reinbecker Unter- 



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78 



thancn , die mit Durch/ üg;en und Einlagerung beschwert, Gottorf 
2. Oct 1638. Der Stunde Erklärung hierauf, Flenssburg 6. Oct. 
1638. 

3« S« 245. 240, 37 S. 432. 433 , 38 III BL 609— 702. 
Frälat^n, Ritterschaft und St&dte Bedenken wegen saruckgehalte- 
ner 3000 Rthlr. vor drei Trittmische Dörfer, 0. Oet. 1638» 

Kieler Landtag 1(>39 Januar. 

3ü S. 247— 260, 37 S. 434-456, 38 III Kl. 712 — 722. 

Concept, was denen Königl. und Fürstlichen Rüthen zum Kiel 8 
(9). J.tii. 1039 zu proponiren, und Gutachten der Königl. und 
Fürstlicljeii Küthe auf vorgesetzte Puncte, Kiel JO. Jan. 1639, 

3() S. 2C1 — 278, 37 8. 457 — 484, 38 Vol. II (beginnt an 
dieser Stelle) Bl. 1—33. Pruposition auf den 10. Jan. 1639 
angesetzten Landtag sum Kiel, und Erklärung der Landstände; 
Kiel 22. Jan. J039. 

36 S. 278 -281, 37 S. 485 — 489. Königl. und Fürstliche 
Erstreckung des Termins der Einzahlung der auf dem Kieler Land- 
tage sum Defensionswerk bewilligten Summe. 31. Jan. 1639. 

Sehleswiger Landtag 1639 April. 

30 S. 281 -324, 37 S. 489 — 557, 38 Bl. 34 — 66. Kö- 
nigl. und Fürstl. Landtagsproposition, 15. April 1639. Der Stünde 
Uesülutiuii, Schleswig 1. Mai 1039. Königlielie und Fürstliche 
Replica, Gottorf 4. Mai 1639; der Prälaten, Ritter- und Land- 
■ekaft Erklanittg, Schleswig 6. Mai 1639, cum annexo graramine 
des Frohsten xu Prets, sum Schuts der Praepositur in Entschei- 
dung der Matrimonlalsaehen. 

Kieler Landtag 1 039 0 c t o h e r, 

36 S. 325 -343, 37 8. 558 — 583, 38 Bl 60 — 72. Re- 
solution und Schluss der Stünde Prälaten Ritter- und Landschaft 
auf die Königliche und Fürstliche zum Kiel eröffnete Proposition« 
Kiel 19. Oct. 1039. — Dazu die Bemerkung: .Bis dato der Pro* 
Position in der Cammer nicht mechtig geworden*-. 

30 S. 344-347, 37 S. 584-^588. Kdnigl. und FörstK- 
«hea Mandat vom 3. Nov. 1630. 



S. H. 39. 

t 

465 Seiten folio, beginnt an dieser Stelle und ist fortan mit 

zur Vergleichung gezogen. 



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79 



KUler Landtag 1640 Mal. 

3() S. 348 -351, 37 8. 588—593, 38 Bl. 72—74, 39 . 
S. 1 — 4. Conccpt künftiger Landtagspropunition , 1. Mai J(>40, 
wegen ZaUung von 16 Rthlr. Tom Pflug und jedem 1000 Rthtr. 
und der UnionaaasiatenB. 

30 S. 352— 30^, 37 S. 694—010, 28 BI. 74 — 81, 39 S. 
6 — 22, Erklfirang der Stfinde oder Landtagaabschied. 10. Mai 
1040. 

30 S. 304—360, 37 S. 611 —014. KSnigliehes undFurtt^ 
liehea Edict wegen Zahlung der bewilligten 0 Rtblr. 20. Mai 1640« 

30 S. 366. 367, 37 S. 615. 616, 38 Bi. 81. KönlgUcbea 
Rescript an die Priörin und Conventualinnen zu Uetersen, daM 
Einheimische für Frembde mit Zusiehung des Probsten zu denen 
Präbenden loilen gelassen werden. Glüeksburg 21. Aug. 1640« 

Kieler Landtag 1640 Deeember* 

36 S. 367 — 386, 37 S. 617- 641, 38 BI. 81 — 90. 39 S. 
23 — 46. Königl. und Fürstliche Landtags - Proposition , Gottorf 
5. Deeember (October) 1640, und Landtags Resolution, Kiel 20. 
Deeember 1040. 

30 S. 380 —389, 37 S. 042 — 045. Königliehe und Pfirst- 
liehe Renovation des Ediets von 1023 de yla et itinere pnblleo 
reficlendo. Gottorf 5. Deeember 1040. (Gedruckt In Geniein- 
sehaftliehen Verordnungen S. 587). 

Kieler Landtag 1041 Juli. 

30 S. 389 — 405, 37 S. 045 - 606, 38 BI. Ol — 99, 39 S. 
61 — 64. 47 — 60. Königliche und Fürstliche Lanfltai^s - Proposi- 
tion, Gottorf 1. Majr (Juli) 1641. Der Staude Erklärung, Kiel 14. 
Juli 1641. 

Kieler Landtag 1641 August und September. 

36 S. 405—434, 37 S. 607 — 704, 38 BI. 99 — 114, 39 
S. 65 — ICD. Königliche und Fürstliche Landtags - Proposition, 
Husum 28 (23). August 1641. Der Stände . Resolution , Kiel 4. 
Sept. 1641. 

38. ßi. 114^. Königliche und Fürstliche Resolution, so 
zwar auch Gottorf 28 August 1641 datiret, der Ritterschaft erst 
20, Sept. e. a exhibiret. 

Kieler Landtag 1641 Deeember. 

36 S.. 435-472, 37 S 705 — 755, 38 BI. 115-137, 39 
S. 101 — 148. Königliche und Fürstliche Landtags - Proposition, 
nluie Datum. Der Stftnde Resolution, Kiel 8. Dee. 1641; mit 
Biüaga A. Intcrimaqultung übar ISO Umtat ainfaehen Romersug 



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80 



betragend J 28,000 BMr^ von denen 3000 RtUr. gekürzet, Harn* 
' borg 15. December 1638. Kaiserlicher Proriant-CenimiMarias Jo-, 
iMon Siebena* ^Die andern Beilagen lein nicht in der Kammer 
geJcommen^ 

Kieler Landtag 1642 Jannar. 

36 S. 473 -507, 37 S. 756 — 804, 38 Bl 139 — 162, 39 
S. 141) — 194. Königliche und Fürstliche Landtags - Proposition 
(zu der bei jetzigem Umschlags - Convcnt bewilligten Landtags- 
Conferenz), 30 (20). Dec. 1641. Der istande Resolution, Kiel 
19. Jan. 1642. Continuirte Resolution, Kiel 25. Jau. 1642. 

36 S. 508 — 553, 37 S. 804 — 864, 38 BL 162—190, 
30 S. 195 — 255. Remonstration et Salyation jurinm priinUegio- 
rmn et Contractaum in puncto eoUationis praefectoranim et dignU 
tatum Prälaten und Ritterschaft bejder Fürstenthfimer Schleswig 
Holstein, Kid 19. Jan.. 1642. Königliches Decret, Christianpries 
21. Jan. 1642. Fürstliche Rückfertigung der ansügllchen und 
unTerantwortiiehen Schrift: Remonstration und SaUation Jurium 
nebst Resenration der Ahndung und Vindieation, Gottorf 28. Jan« 
. 1642. Fürstliches Schreiben an den Herrn Landcanzler, Gottorf 
28. Jan. 1642. Des Licentiaten und Syndikus Christoph Kraut- 
hoff Supplication an Fürstl. Gnaden, 6. Febr. 1642, und seine von 
der Ritterschaft habende Bestallung. Deputirte der Priilaten Ritter« 
und Landschaft, Actum Schleswig 3. Mai 1639. Des Cantzlera 
Anthon Ton Wintersheim und Doctors Johann Adolph Kielmann 
fernerer Bericht, Gottorf 10. Febr. 1642. Prälaten wnd Ritter- 
schaft Entschuldigung und Bitte an Fürstl. Gnaden, Kiel 23« Sept. 
1642. 

36 S, 554 — 556, 37 S. 864 — 867, 38 BI. 214. 215, 39 
S. 295 297 und 299 — 301. Fürstliche gnädige Erklärung auf 
der Ritterschaft Entschuldigung, Gottorf 3. Nov. 1642. — (Vergl. 
Christüpli Krauthoff Bericht und Beweiss, welchergestalt der Durch- 
lauchtiger Hochgeborncr Fürst und Herr Herr Friedrich — durch 
falschen Bericht eigennütziger Leute sich verleiten lassen der Rit- 
terschaft - beendigten Sjrndicum — ohne Verhör — mit schänd- 
lichen Märtyr - Gruben — unschuldig zu belegen. Publiciret 
1651. 4.) 

Kieler Landtag 1642 Sept. 

36 S. 556 - 571, 37 S. 867—884, 38 Bl. 196 — 206, 39 
S. 257 — 277. Der Stände Resolution, Kiel 23. Sept. 1642, auf 
die Königliche und Fürstliche Proposition vom 10. Sept. 1642. 
,NB Diese vorgedachte Proposition ist in die Cammer nicht ge- 
liefert', 

36 S. 571 —582, 37 S. 884 - 896, 38 Bl. 207 — 214, 39 
S. 279 — 292. Königliche und Fürstliche Erinnerung auf den 



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81 



eingereichten Landtags - Rcccss, Kiel 23. Sept. Iö42, Duplicirte 
Resolution der Prälaten, Ritter- und Landschaft, Kiel 24, iSept,' 
1042. 

Kieler f/andtaj» l(>4iJ Tebruar. 

3<) S. 382— üü2, ;37 S. S!)7-910, 38 Bi. 216 — 229, 39 
S. 303 —328. Königliche uu<l fürstliche Proposition, 20. Fehr. 
1Ü43. Der Prälaten, Ritter- und Landschaft Resolution, Kiel 2. 
Mmj (Martii) 1643. Memorial Abgeordneter aui denen St&dten 
belangend die Hospitation. 

36 S. 602 — 608, 37 S. 910 027, 38 Bl. 220 — 232, 30 
S. 331 —337. Königl. und FOratliehe Proposition belangend die 
Erlegung des andern Ziels yom Römenug, Gottorf 10« Martii 
1643, Der Uolsteiniaehen Land-Stande Erklärung (ohne Datum). 

30 330. Königliches un'I Fürstliches Mandat an die Ein- 
nehmer SU Kiel, dass hiufüro loOO Rthir gegen einen Pflug zu 
rechnen; was vor dem 2, Martii frillig, nach der alten Manier ein- 
safordern, Goftorf 5. August 1643. % 

39 S. 343 — 345. Der zur Formulirung der Landes-Matricul 
Conimittirten Schreiben an K. M. und Fiirstl. Durchlaucht, Kiel 12. 
August 1643. 

Kieler Landtag 1()43 Octohcr, 
3G S. 608— «29, 27 S. 927 — 953, 38 Bl. 233 — 248, 39 
S. 347 — 37Ö. Königliche und Fürstliche Proposition, 6 (1). Oct. 
1643. Der Ritter- und LandKchnft Frklärung, Kiel 8. üct. 1643. 

39 S. 379 — 406. Oer Conimissarien zwei Relationen nn K. 
Maj. unii Fürstl. Ourchlauciit ühcr die Pflugzahl der alten Matrikel 
und den Abgang der Pflüge. Kiel Ib. und 19. OctoLter 1Ü43. 

Sclileswiger Landtag 1G45 October. 
30 S. Ü30 — 6ö7, 37 S. 953 -1002, 38 ßl. 248 — 277, 
30 S 407 — 4G5. Königliche und Fürstliche Proposition, Gottorf 

23. Oct. 1043 (1045) ( 0) dass die Contrihutiun nach eines 

Jeden Verinöoen einzurichten). Resolution der Prälaten Ritter- 
und Landschaft (ohne Datum). Königliclie uud l'ürstlichc Ueplica^ 
Gutturf 29. Oct. 1045. Der Prüiuten, Ritter- und Landschait 
Duplica (ohne Datum). 

Flensburger Landtag 1640 Januar und Februar. 

36 S. 007-075, 37 8. 1002— ION, 38 Bl. 277 — 282. 
Königliche und Fürstliche Proposition vum 30. Jan. 1040. 

,7) ob nicht im Fürsieolhum Schleswig eine Capilaiion auf das Dienst- 
yfM aosttlegeo, iogesehen im Reich Dennemark dergleieheo denen Dienste 
bothen bereits imponiret, im Fürsienihum HoUiein aber «esen besorgen- 
der Ausweichung in benachbarte Güter etwa nicht dermassen practtcable 
Bein möchic 

Bm^€m, Kieler UsodschriOeD. 6 



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36 8. ^5-700« 37 S. 1012—1047 , 38 BL 282—300» 
Der Prälaten Ritteriehaft und StSdte Re«oliitien ( ohne Datum)» 
Kdnigl. und Ffirttliehe repliea, Flensburg 5. Febr. 164& Der 
Stande dupUea, .Flensburg 6. Febr. 1646. 

Rendsburger Landtag 1646 October. 

30 S. 700 — 704, 37 S. 1047—1055, 38 BI. 301—307. 
Königliche und Fürstliche IVopositiun , Rendsburg 12« OcU 16469 
Revision der Landesniatrikel etc. betreffend. 

36 S. 705 — 744, 37 S. 1056 - 1139, 38 Bl. 307 — 338. 
Der Stände Erklärung. Königl. und Fürstliche replica. Der 
Stände Resülution oder Duplicn. Königl. und Fürstliche triplica, 
Rendsburg 28. Oct« l646. Der Stünde endliche Erklärung oder 
quadruplica, 

S. JET. 86 und 89 VoL IV. S. H. 88 VoL II BL 889 ff. 

Scbleiwiger Landtag 1647 ApriL 

36 S. 1~24, 37 S. 1 — 42, 38 Bl. 339 — 354. König- 
liche und Fürstliche Proposition, Gottorf 6. April 1647. Hoch- 
lürstliches Interinisschreiben , Gottorf 8. April l647 (was denen 
proponendis noch zu annectiren). Königliche und Füntliche aur 
Propositiun gehörige Erinnerung, Gottorf — Aprä 1647. Prälaten 
Ritterichaft und Städte Erklftmng» Schteiwig 9. April 1647. Noth- 
durft der Stadt Itsehoe ad Htinm caput der Landtage - Propusition 
TORI 8. April 1647 (betreffend die Stoerbrüeke bei Brettenburg), 
und Nothdurft der Stadt Itaehoe auf daa vtfn dem Verbitter ange- 
fahrte gravamen in puncto eommerciomm und anderer bikrgerHcher 
Nahrung, 

Kieler Landtag 1648 Januar. 

36 S. 24 — 46, 37 S 42-80, 38 Bl 355 — 371. Königl. 
und Fürstliche Proposition, Kiehl (Flenssburg) 3 (31). Dec. l647 
(16 18). Der Stände Resolution, Kiehl 20. Jan. 1649 (1648). 
Anzeige auf die Erklärung der Stände, Kiel 22. Jan. 164S. ,Da8i 
löbliche Stände, ao niehrentheiU aufgebrochen, yor dem nechiten 
Landtag ihre Meinung einiehidcen^ (»Die ezplicirte Eriderung lat 
nicht eingekommen«.) 

*Ren dsl)urger Landtag 1648 May. 

36 S. 47 -73, 37 S. 83- 136, 38 Bl. 372 - 402. Hoch- 
Printzlichc und Fürstliche Proposition, i^ehalten auf dem Landtage 
zu Rendsburg niense Majo i6-k6. Der Utende ErkleruDg, Rcndes- 
bUrg 31. May |648. 

Flenaburger Landtag 1648 September. 

a6 S* 73—75, 37 S» 137—142. Kdnigiidies und Föm- 



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t 

83 



liches Ausschreibungs-Patent wegen der Erbhuldigung Friederici III. 
Copenhagen 25. Juli 1648. 

36 S. 76—120, 37 S. 143-250, 38 BI. 403 — 435. Kö- 
nigliehe und Fürttiiehe Proposttion wegen der Huldigung nach 
Chriitiani IV tödtlichem liintritt, gehalten Flensburg 28. Sept. 
1648« Der Stftnde Resolution, Flenssburg 29. Sept. 1648, mit 
Anl. A. Sehreiben der Stadt Lübeek an Bürgermeister und Rath 
lu Wilster, 16. Jan. 1639, wegen Zoll und Licenten; B und C. 
Zwei Memorialen der Städte Schleswigs und Holsteins, producirt 
30. Sept. 1648, wegen der bfirgeriichett Nahrung. König], und 
Hochfurstliche Repiica, Flensburg 30. Oct. 1648. Der Stande 
Duplica, Flenssburg 3. Oct. 1648. Konigl. nnd Fürstliche tripUca 
und finalis resolutio, Flenssburg 4. Oct. 1648. 

36 S. 120—122, 37 S. 251—255, 38 Bl. 435a. b. Was 
bey der Huldigung Friederici III, Königs in Dennemark, Hertiogs 
SU Schleswig Holstein, vorgegangen. 

36 S. 123. 124, 37 S. 256 — 258. Königliches und Fürst- 
liches Patent wegen des Rossdienstes, Cottorf l7. Dec. 1648. 
,Dass ein Jeder seine Hitterpferde Umschlag mit nach Kiel bringe^. 

Kieler Landtag 1649 Januar. 

ae S. 124-127, 57 259—267, 38 Bl 436. 437. Kd- 
olgl. und Fürstliche Proposition den Holsteinischen Ständen bei ' 
Jetziger UniRchlagft-Oceasion gemacht, Gottorf 15 (l6). Jan 1649* 
(,Uff diese Proposition hat. der Landt-Cantzler geschrieben: die 
Resolution ist mir nicht sukommenS) 

Sehleawiger Landtag 1649 Märs. 

36 S. 127 — 142, 37 S. 267-306, 38 Bl. 437 — 447. 
Königliche und Fürstliche Proposition, Gottorf 2. Martii 1649. 
Des Landtags Erklerang, Sehleswig 11. Martii l649« 

36 S. 142-144, 37 S. 306 - 312, 38 Bl. 447. 448. Un- 
lerthftniges Suchen und Bitten der Landstände wegen Erledigung 
der bei der Huldigung übergcbenen grayamina. 

Schleswiger Landtag 1649 Mai. 

36 S. 145 — 150 , 37 S. 312 — 327, 38 Hl. 449-^i52. 
Königliche und Fürstliche Proposition, Gottorf 12. Mai 1649; nebst 
Anhang, Gottorf 22. Mai 1649-) i^i'^'I ferncrenL Anhang. 

36 S. 150—156, 37 S. 327 — 344, 38 Bl. 452—457. 
Supplication an den Durchlauchtigsten Fürsten Friedrich, Schles- 
wig 23. Mai 1649, Zölle, Accisen und Licente ali/.uwenden etc. 
Antwort dero Hochfürstlichen Durchlaucht, Gottorf 24. Mni 1649* 

36 S. 156 — 178, 'd1 S. 344— 400 , 38 Bl. 457-472. 
Der . Stande Resolution, Schleswig 26. Mai l649; niit AnU A. 
wegen ^der Demolirung von Christianpries (,Ist nicht mit in die 

' ^ 6* . • 



* 

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Csnuer geliefert^) ; B. Sttppli«ad«ii msgca Rt«mp«tinuig der eat* 
wichenen Unterchanen; C, Bitte der Wittwe Ann» Ruielnr, Be* 
sitierin ron Olpenits, Selileivig 24 (4). Mai 1649« An den Herm 
Stadthalter, AoibtUnte, Ritter- und Landaehaft, betreffend die 
Fiieherei in der Schlej» 

Flenaburger Landtag 1649 Oetoben 

36 S. 178 — 224, 37 S. 400-509, 38 Bl. 472 -505. 
Königliche und Fürstliche Proposition, Fleiisshur^ 11. Oct. i6-kd. 
Der Stande Exeulpation und Entiebaldigung wegen dei eratett 
Puneta der Propusition, data die Zölle und Lieenten nicht absn« 
achaffen, Flensaburg I2. Dec. (Oet.) l€49. Der Stende Erkle. 
rang uff die noch übrigen puneta proposirionia, Frewieinateuer Er- 
höhung, Restringirang der UmBchlagsgerechtigkeit, Aaaiatenx dea 
Könige toq Engeiland etc., Flensburg 13. Oct. 1649* Königliche 
und Fflritlidie Replica, Flenssburg l6« Oct 1649. Der Stfinde 
Duplica, Flenssburg 22. Oct. 1649; mit Memorial der Stadt Renda- 
bürg, dasa ihr 1646 die Liceuten erlassen, und Bitte der Stadt 
Kiel, praesentirt beim Landtag au Flensburg 12. Oct« 1649« daaa 
Christianpries deniolirt werde ^ wie 1646 beachlosaeu und woau 
5 Reichsorth bewilligt. 

Rendaburger Landtag 1649 Norember. 

36 S. 224 - 258, 37 8. 509- 588 , 38 Bl. 505— 530. 
Königliche und FOratliche Propoittion, Flenasburg 12. Nor. 1649* 
Der Stände Resolution, Rendeaburg 29* Nor. lä9* Königl. und 
Füratliche Replica, Rendeaburg 30. Nor. 1649, mit Anhang rom 1 1. 
Dec. 1649. Oer Stinde Dupliea, Rendeaburg 1. Dee. l649 »dasa die 
Stödte, als ungezweifelt Mitglieder und Genossen dieaer Füratenthfimber 
gemeiner Privilegien, nicht mögen getrennt werden, daas gegen einen 
rersichernden Revers Stände vor die Zölle und Accisen lORthlr.i Pflug 
geben wollen u. s. w.^ Königlicher und Fürstlicher Revers, Flensa- 
burg 12. Nov. 1649, wegen der Zölle und Lieenten und wegen 
der Beaetaung der Aemter mit Eingebornen rom Adel. 

Kieler Landtag 1650 Januar. 

36 S. 258—273, 37 S. 589-620, 38 BI. 530- 54a 
Königliche und Fürstliche Propoaition, Gl&ckstadt 12. Jan. 1650. 
Der 5tönde Erklärung, Kiel 22. Jan. 1650 (^ie angeregten Bej- 
lagen und die hieraunolgende replica aejn nicht in die Cammer 
geliefert'). Der Stände Dupliea, Kiehl 24, Jan. 1650. 

Rendsburger Landtag 1650 Juni. 

36 S. 273 — 293, 37 S. 621 —665, 38 Hl. 541 — 554. 
Königliche und Fürstliche Propusition, 17. Juni 1650. Der Stände 
Erklärung, Rendsburg 20. Juli 1660. Der Stunde Dupliea, Ren- 
deaburg 21. JuU 1650. 



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96 



it«if4«^ttrg«r Landtag 1650 September. 
d6 293^296, 37 S. 666—671. Cotivakationspatent 
snni Landtage 13. Sept. 1650 ia Readiburg 8 Uhr Vormittagt 
im RallihaiMe a« enehcinen. Glfidutadt 1« Aug. 1650. 

36 S. 296 — 323 , 37 S. 671—732, 38 Bl. 555 — 572. 
Königliche und Färstliche Proposition, Glückstndt 20. August (13. 
Sept.) 1650. Der Stände Resolution, Rendesburg 14. Sept. 1650. 
Königliche und Fürstliche Replica, Rendesburg 15. Sept. 1650, 
Der Stunde Duplica, Reudesburg 15. Sept. 1650. Schreiben Ihro 
K, Majestät und Fürstl. Durchlaucht an die Städte Lübeck und 
Hamburg, Gottorf 19. Oct. l650, ,da8s zur gemeinnützig:en Wulf- 
reinigung die Städte auch in ihrem Distriete zur näher zu be« 
ftimmenden Zeit eine Wulifjagt effectuiren'. 

36 S. 323 — 329, 37 S. 733 — 747. Königliche und Herzog, 
iiche Intimation wegen Reparirung der Wege, Veranstaltung der 
Wolfsjagd und Abtragung des letzten Termins des Donativs, Got- 
torf 25. Sept. 1650. (Gedruckt in Gemeinschaftlichen Verordnun- 
gen S. 637). König!, und Herzogliche Intimation wegen der Fräu- 
lein-Steuer, Güttorf lO. Oct. 1650. 

Schleswiger Landtag 1650 December. 

36 S. 329 — 331, 37 S. 747 — 751. Convocations - Patent 
sich am 12. Dec. zum Landtage in Schleswig eiozuünden. Got* 
torf 17. Oct. 1650. 

36 S. 331 — 355, 37 S. 751—813, 38 Bl. 572-589. 
Königliche und Fürstliche Landtags - Proposition, Grottorf 8. Nov. 
1650. Der Stände Reielution, Schlesswig 14. Dec. 1650. Kd« 
nigliehe and Ffintliehe Replica, Ctottorf 15. Dee. 1650. Der 
Stftnde Dapliea, Sehlesiwig 15. Dec. 1650. 

Kieler Landtag 1651 Januar. 
36 S. 356. 357, 37 S. 814 — 818. Königliches und Fürst- 
liches Conrocations-Patent zum 16. Jan. 1651 in Kiel zum Land- 
tage zu erscheinen. Gottorf 17(?) Jan. 1651. 

36 S. 357 — 370, S. 8 1 8 — 852, 38 Bl. 590 —607. König- 
lidter und F&rstlieher Vortrag oder Proposition, 14. Jap. I65i. 
Der Stftode Resolntion, Kiel 17. las. 165!» Dea Durehlauehtig- 
■ten Fürsten ah dieaea Jabra Führender Regierung loeo repUeaa 
' > ertlnnlter Beeeheid, Kiel 22. Jan. 1651. 

Schleswiger Landtag 1651 Juni. 

36 S. 370 — 372, 37 S. 852 — 856. Convocations-Pataät 
am 10. Jvni 1651 in SeUeawig zum Landtage zu erseheinen. 

36 S. 372—403, 37 S. 856 — 926 , 38 BL 607— 626 e. 
KMj^dw und Ffinitiebe PropoiiHon, Geltorf 10. Juni 1651« 
Dar Stimia Ratoliitims ScUeatwig 12. luni 165t. Kdnigliebe und 
Fftnttiehe Repliea, Gottorf 13, Juni l651f Der Stände Duplaea, 



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ScMesswig 14. Juni 1651. Anbmg w d«r DupKcft: Prot«stotiim 

der Städte in Betreff der Exekution der Rettmten, Schleswig 14. 
Juni Nachmittags um 5 Uhren 165t. Martin Bockel d^r Ritteiv 
und I.andschaft Sj^ndictti. Der Königlichen, Furttliohen und ans 
Mittel der Land-Stunde sur General-Abrechnung deputirten Com- 
miiiarien Designation der nach gemachtem Friedens-Schluss zwi- 
schen Dennemark und Schweden zu Defension der Fürstenthünicr 
Schleswig-Holstein bewilligten fseit 1646) bis dato ausgeschriebe- 
nen Contributionea (405,072 Rthir. 8 /?)• . Actum Kiel 24. Martii 
1651. 

36 S. 403 — 407, 37 S. 9i7 — 933. Königliche und Fürst- 
liche Intiniation wegen Abführung der auf jüngstem Schleswigschcn 
Landtage zu Unterhaltung der übrigen Defensions - Völcker bewil- 
ligten i lithlr. , inigleichen 1 Mk. zu Contentirung des Genera! 
Lieutenants Bauer, wie auch 1 Kthlr. zu der Franckenthalischen 
evacuation und 1 Rthlr. 16 ß Donativ - Gelder, Glückstadt 25. 
Nov. 1651. 

36 407—409, 37 S. 934—937. Königliehe und FiirtK 
Hebe fntimation wegen Einbringung der Rettanten, 6. Mtrtit 1652« 

Schleswiger Landtag 165 1 September. 

36 S. 400— 37 S. 937— 967, 38 Bl. 627 — 639. 
Königliche und Fürstliche Laudtagt-Proposition, Guttorf 26. Sept. 
1651. 

,5) Demnach au(T I. K. M. und Ftirsti. Durchl. Verantwortung Johannis 
Meyern ^cgcn seiner gehabten Bemühung über Verfertigung dieser Fürsten- 
thnmb Land-Carten anss den Emblem und Stedttti von Jebder Hneff IS ß 
Lüb. zugovendct, — gesuchen I. K. M. und F. D. die Mlalen und die 
von der N()ble5;<;e <tich auch zu Abrichtuog selbiger 12 ß von jedem Pflug 
— nicht wollen dirriciillirrn/ 

Der Stende Resolution, Schleswig 29. Sept. 1651. 

Flensburger Landtag 165 2 Juni. 

36 S. 422 — 460, 37 S. 967 — 1057, 38 Bl. 640—665. 
Königliche und Fürstliche Proposition, Flenssburg 8. Juni 1652. 
Der Stende Resolution, Flenssburg 12- Juni 1652. Königliche 
und Fürstliche Replica , f lenssburg 13. Juni 1652. Der Stende 
Duplica, Flenssburg 14. Juni 1652. Königliche uuil Fürstliche 
Triplica, Flenssburg 15. Juni 1652. 

38 Bl. 665 — 667. Quadruplica oder Supplication der Sehl. 
Holateiniicben Rittmebuft Tnn K. v* Ahlefeldt^ Cup. y. Bueb» 
waldt, Claus Qnäblen, Hinrieb Biobme, Fr. t. Ablefeldl. («Weil 
Prälaten und Ritteraebaft aUbereiti gestern abgereiuet, habe kein 
Sobluss gefasst werden können^). 

36 460—464, 37 S. 1067—1064, 38 BL 667—669. 
Quadrupliea der Sebleswig-Uolsteiniseben Stadt«, Flenssburg 16« 
Juni 1659, 



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yWeü die Stedie noch sembtlich beysamineOy haben sie ihre Schuldig- 
keit erachtet (jedoch ohne einige Absonderung von denen übrigen löb- 
lichen Stenden, de quo solemnissirne et saepius iterando proiesiaü sunt) 
ihre Erklerung ad singala capita zu eröffnend 

Fleneborger Landtag 1662 Juli. 

36 S. 464 — 467, 37 S. 1064—1073. Kdnigl. und Ffim- 
liehet Conrokatlont-Patenl 13* JoU com Landtage in Flensburg, 
GlüeksUdt 24. Juni 1652. 

,— Wir haben mit nicht geringer Befremdung, Displicentz nnd Un- 
wiilen erlkhren müssen, dass theils einer der Prälaten und von der Ritter- 
schaft, ohnerachtet vvir öflTentlich ausblasen und ankündigen lassen , dass 
Niemand von denen anwesenden Ständen , ehe unsere Triplic auch über- 
geben und darüber detiberirt, von Flensburg abziehen solle^ dennoch ohne 
unser Vorwissen hinweg gcreyset — 

36 S. 467—500, 37 S. 1073 — 1152,' 38 Bl. 670 — 692. 
Königliche uiul lürstliche Landtags- Proposition, Fiensshurg 14. 
Juli 1652. Der Stende Resolution, Flettsshurg 15. Juli 1652. 
Königliche und Fürstliche replica, Fleussburg 17. Juli 1652. Der 
St&nde Duplica, Flensaburg 18. Juli 1652: mit Concept Königli- 
eher und Füratlieher Quitnng nnd Reyersalien über das Donatio 
(200,000 Rthlr.) der Ritterschaft, und mit Bittschrift der gesammten 
Sehletwig-Holateinisehen Stfidte Abgeordneten in puncto commercio- 
mm, daran Anlage A : Extract Königl« und Fürstlicher in offenen 
Trnek nnsgdaasener Constitutionis Tom 4. luny 1623. 

36 S. 500—506, 37 1152—1166, 38 Bl. 693—697. 
Supplieation pro Bürgermeister nnd Rath der Stadt Haderaleben, 
betreffend die Verhöhung der Pflugzahl selbiger abgebrandten 
Stade lur Manutenhrung der anliegenden sehnjahrigen Concession 
auf 50 Pflog«, mit König Friedriehs III Coneession, auf usque ad 
a. 1660 fttiSsig Pfluge ron der abgebrandten Stadt Uaderaleben 
die Landes-onera abzutragen, Fiensshurg 18. Oct 1649, an die 
nur gemeinen Landes-Anlage Deputirten. (Diese undatirte Haderi- 
lebener Supplieation gehört nur DnpUlf der Stände, Flenssbtti)g 
Tom 18. Juli 1652.) 

Kieler Landtag 1653 Januar. 

36 S. 506 — 542, 37 S. 1166— 1242, 38 B\, 698 — 719. 
Königliche und Fürstliche Landtags-Proposition, Gottorf — Januar 
1653. Der Stende Resolution, Kiel 26 Jan. 1653 Königliche 
und Fürstliche Replica, Kiel 29. Jan. 1653» Der Stunde duplica, 
Kiehl 30. Jan. 1653. 

Kieler Landtag 1653 Juni. 

36 S. 543—573, 37 S. I<i43— 1321, 38 Bl. 720—736. 
Königliche und FftrstUehe Landtags-Proposition, 7. Junjr 1653. 



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88 



D«r ^Stände Kesulution, Kiehl 10. Juny 1653. KönigUche und 
Fürstliche Rcplica, 10. Juny 1653. Der Stände Duplica, Kiel 11. 
Juny 1653 ; mit An!. A. Kay von Ahlefcidts unumgiinglicbc Er- 
inncrungsalizeig und Hitlc an sämmtliche löbliche Stände heytler 
Färstenthümer Schleswig Holstein, 30,000 Kthlr., welche 1645 in 
Hamburg geliehen, wieder zu erstatten. 

36 S. 573 — 583, 37 S. i^'ü — 1344 , 38 BI. 736 — 741. 
Im Septeniber 1663 eingesandte Bittschrift der im I'i'irstenthumb 
Schleswig Eingesessenen von der Ritterschaft und Städte. 

, Haben auss dehnen (iircnllicht'n patcntis nicht ohne soudcrl);iliie He- 
trübniss erspühret, dass unsere bcy negst gchallcncm Landtage beschehene 
obfata nicht allein mit Königlicher und Förstlieher DisplicenU angesehen, 
besondern auch als eine wider alles Herkommen — ni Srgerllcher conse* 
qnentz au.ssschla?;endc Separation und Absonderung vollen aufigenommen 
werden. Zuvorderst erinnern wir uns der vor Alters zwischen beider Für- 
stcnlhumbcn Scbies>vig llollstein eingerührten nahen V'erwandlauss und, 
sonderbahren correspondcnU — dieweil nun die von dehnen Uolisteinischen 
Ständen Jüngst bewilligten 8 Riblr. aäss einem Niederslehsiseben Creys- 
schiusse herfliesscn — ; so ist ttnss hochbedenklieh gefeUen, gleichsanib 
extra limitcs zu schreiten*. 

Königliche und Fürstliche Resolution« Gottorf 24. Sept. 1653. 

Flensburg er Landtag 1654 April. 

36 S. 584 — 59-2, 37 S. 1345 — 1389, 38 BI. 74'i— 746. 
Königliche und Fürstliche Landtags-Proposition, gehalten zu Flenss- 
burg 5. Sept. (6. April) 1654, Olücksburg 'iü. .Martii 1654. ,1) 
die Lnion zu rcnoviren'. — ,7) dass bei den adelichen cuncursi- 
bus die Frauen wegen der paraphernaiia , so nicht mehr vorhan- 
den, keine Priorität geniessen sollen : 8) zu erwegen , ob eine 
Closter-JungtVau , so sich nachgchcnds verheirathet, über ihre ali- 
menta ihre doteni, wie die in weltlichem Stande lebende Schwe- 
stern fodern könne'. (Ein Extract dieser Proposition ist gedruckt 
io Gemeinschafitlielien Verordnungen S. 662). 

36 8.592—604.605^608, S7 S. 1389— 1423, 1425--1433, 
38 BI. 746—754. Der St&nde Resolution, Fleusshurg 7. April 1654; 
mit Bitte Hinriehs von Wulframstorf su Lundsgaarde an die su 
Flensburg anwesende Schleswig -Holsteinische Statthalter, Crrafen 
nnd Ritterschaft wegen der durch Hertsog Phiiippum gestörten 
Jagtgerechtigkeit. (£in Extract dieser Resolution ist gedruckt in 
Gemeinschaftlichen Verordnungen S. 664). 

36 S. 604. 605, 37 S. 1423. 1424, 38 BI. 755. Prälaten 
und Ritterschaft Beschwerung wider das Cluster Itzehoe die Hospi- 
tationsgclder und die deshalb vom Closter ausgewirkten mandata 
betretend. Diese Beschwerung ist unterzeichnet Ton mehreren 
Mitgliedern der 1654 ernannten Lii^uidations-Deputation. 

36 S. 608 — 619, 37 S. 1434— 1464t 38 75& — 7ö9b. 



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KonigliclHk iM fütttljdic anderweitige PbopmMdii M contiMitceii. 
lUm. launii»^ %n Fhanibmtg^ Flenuittrg 30. April i6ö4. 

.D«ss zur Prolongining der 1533 ltfllf|irichtetcn, I .)93 emt'iedQftflBi 1629 

erfrischten, IG.Ji und lü-13 mit einem aufimenlo, jcilocli aber, so viel sol- 
rhes letztes aiiiinicntum belanget. ulT f^ov. isse Jahre erstreckten Union 
Etzliche aus Prälaten, Ritterschaft und Städten dcputiri werden, um sich 
n Coldtogea ni eimm gewissen cerminQfn einzufinden'. 

Neben -Proposition^ Flenssburg 1. Mai 1654. 

,Dcmnach in der Union de a. 1688 enthalten, obwohl dieselbe ewig 

während, dennoch bei Veränderung der Rcfrierung soll rennvlrt werden — 
dass die Stände Jemand aus ihrem Mittel deputiren, so dieselbe bei jetzl- 
wäbreodem Landtage auch subscribirc und \ersicgele, und dass aus den Uol- 
sfeinischen EtzUcbe verordnet werden, deneu von den Land-Cantzlem in 
der Enge anzubringen'. 

(Ein Extract der anderweitigen Proposition ist gedruckt in 
Gemeinschaftlichen Verordnungen S. 695). 

36 S. 619 -634, 37 S. 1464— 1509, 38 Bi. 760 — 767. 
Der Stände anderweite Resolution, Flenssburg 3. Mai 1654. 

,T)ass wir von filtern Unionen de annis 1533 und IG23 und deren 
Perpetuität nichts abzubrechen — «;o \iel jibor die in projujsitione berührte 
selbiger unionum exlensiones de annis 1634 und 1643 betrifft — dass diese 
als eine wichtige schwere — Sache nicht zu prKcipitiren. — Die aus den 
Holsteinischen Ständen haben zu denjenigen, >)^ns ihnen von den Herrn 
Land - CaritzltM" in der Enge erölTnet, eine sonderli« he Erklänmg verfasst, 
welche sie verschhtssen überreichen fverdcn — . Honsien bat auch der 
Herr Verbitter des Closlers Itzehoe rürgelragen, welcher gcstuldi es sich 
ansehen lassen, ob wollte das Closter ans Königliche ^btgericbt gezo- 
'gen, demselben Icelne appellationes an das Landlgericht verstatlet werden 

wollen j so haben wir mit difser intercession angedeuteter massen 

einkonimen wollen. — Auch hat peinelter Verhiftor zu erkennen «eben, 
wie die cingci)iarrte Stadt Itzehoe sich zu Miiabstaiiung etziicher l^riesler« 
Bipansen nicht verstehen wollte, desslUls das HolTgericht wider Gewohn- 
heit hiesiger Försteuthiimber ein demCIostar widriges Urtheil gesprochen — 
wehre seine IJiite, E. K. M. wolle ein wohlehrwürtiges Closter specialiter 
in hoc passu bei dem benelicio ai)pellationis schützen — . Als ober der 
Stadt Itzehoe Deputirte solchem clösterlichen Anbringen widersprochen, so 
ist deren in SchrilTtfln abgefasste Notturffl sub Sign, o hiebey gefugt^ 

36 S. 634 — 636, 37 S. 1510 — 1516, 38 BI. 767. 766. 
Nottnrft niemoriale seu contradtctio et petitio juneta erentnall pro* 
tiBttitiene et resen'atione der Stadt bzehoe eontra des adeliehen 
Cloiten Verbitter daselbst. 

jSintemahlen dieselben sich viel eher des Himmels Falss vermuthet, 
als dass dcrgleirhen impelillon von dem H. Verbitler ad arripiendam ap- 
pellationcm >on Ihrer Kön. Maj. llollstein. judicio superiori wider die 
Stadt ItMioe* sollte anhero ad locum incompetentem gezogen , and das 
MoUst. Ober-Amt-Gericht — beschuldiget — 

36 5. 636-639, 37 1516—1523, 38 BI. 768. 769. 
Der Stände des Fürptenthunis Schleswig suj^Uc an Königl. Maj. 
und Fürstl. Durchlaucht, Flenssburg 5. Mai 1654 ,dat die Anlage 
von 4 Rthlr,| so nie gcwiUiget^ erlai^en w^rdeS 



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S6 S. €45, 37 S. 1523 — 15)3. Königl. m4 Faftt- 

liehe Intimation an die Holstetnffclimi Stände und Einwohner wegen 
Einbringung iS ß M Abstattung der Fechtischen Evacuationf- 

Gelder, 20 /? zu gemeiner Holsteinischen Fürstenthumb Nuthwen- 
digkeit, an beide Fürstenthünier , die det Landes advocati salarti 
halber schttidigen Rückstände su sablen — . Flenstburg iOi. Aiajr 
1654. 

36 S. 643— G45, W S. 1534— 1539. Königliche und Fürst- 
liche Intiniation (an die Stände Hullsteins) Megen Einbringung des 
I. Kaiserlichen Majestät bewilligten 100 Monat Römer-Zugs. Gut* 
torf 2. Oct. 1654. 

36 S. 645. 646, 37 S. 1539— 1542, 38 Bl. 769 und 769 «. 
Königl. und Fürstlicher Revers, dass das 1645 von Prälaten und 
Ritterschaft beuiiligte in 6 Jahren zu zahlende Donativum von 
200,000 Rthlr. den Privilegien unnachtheylig. Rendsburg 15. Juli 
1652. (Das Concept des Reverse^ oder der Quitung, oben in den 
Flensburger Landtags- Acten 1652 Juli enthalten, ist abweichend.) 

Kieler Landtag 1 6 5 5 April. 

36 S. 646 — 680, 37 S. 1543— 1638, 38 ßl. 769«— 786. 
Königliche und Fürstliche Landtags - Proposition, Gutturf — April 
1655. Der Stände Resolution, Kiehl 28. April 1655. Königliche 
und Fürstliche Replica, Kiehl 20 (30). April 1655. Supplic der 
noch in geringer Anzahl anwesenden Stünde von der Ritterschaft 
und Städten, Kiehl 30. April 1655. 

36 S. 680 — 683, 37 S. 1638 — 1646. Königliche und Fürst- 
liehe Intimation, in welcher die Einbringung der auf Martini die- 
" ses und Ostern künftigen Jahres bewilligten 4 Rthlr. auf den 9. 
10. und 11. Juli und Martini bejde dieses Jahrs anüdpiret wor- 
den, (dass 2 Rthlr. im Juli und die übrigen 2 Rthlr. Martini 1655 
SU sahlen), Gottorf 4. Juni 1655. 

36 S. 683—686, 37 S. 1646 — 1654. Königliehe und 
FQrstliehe nochmalige Intimation wegen Erlegung des in 3 Termi- 
nen stt beiahlen bewilligten 100 Monath Rdmer-Zugs. Gottoif 
14. Sept. 1655. 

36 S. 686. 687, 37 S. 1654 — 1657, 38 BL 786t. Extract 
aus dem Reieluabschiede, so 1654 12. Mai Regenspurg publiciret; ' 
aus dem Cre/ss - Abschiede , 1654 4. Deeember lu Braunsehweig 
pubiicirt, / 

Rendsburger Landtag 1656 April und Mal. 

36 S. 687 — 711, 37 S. 1657 — 1725, 38 Bl. 787 — 8001. 
KönigUehe und Fürstliche Landtags -Proposition, Copenhagen 9. 
April 1656. Der Stünde Resolution, Rendesburg 30. April 1656. 
Königl. und Fürstliche Replica, Rendesburg 24 (2). Mal 1656» 
- Der Stünde Dnplioa, Rendesburg 3. Mai 1656. 



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8« 8. 711 — 716, $7 8. 1795-^1745. Xte^üdM mni 
Fnntlieh« Intimatimi wegen Einbringung aller Rettentea der den 
GUiitar PreeM beim Landgeriehc soerknnnten und bewilligten 1 
Rllilr. 6 ft Hoepkationigelder und su Unterhiitiing der 8old«tei|ne 

bewilligten 4 Rthlr.» Ginckstadt 8. Mai 16d6* Kfinigliebe vnd 
Fürstliche Intination wegen der Reitanten von 1636 — 1643, dasi 
jeder, Welcber Ton den GenernU Kriegs -Commissarien Quittungen 
erhalten, dieselben bei dem Landgerichts-Notario Martin Kuhlblatten 
einbringe, Giuckstadt 16* iuni 1656. Königliehe md Fürstliche 
Intiniation wegen Einbringung 12 ß vom Pflug zu Ergensung der 
Fechtischen evacuation und Abtragung der auf der Liquidation!« 
Comoiission aufgegangenen Kosten, Giückstadt 16. hnn 1656. 

36 S. 719 — 37 S. 1745 — 1754, 38 Iii. 800« — 
800 c. Suppitcatioii nn Königliche Majestät und Hüchfi'irstiiche 
Durchlaucht pro derer von der Ritterschaft hey jüngstgehalteneni 
Landtage zu Kendesburg Anmutliung, 12. Oct. 1656: um Gestat- 
tung und consensus, dass die Ritterschaft nechsten Umschlag mit 
einander hetajjen und de modo ac reniediu reden möchten, wie die 
Ritterschuit zu einer grössern Frequentz bei künftigen Landtagen 
möge zusammen zu bringen sein. 

36 S. 722. 723, 37 S. 1755 — 1758, 38 Bl. «OOd. Con- 
senrat regio -dueaiia wegen Haltung einea Convenfs« Gotlorf 13» 
Nov. 1656. (Gedruekt in Gemeinaelwftlichen Verordnungen S, 678). 

36 S. 723. 724» 37 S. 1758^1761, 38 Bl. 800 e. Infi« 
Mation des absonderliehen Conventt der Ritterschaft den 18. Jan. 
16&7 aum Kiel von der Cantzel öfTentlich abgelesen« Gottorf 16. 
Jan. 1657« ,Das8 alle und jede anjetzu in Kiel anwesende Pra« 
laten und aus Ritterschaft 19. Jan,. Morgens 8 Uhr sich auf dem ' 
Rathhause einzuHnden\ 

36 S. 725 — 730, 37 8. 1762— 1778, 38 Bl. 801-804. 
Freywülige Convention und Beliebung der Ritterschaft wegen fleis- 
•iiger Besiiclning der Landtage, Kiehl 21. Jan. 1659. (Gedruckt 
in Gemeinschaftlichen Verordnungen »S. 679). 

36 S. 730. 731, 37 S. 1778— 1781, 38 Bl. 804. Schreiben 
von i'rülaten und Ritterschaft an K. M, und Hochfürstliche DurchL 
cur Mittheilung der Convention und Beliebung. 
• Flensburger Landtag 1657 März. 

36 S. 731 —754, 37 8. 1782— 1848, 38 Bl. 804 — 818. 
Königliche und Fürstliche Proposition, Flenbsburg 16 (12). Martü 
1657. Der Stände Resolution, Flenssburg 18. Martii 1657. K8- 
nigliche und FQratliehe Replica« Fleniaburg 19. Martii 1667. Der 
Stände Dupiica, Flensburg 20. MarlÜ 1657. Kdnigliehe und FOrst- 
liehe Tripliea, Flenaaburg 21. MarHi 1657. , Diese Triplie hat 
der Land-Cantaler den 21* UntU 1651 Naehmittags denen nodi 



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MweMnta SUndfla «Ibergebin und kidat QuadnipliMi tefi^ an« 

36 8. 754, 37 8. tS49,.3S Bl. 818. 8t9. PmMW, flo de* 
MS Srlnilcii mfindlicli rmiitrageii w^gtn 4c« In der DapHea ni* 
li«ae loeonutt •olnlionit Angeföhrteo» 

36 S. 755 — 757, 37 S. 1850— 1855. Notüication Amt 
Herzogin Maria Eiisabeth au die löblichen Stünde, das« Hertsog 
Friederich gestern Todes verblichen, item Anstellung des GeUkita 
and EiatteUuog aller Muti^aen, Tönning II. Augatt 1659* 

S. U. 36 und 37 Vol. V\ Dazu: 
S. H. 40. 

enthält 614 Seiten follo. 

36 und 37 S. 1. 2. Königliche Intimatiim wegen £inbrlii<* 
gung 3 Rthir« monatlieh la Unterhaltung der Miliee, Gliiekatadt 
1. Sept. 1660. 

Schleswiger Landtag 166 1 Januar. 

36. 37 S. 2. 3. Königliches und Herzogliches Conrocations- 
Patent, Gottorf 16. Dec. 1660 ,am 24. Jan. 1661 in Schleswig 
zu erscheinen sur Fürstlichen FuneraUDeductiun und Huldigungs- 
Soiennität^. 

36. 37 S. 3 — 33, 40 S. i — 30. Königliche und Fürstliche 
Landtagfl-Propoiition, Gottorf 24. Jan. 1661. Der Stftnde Reso- 
lution und graramina, Schleswig 26. Jan« 1661^ und Anhang nebet 
Beilagen A — D. Extraetut prinlegii Chriftianl I. au Riepen 1460, 
anm Kiel 1460* Königliche und Fürttliehe rcpKea, Gottorf 29. 
Jan. 1661. Der Stinde Dupliea, Schleiwig 30. Jan. 1661. Kö- 
nigliche und Fürstliche Triplica, Gottorf 2. Febr. 1661. 

36. 37 8. 34^36. Intimotion wegen der zum Unterhalt 
der Völker monatlich einzubringenden 3 Rthlr., Glückstadt 8. Oet. 
1660. Hauptsächlicher Inhalt der mündlich beantworteten Triplle. 

36. 37 S. 36 — 44. Nachricht, mit was vor .Solennitätan 
die FuneraUDeducf ion I. Hochfurstlichen Durchlaucht Herrn Hertzog 
Frtderichen und Krbhuldigung ducis Christian! Alberti celebriret 
worden. Designation der Prülaten und Ritterschaft Namen , wie 
selbige 3. Februar a. l()6l bey der Erbhuldigung ducis Christiani 
Alberti von dem Kammcr-Sccretario Doct. Jäggert sind abgelesen 
und geruffen worden zu Abstattung der HomagiaUPflicht und Eydes. 
Nachricht über tlinjenigr»i von der Ritterschaft, welche später 14, 
MarCii und 11. Juiy 1661 gehuldigt. Designatio der Städte 1—18. 



1 Biad in den Seitenzahlen gleich, nur fehlt in S. H. 37 Seile 719 
nad 720. 



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8«ble«vlger Landtag t€61 September. 

36. 37 S. 45. Königliches und Fürstliches Convokationspa- 
tent, in Schleswig 26. Sept. 1661 zum Landtage zu erscheinen. 
Iiottorf 6. Auguit 1661. 

' 36. 37 8.46«— 69, 40 S. 3 1-56. Kdnigl. und Fintl. Landbga- 
IhreiHMitioii, Gottorf 23 (25). Sept. 1661. Der Stande Resolution, 
SeMttiwig 29. Sept. 1661. Königliche und Ffirstliche Replica, 
Gottorf 1. Oet. 1661. Der Stande Dnplioa, Sehleswig jl. Oet. 
1661. Königliche nnd Fnratliehe Tripliea, Gottorf 4. Oet. 1661. 

36. 37 8. 70 — 77. Kdnigitehe und Fa»tliehe intiniatio we* 
gen Einbringung der zu lierbeyschafTong des Provian) sum Aus- 
marsch der aliürten Völcker verlegten und liquidlrten i Rthlr. l'i/?, 
item des su gemeinen Landes - Ausgaben von denen Cldatern und 
der Ritterschaft zu erlegen bewilligten 1 Rthlr., von denen Städten 
aber 1 Mk., Gottorf 30. Sept. 1661. Intimation wegen Einbrin- 
gung der von denen lOmonatiichen Anlagen, a Monath 3 Rthlr» 
vom Pflug, bewilligten und jctzo von 3 Monathen fälligen 9 Rthlr, 
inigleichen des Rückstandes von denen in a. 165 7 auf dem liand- , 
tage zu Flensburg vcrwilligten U4 Rthlr., Glückstadt 19. Oet. 1661. 
Monitorium wegen der zu zahlenden 3 Rthlr., 1 Rthlr. 12 /?, 1 
Rthlr , l Mk. und 24 Rthlr,, und dass nicht minder als 10 und 
5 Schillingsstüke angenommen werden, Giückstadt 16. Der. I66t. 
(Das Monitorium ist gedruckt in Gemeinschaftlichen \ erordnungen 
S. 689). 

Rendsburger Landtag 1 66 2 April und Mai. 

36. 37 S. 76 — 113, 40 S. 5 7 — 102. Königliche und Fürst- 
liche Proposition, Copenhagen 20. April 1662. i)er Stände Re-^ 
Solution, Rendesburg 7. Mai 1662. Königliche und Fürstliche Re- 
plica, Rendesburg 8. Mai 1662. Der Stande Duplicn, Rendesburg 
9. Mai 1662. Königliche und Fürstliche l'riplica, Rendesburg 10. 
Mai 1662. Loco quadrupiicae alicrunterthänigste Supplicatiottf 
Rendesburg iü. Mai 1662. 

Kieler Landtag 1663 Jnni, 

36. 37 S. 113—149, 40 S. 103^149. Königliche nnd Ffirst- 
liche Proposition, Gottorf 4. Juni 1663. Der Stände Resolution,' 
Kiel 14. Juni 1663. Königliche und Fürstliche Replica, Kiel 16. 
Jrnii 1663. Der Stände Duplica, Kiel 16. Juni 1663. 

Kieler Landtag 1664 Januar. 

36. 37 S. 149. 150. Königliches und Fürstliches Convoca- 
tions - Patent 1 4. Jan. 1 664 in Kiel xum Landtage zu erscheinen, 
Glückstadt 4. Dec. 1663. 

36. 37 S. 150— 169, 40 S. 151— 176. Königliche und Fürst. 
UoIm Landtagi^Propasltion, Kiel 16. Jan. 1664. Der Stände Re^ 



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94 



•ottttion, Kid 19. Jm. 1664. Kdniglicli« md FintKebe fUfÜM, 
Kiel 20. laD. 1664. Der Stände Oupliee« Kiel 22. Jan. 1664. 

36. 37 169—187. Die Partieularite defeBtionHi und de« 
Crejtee Schlunet (30,226 Rthlr. und 7158 Rtkir.). Kdniglichet 
und Fftrstliehei Mandat wegen des Tiircken-KriegcH, Kiel 22. Jan. 
1664. Nacliricfat Qber die ron den Stinden .pe«t daplteam bewil- 
ligten Gelder, über das, was Uertsog Joaehim Ernst an Sehleswlg- 
Holsteiu t664 an Reich«- und andere Anlassen su entriehten. 
Project über die Beyschaff- und Unterlialtung der vermöge Crejms* 
Tages-SeblusRes aus dem Funtenthuni erfordernden 2 Compagnien 
zu Ross und 4 Conapagnien zu Fuss ( 17,588 Rthlr«), Einrichtung 
des Tripluni, so gegen den Erb -Feind soll gesandt werden. An- 
derweitige Repartitiun derCreyss-Defen8ions-\'öc!ker nach dem Fuss 
de a. 1657, Hratirisrlivi eig den 31, Der. 1663. Königliches und 
Fürstliches Mandat wegen des Tiircken-Kriegs, Glückstadt 3. Martü 
1664. Intimation wegen Einbringung der 1661 , 1662 und 1663 
zu gemeinen Landes -Ausgaben und Advocatea - Geld bewilligten 
Aulagen etc., Glückstadt 14. Mai 1664. 

Rendsburger Landtag 1664 Mal. 

36. 37 S. 187. 188. Convoeatiom» Patent 11. Mai 1664 
mm Landtage in Rendsburg au ersebelnen. GlQekitadt 28» Min 
1664. 

36. 37 S. 188—228, 40 S. 179-226. Königliehe und 
Föntliche Landtags -Propositton, Rendsburg 12. Mai 1664. Der 

Stände Resolution , Rendsburg 14 Mai 1664. Königliche und 
Fürstliche Replica, Rendsburg 16. Mai 1664. Der St&nde Duplica, 
17. Mai 1664. Bitte der Stände wegen der Zahlungstermine. 

36. 37 S. 228 — 252. 1) V'erzeichniss dessen, so ror und 
bey künftigen Rendevous der nach Ungarn annoch fortschickenden 
Nieder- Sächsischen - Creyss - Völcker auf den 18. April ohnfern 
Stasfort im Stift Magdeburg noch ferner zu beobachten seyn möchte 
und bey jetzigem Convent der hohen Treyss-Aeniter mit den löb- 
lichen Directoriis und condirectorio verabredet wonion ; 2) Desig- 
nation was über die bei jüngstem Landtage zum Kiel von denen 
löblichen Holsteinischen Ständen zu der Reichs- und Creyss-Uülffe 
gewilligten Werbe-Geldern , 3 Rthlr. vom Flliuj;e, annoch weiter 
verordnet und auszugeben (22,800 Rthlr.); 3) Designation, was 
zu Unterhaltung der Reichs- und Cr«3'8s- Vöicker, als 2 Com. 
pagnien zu Pferde und 4 zu 1 uss, nebst beigeordneten artiglerie 
und andern dem Uerzogthum Holstein beykommenden . Ausgaben 
monatlich erfordert wird (7220 Rtblr.); 4) Naehrieht von Frants 
Martin Itfeusdien betreffend Uertzug Joaehim Emst. Anzeige und 
Bitte abselten Prilaten, iUttersehaft und Städte an KönigL Maje- 
«tAt und Uoebfilrstllelia Dupchlaaelit wegen des Streits mit der 



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FftfBtlidi^SmMNiigisttliMi Linter KdaicUclM imd Foritlieli« In* 
timatio w^gen Einbriogvng der lum Tfimen-Krieg, Unteriwlt 4«r 
Ui^riiclien auch hieiiger FQrstanthuaier Milico bewilligten Gel» 
der, Gluckstadt \'2. Juni 1664. Bitte abseiten Prälaten und Rit. 
terechaft an Königlische Majestfit (and ejusdem tenoris an Hoch- 
fürttliche Durchlaucht), dasi es wegen Kinbringung der UnferhaU 
tungs-Gelder bej den in resolutiune des jün<r8ten RendetburgiscBen 
Land - Tags - Recessus gesetzten Terminen möge gelassen ti erden. 
Bitte von Prälaten und Ritterschaft an flie Rcfrierung zu GMück- 
itadt (cjus^fem tenoris an den Herrn Stadthalter), Kiel 4. Juli 

1664, ratione terminorum solutionis, so durch etwnn vor 8 l agen 
aum Kiel beschehene Intimation gegen den Reschluss des jüng- 
sten Rendüburger Landtages verändert worden. Bitte von Prälaten 
und Ritterschaft an den Herrn Präsidenten Juhan Adolph Kielmann 
wegen der termini solutionis , bej Hochfürstlicher Durchlaucht in 
die Wege zu richten, damit ei bej dem landtägigen concluao ge* 
laaaen werde. 

Kieler Landtag 1665 April. 

36. 37 S. 252 -—354. Königliehea nnd FOratltchea Conro- 
«atiana-Patcnt« 13. April 1665 stini Landtage io Kiel au erachet* 
nan. Gottorf 2. Martü 1665. 

36. 37 S. 254 — 292, 40 S. 227—270. Königliche und 
Faratlieha Landtaga-PropMltion« Gottorf 13. April 1665. Propo- 
altioni Annexam In Betreff der Frenlein-Staner, 1 RtUr. vom Pflug, 
wagen Vermählung der Kdnigliehen Prinzessin Anna Sophia mit . 
dem Chur-Printzen Hans Georg au Sachten, Kiel 13. April 1665* 
Der Stände Resolution, Kiel 14 April 1665. Königliche und 
Fürstliche Replica, Kiel |4. April 1665. Der Stände Duplica, Kiel 
16. April 1665. Königliclie und Fürstliche 'IVipIica, Kiel 17. April 

1665. Der Stände Quadruplica, Kiel 17. April 1665. 

36. 37 S. 292 — 304. Memorial und Bitte des Closters zu 
Itzehoe an die löblichen Stün<le um allgemeine Beysteuer des iui 
Kriege erlittenen Brand-Schadens , Memorial derer an den verleg- 
ten Proviant- Geldern interessirter Königlicher und Fürstlicher Be- 
amten an Königlichen und Fürstlichen Statthalter und Präsidenten, 
bei der landtäglichen Congregation in die Wege 7U richten, dass 
sie wegen ihrer verschossenen Proviant-Gelder völlig niögtcn con- 
tentiret werden. — Königliches und Fürstliches Mandat, dass ilie 
Holsteinischen Stände 24 a Pflug Türcken-Sreuer , Römer-Zug 
6 Rthlr. vom Pflug und Schleswigsche und Holsteinische Stunde 
10 Rthlr. Defensiunsgelder einbringen, Gottorf 21. April 1664* — - 
Prilatun und Rittertehall Sehrell»eii «n den S/ndikus der Stadt 
Kid Johunn Uenaings, Rendehurg 2. Bfai 1665) nur Abfnitung 
uiaur Sappiieatkm uii huide Regierungen tiegen der D«feuio«t« 



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geld« un4 dM R4iiMnan* — SnpfUealfttii Ton IVilttMi und Biu 
Mrsehift «n Kdnigliche Msjettfit (Uocbftrttliebe Darchkaehc) , 3. ~ 
M« 1665, and Neben-Sehrmbea «■ den Herrn StndtiiiHer, 4* Mai 
1666. 

Flensbiirger Landtag 1666 Mai. 

36. S7 S. 30'). 306. Königliches und Fürstliche« Conrolca- 
cions- Patent 15. Mai 1666 zum Landtage in l'lensburg zu er- 
scheinen. Giifckstadt 2- April IG 66. 

36. 37 S. 306. 307. Küniglicheg und Fürstliches Mandat 
wegen der Retitaaten, Glückstadt 18. April 1666. 

36. 37 S. 308 — 3 40 S. 271 — 324. Königliche und 
Fi'irstliche Proposition. ( (»pcnhagen 2. Mai 1666. Anzeige und- 
Bitte «der Remonstration, 1 lensbnr^ 16. Mai 1666. Der König- 
lichen und Fürstlichen Deputirten Erklärung, Flenssburg 17. Mai 
1666. Der Stünde Resolution, Flen.ssburg 19. Mai 1666. Kö- 
nigliche und Fürstliche Replica, und der Stande Duplica, Flenss- 
burg 21. Mai 1666. Königliche und Fürstliche Triplica, und der 
Stande Quadruplica, Flenssburg 22. Mai 1666. 

36. 37 S. 353 — 355. Memorial Ton Bürgermaiftter und Rath 
der Stadt Kiel an die Landtaga-Venamnüung, dasa die Stadt Kiel 
wegen der bei Errlehtung der Unireriitfit verwendeten Kosten nnd 
wegen Contribntionafreiheit der Haaoer der Professoren nnd übri- 
gen membra aeademica eine eilcleekiiehe Refbsion erlialte nnd die 
Pflages Last auf 100 Pflüge redneirt werde. 

36. 37 S. 356. 357. Bitte abaeiten Caspar von Sallonif 
Fürstlichen Kirehspielvogt zu Neumünster, et Consurten an König- 
liche iMajestät und Fürstliche Durcblaaeht wegen wieder geforder- 
ten Verlags der Proviant-Gelder zu denen Alliirten. 

36. 37 8. 357 — 360. Königliches und Fürstliches Mandat 
wegen Abführung 50 Römer- Monathe, sarobt restirenden vorigen 
Römer-Zugs- Geldern, Glückstadt 29. Mtti 1666* (Gedruckt In 
Gemeinschaftlichen \'erordnungen S. 705). 

36. 37 S. 360 — 362. Königliches und Fürstliches Mandat 
hei 1 00 Rthlr. poen der der revidirten Landgerichtsordnung ein- 
verleibten, 1584 emanirten, 1636 wieder intimirten Constitution 
der gleichförmigen Maasse naclizugehen, Glückstadt 29. Mai 1666. 
(Credruckt in Gemeinschaftlichen \ erordnungen S. 703). 

36. 37 S. 362 — 368. Königliches und Fürstliches Mandat 
wegen Einbringung^ der Restanten, Gottorf 17. Oec. 1666. Sup- 
plique an K. M. und Fürstl. Durchlaucht pro dilatione wegen ge- 
forderter 50 Römer-Monathe, l.Martii 1667. Begleitschreiben von 
Pani Rantiau, G. v. Bnehwald, Gosehe v. Thienen an Herrn Stadt- 
halter und Prtsidenten Kielmann, Königliche Intimation an die 
HobteiniiclM Nobletso (g^^^ LawUMiaen nnd die vom Adel) 



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wegen BewiHkommung und Aufwartung der Princesse Charlotte 
AmalM, geb. Landgräfin aa UesaeB, kfinft^en Gemaiin des Erb- 
Maiea äurMan, Copenhogen 19. MMtii 1667. 

Kieler Landtag 1667 April. 

36. 37 S. 369 — 371. Königliches und i ürstliclies Convo- 
catiunspatent, 16. April 1667 zum Laiidtai^e in Kiel zu erschei- 
nen, Guttorf 5. Martii 1667. Prurogatiuu des Landtages bis zum 
23. April, Gottorf 18. Martii 1667. 

36. 'M S. 371—411, 4ü S. 3'25 — 376. Königliche und 
Fürstliche Proposition , Gottorf 'iü. April 1666. — '2) duss ein 
Frovincial - Protocoil angerichtet, darin alle Pfandverschreiluingen 
eingetragen würden; 3) dass wegen der Kosten der adelichen 
Ifeichbettattungen «ine Urdnong gctroffea; 7) cIüm dai Gesuch 
der Stallt Kiel wcgea MUdoning in der Fflqgiahl sm reei>iiinian« 
diren. — Der Stftnd« iUa<»lution und Beaehw^rungs-Brinneningen, 
Kiel 26. April 1667, mit Memorial des Cluatera Preers m egen R<- 
iMiMMi der Pflttgfabl. (Daa Memorial Ist uicbt angelegt). Kö« 
iiiglieha u«4 Furitliebe Heplica,^ Kiel a? April 1667. Der SlAnde 
DupUeo« Kid' Ut. April 1667. Erklärung der Stände des Furatea^» 
tJiamft MolsteMa wegei» d«r Rönter-Monathe, Kiel ^9 April 1667» 

36. 37 S 41*2 — 414. Aa K&nigiiche Majestät und Für«t- 
liehe DurchlMcht Bitte der zum j^usniarsch der ailiiriea \ öicker 
bestalt geweaanen Commissarien um Wiederbesahlung gelieferCer 
Provianten. 

, Nunmehr 6 Landtage verdtricheo | dass wir allemahl um Wiederbe- 
Zahlung Insiance gclhau*. 

36. 37 S 414 - 417. Schreiben des Reichs-Pfennigmcisters 
Ltüttichen an Hochf urstliche Durchlaucht <iie Einbringung der r)0 
Monath Türcken-llülts-delder (40.000 Fl.) an den Kaufmann Geurg 
Kuuiptern in Lübeck numuehr zahlen zu lassen. Uatuui 9. April 
1S67. 

36. 37 S. 417 — 4'iO. Bitte adelicher Stünde des Fürsten- 
thunis Schleswig pro pragmatica constitutione super testanienti- 
factioae et doaaliuoe, Gottorf 3. Nov. 1667. Reeomnuindaliuas- 
aehreihea an den j^adthaiier FrMrieh ron Ahlefeldft uad dea Pr»> 
aidenten Kielinianiiseek. 

,Da wir ans erwogen, wie dass atlliereit E. H. M. und Hocliflirsiliflia 
Durchlaucht thells unter uns «specinlp concessioncn in puncto tc^^lamcnti- 
factionis et donntinnis und darüber aller- und crniidi?f5(e rotifii nialioncs 
verstaltcl, dasselbe auch in denen Fürstlichen Städten introduciret, uns mit 
einem denen Holsteinischen St&ndeo in hoc passu gleichftMrmigon Recht 
IQ verselieB, imgleicben die ?orlitn crtlieitfea canfinnetiones noclmisls sn 
bestfUgeQ*. 

36» 37 S« 431 — 426. Kdniglidiea «od ParstUehes Regie- 
raagi-linidat aaf den letatoa Landtags -Schluaa lu Kiel, Gottorf 

Batj€n, Kieler HsodsdirifteD. ' 7 



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I. Mai 1667, cor BeMhlimg tod |0 Rtlür. smr Iindttdefension, 
an die Holttainiicben Stftnde 24 ß m einer ionderiiahreii Ausgabe 
(durch den Proieas gegen Uinniog Joaeiiim Emat an Plön ver« 
anlaaat) an aahlen n a. w. Uandat nur Elnbriogung der Rtoer- 
Monatb, Gottorf 1. Mai 1667. (Gedruckt in Gemeinaebaftliclien 
Verordnungen S. 709). 

36. 37 S. 426« 427, Patent an die Stände dea Heraogtbuma 
Holatein sur Einbringung von 2 Mk. a Pflug zur Abhaltung der 
Speaen wegen Hertzug Joachim Ernst bei der auf Chur-Branden« 
bürg und Braunschweig- Wolfenbüttel ron Kaiserlicher Majeatftt 
Teranlassten in Lübeck au haltenden Conuniaaion. Gluckatadt 22* 
Nor. 1667. 

Rendaburger Landtag 1668 April. 

3ß. 37 S. 428. 429. Königliches und 1 urstlichcs Convoca« 
tions- Patent, zum Landtage 9. April 1668 in Rendsburg zu er* 
acheinen. Gläckstadt 2). Febr. 1668. 

36. 37 S. 429. 430. Kfiniglicbe und Fiiradiebe Intimation 
wegen Einbringung Königlicher Frenlein - Steuer 1 Rrhlr. & Pflug 
an den Landgerichti«Notar in Kiel in Betreff der Vermihlung der 
Princeäain Friderica Amalia an Dennemark mit Uertidg Chriatian 
Albrecht. Gluckatadt 12. Martii 1668. 

36. 37 S. 431 450. KSniglicfae nnd Ffiratliche ZolU und 
Licent- Verordnung, Copenhagen 5. Martii 1668 RenoTirte Zoll- 
Rulle, wornuch sich deru Zoll -Einnehmer an Rendsburg, Gottorf^ 
Kiel, Itzehoe und Oldesloe zu richten, Copenhagen 5. Martii 1668» 
Renuvirte Licent-Rolie, Copenhagen 5. Martii 1668. (Der 8chluaa 
.der Licenten-RoU^ gedruckt in GemeinachaftUchen Verordnungen 
S. 715). 

36. 37 S. 451 —486, 40 S. 378 — 423. Königliche und 
Fürstliche Landtags - Proposition , Copenhagen 31. Martii 1668* 
Der Stände Resolution und gravnmina, Rendsburg 11. April 1668. 

,Wann sie inil Bestürzung vernommen, flass nicht nur das geforderte 
qnantum (der Freuleinsicuer) in materialibus ratione augmenti otif i Rthlr., 
sondern auch in formalibus quoad modum cxigendi der lerminus solvendi 
ohne vorhergehende gewObnIicbe Isndtigife intimation, Consuliation und 
Yereinharun«:, idque sub commlnaiione militaris executionis gesetzet, wel- 
che«? aber löblichen Starulen — noch niemal«: vorher begegnet — . Ist ab- 
. seilen der gcsammten Si.idtp wehmüthig angezeigct die in kurz verwichener 
Zeil vcrspührte der Zölle und Licenten Steigerung — , zuroahleo implorirende 
SiXdie sich nicht allein in der kündbaren mit besagter Rillerschaft gemein 
habenden Privilegien Tundiren — . Zum Tünnen haben, die adel. Jungfern- 
Cio«ler Itzehoe und Preetz ihre in vorigen Landtags- Versammlungen suppli- 
(ni)do eingebrachte Iieschv\erniss (um reduction ihrer Pflüge und remission 
aller Restanten) anhero cr>«iedert und priora repctirct, wobey absonderlich 
das Closter S. Johannis vor Schleswig wegen oeolich aul)^bünleier Herren- 
Fuhren al€b gravirety Ihie Cauaalas in hejrgefSgiem Mwiorial dcdndrei 



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Mmm dmt pvo fBio die Scidte das öfters uigefiihrie grtYamen wegen des 
gestempelten Papiers zu aooectirea gel»eten*. 

Königlteha und Föralüehe Repliea^ Rendsburg 13* April 1668* 
Dar Stände Dnplica, Rendsburg 14. April 1668* Königliche und 
Ftt^etiche Triplica, Rendsburg 15. April 1668. Der Stinde Qua- 
dcupliea, Rendsburg 16 April 1668. 

36. 37 S. 486. 487. Kdniglicher und FürstUclier Deputhten 
aehriftliche Nothdürfr auf der Stände QuadrupKea» Rendsburg 16. 
April 1668. 

36. 37 S. 487 --489. Bitte der Prälaten und Ritterschaft 
«h 1, K. Majestät um Conßnuatien der su denen Landtagen und 
Cousultationen unter sich so wohl aus der Schleswigschen als Hol- 
steinischen Noblesse sum Ausschüsse denominirten (acht SchlesM ig- 
sehen, acht Holsteinischen) Personen» welche auf dem nechsten 
Landtag erscheinen und so alle Jahre eine solche Abwechselung 
unter ihnen vorgehen solle; wobei rorbehalten, dieses nach Belie- 
ben wieder aufouheben und su ändern. 

36. 37 S. 490 — 499. Memorial ron Hans von Ahlfddt, 
Hinrich Brocktorff, Detlef Ahlfeldt, Uinrich See«tedt an die 
Sehleswig-Holateiniache Ritterschaft wegen der iwlschea der Fran 
Aebtissin und dem Um. Verbitter des Clusters Itselioe Irrungen 
und enderer des Clusters gruTaminum an die gesammte Ritterschaft 
gegen die von den 1667 angeordneten Königlichen und Fürstliehen 
'Commissarien erlassene decision, damit daa Memorial bei bevor- 
stehendem Landtage in consideration gezogen werde; mit Anlage 
A. Extract aus der 17. Martii (Maji) 1667 gemachten Closter- 
Decision; B. Protestation (von den oben genannten Mans von 
Ahleft ldt — und Joachim Rantzau ) wegen der kiinftip^cn in «las 
Closter Itzehoe eintretenden Jungfrauen an die von König). Muj. 
und Uochfürstlichen Durchlaucht verordneten Commissarien^ Itzehoe 
1. Aug. 1668; C. Remonstration und Bittschrift der Genannten 
pro dcclaratione der Closter-Ordnung, so a 1667 17. Maji gemacht. 

36. 37 S. 499 — 502 Memorial der Priörin und Conven- 
tualinnen des adel. Closters S. Johannis an die zu jetzigem Land- 
tag anwesende Ritterschaft^ bei I. Kön. Maj. vor ihre Unterthanen 
zu interveniren , dass sie mit denen Fuhren wider altes Herkom- 
men nicht beschweret werden mögten. 

36. 37 S. — 508. Der Prälaten und Ritterschaft beider 
Furstenthflmer nochmalige Anseige und Bitte an K. Maj. und glei- 
ches Inhalts an Uoehfurstl. Durchlaucht in puncto der Zölle^ Ae- 
eisen und Licenten mit Recomnendatlons -> Schreiben an Conrad 
Reventlow nach Copenhagen abgelassen, 7. Maji 1668. 

36. 37 S. 508 — 513. D. Johann Mennigs Nachricht, was 
M Abfbrdemng der Acten rom gewesenen Landsjrndtko ntsDmeltro 

7» 



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i 



LI 



Königlicb Sehw«iHie1i«i RMldentm« Hm. D. Martfti BSdcil 10. 
Juni — 31. ,Jam 1668 paiiiret. Reren des Tliiim*Capittclt sa 
Hamburg über eine ihnen von 4erer Herrn Pirilalfn, Ritteraeliaft 
nnd Srfidten der beyden Fintenthftmer Selileiwig Ueltlein nbg«* 
ordneeen Deputirten in Venrehning gegebenen Lede, Hanboffg 
'20 Juni 1f>68. D. Bdekels Quitung, Hamborg 19. Jani 1668. 
J<»h. Henningi Schein an D. M. Bueckel rattene extraditienia aeto- 
rum und Landtagi*Sachen, gegeben Hamburg 22. Juni 1668. 

36. 37 S 513 — 516. Königliches und Füratlichea Regie» 
mngs- Mandat auf den letzten Landtage «Schluss su Rendabnrg 
mense Aprili 1668 wegen Einbringung von 10 Rthlr. a Pflug sur 
I.nndes-Defensiort) und zu der Stände Nothdurft von Prälaten und 
Ritterschaft 1 Rthlr., von den Städten 8 /? ä Pflug — . Clück- 
Rtadt 3. Juli 1668. (In Gemeinschaftlichen Verordnungen S. 717 
ist ein bis auf die letzte Periode gleich lautendes Mandat gedruckt^ 
aber datirt 25. Mai 1668). 

36. 37 S. 517. Fürstliches Rescriptum an die Sudt Kiel» 
Gotturf 9. Juli 1668. 

,0b zwar bei ncchsiem Rendsburgischen Landtage gesuchet, dass aus 
denen Aemiem, Lindem nnd StMlen die eingewIHIgte Conlrlbncion in den 
Lege- Kasten einzubringen , wfr' aoch setbane Clausel denen Patenten für 
diesmal einverleiben laaMn» 80 kAinen wir doch noqh iw Zeit darlansn nidtt 
coQseniiren^ 



36. 37 S. 518. 519. Königlicher und Fürstlicher Regierungs« 
Befehl an Prälaten und Ritterschaft, dass in ihren Kirchen wegen 
gesegneter Schwangerschaft der vermählten Chur- Princessin zu 
Sachsen Anna Sophia gebornen Erbprincessin xu Dennemark öffent- 
liche Danksagung abgelegt werde. Glfickttadt 24. Juli 1666« 

36. 37 S. 523. 523. Der lum Naehaehn nnd sur EinCrei« 
bung der Restanten von Prälaten und Ritteraehaft abgeordneten 
Deputirten Anseige und Bitte an Kdniglielie flfaj. und UoehfiiraU 
liehe Durchlaucht vom 19. Dee. 166(L «Daas, damit die Reatunteu 
Ton allen ao wohl su Adroeaten- Gebühren als andern gemeinen 
selbst bewilligten Auagaben de anno 1661 bia i. Jan. 1669 beim 
Legekasten eingebracht werden, der Landgeriehts*Notarius KohU 
hlatt befehligt werde, solche Restanten Jedem sn speciticiren^ Ko* 
nigliches und Fürstliches Monitorium auf roigehende Supplique^ 
Gottorf 22. Dec. 1668. 

36. 37 523 — 525* Königliche und Färstliche Intimation, 
dass Jeder, so reylsionem in camera gesucht, sich zum 1. May 
1669 bey dem Cammergericht und dem Ertskauiler gebührend an* 
melde, Gottorf 28. Jan. 1669. 

Kieler Landtag 1669 Mai 

36. 37 S. 526. 527. Königiielm und FöntUebea € o W " ' 



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101 



MmmMMt, 3(k Mai H$9 in Kid mut Landtege «i melMiM. 
la^MMC •. Mvtü «6)59. 

BS, 37 S. Saa. 599. KottigliehM nnd FuritUelMt Manilat^ 
4m» KiMMDdeai mAt alt 16 Rthtr. «b Schiliingen und Sechslin- 
gtn in diete Funlenthumer einsufölireii und mitsubringen erlMibet, 
matk kaiaer ditaar Füritentlitaar mehr dan 10 Rthir. sothwier 
Munxe aiKUDehmen gehalten seyn solle. Gottorf 23. Martü 1669. 
(Gadruckt in Gemeinschaftlichen Verordnungen S. 721). 

36. 37 S. 5'i9 — 571, 40 S. 425 — 477. Königliche und 
Fürstliche Landtags -Proposition, Gottorf 20. April 1069. Der 
Stände Resolution und gravamina, Kiel 22. April 1609. König- 
liche und Fürstliche Replica, Kiel 23. April 1069. Der vStände 
Duplica, Kiel 24. April 1669. Königliche und Fürstliche Triiilica, 
Kiel 25. April 1669. Der Stände Quadruplica, Kiel 26. April 1009. 
(Stände bewilligen 8 Rthlr. , und wenn vorher die Beschwerden 
wegen Zölle und Licenten gehoben werden, 10 Rthlr.). 

36. 37 S. 571 — 573. Königliches und Fürstliches Mandat 
auf den letzten Landtags-Schluss, Gottorf 18. Mui 1009, zur Be^ 
lahlung von 10 Rthlr. zur Landesdefension. (Gedruckt in Gemein« 
.tchaftlichen Verordnungen S. 722). 

36. 37 S. 574 — 696. Schreiliaii van Claua toii AUfeldt, 
Hana Rantiai, Goaabe Tan Bualiwildt^ Bartram Rantsau, Benedix 
Bloaie an den Sjndilnii lohana Hennings, Kiel 1. Juli itf69* 
Antwort ron J. Henninga, Sdileswig % Juli 1669. Nachricht det 
^mdikaa Henninga über die biiäiehe AnfTordernng dea Herrn 
Dana Ton Ahlfeldt n. a. w.« Tom Ffiratlichen Hofgericht In Selilei- 
wig nach Kiel an kommen, um wegen Abstellung von Zoll und 
Licenteni und dass es bei den bewilligten 8 Rthlr. bleibe» zu sup- 
pllcirett) nnd Nebenaelireiben an beede Herrn Stadthalter und Prä* 
aidenten an entwerfen und dem Herrn Präsidenten auf Gottorf au 
überbringen. Schreiben an den Herrn Stadthalter Ton anwesenden 
Prälaten und Ritterschaft, Kiel 2. Juli 1669, wegen des wider 
den Kielischen Landtagsschluss erlassenen Patents, worin das quan- 
tura cuntribuendi auf 10 Uthir. extendirt. Supplicatiü Etlicher aus 
Mittel gehorsamster Prälaten und Ritterschaft jetzo in Kiel anwe- 
send wegen des Mandats vom 23. Martü 1669. Derselben zwei 
Schreiben an den Herrn Stadthalter Grafen von .Ahlfeldt und 
Schreiben an den Herrn Stadthalter Christoph von Gabeln, Kiel 3. 
Juli 1669; und ejusdeni tenoris an Herrn Regierungs-Präsidenten 
Johann Adolph Kielmann von Kielmannsegge. Dessen Antwort. 
Dea Syndikus Hennings awei Nebenschreiben an den Königlichen 
SCadthaltar Qn/Stn Ton Ahlfeldt, und Nebenschreiben an den Stadt« 
haltar T«m Gäbein, Kiel 3. Jnll 1669. 

36« 87 8. 696^607. Memorial an Rdmiach-Kalaeri. Bfaje- 
«llt nbaaMan BiigaiMiaiw «od Bath dar fitadt Ukbadc pro ob- 



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ttfiendo deliortitwrio «n f« KSntgl. Majwtit lü Dctinenftrk «k 

Uertsogen so Holstein und HocbHirtdiche Dorebkradit Herrsogen 
SU SebKeswig-Holitein^ den neuen. 2oU im Lande Holetetn betref- 
fend. Deeret auf dai Memorial Jonae Sehmidten» der Stadt Lfibeck 
eonstitttirten Anwalda. Exhibitio von Beaeheinf|ningen, daaa Lfib- 
sehe Burger in Oldesloe Zoll erleget ^ und Bitte an Kaiserliche 
Majestät wegen des präjudiciriiehen Zolls. Kaiserliches Mandat 
an König Friedrich III und Hertzog Christian Albrecht, Wien 9. 
April 1669. Fürstliches Mandat des Hertzogn Christian Albrecbt, 
Gottorf l'i. Juli 1669, an den Landtrerichts-Notar^ Georg Grönen, 
das Kaiserliche Schreiben bis auf weitere Vcrordnimg in Venrah- 
rang SU halten. 

36. 37 S 607. 608. Königliches und Fürstliches Kdict an 
Prälaten und Ritterschaft wegen Danksagung vor gesegneter Schwan- 
gerschaft der Durchlauchtigsten Fürstin Friderica Amalia gebohr- 
nen Erb-I*iiiicessin zu Dennemark. Glückstadt 18. Oct. 1669. 

36. 37 S. 609. 610. Könitrlichcs nnd Fürstliches Edict, wo- 
durch auf einzuführendes frenuicH Kurn höhere Liccnten gesetzet 
werden. Glückitadt 18. Nov. 1G69. (Gedruckt in Gemeinschaft- 
lieben Verordnungen S. 730). 

Rendsburger Landtag 1670 Juni. 

36. 37 8. 610 — 6'ir), 40 S. 478 — 493. Königliche und 
Fürstliche Landtngs-Prupüsition, eröfnet Rendsburg 15. Juni 1670, 
Coperihngen 2. Juni 1670. Der Stünde Nottdurft un«i Bitte. Der 
Köniirlichen und Fürstlichen Deputirten Erklärung, Rendsburg 16. 
Juni 1670. Der Stünde Resolution, Rendsburg 18. Juni 1670. 

36. 37 S. 625 - 637, 40 S. 5t25 — 539. Königliche und 
Fürstliche Replica, Rendsburg 19. Juni 1670. Der Stünde Duplicn, 
Rendsburg 20. Juni t670. Königliebe und Fürstliche Triitlica, 
Rendsiturg 2f* Juni 1670. 

36. 37 S. 638 — 642, 40 S. 494 — 498« Der St&nde Qua- 
dniptiea, Rendsburg 22. Juni 1670. Der Königlieben und Fürst» 
liehen Deputirten letste Erklimng, Rendsburg 22* Juni 1670. 

Rendsburger Landtag 167t Mai. 

36. 37 S. fi43 — 666, 40 S. 499 — 5'24. Königliche Hul- 
digungs-Propositiun , eröfnet Rendsburg 30. Mai 1671 9 Copenha« 
gen - Wai 1671. 

,Der Stadlhalter Graf Ahlfeldt wird , da S. Majestet durch die König- 
liche Salbung und sonst Mtmlert» besufiragt, die Homagialpflicht minetet 
eidlichen Reverses, tu erbeben und 'Dero ILöniglidie Confirmationes über 
ihre wohl hergebrachte prlvilegla zugleich su eiUradiren'. 

Formnlare für den Ejd der Adel leben. ,So gesehehen sn 
Rendsburg (das war in dem Original niobt exprinirt) deä «— Bfaj 



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« 



1671. (Dieter Eyd ist unterschrieben in curia Rendesburgenti 
% Juni eirea horam %dma); Formular für den Eyd der Städte. 

Der Stände Reialtttioo. 

,WeiI die Inlimation lur Haldignog efnen gans kanen Temfn in steh 

begrilTen, darinnen allen Ständen die Nolification durchgehcnds nicht ge- 
schehen, die pniedeccssorcs bei der Huldigung das Land mit ihrer Gegen- 
v,art errreut, auch die Beschwerden vorgänglich abgeschalTt; so geleben 
die Stande der Zuversiebt, dass der König nach der Salbung das Land 
mr Ualdigungsajuiahiiie mit KtfDiglidier Gegeowart iMfleeligey die fteme- 
dinmg der Beschwerden vorher geschehe'. 

Der Kdniglichon Committirton Reaolvtioiii Rendsbarg 1. Juni 
1671. 

yDa bereits auf vorigem Landtage die Stünde vertröstet, dass ihrem 
Begehren zu Folge die Huldigung bei erster 31öglichkeit solle angenommen 
werden, da die Convoliation zum Landlage vorher ergangen und der actus 
homagialis gewöhnlich auf dem Landtage vorgenommen, so hätten die 
Stinde leicht ermessen können , dass solches Jeisl ebenmSssig geschehen 
würde. Aus der fireiwilligen Gnade, dass die Königlichen Vorrahren per- 
sönlich die Huldii^ung angenommen , folge keine Schuldigkeit, die Leistung 
der Huldigung sei auch früher nicht bis nach völliger Abstellung der gra\a- 
mina aufgeschoben. Wenn Stände bei ihrer dilatorischen Einrede beharrten, 
dürfte dies als Widersettlichkeit angesehen, die Confirmation der Privilegien 
^welche noch nicht mitgeiheilt war) snruckgenommen werdenS 

Anderweitige Erkiftrung der Stände, Rendsburg 1. Juni 1671. 

yStäade bitten die GevollmSchügten , die Königliche confinnatio prlvi- 
legiorum ond dero anbüngige Kidesleistung zu behufiger Nachsicht abschrift» 
lidi zu communiclren, damit sie darauf nach Befinden sich erklärend 

Der Königlichen Gerollmäebtigteii letite Antwort, Rendabuig 
2. Juni 1671. 

,T)ass in der Königlichen conflrmalio der Stände Privilegien quoad 

substantialia nichts sey gecndcrt^ 

Hierauf ist die Huldigung geleistet. 

40 S. 541 — 544. Confirniatio privilegiorum von Christian V. 
(^Gedruckt bei Hegewisch und Jensen S. T2i)* 

36. 37 S, 666 — 670. Supplic^ue der Stünde an 8. .M. den 
König. 

,Wenn gleich der Kon ig nicht, wie die Königlichen praedecessores, die ^ 
eonflmiationes mit einem absonderlichen fbrroalen Byd besigtiget, loco de^^sen 
derselbe an Eydes Statt bekräftiget, welches StSnde als einen wOrklichen 

Eyd annehmen, von gleicher Kraft halten; so zweifeln ■^ie auch nicht Kö- 
nigliche Majestät werden diese Vollziehung in gleichmässigem Verstände 
gethan haben. Damit dies nicht einmal als Neuerung ausgelegt und in Con- 
sequents gezogen werde, Mtten Stfinde , den alt gewöhnlichen Königlichen 
nnierschriebenen Eyd za leisten'. 

Kieler Landtag 1671 Juni. 
36. 37 S. 670 — 733. Königliche und Furatliche Landfngg- 
Propositioni Gottori i, Juni 1671 > eröfuet Kiel 5teii Juni 1671. 



L-iyui^uü Oy VjOOQle 



4M 



PrAliounair'-Bltte <br Stftnd« um AUtellang der gimmiiw^ Kiil 
6. Jttni 1671. (Dm in der Bitte citirten BejrlagKn A. B., Be- 
tehwerden der Ctöster, fehlen ia den Handschriften). Königliche 
und Fürstliche Resoliitio nd gravamina, Kiel 7. Juni 1671. Der. 
Stunde Reioiution, Kiel 9. Juni 1671. .Anstatt Duplicae dienst- 
liche Bitte an die Königlichen und Fürstlichen Herrn Deputirten, 
Kiel 9 Juni 1671, ,daM K. Majestät und Hochfürstliche Durch- 
laucht mit der Finu illigunjr der 4 Rthlr. Dcfensionsi^clder so lange 
sich befriedigen lassen, bis das punctum (^ravaminuni , als welches 
eine continuatio des actus honiagialis, erlediget, gpsialt »iann 
Stände erbötig, auf geschehene Convocatiun sich wieder einxulin- 
den'. Respuusio der Deputirten ad Supplicam, ,dasK die Defen- 
sionsgeldcr mit den vermeinten gravaminibus keine Connexität 
habend Der Stände Duplica, Kiel 17. Juni 1671. Königliclie und 
Fürstliche Triplica, Kiel 19. Juni 1671. Der Sfiinde Quadruplica., 
Kiel iü. Juni 1671. Königliche und iür^tUche Quaihuplic, Kiel 
21. Juni 1671. 

Rendftbitrger Laadtag 1673 April 

S6. 37 8. 733—767, 40 S. 545 — 569. 572 — 587. 569— 
571. Kdnigliche iind Füntliche Lnniltaga-Pn^oiition« Rendibur^ 
34. April 1673, (inNo. 36. 37 fehlt der Eingang der Propoalriun); 
mit Extraet 1) wie viel geworbene Völcker 1. Kön. Majestit in 
den Ueraegthfhnern zur DefenBion und Beiotzun^ unentbehrlidi 
halten, und wie dieselben verpflegt werden (Jährliche Kosten 
1 1 1,040 Rthlr. 6 /?) ; 2) v ie viel geworbene Völcker Uuebfürst- 
lichc Durchlaucht etc. (85,902 Rthlr.): M Crcysshiilfe von Hol- 
stein gefordert mit 6 Monat Unterhalt (i7,488 Rthlr. 18 ß)\ 4) 
zu der Rcichshülft'e mit 6 .Monat Unterhalt (19,.^'2fi Rthlr.); 5) 
V^erzeichniss , was an Gewehr und Ammunition zu tienen Crejss- 
völckerii gefordert wird und in die Nu. 4 schon aiifgenonimen ist 
(1758 Rthlr. und 1788 Rthlr 31 /?). Der Stände Resolution, 
Rendsburg 25. April 1672. Königliche und Fürstliche Replica, 
Rendsburg 27. April 1672. Der Stände Duplica, Rendesburg 
28. April 1672. Loco triplicae abgelassenes Memorial der König- 
lichen und Fürstlichen Deputirten, Rendsburg 29. April 1673. 
Der Stände Erklärung oder Supplicatio. 

Kieler Landtag 1673 April. 

36. 37 8. 767 — 800, 40 S. 588—^629. Königliche uml 
F&rgtKche Landtag« - Propositlon , Oottorf 13* April 1673. Der 
Stände Resolution, 16. April 1673 (in No. 36. 37 ohne die Ein* 
gangsworte). Königlicbe «nd FIMI&eiba RepKea^ Kiel 17. April 
1673. Der Stände Duplica, Kiel 18. April 1673. Königliche und 
Fürsaidie Triplica, Kiel 19. April 167», Dar j^iaia QiiaikN»*w% 



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IM 10. Apvfit l«7a. Der K«ni«li«lieii and FtadklwiiD^rtMi 
flbgdaiM0Mt jM«auifriil| Kiel 30. April '1673. 

Rendskurger Landtag 1674 Mai. 

36. 37 S. 800 — 84i, 40 S. 6JM) — 668. 669 — 674. 66«. 
669. Königliche und Fürstliche Landtags- Pruposition , Copcnha- 
gen 'i8. April 1674 , — 'S) dass diejenigen, welche Lehngütcr 
haben, innerhalb 3 Münathcn gebührlich muthen und Königliche 
und Fürstliche Lehnitriefe empfangen^ mit ohngefehrlicher Deeigna- 
tiun der Lehngüter (39) und ohngcfchrliche Speciticution mehrerer 
(5) Lehngüter, welche in voriger Oesignatiun nicht enthalten. 
{Die SpecUicatlon ist nicht in Nu. 40). Der Stände Resolution, 
Rendsburg 5* Mai 1674, (die Memorialia der Ofttter Itsehoe, Preets 
und Uetersen, welche anliegen sollten, fehlen). Kdnigliehe und 
Furstliehe Replica, Rendsburg 8. M« 1674. Der Stände Dupliea« 
Rendsburg 10. *Mai 1674. (Die Suppliqae der Schleswigschen 
Stände, welche anliegen sollte, um gleichförmige Verordnung in 
puncto testamentifactionis, wie biBlm Kteler Landtag 1667 April Tor« 
gelcuintnen, fehlt). Königliehe und Fürstliche Triplica, Rendsburg 
lt. Mai 1674. Der Stunde Quadmplica, Rendsburg 12. Mai 1674. 
Der Königlichen und f uratlicheo Depatirten Memorial, Rendsbwg 
i% Mai 1674. 

36. 37 S. 843.844. Der Prälaten und Ritterschaft Supplique^ 
an Königliche Majestät und Huchfurstliche Durchlaucht, dass gegen 
diejenigen Städte, welche sich weigern, den auf voriLrem Landtage 
£u gesanimter Stünde Nothdurft beliei>ten 1 Rthir. Ä Pflug au 
IKihlen, die i:^ekution ergehe. 

Kieler sum 6. Mai 1675 angeaetitBr ohn« Proposftiott 
gebliebener auapendirter Landtag. 

36. 37 84.5 — 850. Memorial der Königlichen Deputtrtaii 
Detlef Rantsau ui^ Michael Wibbe, 7. Mai 1675, mit Specification 
der Völker, so I. Königl. Maj., ausser denen Reichs«- und Creyss- 
tölkctn, eines theils bisshero gehalten, andern theQs suwerben 
lausen, und was au deren monathlichem Unterhalt erfordert wird 
(19,611 Rtblr.). 

Die Deputirten erkitrea, ,das8 sie mit den FQrstlleben Deputlrtea wegen 

der Landtag^j-Propositlon unterschiedlich confcrlrl, es aber fast da< Änsehn 
habe, als wann man lieber den Landtag abrumpiret sehen, als demselben 
seinen freien Lauf lassen wolle. Da hin und wieder im Lande das ungegrün- 
isce €erfiebt SU crsebtllen beginne, dass Ibra Königliche Majestät ein äbe^• 
aus grosses unerböites ^piSBlnm su Ibrdem eatscMesscn, so bittea aie aieht 
umliitt gekonnt, die aedumog au der SUtode NeÜJi kommen su lassen 

36. 37 8. 850. 851* Schreiben dm Hersoga Christian AU 
brecht an den totdejadMcna Doetor Johasik HeiiAlngs, Gottorf 11. 
Majr 1675* 



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t 



,Tor melir deno 6 Wochen Mi an Kffniglielie HtlMtit wegen der pro- 

ponenda geschrieben, es sei präjudicirlich den Ktfniglleben poslalatis so 
blösslich zu condescendiren. Den Ständen sei anzuzeigen, dass sie bei 
ihren hergebrachten freien unerzwingliclKti landtäglichen sufTragiis mainte- 
nirei werden, der jetzige Landtag sei auT einige Wochen zu suspendiren, 
um eineo nach Copenhagcn, iim das Werk tu poussiren, in senden*. 

36. 37 S. 851. 83*i. Antwort des .Syndikus Doctvr J. Hen- 
nings, Kiel 12. Mai 1673. 

S. U. S6 und 37 Vol. VI und S. IL S8 Vol. III. 
(der letztere gleich mit S. H. 37 Vol. 6: vie oben erwähnt worden). 

Schleswiger fjandtags-Coniniission 171 1 Juni. 

3ft No. U S. 3—128, 37. 38 Bl. 123—169 Relatio von 
demjenigen, was bcy der mense Junio 1711 von Ihro Königlichen 
Majestät und Hochfürstlichen Durchlaucht verordtiet gewesenen 
Landes - Commission vorgetragen, Rchrifttich übergehen und was 
darauf zur Kcsolution ertheilet worden, mit Anlage 1 — 13. (Zu 
Anlage 1, Deductio gravaminum, Schleswig 17. Juni 1711, fehlen 
die Beilagen A — X. Das Convokations-Patent ist {gedruckt in Ge- 
meinschaftlichen \'erordnungen S. 794). 

Rendsburger Landtags-</ummissio 1711 October und 

November. 

38 *att Anfang. Gedniektes Convoeattons-Patent^ GU>ttorf 14« 
Sept. 1711. Weil bei der Commission und Versammlung in 
Sehteswig nicht Alles erörtert, so werden Prftluten und Ritterschaft 

abermals convocirt, sich am 11. Oct. 1711 auf dem Rathhause in 
Rendsburg einsustellen. (GednicU in Dahlmann Darstellung det 
Steuerbewilligungsrechtes S. 155}. 

37. 38 BI. 14. Chronologisches Register über die Land- 
tags-Commissiuiis-Acten vom 14. Oct. 1711 — 4. Juny 1712. 

36 No. I S. 3 — 11 und noch einmal S. 131 — 136, 37. 38 
S. 1 — 6. Propositio von drei Königlichen und drei Fürstlichen 
Commissarien , Rendsburg 14. Oct. 1711. ,Dass ein Beitrag von 
80 Rthlr. a I*fhig zu leisten, — eine neue Closterordnung errich- 
tet, ein Schuld- und Pfamlprotocoll und Wechsel-Recht introducirt, 
die Saclie wep;en der Lehngiiter, und der Decimation zu Stand« 
gebracht werdeS 

36 No. 1 S. n— 16 unvollständig, S. 137—183 vollstän- 
dig, 37. 38 S, 7 — 49. Der Ritterachaft Beantwortung und gra» 
vamina 1 — 16: 17) dass die der 1701 In Sehleswig ersehienenen 
Landgeriehtsordnung beigefügten annotationes wegen der Lehn* 
gilter pro authentieis nicht angenommen werden; 18) dass Jftbrlleli 
ein Landtag gehalten werde; 19 — 'i9 « Rendsburg 19. Oct. 1711. 

36 S. 184—192, 37. 38 S. 50 — 37. Cxtractna protoeolU 
der Landtagseommisslon 20. Oet 1711* 



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107 



yDam h K» BI. und Hochf. Duchlauchl Keinen, so wenig derjenigen, 
t» Joti» reeipirtt, «Is dwes so hinflibro f«oipirei wetitm mögieii, !wo Si« 

es niclit vorhero denselben selbst zu concediren vor gut berunden, und er 
ein adeliches Gut in diesen Fürstcnthiiiiierii besSsse^ der Privilegien des 
Landes geniessen zu lassen, rosohiren \AÜrden'. 

Exculpatiuns-Schrift an Köni^l. Majestiit und UuchfüritU Durch* 
lauciit wegen der Receptiun. 

36 S. 193 — '203, 37. 38 S. 59 — 67» Vorläufige Re«oluri«m 
der Köni<>lichen und Fürstlichen Lamltags - Cuninitssiun über dio 
Abseiten Prälaten und Ritterschaft auf die gethane Propositioa über« 
gel»ene Antwort. Rendsburg 29> Oct. 1711. Dazu: 

36 S, a05~!277, 37. 38 S. 68— l'iO. Bedenken der Kö- 
niglichen und Fürstliehen Räthe über die Closterordnung , wie 
solche bey deren Frneuerung in einem und nndern zu rerundern 
seyn möchte. (Dasselbe Bedenken zur Veränderung der I6,S6 er- 
lassenen C'losterordnung mit niunitis abseiten Priörin und C'onven- 
tualinnen <le8 Clusters i'reetz in 36 I S, 17 — 4'2)j mit Anl. A 
— D in Bezu<; auf die Klosteronlnung : t^xtracc einer Königlichen 
und Fürstlichen Antwort, 22. Der. 1611; eines Königlichen und 
Fürstlichen Vergleichs über die Coiiferirung der geistlichen Bcne- 
iicien und Pralnturen^ 22 Jan. 1612; der Königlichen und F'urst- 
lichen Resulutiun toui 15. April 1613; des Haderslcbischen Ab- 
schieds, 13. April 1614; h^- Project einer Constitution wegen .Ab- 
stellung 4m iiliemi&ssigen .Spielens; F. einer neuen Polieejrord- 
nung; 6. einer Constitution Wegen der Cantsley- Gebühren und 
Adracaten-Gelfler; H. Rntiones pro introdnoendo protocollo vuigo 
Sehnlil- und Pfandprotoll; I Froject der über die Deelmntion «ter 
«■s dem Lande gehenden Capitalien sa Terfsssenden Ordnung; 
K. fa. Coneipirte ejdlielie Rererse ron den Lehnstrigern nnsntt- 
•teilen^ worauf für die Gebuhr die Docuniente sussufertigen ; M. N« 
Extmete Kdniglicher und Fürstlicher Resolution über die Besetsung 
der Aemter mit £ingebohmen vom Adel, und äber die Isgd, mai 
15. April 1613. 

37. 38 BI. 171. 172. Extraet aus der Torläufigen Resolu- 
tion der verordneten Landtags- Coinmission über die von Prälaten 

und Ritterschaft gegebene Antwort, Rendsburg «29. Oct. 1711, mit 
Anl. K. Fj. Coneipirte cydlichc Reverse wegen der Lehui^uter. 

36 S. 279 2«|, 37 38 BI. 173. 174. Memorial der Prä- 
Inten und Ritterschaft an die Landtagseonimisslon, Rendsburg 3. 
Not. 1711. 

jWenn in der Resolution wegen passns 1. 2 angeführt, dass die end- 
liche favorable Erklärung abzui^arten, welche durch unterlhfini£;stc De\o- 
tlODS-Bezeugung zu befördern, der Ritterschaft selbst überlassen, beklagen 
Prälaten und Riltersefaaft, dass die liehe Landtags •€oninilssien sich nicht 
^ai lieoilicher eipUeirei^ 



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86 8. Sit«-S85, S7. SS Bi. 174--^ 175* «Asf diMtft M«. 
marial.iit &a$käijMk mundlidie Rmlution «rthcHt, vdehe nacli« 
gehend! per moflam extnetnt pratocolli der Ritterechaflt comma« 
iiicirt\ Extraetui protoeolli der Landteigi-^Comiiiifsioo , Rendsburg 
4. Nuv. 1711, Wasmer. Stryck. ,DaM die Rittenebaft aieh bej 
beedereeits herrschaftlichen Cunimisfiarien separatim zu nddressiren*« 
Proposirion der KdnigUehen Conimiiiarien, ,da88 ein Vorschuse 
iron 400)000 Rthir« gegen Versicherung des Einkommens in Sä* 
derdithniarschen au maehenS Propoaition der UochfürstHchen Com- 
missarien, ,dass etwas suppeditirt würde, welches statt der tonst 
etwa in jure fundirten radonen bei der Herreehaft eine MottT« 
fourniren könntet 

36 S. 'i85 — 304, 37. 38 BI. 175 — 182. Wahrhafte Vor- 
Stellung und pflichtmässige Erklärung an die Königlichen Com- 
missarien auf die wegen des Vorschusses gethane Proposition« 
Rendsburg 13. Nov. 17 ii (Erbieten zu UOO,OUO Rthlr., Tun denen 
die eine iiülfte Johannis 1712, die andere Umschlag 1713 zu 
lahien) ; an die Uochfurstlichen Commissarien zur wiirklichen Be- 
aeugung der untertbanigsten Derotion, Rendsburg 13. Nov. 1711« 
idaet, wenn der VoraehuM von 200,000 Rthlr. an Königl. Maje« 
atit beiaUt, nnd die Rittenebaft lieh 3 iahra lang etwaa erlMit» 
aia SB ainar aiaebarea Anleihe von 20O9OOO Rtbir. berdt eeiS 

86 & 308** 355, 37. 38 Bl. 182^199^ Feroare Ericlftnuig, 
Voretaibuig and Bitte van Prälaten and Ritterecbaft auf die rarw 
läufige Reeeintion, Rendebufg 13» Nov. 171t; mit Bejlaga f. 
Bedanken über die pro intradueenda protoeella Mgaf&hrlea latiiH 
liae. (Die Beilagen 2—6 fehlen). 

36 S. 356 — 362, 37. 38 Bl. 199 — 201. Memorial odv 
Anzeige und Bitte von Friedrieh Reveatlaa auf Niendaif ala Va»» 
bitter des Closters Itzehoe wegen der von den Untersassen gefbr* 
derten extraordtnairen Anlage an Königl. Maj. und Hochfurstl« 
Durchlaucht, Rendsburg 11. Nov. 1711. — Bitte der Ritterschaft 
an K. M. und Huchf. Durchlaucht wegen der extraordinären An- 
lage der 40 Uthlr. und desfalls an die Oberkriegs-Commissariot 
abzulassenden niandati. 

36 S. 363 — 366, 37. 38 Bl. 202. 903. Extractus proto- 
eolli vom 16. und 17. Nov. 1711 den H. Deputirtea von den 
Commissariis communicirt, betreifend ein Donntiv von 100,000 
Rthlr. für jeden Herrn « welche in dem verlangten Vorschuss de* 
cartirt werden eallan. 

36 S. 366 — 378, 37. 38 BL 203—207. Supplique absei« 
tan Prftlaten und Rittenebaft wegen der ratlona don gratait uail 
eonsten gethaaan Propaeition an die Hm. OoaunlMarlan (ohaa 
Dttam). AbamaUga Erklanmg und Bitte wegen dar affMrta» 
Anlaihnng und dagageb rarlangten danatlTS, Raodtbarg IT« Nifr* 



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101 



171 f. (Mhtf ntlNil Bleie rmHinit dRaHmit lAeeileii Plrlbtaii mA 
wegen der Im Umtehlag 17t3 aauuuhlenden lOO^OOO 
Rthlr., Rendsburg 18« Nor, 171t* (Sie erbieten tiehf en Umteblag 
1712 100,000 mhlr. anBulethen, bitten, bie snm 14. Oee. Dila« 
tien wegen des Zusamnieniteninnns n gestatten, damit alsdann 
die von den eommiasarlis ws^ebene favorable reliition wegen 
dar Unidignng, der Pririlegien u. s. w. gesebeben und die Abwe« 
senden von der Noblesse in grosser Frequence erscheinen, um 
skb wegen der übrigen 100,000 Rthlr. als denatir eder Anleihe 
SU Tereinbaren). 

36 S. 379 — 405, 37. 38 Bl. 20^-220. Entwürfe su drei 
constitiitiunes am 16 Nov. der Noblesse riim Bedenken mitgc- 
theilt 1) wegen Abforderung «Jrr entwichenen adeligen Unterthanen, 
2) wegen Reparir- und Unterhaltung der Wege, 3) wegen V'ali* 
dirung der Cessiunen. Bedenken von Prälaten und Ritterschaft, 
Rendsburg 16. Nov. 1711. 

Reassumirte Landtags-Commission Rendsburg 1711 

.Deeember. 

36 S. 405— 418, 37» 38 Bl. 321— 237. DerKdnigl Com« 

missarien B. v. Jessen und J. Neve Schreilien an H. Qeheime» 
Rath und Verbitter Reventlau, dass die Königliebe Erklärung zur 
Reassumtien des Laadtags noeh nicht eingegangen, deshalb die 
Versammlung bis zum 18. Dec. aussnsetxen, Rendsburg II, Dee. 
1711. Antwort der in Rendsburg von der Noblesse Anwesenden, 
ob nicht erst nach eingegangener Königlicher Resolution wegen 
eines gewissen tenuini zu vereinbaren, Kiel 12. Dec. 1711. Kx* 
tractUB Prutueolli, was von wegen der Landtags-Commission Prä- 
laten und Ritterschaft zu Rendsburg 19. Dec. 1711 propuniret 
und beschlossen worden. J. J. v. Wasmer. H. Strycke. ( Dass 
die Zusammenkunft eventualiter bis zum 7. Januar auszusetzen). 
Schreiben von B. v. Jessen und J. Neve, Rendsburg 'i'i. Dec. 1711« 
,Dass die aliergnädigste Resolution eingegangen und die reas- 
aumption auf den 29. Dec. angesetzt sei^ 

36 S. 418 — 422, 37. 38 ßl. 223 — 229. Extractus proto- 
eeUl bey der Landtags- Versammlung zu Rendsburg, 30. Dec. 1711. 

,Commissarii erwarten, dass Prälaten und Ritterschaft zur Devotions- 
Beieugung (Vorsehuss und Benstiv) einen zulänglichen Schluss gefasst, 
um die Comnrfssioii in Stsnde zu seilen , die Ktfnlgl. und Fürstliche Se« 
sslnllon belisuDt zu msehea'* 

Bitte abseiten Prälaten und Ritterschaft, Rendsburg 31. Dee. 
1711 pro dilatiooe. 

,Dass so lange die Resolution nicht publicirt sei, der Credit fehle, 
dass Wenige anwesend und wegen des nahen Umschlags Dilation bis zum 
11. Januar gegeben und alsdann die Versammlung in Kiel reassumirt wer- 
den möge. Wenn E. M* und F. Dorcbl. ihoea wegen der vorgestellten. 



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Punclpn dero Gnade gebetcncrmassen vorhero accordiret, sie dann nächsten 
Umschlag; I. K. M. 115,000 Rthlr. und Johannis 1712 35,000 Rihlr. an- 
leihen und 50,000 Rihlr. als Donaliv zahlen, auch nach i Jahrea iicduU 
60,000 Rthlr. Donatfv an Hochf. Durchlaucht erlegen wollend 

Kieler Lundtags-Cnmniission 17 12 Januar. 

36 S. 4'J3 — 440, 37, 38 Bl. 229—236. Antrag der Kö- 
niglichen und Fürstlichen Commissürien Jeisen, Neye» Oderts, 
Caliisen, Strjke, Kiel 14. Jan. 1712. 

,Dass dem Könige in diesem Umschlage 150,000 Rthlr. und nächsten 
Johannis 50,000 Rthlr. anzulcihen, und ein donativ von 100,0(X) Rthlr., 
die eine llüirie Johannis, die andere Umschlag 1713 zu geben, und Fürstl. 
Durchlaucht ein donativ von 100,000 Rthlr.' 

Prälaten und Ritterschaft Bitte und Lventual>F>kiürung, Kiel 
16. Jan. 171*2, pro conimunicatione der allergnüd. Ilesolution wegen 
der Privilegien n. s. w. soilann wegen des Vut Schusses und üo- 
nntivs. l:^xtractus prutocolli, Kiel 19. Jan. 1712. Priilatea und 
Ritterschaft Hnale Erklärung wegen der Anleihe und Donativa wie 
auch vurgangiger Communieation der aller- und gnädigsten Reso« 
iution, Kiel 19. Jan. 1712. 

36 S. 440 — 447, 37., 38 BL 237—240. Schreiben Ver- 
■chiedener von der Ritterachaft an die Kdnigliehen und Ffintliehen 
Conimissarien ratioue modi eoUeetandi, dasi die eapitalia pro ratn 
mit eoncurriren müssen su dem Vorsehnss und Donativ > nebst 
Eidesformuiare fiber VermOgen und Capiralsummen. 

3f) S. 448 — 453« 37. 38 Bl. 240 — 'i44. Supplique der 
Qbrigen Prälaten und Ritterschaft weg^n Beibehaltung des modus 
eoUectiindi nach Pflugz.ihl Iiei ausserordentlichen Ahgiftcn. 

36 S. 453 — 460, 37. 38 Bl. 245 — '^49. Der Prälaten und 
Ritterschuft Anzeige und Bitte auf die ihnen communicirte König- 
liche und Fürstliche Resolution (so nach^ehends 'i5. Jan. erst sub- 
scribirt), Kiel 'i.S. Jan ITl'i, rntiunc cuntirniationis pririlegiorum 
nach alter Weise, iMildcrung der extraordinairen Contribution, 
testanienti fnctio, Handwerker auf dem Lande, - Lehnguter, De- 
cUuation, Schuld- und Pfandprotocoll. 

3fi. S. 464 - 474 , 37. 3M Bl. 'i49 — 255. Resolution der 
Königlichen und Fürstiiclien Lundta^s -Coniinission über die von 
Prälaten und Kitt. rschat't hei bisheriger Landtags - Versammlung 
ange!>rnchtcn pusUilata, Kiel 25. Jan. 1 7 12. i{. V. Jessen. J. Neve. 
Ct. H. B. V. Görtz. C. A. Cnllisen. H. Strycke (Gedruckt tum 
Theil in (remeinsehaftliehen Verordnungen S. 819, gnns in Privi- 
legien von Jensen und Hegewisch S. U'i5). 

36 §, 474 — 477, 37. 38 Bl. •i.'SS — HÄ?. Der Kdnigliehen 
Commissariorum B r. Jessen, J. Neve, J. Schräder Vortrag, daaa 
in denen Städten Flensburg, Rendsburg, Itsehoe und Oldesloe 
•iuige Magaiioe von Rocken, Haber und Heu attfirariehteui und 



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gesMbte Eikifining, wie yiel ein Jeder 4 Tonne und Fnder ftaiu 
liefern kdnne, Kiel 25. Jan. 17 tü. firi^lährung der Stfinde, Kiel 
26. Jan. 1712. Formular der Quirang« welche negen Bezahlung 
des Vorschusses von dem Ober-Kriegs-Commissnrio Schräder Vor» 
gängig bis lur Auslieferung der Königlichen Ohligation ausgege- 
lien worden. 

36 S. 460-^464, 37. 38 BU 257—260. Bitte und Erkli- 
mng von Prälaten und Ritterschaft an Königl. Majestftt wegen 
Accordirung der bei der Landtags-Coniuiissiuii mit geltetenen Kd* 
nigliehen Gnade, Kiel 26. Jan. 1712« dass die Privilegien, wie 
inror, eonümiiret n. s. w. 

36 8. 477—483, 37. 38 Bl. 260—264. Bitte und Erlsli- 
mng au Hochfurstl. Durchlaucht, Kiel 26. Jan. 1712. Prilaten 

und Ritterschaft fernere Anseige und Ritte an die Landta<T8-Coni* 
misslon, Kiel 27. Jan. 171'i , um eine fai'ornble ReJatiun, Beför* 
dening der allergnüdigsten Resolution und Absendung zwejer de« 
putati an Königl. Majestät und Uwchfurstlicbe Durchlaucht. 

Verhandlungen bis zur nächsten Versammlung. 

36 S 4«3 — 494, 37. 3H Bl. 264 — -27 1 . Bemerkungen und 
Bitte abseiten Prälaten und Ritterschaft auf die ihnen communi- 
cirte neue Ciosterordnung. 

36 S. 49.') -498, 37. 38 Bl. 271— 273. Vorstellung eini- 
ger der Herrn Geh. und l.amlrähte ^Vulf Brockdorft', D. H v. 
Ahlefeldt, Christ. Blume, O. Blume an Pr; lafen und Ritterschaft, 
Kiel 23. April 1712, wegen fernem Vurschuss etua durch Lottere/ 
nach Ahrt wie die Hullündtsche eingerichtet — . 

36 S. 498 — .500, 37. 38 Bl. 273. 274 Schreiben der (Jom- 
niissarien Jessen, Üeve^ Goerts, Callisen, Strjrck. Rendsburg 23. 
AprU 1712. 

,Da allein noch die Königliche und Fürstliche Ralificaiion erfolgen 
solle über das am 25. Jan. 1712 zur Resolution Milgethedle, deshalb Prä- 
laten und Ritterschan sich versammeln mögen und Einige mit Vollmacht 
SU lostruiren, um gegen Empfang der RaUflration Genüge zo leisten. Oass 
die mooita bei der Ciosterordnung nunmehr eingebrachr nerden'. 

36 S. 501, 37. 38 Bl. 274. Forderungen der KSniglichen 
Commlssarien B. v. Jessen und J. Nere, Keiidsburg <i3. April 
17 Ii. .»Den Rest des Vorschusses von 100,000 Rthlr. gleich, den 
Rest des Donatirs von 100,000 Rthlr. Jacobi xn zahlen'. 

30 S. 50'i — 505, 37. 3S Bl. 275— {^77. Antwort von Prfi- 
taten und Ritterschaft auf das Sehreiben der Königl. und FQrst* 
liehen Coinniissarien vom 23. April 1712, Kiel *i9. April 1712, 
und Convoeatorium der Ritterschaft sum 10. Mal 1712 nach Kiel 
«nr Cunferens xu kämmen, Kiel 1. Aiai 1712» 



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taiidCagscQiiiiiiiitioii Rendfkurg 1 7l!l Hai vsd fwiil. 

36 8. 506-513, 37. 38 BL 277 — 981. Sehmibeii llcr 
Königl. und FvritKehen Commbsarien , Rendabai^ 30. April 1712. 
«Datt snm 18. Mai der Aasaeheia der Ritteraelwft erseheisa, aai 
die eingegangeM Begnadigung la empAmgen gegen Priatir- und 
Versieherung^. Königliche Resulution (auf die Bitte und Erlilinmg 
Tarn 'Id. Jan. 1712), Coldingeo 30. Jaa. 1712. Formular der 
Ton der Nubleiae auszuitellenden Versicherung über die Zahlung 
dea Dunativa von 100,000 Rtlür. an die Füraliic^ G<»ttarpi8aha 
Rentekammer 1714 ()• T. R. 

36 S. 5I'2 — 5'il, 37. 38 BI. 281— «iSB. Ordre S. Mi^* 
Königs Friedlich IV, Coldin^en 'i7. April 1711, an Oberkriega« 
Conimissnr Luhcmann ,dass von denen Clösterlichen und Adeligen 
jenseits der Kider vun jedem Pflug jüO Pfund Heu nach Brnni- 
atedt, von dem Juhannis-Closter u. s. w. 500 Pfund nach Schub^ 
zu liefernd Designatiun von Hulthuf in Vullniucht des Ober-Kriegs- 
Cumniissarii Lohemann über die udeli^en Güter, su nach Schubv 
Heu zu liefern. Ordre der Generäle en chef J. Schölten und 
Nunisen an das Gut Caden, Pinneberg 5. Mai 1712. wegen Irleu- 
lieferung der Prülaten und Ritterschaft. Vursteilungen gegen die 
befuhleiie Heulieferung, Kiel 13. Mai 1714 (1712) und 2I. Mai 
1702 (1712). 

36 S. 521^533, 37. 38 BI. 286 — 291. DerPrfilaten and 
Ritterschaft Vorstellung und Bitte an König!.* MajestAt iregen Re- 
mittirung der anbefuhlnen Eintreibung des rüelsatandigen Vorschus- 
ses und des Donativs halber geforderten Obligation, Rendsburg 
1. Junj 1712. Vorstellung und Bitte an hohe Ffirstliche Dureh- 
lanebt wegen des Donativs, deshalb gemachter Repartition und 
vorgftngig erforderter Obligation, Rendsburg t. Jwtj 1712. 

36 ». .533 — fjSH, 37 ?m ,»91—293, Diploma reginm 
wegen confirmatiun der Privilegien Piälaten und Ritterschaft dar 
Herzogthunier Schlessw. Holstein, Coldingen 27. April 1712. (Ge. 
druckt in Privilegien ron Hegewisch und Jensen No. 22 8. 243.) 

36 S. 5,iM— 542, 37. 3S BI 293 —295. Ratification und 
confirmation der bei der Lan(lMgs-\'ersamnilung Prälaten und Rit« 
terschaft von denen Köniidicben COniiiiisKarien ertheiiten Coniniis- 
sions-SchlüsKe und Resolutiones, Cotdingen 27. April 1712. (Ge* 
druckt ebend. No. 18 S. 2351. 

36 S. 542 — 54.'), 37. 38 BI. 295 — 297. Ratification uni 
confirmation der bey der Landtags - V^ersaninilung Prülaten und 
Ritterschaft von denen Fürstlichen Commissarien ertheiiten Com- 
niissions-Schlüsse und Resolutiones, Gottorf ~— April 1712. (Ge<- 
drurkt ebend. No 19 S. 238 . 

36 S. 546 — 550, 37. 38 BI. 297—299. Diploma ducis 
Christian August wegen confirmation der Privilegien der Frulatev 



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113 



und Rieterschaft der Hcrzogthümer Schleswig und Holitein, Gottorf 
— April 1712. (Gedruckt eberid. No. 21 S. 240,\ 

36 S. 550 — 564, 37. 88 Bl. 300 — 305. Anzeige und Bitte 
abseiten Prälaten und Ritterschaft wegen der ihnen copeylich com- 
municirten uUer- und gnädigsten contirmationis privilegiorum und 
ratiticatiunis derer hey fürwehrender Landtagt • Versammlung er- 
theilten CommiMiomr->Schluiten und T«a«IutiiNi«ii , Reinlibvrg 3. 
Jimi 17 \% betr. 1) die PriYÜegien der aftiler, 2) die Oetemiia^ 
rang der ordinären Contribution, dteFerdening der extfaerdlairtli 
nkbt ohne die Nebleiae mm Landtag so eenTedren, 3) £flaaMMig 
dea letaten Termins der extraordinftren Anlage u, a. w.« 4) ttiia 
mentifactio in Sehleawig, j>) Lehngüter, 6) Sebald- vad Pted» 
protooell, Deeimation «• a, nr* 

36 S. 565 — 570. Bereebnung der Kosten, welche die naak 
dem Trayenthaler Tractat de a. 1700 Articul 5 von jeder Herr« 
aehaft zu haltenden 5000Mann j&hrJieb erfordern (l,129»04QRtyr.)| 
vom 3* Juni 1712. 

36 S. 570—576, 37. 36 Bl. 306—308. Offerte, ErklÜN 
rang und Bitte ableiten PkSiaten und Ritterschaft wegen der com- 
mnnicirten conlirmation und ratification und desfali gebotene Er* 
kläntng, Rendsburg 4. iuni 1712, betr. die Beruteg einea Land* 
tagea bei extraordliiiftrer Centribution. 

36 S. 576— -580, 37. 38 Bl. 308. 309. Readution dar K6- 
nlgilcben und Fürstlichen Commissarii Jeaaen, Neve, Goerta, CaU 

lisen, Stryck auf obige Oiferte. Rendsburg 4. Juny 1712, ,Bnt 
Exhibirung der diplomata oonlirmationis privilegiorum nebst rati-* 
fication der bereits 25. Jan. a. e. anm Kiel ertbeilten CommiaiiaMU 
Reaulution in originali^ 

,Wie beyderseits conimissarii mit Prälaien und Ritterschaft darinnen 
einig, dass bey diesen allen I. K. M. und I. Hochr. Durchl. inlention nicht 
seyn «erde, weder Prälaten und Ritterschaft alle HofTnung zu benchmeo, 
dass nicht etwa bey Friedens-Zeiten, wann sonslen die Defension des Lan- 
des es nur immer zntasseD will, die biss dahero gewesene ordinüre Con- 
tribation nicht dermahleins wiederum auf einen geringem Schluss koDinwUi 
noch dass durch die der obgedachlen Ratification wegen der eilraordlnX- 
ren Contribution boy Kriegszeiten angehänü:lcri Ciausul alle Landtags- Ver- 
sammlung, wann es soiisten der Zeiten Zustand erfordern oder permittirea 
wird, aurgehobeo sey, so versiebem commissarii aacb hiemit, dass sie 
nmb bey L &. M. und I. Hocbf. Durchl. darüber eine eiler- und gnC- 
digsle Erläuterung auszuwircken in ihrer abzulassenden gemeinschaftlichen 
Relation alle dienliche Renionstrationcs ihun wordpn, Prälaten und Ritter- 
schaft doch dabcy anhcim gebende, ob um dergleichen aller- und gnädigste 
resolutioncs zu maturircn, sie nicht etwa dienlich befinden möchten, auch 
adbslen htj einer Jeden Herrschaft dieser wegen sich immediaie in AUeiw 
und ünterthinigkeit sn meldend 

36 S. 580—583, 37. 38 BL 309 --311. Bitte abieiCeii 

Raijen, Kieler Handschriften. B 



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114 



Prälaten und Ritterschaft wegen Declarirung des neuiichst errieli« 
teten Rendsburgiseheo Vergleichs, Rendsburg 4. Juny 1712« 

,tQ declariren, jdass die Feldseliiniede der immediscen cMsterliehen 
Itzehoiscben JurisdicUon nnicrwoircn und zu den clösterlichcn Pflügen 
ihr Conlingent erlesfii , und selbige sowohl als die Warleburgischen und 
zu dem Kirchspiel IJoist pelifiri^ifn Pnüge mit keinen weitem oneribus als 
die adeligeu Pflüge beschwert werden*. 

36 S. 584 — 598, 37. 38 Bl. 312 -317. An die sum Land- 
tag venmlneten Könl «glichen Hm. Commissarios Anzeige und Bitte 
d^r Pesseasoren der an der Ober-Eyder angrensenden adeligen 
Mter umb Remedimng einiger Ton den^n Rendsburgischen Schif- 
fern oder ihren Leuten daselbst yerubten und noch ferner stt be- 
sorgenden £xce8sen und Schadens, Rendsburg 4. Juni 1712* Aher- 
mahlige Bitte abseiten Prftlatcn und Ritterschaft an Kon. Majestät 
wegen der Heulieferting und desfalls zugelegter und respective 
angedrohter militärischer Execution, Rendsburg 4. Jnni 1712. 
Abermahlige Anzeige und Bitte an Kön. Majestät und Hochfurstl. 
Durchlaucht abseiten Prälaten und Ritterschaft w<^en der Jagd 
auf .den JUostergütern und gesetater Jagdpfähie. 



Verhandlungen der Ritterschaft wegen des DonatirSy 
der Kriegslasten, £intheilung der Güter in Districte, 
Reception u. s. w. Tom 21* iuni 1712 — December 1713. 

S6 ' S. 599 -601. RcTcrs, welcher Ton Hochfurstl. Durch- 
laucht wegeti des Donativs verlangt wird. Königliches und PQrst- 
liches Mandat, Glüekstadt 'it. Juni 17 Ii, an Graf Cay Rantzau 
und General Rülau, dass über das Mannlehn 8atjeuitz ohne dea 
Lehnsherrn specialen Konsens gegen daa gemeinschaftliche wegen 
der Lehnsgüfer puMicirfe Patent nichts yorgenonimen nerde. 

S. 601 — 6 I i. Bitte an Kön. Maj. abseifen Prälaten und 
Ritterschatt we^en l)erlarirun*j: der fiaiHlta^s - Resüluf Ion betr. die 
Krleichterung der Contribiition un<l dass es wegen Ausschreibung 
der extraordinären Contributitm bei den uiiralten privilegiis gelas- 
sen \ver«lo, <lie Keparfirunti; des Donativs, wozu die Guter der ab- 
getiieilten Herrn, ilie Kuni^iiciien und I'ürstlichen zugekauften Güter 
und die Pflüge der Clöster mit beyzutragcii , die über den V or- 
schuss von 100,000 llthlr. zu liefernde Obligation, die Dilation 
wegen der extraordinären Anlage und die Lehngüter — , 5. Juii 
1712. 

S. 613 — 622. Bitte desselben Inhalts an Hochfurstl. Durch- 
laucht^ 5. JuL 1712. 

S. 622—625. Dedaration S. Majeatät Friedrich IV, Itaehoe 



1 01e Mgeodea Angaben sind alle aas 96. 



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115 



1 9. J u ) i 1712. ( Gedruc](t in Privilegien vonr He^^e wisch und Jemen 
N. 123 S. 246). 

S. 6 25 — 6'27. Schreiben <les General - Kriegs -Commissarii 
M. C. IMaten an die löliliclte Ritterschaft in HuUtein, Itzehoe 27« 
Juli 1712, wegen Kornlieferung 

S. 628 — 634. Ordre S. Majestät Friedrich IV an den Ober- 
Krieg! -CommlBiar fjohnann wegen des reitirenden Donatirs and 
der extraordinSren Contribution, Itsehoe 25. Juli 1712, ,dass die 
jetiigen Conjuncturen nicht leiden wollen die adelichen Pflüge in 
Ffiradichen Händen mit su dem Donativ su sieben^ Sehreiben 
Lobmanns an den Verbitter su Itsehoe Geh. Rath Rerentlan, 
Rendsburg *i8. Juli 1712. Schreiben des II. Verbitfers Geh. Radi 
Reventlau an die Noblesse, Niendorff 4. Juli 1712^ sur Mittheilung 
der von dem Ober- Kriegs -Commiasario Loheniann mitgetheilten 
Nachricht 

$. 634-^637. Königliche Declaration wegen der in denen 
Städten belegenen adeligen Häuser wie. auch Horst und Warle- 
berg, Itsehoe 27. Juli 1712. 

8. 637 — 670 Mandat Friedrich iV, Fri.lericia 7. Jan. 1713, 
wegen Korn- und Heulieferung. Schreiben des Verbitters an Ge- 
neral-Kriegs-Conmiiäsar Piaten, Lübeck 14. Jan. 1713. Antwort^ 
Hamburg 18. Jan. 1713, und Schreiben des GcneraUKriegs-Com- 

missar Piaten, Hambtirg 19. Jnn, 1713. Instruction an den 
Obristcn Reventlau aut pJasau, 21. Jan. 1713. Schreiben des 
Verbittere an den GeneraUKriegs-Commissarius , Lübeck 21. Jan. 
1713. Schreiben des Verbitters an General Schölten, Lübeck 21. 
Jan. 1713, wegen Maassregeln zum Schutz der Güter gegen die 
ravage der Feinde. Antwort des Generals Schölten, Rendsburg 
26. Jan. 1713. Schreiben des Gcneral-Kricgs-Conimissar Piaten 
an Geh, Rath Reventlau. Schreiben des Geh. Rath Reventlau an 
General Schölten, Lübeck 9. Febr. 1713, und an den Generai- 
Kriegs-Commissarius, Lübeck 10. Febr. 1713. 

S. 670 — 675. Meniürial von Prälaten und Ritterschaft durch 
2 Deputirte an den Grafen Steinbock zu übergeben, und Antwort 
desselben an die Herrn üeputirten von der Ritterschaft, Husum 
21. Jan. 1713. 

S. 675 — 684. Schreiben der in Lübeck anwesenden von 
der Ritterschaft an die ül)rigen Mitglieder der Ritterschaft, Lübeck 
13. Jan. 1713, wegen des Patents von Steinbock, dass die vom 
Adel in Königlichen Diensten lÜÜ Rthlr., in Fürstlichen 30 Rthlr., 
die ohne Dienst 60 Rthlr. a Pflug erlegen sollen Circular an 
die Mitglieder der Ritterschaft wegen einer Anlage von 4 Rthlr. 
a Pflug, Lübeck 26. Jan. 1713; und Schreiben wegen des Circu« 
lara, L&beck 27. Jan. 1713. Antwort der Ten der Uolateiniseheii 

8* 



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116 



RUtenelMifl ftUhier (Hmburg) anwesenden, auf das Sehreiben t«bi 
13« Jan. 1713; und Schreiben an den Probiten an S. Johannis 
Landrath Rerentlau, Lübeck 14* Febr. 1713» vegen der Stein« 
bocfctchen Forderangen. 

S. 684— -.689. An S. K. M. Bitte der Postetioren derer in 
der Gegend bei Lübeck und ferner biet Kiel belegenen adlichen 
Cruter wegen der Ordre deg General -Kriegt -Commitsar, Proyiaift 
von Läbeck nach Rendsburg zu transportiren , 14. Febr 1713* 
Bitte an den Gen. Kriegs- Conimissar, Lübeck 14. Febr. 1713. 
Antwort desselben an Geh. Rath Reventlau, Husum 17. Febr. 17 13» 

S. 689. 690. Patent Christian August, Gottorp 7. Jan. 
1713, das8 zur Sicherheit eines Jeden dienlich erachtet^ data er 
■eine etwa habenden Gelder nach Tönningcn bringe. 

S. 690 — 634. Dankschreiben und Bitte der Fossessoren 
derer in der Gegend von Lübeck bis Kiel belegenen adl. Güter 
an K. Majestät wegen Protection w ieder die über die Ostsee durch 
die Schwedischen Caper zu besorgenden cxcursioneti und invaftio- 
nes. Mandat König Friedrich IV an Geh. Rath Rath Fr. Revent- 
lau Verbitter und Probsten zu Uetersen , Geh. Rath. v. ßlome 
Probsten zu Preetz, Landrath DetletT Reventlau Frubsten zu S. 
Johannis, Husum 2. Martti 1713. 

, — erostlich inhibfren, dass bey der im vergangenen Jabre ta Rende- 
iiarrg gehaltenen Landiagsversnmmlung dem Fürstlichen Hause zugesiandna 
üonativ der 100,000 Rthlr. auf zukünftigen Umschlag an das Haus Got- 
torp keineswegs zu bezahlen, sondern an Uns, als die wir nunmehro sel- 
bige, weil das FürsUichc Haus sich durch obbesagten Friedensbruch sei- 
ner Jorinm selber verlustig gemachet, mil der btfrbsten Billigkeit prXten- 
diren^ 

S. 695 — 704. Schreiben der an Se, Majestät Friedrich IV 
Deputirten F. Reventlau, J. Buchwaldt, Husum 3. April 1713, an 
Prulaten und Ritterschaft 2 Rthlr. a Pflug Kusanunen zu bringen. 
Bitte der Deputirten an K. Majestät wegen Befreiung der auf die 
Ritterschaftlichen Häuser in Kiel gelegten Brandschatzung. Zwei 
Bitren derselben an K. Majestät wegen Krieichterung von der Ein- 
quartirungsiast der Polnischen Cavallerie in den Stormarschen 
Gutern. 

S. 704 — 7 11. Schreiben von Prälaten und Ritterschaft an 
die Deputirten \ eibitter V. Reventlau und H. v. Buchwaldt in 
Husum, Kiel 6. April 1713, wegen der über den Vorsciiuss von 
100,000 Rthlr. von Königl. Seite zu gebenden Obligation. Bitte 
von Prälaten und Ritterschaft an Se. Majestät, 5. April 17 IS, 
wegen Krlassung der ordinären Contribtttion « Befreiung Ton En»- 
quartirung und susulegender Liquidation. Sehreiben an die nie!* 
in der Rittersehaftliehen Venanunlung Anwesenden, die van den 
an Se. Majestät Deputirten beantragten 2 Rthlr. a Pflug m W«> 
uhlen, Kiel 4. AprU 1713. 



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III 



8* 711-^722. Bitte dei Geh. Raths F. Rerentten, Verbit. 
teri in Ilsehoe «nd Ptobiten su Uetenen, an den Grafen nnd 

General-Feldmarsehal (Steinbock) um Salreguarde f&r die Cldater 

Itzehoe und Uetersen, Lübeck 40. Jan. 1713. Abermalige Bitte 
desselben an des Herrn Bischofs und Adminiatralors Hochfürstliche. 
Durchlaucht, Lübeck 18. Jan. 1713, wegen der von Graf Stein- 
bock verlangten 80 Rthlr. a Pflug von dem L'loster Itzehoe und 
der gedrohten Einäscherung, Lübeck 18. Jan. 1713; mit Schrei- 
ben desselben an Hrn. Geheime-Rath — zur Intercession bei Hoch- 
fiirstlicher Durchlaucht, Lübeck 18. Jan. 1713. Schreiben dessel- 
ben an den Grafen Steinbock, Lübeck 18. Jan. 1718, wegen Er- 
fassung der geforderten 80 Rthlr. a Pflug yom C'loster Itzehoe 
oder doch Herabsetzung und Terminsetzuns. Schreiben desselben 
an den GeneraU.Major — zur Intercession für das Closter Itzehoe 
bei Graf Steenbock, Lübeck 18. Jan. 1713. Schreiben desselben 
au die Frau Ober-Hofmeisterin — das Gesuch an Fürstliche Durch- 
iMeht Ar das Closter Itsehoe wegen £rlas8ung der am 13. Jan. 

geforderten 80 Rthlr. in aeeoadiren. Sehrdben deaaelhen an des 
[erm fiiiehofi HoehRkrstKehe IHirehlaneht, 27. Jan. 1713, wegen 
der yoni Grälen Steinboek von den Dörfern dea Cleatera Uetenen 
gefofdcrten 80 Rthlr a Pflug. 

8. 722—737. Sehreiben 8r. If^eatit Friedrieh IV an daa 
Cloeter xu Uetersen, Itsehoe 18. Mj 1712, Jungfrau Charlotte 
Amaiia von Rheedera als Conrentualin auf- und anzunehmen. Ant- 
wort Sr. Majestät auf das Gesuch des Verbitters Fr. Reyentlau 
wegen Remission der pro Martin Aprili et Majo restirenden der 
Königlichen Casse zukommenden Contribatlmi, Husum 8. Juni 1713, 
dass Prälaten und Ritterschaft der bisherigen Einfjuartinins; ent- 
freiet werden, und dass die Execirtion auf 3 Munate zu suspen- 
diren. Bekanntmachung des Ober -Kriegs- und Landcomniissarii 
Lohemann, Rendsburg 'it. Junj 1713, wegen der für Bancken- 
doHf u. s. w. restirenden Contribution. Marschroute für des Ge- 
neral-Major Juels Cürassier - Regiment; Geben aus dem General- 
Commissariat Gottorf 6. Juli 1713. Platen. Bitte an den Ge- 
neral-Kriegs-Commissar , dags in Confurniität mit der Königlichen 
Resolution vom 8. Juni das Juelsche Regiment verlegt werde, 
Ktel 1. Aug. 1713. Bitte von Prftluten und Ritterschaft an S* M. um 
Eatfrejung von Eln^artierang, 1. Aug. 1713. Bitte an Se. MaJ. 
von F. Rerentlatt, Probaten der Qöater ItM^oe und Uetersen, pro 
la i erif S» «n den Ober-Kriegseooiniiasar Lohesmn von der Vogtei 
Horst die 760 Rthlr. extraordinäre Contribution nicht su fordern, das 
Closter Itsehoe mit der extraordiniren Contribution su übersehen, 
das DoaadT der 4397 Rthhr. 25 ß nicht welter su fordern, 14. 
Ai^st 1713. 

787«^ 78t. Sehvaibeii des Probstep s« Preets Wolf Bio- 



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118 



me, das8 wegen der Nothwendtgkeit Conferences anzustellen die 
Ritterschaft in Districte getheilt und von jedem ein Deputirter 
gewühlt werde, die Possetsores der in Angeln liegenden Güter 
sich zur Wahl rersammeln ^ das» die beliebten 2 Hthir, a Pflug 
proiute bezahlt werden, Kiel ll. Aug. 1713. 

S. 739 — 744. Dank-Schreiben von Prälaten und Uitferschaft 
an den Gencral-Kriegs-Coniinissar , dass ihm furdersamste Satis- 
faction werde gegeben werden, Kiel II. Aug. 1713. Zwei Schrei- 
ben des General - Kriegs - Cumniissar Platen an das Gut Brodau, 
dass von jedem Pflug 40 Brodte a 6 ^ nach Rendsburg zu 
liefern und für jedes Brodt 2V2 ß in der Contriburion zu decour- 
tiren, dass von jedem Pflug ein Ochse oder Kiihe zu t60 W rein 
Fleisch und 4 Tonnen Rocken zu liefern, Rendsburg 23* und 24. 
Jm, 17 13. Sclireiben an Geh. Rath Fr. RevenHau yon Schölten, 
Waffe, Holtteiif Thomsen, Nachrichten einsoaiehen, was an Creld, 
Korn, Fourage, Brodt u. w. bei den Qdsterl. und adeligen Gu- 
tem über die ordinäre Contribution auigeschrieben und abgeliefert 
oder beiahlt.iei, Schleswig 17. Aug. 1713. 

S. 744 — 750. Kdnigl. Dennemarkiechea Reecript an den 
€«neral4(riegs-CommiMar Platen, die adl. Güter nicht mit Ein« 
quartirung zu belegen, Gottorf 19. Aug. 1713. Mitthellnng des 
Befehls S. Majestät von Thomien, Schleswig 2t. Aug. 1713, die 
Exekution bis Michaelis zu yersehleben. Schreiben 8. Majestät 
an Geh. Rath Reventlau, dass die vom Closter Preetz restirenden 
6973 Rthlr. 28 ß Donativgelder ohne Anstand bezahlt werden, 
Friederichsburg 10. Juli 1713. Schreiben des Ober-Kriegs-Com- 
missar Lohemann an Geh. Rath Fr. Reventiow, dass binnen 6 
Wochen die 6973 Rthlr. 28 ß bezahlt oder auf alle Pflüge der 
Ritterschaft repartirt werden, Rendsburg 19. Aug. 1713. Antwort 
Ton Geh. Rath Reventlau an Loheniann, dass das Schreiben dem 
Probaten zu Pretz communicirt sei, und die von diesem Closter 
restirenden Donativ- Gelder der Ritterschaft nicht aufzubürden. 
Antwort Ton Lohemann, Rendsburg 31. Aug. 1713. 

S. 750—755. Schreiben des Geh. Raths F. Rev entlau, 
Niendorf 23. Aug. 1713, enOaltend eine Conridcation nur Ver- 
Sammlung lum 31. Aug. in Kid sich einsulinden; mit einem Aus- 
sog, was Jeder seit 1712 an Geld^Korn, Fourage, Brodt etc. 
geliefert. Vorschlag sor Eintheiiung der adel. Güter in Districte, 
3 für Schleswig, 4 für Holstein. Extractns protocolli Tom i. 
Sept. 1713 mit Aufsatz Wolf Blone's über die Eintheilong der 
IMleiigen Guter in Districte. 

Jst solcher Aufsatz verlesen, und approbiret worden, da dann 
von dem Schwantzer District 1) Herr Land -Rath Detleff Brook- 
torff und i) Herr Hieronymus Ton Tienen, in Angeki 1) — 2) — , 
im Dänischen Wold i; — 2)— , in dem Oidenburger District 1) 



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— 2) — , in dem Preetxer I) — 2)— , im Kieler 1) — 2) ^ und 
letelich im Itzehoer 1) — '2) — zu Deputirten erwehlet worden^. 

& 765 — 760. Bitte abseiteti der Kitterschaft an Se. Maje« 
•lit pro reacripto an den Ober-Kriegs-Cu^iiuissar Lohenmnn, we« 
gen des yon dem Kloster Preetz geforderten Antheiis (6973 Rthlr* 
'iH /?) zu dem Donativ, Kiel 1, Sept. 1713. Bitte alseiten Prä- 
laten und Ritterschaft an Se. Majestät, Kiel 2. Sept 1713, die 
versprochene Obligation über den Vorschuss von 100,000 Rthlr. 
extradiren und die abgewichenen Umschhig darun fällig gewese- 
nen Zinsen entrichten zu lassen. Schreiben derselben an Lohe- 
mann wegen der vom Kloster Preetz restirenden 6973 Uthlr. 2Ö 
Kiel 'i. Sept. 1713. 

S. 760 — 772. Bitte abseiten PräInten und Ritterschaft an 
S. Königl. Majestät wegen des von den adeligen Gütern geliefer- 
ten Kornea etc. und pro mandato an Lohemann i^cgeu Decoiir* 
tiruug in der Cantribttdon^ Kid 2. Sept. 1713. Sciueiben an die 
Depvtirten dea Schwantser, Däniaeh-Woldter und Oldeoburger Oi- 
atrieta mit den posiesaorea dea Distrleta wegen der Mittbeilung 
dea Grafen Steenbock an Se. Majestät, daaa ihm aeinem Vargeban 
nach van Prälaten und Rittersebttft 10,000 Rthlr. versprochen, au 
conferiren und sich am — Oet. in KCel einxufinden, 21* Sept. 
1713. Bitte Ton dem Verbitter an Se. Majeatdt wegen der An- 
gaben des von den Götern gelieferten Korns und wegen der var- 
gegebenen Proniesse an Graf Steinbock« Oldeschlu iu. Sept. 1713f 
Schreiben Sr. Majestät an den Verbitter und die Kloster-Pröbste« 
Gottorf 18. Sept. 1713, dass Prälaten und Ritterschaft sich we- 
gen der dem Grafen Steinbock, ratione der von demselben ver« 
statteten Dilation der ausgeschriebenen Brand&chatzung, versproche- 
nen 10,000 Rthlr, luit dem Grafen Steinbock vergleichen mögen j 
und Copia des Schreibens des Feldtmarschals Grafen von Steinbock 
an Se. Majestät Friedrich IV, den Prälaten und der Ritterschaft zu 
befehlen, bei 2000 Rthlr. auch militärischer Exemtion binnen 8 
l'agen die von den Abgeordneten der Prälaten und Ritterschaft 
versprochenen 10,000 Rthlr. zu bezahlen. 

S. 772 — 778. Ordre des Reginientsquartieriueisters Hart- 
maan, iiinnen 2 Tagen vom Gute Niendorf pro Martio Aprili et 
Majo und pro Sept. sur avance zu zahlen, Neuatadt 3. Oct. 
1713* Ordre dea Oberkriegaeomniiaaar Lohemann, Rendsburg 20. 
Sept. 1713. Sehreiben von Adler, Worm, Oeken, Leth, Raamua 
und Bomemann an den Bürgermeister Baek in Itsehoe, Copenha- 
gan 7. Oet. 1713, daaa das Verbot der Ansfiihr des Koma aufge- 
habcn Bei. Bitte Ton Prälaten und Ritterachaft an Se. Majeatit 
wegen DÜEsrirung der Exekution aneh deeourtirung dea' pretii ron 
den gelieferten rima und deahalb an Lohemann abiniaaaendaa . 
mandati, Kiel 12. Oet. 1713. 



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180 



S. 779 — ^84. Schreiben der beiden Deputirten des Kicl- 
ichen Districti mn den Landsjndikus Koltemaiin in Itzehoe um 
•xtractuni protocolii der Versammlung wegen der vom Grafen 
Steinbock prätendirten 1 0,00ü Kthlr., Kiel II. Oct. 1713. Ant- 
wort des Landsyndikus, Itzehoe 13. Oct. 1713 (die Anlagen fehlen). 
Ordre des Schwedischen General- Kriegs-Coromissar Miilniberg auf 
Befehl ile« Grafen Steinboek, das» das' G«t Rundhol binncB 4 T«. 
gen 200 Tovnen Gertte und 250 ToiMcn Uaber im Uvam ab- 
IMMPe, Umm «1. Jan. 1713. 

8. 784 — 794. Befehl S. Majestät Friedrich IV an die Prä- 
laten, das dem Hause Güttorf hei der Landtags-Versamniluno zu- 
gestandene, 'i. Martii 171'i inhihirte Donativ von 1Ü0,0U0 Rthlr. 
n&chsten Umschlag an Königl. Majestät su lahlen, <)openliagen 

2t. Oet, 1713. Sdireiben ron an die Deputiiteii des Dft- 

nisdi-Wohlder Distriets, mit den possessores wegen Reception des 
Obersten Dewits sn berathen und die Resolution sn eommnnieiren« 
Kiet — Not. 1713. Sebreiben an Hm. Geh. Rath — die Vor- 
sldlnng und Bitte an Se. Majest&t wegen Zalilung des dem Ffirst- 
Heben Hause sugestandenen Donatirs sn secondiren, Kiel 30 Oet. 
17 1 9* Vorstellung und Bitte abseiten Prälaten und Rittersehaft 
an S. K« Majestät wegen des Ihro HoehfÜrstl. Durchlaucht zu 
zahlen expromittirten und mittelst einer ausgegebenen OhstaginU 
Verschreibung rersieherten DonatifiB der 100,000 Rtbir., Kiel 30 
Oet. 1713. 

S. 794 — 801. Vollmacht und Instruetion für den Obristen 
Christian Rantsau auf RastoriT, mit dem Grafen Stein hock wegen 
der geforderten 10,000 Rthlr. su unterhandeln. Beschluss der 
Conference yoni 26. und 27. Oct., und Nachricht des Verliitters 
F. Rerentlau, itsehoe 29. Oct. 1713. 

8. 802 ^81$. Schrsiben Lohemanns an Gelu Rath Rercnt» 
laui Rendsburg 2 Dee. 1713, wegen der Ton Prftlatan, Ritter- 
asiMiß, Stidten, Aamtam und Landsehaftcn beider Uersogtkfimer 

au liefernden 600 Pferde. Rescript Sr. Majestät Friodnch IV, 
Copenhagen 5. Des. 1713, an die Prälaten der Uenogthftmer, dass 
das dem Hause Gottorf Torsicherte Donatif von 100,000 Rtiib. 

im Kieler Umschlag gegen Königliche Quitung und Garantie su 
sahlen. Schreiben Lohemanns an Geh. Rath Rerentlau , Rends- 
burg 5. I)ec. 1713, wegen der su liefernden 600 Reuterpferde 
und deren Repartition. Convokation der Ritterschaft an die Di- 
Strictsdeputirten , wegen des dem Gottorfer Hause versprocheneti 
nach Befehl rom 'il. Oct. und 5. Dec. an Königliche Majestät 
zu zahlenden Donativs mit den Herrn von der Ritterschaft in 
jedem District au couferiren, einen Schluss zu fassen und 2t. 
Dec. einer Confcrcns in Kiel beizuwohnen, Kid 9. Dec, 1713. 



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AwlWMt des Geh« Ratlit Reventlau an Lohemann auf (legten Schrei- 
b«i Tom 8. Dec. wegen der Reuterpferd«, Kiel 9. Oec. 1713. 

S. 813 — 849. Bitte der Possessores der in Kiel belegenen 
adeligen Häuser an die Königlichen Deputirten zum Feld-General- 
Commissariat , dass Kiel währender Umschlagszeit von Einquar- 
tirung entfreit werde, Kiel t2. Dec. 1713. \'or8tenung und Bitte 
derer mit Schulden onerirten und diesen Umbschlag hart bedreng- 
ten begüterten Laiidsassen den eßectum Hadersieb. Constitution 
auf wenige Jahre zu suspendiren. Rescript Sr. Majestät an die 
Regierungs-Cantzley zu Gltjckstadt wegen Suspension der Haders- 
leb. Constitution, Copenhagen 23. Dec. 1713. Königliches Re- 
Script an die Regierungs-Cantzley zu Gliickstadt, Copenhagen 23. 
Dee. 17139 Erstattung eines Bedenkens wegen Snspentiim 
dar Haderaleb. Constitution, mit Ordro So. Bfojestit wegen dor 
«iUMrio pravitas. Bodonkeii der Glückstidtsehen Regierung, Gliek- 
atadt 29. De«. 1713. Bitte der gesambten Prfttaton vad Einiger 
der Ritteraehaft, aar Aafreehtkaltung des Credita das Gesuch vaa 
Snapension der Uaderaleb* Constitution nieht au attendireo Ro* 
eunimendationsschreiben roa F. R. sur Empfehiang dieser Bitte 
an Geh. Ratb toh Sehestedt, Kiel 4. Jan. 1714. 

S. 849 — 855* Rescript Sr, Majestät des Königs an die 
Prälaten, Copenhagen 26. Dec. 1713, enthaltend die Uisponsatiett 
von der Zahlung des dem Gotterfiaehen Hause rersprochenen Do- 
natifs an die Königl. Kriegs-Casse und Verbot dieses Donatif an 
das Haus Gottorf oder dessen cessionarios 7u zahlen. Formular 
der von den Einzelnen 1712 — Oct. ausgestellten übsfa^ialver- 
schreibung wegen des Fürstlichen Umschlag 1714 zu zahlenden 
Donativs. Anderweitige dem Vernehmen nach nicht abgesandte 
Vorstellung an Se. Majestät wegen des ratione usurariae pravitatta 
abzulassenden mandati s. I. et a, 

S. 835 — 872. Bitte Ton Prälaten und Ritterschaft an Se. 
Majestät pro mandatu an Loheuiuna wegen der Reuterpferde u, s. w., 
Kiel 9. l3ec. 1713 Schreiben l^ohemanns an Geh. Rath F. Re- 
ventlau, wegen der au Iteaehaffenden intimatii^n des Befehls der 
Lieferung der Reuterpferde, Rendaborg 13. Dec 171d. Antwort 
deaaoUien wegen der Reuterpferde, 16« Doe. 1713. 

8. 873. 873. Sdireilion des Grafen Seliack, Gram 12. Dee. 
17139 wegen Rooeption der SeliaeicaeVen Familie. 

S. 874 --886* Bitte ron Prälaten und RitteraidMll an So. 
Blijeatit dm König, aie mit dor am ö* l>o«. anliefbUnen Beiäh- 
lung dea dem HoehföratUeiien Uauae versproehenen Donativs an 
die KöniglielM Casse zu verschonen, Kid 22. Dee. 1713; mit 
Schreiben an Geh. Rath — die Bitte su unterstütsen , Kiel 27. 
Dec. 1713. Schreiben der zu Schleswig Holstein regierenden 
MookimtllelMa Durelilauolit bosteltou £tato- und Cunmcr-Rikto 



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122 



Joh. Clantfl» iiii4 IX Kajicr an Geh. Rath Reventlau, Verbitter, 
mit dem weiter zu communicirwifl«n Patent dei Herrn Admini- 
strators Hoohförttl. Durchlaucht, wegen Bezahlung der dem Fürst- 
lichen Hause versprochenen Gelder, Kübeck 5. Jan. 1714. (Da« 
Patent ist nicht in dem Manuscripte) Antwort des Geli. Raths 
Reventlau, Kiel 8. Jan. 1714, dass der Landgerichts-Nutarius die 
Patente zur Pubiicatioa und Insinuation befördere. 



Verhandlungen der Ritterschaft in den Jahren 

17 14 und 17 15. 
S. 886 — 895- Kxtract des vom Königlichen Cammer -Col- 
legio Uli den Ober- Kriegs - Commissar Loheniann abgelassenen 
Schreibens, Cupenhagen US. Nov., wegen iles Vorschusses von 
100,OÜO Rthlr. Kxtract eines Schreibens deaielben CoUegü an 
denselben, Cupenhagen 18. Not. 1713, ^tich sn bemülien, dass 
die Ritterschaft die Anleihe der 100,000' Rthlr. als don gratnit 
iberlasse. Versieht anf die Wiederbesahlnng der Anleihe von 
100,000 Rthlr, Kiel 18. Jan. 1714. Erklärung jdes Venichts 
nnd Ritte an Se. Majestflt wegen extraordinftrer Contribatioa^ 
Salsmonopoi u. s. w , Kiel 33. Jan. 1714, nnd Schreiben an Geh. 
Rath — , Kiel 24 Jan. 1714, die Bittschrift rom 23. Jan. so 
unterstütsen. 

S. 895 — 907. Patent von Christian August, erwehlten Bi- 
schof, in Vormundschaft des Mertzogs Carl Friedrich an Pritlaten 
und Ritterschaft, Lübeck 25. Jan. 1714^ die auf der Rendsburger 
I.ian(ltags -Versammlung dem Fürstlichen Hause versprochenen 
1Ü0,0Ü0 Rthlr. Donativ- Gelder, worüi)er der mehrere Theil obli- 
gationes suh (ibstagio et hypotheca bonorum von sich gegeben, 
dem Cessionario der oltügationes zu zahlen. Bitte von Prälaten 
und Ritterschaft an den Durchlaucht. Fürsten Thristian August, 
Kiel 27. Jan. 1714, enthaltend die Offerte, nach Aufhebung des 
Königlichen inhibitorii das Donativ zu zahlen, und Bitte um Aui» 
hebuiig der JSalzpaclit u. s. w, 

S. 907 — 916. Entwurf einer Bitte von Prälaten und Ritter- 
Schaft an Se. Majestät wegen Beibehaltung des Obstaffial rechts, 
5. Febr. 1714> mit Sehreiben (des iJandsjndikns) lur Mittheilung 
des Entwurfs an die Distrietsdeputirten , Itsehoe 5. Febr. 1714« 
Schreiben von C. Grafen xn Reventlau an Prälaten und Ritter- 
schaft, Altona 6. Febr. 1714, der Stadt Altona wegen des im ab- 
gewichenen Jahr getroffenen unglücklichen fatum mit einem Bejw 
trag wieder auisnkelfen. 

S. 916 — 918. Schreiben des Herrn von Königslein an die 
Prälaten, Schleswig 20. Febr. 1714, wegen Reception. 

S. 919 — 951. Patent Friedrich IV an Prälaten und Ritter- 
sdmft^ Gotterf 13. Aug. 1714, 30 Rthlr. a Pflug und 2 fro Cent 



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123 



Ton frejen Mitteln und Capitalien ün Sept. und Not. 1714 xa 
Bahlen, und deshalb bei den eommiltirten Rathen binnen 14 Tagett 
einzubringender Erklimiig. VontcUung ond Bitte an 8. Maj. den 
König pro dilatione wegen Einbringung der Erklärung, 21. Aug. 
1714. Convokation des \'erljitters zu einer iun 31. Aug. in Kiel 
zu haltenden \ ersamnilung , Schleswig 21. Aug. 1714. Entwurf 
einer Vollmacht, Kiel 1. Sept 1714, mit der Königlichen Corn- 
tnission wegen der verlangten 30 Kthlr. a l^iiug und 2 p. C. zu 
unterhandeln. Nachricht über die A'erhandlung der Ritterschait- 
lichen Commissarien mit den Königlichen Cumniissarien Jessen, 
KönigsteiA und Thonisen , 1714 6. Sept., und über das am 6. 
Sept. beschluKNeiie jMemorial an Se, Majestät. Vorstellung und Bitte 
an Se. Majestät juncto eventuali oblato (12 Rthir.) abseiten Prä- 
laten und Ritterschaft wegen der extraorii Anlage Ton 30 Rthlr« 
a Pflug und 2 p. C. rm den firejen Capitalien, Kiel |. Sept. 
1714. Memorial Ton Prälaten und Ritterschaft an Se. Majestät 
den König wegen Abstellung der Saltxverpachtung, Competcns des 
Landgerichts u. s. w., Rendsburg 6. Sept. 1714« SchlieslielM 
Erkifirung abseiten Prälaten und Ritterschaft wegen Moderirung 
der geforderten Anlage 30 Rthlr. a Pfhig und 2 p. C. Ton frejen 
Capitalien, Rendsburg 6. Sept. 1714. Rationes warum b die gefor- 
derte Anlage der 2 p- C. hdehst Ucichtheilig. Schreiben der Kä- 
niglichen Commissarien Jessen , Königstein und Thomsen an die 
Prälaten, Gottorf 20. Sept. 1714, dass Sr. ikiajestät die Contri« 
btttion zu 20 Rthlr. gemildert u. s. w. 

S. 957 — 970. Schreiben von \\. Blume an den Syndikus, 
Preetz 10. Oct 1714, sich am 16. Oct. in Kiel zur ^'ersamm- 
lung der Deputirten einzufinden. Bitte mit beigelegten rationibui 
abseiten Prälaten und Ritterscliiift an Se. Majestät wegen Remit- 
tirung der gefünlcrten 2 p. (\ von freien Capitalien, dass die in 
Clösterl.- und adel. Jurisdiction wohnenden Lnterthanen nicht von 
Ambtmännern taxirt werden, und >^egen des Landgerichts Re- 
commendationsschreiben an Geh. Rath von Holstein in Copeuha- 
gen, Kiel 19. Oct. 1714 

S. 970 — 993. Königliches Patent einer generalen Korn- 
Ausschreibung von jedem Geestpflug 2 Tonnen Roäen und !l Ton- 
nen. UabeT) von jedem Bfarschpflug 6 Tonnen Haber, Copenhagen 
27* Oct. 1714. Veneiebniss desjenigen, was die Noblesse 1714 
Ton jedem Pfluge an herrschaftlichen oneribus abgetragen COSRthb. 
n Pflug). Schreiben des Bischofs Christian Augiist an die Präla- 
ten, Hamburg 31* Oct., dass bevorstehenden Umbsehlag das Da- 
natly an den Cessionar gezahlt werde. Schreiben der Königlichen 
Commissarien an die Prälaten, Gottorf 31. Dec. 1714; nit Kd- 
niglieher Resolution, Copenhagen 24. Dec. 1714, dass es ratione 
der 2 Pt C. van den freien Capitalien bei der Ordre vom 15. Sept. 



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134 

KU lassen, die Clösterl. und adelkhen Untcrthancn nicht von d«« 
Ambtmannern zu taxiren. Bitte ron Prälaten und Ritterschaft an 
Kön. Majestät, Kiel — Dec. t7l4, wegen Rcmittirung der 2 p. C, 
Taxation der Clösterl. und adeligen ünterthanen, Decourtirung dec 
gelieferten Korns in der extraordinären Anlage Tt>n 20 Rthlr. 
Schreiben des Oberkriegs-Commissnr Lohcmnnn, Rendsburg 3. Jan. 
1715; mit Camnierschreibcn, Kopenhagen 29. Dec, 1714, das die 
Oester- und adeligen Unterthanen nicht von den Amtmännern zu 
tezireo» Cammerschreiben an Lohemann, Copenhagen 29. Dec 
I7t4, wegen Eintreibung der extraordinären Conti ii)ution. Schrei- 
ben der Prälaten und der Possessoren der in dem Oldenburgischen, 
Preetier and Angelsehen DüCriet belegenen Guter, Kiel 13. Jan. 
t7t5. Formular des bei Einwerfnng der 2 p. C. in den Tenelilo«* 
senen Kasten so nntersehreibenden Scheins — Jan. 1715, 

S. 994—996. Bitte von Prälaten und Ritterschaft an Oiri. 
stian August, erwchlten Bischof in Hamburg, Kid 21. Jun. 1715, 
enthaltend 4ie Offerte naeh bergesteUtem Frieden das Dooatif wm. 
sahlen. 

S. 997 — 101 1. Bitte von Prälaten und Ritterschaft an 8a. 
Majestät, Kiel 22. Jan. 1715, dass für das Magazinkorn der markt, 
gängige Preis und für dos von jedem Pflug 1712 im Norember 
gelieferte Fuder Heu von 600 7? 8 W^, wie versprochen, zu ver- 
güten. Ordre des General- Kriegs -Commissar Platen , Harn 19. 
Not. 1712, wegen Heulieferung. Schreiben und Vorfrage an Geh. 
Ratb Holstein, Sehestedt und Wieben, ob bei dem Friedens-Con- 
mss au Braunsdiweig zur Wahrnehmung des Interesses der 
Nobtetao etwa aus deren corpore erscheinen könnten, Kiel 22. Jan. 
1715. 8ehreibon an den Ober-Kriegs-Commissar Loheraann, Kiel 
24. Jan. 1715, das» die 2 p. C. von freien Capitalien von den 
Meisten eingebracht worden. Sehrdben an die Deputirten des 01- 
denbui^er, Kieler und Preetsor Districtes, Kid 24. lan. 1715, 
wegen Berichtigung der 2 p. C. im Fastenmarkt. FontdiMIt 
Anzeige an Se. Majestät, dass die in den Kasten gewnrfeMi 3 
pr. Cent an Lohemann abgeliefert worden, Kid 28. Jan. 1715. 

S. 1012 — 1063. Schreiben Jessens und Königsteins an Ver- 
bitter und Pröbstc , Gottorf -27. April 1715, dass f&r daa Jahr 
1715 von jedem Pflug 25 Rthlr., von freyen Capitalien 2 pr. Cent 
und von den Nahrung-Treibenden der vierte Theil ihrer Nahrung 
zu zahlen. Zwei Schreiben der Rentekammer an Verbitter und 
mlaten, Copenhagen 12. Martii 1715 und 19. Martii 1715. wegen 
Bwichrtgung der 2 pr. Cent. Schreiben der Prälaten an die llente- 
lEammer und Sehrdben der Rentekammer an die Prälaten, Copen- 
bagen 30. Martii 1715 und 20. April 17I5. Schreiben Sr. Maje- 
■ttt Fnedridi IV an die Geh. Räthe Thomas Balthasar von Jessen 
«uf Nieahatf ate. «nd IoImmi Ludwig Freyherr von Königsteia auf 



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135 



Mm^ GtftBhftgen 16. April 1715, den Prilaten üimI dareh dieae 
d«r Ritterschaft die Königlicbe Gnade in Tenieliern, lo wie die 
NotliwendiglLeit der extraordin&ren Cantrlbution und deren pronite 
Zahlung anittseigen« Verttelinng an M. vea Prälaten nnd Rit- 
tnrachaft wegen der oxtraovdin&ren Anlage 2S RtUr. a Pflog, Kiel 
14. Mai 1715. Sehreiben von Verbitter und Prdbeten an Jeiaen 
und Königstein zur Antwort auf deren Schreiben vom 27. April 
1715, Kiel 14. Mai 1715. Sehreiben an Geh. Rath Holstein, 
Kiel 14. Mai 1715, die Vorstellung zu secondiren. Schreiben an die 
König!. Rentekammer, Kiel 14. Mai 1715. Vollmacht <ler Deputat! 
eines jeden Districts für die Geheimen- und Landrüthe Fr. Reventlau 
und Wulf Blome, Kiel 14. Mai 1715, 1. K. M. Vorstellung zu maclien 
wegen der geforderten 25 Rthlr. a Pflug und 2 p. C. Antuort 
Sr. Majestät auf die Vorstellung vom 14. Mai 1715 an F. Revent- 
lau und W. Blome, dass entweder statt 'io Rthlr. 20 Rthlr. zu 
leahlen, oder 25 Rthlr. ge<|;en Erlassung der 2 p. C, dass die Aus- 
fuhr des Korns und der Fettwsareu werde gestattet werden. Of- 
ftffte «ad Bitte i^ten Prftlaten und Ritterschaft an 8e» Bl^«. 
Stat, 5. Juny 1715, sieh mit 16 Rthlr, an begnügen, die 2 p. C. 
am erlassen n. s. w. 

S. 1063—1103. Rescrtpt Friedrich IV an Pr&laten, Gottorf 
10. Jttiiy 1715 > innerhalb 14 Tagen 50,000 Tonnen Haber in 
Uelem, dass fiir jede Tonne 32 fi in dem sweiten Termin der extra- 
ordinftren Contribution gut zu thun , die 2 pro Cent wegfallen 
■ollen. Schreiben 4es General - Feld - Commissarints an die Geh. 
Rätb« F. Reventlaw und W. Blome, Gotturf 12. Jiiny 1715« v^gen 
der Haherlieferung Patent Friedrich IV, Rendsburg 13. Juny 
1715, wegen der pruniten ilaberlieferung. Drei Schreiben aus 
dem I'eld-Etat an Fr. Reventlau und W. Blome, Trittau 16. und 
18. hiny 1715. Anzeige und Bitte an Se. Majestät absciten Prä- 
laten und Ritterschaft, betr. die verlangte Lieferung der 50,000 
Tonnen Häher nach Lübeck und Flensburg, nie auch pro libera- 
tione der Cidster von der extraordinären Anlage a Pfliig 20 Rthlr., 
20. Juny 1715 Schreiben des Kdnigl. Kriegs-Commissarius Wulff 
an Gek Rath Freets den 25. luny 1715. Sehreihen an Geb. 
Rath — Liibeck Juny 1715, wegen der nach Lübeck an 
iisfemden 25,000 Tennen Baber. Bitte abseiten i^rilaten nnd 
Rittemchaft an S. Majestät wegen der yerlangten 50,000 TiNUun 
Haber, Kiel 2 July 1715; mit beygelegter eydlicher %ecilicatioa 
des auf jedem Gute suni Verkauf vorhandenen Habers. (DieBey- 
Lige fehlt). Schreiben an Se. Excellens — , Kiel 2. July 1715, 
die Bitte vom U. July 1715 an secondiren. Schreiben an die 
zum Königlichen Feld-Et^ts-Generül-Comniissariat-Deputirten, Kiel 
2. July 1715. Schreiben aa den Kriegs - Conmiissar Wulff, Kiel 
2* Joay (July) 1715. Ordre des Ober-Kricgs- und Land-Cum« 



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196 



miuar Iiohemann an die Guter Collmar and Seeitermüliey Renda- 
borg 7. 'Aug. 17169 den *lttn Termin der extroordiniren Contri- 
bution SU sahien. 

S, 1103 — 1112. Sebreiben des Verbitters tind Probtten Re- 
yentlan an die übrigen beiden Prälaten, ob die Rirteraehaft zum 
21« Aug. 1715 zu conruciren wegen der Relation der an Se. Ma« 
jeitftt in Betretf der verlangten Haberlieferung Deputirfen, Itzehoe 
12. Aug. 1715. Convükation zum 20. August^ Uetersen 20. 
Aug. 1715, an die Deputirten des üldenburgisclicn Distrirtes etc. 
Schreiben der an 8e. Majcstiit gesandten von Stralsund zurück 
gekommenen Deputirten H. Rcventlau und H. von Thicnen , Kiel 
15. Aug. 1715; mit Ivöniglicher Resolution an die Prälaten, 
Kettenbagen vor Stralsund 30. July 1715, und mit Copey eines 
Briefs des General-reld-Coiiiinissariats an den Kriegs - Conmiissar 
Wulff, Sfrilsimd Ft. Aug. 1715, dass zur Lieferung der ofl'erirten 
5896 Tonnen iluber 4 Wochen Dilation vergönnet. 

S. 1112 — 1114. Reseript Friedrich IV an Geb. Rath Frie- 
drieh ReTontlan als Verbitter der Clfister Itzehoe und Uetersen, 
die PriSrin und Conrentaallnnen des Cloaters Uetersen su dispo- 
niren, dass sie beede Töchter des GeneraUMajor ron IngenhaTen 
annehmen, Kettenhagen — Aug. 1715. 

S. 1114 — 1117. Danksagung und Bitte abseiten Deputirter 
der Ritterscliaft an Kdnigl. Majestät, im Lager yor Strahiannd 
6» Aug, 1715. 

S. 1117 — 1125. Supplicatio abseiten Prälaten und Ritter- 
schaft an Se. Majestät, Kiel 26. Aug. 1715, wegen Ueception der 
Töchter des General-Major von Ingcnhavcn in Uetersen, die schon 
im Johannis-Cioster rccijnrct; Heylage 1. Reseript IViednch Iii, 
Copenliagcn 10. Mfiy 1661, und Christian AIhrechts Reseript, Got- 
torf 17. i)ec. 166^, an Priörin, Probsteii und Conventualinncn zu 
Uetersen, dass l-reuilMie nicht au adniittiren. 

S. 1125 — II. Hl. Danksagung und Bitte von Prälaten und 
Ritterschaft, Kiel 30 Aug. 1715, wegen Remittirung der 50,000 
Tonnen Haber, dass der Preis der gelieferten 5896 Tonnen, wie 
befohlen, decurtirt, die extraordinäre Contribution der ^0 Rtbir. 
den Cldstem remittirt werde. Sehreiben ron Prälaten und Ritter- 
sehaft an General Dewits, Kiel 9. Sept 1715, die Bitte Tom 30. 
August SU secondiren. (,E8 sind auch Briefe gleiches Inhalts an 
die Geh Räthe Holstein und \\'ibc abgelassen') 

S. 1 132— 1 144. Sebreiben Lohenjanns, 30. Sept. 1 7 1 5, dass 
die Gewissens-Sclieinc über die Capitalien und die TaxationsHsteo 
ron den auf den Gütern vorhandenen Bedienten und Unterthanen 
nunmehr an die Cammer zu schicken. Seljreibcn der Rentekani- 
mer an die Geh.- und Land -Räthe Friedrich Reventlau , Wulf 
Biome und Detlef Reventlau, Copenhagen 1. Oct. 1715, wegen 



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187 

der rettirenden ejdlichen Scheine und Taxations-Listen, und dass 
für 1715, wie 1714, die Kriegs«^ und Verntögenstteuer vor Ende 
Oetober in saMen; mit Designatton der adeligen Güter, woTon 
die Kriegs -Steuer pro 1714 bei der Rente- Ounmer noch nicht 
eingekonimen. Antwortschreiben an die Rente- Cammer, Kiel 8. 
Oet. 1715; mit Notatis iiber die commuhicirte Designation, Aie^- 
wort der Prilaten an Lohemann auf sein Schreiben vom 30. Sept., 
Kid 8. Oet. 1715. 

8. 1144. 1145. Schreiben des Kriegs - Coiiimissar an die 
Prälaten , Rendsburg 9. Oct. 1715, die Königlichen |Mitenta Ton 
der Korn -Ausschreibung für 1716 ycrtheilen sa lassen. 

S. H. 39. 

LandtagSTerhandlungen yon 1640 — 1645. 465 Seiten folio. 

S. oben S. 78 und folg. 

S. H. 40. . 

Landtagsverhandiungen yon 1661 — 1674* 674 Seiten folio. 
S. oben S. 92 and folg. 

S. H. 4!. 

AciM der beschehenen Präsentalion und darauff erfolgten er- 
whhmg dir — Fürsten und Herrn CkrteHmlV — vnd Herrn Phi' 
lippsen heider Bertzogen zu SeMeeehwig Holetein — trte Ikre 
Kön. Maj. unnd F. G. zu regierenden Herrn dieser Fürstenthumb 
«Oft Freiaten^ Rittn schaßl^ Stetten und allgemeinen Stenden auf 
dem gehaltenen Wahlr und Landtage zum Kiel a. 68 im Septem^ 
her erstUeh erwehlet^ auff- und angenommen^ und hemaehher a, 90, 
zu Flensburg mense Majo gehuldiget worden sein,, sampt der ehr- 
baren Landschafft übergebenen gravaminibtts ^ auch Designation 
alter Schriften^ so desewegen lUne inde zwischen der Eän* Maj, 
abgeordneten Commüssarien und Hertzog Philipsen F. G. und den 
Landslenden zu Flensburg gewechselt seinn. 

Die Handschrift ist bezeichnet Olai Uenrici Mollert Prüf. 
Uafn 1744. Ausser vielen weissen JBlftttern 223 beschriebene 
Seiten foliö. Der Inhalt ist folgender: 

Verhandlungen der Räthc in Kopenhagen 1 588 Juny. 

S. 3 — 7. Appunctuation, wass die Kunigleiche Reichs-Ruthe 
den Fürstlichen Holsteinischen Rhätcn su Kopenhagen 10. Janü 
hm 8 proponicrt und furtragen lassen a. 88. 



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ISS 



,Wfe bei' Zdt de^ ertedigten regienrngh uad so lange, bfts ein Haube 
wiederDinb dazu gelanget, alle Sachen anzusiellen — . Und weil denn sie 

erachteten, dasf^ Statthalter iiiul Rhiite \^iirdcn nachgedacht haben, anth 
ferner nachdenken, wie die Regierung nicht allein anzustellen, sondern 
aach zu erhalten, und den Reichs -Rhäten nicht weniger geburen wolte, 
wegen der Boiieit nnd Rcgalgcrechiigkeit, so der Croncn Dennemarkeo an 
dem Furaientbomb Scblescbwig (welches mit dem Fürstenthumb lüDlsiein, 
unangesehen dasselbe tinter dem heiligen Römischen Reich belegen, in 
uhralter erbeiniguiis; veiTassct, einander incorporirt, gemeiner Lands-Ord- 
nungen und Gerichte sich gebraucht) zustehet, mit in acht zu haben, das 
die justitia. Geriebt and Recht allenthalben wol angestellet werde. — Zum 
andern, ob wol die Herrn Reichs-Rhiite dafür hielten, das es mit der Vor- 
mundschafl der nachgelassenen Königlichen jungen Henn und Frewlefn we- 
gen des Fürslcnlhumbs Schleschwig durch die Masse, so alhier im Reich 
angestellet, seine richtigkeit hette, weil sie aber dennoch bedechten, das das 
F&rstenthnmb Holstein unter das Rfitnischa Reieh gehtfrig, und daselbst 
gemeinlicb dem nehesten bluts> erwandten Hern solche Vormondsebafll auf- 
gctracen, s(i stellen sie in Bedenken — . Zum drillen , \\eil die Embter der 
Fürslenthümbe Schleschwig Holstein Kön. Maj. erblich angehören, so viel 
derer ihrer Uöchstseel. Kön. Maj. in der erbtheile zugcralicu, auch itzo der 
nachgelassenen menlichen Leibserben sembUieh biss zu künftiger (hette 
gen müssen, wie und wehm die Embter berechnet — S 

S. 8^13. Erlcianiog der FOrttlicben Holsteinischen Rftlite 
auf die stt Kopenhagen von den Herrn Königlichen Dennemarclü- 
sehen Reicha^-Rheten den 10. Junj des 88. lahra ihnen proponirte 
appnnctuation, Copenhagen 11. Jmnj 88. 

f — erachten dafür, das mffirdest, so viel immer mdglieb, dahin sn 
sehen nnd zu trachten, damit der itzige den Landes Privilegien und erbeini- 

gung nach verfaste Standt der Regierung und (lerieht, auch die dahin gehd- 
rigen Ordnungen in ihren Wirden und Wesen bestendig erhalten und vort- 
gescizei >^ erden mügeu. Dagegen dann, wie die beide biss daher gewesene 
Regierungen kfinftig td eontinuiren, und was ffir Personen, auch wie viel 
deren darzn verordnen, Sinthemal Ihnen der allgemeinen Landschaffl in die- 
sem Fall vorzugrcifTen — nicht gebürcn wil, als hielten sie die notlurfl, das 
die in den Fürstenthümben gesambte Königliche und Fürstliche adelichc 
Rhäte sich vermiige ihrer habenden und hergebrachten löblichen Landesgc- 
wonheiten und Privileglea färderlichen zusammen bescheiden, und davon 
bereden — , welcher gestalt anlT einem — Landtage diese Sachen der Land- 
schaft vorzutragen. Den andern Punct — betrefTend — sinlhemahi sie ihre 
gnedigstc Königin vor die oberste Vormünderin und Landesfraw Mutter er- 
kennend 

Kieler Landtag 1588 Sept. 

S. 13~17. Ansachreihen der Königlichen nnd Füratlicfaeii 

verordneten Stathalter und Käthe zum Landtage, worinnen die 
Landstende 16. Sept. zum Kiel eitibescliieden werden, Kiel 10» 
Aug* 1588. (Gedruckt in Genieinschaftüchen Verordnungen S. 
237, weicht ab yon dem Convoliationapatent in S. H. 36 1 3. 1 iö 
— 119, oben S. i47). 

18 — 59. Actus der beacbeheuenPräaentation u« a* w* >ent- 



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19» 



haltend 1) Inhalt der Propositi'on der Reaolotion und der 21 gra^ 
▼amina der Rirter- und Landachaft (wie in 8. H. 25 8. 2 8 2 — 
296, S. H. 31 S. 117—131, S. R 36 l 246-269, S. H. 

37 1 S. 297 — 326); 

2) Protcstation des Herzogs Johan (in S. H. 36 1 S, 279 

— 283, S. H. 37 I S. 338— 342); 

3) Schrcüten der Königlichen und Fürsflirlien Stafthalter und 
Käthe in den i' ürstrntluiiulicu SrhIesrbwjV und Holsfrin für sich 
und im Nahmen der g;inr;'on Kiite; - nt^d I.andtschitÜt an den 
durchlauchtigsten, grosmeclitigen Fi'irsten und Herren Herrn Chri- 
stian — . Kiel 2 7. JSt'pt. a. SS. 

,das sie mit eiuniüthiger W hal E. Kon. Maj. und den Durchlauchtigen 
Uuchgobomeu Fürsien und iiru. Hrn. Philipsen zu Schi. Holstein zu regie- 
renden Landesfürsten and Heubten dieser Fürstenthumb Schi. Holstein er- 
wehlet haben. — Dieweil nun höchst gedachte unsere gnedigste Königin 
und Fraw und die Hrn. Rcichs-Rhüc sich \\egen E. K. M., nis auch nichts 
weniger Hort/og Philipscn l'.Ct. m gchiii lieber ernoverung, Cünser\ation und 
Bestetigung dieser Lande Privilegien sielt gnedigst erholten, auch dafür ge- 
nügsamer Caution za bestellen, wannE. K.M. in ihren mündigen Jahren sich 
der Regierung würden annclnnon, dns alsdann solche connmiaiiony und was 
denen anhangig, von F. K. M. ;jllerdings zu llcslando soltc volzogen worden, 
von den Hrn. Reichs-Kliiiton crbit'fcn geschehen — darauf unterschiedliche 
designationes gravaminuni sein eingekoninicn, wie E. K. M. aus beigefügten 
clections-acten gnädigst zu vernelimen, als nun solche gravamina bei erffff- 
nung dos docreti eleclionis den Hrn. Koniutichen Gesandten und Hertzog 
Philip'^rii F. G. übergeben und darauf S. F. (i. wegen derselben Abs( halTung 
mit <1< 11 Hrn. königlichen (icsandien in ceburiiehc connunnicaiioii sich zu 
begeben orbotten, haben die Hrn. Gesandten sich entschuldiget — dahcro 
vor diessmal diess Werk der emewcrung und confirmatlon privilegiomm jond 
der Huldigung ihre erledigung nicht hatt erreichen ktinnen, besonder die 
übrige und endlicbe VoIzielnmiT m einer abermaligen Ztisammenkunn hat 
gestellet und ausgesel/i \v erden müssen. Damit si>!eli liochwichtig Werk 
in keinen Hinterstand gesetzt, haben wir mit der sambiiichcn Landschaft 
uff B. K. M« und Hertzog Philipsen F. G. rati6cation darhin geredel, 
das Sie bewilligt auf den Tag Martini sehirst wiederumb hierher zur Steite 
zu kommen. — >or radsani cnjehten: Erstlirli , das K. K. M. sich 

gegen uns mit dem alierfürderlicbsieii liiinii^sL wollen erkleren. ob E. K.M. 
in den crnantcn neweu Land- und Iluldigungstag gnedigst bewilligen wol- 
len ; Zorn andern, woferne E. K. M. solchen Tag gnedigst wollen fürgeo- 
gig sein lassen — , das in allvtegc nötig und ßirstendig sein wolle, das 
E. K. y^. /n ■solchem Tage niterninliger Verordnung ihrer gesandten zu 
Ihuen , gnedigsl geruhen wollen; /.um dritten, das diesellien mit genüg- 
samer Instruction \ersehen werden nȟgen mit Herlzog Phdipsen F. 
wegen gesuchter abschafftang der Landschaft Beschwerung volmechtlglich 
zn communiciren . m t der Landschaft zu handien und zu schliessen — j 
Zum vierten, das die Hrn. Rnniul. (ic^^andlon. dem beschebenen erbieten 
zufolge, die Canlion — : Zinn niürtcn, das die Königl. Abgesandten auf 
zukünftigem Landtage auch mügeu iieieiiligt werden, mit Hertzog Philipsen 
7' G. wegen ordentlicher Bestellung des Regiments, Haltung der Rechtstage 

— communication anzustellen. — 

Ratjen, Kieler Hand>chriiien. 9 



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130 



4) Schrcihen KöiiigJ. und Fürstl. Sfntthalfer und Rähte in 
den Furstenth. Schleschwig liulsteiti vor sich und mit im Namen 
der ganf/en Ritter- und Landschaft an die Königin, Kiel 27. 
Sept. a. 88. 

,bitien wir, E. K. M. wolle sich solche abermalige ansetzuiig des 
Landtags gitedigst geflilleo lassen. — Weil wir aach keinen andern und 
bessern Weg wissen, dadurch dio Tloiche zu Dcnnemarken, Norwegen und 
diese Fürstenlhumb bei ruhe, fiiecl und Molstnnd müacn erhalten werden, 
als durch das Mittel der Verlrege und einigungcn — , so bitten wir E. K. 
M. — - damit die alten pacta j Bünduusse und Verlrege und Zusammen- 
setxang, so zwischen den Reiclien Dennemarky Norwegen und diesen Für- 
'Stenthumb ufgerlchtei und bissbero all diesen Königreichen und Landen 
zu grossen gedeih und wolfart ersprossen, wiedcrumb crnewcrl, bestcttigel, 
conserviret und erhalten, und die Stcnde dieser Fürstenthumb bei ihren — 
Privilegien — Landesgebreuchen und gcwohnheiten unverendert gelassen 
and erhalten werden mdgen'. 

5) Schreiben derselben an die Herrn Reicha«R8lite, Kiel 27. 
8f[»t, «. A8, 

,bitten wir doch gantz dienstvieissig R. Uerrl. — , das dieselben alte 

Bündtnussen Vertrcge und Zusammensetzuns zvisehen dem Reich Donne- 
marken und diesen Landen renoviert, bestetiigei und erhalten — ^ 

S. 61 — 64. Schrcil)en der Kon. Maj. zu Dennemarcken, 
Norwegen etc an die |{ön> Kays. Al.ij. wegen der Lehnempfeng« 
nusi über das Fürstentlmm!« Hulstein, .Stormarn und I )ithmarsrhen. 

. — unser \ater — den 4ien Monats Aprilis — in die Ilerliclilveit abge- 
fordert. — es wollen E. Keis. Maj. zu solcher Lehnsuchung und empTabung 
— seit und stelle, die wir gelegenheit und bevofarstehender Winterzeit halber 
wol abzulangfn, frcundiieh ansetzen und benennen, so seint wir IHNmdlich 
erböltig an E. Keis. Maj. alsdann dahin unsere Rluile — alles in unserer 
und unser freundlicher lieben ßrüder namen zu tbuen — . im Fall aber E. 
Keys. Maj. freundlich vor gutt ansehen — , solches alles biss zu unscrm 
Yollstendigem hohem alter und jähren einzustellen, anlkuschleben, und blei* 
ben zu lassen , doch uns und unsern freundlicben lieben Brüdern ohne allen 
naebtheil und schaden — ^ 

Verhandlungen tum n&chsten Landtage. 

8. 64 — 74. Schreiben der Königin Sopliie an die Statthal- 
ter, Cronenburg 2. Dee. a. 88» (in H, 32 S. 132 — 137). 

,das uns unsers bertzlieben Sohns Hoheit und Reputation halber be- 
denklich vorfeilet, das nun zum vierten mahl zum Kiel der Landtag zu halten 

vorgeschlagen und verordnet, und also unserm Sohn als erweitern Könige 
so ofTimals in eine ftembde Stadt zu folgen .mgemuttei werden solle, — das 
dieser Landlag in euicr unseres bertzlieben Sohnes Sicttc ange.sielli werde. 
Pieweil aber hiebevor zu Flenssburg — gehuldiget worden — , als lassen 
wir uns gefallen , weil unser Sohn den einen und ersten Landtag zum Kiel 
gefolgel und besuchen lassen , der andere auch daselbst bestimmt gewesen 
aufMartini, den wir enger Zeil und anderer Behinderungen halben nicht haben 
besuchen lassen können, wir aber den dritten selbst aus angezogener gnedig- 
ster Meinung zu ende des Umbschlages gleichfals zum Kiel vorgeschlagen, 



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V 



welches deo Landstenden nur nicht gelegen gewesen, das nun nm vierten 

die Stelle wrenderl und dieser bevorstehende Landta? m Flriissburg gehalten 
werden müge — , das die Stende 25. Januar daselbst ankommen. — Wir 
vermerken auch gnedigesl, das ihr nochmals diesen Landtag* wie den vorigen, 
aaszQsehreiben gesonnen, wie wol wir nan darin auch wol nachdenkens bn- 
^ ben und uns Zweivel machen, dieweil nunmehr aur nechstgehaltenem Liod^ 
tage, durch Schickung des Allerhöchsten, regiermde Herrn erweblet teia» 
ob nicht jetso II. LL. als regierende Herrn — *. 

8. 75 — 91. Schreiben der Dennemarckisclien Reichstegie* 
ruiigs-Rliätc Niels Kaass, Peter Vlutick, Chrisfofter Valkendorf an 
die IJeiineniarkische liulsteinisclie Rhütc, Cupenliugen 6. Dec. a. 
«8. (in S. II. ■^2 137 — läü, S, H. 36 i S. 280— 307». 

5. H. 37 I S. 34H -871). 

, — es isf tms o«er unterm dato Kiel 12. Nov. an uns abgegangenes 
Schreiben alhie itzo »ol geworden, daraus — wir die Ursachen, warumb 
ihr der H. Staihalter Peter RanHow und Hans Blume auf höchst ermelter 
ihrer Königl. Maj. erfordern zur notturiligen Unterredung vor diessmal nicht 

erscheinen können — . Soviel aber die gravamina belangen thut — . Der- 
halben wir dann schliesslich der Meinung sein, dass diese beide wichtige 
streitige Punct, die angezogene freie Jagt und das Stift Schleschwig be- 
langend, — biss zu unsers gnedigsten Königs volstendigen mündigen Jah- 
ren billig ausgesetzt -^K 

Kieler Landtag 15 89 Februar. 

SS. 9'i — 94. Antwortschreiben der Königlichen Hulstcinlschen 
Statthalter und I^athc nn die iiüuigiii (auf-dus Schreiben vum 2« 
Dec. 88), Kiel '^0. l'ehr. 89. 

S. 94 — llü. Antwortschreiben der Königlichen und Ffirst« 
liehen Holsteinischen Statthalter und Khite, auch der Prälaten, 
Ritterachaft und Stette der Furatenthunib Sehl, Holatein an dia 
Dennemarkiachcn Reicha-RegieningB'Rähte auf das Schreiben vom 

6. Dec. 88, Kiel 21. Febr. a. 89 (in S. H. 32 S. 150 — 152« 
S. H. 36 I 8. 308 — 326, S. U. 37 I S. 371 — 393). 

, — Ewer Schreiben unter dato Copenhagen 6. Deeembris Jingst 9ß 

uns, die Königl. Stallhalter und Rhäle, aussgangen, haben wir, die FürsiL 
Holsteinische Rhäte, am 7. Januar, und wir, die sämblliche Land-Stende, 
am 17. dieses Monats aihier \ erlesen und daraus vernommen — , Dar- 
auf haben wir diese hochwichtige Sache auf den jetzigen Landtag alhie — 
in Berathschlaguttg gezogen — und fordert darauf unsere höchste notturft 
euch hin wieder freundlich und dieosilich zu erinnern, aas was Ursachen 
soirho beide Punctc obue Verlelzuog uoserer Privilegien nicht iiönnen aas« 
gesetzt \\ei(len'. 

S. III. Iii, Hertzo^ Pliili|i8en Schreiben an die ivonig- 
liehe Uüil Fürstliche Statthalter und Kliiite, (Suttorf 19. Febr. a. 89. 

, — ewer beiderseits Schreiben so \\o\ ewer der Königlichen also uo- 
aerer Rhäte haben wir zu unseren Uenden gestriges Abends wol einpAn« 
gen. Wann wir nun daraus vermerken, das unser Schreiben, so wir vor- 
schienem Montag von hinnen abgeschicket, euch der Zeit — noch nicht 
zu Händen gekommen, in welchem wir angefbget, aus was Ursachen wir 



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für difssmal ziiin Kk'l niclil aiizularmen Millens — . — euch z» vermel- 
den, auf das ihr und eine ehrbare i.aiiüscliafl uuser pcrsöoUcheii Aukuiiflt 
halber vergeblich niciil aufzuhuiluir. 

S. 113—115. Der Königlichen und Fürtliichen Stadhaieer 
und Rhäte antworte auf Torgehendes Hertxog Philipsen F. G. 
Sehreiben, Kiel Ht. Febr. a. 89. 

S. tl6 — 121. Schreiben der Königin Sophie an die König- 
liehen uud Fürstlichen Statthalter und Räthe, Friedrichsburg 7» 
Martii a. 89, aul das Schreiben vom '20, Febr. 89. 

S. 121 — t'i'i. Schreiben der Köüigin Sopbie un die König- 
liche und Fürstliche Statthalter und Uiilite, das Frewleinschats 
belangend, Friedrichsburg 7. Martii a. 89. 

,zu wissen, das wir — /wo unserer liehen Töehler — ebelicli ver- 
sprochen. So isl hieniil an euch unser puedigsl begereu, ihr wullel auch 
daran sein und bei den Su^ndeu der Fiirstenthumb die Beförderung und 
Anstellnng ihnen, das solcher sweiAicber FrewteinschaU 

S, 123 — l'iß. Schreiben der von Dennemurken verordneten 
Regierun<rs- und Reichs - Kiiäte an die Dennemarkische liolsteini- 
sehe Starrhaltcr und Sambt - Käthe, Copenhagen 8. .Martii a, 89« 
On S. U. 37 1 S. 395—402). 

Kieler Landtag 1589 Mai. 

S. 126 — 132. Copia der Dinge, so auf dem undermaligeu 
sum Kiel gehaltenen Landtage vorgewesen und verabschiedet wor- 
den (in S. H. Uf) S. 297 — 301, S.U. 37 S. 520 - -)'i8}. Nah- 
men derer so sieli aus den ursaclien , vmmI die Ijandschaft nicht 
all bei einander und die Herrn sich der Beschnerung halber noch 
nicht verglichen, nicht haben erkleren können {^iu IS. H. 37 l 
S. 540). 

S. 133 - 13M. Der Königlichen Statthairer und Küthe Schrei- 
ben an die Königin, Kiel den — July a. 

,das auf dem jüngal zu Kiel geiiallenen Landtage — durch den .Meh- 
rentheil der anwesenden Prelaten — beschlossen, das die beiden Puncte 
mit der Jagt und der freien Wahl eines Bischofes ta Scblesehwig auf 
gewisse niasse — ausgesctzel — *. 

S. 138 141. DerKöniglirhen Holsteinischen Statthalter und 
Riihte Schreiben an die Königliche Dennemarkische Regierungs- 
und Reichs-Kluite, Kiel — July a. 89. 

Flens burger Landtag 1 5 9 0 Mai. 

S. 142 — 223. Designation aller Schriften, so auft' dem ge- 
haltenen Flensburgischen Huldigungs- Tage xwischen fler Königl. 
Maj. -7,0 Dennemarcken aboeordiicten Coniniissarien , Hert/o^ Thi- 
lipsen l\ (!. imi»! den Landstenden beider l'ürstenthnnib Schless- 
wig Holstein liiiie iiide i'ibergeben worden, niensc Majo a. 1590, 
enthaltend: Nachrichf oder Relatiun iiber den Flensbiirger Land- 
tag, anlangend: ,Zu wissen, dass iiachdeni — •: mit Anl. A. Kö- 
nigliche Credeutz lür ^iiels Kaass etc. als Abgesandten aum Flens* 



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138 



bnrger fiMidtage. Peter Munek, Georg Rosen, Chrittoffer Velken- 
dorf, Crenenburg 18. April 1590; Kurtser Eztraet was von 
den Königliehen Denneroerkiichen Abgesandten proponirt worden 
den 13. May a. 90; C« Caiition der Reielis-Rhate der Landschaft in 
den Fürstenthumben gegeben, Prudueirt 13. May a. 90: D. Schrift* 
liehe Proposition, so von wegen Hertzog Philipaen k\ G. uberge- 
ben worden, Prod. 13. May a. 90; K. Hertzog Johannsens F. G. 
Propositron, Prod. 13. M.iy a, 90; F. Erklcnnig der l^andschafft 
beider Fürstenthntnb SchlesMig und Holstein auf der Königl. Den- 
neinarkischen Abgesandten iibergebenen Extract ihrer zuvor ge- 
thanen mündlichen Proposition ; G. Erklerung der Ijandschaft auf 
Hertzog Phili(i8en Proposition: H. Einer ehrbaren Ritter- und 
Landschaft 'il articulirte gravamina so hiebevor a. 88 zum Kiel 
übergeben und ifzo den 14. May a. 90 auf gehaltenem Landtage 
zu Flensburg repetirt worden; I. Resolution und Erklernng der 
Königlichen Dennemarkischen abgeordneten Reichs - Ruhten und 
Commissarien auf die nravamina, Producirt Flenssburg 15. Ma^ 
a 90; K. Hei^sog Philipsen Resolution auf die gravamina; L. 
Der Landschaft Erklerung , so Hertzog Johanaen F. G. zuge- 
atellet worden; M. Einer ehrbaren Landaehaft Erinnerung und 
Bitte auf der Königliehen Commisaarlen einkonimene Erklerung 
in puncto übergebener gravaminum 17. May a. 90; N. Einer ehr- 
baren Landschaft Erinnerung und Bitte auf Hrn. Philipsen eing^- 
konimene Erklerung in puncto gravaniinum, 17. May o. 90; O. 
Der Königlichen Commissarien eudliehe Erklerung den Land-Sten- 
den den 18. May a. 90 übergeben, Flenssburg 18. May 1590; 
P. Endliciie ResuluCion des Hrn. Philipaen auf der Landadiaft Er« 
inuerung und Bitte. 

(Die Nacliricbt oder Relation, die 21 grayamlna auch enthal- 
tend, steht mit Anl. A— P in S. H. 'io. S. 301 - 359; in S. H. 
36 I S. 500 — 580, S. H. 37 I S. 636 — 740 die Nachricht und 
Anl. A. B. C (O). I) (C). E (D). F (E). G (F). I (H). K (I). L (G). 
M (K). N (L). O (M). P (N); in S. H. 3'i S. 176 — 'i II die 
Aul. A. B. F. 1. M. O. C. D. G. K. N. P und 214 — 221 AnL E. L. 

S. H. 4ü. 

Landtags- Vei'handlungen aus den Jahren 1623 — 1662. 294 
Seiten folio. 

S. 1 — 24. Passna 7 der Proposition und Eiklerung ' des 

Ftenaborgischen Landtags 1623 9. und 10. Mai (S. H. 36 II 
S.477). Extraet der Proposition, Replic, Duplic, Tripliedes 1 iens- 
burger Landtags 1648 Sept. (S. H. 36 IV S. 77—118): der 
Proposition und Resolution des Schleswiger Landtags 1649 Martii 
(S. U. ao IV 8. 127- 131); der Proposition und lUaolntion dea 



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184 



Sclileswiger Landtagei 1649 May (S. H. 36 IV 8 145 — 156); 
<ler Propotition, Resolution, Replic und Diiplic des Flensbnrger 

Landtages 1649 October (S. H. 36 IV S 178 — 'il5). 

vS, 25 — 3'i. Programm, wie die Huidignngs-Proccisioa (6* 
Uctuber 1648 Flensburg) ohngefehrlicli xu halten. 

S. 33 — 9'2. Propusitioii zum Kieler Landtage. Resolution 
und R6|»lica 14 — U'i. Jan. 1651 (S H. 36 IV S. 354 — 370). 
Prupüsitiun zum Schleswiger Laiult.ige 10. Juuy 16 31, Resolution, 
Rcplica, Duplica, Anhang derselben I i — 14 Juny 1651 ( S. H. 
56 IV 8. 37'2 — 401). Der Conimissaricn Dcsignatiun, Kiehl 'i4. 
Martii 1651 (S. H. 36 IV 401 — 403). 

8. 93 — 156. Der 8tende Resolution des Schleswiger Land- 
tags, U9. 8ept 1651. Propositiou, Resolution*, Replica, Duplica, 
Tripiica, Quadriipüca des Flöitburger Landtijts 8 — 16. Juny 165'i. 
(8. H. 36 IV 8. 4'it2^464). Propoaition, Replica, Duplica de« 
Flentburger Landtags 14—18. July 165<i. (S. U. 36 IV S. 467 
— 493). 

S* 157 — 164. Au« der Rendtburger Landtagareaoliition 30« 
April 1656 (8. U. 36 IV 8. 692 — 699). 

8. 165 — 188. Propontion, Reaoiutlony Replica, Duplica, 
Tripiica des Flensburger Landtages 1657 18 — 21. Martii. (8. H. 

36 IV 8. 731 - 754). 

8. 189 — 'i38. Propositton, Resolution, Replica, Tripiica des 
8chIeKwiger Landtags 1661 25. 8ept. — 4. October. (8. U. 36 
V 8. 46 - 69, \ 

8. 'i39 — 'i4'i. Kurt«er Begrrrt' des Schleswiger Landtags 
1661 Sept. — Uct. enthaltend einen Kxtract aus den gewechsel- 
ten Schritten. 

8. 243 - 'i94. Proposition, Resolution, Replica, Duplica, 
Tripiica des Hendsburger Landtags 166'i U9. April — 10. May. 
C«. H. 36 V 8. 78 — 109). 

6. IL 43. 

Landtagsyerbandlungen ron 1661. 46 8eiten foL 

8. 1 — 46. Reselution des Schleawiger Landtags 29. Sept. 
1661, Replica 1. Oct. 1661, Duplica 2. Oet. 1661 (in triplo), 
THplica 4. Oct. 1661. (8. H. 36 V 8. 50-69). 

8. H. 44. 

Actenstücke über die Decimation. 14 Seiten folio. 

Aussug ans den Landtags - Acten und Recessen de 1711 et 
17l'2 wegen des Decimirens. Kxtract des Kielisehen Abschiedes 
•J8. Febr. 1583 et declarationis 28. Juli 1592 in puncto decima- 
tionis. Ccmeinschaftliche Verordnung, Kiel 18. Sept. 1736 (Ge- 
druckt in Gemeinselwftlieben Verordnungen 8. 857). Resolution 



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185 

dkl BifdMlt Adminitfffaturs Adolph FrMrich 11. AprU |74S 
wegen der Decimation. 

S. H. 45, 

£xtract mii den LendUgi - Rceesien. 72 Seiten folio. 

S. 1—49* Extraee au« den Landtagt - Reeesaen Ton 163S 
' — 1692; S. 5 t — 72 ans den Verhandinngen der Prülaten und 
Rittemehaft mit den herrsehaftllehed Commissarien und aus den 
Vorstellungen und Bitten von Prälaten und Ritterschaft an die 
Landesherrschaften vnm 17. Juni 171t — 6. Augnst 1715* 

S. H. 46. 

Forme der Lande^fürstiielien Regierung in den Hersogthümern " 
Sehieawig und HoUkin^ wie sie d&r ukraUen ewigen Union und 
Cmmmnion nach dureh die Könige Dennemarek^ Norwegen etc., 
und die Hertzöye zu Schlesstciy Holstein Gottorfischer Linie von 
Anfang her in Gemeinsehafft oder ungetJiciUer Weise £tt dee 
Lnndee kmdharem WohUtmde hit$ zu der in letzten Jahren 
eingerieeenen Neuerung gtücktich gefahret worden^ auch des Lan- 
des Gelegenheit nach ^ ohne dessen äusscrsle Gefahr Schaden und 
Ruin a^ keine Weiee zu verendem euht, öt Blatter und 244 
Seiten folio. 

Verfasser ist Gensch ron Breitenau, der sich durch ein Ver- 
niächtnisR ron 10,000 Hthlr. um die Plöner Srhiilc verdienf machte. 
£r war anfangs im Dienste des Herzogs Juachim Krnst, seit I67'i 
im Königlichen Dienste. Vgl. Moller Cinihria literata und Dahl- 
mann Darstellung des dem Sehl. Holstein. Landtage anstehenden 
Steuerhewilligungsredifps , Kiel 1819. 8, S. l'iS— 137. Brei- 
tenau's Schrift hat 2 Theile, im ersten Bl. 1 — 51 ist der Lr- 
apmng der Union und Commnnion theiJs swisclien den Königen 
an Dennemarek und Hertsogen an Schles\t ig- Holstein, theils swi* 
sehen diesen letztem seihet gezeigt und naciige\uesen , uic nach 
Anleitung der Union diese ungetheüte landesherrschaftUche Kegie- 
rung der Heraogthumer 1) in vorgefallenen Streitigkeiten 9 2) in 
Relioions- und andern geistlichen Sachen, '^) In Kriegs- und 
Friedenszeiten, 4) in Reichs- und Kra^'SK- und andern gemeinen 
StaatssacheUf 5) in Justita- Police^- und andern gemeinen li^gie- 



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136 



rungt- Sachen su dm Landet londerbahreM AiilbeluMn gefilhrt 
worden* Im sweiten Theile S, 1 — 24 A werden rier und «chtzig 

gcgentheiligc von Tiirstlicli Gottorpist lier Seite in jüngster Zeit, 
da was früher gegen die Union unternoninien durch den Gluck- 
•tidtedien Reeess V2. Oetober 1667, den Fontaineblenoer Frieden 
% Sept. 1679 und AltonaUehen Vergleich 20. Tuni 16$9 besei- 
tigt worden, vorgebrachte Fiirwände gegen die Uuiun angeführt 
und beantwortet. 

S. H. 47. 

Dieselbe Schrift 614 Seiten fuliü, 

S* H. 48* 
Dieselbe Schrift. 364 Seiten folio. 

8. H. 49. 

Dieselbe Schrift 416 Seiten in 4to und 3 Blätter mit chro- 
nologischem Register, in welchem vom Jahr 1326 — 1695 anf die 
Seiten der Breitenauschen Schrift, wo Urkunden und Begebnisse 
dieser Jahre erw&bnt werden, verwiesen wird. Die Uandsclirift 
Ist ex bibliotheea Schraden. 

S. H. 50 

A» FraiOz Emst Vogi der Reckten Doetor und HcchfilrgHieh 
SchUeewig-Holeteinisehen Nürhurgieehen Hoff-Rath gründtiche ün^ 

ter suchung \)om Zustand und Hecht der adelichen Lehen- Güter 
im Herzoglhum Holstein nach Anleitung der Historie^ Landtage^ 
Reeetten und glmtbwürdigen Ukrkunden vorgenommen und ans 
Liehi gettellet Kiel i72e, 376 Seiten folio. 

Der V erfasser, ron 1713 au ordentlicher Professor der Insti- 
tutionen und der Praxis, und von 1715—1721 der einsige or* 
dentliehe professor juris in Kiel , kämpft namentlich gegen Peter 
Ludewig von den Mangeln und der Verbesserung des teutschcu 
Lehnrechts, und Amthors historischen Bericht. Angehängt sind 
den 33 Paragraphen der Untersuchung yon S. 314 — 318, nwei 
Lehnbriefe Christian III, Flensburgek lO.Sept. 1557, und Friedrich 
Ii, Coldingea U8. Dec. 1587. Vgl. Faick Uandb. Iii, % §.76. S. 340. 



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187 

t 

9» S* 3 IS** 360* fteahtwortnng 4er Fragen, was Lmsien 

im Heizogthum Holstein für Leute seien, ob sie für Freye oder 
Leibeigene zu halten, ob sie gemesseue oder ungemessene Dienste 
tliiin, und worin ihre übrigen praestanda beatefaen. 

C. S* 363 — 365. Nomina der Holsteiniaehen alten adeligen 
Familien mit Verweisungen auf Liinig spicilegium eccies. und an- 
dere Schriften Lünigs. S. 367. Nomina einiger Adeliger, so (bei 
JUknig yorkommen) jetso nieht mehr zu finden. 

S. H. 51. 

Dasselbe Werk von den Lehngütern in 33 Paragraphen, 409 
Seiten folio. 

S. H. 52. 

iL FraKs Emtt Vogt Mwrtxer ÄMSXug mu der grUudHclm 
Un$trMu^img von der BeeehaffenheU derer LehngUter im ffergög- 

thum Hollstein^ in 30 i^aragraphen, 86 Seiten folio, und S, 87 — 
90. Speciticatio der Lehngüter. 

B, Frani Emst Vogt Responsnm Juris von denen Langten 
dieser Farstondifimer, Kiel 28. Juli 1725. 26 Seiten folio. Daa 

responsum stimmt übctein mit der lieantwurtung in S. H. 50, 
S. 318 — 356» wo aber als Resultate der Untersuchung S. 356 
— 360 au den 5 SUien in S. U. 52 noch drei andere hinsng«- 
fügt sind« 

C, Deduction vom Uhrsprung und Beschaffenheit der Zoll- 
Accise und anderer exactionen, womit die Stiidte Lübeck und Ham- 
burg der Schleswig-Uolsteinisehen Rittersehhlfc besehwerlick fallen 
(gegen den Segeberger Vertrag ron 1470), in 12 Paragraphen. 

34 Seiten folio. 

D» Kurtze Deduction betreffend die Immunität vom Zoll und 
Licent, derer Prälaten und Ritterschaft der bejden Uenogthümer 
Schleswig Holstein ron undencklichen Zeiten her sieh au erfreuen 

gehabt, in 13 Paragraphen. 41 Seiten folio. 

S. H. 53. 

Nachrichten wegen der Schleswig-Uolsteinisehen Lehng&teni 
und dem Lehnwesen daselbst. 

Ra\f€n, Kieler HaodschrifleD. 10 



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186 

f. S, 1 — 4. Nachriebt wegeo d«r L«hiigator in Beaehung 
auf die auf dem Rendsburger Land rage 1674 Ton der Landeav«- 

gierung verlangte Muthung (vergl. oben S. 105). Mit Anlagen 

au der Nachricht: 

S. 5 — 9. Der Stände allerunterthänigate Supplieation an I. 
K. M. SU Dennemarclc sie mit keinem neuen m«»do wegen der 
JLehen su beschweren, gewisse eomniissarios au dieses Werks Er- 
wegung SU rerordnen; 

S. 9 — 14. Anderweitige allerunterthfinigste Supplieation an 
I, K. M. derer bey der Lebnmuthung aus Mittel der Ritterschaft 
Interessirten wegen der auf dem llendsburger Landtage 1674 im Mai 
binnen 3 Monate yerlangten Muthung; 

S. 14. iSr, Derer bey dem paasu der Lehns- Muthung In« 
teressirten aus der Ritterschaft Vollmaeht und Instmetion dem 
Land-Syndieo Döctor Hennings erthHlet. Kiel — Juli 1674. 
Frantz Rantsau. Joachim Broektorf. Joaehim von Buchwald. 
Bartrani Rantsau. Jeronynius Rantzau. Gay von Ahlfeldt. B. 
Blome. Praesent Glückstadt 24. Juli 1674, Produe. Gottorf 31* 
Juli 1674; 

S. 16. Resolution Christian V und Christian Albreehts pro 
denen zur Lehns -Muthung dar Ritceriehaft angegebenen Intoräi- 
airten, Schloss Gottorf 23. Nov. 1674 ; 

S. 17. 18. Derer bey der Lehns -Muthung Interessirten ans 
der Ritterschaft Schadlos - Versehreibung an den Herrn Conrad 
Grafen su RevenHau auf Sandberg etc. König!. Dftnnemarkiaehen 
Landrath Amtmann -su Hadersleben, Kiel — Jan. 1675. 

,Deibnacb vor ndtUg ertoessen, dass pro captanda benefolentli, vor- 

nemlich und vor allen Dingen aber Erhaltung solcher aller und gnä- 
digsten Resolution, dass die Muthung derer, so von Rerhtswegen dazu 
gehalten, durch An[zr<Mfung des Ilutcs nach aller Gc\\ühnheit geschehen 
und die et\^a sicli befindenden Erblelm in der ^Nalur und Qualität, wie 
sie biss dato besessen und gebraucht worden , verbleiben und mit kelnc^ 
weitem servitus besehwon \s orden mögen , ein gewisses Geld an allMi 
hiezu di<*nl't'lnMi Orten olTerirct und würklich ausgerichtet werden soltc, 
und dan Conrad (iraT zu licvenilau ohne das nach Copcnhageu zu reisen 
iiiicutioniret; — Ibro Uocligräfl. ExccUcnz deswegen schadlos halten 
wollen.' 

S. 18. 19. Schreiben Einiger aus der Ritterschaft., Kiel 20. 
Jan, 1675 , an Doctor Langermanu in Hamburg wegen einer ge- 
nossen LehnssaehCf über welche die Landräthe H. Detleff von Ahl- 
feldt und if. Graf Reventlau mit ihm geredet, mit dem Lands/n- 
diko n&here Unterredung zu pHegen, dieser Sachen Ausfuhr- und 
Bedienung Aber sich -su nehmen. 



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139 

II. S. 25-^64. Verzeichniss desjenigen, so in den Landt- . 

Avten des Lehnwesens halber zu finden ist. 

Extraettti privilegii Christian l Freytag vor Palm. 1460 und 
Mittwochen nach Invocavit 1460, Friderici 1 Kiei Freitags nadi 
Himmelfahrt 1524; aus den Verhandlungen des Kieler Landtages 
1588 Sept., der Flenshurger Landtage 159Ü Mai und 1610 Sept., 
die dazu gehörende König!, und Fürstliche Replik vom 22. Dec. 
1611, und Duplik von Ritter- und Landschaft und Urtel abge- 
sprochen zu Hadersleben 1610 21. Sept., Triplic oder schliess- 
liche Resolution Christian 1\' und Johann Adolphs, Itzehoe 15* 
April 1613; Relation dessen, was auf dem 1614 im Monathe Martii 
zu Haderssleben gehaltenen Landtage obiger pnssuuni halber vor- 
gelauffen; aus den Verhandlungen des Rendsburger Landtags 1672 
24 — 28. April, des Gottorfer (Kieler) Landtages 1673 12 — 19. 
April, des Rendbnrger Landtogt 1674 April und Mai, mit Retolation 
Christian V and Christian Albreehta 33. Not. 1674. * * 

Iii. S. 67 — 87. Liste derer an die Ritterschaft copeylich 
extradirten Lehnbriefe» Muthsettel| nebit 6 Muthsetteln und 7 Lehn- 
briefen. 

IV. S. 89 — 117. Beschaffenheit derer in den Herzogthü- 
mem Schleswig- Holstein befindlichen Lehnguter nach Inhalt dar- 
Ittferfn nnd ersten darüber rorhandenen Lehnbriefe and Doenniente 
in vier Classen, mit Bemerkung derjenigen, so sich 1711 ihrer 
habenden Lehn halber gar nicht gemeldet, derjenigen so läugnen^ 
data ihre Güter Lehen sind, derjenigen lo nicht alle Lehnadoen* 
BBonte producirt, deijenigen ao ihre Lehnadoeuuente produeirt aber 
nicht gemuthet, und derjenigen, so ihre Lehnsdocumente produeirt 
und dabei gemuthet. 

IV. Nachricht von den in hiesigen Landein aeyenden aog«- 
' nannten Lehngütern. % BL fol. von J, Fnlvi Hand. 

S. U. 64. 

Adami Henrici Lackmanns Mstw. patr. profess. publ. ord. 
Geschieht' und staaUrechtmOssige Erklärung des Travendahlüchm 
FrUdm^Yw^UUhi m §mm aeademiichm ColUgio a. i74^ 

Die Handschrift hat 100 Paragraphen, 179 Blätter 4to, sie 
war früher im Besitz voii C. U. d'Arbemont. (Bis 1725 kommt in 



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140 

, den indices scholarum d'ArLeinont nis eloqucntiae galiicae profess. 
ordin« et publ. vor. C. U. d'Arbemont wu 1763 Cwniej-AsiMa^)« 

S. H. 55. 

Dieselbe Lackmar^nsche Erklärung in 100 Paragraphen, 156 
Blitter foUo. 

S» H. 56. 

Folio 1030 Seiten, enthalt Berichte und Briefe über die Ge- 
«ohiehte deg Jahrs 1713 von Gottorfischen Gesandten,, namentlieh 
B. Ton AMefeldt am Dänischen Hofe, Dernath in London, Bamer 
In Holland, Morhoff in Wien, Bassewitz in Berlin, Wallmoden in 
Hannover u. s w., Rescripte, Instructionen und Briefe^ an diese 
Ton dem Administrator Christian August, Vormund defe unmündi- 
gen Heriogs Caii Friedrich, von denk Grafen Heinrich Reventlau^ 
Baron Goertz, einem Sehwager Reventlaus, u. s. w., ferner Briefe 
von dem Schwedischen Grafen Steenbock, <leiu Schwedischen Gc» 
■andten Friesendorf in Berlin, dem Süchsischen Grafen Flemming, 
ilem Russischen Prinaen Mensikoff, dem Dftnischen Geh. Rath 
WIbe, dem Dänisehen Residenten Hagedorn in Hamburg, dem 
Englischen Gesandten Pultenej in Kopenhagen u. s. w. Die Briefe 
U» i» w. besiehen sich auf die am 14* Febr. 1713 erfolgte Auf- 
nahme Steenhodcs und seiner Truppen in die Gottorftsche Festung 
Tönningen , die dadurch erschwerten Friedens - und Restitutions- 
versuche des Fürstlichen Hauses am Preussischen, Englischen und 
andern Udfen, die projectirte Besetiung Stettins und Wismars mit 

•.Preussischen und Holsteinischen Truppen, die VerprovfanClmng 
Tonningens, Friedesverhandlungen mit D&nnemark u. s. w. Der 
Inhalt dieser Handschrift ist im Neuen Archiv der Schleswig-Hol« 

atein-Lauenburgischen Gesellschaft Hur vaterländische Geschichte 

Bd. II, S. 7 — 118 angegeben. 

S. H. 57. 

a. Die in dem Herttogthnm Schleswig (nnd Holstefti) sieh b*- 

ündliche (Königliche) Aembter, Landschaften , Stielte , abgetheilte 
Herren, Hochgraffl. Prälaten und KitterschalftL Güther (mit Angnb« 



L^iyKizcü üy Google 



t41 

BiogMU, 4a möiiAtlltlMii CoiitriktttiM, ^ Nanen der König- 
lichen Äuibts-Verwaltcr, der Gutsbesitzer, uinl mit einem 1 urniutar 
dtr munatlich an <tie Köaiglic|ie Rente -Cammer einxiiaeodeadea 
Gte«ne»lfmcte. II Büttor Ibü». Daa Jahr 1711 ist da» Jüngato 
dar in dtöseai Vanaicbniaaa angegebcBcn dift^nolog. Data« (Ge* 
druckt als Beilage 1 und 2 zu I alcks Geschichtlichen Bemerkun- 
gen über die Landesverfassung in Kieler Blattern für 1819 B. 1, 
iL 1, 211 «nd Mg, In diaaaM AMradc häkm Jadaah manoko 
Naaien eine andere Orthographie, S, 214 ateht ,0}peaia^ mit U»* 
recht, es heisst in der Handschrift ^ Elpenis' ^ es ^vird das jeCxt 
Eipenis genaante Gut zu verstehen sein. S. 215 ioL Abdruck 
»ToÜLieluibuj* in der Handseiirift jMUcMyt^. & 217 iat »nadi 
Beeldand in der Shnnmen-RalHrik die €ontribation der Cremper-' 
marsch ausgelassen ^812 Rthlr.'' Nach der Crempermarsch fehlt 
f8S J^ge Ämb$ Hanerau 3 Rihbr. ä Pßug^j die daair geherende 
Teteianainie, lOdRtfair.« stellt in dem Dmek. figgera war Land« 
selireiber in Suderditbmarseben, S. 219 steht dvreh einen Sahreih-' 
oder Druckfehler statt ^ auf 20 J} ,auf 28 J.', S. 21^ 'bei der 
Stadt Cremte fehlt in der Unbrik Fflugsakl 60 y 224 bei Sal* 
lan seilte als Pflngaafal nicht 41, sondern 4iy% atehelif i>ei 8dM*. 
yenhoni nicht %%^k ssfodem 

b. Designatio derer au den Aembtem Bordesbolm (200% 

Pflüge), Cismar (107^748 Pfl.), Oldenburg (5 6 748 Pfl.), Kiehl(75V4 
Pfl.), Neumünster (193 Via Pfl.), Reinbeck (173^8 Pfl.), Trittau 
(223% Pfl.)9 Tremsbfittel (79 Pfl.) gehörigen Dorfschaften sambt 
denen darin befindlichen Pflügen, sowie Designntion derer in der 
Landschaft Norderdithmarschen befindlichen Kirchspiele und Pflüge 
(712^^) und der Pflugaahi der Städte Kiehl (160), Oldenburg^ 
(35) und Neustadt (25 )• (Summa der IHlugsahi aus dem Hersog- 
thum Holstein 204 1%8}. 22 Seiten folio. 

Designation dere>> itt den Fteitlieh- SeMeiwig. Aemteiny 

Landschaften und Koegen gehörigen Karden , Voigteyen , Dorf«*, 
sebaft^, Ffii%e, uod Pflagsahi der FürslHchen ^üdte des Htvu 



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_ 143 

Schleswig. S. 22—114 fbii«». (N««h S. 96 ,iM afcgvwidmiM 
1706ton Jalm« irt diese Designatioii tob Jahr 1707). 

d. Rcladen der sn ReWÄrung der Landes -Matricul verord- 
neten Königl. und 1 urstiichea Commissarien, Kiel la, Oct, 1643. 
Caspar von Bachwald, QaM Ton QualeD, Otto foo Bachwald, 
ChriatiaB RantMw, Detleff von Rantiow, Henriena vm Hatten, 
Reimarat Dom Dr., Joh. Adolph von Kielmann, Joachim Pistorius, 
Ericus Moritz. Relation der Commissarien, Kiel 19, Qct, 1643. 
Detleff a Rantaow, Henrictta a Hatten, Reimarua Dora, Man 
Adolph Kielmann, Joaehia Piatoriaa, Erieaa Morits. 7 Bll. folio. 

(Beide Relationen audi in S. H. 39, S. 379 — 406, siehe oben 
S. 81. Gedruckt sind sie mit Einleitung in Kieler Blättern B. 3, 
S. 281—297. Die Beilagen fehlen im Dmck und den beiden 
Ahaehriften. £inige BerichHgnngen dee Abdroekt stehen Kieler 
»itter inr 1819 B. t, H. 1, S. 191 ia der Note. Der Abdruck 
ist aber wohl nach keiner der beiden genannten Handschriften, 
wenigstens nicht nach S. H. 57 beschafft. S. 288 6 t. n. in 
dem Abdmek haben beide Handschriften statt ,Ulwebuih .WulfsbüW, 
S. 294 Z. 9 a. 10 t. o. fehlt in tciden Handschriften ,WelIing8- 
büttei ist collegiali consensu deliret', S. 297 fehlen, iHe die Re- 
lation am Schlüsse ergiebt,^die letit genannten rier Namen Rei- 
maruB Dom n. s. w.) 

e: Relation der aar Revidirung der Schi. Holstein. Landcs- 
Matricul verordneten Königlichen und Fürstlichen Commissarien, 
Renssburg 25. Febr. 1652. Christian Gr, a. Rantaow. P. Rantaow. 
D. Reinking. Job. Ad. Kielman. H. v. Hatten. Jac. Steinmann. 
Joachim DanekwerA. Otto von Buchwald. Hinrich von Ahlefeld. 
Hans V. Ahlefeld. Job. Adolff Beer. Benedict Lütken. 7 jBll. fol. 
(tiedruckt mit Vorwort von Falck in dessen Sammlungen aur na- 
hem Kunde des Vateriandes B. 2, S. 63—78. S. 67 des Drucks 
aollte die Pflugsahl des Amts Hadersleben zu 1563 Va Pflügen, 
des Amts Flensburg Z, 3 v. u. zu 690 angegeben sein,, S. 72 
Z. 3 ist nach Bülcke «in Kiderstedt« lu streichen, S. 77 Z. 9 r. «, 

18800 Pflige steht in der HmdiuM^.MOOO Rthir.' 



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148 

t Biadhridie von 9teinburgisclMiii Ambtt EatcMfoniwi^ 

wie sie 1687 von det Herrn Ambtmanns Uochgräfl. Excellenz ein- 
gesandt. 2 Bll. fol. (Gedruckt in Falcks Sammlungen B. 2, S. 
397 — 402» weloJiCff beaMikt, dam diew B«rieht iMch dem Ver- 
idcliBifM iler AwtuiinDer in Steiniiwg über die Cremper- «nd 
Wüater- Marsch von dem Jüngern Grafen Friedrich von Ahlefeld 
erstattet worden. Nach der Handschrift sind in dem Abdruck S» 
397 Z. 10 o. naeh ,203 Pfluge^ autge£sUen die Worte ,iifMl 
ii$ WtUtermar$ch 990^ iooümi aVa Pßüge^, Z. 4 y. u. hat die 
Handschrift statt ,16 Va Fuss' und iVa Fuss^. 

g. Uttvorgreiflicher Verschlag, wie Cremper- und Wttater. 
Haneh anti dem Grande ron einander gesetset und ex officie 

auss den beschwerlichen proccsseii gentzlich gebracht werde» kön- 
nen. 4 Bll, ful. (Gedruckt in Falcks Sammlungen B. 2) 391 
396« Nach Falck ist der Bericht ron Graf Christian Rantiau.) 

h, König Christian iV' Constitution, Glückstadt 16. April t6vS0, 
wegen des m«Mli coiiectandi in Suderdithmarschen, dass xu den 
Landschnlden ao wohl yon den unfrejen als frejen L&ndereien au 
eontribttiren. Christian IV Confirmation des Per&quations-Receisea 
der Königlichen Committirten, nenilich des Grafen Pentz und Rei- 
mer Dohms, publicirt 29. Juli 1643, zur Schlichtung der Streitig- 
keiten awiiehen den posteaaarca der guten Ländereyen Süderditli- 
narschens und den Eddelaicern und Consorten als Besitsem der 
geringem, dann auch der Eingesessenen in der Marsch entgegen 
und wider die Einwohner auf der Geest wegen Contribution , Rö'- 
menngsgelder, Krejssteuer, LandesdefenBion,Pflug&chats und dergl., 
Gl&cksburg 26. Aug. 1763. 2 Bll. fol. 

S. U* 59» 

llelatiua der Commissaricn Casp. v. Buchwald etc. an die zu 
Dennemarck Norwegen Ivönigl. Majestät und zu Schlesswig HoU 
stein ete« reglerende Fürstliche Durchlaucht wegen ReTiaion der 
Landes-lfatficul, Kiehl 18. Oct. 1643 (wie S. U. 57 d.). Rela- 

tion deraelhen Commissarien , Kiehl 19. Oct. 1643, in decselbeil 



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144 



AngtlegMikeit (wie S. U. 57 d.). Rebidon derselbeu CominuM- 
ri«ii, Kiehl 13» Aug. 1643) ob niokt wogeo der DUHenltetem •» 
fugsam Expedient seyn mdehte, dau die revisio der Matrikul eCwan 
lug 14 Tage vur küiifti|i^eai Landgericht ausgesetxet, den Landge« 
nclittiMiteiikeo deraelbe teroumi« mit inaeriret imd alle latereasi« 
Mde sagleieh mit eitiret wOrden^ aidi daaelbat eoram eemnüaaa- 
riis zu tistireo. 15 BU. fet (Gcdruekft Kieler Blitter D. 3« 8. 
279 — 297). 

8. U. 59. 

A. Bey dem Peräquations^Recess de 1663 30. May. Ad re» 
latioaem 3. April 1708. Königlicher Antheil mit Angabe der 
Aemler, louidachafteD, Städte und PflugsaU, Färstlich^Gottorftaekor 
Antheil mit Angabe der Aemter «• a. w. 2 BU. fol. 

J-ürsäiehe Pflüge 6W/s 
Ktfnlgliche Pflttge 5yi6Va 

machet also 673 Pflüge , so dem Königlicheii Amheil müssen 
guht getbin. werdaa. Sind auf folgende Weise wirklich gnbt gethan : 
durch Abtretung des Ambtes iind Stadt Sunderburg . 470 Pfl. 
Die übrigen 103 Pflüge sind jecJesmal baar aus dem pemeinen 
Legekaslea als ein praecipuum voraus genommen Morden . 103 - 

thui wie oben 573 Pfl.' 

B. Naeliricht ron Gfoichmachung der PflAge. 2 BiL fol* 

,Es Ist von Fürstlicher Seite in a« 1708 verlangt, dass alle Landes- 

Anlagen unter beiden Landesherrn gleich gethcill sein sollten. Weil nun 
bei Privat-Collectirung der abgelhelllen Herzöge Konigl. Linie der König 
einen Vorzug hat, so wird de jure eine Gutthuung aus den gemeinschaft- 
lichen Collecleu von Fürsllichei Seile verlangt. Eben ein solcher Casus 
war 1668 den 5. Mai, da in der LandestbeHnng das Heehlüfstl. Haa«. 
573 Pflttge mehr erhalten, als dem Könige solche in dem Peräquations- 
Recess vergütet worden. Ks ist auch dieser Gleichmachung durch Uebcr- 
lassung der abgetheilten Herren Aemter und Städte im Hamburgischen Ver- 
gleich 1707 nicht entsaget, da natura rei solches fordert, die sonsten prä- 
lendlrten praecipna der 103 Pfluge rar Erhaltung darchgSngiger Gleich- 
heit aber renuncUrt, zumalen die in den Friedensschlüssen stabilirte Frei- 
heit, privative zu collectircn, iiitht gemeinet, sondern die Vergütung nur 
verlanget worden, womit e\ paritate jurium artic. t pacis Travendal. 
übereinstimmt und die Glcichheu in andern Stucken z. Ii. der zu hallen- 
den 6000 Mann n. s. w. — . In der Erbtheilung nicht anf die Pflogzabl, 
sondern den Innern wahren Werth gesehen worden, und kriegte das Hoch- 
ffttrstliche Haus in a. Iö87 an Pflügen 300 mehr als der K5njg.< 

C« Bereehnug der prirati?en und gemrineebnftilohen Pflüge 
FiMtHehen und Königiichen AntbeUt mit RftokaMi aif iH» et«». 



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IM 



nige Al»tr«l«ig dM FttiitUclMii TImSI» m Sdileiwfg. 2 MI* 

folio. 

,lin Herzogthum Schleswig besitzen S. König!. Hoheit privative 4ö93Va 

An geiaciiiscbaftlichen sind daselbslKüO, wovon auf S. Kö- 
uigl. Hoheit Antheil m» 

Se. KönIgL Majestät in Holstein privative Pflüge . 2759 

An gemeinschaniichcn sind daselbst woron die Helfle 
auf S. Königl. Majestät |4tt 

Balancirt man nun die Sr. Königi. Majestät im lierzogthum 
Holstein privative zasteheaden Pflüge 2759 mit Sr. KiioigK Ho- 
boit Im Schleswlgscheo Pflüge 46U3>/ty 
80 haben Se. Kdnigl. Hoheit mehr Schleswigscbe privative, als 
Se. Königl. Majestät Holsteinische privative . . . i93iVft 

Wegen der gemeinschaftlichen Pfluge wäre des Königs Uelfte 
ia Holstein grösser als Sr. Königi. Hoheit Helfte gemeinschafl- 
' lieber Pflüge Im Heraogthuro Schleswig • . ' . 580 

Sollten also S. Königl. Hoheit die im Henbgthum Schleswig 
mehr habenden 1834Va Pflüge im Herzogthwü HolaieiB vergüü* 
get werden, inüsste solches geschehen 

1. mit den Furstl. Plonischen, Arensböcltischen, Rheiufeldi-. 
sehen md Stadt Pfönlsehen Pflügen, welebe betragen 859 

2. dem überschiessendea TbeM der gemeinschaftlichen Hol- 
steinischen Pflüge, welche zwar an der Zahl r>so Pflüge aus- 
machen. Es ist aber solcherhalben in billigen Betracht zu zie- 
hen, dass die guuutbueuden 1834 Pflüge, welche 8. Königl. 
Hoheit im Herzogthirai Schleswig privative mehr haben als S. 
Königl. Majestät in Holstein, Domaniai- undPatrimonial-Pflöge. 
sind , also nicht allein die Contribulion , sundeni auch Herrn- . 
und Dienst - riclder, Jagt- Fuhr- und andere Dieiistc in natura 
und in generali alles dasjenige an Geldern und Diensten tragen 
müssen, was die Hohe Herrschaft gat findet tarn ordlnarie quam 
extraordinarie davon zu eiigiren, dagegen sind die SSO clöster- 
liehe und adeliche oder gemeinschafll. Pflüge, welche . . . solcher 
gestalten privilegiret, dass sie nichts als die ordinaire Contri- 
bationes roonathlich abführen, und nur bey extraordinären Zeit- 
Itafles . . . , mitiiin ktenen solche gemeiisebaftliehe Pflüge, ohne 
S. Königl. Hoheit in evidenten Schaden zn setzen, Deroselbea 
nicht höher als auf die HelfTle in Vergleichun'^ mit Dero pri- 
vativen Pflügen angerechnet werden, also die 5^ Holstein, ge- 
meinsch. Pflüge reducirt zu 290 

3. Könnte noch Fehroern dem Herzogthum Holstein zugelegt 
werden, ist mit der Stadt Burg 290 

4. Der Königl. Antficil der Grafschaft Piimcberg, welche z>\ar 
auf 1(eine Pflugzahl gesetzet, praeter propter aber austragen 
mögtc ÖOO . ... * 1499 

Wenn nnn diese 1499 Pflüge von den Im HochfürstUchen 
Antheil des Herzogthnms Schleswig übersehlesseodea lfl94Vg 
Pflügen abgerechnet werden, bleiben dem Könige an Se. Königl. 
Hoheit rationc quantilatis noch gut zu thun übrig • . 395Vs 

Es ist aber noch ferner zu uotiren 

1. dnss unter gedachlw Pflugzahl d« von 8. Königl. Hoheit Im Herzog- 



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14» 



thom Schleswig besiUeoden 4593V<i Pflüge noch nicht mitgeradaet 4k 
Deroselben privative zuständige Stadt Friedrichstadt, sab A. 

2. die seit 1652 eingeteichte Lüodereyeii, sub B. 

3. die von dem Hochfürstl. Hause besitzende adolichc Giitlier, welche 
nach Abzug der Conlributioa eiubriogeDy AoU als Satrupholnii Arle- 
wath, Sollwig. 

4. die Einkünfle der Zölle,- Lit. D. 

5. die im Schleswigschen sonst vorhandenen Güther und Ländereyen, 
deren Revenuen Se. Königl. Hoheit völlig geuiessen, laut E. 

Weiche alle nicht zur Pflugzahl gehören, und dannenhero aparle >er- 
vergütet werden müssen. Was sonsien bej eiwaniger Abtretung des 
Hochf. Antheils des Herzogthums Sehleswig zn erinnern, seiget Beyl. FJ 
(Die Beylageo A — F. fehlen). 

D, Ven«iehnts« der priTatiren und gemeinachnitlidimi Pflüge 

nach der Landes-Matrikul, 4 Bll. folio. 

Königl. Antheil in Schleswig (Schwabstedt cessirel, weil es dem 
Hochfürstl. Hause loco satisfactionis wegen erlittenen Kriegs - Schaden 
übertragen ) 29Ö7V3, in Holstein 2759 Pflüge , Sumaia 5716V8 Pflüge. 
Hochfürstiieber Antheil (von dem Tbamb - Gapittol hat das BoehfürstL 

Haus 74 Pflüge loco satisfactionis wegen zugefügten Kriegs-Schaden zu- 
gleich mit dem Amlc Schwabstädt voraus bekommen. Srhwabstädt nach 
Abzug der 22 Pflüge, so dem Hertzog zu Glücksburg zugehören, 218 Pflüge) 
in Schleswig 4Ö93V2, in Holstein 1697 Pflüge, Summa 6290V3 Pflüge. 

Gemeiuschaftliche Pflüge (Stadt Arröhrköping 5 Pflüge, will sich aber 
eiiiiilren und unter die Kdniglichen StXdte sortiren) in Schleswig 179^ 
in Holstein 2896 Pflüge, Summa der contribiiablea gemeinsebafUichett 
oder dösterlicben und adelichen Pflüge 4632. 

Darunter seynd begrilTen, wehhc l. K. Majestii besitieo 32 Pflüge 

das regierende Hochfürstliche Haus .... 175 - 
des Herrn Bischofs Durchlaucht . . . . 80 - 
Ihro Fürstl. Durchlaucht von Pldn .... 87 - 

Zufolge der mit dem Plönischen Hause getrofl'enen Transaction ist 
abseiten dea Hoebf. regierenden Hauses auf 70 Pflüge ab omoibas rc- 
nunciirety die übrigen 17 Pflüge sind im Dispüt. 

Ausser denen 4632 contribuabien Pflügen sind noch vorhanden die 

Arröischen Güter 229 Pflüge, darauf hat Hertzog Friedrich b. m. Hochf. 
Durchlaucht a. 1701 renuncirct. Dann sind folgende Acmbter und Städte, 
worauf Höchstbcmeldete Ihro Hochf. Durchl. zu gleicher Zeit renunciret, 
als Gluekshurg etc. (Nohrbnrgische Pflüge) SISV« Pflüge. 

Amt Sundcrburg 374), Suidt Suaderbuig 100 Pflüge, wovon die Con- 
tribtttion I. K9n. MsJestXt bey der Perli|uation wegen der mehreren Pflng- 
zahl, so das Hochf. Haus an Aembtern und Städten mehr bat als Ihro 
Kdn. Majestät besitzen, übertragen. 

£. Designatioo der (Purstliehen) Coiitributionagelder tob de- 
nen Aembtern, Landschaften und Sc&dten wie auch CI5stem und 
•dfl. Gütern de« üerxogthums Holstein; mit Heiiage: Speciale Aus- 



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ffwlmuiig ddr Contrlbudfliii to« denen Clöstern mid adei. Gfitem 

a 

dei Herzogthumi Hulstein. 4 Bl\, fol. 

Die alle Pflugzahl der Aemicr, Landscharten und Städte 1812'/«2 
Pflüge, jetzige Pflugzahl IGSlVs Pflüge^ alter Abtrag 41,104, jetziger Ab- 
trag 38,932 Rthir- Pflüge der Clöster nnd Güter Holsteins 2663 a 1 Rthlr. 
24 y3 monatlich, JXhrlich 47,916 Rtbir. 

F. Designation derer Clöster und adelichen Güter deg Her- 
Mgthanli - Holstein nacli Maategabe der Landea^MatrikuL 4 Bil, 

Es sind in F. Naohweisungen, die in den Beilagen sn E. nieht 
vorhanden. Beide Designationen sind später als 1712 gemacht 
worden, in F. wird auf Fürstliche Rascripte vom 25. Juli «nd 
32. Aug. 1712 Besug genommen. 

G. Designation der Contributionsgelder von denen Aembtern, 
Lan^chaften und StjLdten wie auch CJöstern und adelichen Gätem 
4es H^riogthnms Schleswig; mit Beilage: Speciale Ausrechnung der f 
Contribution von denen Clöstern und adelichen Gütern des Uersog« 
thums Schleswig. 4 Bil. fulio. 

PHugzahl der Aembter, Landschaften und Städte Schleswigs nach der 
Matrikul 461b% würklicb conlribnirende Pflüge 4247i3/n. 

H. VerseiehnisI der privativen Pflüge Königlichen und Hoch« 
fürstl. Antheiis im Herzogthuin Holstein. 4 Bil. folio. ' • ■ 

(Die Angabe der Pflagsahl stimmt mit A. üherein, nur sind 
in F. bei Rendsburg irrig, statt 18 Stadtlansten, nur 6 angi^olwn.) 

I. Nachrieht von der Landes-Matricul und von Torsehisdent* 
lieh veränderter Pflugzahl. 4 Bil. folio. 

,Auf dem Landtag zu Flensburg 1038 den 3. May sahen die . 
Stände die Nothwendigkeit einer zu renovircnden Landes-Matricul ein, 
indem viele ausgelassen, viele zu hoch, viele zu niedrich geseut, lt>39 22. 
Jan. aaf dem Kielischen Landtage teigten nobiles difforentiam inCer Geeat-^ 
und Marsch-Pflügen, und bähten bey der lievisions- CommissiOfi ratlooe 
der Landes-Matricul keine Pflug - Specificalion ohne Kyd anzunehmen, 
denen Einnehmern zu befehlen. Vor der Landes-Matricul de 105^ ist 
noch eine altere gewesen,, so durch Gerdt Rantzau auf Scbrevenboru 1625 
gemacht, und den 27. Sept. dem Fürstlichen Geh. Rath von der Langken 
zugeschickt, darin auch gar die Rüstwagen stehen, welche der Land-No- 
tarius Marcus Kohlhlatt If>36 noch gebraucht. Dass diese Landes-Ma- 
tricul aus einigen Tragmcnlis compiliret, ist deducirt in der 1721 zu Wien 
wieder aufgelegten Plönschen Defensions - Schrift in puncto superioritatis 



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148 

el juris collectandi p. 52. Es sollte nach dieser Matricul Holstein hllMll 

8279Va Pflüge, die Stände aber habpn 1050 20 Jul. ihre Rechnung zu 
Hendsburg nur auf 8000 contribuable Pflüge gesetzt, anno 1G64 bey Ein- 
theiluog der Türl^enhUire ward der Anächiag des Fürsteotbums Uoisteia 
auf dem I«aodgericht zu Kiel im JanuaHo nur auf 7700 Pflüge geseilt. 
Aus dieser Mairikul sind noch ausgelassen die sogcnandten Lübeckschcn 
Gülher und Dörfer, welche auf der Lübeckschen Landwehr auf Holstein, 
territorio liegen, als Steinrade .... So ist auch vergessen Heiligland, 
Friedriehstadt, Tremsbültel.' (Vergl. Falck ßamml. B. 2, 64 und 65). 

K AlplMb«Hsekea Veneichniaa der im HenogtlMun IMatoia 
KtaigKehen und Groasfuratlichen Antheila belegenen gemeiaaeliall*' 

liehen adefiehen Güter und Meyerhöfc, und «war 1. der Nahmen, 
2. zu welchem Kirchapiel, 3. in welehem Diatriet, 4* wie yieie 
MiAge ein jedea oontribnire, 13 BH. foli*» 

S. H. 60. 

RmovvrU Landei-Mairieul des Herzogthmu ScMetungy 9. 
Mai i7i2, 2 Bll. fblio. (Gedruckt in den Kieler Biftttem B. a. 

Beilage zu S. 297, ^^o durch einen Druckfehler bei Rundhof ,mit 
Wittwe KäbiS ttebt, aoil ^WiUkiel!' oder wie im Manuacript ,fiitl 
WUljpfM' beiaaen. 

S. U. 61. 

Mii/kDwrf 0HiMmUehm' Aussgahm d§t i99Mm lahm (749,903 

Rthlr. 16 ß j und Uebei schlag derer gesambten Einkünfte des 
Msrzogthums Holstein (Füratiictben AntheiU) wenn Alles zw £in^ 
nakm§ §wtehMt wsri» (172,623 KtUr«). 4 BU. folio. 

Zu bezahlende Capitalien (Summa 419,lt4 RUllr. 1€ 

An den Juden Wertheimer in Wien sollen 3 Wechsel gezahU werdea, 

In allen 111,666 Rtblr. 32 /3 

ünireraltfit zum Kiel bekommbt JMbitteh auf Bor- 

dcsholm 6/109 

An den Königl. Polnischen Cabinets - Secrelair 
Kirckmann laothet Ihro Königl. Hoheit Obligation 
auf 9664% Rflkir. BAi. Gronen und soH In den 
ersten drei Ümbschlagen nach der Restitution jedes- 
mal der 3te Theil Capital und die fälligen Zinsen 
abgefübret werden, wäre also der erste Termin in 

aHem ; . . 4,136 

nie Wertheimseben Juwelen dürften dies JTabr 

mdssen efngeltfst werden mit .... 21,809 • ^ - 

Zu den gnädigst ordonnirten Ausgaben des 173l8ten 

Jabrs man^oSrei das wenigste . . . • 38^090 - « 



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U9 

; »et fürstüi Rtbntinin Wied werden jährlich geuMi 4,9WBlUr. ^ ß 

und Deroselben aonoch in diesem Jahr die Hansa- 

heaer mit • 666 - 32 - 

Abzutragende. Zinsen. 

Auf denen ni HannoTcr negotiirten 80,000 Rihtr« 

sind im Jahr 1722 2 Jahrs Zinsen verfallen 10^000 • * 

Dem General Grafen von der Natt ist 1719 eine 
Obligation gegeben auf 133,185 Rthlr., darauf y^ären 

in 1722 die Zinsen ä 5 pro Cent bey . . 19,978 - — - 

Dem Herrn COnflsrenirsth Grafen Ton der Natt la 
-Trittau, mit dem annoch keine Liquidation getroffeni 
habe in vorigem Aufsatz zu jährlicher Ahführung 
angesetzt zu, glaube nicht es jetzo so hoch laufen 

werde 15,000 

Aassgaben tor Ihro Königl. Hoheit und Dero Staat sind: 

Pour son altessc Royale .... 8,000 Rthlr. /I 

Vor Dero Küch und Keller . . . 24,000 

Pagen, Cammerlaquais und alle übrige Liberey- 

bediente 6yOOO 

Dann an Besoldungen (58491 Rthlr.) 

Der Herrn Geh. Rath von Bassewitz . 6>000 - i 

Besoldung von dem annoch in Schweden sejenden 
Staat (15,866 Rthlr.) 

Dem Herm Geh. Rath Banaler als Gaheime Rath 
2000 Rihlr. und als Ober-Hareehal 1000 Rthlr. pro 

1721 und 1722 6,000 

BesatdoBgen an der Cancelley . • • • 9,070 

Rentekammer . . . 5,830 - — - 

Siallhedlente . 1,800 - ^ 

Kriegsstaat . . * 1,100 - — 

Japd- und Forstbedicnlc . I JOO 

!.;^ndra'lhe nnd Amtmänner 3,ü(X) - — - 

Anuschreiber und Uaussvogte 1,900 - — . - 

Baobediente • 400 - — - 

Noch werden salarirt: 

Die in Schlesswig sich aufhallenden Trompeters, 

Hattbolsten u. s. w • 8,000 - — * 

BeMosshedtehten in Kiel JShflieb . . . 620 . « 

Seblossbedienten zu Rcinbeck .... idO — » •» 

Der Herr Envoy6 Dumont prStendiret, ihm zu sei- 
ner monatlichen appointement beygeieget sey 400 Htblr. 

Species, ihut im Jahr M40 - — 

Noch bat derselbe eine grosse Forderung, satte selbe 

ohngefehr in 30,000 - — - 
Peosioaas su tablen n. s. w. 

S H. 6a. 

A,, Smnfiiarisober £x.tract aus denen Ambts- Land- Zuil- 



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160 



Konu xmA dtrglei^iMa Reolmaogen (4«r ' Jahre 1710 9 1711 «nd 
1713)) de« ohngefehren Jährlichen Beträge aus denen Herzogthu- 

uiern Schleswig und Holstein Hochfürstlichen Antheils und dessen 
jährlichen in den Aembtern zurückbleibenden Abgangs oder allda 
abhaltenden Ausgaben, auch was nach Abang dessen baar an Cam- 
mer-Geföllen, Contributionen flberschiessen kann* 7 Bll. folio« 

Die Rubriken der Abfiänge sind: Ueinissiones, Gnadonvcrschreibun- 
geo, stehende jährliche Ausgaben, UohciUi- und Juslizsachcu, Besoldungen 
der Beamten und Geistlichen, Reisekosten, Postftahren, Boienlobn, Bau- 
. kosten, Belmr herrschaniicher Fuhren und Dienste. Die völlige Einnahme 
aus dem Herzoglhum Schles\*ig, womnler die jiihrücho Contribution von 
den Clöstern und adeligen Gütern mit 22,582 lUhlr. , Scblagschalz ;3,0()0 
Rlhlr., signirtes Papiergeld iO,UOO Rthlr., beträgt 3Sti,803 Rlblr. 40 
der Abgang 32,103 Rthtr. 8 ß. Die völlige Einnahme aus dem Herzog- 
lhum Holstein . mit Eiusc-tiltiss der Contribulion von 2,002 clüsterlieben 
und adeliclion mügc 17,910 Rthlr., beträgt 100,402 Rtlilr. 9 /3, der ver- 
bleibende Ucberschuss nach Abgang der jährlichen Au«igaben 177,234 
Rlhlr. 4 ß. Der Ucberschuss ist v^egen der Jährlichen Veränderungen in 
den Ausgaben aus dem Hersogtbum Sebieswif in 954,000 Rthlr. , aus 
Holstein zu 172,000 Rthlr. angenommen. Der Abgang der Besolduogea 
der Amisbedienten und (leisttichen ist inclusive der Univcrsitit beim 
▲mblc Bordesholm 6,437 Rthlr. 44 ß, 

B. Designation derer gesamiten ordinatren Cammer- CSentri« 

butions Zoll- Licent- und übrigen Gefällen beeder Herzogthümer 
Schleswig und Holstein Hochfürstlichen Antheils, \tas solche vor 
den letalen eiqgefaUenen Krieges - Troubien biss 1712 inclusive 
biss Kdnigl. Dänischer Seiten ri arm^ta genommener Possession 
der Hochfürstlichen lianden jährlich betragen haben. 4 Bll. 4to, 

Die Binnahmc aus dem Herzogthnm Schleswig ist zu 365,092 Rthlr., 
die ordinäre Contribution von den düsterl. und adelichen Gütern aus 
dem Herzogthum Schleswig zum Uochrürstlichen Antheil jährlich zu 
22,682 Rthlr, , also susammen 386^674 Rtblr. bereclmet. Die DiOiNeoi 
von der Berediming in S. H. 02 A liegt in der verschiedenen Annahme 
des Ertrags vom Gottorfer Zoll, in A zu 8,800 Rthlr. in B zu 8,000 Rthlr., 
und mehrfachen andern Verschiedenheiten. Die Kinnahme aus dem Her- 
zogthum Holstein 142,501 Rthir. 8 ß, dazu Stenipelp'ipiur 2,000 Rihir., 
von den Gtöstem und adel. Gütern 2,662 Pflüge k iVa Rlhlr., mooatUch 
3y003 RtMr., jihrlich 47,916 Rthlr., also im Garnen 192,420 Rtblr. 8 

S. H. n3. 

A, Leddes (Uebungsbeamten) Register vom Ein-pro-Cent- 
geld aus dem Amte Reinbeck anno 1726. 14 Bll. folio. 

Von dem jährlich ins Amtregisler m zahlenden wurde 1 pro Cent 



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151 

erlegt. Der Betrag des 1 pro Cent G«Mm io* dem Am/kt BtiBbMk pm 

1726 betrug 63 Rthlr. 20 /J 3 Pf. • 

B. Loddes Desigaation von dem ans dem Amte Reinbeck lu 
erhebenden Ein Procent pro 1727, Reinbeck 9. Jan. 1728* 4B11. 
falio. (87 Uthlr. 5 /J 6 Pf.) 

C. Kajsers Designation derer im anno 17'i6 beym Amte 
Trittau eingenommenen Herrn •Gefälle und solcher vegen erho- 
benen 1 Proeent-Gelder, Trittau 3. Febr. 1727. 

• ,Samma Sommanim der Herrn -Gefllle 10,493 Rtblr. dVa ß* 
demnach an Ein Procentgeld pro 1726 in allen in berechnen 109 Blhlr. 
14Va fif welche auch jöngsihin unterlhlnigst abgeliefert Vörden.' 

D* Michael Goldbecks Proeentgeid-Regiftter de a. 1726 vom 

Amte Bordesholm, wobej eines Jedweden Prästondum mit enge- 

führet, darnach das Ein Proccnten-Geld angesetzet. 8 Bli. fulio. 

(Der Betrag des 1 pu C. 133 lUhlr. 32 ß). 

Rechnung Ober die Einnahme des Einprocentgcidei aus 

dem Amte Kiel de a. 1726. 6 Bll. folio. 

Summa des pro 1727 aus dem Amte Kiel erhobenen Ein Procent- 
Geldes in Courant 61 Rthlr. 2/3. 

F. Specitication von dem pro 1726 auss dem Hochfürstlichen 

Amte Cismar au bezahlenden 1 Procentgeldes: Ton dem Hoch- 

förtl. Hof Sierershagen Pensionsgelder 1,220 Rthlr., Cdrnick 1)709 

Rthlr., Dahme 1,500 Rthlr., Lenste 1,000 Rthlr., Nenseidter 

Hof 400 Rthlr. macht l Procentgelder 12 Rthlr. 10/?, 17 Rthlr., 

15 Rthlr«, 10 Rthlr. ^ 4 Rthlr. Von denen Unterthanen 1 Procent 

22'Rtlilr. 42/?» Summa 81 Rthlr. 4 Cismar 13. Jan. 1727» 

. 1 BL felio. 

S. H. 64. 

A. General* Plan aller in anno 1723 su holTenden Reven&en 
des Heriogthums Holstein (Ffirstlichen Antheils) an Cammer- Ge« 

t 

fallen, Contribution und Quartiergeldern. 2 Bll. folio. 

Summa aller Einnahmen .... 200,127 Rtblr. 16 ß 

Unter den zu beschaffenden Ausgaben, zusammen 
4T4,624 Rthlr. 35 ßy sind 79^938 Rthlr. 30/3, die 
von den Cammergefillen abgehen, niclit mahl zur 

Einnahme kommen , sondern schon in den Acmlern 
von den Creditoren decourtirt werden oder assiguiret 
siad| namenlUch Graf Reventlow behält auf seine 



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ise > 

Gnaden -Yerflehfftibing die PcMion 4er SaiaUteder 

Muhle 244Rthlr. IS ß 

Dcrsdbe wegen Xcichhuucr aus dem Amte Bor- 
desholm 150 

Der Cammcrprlsident Bassewiis Zinsen wegen sei- 
nes Amtsvorschusses von 7,000 Rthlr. . 546 

Derselbe wegen seiner verschossenen Reise-Kosten 
auf 1. K. U. Assignation . . . ... 6,000 - - 

h Hoehf. Dnrchlancbt der Bisehof decourtiren aus 
i|encn Acmtcrn Cismar und Oldenburg . . 17,736 

Graf Rcvcntlow wegen des Mohrsees . . 11 16 - 

Graf Dernath nach geschlosciciicr Liquidation 2^222 - — * <^ 

GrarRevcntlow behält die Rccognitiun von Crons- 

hagen ein 112 - - 

Unter den Ausgaben liomnit vor : 

I. Königl. Hoheit Zinsen monatlich für Bero 8ob- 
sistence nach Moscau 2,000 Rthlr. ist . . 24,000 

Für I. Königl. Hoheit Keller und Provisiones 6,000 

Henen beeden Frauen Geh. ESIiiin von Bassewiti 
und von Hespen ist assignirt .... 6,600 - — - 

Der Frau Aebtissin so Quedlinburg ihre jXhrliehe 
Pension von ....... 5,000 

Desgleichen der Fürstin Rabutin ihre Pension von 4^000 

Kestirende gages pro a. IVtS, indem die, so sich 
in Kiel aofgehalten, nocb bis dato nichts beltommen 
hallen, in allen wenigstens . . , .. 20,000 - •> 

Bemerkt ist: Nachfolgender Schulden ist gar nicht gedadit worden^ 
Vreilen selbige mehrentheiN nus dem Schleswlgschen herrühren. 

General Graf \oii Dernath mit . . . 160^877 Rihlr. 

Die Gortzschen Erben ^ in so weit sie bis dato 
liquidiret haben S8,424 

a> 8. w. 

B* Veraichennigi-Aete Carl Friedriehs für den Harra G»- 

heimten Ralit und General Graffen von Dernath auf resp. i33,t86 
RjtlUr. 27 Cour« und 1,000 Rthlr. u. s. v. Stockhuim Ii« Jan. 
1717» wegen 1711 der Kriegs -Caaae Tor^eichosaenen I20«000 
RtUr. Sehuldreraehreibung Carl Friedrieha, Hanburg 30. Oet 
1719^ für den General Grafen Dernath über 165,877 Rthlr. 37 ß 
nur Coniirmation der Stockholm 14* Jan. 1717 versicherten in den 
165,877 Rthlr. 37 ß enthaltenen 133,185 Rthlr. 37 fi und an- 
dev^r 3uttmen. 6 Bll. folio. 

Ao Dernath wird verpfändet das Gut Satrupholm^ KoxbüU und Suder« 
gabrde cum eonslitnto possessorlo, die Schuld soll in 8 Jahren aus dem 

Amte Tündern bezahlt werden JXhrlich 26,000 Rthlr. Nach einer lieber- 
sieht für 1773 war den Erben des Grafen Dernath auf Hasselburg auf 
Abschlag ihrer Forderung ao Capital und Zinsen 11^000 Rthlr. jtthrüch 
zu zahlen. 



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' S« Ui 65* 

A. Designation derer Clökter und adeliehen Güther des Hersog- 
thima SeUeswig nach Maassgebung der Landes-Matricul (IGTOVk 
FlAg«, MoattUeh « Mag i Rthlr. 8 fij jährlich 14 RtUr., 23,387 
mUr.)* 4 B11IqL 

* B. Extraet «ui denen gemeinen Zoll- Rechnungen, wass ein 
)cde ZoHstette an freyem Gelde in diesem 1669. Jahre Uinbschlag 
cingebnieht (su Gottorf 12>609 Rthir, 16 fi^ ReDsburg 1768 Rthlr« 
39 ^ 9 KiU 136 RtUr. 35 /? 9 «3^ ftaeboo 3^70 Rthlr. 19 ft 
6 Newmünster 91 Rthlr. 28 /? 9 ^, Bramstedt 20 Rthlr. 18 
Ultzburg 222 Rthlr. S9 ß 6 rdi, Segeberg 117 Rthlr, 37 /? 9 lÄ, 
Oldeuehlobe 58 RtUr« 47 >^ 9 Newstodt 80 Rtbir. 19 ^ 3 <^ 
FriederiebsttadC 1907 Rdblr. 3 fi ii Aj. ^ 1 Sotto« 

€. Designation der Quartiengelder von denen Aembtem, Land- 
«chaften und Städten des Herzogthumbs Schlesswig (16,584 Rthlr.) 
und Uolstelat (6688 Rthlr.) mit Angabe der Pflugiahl naeh der 
Landaa-Matrikal odd dar wfirklleh contribulrenden PflÜga. 3 Bll. 
fol. (Friedrichsstadt ex priTilegiu frei ; Cismar erleget keine Quar- 
tiergelder; Steiaborst Tcralienirt; Stadt Kiei hat würhliche Eia- 
qurtimniDgO 

D. Holmen Extraet aua dem Uoehfiirttliehen Cammer-OediU 
buch, betrefTend die berfvehafUieben alten Sebalden, die Legaten, 
Capitalien und Zinsen pro Kirchen, Schulen und Hospitalien, auf 
gnidigttea Befehl Ihro Königlichen Hoheit extrahirt Gottorf Dee. 
1707« (DieSaoiaie der 'akmiSdraldeii war 704,343 Rtbir. 16 
der jetsige Riickstand, naeb Absng der gemaehten Abträge, 420,647 
RtUr. Sß; Legaten, ti.s w. Capital 74,777 Rthlr. 16 das Total 
dea Rfikataadea 495vl34 Rthlr. 19 ß.) 

E. Lavt gemaebter Calenlatlon auf dea GrowRinlliehe» Cam« 
mer-RadM and Land-Rentmeitten töii Saliern tbergebeneo Vor« 
schlag sind böchstnöthig nechstkünftigen Umbschlag zu bezahlen 
80,374 Rthlr., die hikhitnöthigsten AiMgaben 53,106 Rthlr., da- 
Ungegen «laswiehman bia Ende Martii 33,300 Rthlr,, manqniM 
an den köebttndthigtten Ausgaben 30,806 Rthlr. 

Ratjen, Kieler Handschriften. Ii 



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£, GeMmmtangab« der EiniiahBMii uod Ausgaben Ihrer Kdnig- 
Ucben Hobeit aus dem Herxogibum Holatoin naeb Abgang det 
Ambts Tremsbüttel in allem 150,000 Rthir , der Schuldenetat 
lyd 00,000 Rtlilr., alleia jährlich au Bezahlung der Zioien durchs 
gebendi nur 6 p* C. gerechnet, da doch viele au 8 p. C. so aCa^ 
ben icommen, erforderlich 90,000 Hthlr., bleibt fibrig 60,000 
Rthlr., wird aber erfordert jährlich 96,200 Rthlr., man^uireu jähr- 
lich 36,U00 Rthlr. aa den Ausgaben, iiemlich 



Ihro Kdnigiriloheit laut Hescript jährlich 24,000 Rtbbr, 

• B Geheime Rfttbe . , « ' . 1 '2,000 ' - 

CantzlejcoUegium • • • • 6000 

.Anihtmänner • • • • « • 3000 
Ambts* Forst- a« a. w. Bediente 5000 -» 

. Auswärtige Ministri .... 10,000 
Stall-Staat . . . » . . < « 2000 - 

Kriegs-CommissariaS • . . • 1200 
Herrscbaf^liche' Gebäude \ , • , 3000 - 
. Briefporto, Reisekosten . . , 4000 

UoiFersität Kiel und übrige Legaten • 10,000 • - 



■ F. Vor Ihro Russisch Kaiserlichen Majestät ist an Tram«*** 

gelder gezahlet worden (an die Herzoglichen Gesandten in Haag, 
Paris, London, die Räthe u. s. w.) 8633 Rthlr, 

S. U. 66* 

Ewrtzir Äuizu§ dtr auf Ferlanfsn dar iünigUckm^ itsuls^- 

Cammcr von dem Obergericht zu GoUorf aus denen Aemtem^ 
Landschaften und Städten des Ilerzogthums Schleswig erforderten 
Beric/Uen wegen der Zekendten^DeemaHom^ oder AbMug»'PfiaMtin§eL 
12 BIL foL Berichtet Ton No. 1 — 22 Tom Amt Haderalebon — 
Hospital zu Flensburg über die Verhältnisse in den einzelnen Aem- 
tern und jStüdten. Der Auszug tuuss geschrieben sein, als an dem 
Uerxogthum Schleswig das Uaus Holstein - Gottoip keinen Anthoil 
iMbr hatte. Gedmekt in Faleks Sanunlangen fi, 3« S. 472 «• 
folg. 



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m 

B. H; 67. 

DerMlb« Auiiug in eiaer «ndem Abschrift. 13 BU. foK 

S* H* 68* 

NiichrielU von denm wnUrm Tiutseht» AsHgnaUani'' und Zoll* 

insbesondere zu observiren von ndtften. 16 Seiten fulio. Die 
Nachricht scheint nach den vorhandenen Angaben später als 1737 
geschrieben lu sein, und iwar Ton einem Königlichen Beamten, 
der Ober die Fiiratliehen Zdlle sieh weniger niilenrielitet leigtt 
Gedmelct in Falcks Sammlungen B. 3, S. 399. 

S. U. 69. 

Des F&ntlieben Cammer-Secretair Opperauum desiderirter inu 

terthänigster Bericht wegen derer nnaufgenommenen Rechnungen, 
in weit gelbige etwa bereits zur Revision und Decision gekommen 
oder nicht« KiehL 20. Dec. 172d« 16 Bll« fulio, 

S. H. 70. 

A. Specitication aller nbseiten Ibro Königlichen \fajestät von 
Dännemark seit 1713 bis 1730 und ferner nach Massgebung sol- 
cher Berechnung bis 1745 ans dem Hochfiirstlichen Antheil des 
Hersogthnms Schleswig nnd von 1713 bis 17^20 des Herzogthums 
Holstein (mit Inbegriff des Hochfürstlichen Antheils an der Con- 

. tributiun Ton- den adel. Gütern und Clöstern) so wohl an ordinjU 

iren als extraordinären Gefällen erhoben auch sonsten dem Hoch- 

flrstl. Hoistein-Cfottorpischen Hanse an Schaden sugefugt worden 

aus beglaubten documentis extrahirt. 2 Bll. fol. 

Die ordinären GeläHe von 1713 bis 1730 aus dem Schleswigschen 

7,011,490 RUUr. 39 fi 

die eitraordinären von 1713 bis 1730 . . 4^842,233 - — - 
die ordinären aus dem Holsieiniscben von 1718 

bis 1720 . . . . . . 1,506,601 • 48 - 

eilraordinSren ...... 1,1149449 - — • 

B. Eine ähnliche Speeification. 2 Bll. fol. 

Bie Sciileswigschco Forderungen aa Dännemark bis 1749 berechnet zu 

24,574,410 Rthlr* 
die Uolsteioiscben von 1713 l>is 1720 . . 2,621,100 » 

27,190^10 Hihlr. 

11* 



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im 

S. H. 71, 

A. Des Kammerpräsidenten H. Thede Pro Memoria oder speciet 
facti enthaiteod die wahren Ursachen, wodurch die hey der geführ- 
ten nunmehro aufgehobenen Adminiitrationt-Regiemng angewaeb« 
•ene Sehuldenlast entitanden. Kiel 19. Juli 1745 bei dem Rum. 

Kaiserlichen envoye Korff überreicht. 4 Bll. fol, 

,Seit dem Tode I« Königl. Hoheit des Herzogs im Juni 1739 sind 
192,000 Rt hl r. extraordinaire Einflüsse gewesen. Wie mit solcher Summe 
ansehnliche Schulden hallen können bezahlet und grosse Verbesseruageo 
gemacht werden , so liegt dahingegen vor itto klar xa Tage, dass durch 
unxeitiges mit vielen Provisioneo Ttrluiüpft gewesenes Ncgotiiren und son- 
Ftf^n fiie Grossfürslliche Rentckammcr nach Ausweiss der Cammer-Rech- 
nungen und dnrrms gezogenen anliecenden Rilance ( fehlt in der Hand- 
schrirt} sich über 2M,000 Klhlr. in neue Schulden gesetzt bcfindety den 
Sehaden nngerechnev so derselben bis zum ginzlichen Abtrag durch Er- 
icgang der Zinsen und Provisionen annoch daraus erwächset. Wozu 
schliesslich noch kommt, dass wärender Administration durch Absterben 
verschiedener Bedienten dem Staate über 18,000 Rihlr. zu Gute gekommen.' 

B. Dasselbe in elnor andern Absehriflk. 5 BU. fol. 

C. Unterthünigstc Relatio von der zur Untersuchung der l>ey 
der Jüngsten Administrations-Regierung hieselbst eingeführten Land- 
Obligationen Terordneten Commission H. ThedC| A. Rachel, An* 
dersen, Thomson, Tronier, Schmiedendorff!, Kiel 31. Dec. 1745| • 
mit Bey lagen A. Verzeichniss derer tempore administrationia ver« 
handelten Land - Obligattonen und awar durch wen und an wen 
item mit welchen eonditionibus selbige Ternegotiiret worden; B. 
Nota derer mit Ausgang 1739 und im Umbschlag 1740 zur Cam- 
mer-(Jasse eingegangenen Extraordinarien; C. Nota derer tempore 
administrationia und<swar de 1. Febr. 1740 ad ult. Junii 174öy 
ohngerechnet derer Stempel-Papier und 1 Procent-Gelder, sur Cam« 
mer-Cassa eingeflossenen Extraordinariis ; D. Extract aus dem 
Protocolle des Geheimen Conseils, Kiel 21. Dec. 1740; E. Re- 
•cript des Bischofs und Administrators Adolph Friedrich an die 
Rente-C)ammer, Kiel 21. Dec 1740, aur Ausstellung der Land- 
obligationen. (An!. O. easstrtea Exemplar einer Landobligation 

fehlt.) 17 Bü. fol. 

Die gedruckten Landobligalionen wnrdcn nach der Relation von dem 
damaligen Administrator^ dem Schwedischen Thronfolger^ imd dem Con- 



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157 



floil wHotMMebeOy eBtUiillMi Mfehl den NameB dts Creditor, vares olme 
Cession MDsportabel, laateleo regelniXssig auf ein Mr, wurden Jeden 

Umschlag cnt>\eder mit baaiem Gcide eingelöst oder durch UmtauschuDg 
mit andern im folgenden Umschlag zahlbar werdenden. Die Dircction 
hatte der Geheime Legations-Rath >on Uoimcr allein, brauchte zur Hülfe 
den Hof- und Cammer-AgenteD Mussapbia, einen Juden. Da die Cammer 
durch Redactioiieiiy Verkanf von ScMIfen (1629 RtUr,), tod Land su Erb- 
pacht (3358 Rlhlr. 8 ß, 2609 Rthlr. 34 ß und 200 Rthlr. 32/3), von 
iowelen (20,21ü Rthlr. 12 ß) , an Zuschüssen aus Petersburg (23,988 
Rtblr, 13 ß), für das an Mecklenburg und Preussen überlassene Infante- 
rieregfment (777 Rthlr. 14/3 und 14,041 Rthlr. 19/3) u. s. w., im Jahre 
1739 58^072 Rthlr. 21 fl, In den Jahren 1740—1745 1|«,089 Rtbbr. 21 ß 
eitraordinäre Ersparnisse and Einnahmen hatte; so wäre nach Ansicht 
der Commlssion dieses negotium nicht nöthig gewesen. Im Jahr 1741 
wurden 40 Obligationen, jede zu 500 Rthlr., 20 Obligationen, jede zu 
1000 Rthlr., also im Ganzen 40,000 Rthlr. ausgestellt zu 5 p. C. Zinsen, 
1742 eben ao, 1742 Obligationen Uber 60,000 Rthlr., 1744 nber 46,000 
Rthlr., 1745 über 50,000 Riblr« Umachlag 1746 wmm zurückzuzahlen 
45,000 Rthlr. Die Ruchführnng bei diesem negotio mur nicht ordentlich 
gewesen. 

IS. H. 72. 

Extnct der nllergnidigaien Verordnniig Uuro Kn/Mrliehen Mn* 
jeatftt, wie ea in Anadning der Ausgaben den Hnlliteinitelien Stnntn 

von diesem Jahre an auf ilie übrige Zeit dero Höchsten Ober- 
Vormund- und JLandes-Eegentachaft gehalten werden aoii» Zmkß 

Selo den SO. Sept. 1770. 12 BIL fol. 

Die gesammten Ausgaben betragen 220,000 Rthlr. Das Caput 4 
enthält die Specification der jährlichen von zinsbaren liquiden Capilalien 
zu zahlenden Zinsen 11,529 Rthlr. 25 ß. Caput ö jährliche Zinsen von 
Pränumerations- und Contributionsgeidern derer Beamten und Pächter 647 
Rthlr. 42 ß, Cap. 6 jährliche Abgaben , wodurch gewisse abgehandelte 
Sebalden respective terminsweise an Capital und Zinsen oder auch mit- 
telst Bezahlung jährlicher Leibrenten ad die;; vitae getilgt werden 2000 
Rthb*. Cap. 8 zum Abtrag der Landcsschuiden 20,000 Rthlr. 

S. U. 73. 

Verxiiehnisi aÜer Awgahm des von Sr. KaiiwHehtn HohtH 

auf das jetzt laufende 1?78ste Jahr errichteten GroeffUrstUchm 
Schleswig - Holsteinischen ^Staats, In fidem B, D, von Saldem» 
40 BU. fol. 

Die Ausgaben 225,000 Rthlr. enthalten für die Soldatesque 22,341 
Rthlr. 4 /3, die Universität zu Riel jftbrlich 2360 Rthlr., £xtraordin»rifL 

in rolle 25,167 Rthlr. IV2 /3. 

Als Geh. Secrctair des Geh, Regierungs - Conseil kommt ein 
Juatizrath Heinrich Detlev von Suldern vor; Conferenzrath (Jhri- 
•tina Aibrecbt yon .3ai4ero war 1772 eccreditirter Minister Mpi 



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Dinitelieii Hofe, Cail Ueiiiricli tob Saldm-CHtaideiwIli, Confcrai»- 
nth und KAiiiiiiflrbarr, später Graf, war 1772 Amtmann sn Kiel 
und Bordeihelnu 

• S. ü. 74. 

Da» vtrwirrH Cimhrim in itr merkwürUgm LebenibachrH' 
bung Herrn Henning Friederich Grafen von Bassewitz^ vornehmen 
Staatibedienten^ Erläuterung der Guchichte unserer Zeiten, 
Kiel 31. Mal 1771. fol. 570 Seiten vnd 16 Blätter Regiater. 

Wahneheiolieh fit Peter Friederieh Arpe Verfasier der Hand- 
schrift; vgl. Faicks Sammlungen B. 1, S. XIX. Nach den han<l- 
aehriftliehen Nachrichten des frühern Kieler Bibliothekars Hennings 
aus den Proeesiaeten des aeademischen Coneistorii und einer hand- 
schriftlichen Naehrieht eines Sohne Ton P. F. Arpe, erhielt letaterer 
1719 eine Bestallung als professor juris publici et patrii für die 
Kieler UniTersität, hielt 1721 seine Antrittsrede, hatte manche Strei- 
tigkelten mit Ptofeasor Harppreeht nnd dessen Gönner Bassewlti, 
mnsste 1724 aeine Ptofessnr aofgeben. Ihm ward naeh Hennings snr 
Last gelegt, ,das8 er Ton Anfang der ihm gnädigst übertragenen 
Professur weder fleissig gelesen noch di«putirt, sondern vielmehr 
theila durch beständiges Hin- nnd Herreisen tkeila durch andere Ihm 
unanständige occupationes seine Zeit ingebraeht, in allen ZwI- 
stigkeiten Gel zu Feuer gegossen, und noch neulich das scoptische 
Votum io der — Sache abgegeben, auch wie er darüber a com- 
mlsalone a eonslstorio, wie billig, snspendirt worden, sieb erdrei- 
stet, eoplam deereti ad" serenlssimum selbst, elnsusenden und die 
commission selbst vor partheiisch auszurufen.^ Er ward ohne Ab- 
schied dimittiret, ging nach Hamburg, trat auf Wedderkopps, eines 
Sohns des unglücklieben Wedderkopp, Empfehlung 1729 in Braun- 
schweig - Wolfenbfltt. Dienste, und lebte als Braunsebweig-Wol- 
fenb. Legationsrath und Resident in Hamburg. Nach dem Tode 
des Herzogs zu Braunschweig-Wolfenbüttel August Wilhelm lebte 
er in Hamborg ohne Geschäft, war bei den Kaiserlichen Ministem 
dem Grafen Metseh und Baron Knrtiroek wohl gelitten, trat aber 
1733 in die Dienste des Herzogs Administrators su Mecklenburg, 



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dem er bei dem Streite mit dem Herzoglichen Bruder Carl Leo» 
pold wichtige Dienste leistete. Er stark 1740 in Schwerin. 

£in Auisttg der Handschrift ist gedruckt: GuehidU» du 
H&rzogl. SehL .Bolstei», GoUarfisehm Hofes und dusm «omsAm* 
9Un Staats- Bedienten unter der Regierung Herzog Friedrichs und 
dessen Sohnes Carl Friedrichs. Frankfurt und Leipzig 1774. 4. 
Die Naoien sind in diesem Druck nur mit Anfangs- und End- 
• Bechsta^en beseiehnet, nach der Handschrift aber Tollstindig an- 
gegeben in Faicks Sammlungen I, S. 319. 3'iO, wo S. 321 — 328 
auch acht Paragraphen oder Capitel der Handschrift abgedruckt 
sind. Bäscluog sagte (1775) in der Vorrede au seinem Magaain 
Th. 9 : 9 Ich weiss , wer der Verfasser der genannten Geschichte 
ist, kann ihn aber gewisser Ursachen wegen nicht nennen ^ ob er 
gleich schon vor einigen Jahren gestorben ist.^ 

S. H. 75. 

Discours über das wahre Interesse des Durchlauchtigen Hauses 
Gottorf und Uber das Verhalten der Administration bey währender 
Minderjährigkeit tm Jkro äochfüntUehe DureMemkt dm Herita§ 
Caröl Fridtriek regierenden Herrn der heyden FüretewIhSImer 
Schleswig und Holstein. 40 Bll. foi. 

Gedruckt nach einer Handschrift der Breitenburger Bibliothek 
in Faleks SammloDgon B. 1, S. 18tr— 237. Faiek hüt SammL 
B. % S. XXIX Weddeikopj» für den Verfiisser. Wahrsefaeinlic^ 
ist der bei Faick gedruckte Discours Uebersetzung und Auszug 
einer Französischen Schrift von Du Cros« 

S. H* 76. 

Avis de 17 i 9 touchant la nouvelU regence et des mesures ä 

pmdre du eieur du Croe, 

Die Schrift ist in Deutseher Sprache, 10 Blatter folio. 

,Es hat einer dem Hochförstlichen 'Hause von jeher dcfonirter Die- 
ner sich untemernmen, seine unvorgrefflicbe Gedaaken wegen künftig an* 

zustellender Regierung, und was Se. Hochfürsll. Durchlaucht Interesse .... 
Da nun des deh. Raths von flörtz und derjenifiPn , so ihm anpehanpen, 
conduitc so unverantwortlich und schädlich gewesen, können Se. Hoheit 
sich deren und deren Creaturcn in Dero AflTaireo mit Honneur und Si- 



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160 



cherheit nicht bedienen .... Eben so wenig können Se. Hoheit sich dem 
Herrn von Weddercop und dessen Anhängern mit Sicherheit verlraaeoi 
tbeils seilen des Hemi von W. habendes hohes Alt«r Se. Hoheit vea 
dtnuseibeii ntttsliebe Dienste nielit erwarten Jisst, Iheils weilen er dem 
Könige in Dennemarck, in dessen Diensten und Pflichten auch seine Söhne 
and vornehmste Angehörige getreten sind, vt^egen seiner Befreyung so tief 
verbunden ist.... Einem Holsteinischen von Adel Sitz und Stimme in 
dem Geheimien Conseil zu gestalten, scheinet wider alle Reguln der guten 
Politie m sejn, weiln des Holsteinischen Adels Interesse mit dem Herr* 
schaftUchen nimmer harmoniret. Es würde die Quelle der nleisten zwi« 
• sehen den Königen in DSnnemark und dem Hochrürstl. Gottorp. Hanse 
gevralleten Irrungen, welche diesem allezeii so theuer zu stehen gekom- 
men, längstens gestopfet, c'est k dire, es würde die Aufhebung der com- 
nranion oder gemelnsahmen Regierung über Mieten nnd Ritterscbaflty 
woran dem Hochfürstlichen Hause so vi^l gelegen, nnd welche bey allen 
Friedensschlüssen aufs Tapet gekommen, und von Dennemarck verschie- 
dentlich bereits zugestanden worden, zu Stande gekommen seyn, wenn 
diejenigen vom Adel, so damals im Ministerio und bey den Tractaten 
gewesen, nicht solches verwehret...» Schweden ist diejenige Pulssanee,. 
auf deren Assistent! sich das Heeiifflrstt. Henss am meisten zu reposiren 
hat, . . . jedoch nicht , dass man sich gantz und gar in die Schwedische 
Dependenz begeben , und den Staat mit Land und Leuten sacrißciren 
müsse. Die bisherigen Administrations-Ministri werden nie von der Bia- 
me nnd Bescbnidigung sich reinigen litfnnen, hiewider grübUeh gesftndlget 
SQ haben .... Und ist mehr^ als wahr, dass ihr Augenmerk nicht so wohl 
die Wohlfahrt und Consen'ation des Landes, noch der Schwedischen Armee 
gewesen, als sich für ihr Particulier ein meritum bey Sr. Majestät dem 
Könige in Schweden zu machen. . . . Man weiss, dass man sich in Den* 
nemerck bemühe^ Se. Hoheit des Hertsogthnms Schleswig m berenhen, eine 
Absicht, welche bey dem Aftonaischen Frieden bereits mit der grössten 
ferveur von Dennemarck gesucbet und getrieben ward. Man offerirtc da- 
mals zum Equivalent die Grafschaften Oldenburg und Delmenhorst, wel- 
chen man auch zuletzt den Plöuschen District hinzufügte. Aber gleichwie 
dftMMhl weyland Christian Albrechts Dmrchiancht sich erUthrte , lieber, 
eher sie solches zugeben wolten, Ihrer Linder genta nnd gar zu entbeh- 
ren und als ein blosser Edelmann zti leben ; so können Se. Hoheit auch 
nimmer darin gebehlen noch von Dennemarck ein saitsahmes Equivalent 
dagegen erwarten. Wenn aber sich Gelegenheit finden sollte, ein oder 
ander Amt nnd District so verfanschen .... som Eieropel die Aembter 
Apenrade und Lügumkloster mit dem Brahmstedtschen , Oldsburgschen 
und einem Theil des Segebergschen Amts dass sie die freye Passage 
und ein zusammenhangendes Territorium von der Elbe bis an die Ostsee 

bekämen Die Insul Uegeland, welche' Sr. Durchlaucht wenig Nutzen 

bringet, hiegegen Denntearck wegen des Elh-Commerdi von grSsseier im*- 
portance ist, könnte auch mit gnhtem Nntien vertanschet werden, wenh 
ein considcrablcs und wohlgcicgenes Equivalent dagegen zu erhalten seyn 
möchte. Es machet z>var Dennemark ohne dem eine Prätension an diese 
Insel, dass dieselbe nicht mit in die Erbtbeilung gekommen, und also ab»- 
qne titnio von dem ^irstlichen Hanse besessen werde, dahero es solche 
noch so lange Zeit als das Fürstliche Haus dieseihe inne gehabt nnd nach- 
her mit demselben gemeinschafLlich zu besitzen pr&tendiret. Aber ausser 
dass das Hecbnirstliche Hauss einen über hundert lehre sich erstrecke»- 



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BmAi for sich hat, so ist diese Ssdie Im! dtm AllsatliebSD Fr i sif 
iekon tentiliret and tb Fllratiiclier Seiten in contradictorio erstritten wor- 
den. Man hat iwar wegen dieser Insul währender Vormundschaft mit 
Engeland tracliret, aber ausser dass eine solche Alienation währender Min- 
deijährigkeit nicht geschehen können, so würde bey Dennemarck eine gar 
IQ grosse jalosie siwedttt werden, weoo solche eo eine eoswiftfge 
Puissance ttberlassen vdrde nnd kami aiicii von Niemand eis bequemer 
SyiivaleBl als Ton DeoDemarck dafür erwartet werden. 

Die Handschrift stimmt im Wesentliclien mit dem diseours 
uberein, beide rathen dringend zur Aufhebung der Communion, 
•ioh an Schweden mit Selbat&ndigl^eit Ansuschlieaaen n. w. lieber 
den Anatauseh hat der AWa «inl^ Eigenthümliehe. Viele Stellen 
des Arie und Diseours sind so übereinstimmend, dass man sie für 
Tcrschiedene Uebertetsungen und Aussäge eines Frausösischen Ori- 
ginals halten kann» s. B« «Der übrigen Potentien, auf deren AI« 
üance nacli Schweden das HoehluistL Hansa sn rechnen hat, sn 
erwehneii,'So sind solehe weder Frankreich, noch Holland, noch 
Engelland, als welche nicht anders ^ür das Uochfüritl. Uauss sich 
bewegen, als wenn es ihr eigen Interesse und die Conjunetion 
eifvrdem.« Vgl. damit Falek B. I, 8. 198: »Es iat, gnftdiger 
Herr, noeh su examiniren — >S In AtIb Blatt 8? ,Der Fontaine- 
bleauische Friede und die damalige Restitution geschah bloss auf 
die inatants Ton Schweden, nnd ala nach dem Nimweger Frieden 
Schweden die Allhince mit Frankreieh nicht wieder erneuern wollte, 
hiegegen Dennemarck sich mit demselben verband, Tcrliess diese 
Cron das Fürstliche Haus, welches in das vorige Unglück TcrfieL' 
Vgl. Falek B. 1, S. 199. 200: ,denn der Tractat Ton Fontaine- 

♦ 

bleaa n. a. w,* 

S. U. 77. 

■ 

iar fischen Geheimen •• Ratht Georg Henrich von SchUtz genannt 
von Görtz und seiner dazu gebrauchten Mitgehüllfen, so wie sie , 
«mir ämr Utg$m vurnmnis^fUichen Regierung tu den Hertzog^ 
Ikümem SckUswig^Holstein FürstL Aniheiis jnm allgemeinen Lan» 
deS' Verderb und Untergang von ihnen geführet worden. II faut 
de grandes rertua ou de grandea crimea pour etre conou et 



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im 

•4mir^ Moeiiri 4n liede de Momir. de la Bravere, fai Jal* 

1716. 

237 Seiten folio und 6 Bletter Suniiiiariscber Inhalt der 8t 
Para^aphen der Schrift, die gedruckt ist in Faieks SaauniangeBB. 1, 
S. 1-^180. Falck hält Altothor f&r den Verfaiser, Sehmidt von 

Lübeck (Falcks St. Magazin B. 6, 533) Du Crus, der früher 
in Wolfenbütteltcheri nachher in Gottorfiachen Oieneten atand« 

S. U. 78. 

Rethmg der Unschuld des Herrn von Soisewitz. 1 10 Seiten foL 
Der Schluss des §.13 und die etwa folgenden §§ fehlen. 
13ie Uandechrift hat keinen Titel , aber naeh der Vorrede iat der 
Zwecky Bassewltas Unschuld au zeigen. Am Rande sind Correctn« 
ren, velche nach der Bemerkung einer andern Hand von Baiie- 
witz selbst sind. In der Handschrift heisst es S, 7: , Indessen 
wurde des Hertzogs Carl Friedrich Durchlaucht in Schweden be» 
redet, dass dieselbe, obgleich nicht Ton solchem Alter, dass Sie 
hicTon disponiren köndte, die Vcstung Tönningen im Fall der 
Noth der Schwedischen Armee zu deren Ketirade zustünde/ Da- 
an ist bemerkt ,ist nicht ^ und von einer andern Hand als Note 
hinzugefügt : ,da8 von Bassewitiens Hand dieser Periode aur Seite 
stehende ,ist nicht' zeigt, das» der Abfasser sich hier geirrt, wes- 
wegen sie auch durchstrichen und i'erworfen worden.^ 

S. U. 79. 

A. Brief von Gregory, 12/23 Fehr. 17t6. 2 Bit. 4to. 

Nach dem Inhalt ist dieser Brief, in dem statt der Namen 
Ziffern gesetzt sind, von einem nach Stockholm geschickten Freunde 
Bassewitss an den letztem gerichtet; der Verfasser ist wohl der- 
seilie mit der unter B. au nennenden Relation, und der Name ab- 
sichtlich geändert. Von einer andern Hand ist die Bedeutung der 
Zifi'ern angegeben, z. B. 113 der Herzog, 131 Stefi'ens. 

,Wo 131 nicht mit List fortgeholfen wird, hat er wahrhafltig keine 
erlösung zu hoffen, es ist also nöthij: «irli des a.. dergestalt zu versi- 
chern, dass er selbst nicht weiss, es ist und es folglich niemshlen 
aus Besperstion nicht verrahten kana. Wird dieses eonsenrirt, so ist 
nichts verloren und sind annoch wieder alle Evenemens Mesures zu 
nehmen.f 

» 



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• B. Rdati«« Ton G«tilrgi Aber seinen AnfenthaHr und VeiHeh« 

tung in Schweden während der Commission zur Untersuchung der 
UoUteinischen Adninistnitifnt. Roitock 17. Juli 1716. 4 Bll fol. 

Die ^eMmi oder das Schreiben iit nach d^sm Inhalt an Baaa^ 
wit» gerichtet. Carl XII beitellte 15/26 Not. 1715 eine Commisf 
sion, um dasjenige, was gegen des Administrators und des Fürst- 
lichen Ministerii geführte Tonnnndachaftliche Regierung Torgebracht, 
in nnterauchen. Dieie Commiation gab ihr laudom Stoekholm 18. 
April 1716. Daa Commiaaorinai und laudiun wurde gedruckt Stock'* 
holm 1716 4to. 

Geoigi war nach obiger Relation ron Baiiewits nach Stock- 
holm geschickt, um für diesen au wirken. £r ichreibt: 

,1cii -biB eodlieh Gottlob glücklich ans Schweden eotconnen und all- 

bier wieder zu Lande gekommen .... Bei meiner Ankunft wandte mich 
an Geh. Raht von Fritze . . . und kann versichern, dass er Dero Briefe 
mit Zittern angenommen, bezeugte, dass mit meiner Reise das rechte 
tempo vers&umt, er batb um GoUes willen, mich in Acht zu nehmen, dass 
ich von des Graffen von der Natt seinen Spionen nicht ausgeforschet 
würde .... Goertx führte sich auf als einen vom Himmel gesandten 
aNgemeinen refonnsteur, revidirte die acta aller collegioruni, drang in ihre 
seeretissima .... General Meyerfeld hat es gegen Lütkemann hoch 
hetbeuert; dass der König einmal, da Görtz den Rücken gckehrct, gesa- 
get: er wSre doch ein Schelm, Item, wenn er drey loleheJKerls bitte, 
wäre er capable die ganlze .Welt za betriegen. Weil der Baron Goertz 
mit Commissioncn nach dem Haag oder nach Wien beordert, so wird 
höchst nöthig seyn , dass Ew. Exccllenz alle Dero Credit bey andern 
Puissancen anwenden, dass dieser Causenmacher nicht admiuirt werde 
• • * • Der Herr von Wedderkopp wird inzwiadieB am Diniachen Hofe 
achon aeln Bestes thun .... fiw. Eicelleni Freunde in Stockholm be- 
langend . • • sind deren wahrhaftig blutwenig . • . 

€. Sehreiben von Steffeni an Herrn Landrath und Ambtmann 

Excellenz. Gottorf 10. Dec. 1716. 2 BIL 4to. 

,Ew. Excellenz haben bereits vorhin erfahren , dass ich endlich Ge- 
legenheil gefunden , mich mit sambt bei mir versiegelten Schriften aus 
meinem so unschuldigen schweren Arrest zu salviren.^ (Von anderer Hand 
ist ootirt: , Durch HüU^ eines voU seiner Wache, da denn der Kaiser- 
liche Itath Lemp Ihn in den Wagen des Grafen Fuchs verdeckt aus Ham- 
burg salvirt.*) ,Tch war darauf auf nichts weiter besorgt, als nur auf das 
Schleunis^stc aus Hamburg zu kommen .... Am 7. Dec. Abends um 
11 Ubr war meine hiesige Ankunft, und erfuhr den Tag darauf nichts 
anders als LamenUtiODes wegen der bcwussten Gelder, und verstehe ich* 
so viel, dass gewisse Sachen, wann die Zahlung nicht einstehenden Umb- 
scblag geschehen solle, ohne Hindemng in Gefahr seyn, A^elches Ew. Ei- 
cellenx ich hiedorch ganz gebersamst berichten soU^ gleich ich dann auch 



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« 



IM 



alfbereits von Altona- ms nach Wien nelM altenmlarlUalgftld BitUmg 

nar das von dem Herrn Raht Lemp mir in Hamburg zagestelie Jbqfier» 
liehe Decretum vom 8. Juni h. a. de exlradendo archivo eingesandt, and 
dabero eine aJlergnädigste Resolution erwarte, woran Ew. Excellenz ihres 
Ovlfs mit arbeiten wollen, als Ihnen bekannt, wie viel an diesem Iheii 
gelegen . . « . Herr Bdbne aeürelbt mir, data Sie in Lübeck aeyo, Ich 
"Wäre auch gern dahin , so i€h nur Sicherheit und Gelt hätte/ (In dem 
bei B. erwähnten laudum heisst es, dass das Fürstliche Areblvnm in das 
flerm von BassewiU und Steffens Hinden wäre.) 

S. H. 80. 

Des Grafen Bassewiiz generale Designation derer an den 
Barm Cabm$tsraA MMiu$ txtradirtm HerrichaftUchen Brüf- 
iehofim^ in 12 CoiiToiutan, über den Henoga Karl Friedriclin 
Reiae nach Hannorer (1720), nach Rnssland (1721), Verlöbniaa 
mit der Grossiürstin Anna (1724), Verlöbnisa des Prinzen Karla, 
Söhnt ▼«! Chdatinn Auguat» mit der Gfoaafundn Eiiaaheth a. w« 
S7 Seiten folio. 

Am Schluiae bezeugt Basaewitz Preberede 24. Juni 1734 die 
Uebergabe und F. L. Muhlius den Empfang der speciiicirten von 
Sr« Uoehgrifliehen KKeellei» eingelielerten BriniiehafteB. Ana 4m 
Rubriken laaaen aieh einige Folgerungen liehen: 

Conrolut 1, N. 11. Ein Brief an Sc. Excellcnz nach Paria , 
Ton I. Königl. Huhett, d. d. Trittau 16. Sept. 1720, betreflFend 
eine anderweitige Mariage; N. 17. Ordre 1. K. Hoheit an Se. Ex* 
cellenz nach Paris, d. d. Kiel 27. May 1728, worin 1. K. Hoheit 
lieh auslassen wegen des Aequivalents item wegen einea Chnr« 
hutea; N. 20. Sehreiben I. K. Hoheit an Se. EzeeUons, betref- 
fend der Printieaain EUaabeth item der Groaafliratin Heyrath mft 
dem Biaeholf nnd Prints Adolph ; N« i% Veraiehemng Ton I. K. 
Hoheit an Graf Fersen, daaa er die Zinaen gleich dem Capital 
Ton denen Rnaaiachen SolMidien haben aolle; N. 54« Data Ihro 
Exeelleni in Paria tiglieh 50 Rthlr. Banco' haben , dero Elnridi- 
tnng aber mif Rechnung maehen sollen; N. 58. Quitung von Ne« 
dn über den Empfang Ton 22)843 Rthlr. Wiener Subsidien; 
Cammer- Quitung über 180,000 Rthlr., so aus Petersburg 
herausgemachet worden; N. 69. Ordre an Sc. Excellens dem Gra« 
fen Rabutin seine jährliche Pension von 4000 Hthlr. zu bezahlen; 
N. 72. Ordre an den Fürsten Menaikoft' 60,000 Rnl^el zu bezahlen. 

Cunvolut II, N. 67. Dass Dolgorucky in Schweden 50,000 
verschenken, und 20,000 Pensiones zu geben Ordre gehabt; Oster- 
mani discoura mit dem Fürsten wegen der Curlündiachen Sadie; 




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N« 78. W«§tB d«r Uejrath der Printsciie Elisabeth mit dem 
Könige nm Franknich ; N. 86. Daai die Kajecrüi U0«000 KAU. 
Pension zu geben an Schweden rerspreeben. 

Conyoiut 3, N. 36. Original - Rescript I. K. Hoheit an Se. 
Excellenz und Hespen , dass sie sich nicht sollen merken lassen, 
dass I. K. Hoheit mit Eaumung des Herxogthums Uoiitein be* 
l^nüget wären. 

Convolut 4, N. 98. Copia der Schwedischen Erklärung wegen 
der Succession, item Copey des Artikels, so lu Stockholm den 22* 
Febr. 1722 in faveur 1. K. Hoheit in dem zwischen Russland und 
Schweden geschlossenen Tractat inserirt worden. 

Conyoiut 5, N. 43. Copie de Tarticle secret de i'elHanee de- 
feniire entre S. M. imperiale de totttei lei Raaiee et S. M. Sne» 
düiie eoneioe i Steekholm le 2% Ferrier de Tenn^e 1724» 

CoDTolttt 69 N« 42. Aete de garantie du dacbe de SteiT% 
•den le 6* «rtiele dtt trelte eoneine entre leun Mejestds le roj de 
t)enemate et le roj de Snede eigne Frideriehsborg le 23. InMtet 
et rntifie a Herrnhauten le 26. dn in^me mola 1720 p«r S« M. le 
rey de la Grande Bretagne. 

Conyoliit 7, N. 46. I. K. Hoheit Reiolutiones , worinn unter 
andern enthalten, dass ich den Cismarschen Amtsyerwalterdienit 
TOT das Gespann Pferde, so Baron Osterniann bekommen, Terge- 
' ben, nnd darana meine Prsetsung haben könnte. 

S« H« 81« 

Dengnation derer Briefschaften^ welche sich annoch hey des 
Herrn Chrafen ton Basstwitz EaceUmz gefunäm. 12 Seiten foU 

£■ eind Conrolnt 1 — 8 deiignirt, dann 11 und daranter be- 
merkt: ,Iit «im Cenaell-Arehiv riektig abgeliefert worden. Kiet 
24. Jan. 1742. v. Holmer.* 

Darnach sind noch kurz Conyoiut 10. 1 1 und 12 ycraeichnet, 

S. H. .82. 83. 

Promemoria für Jhro Königliche Hoheit Herzog Carl Friedrich 
an — '^ um BewilUgttng des Prüdicats Königliche Hoheit^ welches 
dir /Oii^tl eibgMU Eüwig «on Sehnoedem Carl XU glioimreMm 
Asiiämlsms tn nersehiedtnen Briefen Sr, DurekUnteht Hertxog JFH#- 
drich Sr. KönigL Herrn Vater glorieusen Andenkens gegeben. In 
2 Abschriften, eine 8, die andere 1 0 Seiten fol. (Die Acte Kal- 
ter ^Carl VI, Wien 10. Oet 1725, wodurch denUeraegen von Uol- 
•tein-Gottorp der Titel Königl. Hoheit beigelegt wird| iat gedniekt in 



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9 



166 

¥• A. Uckli« KMii«kMi Magaaiii vor die QdtolMle B. t, & 
241 — 1145. Dikjen Beiträge lor Geiehichte 4er Kaliertttfacn 

Acte ß. 2, S» 308 — 327). 

' S. H. 84. 

Sehreiben det Hersogt Christian August m Vonnandscliaft 
des HerzugK Carl Friedrich an den Henogliphen Seeretair Sehleiff 

in Copenhagen, Guttorf 14. Sept. 1712, mit dem Königl. Etats- 
rath Nere über die nuch rückständigen Puncte des Liquidationa- 
Wesens su Terhandeln und bis auf gnädigste Genehmigung ein 
li^uiduai su formiren. 4 Seiten fol. 

S. H. 85. 86. 

A. Schreiben des Herrn Ober- Secretairen von Hagens auf 
Ktoigliehe Allergnftdigste Ordre an den l)ejr dem Konigiidi Schwe« 
dischen Hofe subsistirenden Legations- Secretaire. Copenhagen 12« 
Jan. 1726. 

,dass derselbe der Fürstlich Holsteinischen Ministri zur Gewohnheit 
gewurdencn falschen und lügenvollen lusinualioiien aufs Nachdrücklichste 
widerspreche und declarire, wie I. K. MalesCit niemals in den Gedanken 
gekommen noch jemals in den Sinn liommeo würde, mit dem Herizoge 
des Schleswigschen halber ein coniinodcment zti enlrireUy oder ilim dafür 
eines Schillings ^crlh zum Aequi\aleiU zu geben . . . .* 

B. Schreiben Sr. £xGeiiens des Herrn Geh. Raths-Prasiden- 
ten ron Basswits an den Herrn General - Major und Enroje von 

Reichel (SchMiegersuhn des Präsidenten Bassewitz). Petersburg 

18/29 Febr. 1726. 

,wenifr«:teiis ist ja keine Kindercy gewesen, was der hierseyende Kö- 
nigliche Kinoye Herr von Wcsiphal im Maymonat des v-erwichenen 1725. 
Jahrs dem hiesigen Kcyserlichcn Ministerio im Nahmen des Königs über 
diese Materie angelragen hat. ... Die gegen nos gebrauchte Schreibahri 
mehr der Muhdahrt von Jean Hagel ähnlich als dass sie dem Cantiley- 
Stylo eines Königlichen über-Secreurli gemäss wäre • . 

In % Ascbhriften, die eine 10, die andere 14 Seiten folio. 

Beide Sehreiben sind in Französiseher Sprache gedruckt in Rousset 

Recueil histori((ue d'actes negotiations memuires et traitez depuis 
la paix d'Utrecht T. 4. Haje 1728. 8. p. 226. 

S. H. 87. 

A. Dieselben Sehreiben des Oberseeretair Hagen und Baaie^ 
Wits Tom 12. Xao. und 18/29 Febr. 1726. 



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167 

w^mfrt TAH Hakten, Copenbagem 7. Maj 1726 9 in Beiug nuf 
BMtewits« Sehreiben rem 18. Febr. 1726. 6 BU. ful. 4 Bll. 4to. 

,So kann ich hierdurch nochmahlen auf mein Ge\Yis$en und aufs aller- 
theuersle versichern , dass Ihro Königliche Magesiät so wenig sich der- 
gleichen von dem Herrn von Bassewilz vorgcbracbtea Dingen im Sinne 
konnnen lesseD, als Sie dem Herrn von Westphalen Jemahlen einfge Ordre 
erlheilet, derentwegen den ftassiseheo Uinistiis einen Antrag m tbun.«.* 

• S. H. 87. 

In jure et facto gegründete bewegliche Deduction und Vor* 
itellung abseiien des jetzigen Hochfürstlich Büchofflichen apana-^ 
prUn Eau89$^ da$s der von Ihro Königliehe Majestät Deatu* 
isMtt^'demeHben während der Nordieehen Kriege -TroutUs zuge^ 
fügter Schade, vorenthaltene fünfzehnjährige Appanaye und Sub- 
eütencegelder (jährlich 18,000 Rthlr.) in specie aber die Insul 
oder das Land Fehmarn ale dessen specieUe Bgpo^Uk oben er- 
leeAn/er 'reehiUeher Forderungen möge ersetzet und restihdret wer* 
dm. Mit Beilagen A — ^H. 34 Seiten folio. 

Anfang: «Ea iat dai gegenwärtige FOrati. Biaehoffliebe Lü- 
beekache Hansa bekandtermaasen eine Branche ron dem Holstein* 

Gottorilischen regicreii len Hause und war Se. Durchlaucht des jetzt 
legierenden Herrn Bischot^s Herr Wer der in a. 1726 verstor- 
bene Biaeboff Christian Auguat iUina aeeondogenitns von wejlnnd 
iem regierenden Herrn Christian Albreeht • • « 

Beilagen A. Contirmation Herzog Johann Friedriche der Feh- 
niarschen Privilegien, Burg 24. Jul. 1607. 

B. Bittschrift nn Bischoff Augu&t Friedrieh abaeiten Land> 
Togts, Cämnierer, Iii* htern und sanimtlicherKingeaeaaenen derLand- 
acbai't Fehmarn pro contirmandis privilegiis, s. a. 

C. Conlirmatlo Bischolfen August Friederichs der Fehmarachen 
Privilegien, Entkn 10. Nof« 1707. 

D. Designation dessen von der Creti DAnnemark dem Hoeb- 
furittlicben Bisehoffliehen Lübeckisehen appanagirten Hause snge- 
fugten Schadens und rorenthaltenen Aiimentationea und Appana» 
g«i-6eider; rnndieh: 



t 



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168 



Schaden des SÜffU von 1713—^1716 . 76^498 RtUr. «^llVtA 
wegen der Fideicommissgüter Stendorff; Ne- 

verstorff und Lensahn * . . . 91,442 - t5 - 10 
das Giith CromlMiea g^IHlMi 6^880 - * 9 - -~ 

Pension von Cronshagen May 1713— 

7000 Rthlr. pro anno .... 52,500 - — 

Interessen vom Umschlag 1721 bis 1728 6 pC. 22,050 

die vorenthaltene Appanage aus Fehmarn 

JitoUek imo Rlhlr. toh 1713— ITtts 

Capital 270,000 - — • — - 

Zinsen 113,100 • 

668,770 Elhlr. 44 ß 9NSi 
£. General. Rechnung, was ein Hoehwiirdigea DalBBc8|^it«ll 
lä Lübeck vimI Dero Unterthanen zeit währenden Krieges TM 
1711 — 1716 mensis Junü gelitten (Snmnui 82)198 RtUr. iX fi 

6. In welcher Ihre Königliche Hoheit 4er regierende Uertzog 
Carl Friederich bey angetretener Regierung wejiand des Biachoffs 

Christian August Durchlaucht und seinen männlichen Desrenrlcn - " 
ten denen Bischoffen zu Lübeck die Insul Fehmarn übertragen 
und cediret auf selbigen Fuss, wie wejland die Bischöffe Johann 
Friederich und August Friederich dieselbe gehabt und beaeaaen« 
Stockholm 5. Juni 1717. 

H. König Christians V Schreiben an Bischoff August Frie- 
derich, dass die demselben angewiesenen DeputatgelJer von dem 
■Landschreiber auf Fehmarn zu entrichten. Copenhagen 17« Febr. 
1627. 

Diese Bey lagen A — E. G. H. aind in 2 Abschriften yorhanden* 
S. 36 — 68« Lackmanns Beweiss, dass die Insul Fehinm 
weder wa dem Rciehe Dinnentrk nodi nun UenogtiniM Sehleit* 
wig oder Holstein gehöre, sendern Yen feher ein gants separiifet 
und besonderes Land gewesen; mit Beilagen 1 — XV. (Auch ^ 
ohne Namen dea Verfassers gedruckt in feUo mit den fieylagcn 
I — XV. Eine 21« Auflag« ist gedruckt als Anhang su Band 5 Tun 
Lnekmanns Gesehiehte). 

S. H. 89. 

Laekmanns Beweiss, dass die Insul Fahmarn a. w, mit Bei- 
lagen I— XV, 11 Seitan nnd die Beilagen S. W-^^X 

S. H. 90. 

Bearbeitung der Laekmannsehen Schrift in FrauösisalMr Sk**. 
«he. 8 Seiten folio. 



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169 

A. GöAsels gründliche historische Nachricht von der tn der 
OsUee bdegeneo Schletwigscheii losiU Febnienit worinn soglMcb 
Manptft wird, d«u felUge Torlingtt dem Herfiogthttm Schlct» 

wig incorporirt gewesen, einfulglich ein unstreitiges Pertinens des* 
selben sey, wie nuch, dass sotahne Insul, nach eiiigeführteni Pri« 
mogeDituroRecht in dem UoehfiirBtlicben UaQMe HoJatein , in Ab- 
tragung derer Herrn Bitehöfe i« Lübeck, Gottorfitcher Linie, ge- 
habten Appanagien - Gelder^ ausser was mit dem Herrn Bischoff 
August Friederich aus besondern Umstunden kraft eines specialen 
Vergleichs paisiret, aU ein gewisser Fundus niemahlen angewiesen 
wocden, viel weniger des BiselidiHieiiAi Hauses Eatbien Heehsel« 
Herrn Vater Bischoff Christian August Hochförstlicher Durchlaucht, 
. ehe und bevor Femern von Sr. Königlichen Majestät su Dänne- 
nuN^ in ftk t713 iure belli eeeupirt werden^ ratfone seiner Appa^ 
nagien-Gelder eine H jpothee darauf gehabt bebe ; nebst einer Wie- 
derlegung des von dem Fürstl. Bischoilliohen Hause Euthien zu 
fiestärkjtiiig ihrer an verschiedenen Höfen schriftlich distribuirten 
99 genannten in Jure et fiieto gegründeteii Deduetion wegen dei 
wfirenden Nordischen Kriegs-Troublen erlittenen Schadens sub Lit. 
F, angesi lilüssenen und in verl iehenen Jahre in Druck gegebenen 
vermeitttlicheo Beweises, dass die Insul Fernem weder su dem 
Reiche Dännemarcll: noch lum Hemogtuhm Schleswig oder Holstein 
gehöre, sondern ein gants separirtes und besonderes Land>gewe- 
sen, mit Beylagen A — Kk. Entworfen im Jahre 1729. 142 
Seiten foiio. Die Beilagen A — Kk. S. 143 — 208. Beilage F. 
gedruckt 19 Seiten folio, 

Die Dedaeatien dieser Friderieb IV König ren Daanemark ge« 
widmeten gegen Lackmann gerichteten Schrift ist unterschrieben 
,SchJe8wig 27. Mai 1729.' Die Schrift ist gedruckt in Dänische 
BiUiotbek fi. 9, S. 4ai. 

B. In Jure et faeto gegrQndete bewegliche Deduetion und 
Vorstellung u s. w. mit Be^la^en A — F, ^in F Bejl. l— 15) 
Q^U. d4 Bll«, gleich mit & i^7. 

Jto^e% Kieler Handsclurlllen. iZ 



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I 

1 



170 



• a H. 92. 

Nachricht wegen des Verkaufs der Dörfjer SamSj Fampau 
md EHnmhortt an Herrn von Bemsdorf^ wie auch denen ^ S9 
nachgehende in ]Mmcto rehiti<mis dieeer Dörffer wegen von der 

Hannoverschen Regierung moviret^ abseifen der Holsteinischen re- 
geriret und beym Reiche - Hoffrath eingegeben auch dort dedditet 
worden. S. 1 — 78. 89—122. folio. 

1. Schreihen der Königlich Grussbritnnischen zur Churfürat- 
lichen Regierung verordnefen Oeheimten Ruthe an die iiüthe dei 
JJertxogs van Holstein, Hannotty 8, Jan. 1729, worin die Lose 
gethan wird, dass die 3 Dörfer, welche 1422 Hartwig Wulff, 
Laaen1»urgi8cher Landsaas, dem Closter Reinfeld Terschrieben, spiU 
ter dat Hans Trittau enm pacto antiohretieo in Versatt bekommen« 
J477 Hertsog Johann su Lauenborg cediret, gegen Erlegung det 
Pfandschillings lur&kingeben, und Se. Hochfurstl. Durchlaucht bu- . 
stimmen möge, an welchem Ort und su welcher Zeit I. Hochfurstl. 
Durchlaucht gefallig, gegen Extradirung dea Versatsbrieifs die diff» 
in yerschriebene Hauptsumme in Enipfsing lu nehmen, und wegea 
der fructuum perceptorum et percipiendorum Liquidation aulegea sa 
lassen. 

2. Anfworfschreihen der Herzoglichen Räthe, Kiel 15. Febr. 
1729, (lass ilus Huchfürstltche Holsteinische Hauss von undenk- 
lichen Jahren in continua et quieta pussessione der Dörffer quaest, 
so wohl als mich der afijetzo darüber neuerlich priitendirten Lan- 
deshoheit notorischer niassen sich befindet, sefbsten auch der vor- 
mahliire Churbraunschweiiiische l^reinier- Minister Herr Baron von 
ßenisturtV in steinen» nuL tl« tn Holsteinischen Hause der Dörfler 
halber errichteten Contract solches noch allererst vor wenig Jahren 
I. Königl. Hoheit unsenu gnädigsten Herrn und Dero Hucbfurst- 

' liehen Hause sugestanden. 

' 3. Antwortschreiben, Hannover 21. Mart. 1729; mit Anlagen: 
A. Wille -Brief ron Erick, Berend und Otto Hertoghen to Sassen, 
daas Hartwig Wulff J422 die 3 Dörfer Sabjntse, Elmenhorst und 
Pampowe dem Closter Rheinfeld für 400 0^ geliehenen Geldes 
auf uH m/^ jährlicher Renten verpfänden mftge. Lowenborch 142t 
des andern Sondaghcs in der Vasten alse man singet reniiniscere ; 
ß. Ablösliche \'erschreibimg von Albert, Ludelef und Hartich Wulff, 
dass Frau Elsebe, Wedewe Ludelevs Schacken , 64 /n^ jarlicke^ 
Rente aiis den Dörfern Pampow, Sabentz und KImenhurst empfange, 
14'i6 an sunte Dionysius Daghe; C. Hertzug Christians zu Schles- 
wig-Holstein Bewilligung auf die Lose der drei Dörfer für Mag- 
nus Hertaog au Sachsen, Ratzeburch Mittewochens nach 8coiaatieae 



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ITl 



Ytigliils« mm 18. PeW, 4ifi fi«rtt«k Magnui Tenproeheii, 

•o Unge König Friedrich von Danemark am Leben, keine Fenle- 

ring 'auf die 3 Dörfer fürxuwenden, nach Sr. Köiiigl. MajeitSt 
tödlichem . Abgang dieselbe furnehmen möge, wie aie Jetaiittt hiU 
teu thun mögen. 

4. Zwei Vota über diese Sache. 

5. Antwortschreiben an die Uannöversche RegieniRg. Kiel 

13. Juni I7'i9. 

6. Schreiben der Uannörerschen Regierung. Uannorer 6« 
J«al 1729. 

7. Holsfeiniscbes Antwortschreiben. Kiel 30. Juni 1729. 

8. Schreiben der Hannoverschen Regierung. Hannover 22* 
Juni 17'i9. 

■'• 9. Schreiben der Holsteinischen Regierung. Kiei KS.Juh* t729. 

. 10. Relation des Amtsschreibers Kayser an den Hertxog Königl. 
Hoheit, dass naeh -Bericht des Uartsoglichctt Sergeanten Hont da 
HannÖTersches Commando im Namen Sr. Grosabritaniiischen Ma- 
jestät dM Hochf&rstliche Commando delogiret habe, 

1 1., Rapport fka' Sergeanten ron Uecttea. Neustadt 19. Juli 
1729, 

12. Reaeriptum des Hertxogs Carl Friedrich, dasa ein Prote-* 
atationsschreiben an die Regierung zu Hannover abzulassen, item 
an den General-Superiotendenten Muhl zu reseribiren, die Visita- 
tion bejr der Kirche su Saems voniunehmen. Neastadt 28» Juli 

1729. 

13 Hochfürstliches Rescript nn den Genernlsuperintendenten, 
Kiel 30. Juli 1729, die Visitation bcy der Kirche zu Saems Tor- 
sunehmen, und wenn er nicht üdniittirt würde, zu protestiren. 

14. Protestations - Schreiben an die Regierung su Hannover, 
Kiel 1. Aug. 17'i9. 

15. 16. 17. Vorstellung Nahmens Ihrer Königlichen Hoheit 
des Hertzogs Carl Friederich a<l iniperatureni Romanum, mit l)e- 
signatioii der citirten 18 Beilagen, vun denen nur I). anliegt, 
Copia des Kaufbriefes über die drei Dörfer, Hamburg ^5. Oct. 
1719: Hertzog Carl Frtederich verkauft drei in dem Amte Trit- 
tau gehörige nahe an dem Guth Wotersen im Lauenburgischen be- 
legene Dörffer SaemSf Grossen-Pampow und Elmenhorst an Andrea» 
Gottlieb Frejherm von Bemstorff fiir *i 4,000 Rthlr. baneo. 

18. Pro Memoria in Betreff des Streits über die «Irei Dörfer 
im August 17'i9 dem Englischen Envoye /u Paris ubergeben. 

19. Hertzogliches Rescript an den Cammerherrn i^aron von 
Bemstorff. Kiel 8. Aug. 1729, 

, ralFone soth.iner DorfTer sub poena privnllonis feudi niemanden slS 
Uns vor Euren rechtmässigen Landes- und Le hu s -Herrn erkennet.' 

12* 



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20. Aag. 1729. 

Heartsoglidies IUicrij»t an Baroa fiaraitoiff. Neatta4t U 

Tl. Schreiben cler Hannoverschen Regierung an die Hoch^' 
fürstliche. Uannarer 13. Sept» 17U9. (Zar Offcffiruag des Pfand- 

S«hillin;rH. I 

'lA. Arituortschreihen. Kiel 18. Oct. t7'29. 

U4. Kiiyserliclier l{ eiclish*>fraths-Scblii5s vom 17. Febr. 1730. 

'in. K;(iser Carl \ i Rescript an den Chnrfürsten zu Braun- 
schwei^-f.iinebiirg u. s. w. Wien 17. Febr. 1730, de aatiifaciendo 
et in tticuruiu peniriig nun furbando. 

'i6. Scheilula reqnisitioiiis an den Xutarium Johan Wilhelm 
Pauli, Kiel 11. May iT^iü, das Ivajrserliche Re8cri()t vum 17. Febr. 
173Ü den cur Regierung verordneten Geh. Rathen xu intinuireo. 

Vergi. Lnckniann in Fakks Sammlungen H. 3» S. 85. 

S. U. 93« 

Einige Aetentttkke dieselbe Sadie beCreffend. 

A. Hochfurstlicher Kaufcontract über drei Trittausche Dörfer 
Snoins, Panii)au un<l Elnici)liurst. Hamburg 25. Oct« 1719. 6 BiU 
fol. gleich mit S. H. 9'i N 17. 

ii. Ijehnbrtef des Hertzogs Carl Friedrich für Freiherr von 
Bemstortf und dessen männlicbe Ueseendenten über die drei TriU 
tauischen Dörfer o. J. 2 Bli. fol. 

C. Kaiseriiehe Confirmation Carls VI über den KaofeontracC 
der drei Trittauischen Dörfer. IVien 9. Dec. 1720. 3 BII. fol 

D. Notariatsinstroment wegen der Ergreifang der Posseasiaa 
der firei Dorf er abseiten des 'Herrn ron Bernstorff, Elmenhorst !• 
Dee. 1719; mit Vollmacht für den Fürstlichen Cammerrsth Aegid. 
ISlccblenburg : und Vollmacht von Uemi von Bernstorff für den 
Lanii'irusteii Werpup. 6 BII. fol. 

K. Bericht von C. Tecklenburg, Ad. Josten nnd Joh. Oster« 
dorff über <lie Bernstoriische Possessionsnehmung der drei Dörfer. 
Sahms 11. Dec. 1719. 2 BII. fol. 

F. Veher die Prütension Braunschweigs auf Einlösung der 3 
Dörfer. % UiU fol. 

S. H. 94. 

Weddericopiana aas des Sohleiwigsehan KanaIerB*lloritsNaeIi», 

lasse. 

1. Kurtze Anzeige einiger wenigen des vormahligen Geheimen 
Raths Magni von Wedderkop begangeuen Verbrechen — 6^. Aul. 
, A — L. 7 6eitea fol. 



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178 



% ReAcri^tiini dmnim (dct Hemgt ChHati«t August) an den 
Ofcriiten «Bd Coflinandanlmi Wulff m Tonoingen , HamiuiK 23. 
Imj 1713. Vor der Uebergabe der Fettung den ron IVedderbop 
durek den Näehriohter in dorti{^r Vcshing mit dem Schwert oder 
im Ermangelung eines Naehrlehten dnreh einen Profoa auf der 
ersten Baalton mit dem Stranf^e vom Leben xum Tode liringeu 
M laaaeo. ein 2 Absebriften« Jede 3 vSeifen foliu. > 

3* Rcacript des Königs su Dennemark Friederich IV. Ob«r- 
gcrieht vor Goftorf 6. Jan. 17 t 4. Dass die Schuldner Wedder- 
kops nicht an die abseiten des Fürstlichen Hauses verordneten 
Curatures bonuruni sondern an die Geh. Räthin Ton Wetlderkup 
und dero Curatoren zahlen. 8 Seiren 4to. 

4. Als Se. Kxcellenz der Herr Geh. Haht Wedd^rkop unter 
aligemeiner Freude aus Tönningen helrev^t in Sfliiess>»ij; glück- 
lich wieder ankam, konte man über die verherrlit hte ünsthiild 
mit ungebundener Poesie glückwünschend au8Kurufl*en nicht unter- 
lassen. Ge<lruckt zu Cöln Febr. 1714. 8 Seiten 4to. 

5. Die Erlösung der gefangenen Ln.sihuld sähe, aU Se. Ex- 
edlent der Herr Geh. Raht von Wedderkop bei üebergab der 
Festung Tönning in rdllige Freyheü mit Kbren und Ruhm trati 
^ekwunsehend «n ein Bewunderer göttlicher üchickung. Im Febr. 
1717. 4 Seiten folio. (Iheteä Gedieht ist auch gedruclct in der 
Kieler Unirersitäts-Bibliothek rorhhndenV 

ö m. Beantwortung der Schmähsehrifit, die ein gewisser Poet 
bej neuUeher Uebergolie' der.Veste ron Tönningen und der daliejr 
geschehenen Erledigung des ehemaligen Geh« Rahts Wedderkups 
wider 'die Holsteinische Regierung ausgehen lassen unter dim 
Titel: Erlösung der gefangenen Unschuld. 11 Seiten 4to. (tUn 
unvollständiges gedrueictes fuxeoij^iar bat die Kieler Lniversitäts« 
Bibliothek.) 

6 b. Die Erlösung der gefnnpjenen Unschuld. 3 Seiten 4^o. 

6 c. Grahmahl der Wedderkoptisrhen Tii<;cnden, welches ihm 
' sllbereits 1696, da er eben in seinem grossesten Glück und Auf- 
nehmen war, von einer vornehmen Hand gesetzet worden und an- 
zeigen kan, in welchem Credit er schon daaials bey dem Publico * 
gewesen sey. 2 Seiten 4to. 

7. Abolitions-Rescript des Herfzogs Carl Friedrich, Hanihurg 
I.Juli 1719, 1. zur Aufliebung der wider Geh. Rath Weddel kup vor- 
genommenen Proceduren und gegen ihn gemachten Prutensionen, 
mit Ausnahme der l'^ordeningen auf das Gut Stcinhorftt« woran in 
qviDton de jure ratione reloitloniB das Beeht Torbebalten wird, 
% lur Extradimng der Wedderkop abgenommenen Obligationes 
«nd{ anderen Briefschaften, 3« dass, zur eclatanten Marque des Hoch* 
liIrsUiehen Missfallens wegen -des Passirten, an Wedderkop tti|d 
•alae Erben m laioaii Sehiden nnd wegen der von der Fürst- 



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174 



liehen Rentecaramer aui Wedilericopg Gitern und Cifltdim erim- 
benen 300,000 Rthlr., dai Amt Trentbfittel aiiMer dem Vonrcrk« 
weleliei demtbe sekon fiir «I69OOO KtUr. pfradweite betitsei, 
auf 30 Jahre utafrnetuwie so übergeben, Wedderkop aber ietiien 
gemaehten Forderungen und Ansprüchen u. 1« w. rcnnneire. 3 Selten 
folio in 2 Abschriften. ^ 

8. Rescript des Hertiogs Christian August, Hamburg 4. Joii 
1719, nur Agneseirung des Rcseripts rem 1. Juli 1719. 1 Seite 
folio. 

S. H. 95. 

Deposition da Ms. du Cros de 2. Jun. 1712. 3 BU. £»L 

Anfangend: «S. A. Mtgr. radministratenr m'aiant commande 
tres expressement de ne rien cacher et de dire ce que je sgai de 
la mechante conduite de Mar. Wedderkupp et de le deciarer aprei 
aToir fait serment de dire la rerite, j'ai eros, que je deyois le 
faire eonnaitre 4 S. A. S*. plus partieult^ement par eerit, Toulant 
bien faire serment, si cela ne sufHt point.^ 

Am Schlüsse dieser Abschrift steht: ,Gottorp le 6. Fevrier 
1712 Du Cros. Prod. in Commissione Friderichsb. d. 2 Jun« 1712. 

H. Fitsmann, Aet. Jud. 
Ist am 2. Jun. beschwohren.* 

Am Rande ist eine Bemerkung in Deutscher Sprache aus Etats- 
rath Uolmers Angabe über eine Beschuldigung ron Du C^s, wak* 
rere Anmerkungen in Fransösischer Spracke von Du Chis, a. B. 
,c'«st par conjectureS 

S. H. 96. 

£» J. Ton Westphalena Pro Memoria ibor das fwi dem Uerm * 
Geh. Legations- Rath und Ober-Procureur von Elendsheim an daa 

Geh. Regierungs - Conseil übergebene Pro Memoria vom 21. Maj 
1750 betretend die zu den versetzten herrschaftlichen Pretiosis 
gehörigen Original-Papiere wie auch einer mit Hamburg getroffenen 
Geld-Negotiation ron 300,000 Rthlr. Cour« Kiel 30. Ma7 1750. 
32 Seiteo folio, aus Mollers Nachlass. 

S. H. 97. 
Westphaliana, aus Fuhrs Nachlass. 
i. Ausang aus des Herrn Etatsraths C, H. Wesq^en^. der 



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m 

44« Sept» Itjyo amtirt worden, bcj der CummlMien überf^enem 
üieto wid Erklftrang, d. d. Kiel 25. Nor. 1750, betreftend die 
durch Ihre Uochföritliche Pttrchlaucht den jetsigen Herrn Statu 
heiter Friederieh August gegebene Veranlassung der Copenhugen« 
sehen ohne Wissen des Ministers Westphalen zur Bewirkun«; der 
Majorennite I. Kaiserlichen Huheit und Beförderung des Etalilie- 
•eraents 1. üoehfürstlichen Durchlaucht geführten Correspondence 
mit dem Knvoye Korff und die Ton des Printzens Huchfürsttiche 
Durchlaucht darüber gegebenen mündlichen und schriftlichen Ver- 
•icherungen. Zwei Abschriften. 5 i>li. 4to. 

2. Aus dem von Etatsrath C. H. Westphalen bcy der Com- 
mission übergebenem facto und Erklärung, d. d. Kiel 25. Nov. 
1750, betrettend die gunziithe Nichtwissensehaft des Geheimen 
Rahts um der Copenhagerischen ( onespondence. 1 Bl. 4tü. 

3. H. E. Westphalen Memorial an des Herrn Statthalters 
Huchfürstliche Durchlaucht, welches 9. Jan. 1751 der Comniission 
zugeschickt und den 20. ej. durch den Herrn Major Krüger an 
Ihre Durchlaucht überreieht worden. In 2 Abschriften. 2 BÜ. 4to« 

4. UrteL in Sachen dea adrocati fisci Hoffrath Joh. Wilhelm Ga- 
dendam ala fiscalis und aceoeatoris ex officio wieder den Gehei- 
men Legationtrath und Set. Annen Ordens Ritter Magnus Frie- 
drieh Ton Holmer, in puncto Tcrschiedener demselben angeschuldig- 
ler Staatsverbrechen, besonders des gegen ihn denuncirten criminis 
perdueUionis , auch sonst begangenen Ungehorsambs, imgleichen 
wieder den Etatsrath Christopher Hinrich Westphalen als m Ork lieh 
Denuncianten u. s. w., dann auch wieder den G^^heimen Rath und 
Ritter Ernst Joachim von Westphalen des Mitwissenden und l'heiU 
nehmenden O. s. w. , endlich wieder den Geh. Rath und Ritter 
Ernst Joachim von Westphalen in puncto unterschiedlicher u. s. w« 

21. Nov. 

Actum St. Petersburg den ^ |^^^ 1752. Peter Grossfürst. Otto 

H. Brömbsen. 

5. MUderwig der Definritivurtheil wider Emst Heinrieh Ton 

2t » Nov. 

Westphalen. St. Petersburg ^* 1752« Peter Grossßirst, 

Otto H. Br5mbsen. 8 Bll. fol. 

Das Urtheil und die Milderung oder Etiussung der sieben- 
jährigen Zuchthausstrafe sind abgedruckt in Schlesw* Holst. Lauenb. 
Proyinsialberiehten 1818, S. 135 in der Anmerkung. Vgl. G. J. 
Fürsen lur Geschichte des Fürstlichen Geh Raths Ernst Joachim 
von Westphalen Provinzialberichte 18'i4, S. 110. 1825, S. 686 
und Falck Sammlung der wichtigsten Abhandlungen, welche in 



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17« 

t I 

4eii MiImw. Halftaio. AaieigM cMcMtnmi find. B« 3* ft* 

330. 492. 

S. U. 98. 

Wettphaliana, aoi Fubri Naehlau. löO BII, 4to. 

Dreyers curatorio numine abgefasttet Promemoria, in welcbem 
die WeatphaU und Uotmerache in puncto Terachiedener «ngeachol- 
digter Staats- Verbrechen hinsielende Sache nach dem wahren Ver^ 
halten ersehlet und sngleich sattaam dargelegt wird, dasa die in 
bac causa 1732 besonders wider die Ton Wesfpbalen widerrecht- 
lich abgefas»te Urthel contra acta et facta gefäUet worden. Dat» 
tittheck &• Dee. 1753« Sanunt beigefügter an Erläntemng dieaer 
Sache gehörenden Anlagen; ala 

1. Das Testament Hertzog Carl Fridrichs Königliche Hoheit, 
Kiel 8. Dec. 1731« cum aUdiUuento Neumünater 1. Mart, und 
15. Sept. 1734; 

1. Des Printzen August Revers an dero Herrn Bruders des 
Herrn ßischulfR Hüchfürstliche Ducrhiaucht Adolph Friedrich, nach 
welchem Sie wider eben rubricirtes Testament der erste gewesen, 
der hierauf \ erzieht gethan und Sich alles faveurs in Hinsicht 
des jetzt erwehnten Testaments gänzlich zu Gunsten Adolph Frie- 
drichs begeben haben. Kiel 22» Juni 1731; 

3. Dea Herrn Adminiatratoria und Biaeheffa Uoehföratlieha 
Durchlaucht VoUniacht an den UoehföratUchen Geh. Legationa- 
Raht Yon Moll an Wien nmb die Publication und Comniunication 
dea hdchataeligen Henoga Carl Friedricha Teatamenti au auehen. 
Kiel la. JnU 1739; 

4. Schreiben dea Printzen Auguat Darchlaucht Yom 15. Juli 
1739 an Ihro Kayserliche Majestät nach Wien in Betreff der so- 
gleich nach Sr. Königl. Hoheit Carl Friedricha Tode fejeriichat 
geachehenen Rennneiation auf die Ibroselbe in- beaagtem Testament 
mit aufgetragene Tomnindachaftliche Regiernng« Eutin 15. Juli 
1739; 

5. Der Knyserlichen Deputations-Commissarien Gutachten und 
Votum an 1. Kayserliche Majestät in Rücksicht der Publication 
und der Cummunication des Testaments des Hertzogs Carl Frie- 
drichs mit der Kayserlichen Approbation. M. Augusti 1739 ; 

6. Auszug aus des Ktatsruths C. H. Westphalen bei der wi- 
der ihn niedergesetzten Commission übergebenem facto, Kiel 26. 
Not. 1750, betreffenti die eigentliche Veranlassung der Copenha- 
geoer Currespondeuz mit Herrn ron Korff und die You Ues l^ruisea 



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m 

Avgnit DareUtudit dem bettgten Eltti»iUht gegebene heilige 
Veraiclicning (gleldi mit S. U« 97, N. 1); 

7. Extniet «ue dem Ton Etatsraht C. H. Weitpbalen bei der 

Commission eingereichtem Facto und Erklärung in Betreff der 
giimUthea Nichtwisienschaft des Geh Raths E. J. von Wettpha- 
len >Pig«n 4» mit dem Envoje von Korft' geführten Copenhagen- 
■dwll Correspondenz, 'i5. Nor. 1750 rgleich mit S. H. 97, N. 2}\ 

8. Des Etotsrahts Westphalen Memorial an des Prinzen und 
itsigen Statthalters Durchlaucht, worin er Seiner Durchlaucht ge- 
thane theure Versicherungen und versprochene Schadloshaltung 
anerinnerC u. s. w., 9. Jan. 1751, so durch den M;>jor Krüger Sr. 
Ihirchlaucht überreichet worden (gleich mit iS. H. 97, N. '6 <: 

9. Die contra acta et facta in dieser Sache gefällte wider- 

• 21 Noy 

reabtliehe Urthel. Petertburg — ^ 1752 (gleich mit 8. ü 
97, N. 4) ; 

10. Oeffentliches Patent des Grossfursten Peter wider den 
bisherigen Geh. Legations-Raht Oberprocureur Guttfr. Hinrich von 
Ellendsheim und den Advocatum fisci Professor Joh. Wilh. Gaden- 
dam (die, besonders der erste mit Beihülfe des Geheimen Cabinets- 
secretarii und Kammerjunkers von Brünibsen auch anderer ex actis 
bekannt gewordenen Personen, die 1752 besonders wider die Ton 
Westphalen geschmiedete Urtheil su Vorspiegelung des Pubtici ge- 

24« Mai 

iäUet). Petersbnrg — 1756;- mit dem Commissions - inti- 

mato, Kiel 19. Juli 1756, dass alle, welche gegen Ellendsheim und 
*Gadendam etwas ansugeben haben, sich binnen 6 Wochisn melden; 

1 1. Natiaan ans Etats-Rahto Drejers Papieren über 4ie wider 
Ellendabeim Ton dem HoiTgerichts-Advaeaten Wegener 1756 ein- 
geleitete Untersuchung (Wegener wurde 1762 ins Neumftnstersehe 
Zuchthaus gebracht, oachher Reglerungsrath in CasseO. 

S. H. 99. 

Kaiser Carl VI Confirmation und Bestätigung der von Hertzog 
Cufl Friedrli^ Kiel 30« April 1737 ertbeilten und einrerieibten 
Lehilsa,atwansehaft l&r den Hoif>Cantiler Emst Joachim Westpha- 
len über den Schauenburgischen Mühlen- oder Königshoff in Ham- 
borg. Wien Si. Martii 173« 6 Bll. fol. 

Von 6. J. Furaen an die Kieler Unirersitits- Bibliothek ge-: 
iokenht. (Die übrigen nach den Pr^Tinsialberichten 1834, 8. 110 
und 1825, S. 686 der Bibliofhek geschenkten Westphalischen 
HMdsohriften habe ich nicht gefunden, wohl die Druclcscbriftcn.) 



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178 

________ ' 

Vmdievrung und Einlöiung dir Dtmamatgükr Laiih0ek tmd 

Tangstedt, 8 Bogen foliu. 

1. Vorstellung des Oljersarhwaltcrs Job. Jacob Wegeuer, Kiel 
^7. Oct, 1766, ^vegen des nach dem Tode des Grossbritannitchen 
Envoye von Wich über Tanjrstedt erlassenen Proclama; mit Cwk'* 
ciuso des Geheimen Cooseils, 'i Nov. 1766. 

2. Vorstellung desselben, Kiel 6 Juni 1757, um Autliefermg 
der auf Tangstedt und Lasbeck bezüglichen Papiere. 

3. \ orstcllung und Bitte desselben, Kiel 16. Dec. 1761, um 
Communicirung der zu Vindicirung der Güter Tangstedt und Las« 
bedc erforderlichen Papiere u. i. w. 

4. 5. Vorstellungen der Ffiretliehen Rente-CaMiner «n Kajr- 
terliehe Hoheit, Tom 19. Dec. 1761, 12 Jan, und 30. Män 17639 
über die Anträge von Wegenem. , 

S. H. 101. 

«4eto pubUca BoUaticay $o in dtr ColUeHon des ßiiUnio^ 
graphm Mich, Ca$p. Landatfü Heh hefindm. 12 Seiten fol. 

Abschrift des Artikels Hotstein, Holstein-Schleswig und Hol- 
Itein-Gottorp in dem Register über die 12 Theile der «ctonitt 
pvbticomm M. C. Londorpü, FranJ&furth 1702« fol. 

S. H. 102. 

ArticuUu 9on EoUttein dem Eaupt^Regüler du Liining» * 
B0ieki'Arehio von o. i:^6^iTM, 24 Seiten foL 

Ist eine AbscKrift ans Joh. Christ. Lünigs Haupt- Register 
über das Teutsche Reichs -Archiv auch dessen continuationes und 
■pieilegia. Leipsig 1722. fol. S. 336 — 346. 

S. H. 103. 

Chronologisches \'erzeichnuss der mehresten zwischen dem Kö" 
mgUch Dänüchen md dmn HochfikrttUck SdUesw, EoUtnn. GoP- 
torffiidm Harne tntonderheit van ißßO — 1720 geweeheelim und 
durch den Druck publicirten wie auch einiger von den damit conr- 
nectirenden Streitschriften überhaupt und auch zu einiger Er- 
gilntzung, der iMnigechen bibUotheeae deduciumum DeuUchkmd 
b/Urefend^ nach und nach gesamkt und aufgexmehnet' von emm 
Liebhaber der Mstoriae patriae, Seite l — 22 j S. 23. 24 Sup- 



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plcnmto; S. 25. 26 VemMkiiM TO« Sehriftcn ad bistoriMii ci- 

' Tili-literariain med. et recendoris aeri; S. 27 — 23 Danica et Nor- 
V^ica; S. 31 Suecica. 

(Jl Chr. Lumgt biUiallMMi dedncdeiHMn 8. K. J., Teiwelurt 
Ton G. A. Jcnicheii« Lflipsig 1745. 8. «nthUt TIl U 616 

' — 641 ein Verzeichniss der Schriften über die StreitigkeiM 
awMclieii UaUmeauurk und Schleswig-üeUieia-Gottorff)* 

S. H. 104. 

A. Genaues Verzeichniis aller zwischen I. Königlichen Maje- 
■tftt la Dänoemarck, Norwegen und Ihro Durchlaucht dem Uertioge 
Btt Sehleiwig- Holstein im Druck und tonaten berauigekonimenen 
Streit- und andern die Lande betreifenden Staats-Schriften von a. 
1523 bis 1726. 39 Seiten foK 

B. S. 4 t — 45. Extract ana dem vollständigen Erdbueh und 
Inventario alter eines woblwfirdigen Tbumbkapittels au Schleswig 
gewissen jährlichen Einkünfte, Infraden und Hebungen und den 
Jetziger Zeit dazu gehörigen Unterthanen und Leuten auch Uoch- 
«nd Gerechtigkeiten. 

C. S. 46. Projeet einer nnvorgreiflichen Theilung dea Sehlea« 
vigschen Thum-Capittels in zwei Loose. 

D. S. 47. Anderweitiges Froject aur Theilung (der 277 Pflüge 
find 138 Kotener, 8 auf einen Pflug gerechnet) dea Schleswig- 
achea Tham-Capittela in awei Loose Jedea an 4997 fi^ A ß % X, 

. So geschehen auf allergnüdigsten und gnädigsten Befehl Ihro Kö- 
niglichen Majestät und Fürstlichen Durchlaucht. Gottorf 26« Juni 
t$6t. 

Am Schlaaae steht die nicht Tollatftndig in dieser Abschrift 

erhaltene Oenehnngung dieser Theilung: 

Und wir von Goltes Gnaden Friedrich Iii König zu Diineniarck und 
▼oa desselben Gnaden wir Christian Albrecht crwehlier BischofT des Stifts 
Lübeck Etilen zu Norwegen beide Hertzöge u. s. w. haben diese Abtbel- 
hing biemit allerfoldigst und gnädigst authorisiren , auch in evenlum die 
ajM oder andere aosers Mittela sufallcDde Portion adplicirea und vor . . . 

E. S. 48. Dea Thumbcapittela obligationea (10,569 77^8/?) 
Icannea nachfoigendcrgestalt in 2 gleiche Fortionea g^tbeüt werden. 



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180 

IL lOft.- 

AUehrifteo an« MsUm NacUatg«. 

A. S. 1 — 156. Wöchentliche Berichte an des Herzogs Hoch- 
furitl. Durchlaucht von den Heriogiichen lumReichitage nach Regent- 

Ahgctandteni I. «irfirJangnng der Alteraation^ 3« ssrlÜnlarw 
aiehong der Hamburger anf dem Reicbatage anaiaaeender EraeheiB« . 
hefugniss, 3. zur Erwirkung der Confirmatioo der Eventaal-Sliafr 
cetsion beider Grafschaften Oldenhurg und Delmenhorat. 

Die beiden Gesandten waren Ambtmann Friedrich rm Alefeld 
und Hofrath Gotfried Schneider. Der erste Berieht ist yom 24. 
Febr. 1653, der letzte gemeinschaftliche Bericht S. 53 Toni 5. 
Mai 163 3. Der Ambtmann Friedrich von Alefeld rciate Ton Re- 
genaburg ab, und die folgenden Berichte sind run Uofrath Schnei* 
der allein, der letste aas Regensburg yom 13. April 1654. Schnei- 
der reiste dann nach Darnistadt, berichtete von du 2. Mai 16r}4. 

B. S« i&6 — 346. Eine Sammlung von Briefen und Acten* 
itücken die Geschichte der Heraogthümer Schleswig und Uolatein 
Gottorpischen Antheils im 17ten Jahrhundert betrelTend. 

S. 156. Litfeiae ducis Si. Hols. ad illustr. et eicell dorn* 
Franckier, legatum regig christinnissinii ad comitia Ratisboneiisia, 
Gutturp — 1853, ut plenam fidem adhibere velrt legato et con* 
sUiario auiitu (lotfr. Schneidero. 

S. 161 — 184 Schreiben an Hochfürstiiche Durchlaucht von den 
Herzoglichen Gesandten, nemlich ein Schreiben aus Oldenburg -a. a.; . 
ein Ton den naeb liSneburg Gesandten su Abhelfbng der awitelMni 
den Uenoglichen Hinsem Schleswig -Uwlatein wie anali Brau»« 
schweig- Lüneburg wegen Stadt- und BntjadingeHand •cbwebenden- 
Irrungen, Lüneburg 4. Nov. 1653; ein Schreiben, Hambu» 9. 
Sept. 1652; vier Schreiben, Rensbnrg 10. Febr., ' 1. 2. 3« Naitii 
1649; drei Sehreiben, Hamburg 6. Aug. 1649, 11. Sept. 1652« 
12. Mart. 1653, wegen der Oldenbürger Succession.' 

S* 184—186. Schreiben des Herzogs an Sa. Kdnlgl. Maja- 

stit su D&naemark, 12. Aug. 1653. 

,noeh übrig, dass nach Vfranlassnng des Rensbnrger Verg leiebs aacli 
In Oldenburg gehaltener Conferenz ... ein endlicher Schluss getroffen 
werde.... Wir vermerken, dnss S. Liebden wegen gemachter von den 
un'^rigen aber ausgesetzter Prälcnsion auT die Ctüster Aabesiedl uod Gude 
noch einige Deductionsschrifl wollen abfassen lassen.* 

(Vgl. Ualcm Geschichte des ücraogthums Oldenburg B.29 ä.422.) 



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181 



S. 186*-* 188. SelireiWn in Heraogs in Se. K. Mi^estilC 

yVernebmen mit Bestünaog aas E. K. Würden Zosehrift vom 31. 
Start , dass Ew. K. Majesifii Nachricht zukommen , solle die Schwe- ' 
disehe Generalität einige Völker durch Schlesswig in Jutlaod ••• in füll- 

fen entschlossen sejn.' * 

S. 188— 190. Schreiben des llenogliehen Gesandton , Re~ 
genspurg 17/i7 May 1641. 

,die Pinncbergschc Sache belangend , so habe ich . . . beym Chur- 
tttrstlichen Cnllp|;io eine Dediiction übergeben die Trittawer Zollsachc 
Stehet aurh noch ... in den Hamburger Sachen ist nichts zu hoffen.' 

S. 190 — 191. Drei Schreiben des Herzoglichen Minisfers an 
Herzogliche Durchlaucht, Schlesswig 6. Juli 1661 , Guttorf 5. 
Juli 1661. 

,dass Graf Ranizau Excellenz am Sonntag hier sein viil^ am Montag 

nachher Dännemarck gedenket.' 

S, 191. Schreiben desselben an denselben ohne Datum. 

,dass Hcrtzog Hanss Adolph von Plön Fürstliche Gnaden mit 5 Per* 
söhnen nachcr Copenhagen ufgebrochen.' 

S. 192 — 194. Schreiben des Hersogs von Holstein an den 

Churfürsten, 10. Mai 1659. 

,\Vie für wenig Tagen im Namen I. Kon igt. Majestät zu Denoemarck 
die Glückstädtsche Regierung einen Königlichen Bedienten ... in unser 
Ambi Schwabstedt abgefertigt, Commissarii haben sich weiter in unsere 
Kcsidenz-Stat Schlesswig verfügt . . . alles uMer dem Torwande, weilen 
der König in Schweden den Roth<;chiIdischen Frieden bei seinen Kräften 
nicht gelassen , also auch Jhro Konigi. Majestät zu Dennemarck den mit 
uns in Copenhagen den 12. May und also beynahe drei gantzer Monat nach 
beUebiem Rethsdiildisehen Srhinsse woMbedichilich getroffenen Yergieieii 
la observureni nicht verbunden.' 

S. 194. 195. SdureiUen na die lUniglielien HdllsCeinlselien 
' Landrithe. 

^110 dmi CoHegio Jemanden absafenigen, um pcrstfnilcb n eonferi- 
ren inr Aliwendang UMnerweitigen iandverderblieben Unwesens.' 

8. t9.5-^196. Sehreihen des Herxoj>8 an Se. Lieliden, Gut- 
torf 21, Sept. 164B, wegen eines reeomniandirten Cammersecrefirs. 

S* ]96-^'i06. Selireiben eines Goteorpisclien Gesandten an 
den Hemog (Münelienf ) wegen der Trittanschen Zoilsaehe, der 
SaasIpB »Hamburga u. a. w. 

S. 206 — 209. Selireiben einea Gottorpiseban Gesandten an 
dan Heraog, a. l 28. Dee. 1643« 

,Se. BieeKeaz veranlasst (den Schwedisehen ) Herrn Generalmajor 
Stablhans .... an uns zu ablegiren mit Ansinnen, dass 8e. EicHlens on- 

möglich Ew. Fürstl. Gnaden Land reumen und von den Völckcrn liberiren 
köntcn. es wehre denn, dass die 100,000 Rthlr. sofort"* erlegt würden.... 
Umb den Pass fiir Se. f. Gnaden Uerlzog Christian wollen wir anhalten^ 



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18« 



ich zweifle aber sehr, ob es radlich, weil ich von Se. Excellenz sehr nach- 
- denkliche Worte gehöret, den Herrn Pfalzgrafcu Fürstl. Gnaden haben wir 
um Linderung ersuchet, scheinet aber, dass Se. Fürst. Gnaden nicht gern 
sich a proposito divertiren lassen .... 1. Fürstl. Gnaden flerlzog Haas 
sein gleieh jelzo in Persolin alliiie angelangt, Henog Joachim Emst F« 
Go. Deputirte sein auch hier .... 

(Vgl. Theatram Europaeum Th. 5, S. 3t9). 

S. 209 — 211. Bericht Gottorpiacher Gesandten sur ' Fort- 
tetsang der am 212sten von Gliiekstadt abgesandten ReUtion,* ent» 
haltend Nacbriebt Ober die Kriegaereignisse (des Jahra 1644). 

,Der Herr Erzbischoff (zu Bremen) Fürstl. Gnaden liegt anaocb für 
Langwedel, der Fleclien soll grdssteniheils eingelschert aein.^ 

(Vgl. Theatr. Europ. Th. 5, S. 420). 

S. 212. 213. Neben-instmction für den Herrn Land-Cantzler, 
Gottorf 21. Sept. 1644. 

,Dass w eil auf anstehenden Michaelis die Regierung wechselt, die Uff- 
tragung der Regierung zu urgiren.' ^ 

214. Schreilien des Königs und ITcrzoejs an den Hoch- 
gelahrten — , 17. Nov. 1656, über Hie eigentliche Bewantuuss 
wegen Jehver und Kniphausen Nachricht ssu gehen. 

S. 215. Schreiben des Herzogs an Se. Majestät den König 
Herrn Vetter Schwager und Vatter. Tönning 28. Dec. 1669« 

^Dienstlich pittent, Ew. Kdnigliehen Majestilt ... mieh in meiner ge« 

fassten guten Zu\ ersieht ferner zu Sterken, keinen Verdruss nehmen wol- 
len. Sollen K. K. M. auch gcrahtcn finden, dass mit den Herrn Estaten 
ich die alte gute Verstandnüss wicdcrumb renovirte, so will aufs ehisle ~ 
on Vertzug solches mit Fletes beobachten und deshalb meiner Leute jemand 
nach dem Haag abferUgen . . . 

8. 216. Antwort-jkhreiben des Hersogs (Christian Albteeht) 
an Se. Majeatät den König, 1. Jan. 1660. 

,obxwarten meine Förstenthumbe und Lande Ich itio in einem deso* 
laien Zustande ... angetreten, .... Bitte neehmalen, wie ölllers forbin 

gantz gehorsamblich, Ew. Königliche Majestät geneigcn sich meiner und 
meines Eslals allstatl hnchvcrmügcnllich anzunehniün, inid wie ich herzlich 
verlange, auch mit diesem darumb müglichst bitte, mich mit dem Titul dcro 
gchorsamben Sohns und Dieners anzuwürdigcn, auch, da es gefällig, also 
Uofuro SU tractiren. . . 

S. 217—219. Sehreiben des Hersogs (Christian AIbr«eht) 
an den Churlurstevi, — 20. Febr. 1660. 

,kann Ew. Churlurstiichcn Licbdcn mit Gründl der Wahrheit versi- 
chern, dass ich nunmehro die bestlndige Nachriebt, mich und dieses Llndt^ 

lein nicht eher unangefochten zu lassen, biss ich mich des Copenhagen* 

sehen in den Rechten und aller Bllüjikeit gegründeten Vergleichs besehe, 
erhalten , immasscn dan bereitz etzliehe Dänische Kegimenter an diesem 
On dero JBchuff augelaoget, und geueigen Ew. Churfürstiiche Liebdeo 



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181 



iMChgeneiglich za erinnern, wasa so voll bef ciricllteter Neutralität und 
naehgehends verschiedentlich die<>er wegen beliebet .... £w . Churf. Liebdea 
ersuche ich demnach gantz dienst- und freundvetterlich, dieselbe geruhen, 
Ihro viclgültige Autorität bey hüchstgechrtcr Ihrer Konigl. Majestät dahin 
lu interponireo, damit woll abgehandelte Sache in ihrer alleneHs ohne 
Naht und ZwaBg beliebten Vigeur gelassen, die Völker anderswohin ge- 
Tuhrct werden .... Auss E\*. Churf. Liebdcn hochgeehilen Zti<;chreiben 
habe ich zwarten und gewiss mit Leidwesen wahrnehmen müssen, aus 
was Bcwegnussen beedes, dieselbe als auch Ihre hohen Alltrten, einige 
nogleiche .übriges «ff meiae aetiones ireriftn, Ew. €harr. Llebden ver- 
sichere ich aber bei Fürstlichem Worte, dass solches nicht von mir 
veranlasset worden, noch ich, dass die Persohn allhic so lange subsistire, 
am wenigsten, dass dieselbe Ew. Churf. Liebdcn Anzci? nach schädliche 
Correspondcncen führe, Gefallen daran trage, dieselbe aber haben von 
Selbsten höchst vernänfllig za ermessen wie fibel mir gedeutet werden 
ktfnte, wenn idi mit Ungestühm, xamahlen es anter der Hand mehrmalen 
lu erkennen gegeben , wider alle Civilität dieselbe hinausschaffen solle. 
Ich wehre herzlich zufrieden und möchtr' wünschen, dass von Ew. Churf. 
Liebden oder Jeraandt Dero hohen Aiiiirieu ein publiker Minister gleich- 
falls alhier zugegen wfire, alsden würde sich mit mehrerem ausfündig ma- 
chen» wie mir an diesem und mehr andern Imputationen su nahe be- 
acbebe. • . 

S. 219. 220. Schreiben des Herzogs an den Churfürsten. 

, ersuchen wollen, weil fast alles übern Haufen, auch meine Ainpt- 
heuser nicht einmal verschont bleiben . . . , Milterung und Vcrendcrung 
tn beschämen, damit ich noch Lebensmittel in bebaiten nach für aller 
Welt müMschlmpflL bleiben mdge« . . . < 

220. Schreiben des Herxogs an Freyherm , das An- 
liegen bei Ihro Churförstllcheni Liebden su seeundEren, 

^ S. 220. 221. Schreiben desselben nn den Churfürsten — — . 

,Aiss alhic ein besiündig Gerücht umbgebct, sollen L Köni^l. Majc- 
stl( in Dennemarlt . . . geneigt seyn, die Annullation der Copenbagenseben 
Tractaten mir abzunöthigen oder aber in dieser meiner Testong mich sn 
bloquiren ... so hab zu S, Churf. Liebden meine Zuflucht su nehmen 
mich erkühnen müssen.* 

S. 221—226. Sehreihen an die Fraa Hoffrftthin vielgeehrte 
Schwiegerin und Holfnith — , Hamburg 13. Jan., 6. Jan 16749 
26« Dee. 1673, 30. Dee. 1667, enthaltend Nenjahrswunsehe u. s. w. 

S. 226. 227. Schreiben an — 

,die Stelle eines Hotfmeistcrs für die jungen Herrn Söhne Sr. Fürstl. 
Gnaden su Schleswig-Holstein a. s. w. su äbemehmen/ 

S. 227 — 229. Rede zur Installation des Doctur juris Johnn 
Boye tnm Landvogt Norderdithmarschens an die Stelle des ver- 
•tmcnen Joh. Viethen. 

S. 229 — 238. Formulare zu Vocatious- und Gratulationi- 
ichreiben. 



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184 



S. 238 — 246. SchreÜMii des Ministers (Kielmann?) an Se* 
HuchfTirstiiche Durchlaucht vom 23. Martit, 5. Juli 1661, 7. Martii 
1665, 12/22. Oct. 1660, 16. Oct. 1661, theiU von Gottorf, So* 
tropholm und Schleswig, theils ohne O. und J. 

S. 246 — 276. Schroiben der Horsogliehen Minister F. f«i| 
AMefeld «nd J. A. Kielmans theils von beiden tlieilt Ton eflMfli 
an Uenog Cbrittian Albreeht während leiner Reite. 

S. 246 — 248, Sekreiben» Goltorf 20. Febr. |66t. 

ydass der Ka^rserliehe Ambassadeor Herr Graf lom Gronssreld and 

Brunckhorst den ISten dieses mit einer ziembltcben Suite altliie angelangt . . . 
der erste Passus belanget ein Subsidium zum Türckenkricg, der andre 
das Reichspostwesen oder Anstellung Cursuum publicorum, auf beyde ist 
dilalorie geantwortet . . . ^ ' 

S. 251 — 253. Schreiben, Gottorf 24. Febr. 1661. 

,an verschiedenen Orten die Teiche in nicht geringe ja augenschein- 
liche Gefahr gestanden , zwischen Tönningen und der Hulckc ist es am 
geffihrlichsten gestanden ... in Ditmarschen bei Deive und in Stapelholm 
soll etwas Schade geschehen sein .... Was Ihre Kdntgliche Mid^stlt In 
Dännemarck wegen Tremsliöttel und Siehihorst abermablen ... schreiben, 
solches gehet in copia • . • hiebej. 

S. 253 — 258. Schreiben, Gottorf 26. Febr. 1661. 

yEw. Hocbfürstliche Dorchlaocht berttgeliebter Herr Broder Angnal 

Friedrich Fürstlichen Gnaden den *i5sten dieses . . . \on hiesiger Resi- 
dentz aurgebrochen .... Gleich jetzo schreibt mir Wulff Bieme, ilsss der 
letzte Sturm überauss grossen Schaden gethan .... . * 

S. 256 — 268. Sehreiben, 24. Mart. 1662* 

^demnach für zulänglich erachte, . . . dass Ew. HoehrürsUichc Durch- 
laucht rationc episcopalus Lubccensis. dan ex illo capite kein Sessionslrelt 
erreget werden kann, einen dorthin (zum Kcichslage) zu rechter Zeit ... 
ablegire. . . . Wegen hiesigen Landestages ist aus Dennemarck keine fer- 
nere Nachricht erfolgt. . . . Sonst schreiben I. Ffirsil. Durchlancbt von 
Meclilenbnrg Gustraw . . . und begehren . . . uf einen Creisstag ... zu 
tringcn .... Die Hamburgische Sache bleibt in Dennemarck gleichfalls 
in suspenso....' 

S. .259. 260. Schreiben, Reinbeck 12. April 1662. 

,dass wir alhie com Reinbeck von hiesigen und des AmbU TrIUaw 
den Huldigongs-Eyd gebührlich eingenommen.' 

S. 260— -263. Schreiben, Gottorf 18. Mni 1662. 

jwcil der auf den 'iGsicii dieses in Lüneburg aussgeschriebene Creiss- 
tag allmfihlig erscheinet, haben wir dam E. UocbC Darehlattehl Cammer^ 
und Hofrath Hanss Hinrich Kielman und D. Gramer wegen Holstein, und 
des Stifts Lübeck halben Christian Cassium dazu deputirt. ... Deren In- 
struction bestehet in nachgesetzten Puncten: 1. Sachsen-Laucnburg keine 
Praecedenz oder Vorsitz im Crcissrahte zu vcrstailcu; Z. zu versuchen, 
ob nicht gegen künftigen Eeichsiag ein Interims-Vergleich In p sisds s i 



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185 



' tUTM mit M6d[1«nburg - Sdnrerin mid Glltlrow lo treffni 8* irifl 166i 
andere Crayssstäiide mehrere Tote gesaehet, Deniiemarck and Goltorf we- 
gen Dlihmarschen uud Stormarn auch noch zwei Vota in verstalten; 4. 
Hamburg als einer roittelbahrcn Stadt kein Votum einzuräumen ; 5. das9 
dieses Herzoglhums Nothdurft zu beobachten und einige Minoratioa za 
begehren; 6. zu gedenken wie die ExecolionaordnnDg der Praxi m iceo- 
modirenj 7. dass die Bestallung einea General - Guardian wegen der 
Müntze nicht unnützlich sein dürfte; R. -v^egen der TürkcnhülTe ; 9. wegen 
des instrumenti pari«; vorbehaltener Capitulalion; 10. Attentaten wider 
den Frieden; 11. Post-Regal, ob solches imperatori privative beikominej 
12. Polieefweaen; 18. Sachaenlaaenbargiadier Zoll) 14. Graf BaMiitt 
Sessiott; 16. Verpflegong der Cameralimn { Kl. Gammer-YisiUiUon. 

(Vgl. Drejrer in Heinie Sammlungen iiir Getcliicbte B* 2» 
S. 63). 

S. 263 — 265. Schreiben, Gottorf 2. Juni 1662. 

.dass das Capitulum Lubecense die Abordnung Herrn Gasaii oach 
dem Lauenburgischeb Craisstage nicht genehm halte.' 

S. 265.266. Schreiben, Gottorf 16. Juni 1667 (1662). 

,dass Ew. HochfürstU Durchlaucht die Charge von Kreis -> Ziigeord-^ 
Detern per majora beygelcgt. Wir gratuliren dazu.^ 

S. 266 — 269. Schreiben, — Juni 1667 (1662). 

,der iifT den 5tcn dieses aussgeschriebcne Landtag heutiges Tags gar 
zeitlich in Rensburg seine Endschaft erreicht, und wiewohl die Stände 
über die hohe angestellte Forderung sehr schwermüthig und perplex ge- 
wesen, 80 gar dass man darfiber ad quadruplicam gelanget • . . • Die Kd- 
niglichen sein hiemit gar nicht friedlich ge^c^en, vorgebend, dass entwe* 
der I. Kön. Majestät durch die Eiecution ein Mehreres einzutreiben oder 
auch einen anderweitigen Landtag zu veranlassen hiedurch gemüssigt wür- 
de, welches letztere wir Fürstlichen Theils dahin verstatlel sein lassen, 
nicht dafür hallend, dass man ohne Znüiun and Mitwissen Ew. Hofh* 
IttrsU. Dureblancht über die gesamten PrXlalen und Adel einige Exeeaüon 
Verheugen werde .... 

S. 269 — 371, Sehreiben, Gottorf 2« Jnni 1662. 

,haben sich der Herr GrafRantna, der K<»nigl. MaJeitIt ni Denne- 
narck Premier-Minister, und demselben Reichs Staithaller Herr Friedrich 

von Alefcld eingefunden und verschiedene Propositione? ausgethan : I. 
wie der Sessionsstreit zum Stande zu bringen 2. hat man der Olden- 

burgischen Sache halber sich dahin verglichen, an Statt Ihrer Königl. Ma- 
Jestlt dero Rath D. Voigt und wegen Ew. Hochfürstl. Dnrchlancht D* 
Gramer dahin tu deputlren« dass sie die gemeinen Gewölbe erdfnen 
3. ist verabredet, dass nunmehr wegen der Restanten die Execution zu 
veranlassen. Als aber 4. hierbey der alte Streit liegen der abgethcilten 
Herrn Contingcnt vtieder von uns bereget, so seyn wir endlich (ohnerachlet 
man sehr fest nnd bestindipt daranir bestanden, welln sothane Herschaft 
von der Königlichen Linie abgeteilet und nebst diesen die Königliche 
Portion allein crgäntzet würde, nunmehr aber jeder Herr seines Anihclls 
Contribution in seine Cammer zahlen liesse, dass I. Königliche Majestät 
aar Participalion von sothaner der abgetheiiten Herrschaft Cootiogent nach 

Btt^tn, Kieler Handschriften. 13 



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18« 



tlrrht und Billigkeit nicht angestrcnget werden könnten') dahin cvenCoalilir 

onH ufT Ew. H(Hlifiir<:ili(hcn Durrhlaucht rnliriiir'^t crfolgien Consens ver- 
einbarpl, ria«s z\\nrtcn jedem Herrn meiner I .uulor, Aembter und Staaten 
lei willigle Collccicii einzeilig zu erhclien. Irci bleibe, wass aber unter 
gemeiner Regfcrnng gehörig, solchem mit dieser Discretion aequaliter soll« 
gftbeiU «erden, alf^o dass nach fiomarhtcr Gleichheit der Pniige £w. Huch« 
Wirsll. DTirc'hlauchl in dem Ueberschti^?e der von den abgclhcilton Herrn 
erfolgenden Cootribulion gleich ihrer üöaigi« Al^jestfti coucurrirea sol- 
len ... * 

S. 271. 272, Schreilien, Gotfürf 21. August 1662. 

,dass die zu Dcnnenirir( k KÖnigl. Majoslüt durch dero Rcichsstatt- 
halter Herrn Fr. von Alelclii hinierbringen lassen, wie sie cntsrlilossen, 
auITm 28. Sept. in Flensburg ein allgemeines Schleswig- Holsteinisches 
'Landgericht xu halten.' 

S 273. Schreiben, Guttorf 11. Sept. 1662. 

jCongratulire Ew. Hoelifürstl. Durchlaucht, dass dieselbe Ihre Fran- 
zösische Reise so hcurciisemcnt vollenführt. Das in Flensburg ausge« 
acfaHeheoe JLandferieht ist bis äff den 8. Oci. verschoben.* 

S. 274. 275. Schreiben, Güttorf 18. Sept. 1662. 

,die Heiligenlandcr einige Leinen- und ^^'ollcn - Gewand in der See 
ulTgefischety der Landvoigt verraeiuct auss den geborgten Gütern zu Ew. 
UoehfüraU. Durchlaucht Anthcil 600 bis 700 Rthlr. einzutreiben.' 

S. 275. 276 Schreiben, Gottorf 16. üct. 1662. 

S. 279 — 2S {. Schreiben <les Herzogs Friedrich von Schles- 
\vi|j - llolRfein ati die Köiiiglich Sclnvediscben zu bevorstehen^Ien 
Friedens - Ti ;k taten deputirte l'leniputentiariva, Reichsruthe und 
ütriciere, G^ttorl 30. Dec. 1644. 

S. 2^3 — 'i<^5. Schreihen desselben an den Reichscansler, 
Oxenafiem 6. Kehr. 1644 (1645). ' 

jCrsuchen, von unserm zu den Friedenstractaten abgeordneten Land- 
raih Amblmann zu Tritfan and Reinbeck Claus von Qualen unser Anlie- 
gen zu lernehmen, und dass vtir mit fernem Krieges -Beschwerden laut 
des getroffenen Accorts übersehen und verschonet werden mtigen.' 

S. 2ft7. Schreihen dessellien an die KOnigiiehen lu den 

Friedenstractaten depurir:en Gesandten 31. Mart. '1645 (danl^enil 
für die Aufuiihnie des Heraoglicfaen Gesandten , bittend den Frie» 
den zu facilitiren). 

S. 2f*7. 2«H Schreihen desselben an die Königlich Däni- 
schen SU den t'riedens-Tractaten Pienipvtentiani Deputat!, 19. April 
1645. 

S. iSH - 290. Schreiben des.seiben an die Kunigi. Schwedi- 
schen Deputirten, 31. Marf. 1645. 

,die Kric^':be^^]l^^ erden sieh in unfern Für«;{on(liiinibern von Tage zu 
Tage dergestalt huuilen.... Dessen allen ungeachtet wird gleichwohl vom 
Obrisleu Wrangci eine so hohe unerzwinglicbe Geldsumme zunebst vielen 



« 

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19t 



tüMfiid Tonaea Getreide und ein gross QuaoUOII aa Bier and Bf al MeHiH 

gefordert oder beim Widrigen mit Schwerdl und Feur vider die unseri^e 
zu verfahren gedrolict, also wir auch uns zu Lieferung anschicken, auch 
für den lö« Mai erstkororoeoden 46,000 Rthlr. versprechen müssen, das» 
also wir- dea sa kostbar mil dem Herrn Fetdmarscliall aufgcricbteien Aßr 
cords fast nicbts gebessert sein, ja viel hfirier, als andere y die mil dcftt 
gleicbeii sieb nieht m scbfitieD, tractlret werden»' 

S. 290 — %92* Schreiben desselben an die Königin su Scbwii* 
den, GottocT 6. Febr» 1645. 

S. 292 — 294. Schreiben des lierzogs an den König Frie- 
drich zu Dännemark, 1659. 

, Weilen Wir nun mit sonderlicher Erfrewung vernommen haben, dass 
die Belagerung für Ew. Königlieber Würden lätnbt?' und Residenzsiadl 
Capenbagen anfliebolwn uad also sieb dadurcb etwas mehrere Frey- «ml 

Gelegenheit, unser lang getragenes Verlangen hierin zu vergnügen, ereug- 
net hat, so haben zu E. K. W. wir unscrn Cammerjunckern Epidium von 
Wiltorf mit diesem Schreiben abfertigen wollen.... Hetlen wir woll von 
Herzen zu wünschen, dass £. K. W» von unser so guten Intention wahr-p 
ballige und unverdnnkelte Naehricbt mit allen Clreumstantien gegebeo werf« 
wir zweifeilen nicht, E. K. W. würden alsdenn an unserer Sincerität vom 
Conduile eine sonderliche Vcrt-Miiiciini: tragen, auch es dahin dirigii;et ha- 
ben, dass diejenige unserer Aeuihler nebst unserm >iordern Theil Dilmar- 
sehen, welche anitzo von £. K. W. Soldalesca zu völligem Ruin Unserer 
bereits bdcbsterscböpfetan UDterihaaen hart beleget und m Monster- und 
Laufplätzen ausgethcilt seien, von solchem ohncrtreglichcm oncre weren 
entfreiet blieben. Weiln wir nun die zwischen E. K. W. und Uns jünsst- 
hin zu Copeniiagen gemachte Transacliou ohnvcrbrüchlich gehalten, auch 
bey unsern Fürstlichen Ehren, Glauben und unverletztem Gewissen ver- 
sichern kdnnea, dass wir von der ictxten Rnptnr und Invasion in Saha« 
landt die geringste W^isscnschaft, bevor sie vollbracht worden ^ nicht ge- 
habt haben, auch I. Churrürsil. Tiebden zu Brnndcnhiirg von wegen Ihrer 
Kaiserl. Majestät unscrs allcrgnädigstcn Kaysers und Ihren Alliirten und 
sich Selbsten uns eine unbeschrcnkte IS'eutralitct gegeben, und dero zufolget 
die Ansialt haben machen lassen, damit diese beschwerliche Krieges-M9i 
unsern elenden Unterlhanen erträglich fallen mügc, als tragen wir zu fS. 
K. W. die veste Zuversicht , Sie werden uns als einen Ihrer nahen An- 
verwandten und mitregicrendcn Uerrn in diesen Fürstcntbumbcn nicht so 
hart begegnen lassen, sondern vielmehr solche Ordre ihrem Uerrn Feldmar- 
schall wie auch dem Gencral-Commissar ertheilen, dass sie unsereLandt und 
Acmbler wieder unverzüglich .... Seite aber über Vermuthcn die gentz- 
liche Erfreyiing nicht also ball erfolgen können , dass Sie alsdenn alle 
Oncra also lindern möchten, damit unsere armen hochbeschwerten Unler- 
thanen noch bey ein Stücklein Brod bleiiieu, und wir auch noch ein 
wenig zu unserem eigen Unterhalt von ihnen erlangen können/ 

S. 294 — 298. ^Schreiben des Herzogs Friedrich Iii an Sc, 
Majestiit den König von Daunetnark, 6. Febr. 1659. 

, bitten, so wohl Ihrem General-Fcldmarsehall als Kriegcs-Commissar 
gnedigst anbefehlen zu wollen, nicht solcher gestalt wider uns .... Wie 
«aU wir X. W* in fiebwadany.nnaflrm frenndlieb galisblea Tatiar-Balm 

13* 



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188 



imd Gellitier, nteh gcachlossfenem Frieden und da wir niehi weniger denn 

einige crfolfTcnde Hoslililctcn zwischen beedcn Nordischen Cronen vermu- 
thct, v^ie Sic uns mit dero Gemahlin zu Gottorf besucht, ulT dcro Begeh- 
ren unsern eliestcn Sohn Hcrlzog Christian Albrecht haben auf eine ge- 
ringe Zeil, sich ein wenig in der Well bcl&andt zu machen, mitgegeben, 
QOd den baldt daraarrott höchstem Leidwesen Ternehmen mäMen, dass 
Ihr K. W. sich von Wissmar zurück begeben und nacher Seland gewen- 
det, auch unsers Sohnes Liebdcn mit sich dahin genommen; so haben 
^ir demnach sofort wegen der üimission angehalten, auch zu verschiede- 
nen mahlen bei des H. Churfürsten zu Brandenburg . . . Liebden « • . umb 
einen • sichern Pass und dass Jemandt der Unsern damit naeh Setandt 
dnrchgestatiet werden mögte, instendige Anauchung gcihan, allein befun- 
den, dass immer sich dabcy Didficultcfen ereugnct, dannenhcro anitzo des- 
halb Unsern Cammerjunker Egid. v. WittorlTen abgcfertiget, imd ersuchen 
E- K. \V. freund- vetter- und brüderlich, dieselbe vor hochgemeltes Un- 
ters Sohns Liebden mit dero Königlichen Pas an begleiten, nnbesehwerei 
sein wollen. Wir bezeugen und contesiiren hiemit bey anserm christli- 
chen Ge\^issen und Fürstlich v jähren Worten, dass mit unscrm Vorbe- 
wusst und Consens unsers Sohns Liebden so wenig nach Sehland gangen, 
als wir auch die allergeringste ^'achr^cht gehabt, dass einig Absehen dahin 
gerichtet gewesen, dessen allen doch ungeachtet wir hinterrttekens so woll 
dessbalben als sonst so unverdiente Censurcn von unsern Missgünstigen 
erdulden müssen, werden doch K, K. W. beygehendcr Gelegenheit in der 
That bev.pi!=on, dass uns an solchen und derogleichen Auflagen ungleich 
and zu viel geschehen, und wir niemals andre Intention geführcl, dan 
mit B. K. W. in hergebrachtem gntem Yerstindtnns and llreandl-brfider- 
lichem Vertrauen . . . .* 

(Vgl. Uegewiacli Geachichte B. 2» S. 143). 

S. 398 — 301« Sehreiben dea Hersoga Friedrich an Kfoig 
Chriatianum JV, Gottorf 20. Augnat 1644. 

,Ew. ROnigl. Warden wird annoch in unabgeflilligen Angedenlien 

srhweben, was an dieselbe wir zu Anfang der feindlichen Invasion and 
Ueberzugs dieser Fürslcnthumb und Lande in Schriften gelangen lassen, 
und uns darein freund- veller- und söhnlich erbeten. Wie wol v*ir auch 
unsers Orths demselben gcstrax mit der Thal uachzuseizen und dadurch 
solcher unverschuldeten Gewalt und Feindseligltett zu begegnen, begierig 
gewesen; so seind uns doch alle Mittel gXnzlich abgeschnitten, ja wir 
nunmehr eine peratmie Zeit her auf diese unsere Fürstliche Residenz von 
der Schwedischen Armee, als welche an beiden Seilen etliche Tausend 
Mann campirel, gleichsam bloquirct gehalten worden, also dass wan wir uns 
ichts was merlien lassen (imnassen dann aof unsere Actiones sweifelsledig, 
weil unsere Intention ihnen mnss kund gemacht sein dder je aus billi- 
gen Ursachen sich nicht gutes zu uns versehen , so gar genaue Achtung 
geben) uns mit unserer hcrzvielgeliebten Gemahlin und Rindern in Leib- 
und Lebensgefahr geslürtzet .... So haben wir doch oblique und per 
indfrectnm £w« S. W. Königlichen Waflien lusserster Mdgliehkeit naeh lu 
befördern, ons angelegen sein lassen, indem wir nicht allein den Schwe- 
dischen unsere schon of cupirie Marschländern mit so grosser Mühe und 
Kosten zu dem Ende aus Händen gebracht, damit Wir hinkünflig daraus 
. Miuel und Völker aurzukommen behallen möglen, wir aber ohne so grosse 
Gtihhr la dlÜNitlicher Wcrbong nicht schreiten Hürfen, Ew« K» W. G»* 



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189 



neralitet dieselben ultro zu ihrem Verstreck und Rccrutirung eingeräumet, 
besonders auch darüber noch niil andern bcy diesen Zeiten hoch äsii- 
mirteo GeldmiUeln, welche >\ir in unserer gesamten Stadl Hamburg selbst 
tngelfehen, unersacht heygesprungen, also^ dut wir verhoOlßDUIcli bis «n* 
bero den Comiractaleo , irenn nicht ein übriges, dennoch ein satu^ames 
Bcgniiffpn fieleistet, nunmehr auch da endlich der ganlzc Sch^^edisch^ 
Schwärm diese f ürsienihümer, ausser der in Chriseianprics, iladcrsleben, 
Breiienburg und Trittau hinteriasscnen geringen Besauung, günziich qui« 
tiret, lor Werbung zu schreiten, MCh dtss dasjenige, woni utis die Uni- 
onsverbfindnias anweiset, femer la leisten, ginttlicb entschlossen, massen 
■wir uns denn dessen gegen des Herrn Erzbischofs zu Bremen un«5ers ge- 
liebten Herrn Vetters Bruders und Gevatters Liebden erl%lähret, und hie- 
gegen angehallen, weil unsere Gecslämbtcr überall dergestalt zugerichtct| 
iasa von den Eingesessenen nieht die geringste Handbietnng zu gewärti« 
gen, dass soicher Behuf uns in Positur tu setaen, unsere Ifarsehen uns 
hinwieder eingeräumet werden mögtcn. Es ist aber auf solche Oblation 
ein Mebrercs nicht erfolget, denn dass an Ew. K. W. dasselbe zu 
bringen und dero Gemüthsmeinuns darüber einzuholen, man eine Noth- 
dürft erachtet. Immiitcist aber nillt uns nicht allein schwer, die an Hand 
gebrachten wohl verdienten Cavaliers . . • und von Neuem geworbenen 
Knechte länger aufzuhalten, besondem entgehet uns auch die Zeit, inson- 
derheil aber v^eil unsere Marschen bis anhcro mit so unerträglichen un^ 
fast unierhörten Verpflegungen, die auch von Tage zu Tage zunehmen 
also dass anitzo der geringe Ohrt Eydcrstät, obgleich die Cntcrthanen an 
vielen Orten durch die daselbst gelegene Reuterei und insonderheit vierte« 
halb gantzc Kirchspiele, als Coldenbüttel , Witzwort, Ulssbüll und halb 
Oldensworth, durch nerhsten durch den ver^^ ahrlosten Stapelholm beschc- 
henen Einfall der Schweden jämmerlich spoliirt, viele der Unterthanen 
niedergemacht, an dem Vermögen gar erschöpfet, auf die gemeine Reuter 
und Knechte monatlich Über S0,000 Rthlr. ohne, alle OlBriero und Staats« 
Personen wenden müssen. In Norderdithmarschen und Husum kömbt et 
nicht weniger, darüber dann noch die Besatzungen in den Schantzen ver- 
- pfleget werden müssen, also dass es auch den armen Unterthanen eine wahre 
Unmöglichkeit, nur auf eine geringe Zeit, ohne ihren totalen Ruin das- 
selbe zu continuiren. Haben demnach nicht umbhin gekonnt» Ew. K. W. 
... zu ersuchen, . . . damit uns unsere anooch so stark und über- 
schwer bequartirte Marschländer evaculrct, und uns ohne Verzug zu Forl- 
setzung unserer Intention eingeräumet werden mögen, alsdcnn wir die 
i^ngefangene Werbung mit höchstem Flcisse mehr und mehr zu beschleu- 
Digen, und uns ferner, ob Gott will, also eomporllren wollen, dass K. 
, • • • • 

S. 302. Postscriptum. 

,Mügen E. w. nicht verhalten, dass die Eingesessenen msers 

Landes Fehmern sich bekla;:en, wie von dero Ambtmann zu Segeberg 
Caspar von Buchwald denselben im Nahmen Ew^ Königl. Majestüt ange- 
kündiget, die den Schwedischen aus Zwang, um grösser Unheil zu ver- 
meiden, versprochenen und noch restlrenden 17,000 Rthlr. an Ew. Ktfm 
W. oder dero OfGcire abzustatten, als nun gleichwohl diesen Eingeses» 
senen das Zeugniss gegeben wird, dass sie bey Eroberung dos Landes 
sich wohl gehalten, dannenhero auch eine so grosse Anzahl der Einge- 
sessenen niedergemetzelt . • . , so zweifeln wir auch nicht £. K. W\ ... 
wie denn B. K, W. wir blemit- Itandlieb belangen , diese mmt% benMl 



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190 



An Ihrem Vermögen durch die langM^ierige and nochwehrende Verpflegung 
insonderheit ausgestandene Plünderung so sehr exhauslirie Fehmcrsrhe 
Unterthanen mit Abführung der den Schwedischen aus Zwang versprucbe- 
SCB Doch restirenden 17^000 Rthlr. übersehen wollen.' 

' S. 303 — 311. Instructio un<l Befehlig, wass bey dem Diu ch- 
lauchtigsteii — — Fürsten Herrn (kristian IV zu l)ennen»arck 
Norwegen der W. und G. Könige und IJerrn Christian V zu Dcn- 
nemarck Norwegen der W. und G. erwehlten Frintsen, beeren H«r* 
kzo^ren su Schlctw. Holttein Storni, und der Dithm., Graffen so 
Oldenburg und Delmenbont, unser Ton Gottei Gnaden Friede- 
ricben Raht, Landeantsler« der ehrbare, hoehgelahrte, unter lieber 
getreuer Uenricui von Hatten, der'Reehten Doetor, unierntwegen 
in Terriebten und ansubringen, Guttorf 17. Sept. 1644. 

,fio1l unser Abgesandter anbringen, dass obxwar I. K. W. vermittelst 
l^ero den 22. Aogusi an uns gcthanen Antwortschreibens sich unter an- 
dern wegen KfnrSamung unserer Marschen ^^illfiihrig erkläret, dennoch von 
des Herrn Erzbischors Licbden dasselbe nicht dahin \ erstanden werden 
Wollte, besondern noch darüber eipresse Befehlig erfordert würde .... 
Wird in E;derstedt allein dieser lettler Abgang von Pferden^ so von den 
jköniglicben weggenommen und durch den übel versehenen Schwedischen 
Bitirall von Hhnden kommen, über 30,000 Rlhlr. geschätzet. Soll unser 
Abgesandter bei I. K. Majestät beweglich anhalten, dass ohne längern 
Verzug uns unsere Marschländer . . . abgetreten , und darüber des Herrn 
^nbiscbofs Liebden eipresse Ordre ertbeilet werde. . . . kann unser 
Abgtsordneter remonstrircn, wie unter der Conduit des Obristen Wrangeis 
und etzlicher anderer Schwedischer Obristen und Officirer aberniahlon ein 
feindlicher Parti hereingegangen, mit Mort und Brandt dräuen und an . 
keinem Ort nichts nachlassen, auch biss an diese unsre Residcntz bereits 
avanciret, hingegen die Königlichen Truppen In so merklicher Abnam ^ 
raten, dass, da wir dieselben ß bis 7000 Mann im Felde stark xu sein 
• judiciret, eigen eingesandt Specifirnf ion und Bekändtnuss nach nicht 2300 
Combattons haben, und also gar nicht bestand sein, dem Feinde sein Vor- 
bäben zu verwehren.' 

S. 312 — 318. Schreiben des Herzogs Friedrich an die ron 
den Herrn Generalstnaten zu bevorstehenden Friedenstractaten ver- 
ordneten Anibassadeure, Gottorf SO. I)ec; 1644. 

S. 318. 319. Schreiben desselben an Graf Oxenstiern, 30. 
Aug. 1647, enthaltend Danksagung für die nach H. von Battens 
Relation bezeigte Theilnahme. 

S. 319. Dankidireibe» des Herzogs Friedrich* an die Hollän- 
diiehen Commlasarien lur. die nach des Herzoglichen Deputirteu 
Claui Ton Qualen Anieige bewiesene Theilnahme, Gottorf I. Mart. 
1696 0). 

S. 3 19* . 320. Danksehveiben desielben an Herrn von Aiahen, 
81^. Aug. 1647. 

S. 321« Sehrelben dea Herzogs Friedridi an Job« Phili|i B..«. 
bettaUteii R«icbshofrath| Gottoff 29. Dm* 



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in 



,Wir scind von unscrni Geh. Raht Hofrantzler Job. Ad. Krclman 
Tumprobstcn zu Hamburg bcriditrt, vic Ihr Euch zu aller uns und un- 
serm Fürstlicbfin Haose zu Auflnalimc zo erreirhciidcn 6efvi$senbeit an- 
heischit; gemacht, IhuD iiDsere Angelegenheiten und Desideria am Kayseiv 
licheo Hofe bestennassen reeommandiren.* 

4 

S. 32t. 322« Schreiben desaelben an Herrn Reichahofratfc 
Chramer, Gottorf 30. Aug. 1647. 

,Es bat uns unser Ratb, Landeastiler und Abfesandtrr Dr. Hiorlrh 

von Hauen hoch gerühmet, «te der Herr ihm nicht allein allcmahl so 
gutv^illigc Audienz versuttfit, besoadcra auch unsere Desideria ... Bedan«* 

keo uns deshalb.' 

S. 3'i'i — 3'i4. Schreiben des Herzogs Chrisfinn Albrecht an 
Sc. Majestät König — — , Tönningen 3. Oct, |6')9. 

^nachdem wir am 4. Sept alhie anbelanget. ... wir darauf die Lan« 
des-Regierung angetreten ... , ersuchen E. K. Maje«5tfit fernerweil in aoJW 
eher verspürten hohen Königlichen Gewogcjilieit \crharren. ... 

S. R'i4. 3'i5. Schreihen des Grafen von Olilenburg an die 
Fürstliche DurchiauGht Herzog Friedlich zu iJoistein, Oldenburg 
17. Oct. 1658. 

,Kw. Fürst!. Durchlaucht .... Wohlstandes mich tn crKnndigcn, 
habe ich meinem freundlich geliebten Sohn eine Beysc des Endes aufge- 
tragen . . . , bitie meinen geliebten Sohn so Abatatiung seiner verlangtni 
gehorsamsten Auhvartnng zu admittlren»' 

S. 325. 3'i6. Antwortschreilten des Herzogs Friedrieh, 10. 
N«T« 1658. (Vgl. Ualem Geschichte Oldenburgs Th. 2, S. 424)* 

S. 326 — 329. Antwartschreilten des £ribischofli und Chufff 
forsten su Mains auf das GratulnHönssehreibett des Hersogu ron 
H«iite{n wegen der Enrihlung inm Enbisehuf; mit dewGratulä- 
tieniSübreibeni 

S* 329-— 532* Schreiben des Herzogs an Se, Kaiserliche 
Majestät 

nicht zwcilTcIn, Ew. Kaiserlichen Majestät, bis sich die 30 Jahr 
gewelirte Tempest vollenicomiicb eediret noch ein gut Theil dero ge- 
worbenen Völker behalten werdet, und Sich immiiicist mein Vetter xUnd 
Sohn der Hochgcbornc Philip etc. bei mir eingefunden und wie derselbige, • 
meinen stetigen Anmahnungen zufolge, bei Ew. Römisch Kayserlichen 
Majestät Specialdienste allergchorsamst zu suchen, ihm aueh dero Behuf 
von dem 'Herrn Generallieutenant Amalfi dazu in etwas Hoftaung ge- 
macbt. « . . 

S, 332. 333. Schreibea des Hcraugs von Holstein «H des 

hoehgehornen Fürsten ^ Gottorf — (Gi&ckuunsch wegen d^r 

Ernennung sum Kaiserlichen Kanimerrichter). 

S. 333. Beglaubigung und Knipfehlung des Matthias Ton 
Wolzogen» Johann Uerini>;iL und Cbristlnn von Hatten »U Ahge* 
Mrdneten iu ron dem Könige sn D&nnemark und dem Hersege 



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192 



Frie<1rieh zu Schleswig- Holstein auf den 2. Auguit beliebten Com • 
municationstag zu Uetersen. 

S, 333. 334. Entlassung und Empfehlungsschreiben an den 
hochgebornen Fürgten für den gewesenen Rath D. Cranier wegen 
■einer t6 Jahre geleisteten treuen Dienste, Oldenburg 19. Mart. 1656. 

S* 335. 336. Seiireiiien det Grafen an Oldenburg an dea 
Heraog an Holetein Friedrieh III. 

,Ew. Licbden erkenne ich mich zu liohem Dank verpflichtet , dasa 
dieselbe auf mein im abgewichenen Monat und Jahr abgelassenes Schreiben 
Sich so gnädigst erkläret und Dero Gesandten auf jüngst zu Lünebarg 
vorgewesenen Communicationstage des Niedersächsischen Kreises in Gna- 
den fommittiret, sich meiner gerechten Zollsache, im Fall davon etwas 
vorfcomroen möchte, anranehmen .... E. F. D. erltennen zu geben, wass- 
gestalt die Stai Brchmcn >^idcr meinen rechtmässig erhaltenen and be- 
stätigten Weserzoll einkommen sein, haben solche ohngleirhc Per<:uasio- 
nes so viel vermocht, dass Ihre Churrursil. Durchlaucht zu Sachsen das 
ven Mainz, Trier, Cdln und Balem sehen unterschriebene Gesaroht- 
schreibcn an die KaiseriidM Mafestit in iiuncto approbationis einer neuen 
und anderweiten Zoilrolle über die in der ersten nicht cxprimirtcn Wah- 
ren mit zu vollenziehn Bedenken getragen. Wann ich nun . . . vernom- 
men, dass Dero hertzliebste Geroalin Fürstl. Durchlaucht meine gnädigste 
F^an sieb ehisten nacher Dresden erbeben wird, der in Gou hochseligeo 
Herrn Vaters wayland Churlttrst lohan Georg des ersten . . . Sepultur bey- 
anwohnen, als habe mich erkühnet dieselbe zu ersuchen, Sie geruhen 
durch ein favorabel ... Schreiben, Deroselben (Churrürstl. Durchlaucht) 
mein Dcsideriura zu recommaodircn oder Jemanden Dero Räthe abord- 
nen ... und eise diese Sache, dabey Ew. Fürstliche Durchlaucht Hoch- 
angehfirige naeh meinem Tedesfhlle so liierUieh interessiit, in mehlig- 
kait gebracht werden möge.^ 

(Vgl. Halcm Th. 2, S. 384. 385). 

S. 337 — 344. Resolution de« Herzogs Friederich von Hol- 
stein für den von dem Grafen zu Oldenburg Anton Günther abge- 
sandten Herrn Geh. Rath Wilhelm Hespe, 31. Vfav 1f>59, auf die 
beiden gestellten Propositionen, 1. wegen der Mediation zwischen 
Ihro Königl. Majestät zu Diinnemarck und Ihro Fürstl. Durch- 
laucht; 2. wegen der künftigen gesanibten Regierung in den Graf- 
aehaf^en Oldenburg und Delnienhuist. 

8. 345. 346. Schreiben von Friedrich Persius an den Dnreli- 
taehtigeii Füralea, Prag 12/22. Febr. 1680. 

S. H. 106. 

Verschiedene Verhandlungen, am Reichstage zu Regensburgi 
' m NImwegeii, Ober Oldenburg und Oeimenhorat, Hamburg, Bre« 
mm Q. s. w. 1640— 173S. 9t 1 Seiten fuL ^ 

(t) S. 1 — 8. Des Präsidenten Johan Adolph Ton Kielman, Fürst- 

l Die Nummern in ( ) sind die der Designation vor dem Manuscript. 



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193 



liehen Abgesandten, nuf dem Reichstag zn Regensburg 1640, we. < 
• gen der streitigen Alternation einiger Fürstlichen Planser Vor« 
itellung an Kaiserliche Majestät. Regensburg 19. Sept. 1640.. 

,dass, •nnerarhtet der Kayserlichen Begnadijrunp, darunter vornemblich 
der Vorsitz für denen, so sieder anno 1471 zu Hcrtzogen erhoben, mit 
gehörig, König Christian I ertheilel, das Foraiiiche fiauss Würtembcrg, 
imtngeselifD es sddo 1495 und also 21 Jabr bemacber allerehrst in sol- 
cher Hochzeitl erhoben, wie nicht weniger die Landt- und MargraflT zu 
Hessen und Baden, sich für demselben dess Vorsitzess im Fürstlicheu 
Rath und sonsten wieder die bereitss obig angeregte bekandte löbliche 
Gewonheiten nicht allein im Heyligen Römischen Reiche, sondern auch 
andern aosslindiscbeo Königreichen Irebranch und de bclo nsiirpiren 
wollen. ... Es haben die damalige Königliche Wurden zu Dännemark, 
Norwegen und Regierender Hertzog zu Holstein durch ihre (iesandteo 
1570 uff den Reichstag zu Speyer desshalb anden^cit Ansuchen gelhan, 
die Königlichen und Fürstlich Holstein Abgesandten uff dem Reichstage 
ra Angspurg anno 1582 ihr« Clage repetirct . . . anno lft94 haben Ihre 
König). Wrd. und F. Gn. ihre Rfithe uff den Reichstag anhero abgefer- 
ligly desgleichen ist in annis 1603 et 1612 wiederholet.* 

S. 8 — 10. Kietmans Memorial an die su Regensburg anwe« 
senden Churfürstlich Maintsischen Abgesandten and mutntis mn- 
tandis an alle zu Regenssburg anwesende Herrn ChurfürstUehn 
Abgesandte wegen der Session und daas 

,da in Errahning gebracht, dass demselben zustehende Erbgchul- 
digte Stadt Hamburg anhero in Qualität einer Rcichssstadt den delibe- 
ratiooibus beyzuwohuen verschrieben, pendenle adhuc revisione, dan auch 
ihrer mU flandt nnd Siegell in anno 1821 den 18. Jnl. uff Steinburgh 
besterklen eigenen Bekaadtnusi nnd Yerwilltgung nach, nichts mOge in- 
,novlret werden.' 

S* 11. CojDnnintettorium des Memorialt det Fürstlichen Hau* 
•es Holstein contra die auch Fürstlichen Häuer Hessen und Baden 
m die Ffirstitcb Würtem bergischen und In simill an die FQrstl. 
Uetsen-Darmstftdtsehen Abgesandten, binnen 8 Tagen Berieht ein» 

snbringen. Regenssburg 30. Aug. 1640. 

S. 12. 13. Memorial der Abgesandten der beiden reglerenden 
Uentöge zu Holstein wegen der Session. 

S. 14 — 23. Aiternatiun der 5 Fürstlichen Häuser Pommern, 
Würtembergh , Hessen, Baden und Mechienburg, so bisshero bey 
wehrendem diesem Keichsstage gehalten worden, mit Vorschlag über 
die Alfernation und undatirte Munitorien in .der Sessiunssache. 
(Vgl. Lackmann in Faicks Sammlungen ß. 3, S. 127). 

S. 24 — 27. Vorstellung von Cliristoft von der Lippe und 
F» A. Kielmann Gesandten ßr. Königl. Majestät und des aueh re- 
snereadeQ Herrn Uertieg Friedrieh, Regensburg 19. Sc^. 1640, 
daaa pendeote Ifta die erbgehuldigste Stadt Hanbnrgb nleht snr 
Coasultation adnüttirt werde. 



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194 



S. 28 — 3!. Gesuch an Fürstliche Gnaden^ «lern Landvoig^t, 
Cämcrcr und Riclitei n auf Fehmern .lufzugelieu , den Marx AVilU- 
schwein in der durch Derref, gegeben Cifi&luar 28. Oct. 1636| 
entschiedenen Suche nicht zu hüren. 



(2) S. 33 — 43. IiMtraction von Anthon GGnther Grftfcn sa Ol- 
denburg för den Coaimau«lanten der Festung Apen and Ritmeiste^ 
Bernhardt Muhl sur Verhandlung mit dem Kaiserlichen Feldmar- 
schall Kehler und den Keyserlichen Hof- und Kriegsräthen wegen 
der Aufrechthaltung der bewilligten Exemtion und Befreiung der 
Grafschaft Oldenburg Ton Kriegs -oneribus gegen das Andringen 
des Wese|Uiälischen Craises «uf Aufhebung; der Exemption. Olden- 
burg 11. Jan. 1645. Bemerkt ist : 'fCantslers Sohns Anfsats, wel- 
cher auch placitiret und ausgefcrtiget.^ 

(3) S. 45 — 64. Creyss-Al»8cliied , wie selbip:er den 27. Juni 
1673 ad dictatiiram gegeben und nachgehends Ikaunschweig 1. 
Juli in cüusessu geendert, und folgenden Tags vulleiitzogen wor- 
den ( I4. Capitel), Braunschweig l. Jul. 1673. Die citirten An- 
lagen fehlen in der iiandschi ift. 

Zum Ulm ist dos pr>ambfen Fürsil. Hauses Holstein desiderium 
der bcy diesem lubiiciien. Lre^sc gcsuditen Seasiun und Stimme >^egpa 
Stormam und Bilmarseben auch vorgekommen. Alss man aber dasjenige, 
was lu Fuodirung solcher Begehren angelühiet worden, nicht hinllngllch 
erweisen können, so ist für gut anfrcseluMi worden, das*? den wegen des 
gesamblcn Hauses Holstein bei dieser sieli befiiiden<lcn Gesandten 

die Anzeige zu Ihun sey, dass dieselbe ihn'ui Erbieten nach diesem lüb- 
Heben Crtyse mehrere Information, dorch was Grund sie Ihre angegebene 
BeAigniss ferner zu behanpion gemelnet, \orstclien möchten, und wiewohl 
gemcltc Gesandten liieraur mit einem ]\lemori8l N. 20 cinkommen und 
wohin ihr beschehencs erbiethen gemeinet gewesen, zu vernehmen gege- 
ben, so hat man doch bcy so gcslalt Sachen sich naher zu erklären nicht 
. vermocht. 

(Vgl. Dreyer in Heinzes Sammlung zur Geschichte 2» S. 62). 

(4) S. 6 ') — 7ß. Relation des Reichsstättisclien «lirectorii, was sie 
nach dem 7/17. Aug. 1668 gemachten ReichsstüttiNchen conciuso 
an die Chur- und i^'iirstiichen directoria ratione vuti dectsivi ge- 
bracht. 

S. 76 — 88. .Des Königlieh Dännemarkischen und HochfijrstL 
Holsteinischen Gesandten Uieronjrmns von Wlnendorff Memorial 
an des Rom. Reichs Chorförsten und Stände bey gegenwärtiger 
RelehsTersamnilung anwesende Bottsehafter and Glesandt«, .28. Jan./ 
7. Febr. 1669« wegen der Oldenburg. Delnienhorster Successiaa, 
Des Fürsriich Holstein - Plön ischen GevoJIm&chtigtea Johan Jacob 
Koib Dr. Gegeniiothdurft auf das 8/18. Febr. nammuninirla Mm* 
morialy ftegensburg 13, Febr. at. 1669* 



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195 



(5) 8. 89 — 9'i. Ob hintuhro mehr newe Forsten in den Reich«- 
l'finten^Raht su introduciren un<l ad sessionem et Totum zu ver- 
statten. (,Von den Braunschweigischen zu Regensburg aufgeietit 
1672, NB. dass sie den Nahmen nicht haben wollen, als wer« es 

Ten ihnen gemacht 

(6) S. 93 — 107. Relation über der zwischen dem Chiirmnynz-, 
Churtrier- und Chur-Süchsischen (.1) ohitiini cicctoris l.utliarii Fri- 
derici de Metternicht nomine des Reichs - Directorii entstandenen 
Strittigkeit. Mit Chursachsischer [nforiiiatiun. 

jNachdcm der Cliur-Maynzischc Dircctor den Ü7. May / 6. Jun. 1675 
Dicht allein den Todesrall seines gnädigen Herrn denen allhiesigcn Gesand- 
•chsCIen noti6ciren sondern auch dabey die Ameige than lassen, dass der- 
selbe von dem Capilul zur Fortsetzung der Delibcralioncn und Continui* 
rung des Maynzischcn Directorii mit gehöri;ier LcfjiLlmaiion auf seine 
Person sofort verselien worden , nicht A^cnitior in kraft solelier Volmachl 
zu Rath ansagen lassen, hergcgcn der Chur-Triersche zu einigen Gesand- 
•ebaften geschickt ond Ihnen andeuten lassen, dass . . . man Chor-Trierf- 
Mben Thcils dem CapituI zu ^Inynz nicht ^esiändi^ seyn könnte u. s. W*' 

Vergleich wegen der Umfrage «wischen Mayn/ und vSachsen, 
Speyer, Sonntags Canfate a. 4. I5'i9 und Frankfurt a. M. Mitt» 
woeha nach omnium aanctorum 156*2.' 

S. 108. Conclosum der Churfursten wegen der AufrechtKal- 
tung der ihnen zukommenden PräemtnenB und Hoheit. So ge- 
schehen den — Augusti i671. 

S 108. Sehreiben des Kaysers Leopold ad electorem Pala- 
tinum, Wien il. Julli 1676, das dem newen (Kalender naehgegan« 
gen werde. 

S. t09. Notifieimng des Kayserliehen Pf ineipal - Conunissa- 
rius Fürsten Marquard Bischofs su Aiehatedt an die Regensborgi- 
sehe Reichs Versammlung, Residenssehloss auf Wilibaldsberg an 
Eichstcdt 16. Jan. 1676, wegen Suspendirung der Sehwedischen 
im Reich habenden yotonim. 



(7) 111—117. Acta in puncto honiiridii in cati^a ITolger 
Rosencranz, \ aters des getödteten Otto Roseturanz, contra Hans 
Rantxow , namentlich ub Jochim Rantzow, der Vater des Ange- 
klagten , als (iefensor des Suhnes zuzulassen sei. (Nach dem In- 
halt wurde diese causa 1640 - 1642 verhandelt). 

(8) S. 119 — 1125. Relation vom actu propositionis, so gehalten 
SU Regenspuig 1663 10/20. Januarii Über die Formalien, den Zng 
Tom Btacfaofshofe cur Cathedrale, dann nach dem Rathhause u. s. w. 

Kayserliehe Proposition lOAlO. Inn. f663. — Kayserl.Creditiff 
Rkr ChiideMdis Bisehof xu Saisburg und Georg Uirich Graf Ton 
WvHnnatciil u. «• w«, als KajrseHiefa« Commissarien,' Preatbtnrg 



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IM 



18. Juni IfiCii. — Memorial der Churfürstl. Brandenburgischen 
Gesandschaft an den Kaiserlichen Coniniissarius 14/'i4. Jan. 1665 
in punrtu sessionig des Fürstenthums Camin., mit Bejlage. — Ex- 
tract dss Ausschreibens zum Reichstage, Wien 8. I*'ebr. 1662. — 
Churfürstl. Erklärung gegen den Fürstenrath die WahlcapitulatioD 
betreffend, dictat. Ratisbünae 9/l9. Nov 1663. 

S. 126. Specirtcation der Erb- Frey- und Reichs-Stätte, was 
Fon jeder in puncto dcfensionia ac aecuntatis publica« noniiia 
quanti an Mannachaft und aoivit auch mit was Bedingniifcn ge- 
willigt worden, exhiliita Jan. 1664. 

S. 127. 138. Zwei Memoriale des fitiantiaehen Oeaandten 
Johann Monet de Reineberg an den ReichaeonTent und an den 
Reiehsmarachall an Regensburg 1664, wegen einer am 8. Oet, 
ihm Ton dem Guaptallischen Agenten Marco Antonio de Torre- 
■inis angefügten Beletdignng, 

S. 128. Hauptgravamen dea Hoch- und Teutschmeiatera wi- 
der die General -iStaaten der rereinigten Niederlande wegen der 
Bailej Utrecht. Ex protocollo consilii 1665 6/l6. Not. 

S. 128. Prima investitura feudalis de Herpen sive Raven- 
stein donat. ab Henrico de Cuyk a. 1191 ad ducem de Lurrnine. 

S. 128. 129. I\avscrliches Schreiben an Bremen zur Abiei- 
stung des schuldigen humngii, Wien 14. Oct. 1659. 

S. 129 — 130. Memorial des Hoch- und Teutsch - Meisters, 
dlctatuni Ratisbonae lü/'iO. Juni 1664, wegen der Conimenthurei 
Gemarth und Bissen; mit Beilagen: A. Laudum von 1657 wegen der 
Comiiienthurey der Balle/ Bisten; B. Vergleich wegen Gemarth 
Tom 14. Jnni 1662. 

130. 131. Sehreiben der General-Staaten an die Proviils 
Utrecht, Haag 21. Oct. 1664; aar Absendung von Depntirten lur 
Conferens betrelTend die Reatituton der Güter und Commendurejen 
dei Maltheaer-Onlens. 

S. 131. 132. Sehreiben des Kayserlichen Commissarias Gui- 
dobald an Churmainz, Regensburg 21* Nov* 1666, wegen derBitt« 
dea Pursten Philipp von Croye um sessto et rotum- beim Reichs« 
tage; mit Sehreiben des Kaisen Leopold, Wien 1, Sept. 1666; 
und Schreiben des Fürsten Philipp yon Crojre an Kaiserliehe Ma« 
jestat in derselben Sache. 

S. 131 — 138. Rationes, quibus demonstratur , membra et 
Statut Imperii teneri, sueeurrere Belgieis provinciis, quod hello 
Impetuntnr a rege Galliae, dictat. 25. Juni 1667; mit Margfinal« 
Bemerkungen aus Franlcreichs Antwort. — Refiitatio seripti Gal* 
Hei contra circuli Burgundici securitatem eompositi — Memoriale 
Roberti de GraveU, plenipotentiarii regia Galliarum, respoetn dltio- 
num in Burgundia aequlsitamm, datum 17. Sept. 1668» dictat. 



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s/12« Oet i668. — Littene ragit Galliae LndoTici ad ttatem 
Gcrmanuin, 17. Aug. 1668. 

iS, 138. Uterae inTeititurae cattii Schlcideniit. Dae. Tre» 

Tiris 6. Cal. Deceiubris 1346 a Carulo Roman, rege ad Joannem 
dominum de SIeida. (Gedruckt in Lunig Spieilegiuin leeulare I, 

6'iO). 

S. 138. 139. Decloratio Sabuudica de non coneurrcDdo ad 
imperit onera ferenda, propusita a Bavaru in.cöUegio prineipum a. ' 
1670 9/19. April. 

S. 139. 140. Credentiale der Genera! - Staaten für den Re- 
sidenten Gerard Hnmel ßruyninck zum Regensburger Reichstage, 
Haag 'i6. Juli 1669, in Hulländ. Sprache. — Antwort auf diesea 
Credentiale, Regensburg 15/i5. Aug. 1670. 

S. 14t* Schreiben des Kayserlichen . Principal ~ Commissar . 
Fürsten Marquard, Regensburg 26. Nov. 1671, das» der Stylus 
imperii consuetus observiret werde ; mit Knyserlichem Rescript, 
Wien 16. Nov. 1671, in Betreff des Stylus iuiperii. 

(9) S. 141 — 143. Neun Puncte, worauf der Kuiinigliche Den- 
nem. Reichshofmeiiter Corlirx von Ulefeldt sich verantworten sol- 
len, ivofern er nicht durchgangen were. — Kdniglichet Mandat, 
Kopenhagen 26. iuli 1651, doM Keiner sieh mit Coniti Uifeld 
amb seine Güter in Kauf einlasse, -r- Extract der Urtheil wider 
den Obrister Georg Walther, pablicat. Copenhagen 3t. Jali 1651, 
dass er sich binnen 3 Wochen ans dem Reiche begebe. 

(10) S. 14.5. 146. Salva-Guardia oder Schutzbrief Hertzog^ AU 
brecht zu Friedland für die Holsteinische und Scbleswigsche roni 
Adel und Ritterschaft. Geben im Haubtquartir au Elmshorn 30. 
Oct. 16i7. 

,dass die Soldaten die Holsteinische und Schleswigsche Ritterschaft^ 
welche sich nach Hauss verfügen, aller Orten ungehindert passircn lassen, 
ihnen genügsame Couvoy ertheilcn, dicselbige bey ihren Hausern und Hü- 
ttn schätzen u. S. hcrgcgen gedachte von Adel und Riltorschart ihre 
gabühfcnde Conirlbatlcn sar nothwendigen Unteihaltuag der Ksyserllchen 
Söldalesca ordentlich liefern.' 

(11) S. 149 — 157. Deductioa wegen der Immedietät de« 
Stiftet LObeck. 

fdass dasselbe ein Immediatas Reichslehn und Reiehsstand, kein In« 

corporirt Stifft sei und befreit bleibe von Dänischer erträumter possessio 
vel quasi colleclandi et liospilandi, zumal da der Kiieg mit dem Römi- 
schen Reich keine Vcrwandniis sondern nur zwee exoticas roronas con- 
cernirety welche Wege das Stift Lübeck zu beachten, ein Mandatum poc- 
nale nachinsHchen contra Banos tanqasm dneem Holsatam elc' 

(12) S. 169— 162. Anrede so König Gustav Adolph seinen Of- 



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198 

iicieren gehalten im L<'iger Tor Nürnberg 16329 nie sie sich wegim 
des Raubens und Plünderns erwiesen, das« auch vielen fumebiMl 
Oflicieren die Augen übergangen* 

j,Ilir Fürsten, Graffen und Herrn, ihr «;eid eben diejenigen, die ihrem 
Vatlerlande Untrcmv bewiesen niid dasselbe ruinircn hellTcn, ihr Generale, 
Oberste, Leulcnambls und andere Olflcierc durcheinander ! ich habe euch 
für re<;hi$cha(Tene Cavalier gehalten, und gebe euch Zeugnis, dass ihr 
bei vorgegangener Occasion und Fechten euch also erwiesen, dass Ich mi( 
euch zulHeden gewesen, aber wenn ich euch' itzt ansehe....' 

rNach einer bandschrifltlichen Notis ist diese Rede gedruckt 
in Marth. Lungwitii Schwedischer Lurbeerkranz« Ueber etwas ab* 
weichende Relatiunen Tgl. W. Harte Leben Gustav Adolphs B. 2> 
S. 370). 

S. i62^iS^. Schreiben des Kajserlichen Generals Hertsogs 
zu Friedland an den Obersten Arnheinib über die Verpflegung 
der Armee a. 16 '27. 



(13) S. ITi? 177. -Memorial der Schlesw. Holst. Gottorpischen 
Gesandten an die Kaiserlichen Gesandten, Re^j^enshurg 13. März 
1678, nni Zulassung der (lutlorpischen Gesandten zu der (Nim- 
wegischen) Fi iedenslian<llur)ic. ( Notirt ist, dass dieses .Memo- 
rial, in Al»wescniieit des IN iiit ipa! - Gesandten . dem Kaiserlichen 
Gesandten Stratniann insinnirt \^(Mden, der Kaiserliclie l^eirations- 
sccretair i^'eiler ^xerathen liahe, es dem (irafen Kliinski nach Aen- 
derung der i iiulatur u. s. w. nochmals zu übergehen). 

(15) S. 187 — 193. Uasselhe Memoire in Französischer Spriiche 
und mit verändertem Titel ,a Mess. les ambass. des etats geueraux^. 

(14) S. 179 — 186* Grundtuhrsachen der heutigen DSnisehen 
Veränderung und neuetngefuhrCen Königlichen Erltregierung. 

,Es ist bekandt, dass das Kdnigreich Bennemarcken von gar vielbun- 

dert Jahren her jederzeit ein Wahlrcich l:(>^^cs(Ml und dessen Einwohner 
in drey unlerschiedliche Stände, als den Adel, den LTi-tüt hrn und 
bürgerlichen Slandt , ein^cfheilot ^>orden. l'ntcr selbiuer nun halt der 
Adel .... — Unter dessen bemuhien sich die Herrn Reichs-Riihle, wie 
sie dem KOnig solche Gedanken benehmen, und ihn Ton den andern 
Stünden separiren möchten, schickten den Herrn Otto Kraggen su ihm, nM 
Uelsen I. .>!. reinunslrirr;!. . . . Solches luirele der Konig z^nr aiiss, beant- 
wortete es aber mit z<»riiigcni (iemiühe also: Es solle er der Reichsraht 
seiner AVege gehen, iiir Majcsläl wehren nun lang genug ein WahlschlalTe 
gewesen, gedachten slth aber nicht zo einem Erbschlainin machen m las- 
sen, Sie hSttcn zwar die Königliche Würde und Titulc, aber nicht so viel 
dabey gehabt, dass sie einen Bissen firoits auf die Taffei kaufen kön- 
nen. . • . * 

(16) S. 195. 196. Plana potesfas dnomm ablegatonim (Andr, 
Uleken et Hagnua Wedderkop) aeren..dnci8 Uolsatio-Ciottorpiensla 



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t 



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mI tractatuB Novioniagenseg. Hambnrgi Id. Oet. 1677. (Nothrt 
iBt, dass Rachel an Wedderkopi Stelle getreten und 1678 ioi Oet, 
ein fast gleichlautendes Plein-pouvoir tuitgelirucht habe). 

(17) S» 197, 198. Propoaitio pacis cum Daniae re<Te reparandae 
et timiandae gratia nomine ducis SIesvici et Holsatiae Guttorpiensia , 
illuKtrisHimis atque exoeüent. legatis niediaturibüs a praememoratae 
Serenitatis alilegatis plenipotentiariis exhibita. Datum Neomagi 
27. Dec. 1677. 

S. 198, 199- Vera propositio Ser. ducis Holsatiü-Gottorpicnsi» • 
ab ejusdcni ahlogatis niediatori Jeiikins ( Angiiae Icgato ) exhihita 
et ab hoc kgatis Danicis oUafa verum ah iisdeni repiidiata mense 
Februariu 16 78. Datum Neomagi die 'iS. Dec. 1678. UJckeu et 
Wetlilerkopf. (Gedruckt in Actes et Memoire« des negotiations de 
It paiz de NimegHe. £d. 2, T. 4. Amsterd. 1680. p. 171). 

S.. dOO. Memoriale ablegatorum Cottorpiensium traditum me- 
diatori Anglice. Datum Neomagi 29. Oet. 1678. (Gedruckt ibi- 
dem p. 304). 

(18) S. *i01 — 203. Credentialschreiben des Herzogs Chriatian 
Albrecbt für seine Abgesandten Ulclcen und Wedderkopf, Hamburg 
18. Oet» 1677« an die zu Nimwegen versammelten Gesandten ge- 
richtet, und zwar an den Kaiserlichen Ambassadeur zu Nimwegen, 
Hamburg 18. Nov. 1677 in deutscher ^{prache mit dem iSehlusse: 
,E. Ld. dienstwilliger lVeund% an den rnglischen und an den fran- 
zösischen Ambassadeur ohne Datum in IVatt/.ÖHisciter Sprache mit 
dem Schlüsse: ,Votre Kxcellence le tres obiige et tres aÜ'ectionne 
ä ia servir.' — Bemerkt ist in der Handschrift: ,Mess. les am- 
basjsadeurs de rr.tiicc n'etans pas contens du rumplinient de tres 
affectionne a iu servir et preteiidant le niot si rvittur ... ils rcn- 
Yoyerent les lettres de creance, on conseiila donc son Altesse, de 
prendre la peine que d'ecrire de aa propre main la lettre sui- 
Tante i.teut lei treit Ambaas. (de France) en general, ce qu'l^le 
fife^ aftn-de ne les choquer mal ä propos.^ 

S. 204. Schreiben des Herxogs Christian Albrecbt an Vot 
Excell, Excell. (die drei franaoaiacbeo Gesandten) mit^dem Schlüsse: 
^e trea humble et trea aflfeotionne serviteur.* 

S. 204 — 207. Credentialschreiben Christian Albrechts an den 
SfHUlischen Gesandten in lateinischer Sprache, den Grafen Oxen- 
atiem und den Schwedischen Gesandten Olivenkranz in deutscher 
Sprache, ad legatum foederati Belgii et ad legatUm Venetum in 
lateinischer .Sprache. 

(19) S. 'iü9 — il'i. l'rujet de paix entre sa Majeste de Dannc- 
marc et S. A. S. d'Holstein-Gottorp fait par Mr. Llkeu. 14 Ar- 
tikel in lateinischer Sprache. 

S. 213 — 216. Le secund projet, 17 Artikel in lateinischer 
Sprache. 



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200 



(20) S. 2t7. 218* Proj«t aeTarticle 5ne de la pa« k fairecntra 
rempereor et la Saede« Holttein-Gottorp betreffend. — Aotre prejek 
presente aas ambaaa. de Suede 2t. Not. 1678. — Autre proJ«t 
dit le 30« Not. 1678. — Autre projet dresie le 19^9. Dcc« 
1678. 

(2t) S. 219 — Q'io. Inatrumentniu pacis (interChristianuni V Da« 
niae regem et Christianum Albertum SIesvici et Hulsatiae diicem) ' 
conceptum post correcturam Uamburgi iactam 31. Martü i679> ia 
19 Artikeln. 

(23) S. 253 — 266. Rationcs, warumb das letzte Projcrt instru- 
menti pacis zwischen Dennemarck und Gottorp alsu, wie es Uegety 
abgefasset worden. 

(22) S. 227— 234. ührsachen, welche Ihro König!. Majestät ala 
dominum directum et suprenium des Fiirstenthumbs Schleiswig be- 
wogen, den Ffiritlich Gottorfischen Antbeii su sequeitriren. (Ge«< 
dniekt 1677 in 4to). 

S. 235 — 252. Kurtae doeh gröndUcbe Anmerknngen fiber 
die Unaehen, welche Ihro KAnigl. Majeitftt ala an<remaaatea domi* 
num dfreetom et aopremum des Ffirstenthuma Sekleiswig bewog^ 
den Füratlich Gottorpiachen Antbeii au ae<itte8triren. 

(24) S. 267. 268 und 271. Rationea eWncentei aeren. princi- 
peni Anhaldinum Zerbsteniem ratione proTineiae Jereranae plana 

in integrum restifiiendum esse. 

Nach dem Testament Anton Günthers von Oldenburri kam 
Jever ^ ein Brabantisches Lehn, an den Sulin seiner an Rudolph 
von Anhalt vermählten Schwester Magdalena , die schon Anton 
Günther 1632 in den Mitbesitz von Jever gesetzt hatte. 

S. 269. Oratio legati principis Anhaltini ad legatum regis 
Christianissimi , ut pruvinciam Jeverani ali({ua Salvaguardia tueri 
eaque et ndversns omnes mutus atque unera securaui immunenique 
praeatare dignetur. 

. (25) S. 273 — 275. Memoire preatntd an roj de la gr. Bretagne 
par Meat. Ulclcen et Dn Croa enroyea extraord. de S. A. Ser. 1« 
doe de Gottorp an moia de Maj 1678; mit memoire, qulfaitToir 
eombien aont grandea lei dommagea, ^u'a loofert S. A. S. de Got- 
torp depuis 1675 — 1678. 

• (26) S. 277—280. Memoire presente au roy de France par M. 
de Greifencrans envoye extraordtnaire de S. A. 8. le duc d'Hol- 
gtein-Gottorp. en muis d'Avril 1678; mit Marginal-Anmerkungen 
über den Französischen Stil u. s. w. (Zum sichern Frieden zwi- 
schen Dünnemark und Gottorp wird die Aufhebung der Union und 
Cooamunion proponirt). 



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S81-^38a.'K«i«rL lUtwIpt m 4m Horm tob Mtyer* 
hirg in Stteh«ii Ui»ltt«iiiii>Ck»ttiMrp eoner« Dednematk in puncto di^ 
Tcrioram gniTainSnum, in (leo^Mber Spniebe und in j| ftansiiischen 

Uebei'setiungen dieses Rescripts, Wien 2. Jan. 1678« Den König 
Ton DinneniArlt dahin su datponvea« den Uersog t«i Uolsteiü« 
GeClorp zu restituiren. 

('i8) S. 'i85. 'i86. Q89. Ostensio stimnnria, ieren. duceni Cot- 
torpienseni secunduni pacis Hafniensis tenoreni plene in integrum 
restitueniluni esse. Anfang: ^Regihus Daniae a liuciUus Gottorpi« 
eoaibua uliuni justam fiiisse praebitam causam etc. 

S. 'i87. Menioriale eines Gottorpischen Gesandten, anfan« 

fangend : ,lnter ulia belli mala, quae seren. Sl. et Holsatiae dux 
Gütturp. sustinuit etc.^ Das Memorial bezieht sich auf die ept- 
ttola amici nd ankicuui Cusinopuli &. a. I i., in welcher das Menioriale 
der Guttorf. Gesandten, Meomogi 19. Dec« 1678 ühergeben, ge« 
tadelt wnrde. 

('i9) S. 39t-*-S96« ReHonei crineente« in «rticnlo^ Uoleadeo de 
, emee Oldenburgo - DelmeohonCona nen Miaue dies nee minnendt 
grelle qeieiiuem in ee mutari poeee. Neomegi — > Jan. 1679» 

(30) S. 397. Rntionee e nimetris Gfi«torpieniibve ^lepoeitne «4 
liindendeni intentionem artienli Ueleetid ab iiedem ultimo eonp 
cepti, trailitaeque legatie Sueeieit et ab ite niedintori Anglieo miseaa 
5«. Jen. 1679. 

(31) S. 299. Menorlale Gottorpieqee legaf ii Sueeicia eihiliitnni 

pro reconiniendanda compositione causae Oldenburgicae. Neoniagt 
l'i. Nov. 1678. (Gedruckt in Actes et memuirea dee negotiatioBi 

de la pnix de Niniegue ed. 2. T. 4, p. 120«). 

(3'i) S. 301 — 30.3. Iiitercesslü regiae majestatisSueciae nomine 

facta ab ejus in aula iniperatoria degeiite legato extraordiiinrio 
. Comite Oxenstierno pro induigeiuio seren. duct Gotturpietiäi resti« 
- tutiüiiis in integrum et supplicatiunis beneticiu in causa Oiden- 

burgica. 

(33) S. 30-5 — 308. Guttorpiiiches Memoriul an die Schwedische 
Creeandeehaft , damit beigefügter articulus conceptie rerbla dem 
mit dem Kajreer sn erriehienden Frieilen ntdjte elnrerlctb^ n erden« 
Nimwegen 19. Bee. 1678; mit dem articulus Holsafleue. 

(34) S. 309 — 312. Motiven, warunib Ihre Hüchfürstl. Durch- 
laucht SU SchlcBuig-Hulstein-Gottorf dero Satisfaction jetxo nir- 
gends beeier denn in den Grafeeliaflten (Oldenburg und Delmen« 
hörst) mftehten suehen kSnnen. 

(35) S. 313 — 316. Causales, warum I. Hochfurstliche Durchlaucht 
nn Gottorf ubsonileilii-h und höchstnöthig in Dero Suverenitut seu 
restituiren und hey jetzigen Friedenstractaten auch dieser Punct 
Bttsssuroaeben sey. 

9«^€n, Kieler Hsndscbrifien. 14 



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(3A> 9* 31^ — .I.^A. Negotii doHMlioi in «lomiis Gottorpiensis 
*« Danis exeuf^itaH detecfa raniraa a Seren. Sleivici et Hoisatiae 
ftucis Gotfo piensis aMegatii extriMriiiiiarii«. Anlangend: «QmI 
qoenriiique tnjuriis efc/ . ' 

'M ) S. .H H9. ii4U. Holstein-Oottorp. Memorini an (jie KavRcr« 
lirhe (f eRiiiKischatt ^ dnniir das Kürstlirlie Holstein vun den Den* 
npmnrkischen PresRiinn möge befreyet venlen. Nimwepen l/ll, 
Mai (Gedruckt in artei et niemoireg T, 4, p. 'i'i5). 

(HK) S. .^4 I . .H4'i. DeclaraHun de l'anibuKsnde de Brandeburg 
tourhant TaftHire de Harnhoini Neoningi, die — April, in lateinischer 
Sprache, i Gedruckt mit Datum h/ih. April in Actes et nieni. 

'\\ 4, p 364. — lieber die aui 4- und 5. Dec. IGTH unter Horn« 
*h Jni gestrandeten Sdiiredisrhen Truppen Tcrgl. Copia des SMiwc»* 
•dieehen FeldmefeelMills O W. Oraf nm Königamark Schreiben m 
4. Konigl. Majestät su- Üenncwark wie aueli dero GreaacMtslcr. 

• Cvpcnhagen a. a, 4*) 

(.19) lH. .14.1-*34.1. Memoriate einet GettoHiselienGeaandten, Paria 
t. JuUiet IA799 in franxöaiaeher Sprache, Anfang: ,Cumnie tea 
minintree de Dannemarc na troaveront jamaia des bunnes raiion«, 

. pwur exeiiser ee« que s'est passe ä Rensbiniriß.^ |>as Memoriate 
^ill lie^« eisen,' daaa die f>eiden Briefe des Herzogs Toni 30. Juni 
4inl Juli an den i\önig, in denen sich der Herxog vnter Be* 
dingtiiigen zur Investitur Scliletwiga erbietet« dem Uenoge mcht 
naclitbeilig au deuten seien. 

(40) S. .H4a. Extract des Reiehsschlnsses in Schweden,- 

Halnistadt 'i. Martii I67M. 

'41) S. 35 1. Memorlale Hinistri Anlialtini Emst Cliriatian de 
ß.irdeleben ad legatiint inedlatureni, Neemagi 14. Mai 1679^ ut' 
priiicipi non de dantnis tantunintodu (a Danis) passis verum etiam 
inetuendis plane safiKliat. — Das VIpnioriale besieht sich auf ein 
XI Niinwe<>en vi. Dec. übergebeiies .Memorial« welches in 

der Schrift K|)istola Keciinila aniici ad amicum, qua memoriale no« 
niine Ser. Anhaltiiio-Serresriini principis contra Danas oppugnatur« 
Cosmupuli s. a. Ii. gedruckt i8t 

' 4i) S. 'Aft], 'Afii. Oratio cornni rege ac procerilnis tani regnl 
Puluniiie jju.'in» nintijni «liiratus Lithuaniae hahita a ieijatü Suecico 
Tri puncto iujiii i.iniin ab eiectore Brandenburgivo i^»si illataruiu. 
Gcdani N. Dec. IfiTT 

intclloxi \crurn esse, quod ciectnr ßrandenburgicus niinabundus 
publice jactavrril, sc fustibus me caedcrc vrlle.* 

S. 'AfiA — HßR iJterae ejpcturis Biandcnbiirgici ad regem 
Suec-iae rati..ne lacifiui is a le^ato Sueciro de Lilienhoke contra 
illum coiumlsiii. Culwuiue ad Spraeaju lu/i'i. Jan, 1678. 



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803 



S. 3^6. Lifeiae itnperatoris LeupoMi nrl regem Polonine ra* 
Hone faciiiuris a legato Suecico de Lilienhök in electorem Bran- 
deDburgicum coniniissts. Neottadii 11. Febr. 1678. 

8. 367. 369. Retpontum regit Sueeiae ail llterai Bnindeii* 
burgici eleetoris. Dab. in caitria noitirit ad Liungby 16. MartÜ 
^ 1678. 

(43) S. 369. 370. Kaiserliches Monitoriuni nn ihre Durchlaucht 
XU Hulstein^Gottorp, Schloss zu Lintz 6. Jan. 1677 C1679j) we- 
gen des angeblich der amtwertigen (Schwadiicbeu) Werbung ge- 
leisteten Vorschubs. 

S. 371 — 374. Gottorpische Antwort auf das Kaiserl. Moni* 
toriuin. Hamburg 20/30. Jan. 1679. 

(44) S. 375. Lettre de Creance pour oiadame la princcise 
d'Orange. Die Unterschrift: 

. . ,C. A.. (Chrisliao Albrecht?) Permettez que roon envoy^ extraordi« 
Inire N. N. voas tetnoigne la ptrt, quc je pretts ä l'beareut aceompUa- 
•cnicot de votre mariage.' 

Lettre de S* A. Ser« de Holetehi Gotforp pour Mn Hyde, 
' ambaaiadcar plenipot 4e Sa llaj, de la gr. Bretagne,, 

id0 «econder la Degotiattoo de mos moyd eitraurd. N. N« anpret de 
Hepa* lea etats geaer.* 

SL 375.. 376r Lettre da ro/ d'.Angleterre ponr Monseigncur 
le doe de Gottoq»* Witehall 5. Juillet 1678« Anlangend: ,L6 
fieur Uleken nn de rea envojea 

S. 377, Lettre de Deatradea^ Colbert et Daraus i Mr. Baw 
TÜlon ambata« extraord, du roj trea chre'tien a Londrea, Nime« 
gne 38. Avrit 1678. 

yd'appuyer les interela du dac aen naitrei 4 Ikire nn ftforablc ac- 
cnefl au ministre (UIcken).' 

379. Lettre de Chariea II roi d'Angleterre 4 aon frera. 
Witehal 28. Fevr. 1679. Anfang: 

yllan llrere. Je veus al dflja amptement Hiii connoltre les ralsonfly 
pourquoy Je troiive boo^ que vous pasaies la mar et voua abacntfei ponr 
quclque tems.' 

S. 381« I«ettra <la roi de France 4 Monsieur le Marquis de 
Hrandebourg prinee et eleetenr de S. empire. S. Gemiain en Laje 
la 5. Mara 1679. 

. . ,Mon frfre. Les ictires, que le 8. Meiadera ni*a remlaea de votre 
part et la comrouoicaUoo.... ^ 

(45) S. 38 J — 391. Brandenbnrgisches Memorial nn die Kaiser* 
liehe Oeaandtachaft. 1^ im wegen 5/1 Dce. 1678. Anfang: 

,Pcr CharTursih Brandenburgischc sa den htesigen FHedensirartatcn 
gevolUnlicbtagii» -eslraofd. 6esaadie| alss er vemenmieni dasa die vorireff« 

14» 



Itche «Ml hoctiantebiillrhe QftandlclMft ein PrOjpct den Fritdtn mit der 

Crone SN\cden belreffend abgcfasspt und der Swedischen Gesaodtcbuft 
übergeben lassen, halte sich dessen um so viel weniger versehen....' 

(Gedruckt in franzö». Sprache aber mit dfoi Datum lO/uO. 
i)ec. 1578 in Actes et niem. T. a, p. 337). 

(4fi) S .H9 i — 396. Lettre du M. duc de Noailles au rui. Du 
C9Dip des Gnvallet le <i7. Mai 1694. 

jL'armöe de V. M. estant arriv^e hier au soir $ur Ic Ter nous troii* 
%ames eelic des Espagnols carop^« de l'autre coüi et feiiaacli^et«*.* 

(47) $. 397 — 406. Translatio des swischen dem Könige TOtt 
Schweden Carl Gustar und dein Zaaren Atexei Ilichalwwits M . 
Walli»ar vier Meilen über Narva 'iO. Dee. 1658 betefa<*MnM«n 
und lieichivurnei) drejrjährigen Stiilstandea. 

S. 4U7. fciingang in dem Russisrhen Stülsfandscontract. 

(4«) Aü*J — 414. Kurtzer Begriff der ex Icgaiionis Moacoritif 
coe i»rotuctillo aufgesetzten Relnfion betreffend die nicht vollendeten 
Friedenstractüten z^tischen Kussl.inri und Schweden | 2« und 13« 
Jan., y. Febr.» iL Mar» I6ü6, 160 7 und 1653. 

(49) S. 415 - 42?. Poneal-Mandat sine dauiula 4et Kaiaen 
ier Johan und Anthunio Grafien au Oldenburg ttud Dat« 

ineiihorst auf 8upp ication der Sudt Bremen erlaiien, Spa/cr 5* 

Juli l )H7. 

jdass ihr die vier auf Ihren hochgerreilen We»er»lromb mit MnattleA 
und Leoiea aatgcrfistet Orlogscbiff • • . wf ederniub abwhaflM.' 

(50) S. 4-23— 4*29. Vorstellung und Bitte von Bürgermeister und 
Ruth der >tailt Brehmcn an den König von nünneniark, Bremen 
124. I cbr. auf das Schreiben des Königs rom 10. Februar, 
den Grafen zu (lispuniren pendcnte lite von dem afifectirten Zoti 
auf dem Weseratromb abzulassen. 

(n 1 ) S 431. Extract Theilbrieffea de dato Reilda8a1ntt|;h an 

Ahendt Laurentii 1544. 

(51) S. 433 --43«. RndoHr des Andern Indult wegair der Lehn- 
wahr »m Hensonthuni Holstein für Herflug Philipp und deaaaa 
minderjährige Brüder, Prag 2. Juni anno 8H. 

,die von Uns and dem heiligen Reiche habende Regalien und Laheo 
die aegestcn 6 Monate lang unvorbiodert lu gebreacbeo.* 

Mit' einigan Nollsed. 

(r)3) S. 437—444. Concept der an ihre Königlichen Majeatät au 
Pännemorlc ab^^eataueteu Keiatiyn des Königlichen 3* August l»a» 



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906 



■IWIIt«!! 'CMnmlnm Fr« H«nt Olosin wegen Anndiiiitmg ilei 
Ambtei ScIlWftlMred und des halben ächlctwjgiiclicn Tliuml>Ktif^a. 

In dem Rendiburgischen Receii Tom lU. Juli 1675 § 6 iii:rde 
ton dem Uersoge das Amt ^chwabitedt nebst dem Aniheil de« 
Sehletwi^schen Pomeapifnle und der CathedniJkirchci ao «ugleich 
mit dem A^ibt Schvabttedt ron der in OiiH ruhenden Königl« 
Majeatat für dieaem L Furatl. Dureblaucht üherlaaaen irordetu ctm 
clirt. In dem Cupenhagener Frietien t'i. May 1658 trat der König 
den Halbschiedt des '1 hiinil»knpitels xu Schleswig wie nicht wenlm 
ger dai Amt Schualistedt ab. In der t6T9 auf Kuni^lithen Htm 
ifehl gedruckten Schrift: Ursarhen und Beschuftcnheit der iStreitig^* 
k«iten xuiBchen I. Köiiigl. Majestät zu Dennemarck und I. Kümrl. 
Durchlaucht zu Schletn . Hülst. Goftorf wird S. 3 1 hehnuptet, das 
Stift sei ein separntuni feuduiii, worauf der Herzog keinen Anspruch 
hahe. Obige Relatiun wird 1675 nach dem Jiendsliurger Hecess 
gemacht sein j Kieluiannsegge war noch nicht vun des Königs 
Seite gefangen genommen« Glüxiu yerhaudelte mit ihm und Cam- 
merrath Andreas Cramer. 

(54) 8.445— 447» Sehreiben dea ChurfUraten ron Brandcnbttf|p 
an die Generalataaten, Potadamm f/it. Juli t679. (in danfaeher 
«id ffinantlaeher Sprache gedruckt in Actca et memuirea T» 4« 
p. &07). 

(65) S. 449. Extraet aus der Disposition des Herzogs Johann 
Adulph, Gtfttorf 9* ian» 1608» zur Eiuführttiig des jus |irimogcow 
turae, 

' Diesea Statut oder diese väterliche Disposition ist mit der 
Kaiserlichen Confirmation Pmg 2H. Felir. l6üK gedruckt aber nicht 
TaMaMlndIg ala Bejrluge A dar grändlichtn und vahrhafren Na«b<» 
fidU Mif vaa Uraachen I. K. Hoheit die Fdmin Fran Sophia und ^ 
Ur. Chriatian Auguat daa Ambt Baraiitadt reoeeopiren au laaaeo« 
a» L 1706 foi t in Liinig Reiehaarehir B. tO, S* 56 ^ und urie 
Ifc aagt, andi afoer fvllatindigem Abaehrift in Lfinig eolleetio nora 
TOB der Ritteraehaft in Teulichland Leipzig 1719 ful. Th. % S« 
t057 Mit der irrigon Jahrszahl 1606. Hf wurde aurh«baatfttigt 
tu Aug. / t. ^apt. t707 in der oonrentio inter S. Caesaream Ma- 
Jia t utsm ae potent, regem Sueciae artic. 2, gedruckt in Dumunf 
OOipa unirersel VI 11, 1, 8. 'i'il. Vgl. Christinni in Kg^ers IIa* 
gwin 7« 6ttt und Samwer die Staataerbfvlge S. uu7. 

(56) S, 4.^1 8rhreil»en des Königs Christian V an «licPurrh- 
lauehtige Fürstin freundlich vielgeliebte Schwester Friderica Anwilia 
SU Scblesswig-Holstein Durchluucht. Copenhngen 19. Dec. 16 76. 

,£w. Liebden mag Ich hiemii (^caod brüderlich uicbi bergen i das» 



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■ 



806 



nachdem Ich ... Ibrcr Liebden Antheil besagten Herzogtbumbs m m- 
questriren mich gemüssiget befunden . . . i^erde Ich inrwischen nicht un- 
terlassen, die nöthige Anstalt zu verfüg^, damit Ew. Licbdcn bievOD 
kein« Incoinmodltct empfinden , sondern mü ellem den, was iti der» 
FdrsUichen nnieriiilt ntftliig, saUsahm mdgen versehen «erden/ 

(.07) 45 A — 459. Bedenken Ober die Anfrage, wannebr 
ein in Tutel iieflndiieiier Reiehsfurst sn seinen vogtliaren Jalirea 
gelange, und der Regierung seiner Lande lieh selber untersieben 
lUÜnne. 

,dsss ein ReichsfQrst nseb Erfailong des Uten Ishrs fttr rnttadift su 
balten. Mit vielen Kxempeln za bewehren stünde, dass souveräne Hiuptcr 
den Ablauf des Ilten Jahrs nicht cinmahl abgewartet.... Ist in der so* 
benannten lege regia des Königs in Denncmark cap. UX verordnet 
ut quamprimum i4tuin iogredialur aeiatis aonum. 

(58) S. 461 — 467. Fursdiehe Holstein*Gottorpisebe grilnd. 
IlcYie fundirte Enerrirung der Königlichen Dänischen vermeintlichen 
fundämenta bey abermahliger Occupirung des Stiftes Lübeck. 

Dieses Fursfliehe Memorial bezieht sich auf die Ton l'*ürstlicher 
Seite 1714 herausgegebene (in der Nachricht vom Nordischen 
Kriege Forts. 3, S. 15 wieder gedruckte): In facto gegründete 
» umständliche Nachricht, wie der Königlich Dünische Hof des Fürst- 
lich IJoIstein-Guttorpischen Hauses Untergang und Ruin beständig 
gesucht auch aus einer solchen Absicht weder Verträge noch Frie~ 
densschiüsse gehalten, und rechtfertigt den Administrator gegen 
ein an bey denen Höfen sich befindende Königl. Dänischen Mi- 
nistros abnelassene Cirrular-Ordre 8. Dec. a praet. (1714). Dem 
Inhalte nach stimmt dieses Memorial (anfangend: ,ln der suh rubro 
einer in facto gegründeten umbständlichen Nachricht, wie der Kö* 
in;>l. Dan. Hof . . . und swar desaen § 140 . . überein mit der 
Vorstellung des FurstL Gottorffisehen und ßisehoffl. Lübeeklaehoii 
Gesandten an die Reiehsversammlnng roni 7. Jan. 1715, gedmelit 
in Faber Staats-Cantzley Tb. 34, S. 553. 

(59) S. 477 — 499. Schreiben des Ober-Secretaire von Ha« 
gens auf Königlich allergnädigste Ordre an den hey dem König* • 
lieh Schwedischen Hufe subsistirenden Legations- Secretaire, Copeil* 
hngen 12. Jon. 17'26, und Schreiben Sr. Excellenz des Hemt 
Geh. Riiths Präsidenten von Bassewitz an den Herrn GeneraU 
Major und Envoye von Reichel. Petersburg. Febr. 1726* 
(Beide Schreiben auch S. U. 85. 86. 8?;. 

(60) S. 491—497. Schreiben Christian V Königs su Den- 
namarek an Se. Liebden den Fürsten Vetter S^iwager und Go- 
Tatter Herzog au Seblesw. Holal, Gottorp, Copanhagen 22. April - 
tJ584. 



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207 



Diese! SchrMbMi. conditione«, ulier welche der Heraoj{ lirh 
binnen 4 Wochen su erklären hahe, enrhaltend, und dat'un oiis- 
geheml, dnss der Rendshurgische Reress von 167') durch den 
Fontainelilornier FVieden nicht aufgehoben tnu i«t pedruc t in der 
Gottorfischen Schrift: Nochmahlige uiiil endliche Behauptung des 
frejen und nniteschränckten exercitii des Schiesw. Holsfein. G..t- 
toriiischen juris arniorum, arninndiae, fortalitii^ fuederum etc., in 
Antwort auf die im Monat Noveniher 1699 «ufgeKetxte xogentindte 
Rechtniüssige Ursachen. Januar ITUO. 4. S. t'AH — N9^ auch in 
Gründliche und nähere Nachricht der Kitischen I. K. M. xu l)en- 
neniarck und Hochfurit. Durchl. xn »Hehles« ig - Holstein - Gwttorp 
«»l>iohwelHiiiil«ii Irrungen* t. 1. 1684. 

(6t) S. 499^503. Schreihen Se. Majestät des Kdntgs su 
Üennemarck an Herxog Friedrich lu Schlessn i^-Hutstein. Schau, 
derburg 14. Febr« 1617. Znr Antwort auf des Fürtcüche >ichrcu 
ben ▼um 10. Januar« 

,dass zur Aufhebung alter Srhwabestcliscbcn Stifr*- und Irrung am 
22. Juni boiderseitige Conunistarlen oacb ErlUsung ibrcr F flacht and. 
£|<ic zusammcntrplen.' 

(612) S. .50.?— -506. ReBcri|>t Christian Albrecht^ postülirten' 
C^djutort det Ntifti su L&beek Heraaga au Sebiesawig-Hwlatrln, 
den wi»ll edlen, edlen unsem au Gutt^rf heimbgelaKaencii l^andt« 
Geheimbden- Cammer* Hi»f« und Canfalej^R Athen und l^irhcn Ge- 
treuen aamht .und londeni. Hamburg 4. Januar 1677. Zur Mit.* 
theilung dea au publieirenden Heraoglirhen Gegcnmandaia i#der 
Patents rom 4. Januar 1677 gegen das Königliche Sei|ttestrati«*na-^ 
patent* ^ 

(6.'^) S. nOl — filO. Des ucjl.ind Gros!« - Siegelbewahrers ron. 
Frankreicli Du \':tir Rede, womit er die Königin Marie n. t^ii U, 
als Sie 211 Marseylle angelandet, im Nahmen <iefl Parlaments n 
Prorcnce bewillkommnet« A. d. Franxös. ins 'l eutsrhe rerseticer.* 

(64) S, 511 —.514. ChurpfaUisches Memorial betrelfend die 
liUdenliurgische Pfandscbaft in Sachen ihtirmajrns als Bist hwfs an 
Worms contra CKurpfala. Dictatum Ratisbunae August |67'i. 
Enthaltend das remedtum anp|»llcatiunis pro rcrisione «cti#nim gr* 
gen den Bescheid des Reichsbofraths und dessen Ccmpetens in 
dieser an die gemeinen Austrage an rem eisenden Sarhe, 

S .itf). 516. Churpf.tUischex (für Pfalxgraf Carl Ludwig) 
Ifennirkl an der ErangeUschen ( hurtursten un«l Stunde Gesmid* 
■ehnften au Regensbnrg« Uejrdelberg 6. Aug. 167:1« durch Schrei« 
bfa m Ka/s«riieb« AbJastftI disi AnnuUirung des Uitheita des^ 



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808 



Reichshofr&ths , Wien 22. Juni 1673 5 in der Sache Churmayns 
contra Churp£aU w«gea der Lftdeuburgiscben Pf«a(tichoft su bfk 
nirken. 

S. 516 — 5 18. Der Evangelischen Stünde Vorstellung an 
Kayserliche Majestät in endem causa , betreifend zugleich die Pa- 
rität der Religion in den Austräng- und Supplicationt- Gerichten, 
Regensburg 23« Aug. 1673; niU Churbajr erschein Bedenken wegen 
der Parität. 

C65) S 519* 520. Schreiben von Bürgermeister und Rath 
der Stadt Hamburg an die Abgesandten der frejen Reiehi-Stfitte 
4r. Junj 1664, dictat. Ratisbonae la/liS, Jon. 1664. 

,zu vermitteln, dass die von des Röm. Reichs Erbmarschall Grafen • 
Pappcnheimb der Stadt angethane Beschimpfung, indem er 17. May deren 
an dem Quartier der zum Reichstage Abgesandten affigirtes Wappen bey 
hellichtem Tage durch seinen Narren babe abnehmen lassen, reparirt und 
dtr €rar Pappenbeimb in eigner Person des anf seinen BefeU abfenon« 
mene Wappen wiedemmb an vorigen Ort bringe.' 

S. 520—525. Memorial« von BQrgarmolater und Rath der 
Stadt Uanliurg an die Rom. Kajserlielie Majestit rom 4* lunj 
1664. — Memorial« derselben an das Churfursten Coll^^ium tcm 
4. Juni 1664 wegen des auf Befehl des Grafen Pappenbeimb Ton. 
dem Quartier der Uambnrgi sehen Abgeordneten abgenommmen 
Wappens; mit Anlagen: 1. Befehi Ferdinand III an den Erbmar- 
schall W. Ph. von Pappenbeimb, Regenspurg 22. April 1654t di« 
Uamburgischen Abgeordneten mit tauglichem Quartier zu rerse- 
hen« auch ihnen die Tafel gleich andern Al^geordneten vor ihrem 
Logiament anschlagen zu lassen ; 2. Reversales des Erbmarschalla 
wegen des Reichsquartier und der Tafel, Regenspurg 27. April t6d4* 

S. .525. 526. Befehl des Kajoers Leopold an d«n Erbmar« 
tahaU, Uns 20. Jnnj 1664. 

,dass Du die herabgenommene Wappen wiedemmb an Orth and zwar 
eigener Tagesstunde, da On solcbe iiorabneiwieo lassen, mit geMbfental 
ftespect ariigirea lassest.' * 

(66) S. 527. 5 28« Memorial das Hersogs su Sehl«swig- 
Holstein Joaehim Ernst ad dietaturam imperii, Ploen 13/23* April 
167i, dietat, 6/16. Mai 1671, die so lang implorirte Justis gegen 
den Herzog xu Uolstoin-Gottorp in der 01d«nbaig»D«lmenh«rat«r 
Suecession nieht langer na yersögern, 

S. 528. 529. Antwort des Henogs Christian Albraelit» ih^ 
torf 12. Juni leTtf-dictat Ratisb. 28 Juni/ 8. Juli 1671. 

S« 529. 530. Memorial« der Kaiseriieheo Commissaritp 4ig 
Herzogs SU Brannschweig^Lunaburg Rudolpli Attgasti und el««tarig 
Bmndanburgici/ Pottalam 29. April 167 Ii dM« ll«l«t«iii« OoMoif . . 



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80» 



mlitliche EnliclMiHttBg Erwarte in der OidmbMig» Dei m w ilwfito ^ 

SiMCession. 

S. 530 — 532. Memorial der vcrwittwcten Henogin Dorothea 
Auguste Gräfin zu Oldenburg und Delmenhorst an die Reichsrer. 
lammlung, Plön 30. Nov. 1671, dictat. 7/17. Febr, 167'i, die Ol* 
denburg- Delmenhorster Succession zu fördern. — Schreiben der 
Churfurstl. Maynz. Cantziey an den KaiRerlichen Principal •Com« 
missar, Regenopurg 19. Febr. 167'ii in eadeni causa. 

S. 53'i — 534. Memorial des Hertzogs Christian Albrecht an 
die Reichsversammlung, Guttorf 11. Mart. 1672, dictat. Ratiib, 
30. Murt. / 9. April 1672; — und Mittheilungssclireiben dieses Mc« 
morials von der Ma^nzischen Cantzlej an den KajserL Principal» 
eonmisiar, 

S. 534. Erkiftning dea Hersoga Joaehim Emal ni Ploen, 
Plofii 4« Hai 1698» uolar welchea ttedingungeo derselbe a«f sein 
Snaeeasieiisreebt auf Oldenburg und Delmenhorst reouneiren wolle« 

(67) S. 535 — 549. Abbildung des Regensburger Re- und 
Correlations-Saal , de^ Füratl. Nebenstuben, der zwei Bünke des 
Reichsstattischen Collegiums, des Churfürstl. Cullegiums, der Chur« 
fürstlichen Ncbenituben, der Aegenspurger Raths- und der Conso- 
|cnten-Stube. 

(68) S. 551. Schema der fünf alternirenden Fürstlichen U&u» 
ser Pommern, Mecklenburg, Würtenberg, Hessen, Baden. 

(69) S. 553 — 596. Aufruffzettul Stropha 1. 2. Aufruff- 
zettul Stropha tertia schematis alternantium. Aufruffzettul ötropha 
3 — 10. 

(70) S. 597 — 600. Verseichnfis derjenigen Stunde, so in 
dem Matrieolar« Anschlag ad Interim modcrlrt worden auff dein 
Reiehsstag an Regenspurg. 

(71) 601—6411. Bericht wegen des Herzogthumhs Sehless- 
wig, wie dasselbe an die Greffen zu Holstein und folgendes die 
Oldenburgische Linie gekommen und dessen Lehnsgerechtigkeit 
(bis 1591) , mit eingescliaitcter Instruction für die Abgesandten 
Herzog Adül[)hs, Kiel f). Nov. ir)S2, um in Coldingen 12. Nor. 
158*2 die Lehn zu enjpfahen; mit Anlagen: A. König Waldemars 
Lichnbrief für Graf Gerhardt, Nvburgh 1326 in die asstimtionii 
Mariae; B. des Grafen Otto zn 8chawenburg Cessions - Brief Ku- 
ning Christinn I gegeben über das Fürstenthtimb Schlesswigk, Harn- 
burgk des nechsten Tages nach Michaelis 1460; C. Instrumeiitum, 
darin bekant, .dass Herzogh Friedrich I die Lehenwar des Für- 
stenthunis zu Schlesswigk von Konigk Hansen gesucht a. 1493; 
IK Odensehischer Vertragk so, zwischen Kuningh Friederichen II, 
Uamogk Johanaen und Ueraogk Adolffen zu UuUtein wegen der 



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Lehenempfnngnass des FuratenthamlM Schlesswigk aufgerichfet.. 

Unterschriehen (ron den Commissarien und Rhaten) Odensehe in 
Kühnen y8. Martii In 79, von dem Herzog Ulrich zu .Mecklenl»nrg, 
Landfjrratt'en Wilhelm zu Hessen, dem Könige Friedrich zu Den- 
nemark, dem Hertzog Juhan Adulfl' — l.')T9: \\ J^ehnbrieff Ku- 
nungk F^ietierich H Herzogk Johansen und Herzogk Adolffen zu 
Holstein gegeben auft' das Fürstenthunib Schiesswigk und Insul 
Fehmern sine anno. 

S. fi4l — Bericht wegen der Grafschnft Holstein, wie 
dieselbe unclerschittliche Herschnt'fen gehabrt, entlich an die Graf- 
fcn zu Oldenhurgk «lekommen, und nebenst den proprürten Landen 
zum Herzogthumb erhöhett auch von underschittlii hen Lehenherren 
XU Lehen empfangen worden. {.Die Anlagen fehlen). 

(7Q) S. 649. 1^50. Urrheil in Sachen Bnrgermeisrcrn «nd- 
Rhatrs der Statt Schlesiwich C legem 'contra Marquartt Rantauwcn 
stt Saxdorff, Gosske Rathlawen iti Gerebuj et consortet Beklag» 
tan wegen Versperrungk mit iliren Hamen - Zeunen der Ticrttigk 
Fadeii im Scblejstrohnie. Proniinciatom unter Untern Königl. 
und Fürstl. zum Gericht Verordneten Secretcn auf Unierm Kuningk 
Christians Schlosse Uadersleben *l. Oet. 1610. 

S .651 — 665. Bericht« worauf der Streidt twischen den' 
Hanse Guttorf und den Besitxern des Gutes Olpenitx beruhe be*. 
treffenil dass Ländelein Oldenliurch nn der Si-hleje: mit Anlagens 
' A Schleswig ischer Absoheldt in Sachen I lertzokgs Adolff'en contra 
JOrgen von der Wischen xu Olpenits Krben belangende der Viche«' 
rej auf der Ohe. Urkundlich mit Unserni Hertzogks Johansen auff- 
geifruckten Fürstlichen Secret versiegelt. Actum Schlessuigk den 
14. May 65 (remittiren nach Inhalt der Privilegen diese Sache 
an Prälaten, Rheten, Ritterschaft, Steten und IManschnft); B. Aber- 
maliger Bescheidt zniscben Hertzogk Adoltfen F. G. und Jürgen 
von der Wischen wegen der OMenburch an der Schley. Schless- 
nich 13. May 65; C. Controversia mit Detieß von der Wisch zu 
0l|)enirz wegen des Fischen und Angeln. Anfangend: ,Citntio 
1610 U9. Juni zu RendeKborch ertheiiet.' (Cleger berief sich auf 
I. 7 de diversis et tempor. praescript. et I. 45 tf. de usucap. et 
usurpat.); D. Bescheidt in Sachen Deticft' von der Wischen su 
Olpenits Clagem contra Heinrich von Boeckw'cdden alt Fürstlichen- 
Ambtmann auf GuttorfT Beklagten. Uadersleben ü. Oet. 1610. 

« S. 66.) — 68Ü. Bericht, worauff der Streitt zwischen Ji'irgen 
Tan der Wischen zur Ohe undt dem Hause Gottorft* wegen der 
gesetsten Fischreusen und Wackenzeuge sich erhellt; mit Anlagen: 
A. Raiation dar sur Beaichtigung des Schlejstruhma Tarordnataii 
Craimitiarlea Ton 1601; B. bupplicatio Johaiia von der Wiacbaa». 



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Sil 



(MpenHa 3. May 1601; C, Bescheid auf Man ron Am Wisdicii 
Schreiben an Hertzog Johan Adoitf, Husum 8* Maj 1601; D«'Bo^ 
griff in Sachen illusfrissinii Johan Adülft'en contra Jürgen von der 
Wisch nnd Ueductio juris pro illustrissimu; B. Besclieid in Sachen 
Georg ron der Wischen cuntra Heinrich von Buchwalden Fund« 
Anibtinann auf Guttorf, Hadersleben *2. Oct. tßlO. 

S. 6K1. f)H'l. Ulustrissinius Johan Adulff contra M.irqunrt 
Ranfxowen zu Eschellniark, und Urtheil auf Mnrgrethe Rantzuvien 
zu Eschellniark Supplieatiun, Gottorf 1, April 1611 9 wegen Be- 
.nutsuttg dei Schleystrobius. 

(73) S. 683 — 686. Bericht, womO* die ifreitige Sache 
swiicben ileni Ambte Gottorff un«! den Vorstehern des Armen« 
hauses sn Rendesbureh wegen der Armenlansten su Duvenstedo 
baralie^« 

(74) 8. 687— '698. Vertnigh swisehen dem Hertiog Johan 
Adolff Bischotr sa Lübeck und S. F. Wiirden Bruder Hertsug 
Johan Friederichen Erabischoff su Bremen , darulT die Kaiserliche 
ConHrmation nussgebracht und derwegen der Punct wegen Al>tretung 
des Stiffts Lübeelt ausgelassciii worden « Kiell den 11. Morembris 
1606. 

Johan Friederich soll zur Abfindung das Ambt Trem^bütlcl , Stein- 
horst, Ambt und Sudl Oldeaburgh, das Laad Vehmemiy die Neustedt und 
Cissmar haben. 

(75) ST. 699—701. Hochfurstlieher Kaufbrief iron Herfaog 
Johan Adolff für Hans ron Wulframstorff über den s, 85 an Her« 
taog Adolff ron Adam Tratziger verkauften Hof und Haus, 60^ 
torf 1618 in d«|i acht Tagen der heiligen drey König. 

(76) S. 701 — 703. Privilegium confirmationia ron Hertzog 
Christian Albrecht auf dem ron den Oberstüll- und Jagernieiiter 
Friedrich ron Güntroth an den Amts - Inspector zu IVemssbüttel 
und Steinhorst Jacob Schmieden verkauften Capittelshoff zu Schless« 
wig bei dem Thiimb, Gottorff April 167'), mit Notariatsbe- 
scheinigung der Abschrift von Simon Kort holt. 

(77) S« 703 — 704. Hertsogs Johan sn Sachten« Engem 
vnd Westphalon, des R. Reiehs-firtsmarsehalls, conftrmatio pririle* 
gionim dar Landschaft Hadehi« Otterndoiff 1481 Meddeweken na, 
dem Sontage misericord. domini. 

(78) S. 704 — 706. Anzeige und Bitte ron Margaretha Affne- 
tha Soltowin an die Schlesw. Holstein, regierende Huchfürstiiche 
Durchlaucht um Bestätigung einer Schenkung an Balthasar Heidt. 



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(79) . S. t06^7l1. KajMT RudoHT II «oncenlo HiMk 
vtnlM attatii Qirittimo IV DaniM regC 4«t«, P^ag96. April 1599« 

(80) S 711 — 715. Hertzogs Christian Albrecht Confirnia- 
tio privilegiorum , Gottorf '2. Fehr. 1661, mit Ueberantwortuog 
(lieier cuntirntaciu, Guttorf 2* Jtehr. 1661. ^Gedruckt in Jeiiaeo 
und HegewtBch S. UI<V). 

S. 7ld — 717. 1. l'ormula juramenti a nobHibut Cluiitlail* 
Alberto praettiH. 3. Der Prälaten und Riltenehaft Ejda tiii4 
Pflicht geleistet der KSnigl. Majestät als einem Uertiogen th» 
Sehlesswig.Httlstein und Hertiogen Jlohansen und Adolffen* 3« Der 
Steile Ejde nnd Pflicht 1. Kanigl» Majestet als eine» Herlsoge tho 
Seblesirig- Holstein und Hertegen Johansen und Adolfi'en« 

(Hl) S» 717. 7 IM. Prälaten, Ridder. nnd Mansehop Nah- 
men ,1111(1 hebben de Prelateii nieht geschwohren, sondern de Hand 
ap ehre Brost gelegt.^ 

(8'i) S. 718^731* Formalia der IJuidignng für I. F. Gna« 
den Herrn Friederichen alss einem Hertaogen au Schiesavfg« 
Uollftein. 

(83) S. 722 — 729. Instruction, lo von der Königlichen 
Wittiben gegen obgedachfen zur Flenssburgh a. 92 gehaltenen 
Landtagh den Herrn Reicbs-Rahten bej Ihrer Königl. MajeRtat 
Schreiben sub dato den 6- May gesetzten Jahres ist conimunitirt 
und ertheilct worden. ( Diese Instruction steht ToHstindiger ia 
S. If. 31, S. 2.^6 — 271). 

(84.85) S. 729 — 732. Doctoris Weckbaches Bedenken we- 
gen der iiuUsteinischen Lande Königlichen Theils Regierung und 
bruderlichen £rbtheilung. — Doctoris Hertzbachs Bedenken über 
selbige Sache* — Beide Bedenken folgern aus der Bestimmung der 
Privilegien, dass die Lande susammen und ungethellt bleiben aollea. 

(86) 8. 733. 734. Designatiii der Fürstlich Sunderburgische» 
Sehleswigschen Aembter, so in den Landtkasten eontribnirien, daü 
auch der sugekauften adelichen Güter bej dem Landtage a, 1633 
übeigeben. (In S. H. 36 Ii S. 716, vgl. oben S. 67). 

(87) S. 734—743. Relatio legati, lo bej Ihr Kayserl. Majestät 
lur König Friederich II, Johan den Eltern und Adolff Herrzoge 
zu Schlesswig - Hollstein die Lehen des Furstenthumba HoUstein 
alieronterthanigst gesonnen. 

,ütf ange<;ct2te Zeil 15. Juli umb halb 9 VormiUSfS se|B die Ga* 
sandten nach der Kayserlichcn Majestät palatio. . . . ' 

(88) S. 743 — 751. Sumniarischer Extract aller denen Schles« 
wig-Holsteinischen Prälaten, Ritterschnft und Städten (corr. Sten- 
den) , von Zeiten Köni<{ Christian 1 itiss auf Hertzog Friedrichs 
zu Schlesswig'Hollstein Hochfürstl. Durchlaucht Höchstlöbl. Meniorie 
be/de indusive, gegebenen Privilegien, respective darob ertbeUteo 



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.81» 

CMiSnMNitiMni tihuMis sli craslMn« tvM <K# dcli Sttadcn flM* 
aMhlM MukM Wahl einef re|(lereiMlen H«mi tank Mlimii 
dern Punincn tnrceMtt temporis in desuctudinem gjttnUn^ «m4 
nicht mehr obierriret wurden* 

An 8ehhiM Ist notirt: 

,Le(ilich gehöret auch mit za dieser Materie ein vor Jahren -begriffe* 
•anr Emicl der Stande so woH aos Cbristianf I and Fridericf I alsa aarh 
der allen Grafen von Schaiimburg erthciltcn Privilcgiis genommenen gra* 
vaminam und darauf crtheiltcn resoluliones von König Friederlch I biss 
zu Ihrer Hochfürstl. Durchlaucht Herrn Vaicrn inclusi\e, welcher Exlract 
verschiedene legales interpretaiiones privilegiorum and ex usu emergirentlc 
Goafleqafntien begreiffei» aber sieli alibfer weder im Archiv weder bey 
mir findet und also im Gottorfischen Aichiv hinterleget, oder auch mit 
denen in Herrn Präsidenten Kihlmans Behausung bei dessen Abrührung 
nach Kopenhagen getuadeneo Cammer- und £tats-Actea abbeodig gema- 
cbet sein muss.^ 

Daa Wesentliche des Exhracts ist: 

,Will man nun nach also zergangenem priviiegio electionis die übri- 
gen privilegia der Stende ohne Passion coo>ideriren , so sein derer oor 
venig von Importani übrig, — ist deanoeb landkondig dass nnnmebr die 
Acrrscliafll hinangesetzet aller der Stende In«endungen denen landtlglicb 
convocirtcn Stenden in quanto collc» t.irum ]\raass und Ziel gesetzei, fHlIet 
demnach auch zu Boden. — Bliebe also i^enif? oder nichts ?ai fa>cur der 
Stende übrig, alss dass sie 1. unter der gemeinen jährlich abwechselnden 
Begieruog . . . landtäglich convoelret unebst am Landgericht Recht geben 
md nehmen f 3» die Land-Ribie nnd Ambtlenie der HeraoglliamarSchlea- 
wig-Hollstoin biosslich auss dem eingebohrnen Adell, Itelne aussländische* 
genommen werden; 3. vass auf der Edelleule Gütern an Vieh erzogen 
an Getrejde wechset und auss dem Lande gehet, oder wass sie beweiss- 
lich zu ihrer Hausshaltung an Gewüriz, Gelrenck etc. beiscbafTen, Zoll- 
nnd Ucenifb^ passiret wird.* 

(>I9) S. 731 — 761. Etzliche notable Puncta und Nachach- 
tangen auss den genieinen Regterunga-Acten vom Herrn Kammer- 
rath Krahmer sehl. extrahiret. 

' 1. Eine Sendung an den Kayser wegen Proniutorialen an 
dass Kaiserliche Cammer- Gericht xu iSpe^ er umb ein ürtheil in 
eauta exemtionia deas Stifita Sehleaswig und Hamburg. Ergo 
agnorere jnriidietionem eamarae über NB. dass Sriffr Sehleaawig. 
% Attf dem Crayaafage sn Halbcrsta«k hat in puneto reetifientio- 
ula dar Reicha-Matrient daa Füralenthamb Sehlesswieh sambe dem 
Sfiffk mieh die Stade Hamhm^ mit eingeaugen werden wollen, da* 
gegcA Proteatation von beideraaita iUhten angerathen. 

(90) S. 761. Confirmatio privilegionmi Chriatiani V, Copmi. 
• hagen '2. Jnli 1671, mit Bemerkung: 

An dieser conflrmaiio privilegiorara nobill. fehlet die sonst gewöhn- 
Mcba juameaU fernuUa: ,vir inbn hieasii überantwoften fetoben dia- 



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S14 



sfelbea fictrenlkh zu halten. Zwahr haben die Stende aitta Jam/U' 

tage. ... hwh sein diese Confirmalion denen Stenden nicht a rege ipS0| 
alss welcher wegen der Salbung sich cxrusiren lassen, sondern von Herrn 
Stadlhaltcr H. Friedrich Graden von Alefcldt Sehl., alss der die Huldi- 
gung nomine regls von den Stenden angenommen, übergeben vordcn, wo- 
gegen die Stende cbenfallss . • . wiewohl Tergeblicfa sapplicando proie- 
9lireL' r 

(Die Confirmatio iat gedraekt in Jenaen und Uegeviach 

(91) S. 76t — 763. Formula Juramenri atataum nobiliuna eft 
eiTitatum. Rendesaburg den — Mai 1671. 

(9Q) S. 765 — "SO. Cefrenhericht des Dr. Theo«lorus Nicolai 
4in Könit;!. Majestät und Hochfürstl. Durchlaucht f^egen das Schreiben 
der Bürgermeister und Rath der Stadt Hamburg vom 5. Nor. 
Ififil, Hamburg U9. Nov. Ifi6|. Dass der Schavvcnburgischc Hoff 
in Hamburg nicht unter der Stadt l^amburg JuriRdiction stehe, 
Bundern die Jurisdiction und Hoheit i'iber diesen HofT von den 
Schawcnburger Grafen auf Königl. Majestät und Hochfürstlichc 
Durchlaucht transferiiet. (Das Sciireiben der Stadt Hamburg vom 
5. Nüv. 16fil ist gedruckt als Anl. «i4 der Nachricht von der 
eigentlichen Beviundniss des su genannten Schuuenburgischen Uofca 
g. i. et a. 40 

(93) S. 781—810. Balthaaar GUxin und Jacob Preuatcr 
«nterthenigste Relation desien, was htj anbefohlener Cmnmisston 
die Bürgerschaft xu Schiesst» ig belangendt vorgangen, hinc inde 
gesucht und verrichtet, Schlesswig *i3. May 1645. in Betreff 
1. der Biirgeruahl, 'J. der Kinqnartiernng) 3« ^er Contribution« 

.(Die citirten Anlagen A — F felilcn). 

(94) S. 811 — 814. Crentzbrieft" der Newstadt oder Nien- 
Crenipe von Herrn Johann Graven zu Holstein, Njensfadt 1393 
drüdden Dages vor Michaelis des Ertz-Eugels. (Deraelb« BHef in 

' lateinischer Sprache S. 879 — 880). 

(95) S. RI5 — 824« Vergleich iwiarhen den Königlichen un4 
Fiirati Commiaaarien in Geniaiaheit dea Articul Tl des »6. Febr. 

AhgearUoKsenen Rothschitder Friedens über die graramina et poRtO« 
Jata Sr. Hoclifürstl, Durchlaucht, Copenhagen l'i. MajT 165». 
(Gedruckt als Beilage IX des wiederholten Abdrucks einiger in 
aunis 1683 und 1700 publirirten 8€hleswig-Holstein-Gottor|ii8cher 
^ehriften s. I. 1716 ful. und Hansen (äitaarabeschreibung des Her- 
sogrhums Schleswig S. 661). 

(96i S. H'2n. H2f^. Schreiben des Königs Christian V an 
Ueraog Chriatian Albrecht, Copenliagea 19» Dec. 1676. Da«a 5a. 



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815 



DoreUmelit biniwii 6 Wodmi dU Leliiiteiii|ifi]iiing ^et fTmog* 
thumt SehlMwig m nehmen, sonit ad primtlonem feudi, geithfitw 
ten werde. (Credniekt als ßeiinge Vi des varhaiTren Beriehei dei* 
jenigen, uns zwischen I. K. M. und das nith^glerenden Herrn 
Hertzugen Durchlaucht 1675 tu Rendsliurg und nachgehende bis auf 
den Miirt. 167 7 vorgekommen, s. I. 1677. 4.) 

(97) S. 827—8.29. Schreihen der Hochfurstlich Schlcsn-fg» 
Holisteitiischen [.and- lJuff- und Cunfziey- Rähfe an Nofnrius — ^ 
Hamburg 15. Aug 16HS. (Derselbe Brief S. 883—886*. 

Der Ulückstätisrhen Canlzlcy, unter Rcservirung aller Berii<rnisse dcs- 
Herzoglichcn Hause«?, anzuzeigen, dass die nuf das emanirlc Dirmarsche 
Prociam von der Glückstütisrhen Canlzley auf Berehi I. Königl. MajesUit 
geschehene Prolestalion ungüliig, dess I. Hochfilrsil. Durchlaucht in 
denen Fürsten thnmiieni und Landen in Adminisirimng der Justits und 
andern Verfügungen über Dero privative zustehende Unlerthanen auch 
sonsieu durcbgebendl eben dieselben Landcsfürstlicben jura.... 

(98) S. 831 — 836. üntertheniger Bericht von Bürgermeister 
und Rath negen Beschaffenheit dess Predigers im grawen Cluster, 
mit unterthenigster Bitte, dass die desswegen aussgangene Fürstl. 
Collation dieser Stelle an Georg Fabrictus in Gnaden wieder auif- 

Sehoben, oder auch wegen Verwaltung seihiger Predigerstell nach 
er Constitution von 1636 gewisse Persohnen ad electionem prä« 
ientiret und furgeschlagen werden mfigen. 

Revers I. h\ Gnaden des Hertsogs Friederieh, dasa die Vor- 
steher der Armen des grawen Closters zu Schlesswigh dero Armen* 
Lansten mit Geldlirüchen belegen und dieselbe den Armen l>erech« 
toen, und die Beami)fe zu Gottorf sich dieser Bruche nicht an* 
nassen sollen, Gottorfl' 29. Aug. t6u3« 

(99) S. «37 — 840. Rationes affirmativae (13), worum h Ihr 
Hochfürsti. Durchlaucht die Conjunctur mit der alliirten Armee zu 
resülviren heften. — Rationes negativae (16), worumh I. Hurli* 
fiüriitl. Durchlaucht die Conjunctur mit dess Richss- und nicht zu 
der alliirten Armee zu resolviren. 



(100) S. 84 t. 842. Causae der Superioritet 8r Königl. Ma- 
Jeatit und Hochfurstlichen Durchlaucht über den Elbstrom. Uass 
die Hamburger nicht befugt, aich Jurisdiction u. s. w. Aber die 
Unterelbe anxumassen. 

(IUI) 8. 8-13—870. Summaria relatio junctia cautalibttS| 
wanimb die nngemaoste reaedi6ratio der Vestung Christianpreia 
nicht rechtlich beschiehet, ul'gesetset 1664 mense Junio. 

(lO'i) S. «71 — 878. Vergleich zwischen dero zu Dcnnemarck 
Norwegen Kgnigl. Majestät und regierenden Uoclifürstlichen Durch» 



eis 



Jaucht ZM Schletwig-Holsteiii su Glückgtadt nufgerichtd 13» Oü» 
16t67. (Gedruckt in Hnnsens StMtilMSehrtibiiBg 8. 661)« 

(103. 104) ». 94, 97. 

(105) S. 887 — 890. Exfract der Friedentpuncten (34) twi- 
ffchen den beiden Nunlischen Croncn ( Dänntmark und SohweÜM)) 
Kupenhagen 27, Majr 1660 geschlusKen« 

(106) S. 891—896. Dea Graffen von Oldenburg Rathen 
Danksagung und Hegehren nomine comitis gegen die Königlich 
DeniieMarktscben Herrn Deputirte, nie die media pacificatiunis 
Turmnehmen in puncto turbotiaDit et Jnriidletionia Tiaurgicae swi- 
Mbea wohlg«(lachtea Graffen und den Bremeni. 

(107) S. A97— 900. Eztralft ans dem Protoeoll der Ritter« 
tehafrlichen Versammlungen yom 1.5^18. Sept. 1702« gehalten 
Kiel in (.'uria in Betreff der über den unmündigen Henog Carl 
Friedrich yon Herzog Christian August allein su übernehmenden 
Tutel, der Al)seiidiing run Deputirteo an den Uersog Christian 
August uitd Se. Königl. Mnjettät« 

S. 901. 90'i. ^'o^s^eIlung und Gesuch abseifen Prälaten und 
• Ritterschaft an den Prinxen Christian August zur Condoleriz über 
das Absterben des Herzogs Friedrich und der Ton Christian August 
allein so übernehmenden l'iitel s. I. et a. 

S. 903. Instruction der U. Deputirtep an Prinz Christian 
August, Kiel 18. Sept. 170i. 

S. 903. 904. Bericht, Gesuch und Bitte nbaciten Prälaten 
und Ritterschaft an L K. Majestät zu Dennemarck, Kiel 15. Sept, 
ilO'it den Prinzen Christian .4ugust sur Annahme der Tutel su 
tinimiren, einen rerniin lur Landeshnldigung der Königlichen 
Majestät anzusetzen . 

S. 90.1. Instruction derer Herrn Deputirten an I, Kdniglielie 
Majestät, Kiel \H. STept. 1702. 

8. 906. Sehreiben von Negendank im Auftrage 1, HoehförstU 
Durchlaueht Hemogs so Srhtesswig- Holstein an die Deputirten 
Ton Prälaten und littterschart der Hersogthumer Sehlessvig und 
Holstein, Kiel üji. Sept. HOL 

(tOHi S. 907. 908. Vorstellung und Bitte von Prülaten und 
Ritterschaft an ilen Herzug Christian August, Kiel ä. April 1 703, 
das exereitium juris prininriarum precum bis an der nürklichea 
ansutratenden Regierung aussusetzen. 

(109) S. 909 — 911. Litterae Henning Friederich comitis 
de Bassewitz ad illustriss. consessuni Aiigustae Suessionum die — 
iunii 17Utt ad stabiiieaüam traiiquilitatem septentrionis. 



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817 « 



S. H. 107. 

Vorstellungen der Ritterschaft im Jahre 1702 wegen der Vor- 
Mmndichftft für den unmündigen Herzog Carl Friedrich. 

A. S. 1 — 2. Bericht, Gesuch und Bitte Ton Prälaten und 
Ritterschaft an Ihre Königl. Majestät za Dennemark (gieichiau- 
tend mit S. H. 106. S. 903. 904). 

B. S. 3— 6. Vorstellung und Gesuch derselben an den 
Printzen Christian August f gleichlautend mit S. H. 106. S. 901. 90*i). 

C. S. 7 — 10. Vorstellung von Prälaten und Ritterschaft: 
an Graf RcTcntlau, Kantzier Sr. Majestät des Königs, wegen der 
tJebernahnie der Vormundschaft des unmündigen Herzogs Carl 
f'riedrich» 

S, H. 108. 

Copie Schreibens vom geheimsten Rath von Plessen an den 
Fftratea ron Cannits, Uan^nrg 8. Sept. 1702« wegen der Ceadja* 
terie-Saelie f5r Printx Carl mid der abenwendenden Tutel der 

Herzogin Mutter, Schwester Carls Xll.> über Herxog Carl Fried- 
rich. 4. Bil. Fol. 

S. H. 109. 

Aktenstücke betrelTend die Ansprilche des geweienta Vomiimdi 
Christian August. 

A. S. 1 — 3. Versicherungsacte des Herzogs Carl Friedrich. 
Hamburg 3. Juli 1719. 

dass die Zinsen der dem Bischor Christian August schuldigen 
900,000 Rthlr. Jälirlich mit 12,000 RUilr. nack nescbefoener RestituUee 
ans den ihm specfeil verpfindeten Aemtem Cismar und Oldenburg fu . 
lahien, dass die vor der Administration aus der Rentekammer j&hrlich 
gezahlte AppanaKc von 18,000 Rthlr. nach geschehener Restitution aus 
den Revenüen der Landschari Fehmarn an den Bischof gezahlt, und der- 
selbe assistirt werden solle bei seinen Regressansprücben an Dännemark| 
oad iodemoisirt wegen der wUurend geführier Administration gegebsDeo 
Verscbreibungen. . 

B. S. 4-^11. Versiehemngs* und ErliiiteraDgtacte der Ver- 
•ieherong yom 3. Juli 1719. 

1} wegen zu gebender' Zaklordre an die Beamten in Cismar und Ol-« 
denbnrgy dass die Einkünfte an den Bischof geiahlt, und der Uebcr- 

schuss von denselben an die Rente-Cammer gegeben werde; 2") wegen 
beiden Theilen jährlich freisichendor Kündigung von 20,000 Rthlr. bis 
com Abtrag der schuldigen d00j0(K) lUhlr.; 3) Gestaltung freier Jagd in 
den PCsadstüolen ; 4) dass bei Lebzeiten des Bisehefi und dessen ttteeten 
Prinzen die Contribution von den Fideicommissgütern Steadorf, Münch-Ne- 
verslorf und Lensahn nicht zu fordern ; 5) dass dem zweiten Sohne des 
Bischofs, dem Prinzen Adolph Friedrich, ein RegimeHt zu conferiren und 
bis dahin jährlich 1000 Rthlr. zu geben; 6) der Scbwcsier des Bischofs 

Batjen, Kieler Handschriften. 15 



. S18 



Frau Aebtissin von Quedlinburg jährlich 1000 Rlhln zu zahlen; 7) dem 
ältesten Sohn des Bischofs drei Jahre lang jährlich 4000 Rihlr., für die 
übrigen Kinder, so lange der Bischof lebe, jährlich 2000 Rlhlr., nach 
des Bischofs Tode jedem von dessen Kindern jährlich 1000 Rthir. und 
Jeder der Priozessinnea bei ihrer Terhelrathong 10,000 Rllilr. zu iahten. 

C. S. 11 — 14. Zwei Rescripte der Schlesw. Hulstemischea 
Rente-Cammer, Hamburg 7. Nuv. 1719, über die Cession der 
Einkünfte aus den Aemtem Cismar und Oldenbvrgan denBiaehof 
Chriatian Auguat und die Verpflichtimg an Iceinen andern ala aa 
diesen su sahlen. 

D« .S. 15 — 17. Drei ex speeiali mandato erlassene Uentog- 
liebe Reseripte an die Amtmfinner an Cismar nnd Oldenburg und 
den Amtschreiber zu Cismar, Hamburg 26. Mai 1721) daas nun- 
mehr nach wietlerhergestelitem Frieden die Einkünfte an den Bi- 
aehof nach der Versicherung jrom 3. Juli und 4. Movbr. 1719 
geaahlt werden. 

£. S. 18 — 20. Obligation des Herxoga Carl Friedrich für 
^en Herrn Bischof über die von dem letzteren dem Uenog C€* 
dirten 40,000 Rthir., welche mit 6 pr. c» jährlich au Tcrslnaen« 
. Muskau 1. Jan. 1722« 

S. H. 110. 

Vcrsicherungsaete des Herzoge Caroli Frideriei für aeinen 
gewesenen Vormund Hersog Christian August. Hamburg 3t Juli 1719« 

4 Bil. Fol. (gleich mit S. H. Iü9. S. 1—3). 

S. U. III. 

Abschriften ron Documenten betreffend die Jurisdiction Über 
das Gut Bramstedt nnd Wandsbeck. 

S. t — 2. Fürstliches Rescript an die fürstlich Gottorpische 

Kanzlei, Kiel '29, April 1704. 

dass an die Glückslädtsche Cantzlei zu schreiben und zu beschweren 
wegen der einseiligen Königlichen Besetzung des adel gen Hofes Bram-' 
stede unter dem Prileit, als ob dasiclbst flilsche H ttntse geschlagen werdej, 
und wegen der auf Bramstede von Glückstadt aus vorgenommenen Ver«- 
sicgelung, im^^leiclien wo'^cn der einseiligen Abhörung der unter gemein- 
samer Regierung; sieli<'ii(leij Wandsbeckischen Unterthanen ; dass dem Obrist- 
lieutcnanl von Groie, Uesilzer von Bramstede, und dem von Kielmannseck 
tu Wansbfk bei nahmhafler Sirare zu verbieten, sieh bei der GlfteksCidter 
Cantzley einzulassen, und letzterem zu injungiren, Hertzog Carl Friedrich 
sei conUominus territorii. worin die Kirche slüode. 

S. 2 — 4» Schreiben der Giittorfischen Regierung an die 
Glückstäiltische. Gattorf 1. Mai 1704. Mandatum poenala der 
Gjttorf. Reirieriing an TOn Groote, Goftorp 1. Mai 1704. 

S. 5. — 6. Antwjrc der Glücksfädt. Regierungs-Cantzle/ ao 
die Gottorfer. Glückstadt 6. Mai 1704. 



L^iyiuzcu GoOglc 



ei9 



dm der Hoff lo Bramstede^ in T. KfinigK Mi^eBtlt vmtrehigem 

Amtsflecken, von jeher einseitiger Jurisdiction untervorren gewesen, dass 
die Kirche zu Wansbek I. Köiiigl. 3Iajestät einseitigem juri episcopaU 
von jeher unterwürfig und zum Segeberger Consislorio gehörig. 

S. 7. 8. Schreiben der Gotturper Regierung an die Gluck- 
Städter, Gottorp 8. Mai 1704. 

ob nicht dem Obristlieutenanl Grote und dess,eD bherrau, die sappli> 
CMdo am Ertbeilonf eliiei nivi eondactus eingekoniiiieDy der salvus con- 
dacliis eoromuDi nomine zu ertlieilcn, da Bramstede und Stediogsbof to 
der Landcsniatrikcl und unter gemeinsamer Jurisdiction stehen. 

JS. 8, 9. Kescriptum des Hertzogs Carl Friedrich an Friedrich 
yon Saliern, Kirchspielvogt zu Neumünster, Gottorp 3. Juni 1704, 
als Cy'ümmissarius nach dem adeligen Gute Bramstede zur Wahr- 
nehniutig der tierzoglichen jura zu gehen und mit dem Königl« 
Commissnr in communt causa communitcr zu verfahren. 

S. 9. 10. Instruction für Fr. von Saliern, Gottorp 3. Juni 1704. 

S. II — 14. Schreiben der Gottorfcr Regierung an die Glück- 
stüdtsche^ Gutturf .0. Juni 1704, zur Antwort aut das Schreiben 
der Glückstädtsclieti liegieriing vom 6. Mai. 

Das Gut Bramstede sei deshalb nicht unter einseitiger Königl. Ju- 
risdiction, weil der Hör in dem Flecken Bramstede liege, Köni^ Christian 
IV. einige Pflöge aus dem Segebergisclien dazu gelegt habe, der Rircb- 

spiclvogt zu Neumünster sei abgeschickt zur Wahrnehmung der Hochrürst- 
liehen Gerechtsame. Das Gut Wansbeck stehe in der Landesmatrikel 
und stehe nach Art. a. des Travendaischen Friedens unter gemeinscbad* 
lieber Regierung. 

S. 14 — 17. Relation Friedriclis von Saliern an die Durch' 
laucht. Hertzogin und Hertzog. Bramsteile Juni 1704. 

dass, bei der Weigerung des Königlichen Connnissars den Hof zu 
eröffnen, bei Niederlassung der Brücke zur Austreibung des Viehs, ein 
fdrsilicber' Waehtmeisier und Corporal nebst vier Bauern auf den Hof ge- 
gangen und er, \on Saliern, die Compossession ergrifTen habe, alle Zimmer« 
aber von dem Kdnigl. Commissar versiegelt seien bis auf das Zimmer des 
Sciireibers. 

S. 18. 19. Rescript des Hertzogs Carl Friedrich an Fr. von 
Saliern, Gottorf 23. Juni 1704. 

S. 19 — '2'1. Relation des Fr. von Saliern an Geheimerath 
•Hofmarschall und Amtmann Baron von Görtz, Bramstede 27. Juni 1 704. 

S. 25, Hochfurstlicbes Rescript an Fr. Ton Saliern, Gottorp 
30. loni 1704 (su Tigiliren, sieh auf des Schreibert .Stube su 
hehetfen). 

S. 24. 25. ReUtion Fr. von Saliern an Kdnigliehe Hoheit 
und Hoehfurstliehe Dorchlaacht, Bramstede 8. Juli 1704» cnthaU 
tend die ^itte um Permissioo, auf gewisse Zeit nach Neumünster 
Stt reisen. 

S. 26. 27* Schreiben des Herrn von Grote an General« 

Lieutenant — , Uamhorg il. Juli 1704. 

16* 



230 



ob nicht, da er vier Monath auf den salvnm conductam vergeblich 
gewartet, seiner Frau, der nichts beschuldigt wird, aber das Gut gehöre, 
cum salvo cond. speciali das Gut von fürstlicher Seile könne eingeräumt 
werden. 

S. 28. 29. Befehl iler Frau Hedwig Sophia und Christian 
Augusts tutorio noni. Carl 1 riedrichs an den Haussvogt zum Bwr- 
desholni, Gottorp 14. Juli 1704 (den Kirchspielvogt von Neutuün- 
Bter abzulösen und die Compoisession Bramstedes sich angelegen sein 
fett lassen). — Nachricht derselben an Fr. von Saliern, Gotturp 
14. Juli 1704, ttber die Ablösung, 

S. 29« 30. Schreiben der Gottorper Regierung an die Glftek- 
•tildter Cantslei, Gottorp 17. Joli 1704i wegen dea Salyua eon- 
ductui für Obristlieutenant Grote mit Besiehung aof das Schrei- 
ben Tom 8. Mai 1 7U4. 

S. 30. 31. Sehreiben der Königl. Dünnemarkischen zur Re- 

fierung in den Fürstenthüniern Schleswig Holstein Verordneten, 
tatthalter, Cantzler, VLcecantzIer, Räthe und As^iessores, Gluck* 
atadt 5. .4ug. 1704; enthaltend Proteatation und Reservation gegen 
die vermeintlich ergriffene Conippssession von Bramstede. 

S. 31 — 33. Schreiben der Guttorpcr Regierung an die Gluck- 
städter, Guttorp 31. Oct. 1704. 

dass der saivus conductus für Frau von Grote communi noniM 
* ansgeferiigl, und ihr die Administration des Guts eingeräomt werde. 

S, 33. 34. Pönalmnndat des Herzogs Carl Friedrich, Got- 
torp 21. Oct. 1704, an Ohristiieiitenant Joh. Ernst von Grothe 
und dessen Ehefrau, bei 10,000 Rthlr. Strafe sich vor keinem 
andern als dem genieitischaftlichen Lamigericht einzulassen. 

S. 34. 35. Friedrich IV. und Carl Friedrich Saivus conduc- 
tus für Ohristlieutenant J. E'. von Grote und Anna von Grote 
geb. HiilüW, Gottorp 22. Oct 1704. 

S. 35 — 41. Supplication der Fiau Grote an Se. Majestät 
den König und an Fürstl. Durchlaucht, 11. Novb. 1 704, betreffend 
die wegen des Saivus conductus zu stellende Caution. — De- 
cretum wegen der Caution, Gottorp tl. NoTb. 1704. — BHt« 
an Königl. .MaJettAt und Furstl. Durchlaucht/ 14. Nor. 1704, we-> 
gen der Caution und Curatel-Bestellung dea Etateraths Holmer Ar 
Ann« von Grote. — F&ratlichea Decret darauf, Ciotturp 14» Not. 
1704. — Bitte der Frau Ton Grote, 15* Not. 1704, wegen der beateil^ 
ten Cantion. — Decret för A. Ton Grote, Gottorp 15. Not. 17^« 
dass Sttpplicantin und ihr Ehemann daa Gut Bramstede wieder 
beziehen und adniinistriren können. 

S. 41 — 43. Bitte der Frau A. von Grote an Se. Majealtt 
den KöniiT und Uoohfürsti» Durchlaucht, dass die auf Bramstede 
gelegten Personen abziehen und das Gut einräumen. — Schreiben 
der Guttorp. Regierung auf Specioi-BefeU Sr. Uochluriti. DorekL 



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an die Glüekitidter, Guttorp ^0. Not. 1704, ob nmi Meli bettolU 
Mr Cavtion das Gut Eramstede an von Grete eimniritiiiien. 

Abschriften von Acten betrefTead die Streitigkeit der Juriii- 
diction über daa Gut Hmtustede. 

• 

A. S. t — 5. Befehl von I. Königl* Hoheit Hedeuig Hon 
phia und Christian Auguit tiitorio nomine an Fr. von Sullern Amt- 
•chreiber zu Neumünster, wegen seines Verhaltens bei der Wnche 
zu Brnmsfede und der nn Frau von Grote ku leistenden Hülfe. 
Kiel 8. Jan. 1705 ; mit Instruction, Kiel 8 Jan. 170^. 3oide sio4 
signirt G. H. v. G. (Georg Heinrich von Görtz). 

S. 5 — 10. Relation von F. v. Saliern an die hohe Vor- 
mundschaft, Bramstedt 22. Jan. 1705, dass vom Könii^l. CommisT 
sario den Unterthanen des Guts liei Strafe der Karre verhoten, 
auf Aufforderung des Herzoglichen Conimissars zu erscheinen u. s w. 
— Rescript der V^ormundschuft an F. v. Saliern, Güttorf U3. Jan, 
1705. Signirt M. W. (Magnus Wedderkop). 

B. 8. 1 — 5. Schreiben der Glückstädtschen Cantslej, Gluck« 
Stade 6. Peb. 1705. 

OasSi wenn man Furstl. Seiten die Compossession der Jurisdiclion 
Über das ans dem Amte Segeberg von theits erkauften iheits von 
Christian IV verschenkten Pflügen bestehende Giuh Bramstede aurhcbeo 
und alles in vorigen Stand setzen wolle, Ilirc Konigl. Äfajesläl erböthig 
vfiren , einif^c dero Ministem zu benennen, die mit den Gotlorfischen 
sich zusammen thun sollen, ob die von deroselben ergriffene Posscssioo 
des Gnths quaestionis deroselben de Jore privative oder eomnlitive b^y- 
komme. — 

Mittheilung dieses Sebreibens von der Gottorper Regierung 
in die höh« Vormundsebaft, Gotturp 9. Feb. 1705* — Schreibeii 
dmslbon Rsgierung an die Vormundsehaft, CSottorp 10. Feh« 1705t 
dais 1650 bei dem nu Gottorp gehaltenen Landgerieht« weg«« 
dieses Ontbes eine Urthel abgesproeben, 

8» 6 — i t* Rescript der Fürstliehen Vormundschaft an die 
Gottorper Regierung, Kiel 12. Feh. 1705« über das Sehreiben der 
Gluckstädtsehen Cantslej^ rem 6. Feh. 1705, den Entwurf einer 
Antwort einzusenden. — Antwort-Schreiben der Gottorper Regie- 
rung an die Vormundschaft, 19. Feb. 1 70'), mit Entwurf zur Antv 
wort an die Glückstadtsche Cantzlej, Gottorp 23. Feh. 1703. 

S. 12 — 14. A serenissimo geändertes Antwortschreiben der 
Gpttorper Cantzley an die Glückstadtsche {'23. Felir. 1705). 

S. 15. 16. Schreiben der Gottorper Cantzley an die Gluck« 
stattische, Gottorf 19> Feb, 1705) zur Antwort auf ein Schreiben 
Tom 16. Feb. 

dass in der ftalzauisclisn Saeae ein eitrag^dinsirfs Landgerielit zu 




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halten, dass die acht Land- und gelehrten Rfithealss auch der Cantzler bei 
jezt hiescienden (bei dem Herzoglichen Hofe) turno regiminis communi 
nomine gniidigsi solle beordert erden, dass aber die abermalige Prote- 
Btation gegen die in der ausgerenigien Citatioo gesetzte Glciehbeit der 
Frecmren aaf ibrem Uavertb beruhea bleibe.' 

8. 16 — 19. Sebreiben der GlueketfttHtehen Csntolejr an die 
Gottorper, Gottorp 17. Marcü 1705, xur Antwort anf das ScbreU 
ben Tom HS. Feb« 1705 wegen Bramttede, 

8. H. 113. 

Acten betreffend die Einziehung des Amte Barmetedt ron Fiuit« 

lieber Seite im Jahre 1706. 

S. 1. 2. Sehreiben der Kdnigl. Pännemarokisehen lor Regie- 
rung in den F&retenthQniern Schleswig Holstein rerordneten Stadt- 
balter, Cantsler, Vicceantsler, Rathe und Assessorei an die Got- 
torper Regierung. GIQekatadt 4. Mai 1706. 

,Ist bekannt, wessgestalt man abseilen I. HoehT. Durchlaucht zu Got- 
torf sich ohnicinpst eipenmäditig nnlernommen, Herrn Christian DetlelT 
* GrafTcn zu Hanlzau Ritterr», auss der Possession seiner freyen Reichsgraf- 
Schaft Rantzau de facto zu setzen. . . . Wie nun 1. Königl. Mcgestät bekann- 
termassen sus dem von des in Gott ruhenden iferizog Friedrichs Hochffirstll- 
chcn Diircblsncht ausgegebenen KaufT-Briefe und auf dessen eigenes Ersuchen 
die Garantie zu prästiren übernommen, also hahonwirauf orhallenen allcrgn. 
Special-Refchl dieses unsern hoch- und vielgechrten Herrn rcmonstrircn 
.... und dasä die Posscssion cum omni causa dem Herrn Graffen för- 
derlichst restituhrt werden möge urgiren^ widrigenlUs aber gegen solches 
Verfahren feyerlichst prolestiren .... sollen'. 

8. 2 — 7. Antwortschreiben der Gottorper Regierung an dia 
Glückstättische Cantsley. 

das Ambt Barmstedt sei wider die Primogeniturrechtc und die seit 
1608 in dem Hochfürsllichen Hause etablirte fideicomniissa und pacta 
familiae illegitime alicnirt, dem Königl. Interesse liege auch an der Re- 
dressirung, das ausgelegte Kaufgeld sei zweimal ofTcrirl, man werde dem 
ordentlichen Rechtsfang sich nie entlegea, der König Friedrieh III habe 
zu dem Kaufcontract mit Graf Christian Rantzau, 27. Juni IGdO, seinen 
Consens gegeben, aber krine Garantie des Kaufs über das an sich ioalie- 
nable Arobt Barmstodt iibernnmmen. 

S, 8. Schreiben der Gliickstättischen Regierung an die Got- 
torper, Glückstndt 18. Mai 1706, enthaltend eine Protestafion gegen 
den einseitig verhengten Arrest auf die Efl'ecten des gemeinschaft- 
lichen Landsassen auf Ahrensburg und Emkendorf Herrn Christian 
Raotiau wegen einer grossen Spielsebuld« 

S. 0. 10. Antwort der Fürstl. Schlesw. Holsteinischen rar 
Regierungs-Cantsley rerordneten PriUidenten, Etats- Justitx« und 
Cantalej-Rfttbe wie auch Cantsley-Assessores. Gottorf 27* Juni 1 706. 

S. H. 114. 

Vier und swansig Coucepte zu vier und swansig Reseriptoa 



893 

« 

te VctMiidiehafit für deo oniittiidigeii Herzog Carl Fntütkh 
theils an den Präsidenten Wedderkop tbeils an denielben und 
JugHsrath Juggert, betreffend die Negotiatien der Däniseben nnd 

Gottorpischen Gesandten ratione gravaminum, cur Execution dei 
^TrtTendahler Friedeni, namentlieb wegen dea Elngriffa in daa 
Ffintliebe jna epiaeopale über daa Apenradisebe, wegen der 
Fracturbuchstaben , des Ranznuscben Prozesses, wegen der Juris- 
diction über die adelichen Marschgüter, wegen der Mitvormund« 
acbaft Ton Uedewig Sophie und der AnerJ&ennung dea Biacbofatitela 
dea HeHxoga Cbristian Augnat n. a. w. ao wie ratione der aboll» 
tiü conimunis regiminis u. s. w. in Hamburg im Jahre 1707. 
Die Rescripte sind bis auf 23 u« 24 signirt G. H. v. G. 

1. Leipzig 20. May, 2 — 23. Schwedisches Hauptquartier Btt 
Alt«Ranstädt 23^ 26. (4 ^ 29. ^laj (was die a regiia gethane Vor* 
frage wegen des Justitzraths Breyer concennrt, so nniss jn nna 
sowohl als Dännemark, wie das Kxempel mit dem Vicesfadrhiilter 
von Ahlefeld, der vor diesem in Fürstl. Dienst und jetzo gnr nIss 
Premier bei der Conmtission gebraucht wird, ausweiset, freistehen, 
darunter zu empluyiren, welchen wir gelbst wollen), 2. 14. 18. 
25. 28. (10) 30. Juni (wegen der adelichen Marschgüter, des re- 
gale monetandi, wegen vormals von der JStadt Lübeck prätendirten 
'jetzt von Dennemarkischer Seite allein an sich gezogener in Hol- 
stein belegener Güter), 9. (12) 12. Juli (wegen des Zolls zu 
Ralstätt, des 20. Köntgl. gravamen nemlich der Fürstlichen 
Cammerschulden, des 38. gravamen, dasa ntcbt Itesründig ein 
Landgericht gehalten, wegen einea Schreibens an Etatarath Breyer), 
i6. 20. 23. 26. 30. Juli, 7. 17. Angast, (iO) 20. August 

(,Was weiter erstlich wegen der Huldigung von Euch angcführct, 
ao werdet ihr Buch aus uusemi 12. lull sbgelasseoen RescrIpt erfnoern, 
dasa wir äber selchen Passum bei dem Jenseiligen gravannloe 33. bereita 

unsere Resolution euch erlbcilet .... üir werdet nach sclbisrm auch 
die am 6. Juli solcher wegen von den Königlichen ad Prolocollum gelhano 
Erklärung accepiirel haben, und wie nun solchem nach Regii deshalben von 
keinem Landtage Erwehnung gelhani sondern vielmehr gestehen müssen, 
dass solches gravamen nicht mehr ad praesenlem statom quadrire, ItGnoen 
wir keine Motive finden, wie es nötig sein könne, dass wegen eines Land- 
Uiges solle etwas auf das Tapet gebracht werden, bevorab da nichts davon 
sd prolocollum notiret .... Demnächst aber die Anlagen wegen der 
Reichs- und Creysshülfe betreffend, finden wir auch nicht dass im Traven-* 
dslschen Frieden etwas verordnet, so die beiden Herrschaften tu Coovo* 
cirung eines Landtages in dergleichen Fällen obligiren k(Snnte, besondem 
es ist vielmehr nach den Reichs-Conslitutionen an sich eine ausgemachte 
fiacbe, dass die Laodesfürsteo ihre Uotertbaneo diesenvegen wieder sa 



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gtibcollectiren befugt .... Und ^ eil nun zudchm die beide Herrschaften 
bereits in einer vieljährigen Possession, dass Sie die Contributiones und 
Colleclen, \^ie Sic es zur Landcsdefension nötig zu seyn erachten, auf 
blosse vorgängige Comnmicatioii alleiiiahl defennHiirel ubA ausgeeebne*- 
beoy auch in besagtem Travendalschen Frieden deswegen kein anderer 
modus, alss dass solches mit gemcinsrlinftlichcm Conscns geschehen solle, 
präscribirct, so habet ihr von den königlichen bloss aus solchen Argumen- 
ten und dass I. Königl. Majestät selbst eignes Interesse und hohe jura 
dabei eoBCUrriren eipresse za begehren, daas iwiselMn I. Kdnigl. Ma- 
jestit and dem Fürstl. Hains , durch die wegen anderer Recbnnngs« 
Sachen beysahrncn zu schickende Ilcdiente auch über diese Reichs- und 
Creyssanlagen möge eine richtige Liquidation zugeleqet und dazu den Prä- 
laten und Ritterschaft die ihnen dann zukommende Quotam in einer 
gewissen Frist sub poeoa ezecotionis abzutragen, insinuiret werden, im 
* 6lirigan aber dabtf eines Landtages eueh glntilicii in abstrahiren und 
deswegen nichts in Proposition zu bringen. . . . Unss nicht wenig be- 
fremdet erscheinet, dass man K/inieürher Sellen von einer Zeit zur andern 
bald gar die Conferencen suspendiret, bald nichts anders dabey vorgenom- 
men wird, als was eines oder andern particuliercs plaiutes betrifl, indes- 
sen aber diesseitige dem Ffirstl. Hausse so hoch tmponirende gravamina 
.... zurück gesetzet und gleichsam in Vergessenheit gesetzet werden. 
Wir Sölten daraus fast nichts anders abnehmen, als dass man Königlicher 
Seiten nur mit allen dazwischen gebrachten Sachen das Fürstliche Hauss 
zu amüsiren suche, und darunter ein ander Absehen verborgen gehalten 
werden müsse .... alss begehren wrir, dass ihr ad protocoUnro gegeQ 
aüea dergleichen Verzug protestiret .... weit wir im Widrigen des- 
wegen mit den hohen Herrn Garants unsere mcsures zu nehmen werden 
genötigt seyn müssen. Gestalt wir denn auch gnädigst für gut befinden, 
dass ihr zu dem Ende dem Königl. Schwedischen dort sich aufhaltenden 
Ylee-Praesidenten von Llliensiedt .... Nachricht gebet. .... 

24. 27. Aug. (5 Bogen), (23 ) 27. Aug. (l Bogen ohne G. 
H. T. G.), (24) 5 Sept. Haupt(|uartier zu iMigalen in Sachsen 
mit Abrisi yoo dem äüden-See. 

S. U. 115. 

Absehriften von Dooumonten sa «Ten Verhandlmigeii swisehen 

den Königlichen nnd Herzoi^^Iiehen Gesandten in Hamburg 1708 
lur Beseitigung der Gravamina. 126* Bll. Fol. 

A. Bl. 1 — 6. Instruction, wornach sich die su denen mit 

Ihr Königl. Majestät su DUnnemark in lla(m)burg vorsejenden 
Tractaten bevuUniäch^igtcn Furstl. jMinistri als der Herr Geheim. 
Rahts Präsident Magnus von Wedderkop und der Herr Geheim. 
Raht Georg Hinrich Reyner von Schlitz genand von Görtz zu rieh» 
ten und in ihrer fernem Ncgotiation pro Norma zu halten, Uhrkund- 
lich Ihr Königl. Hoheit und ilir Hochfürstl. Durchlaucht eigen- 
handigen Unterschriften und beygediutkten Signeten, iStockhoim 
^16 August 1708. H. Sophie. Christian August. 

4) wregtB der Fractori 2) der Pciaequaüoni 8} Aboliüoa der Coa- 



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9StS 



mvmioti; 4) Zahl der LandriCh«, nicht mehr als vier; 5) der Prälaten and 
Pröbsie, da«;« sie nicht in eines Herrn einseitiger Pflicht und Charge; 
6) des Betragens der Prälaten und Ritterschaft gegen ilire hohe Obrigkeit, 
dass dieselben keinen einseitigen Mandaten Pariiion leisten ; 7) wegen dir 
Handwerker, dass sie sich ?on dem Lande veg in denen ^Uldten begeben j 
8) Reparirung der Wepe und Stege j 0) des gemeinschaftlichen Archivi, 
dass der Schlüssel zu Goltorf sei; 10) wegen Lübscher Patricier Güther; 
113 der Lehngüther, dass das Regale nicht in Abgang komme; 12) Ju- 
risdiction über .Prälaten und Rillerschaft; 13) Jagd im Klösterlichen; 
44} wegen der Zdlle; 15) der Coltecien. 

B. Bl. 6 — 9. Ad Instructionen! d«r eu den Hamburgiachen 
Tractaten beTollmfichtigten Fürstlichen Commiasarien. Stockholm 
19/29. Aug. 1708. 

1) wegen der 17 Pflüge in dem Plönschen, dass obschon dem 
Fürstlich Pidascben Hause Im Enliner Vergleich vom 16. April 1681 von 

den in Besiia habenden sieben adcUcheD Gütern Clevetz, Pehmen, Stocli* 

see, Grünenberg, Giesau, Wolfsfelt und Rehtwisch die Exeraption von 
der gemeinen Landescontrihnlion mit 70 Pflügen promittiret, solcher Ver- 
gleich niciit auf die 17 Pfluge, so sich bei solchen Gütern nach der Lan- 
desmatricol nach mehr befinden, künne extendirt werden; 

2) die 17 Pflüge zu Warleberg betreOtend, welches in der Theilung 
mit dem Amt Kiel dem Gottorfischen ITause zugeleget, auch in der Lau« 
desmariricul de iOöZ unter, den rUrsUicbco Aemtero bey Kiel in specle 
mit benannt; 

3) wegen Execution auf der Insul Alsen, in Betreff der 2^ PflägCj 
80 von dem Amte Schwabstedt dem Fürstlich Sonderburgschen Hausa 

vor dicsenv überI,TS';en, von denen 3 Pflüge im Nordischen Frieden dem 
Fürstlichen Hanse überlassen, 19 aber unter gemeinschaftlicher Jurisdiction 
gelassen; der Hamburger Vergleich von 1701 über die Exemtion der 
abgetheillcB Herrn «ei nicht auf diaae 22 Pflüge m hetiehen; 

4) die anginen Mandata In den Fürstticb privatIvan Aamtem Trams* 
bliltel und Tangstedt betreffend ; 

5) wegen des Barons von Reichenbach, der den Geh. Rath Baron 
von Görtz bei den vorwehrendea Tractaten zu Hamburg zu einem Duel 
provocirt. 

C. Bl. 9. 10. Entwurf zur Vereinbarung wegen der Zölle. 
(Derselbe Bl. 60 und 61). 

D. Bl. 11 -60. Pxotocollum vom 4. Juli 1707 bis 28. Nov. 
1709, gehalten auf dem Sdianrnburgischcn Hofe über die Ver- 
liandluDgeD swiachen den Kdniglichen und Gottorfiichen Commis- 
«uien* 

E. Bl. 6% — 126. Deiignatio der auf dem Schauenborgiachan 
Haff in Hamburg geführten Protooolli Bejiagen, ao den 10. Mart; 
f70S in Hamburg mit Herrn' Etafi-Ralh Schröder rerfertiget) mit 
den deaignirten Beylagen« 

S. H. 116. 

Verhandlungen zwischen den Königl. Holstein Glüclcstüdtischen 
und den Ueraogl. Uolatein-Gottorpiachcn Behörden nach dem Tnde 



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Ihro KöoigL Hoheit der Hersogin Hedewig SophU, Mitvomua»* 
derin des unmündigen Heraogs Curl Friedrich, in Betreff der Art 
der Anordnung der Landestrauer in den gemeinichaftlielien Distrie» 

' ten 1708 und 1709. 14 Seiten Eol. 

Schreibe» des \'ormiin(ls Christian August Bischofs tu Lübeek 
an die Herzogliche Regierung, Kiel 10. Janunr 1709; mit Mnntlat 
Friedrich IV und Carl Friedrichs an den Landgerichtsnotar Henning 
Wedderkop. Geben unter unserm Hertzog Carl Friedrichs als die- 
ses Jahrs regierenden Herrn Insiegcl auf dem Schiosi zum Kiel 
. 10. Januar 1709. 

,wenn nun solcher Hintritt (21. Decb. st. novi 1708) billig eine all- 
gemeine Landes-Trauer erfordert, solches aber dem Herkommen nach per 
pnblienm proclama an die PrMlaten and Ritlerschaft iotimiren zu lassen^ 
daher seine Schwierigkeil mit sich führet, dass die DilTerentz wegen der 
Fractur noch nicht können zur Richtigkeit gebraclit vordcn, auch die Ent- 
fernung I. Königl. Majestät zu Dennemarck verhindert, dcsswegen mit der- 
selben eine pariicuiiere Commuoication zu pflegen, inmittelst der Wohl- 
ansland eben wenig verstattei, dass man solche gemeioe Landes-Traaer 
wolle gar aosseizen oder lange einstellen lassen, als^ haben wir för gnih 
befunden an den Landgcrichtsnotarium darüber das in Copia beigelegte 
Mandat abzulassen, und wollen demnächst gnödigst dass ihr solches der 
Glückstättischen Cantzelcy communicirct und die Lhrsachcn und Urabstände 
so Uns bey gegenwärtiger .... zustehenden Anniversair-Regierung darzu 

Yeranlasset su erkennen gebet Wir aach versichert haben wollen, 

dass solches zu keiner Conseqaenz gereichen'. ... 

6-:- 8* Comniunic8tiona*Schreiban der Uenogliehen Re- 
gierung an die Gluekstädtitche, Kiel 14. Januar ITOQ» nur MittheU 
lang dea eommnni nomine an den l^andgerichtsnotar erlassenea 
Mandats wegen der Art der Vorschrift der Trauer f&ir Praintea 
und Ritterschaft, 

S. 9 — 13. Antwortschreiben der Gluckstftdtiaehen Regierung, 
Gl&ekstadt 8. Feb. 1709; mit Mandat an den Landgeriehta-Notn- 
rium Wedderkop« Gluckatadt 8. Feb. 1709. 

•,Wir haben nicht ohne Befrembden ersehen, wassgestalt die Landes- 
Trauer auf eine gantz ungewöhnliche .... ohne einige vorhergegangen© 
Communicalion den Prälaten und von der Ritterschaft intimiren zu lassen, 
und uns ei post facto davon Part zu geben, auch in dem .... vermeint- 
lich abgegebenen mandato I. Kdnigl. Majestät unsers allergnfid. Kdniga 
und Herrn allerhöchst geehrtesteo Nahmen unbeftigterweisse mit su ge- 
bnucben sich angemassel. Wie nun durch diese neuerliche und priju- 
dicirlichc attentata i. Königl. Majestät Rcspect und condominio notorie 
zu nahe getreten .... finden wir uns gcmüssiget .... den bierunter 
begangenen Unfug gebührend vorzustellen. Ob nun wol .... so werden 
Sie (I. K. M.) dennoch .... vor diesesmahl . • « • geschehen lassen, dass 
durch den Landgcrichts-Notarium; welchem in L Ktfnigl. Majestät Nah» 
raeo wir dcro Behaef den abschriftlich hiebey gelÜgten allergoädigsten Be- 
ttbi beygeiegct.' 



«27 



' 8. 13. f4« HerMglichei Namens de« KSfiigt und des Her- 
legi «riatienei Mandat an den Landgerichtsnotar^ Gottorf Fell. 
1709^ de referendo wie dem rorigen Mandate geUbet worden. 

S. H. 117. 

Herzogiicb-HoUtein-Gottorpischer Entwurf zu einer Verein- 
bamng mit dem Kdnige von D&nnemark. 2 Bli. Fol, Der Ent* 
wnrf föngt an: 

yAlss zwischen 1. Kdnigl. Majestit zu ]>ennemarcky Norwegen and 
dem fiochfürstl. Schicsw. Holstein. Gottorff. Hause durch den 17. Joll « 

des gcgcn>^ärl!ge^ 1709ien Jahrs zu Altona beydcrsoils dazu vorordnet 
gewesenen Commissariis geschlossenen und von allerhöchst gedachten I. 
Königl. Miyestlit den öten des Jüngst verflossenen Monaths Augusti und 
abseilen dci9 Hochfarstl. Gottorr. Hauses von des Herrn Bisebofe zu Lü- 
beck nnd Administrators Hochf. D. den ersten selbigen Monats ratificirtea 
TTaetats zu Etablir- und Conservirung eines beständigen freund-vctter- 
iieben Wohlwollens und Vertrauens ein guter tirund geieget worden. . . . 

Die Artikel des Entwurfs stimmen fiberein mit dem 1711 

5* Januar su Hamburg abgeseUossenen Vergleieh, bei mehreren 

Artikeln ist nur auf das Königliche Projcct verwiesen, die Artikel 
sdbst nicht ausgeschrieben» 

8. H. IIB. 

Bemerkungen ad instructionem eines Fürstlichen Gesandten 
(Tialieicht Deroatha) nur Verhandlung mit den Dftniachen Mini« 
itm* ^ Bll, Fol. Die Sebrift acheint ein £iitwnrf m. sein« der 
Tor dem (naeb Amtbors histor. Bericht S. 48) am 1f. Dee. 17 tO 
beendigten Fracturstreit, yor der Alisendung Fabrice's un Karl XII 
nach dem Tode der Hersogin Hedwig Sophie abgefasst sein mnss. 
Sie Ist lum Theil undeutlich geschrieben. 

Artle. 2. sd Wybe ein Compifment io der Owegsnd. (9) Ssche, mit 

liMiU nicht uel zu sprechen, was dieTractaten mit den nobilibus anlanget 
.... bey Gr. Revcntlan und seiner Frmi auch wegen der Owegand. Sache, 
.... Neve je eher je lieber zu sprechen, und zu sprechen, woran es sich 

accrochire, ob es wegen der Lübschen Dörfer Wenn dann mit Neve 

gesprochen, den andern Mioistern vorzustellen, wie S(erenlssimus) von den 
Sdnrediscben .bisher den Vorwurf schon gehabt, dass Sie gar gutDIhnisch 
wXren, und hingegen doch m stacheln anfingen, dass ohngeachlet man 
gut Freund zu seyn vermeynte, die Dahnen doch abrumpirt^ wollten also 
Se. Majestät dem Hochrürstl. Hause Justice thun, so könnte Serenissimus 
nicht oboe ihm Tort zu ihun, seinem panchant nicht Tolgcn, umb sich 
weiter mit D(lnnemark) za setzen. .... • 

Die Schwedischen Bataillons Sölten dem TrsYendahlscben Frieden ge* 
müss In unser £yd nnd Pflicht geBeamiCn weiden. 



•88 



Wenn Fabrice nach dem König gehen solle, geschähe itegtn des 
jungen Hertzogs item wegen I. König!. Hoheit Vcrlassenschart und anderer 
Punclen dero Scntiments einzuhohlen. Die Succcssion ihm de jure zu«» 
kirne, and nfchi m wissen, was er vor eine .... heyrathen würde, ei 
ratfone einer Farlage kXhme doch de jort dem Jungen Herlzog in, der 
Herr Administrator darinnen gar genereuse SenllmenlS, tls baeres prse- 
samiivas könnte er Schweden nicht vtrtassen. 

S. H. 119. 

Fünf und zwanzig Schreiben , meistens an den Fürstlichen 
iSccreUir Schleiff in Kopenhagen gerichtet, betreffend Uifferenvw 
prniele swiehen der Kdnigl. aad Hersogl. Regierung 1710— «tTlS« 
fiber welche Sehleiff den Königlichen Bebdrden in Kopenluigeii 
V'orstetluugen zu machen. (Diejenigen Schreiben, bei denen Scbleitff 
Namen steht steht, die aber nieh Ton und Inhalt an ihn geririb» 
tet sind, haben ein Frageseiehen f bei dem Namen). 

1) Schreiben von Cliristian August, erwählten Bischof an 
Lfibeck in Vormundschaft des Hertsogs Carl Friedrieb an — 
Gottorf 3. Jan. 1710. 

die Sentinients des Danischen Hores unter der Hand durch Schrei« 
ben so sondiren, ob die Abschickung eines Secretarii an diesen Hof dem- 
selben nicht zuwicder scyn würde, dem zurückberureiicn Holländischen Ab* 

ge!^nndtcn Oahnonbiir^ boy denen Hamburgischen Tractaten wegen seiner 
Bemühungen 1000 Rthlr. Speeles als Prcsent zu zahlen. 

2) Schreiben desselben an den Secretarius Burchard Sehleiff 
in Copenhagen, Gottorp 23* April 1710; mit Vorstellung und 
Bitte abseiten Claus Arriens Postmeisters in der Friedrichstadt 
wegen der l'önriinger und Friedrichstädter Post Irenen Passage 
durch und umh tzehoe. 

3) Schreiben deaselbeo an den (äccretarius Schleiff GottOff 
4. Juni 1710. 

,wir haben nicht ohne Missfallen vernommen, wasmassen Ihr bcy 
Abfassung desjenigen Memorials, so Ihr des Königs zu Dänncmarck Maje^ 
stit wegen zu beschleunigender Abschickung Sr. Majestät Minislres nach 
Hamburg, um die angerangenen Tractaten wieder vor die Hand stt neh- 
men, Unserm Befehle zufolge habt sollen einreichen lassen^ Unsere OrdrOf 
weit überschritten. ... Ihr habt beigehend ein Formular. • • . 

4) Sebreiben desselben an denselben, Gottorf 4. Oet« iriOi» 

,Nebengehend habt Ihr ein Hand-Sebreiben von Uns an Se. K<»nigl. 
Majestit. .... Was der Yice-Sutthalter von Ahlefeld nomine aeinsf 

König«! wegen Weddcrkop und Königstein alhier angetragen und was wlf 
ihm darauf antworten lassen^ solches ergeben die gleichfalls angeschlosse- 
nen Copcycn/ • ' 

Anlage % zu 4iesett Sehreibeii« 



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^Uer Welt Rechten conrorm, da*;s ein Bedienter, wann er ralione 
offlcii sui besprochen wird, sodan sich dessrallss vor seinem Herrn 
Joslificiren müssen er sei auch sonsien so pri\ilegirt, Mie er wolle. — 
Mehrerer Sicherheit halber resolvirten Ihre Dnrehlaaeht, ven allen Ihren 
«Miehen Bedienten in spede einen Reversnm tu nehmen, dasa wenn ale 
etwa ratione officil zu belangen scyn möchten, sie sodann dessfbltss die 
HochfürsU. einseitigen Gerichte auch ohnwcigeriich pro competentibus 
agnosciren wollen. Die meisten unterschrieben den reversum, Etliche 
machten difücultäten .... so wurde endlich solchen Renitenten bei 
lÖyOOO Klhlr. Foen MbefbMen, Umien 8 Tagen den Reaeriptis ein iin- 
terlliinigea Genügen ni thun'. 

5) Sehreihea deeselhen na deandben, Oottorp 17. Oet 1710; 
Htt AoL Clmia fm Ahlcfeldt Aailiteanna ra Apenrade und Lfiguaa* 
kloater Oberjftgertneisters abschrifrüche Relation an Uenog Cliri- 
atian August, (Tnss der Konigtiche Jigermeiater Herr von Untat 

t, Octob. NQbelhof bejaget, • . . 

6) Sclireiben desselben an denselben, Kiel 16. Jan. 1711; 
mit Ani. 1. Abschrift rescripti ducalis an den General-Lieutenant 
von Dernath, Kiel 14. Jan. 171 !•> die auf des Grofen von Ahle- 
feld Hofe zu Clixbiill gelen^ene Mannschaft abführen tai Inxsen; 
2. Abschrift rescripti ducalis an die Curatores der Königsteinsclien 
Güter, Kiel 14. Jan. 1711, sich des Guts Dollrott nicht ferner 
anaunehmen; 3. und 4. . . . 

7. 8) Schreiben desselben an denselben, Gottorp 20. Feh., 
6. Mart. 1711. 

9) Schreiben desselben an denselben, Gottorp 10. Octb. 1711, 

,wlr durch den Obersachwalter Pctrcjus bei dem Concurse gewesenen 
Land-Syndici Volkmar antragen lassen, dass unsers Herrn Vetters des 
ütortzogs €arl Friedrich Liehden fientekammer gemeinei sey, die 
Vtt* cfotlael. Hm. Yorfahreii Zeiten von dem Ambte Reinbeek nach Wands- 
beck hin verkaufte 13 Pflüge aussmachende Dörfer Hinschendorf und 
TodendorfT dermalen zu reluiren und beyzusprecben . . . die Königlichen 
Rahte darüber zu votiren sich entschuldiget . . . wir diese DörlTcr nach 
wie vor unter gemeinschafU. Regierung zu lassen. Weilen aber unstrei- 
tig» dasa der Beyspruch in casu quaestloois nach Maaagebung des in dea 
hiesigen Henogthflmem eingeführten Juris {irimogenitnrae Statt finden 
müsse. . . . 

Nach einliegendem Statna eausae (2 Blätter) wurden 1646 
von Herzog Friedrieh Hinschenfeld und Todendorf cum perttnen« 
tiifl umb 12U00 Rthlr. mit Vorbehalt der Wieder-Einlösung nach 
%0 Jahren käuflich überlassen. 

10) Schreiben deaaelben (andenaelbra I;, Gottorf 2. Dec.t7tl. 
' 11) Aaasug aus einem Pro memuria für den GeneraHieute« 

mmt ron Dernath, wovon derselbe bei Sr. Königl. Majestät usage 
SU machen; mit Memorial des Grafen ron Ahlefeld an den König 
imd üersofi gegeo ein von Broder Caistcaaen 13« Mai 1710 



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2S0 



exhraliirfes Mandmt, betfeffeRd Landereien «o in 4tm 8tM««crkl-> 

kueg belegen. 

Ii) Schreiben des Herzogs Christian August an Secrctair 
Schleitf, Kiel 14. Januar ITU, wegen der Pest; mit Postseripit» 
Kid 14. Jan. 1712, wegen Instnictiun der zum LandMir yeroril« 
neten Cummissarien in Hetreff' der Kxecution des Erlauterongsr«. 
cesses und Uaniljurner \ ergleichs. 

13) Schrei bea desseilien (an denselben 9 ), Gottoi]» 1 3. Juli 17 i% 

wegen der Holsteinischen Vota beym Reichs-Convenl, ^reiche wegen 

der Sessions-Streitigkeilen ein jianlzcs senilum her gerahet. ,Wir haben 
neulich durch den Hrn. (iencral-Lieuteiiant Grafen von Dernath über diese 
Materie mit denen Konigl. Ministres tu Coldingen cemmunidren lassen'. 

14) Schreiben desselben an denselben, Guttorf 16, Sep.. 17|2* 
(die Anlagen fehlen) 

,Wir ohnverhchlen Euch hicmit, dass alss der Gefterat-Lfemenant 
Graff von Dernath hcy seiner jiingsten Anwesenheit am Königl. DänU 
sehen Hofe Sc. Majcstct den König auch iiber die Wandsbeckisehe Bey- 
Spruchssache .... gesprochen .... Sonsten hiebci noch zwei Schrei- 
ben die noch immer nachbleibende Pnbllitation der bey dem Landuge 
beliebten gemelnschsfUichen Yerordnungen, das andere das Lehnsnegotinm 
eic. beir.^ 

15) Sehreiben desselben an denselben, Gottorp 10. Sept. 1712; 
mit Anl. 1. Anseige des Fürstliehen Comraissariua CaniphdYCQcr 
und des Reehensmann Chr. Albr. Johannsen, Fahrenstedt 7. Sept. 
17! '2 (dass der Königl. Superintendent Dassan dem Pastor sn 
Nübel Befehl ertheilt) . . . : 2. Abschrift eines Schreibens der 
Cottorfer an die Glückstädt. Regierung, Gottorf 4. Aug. 1712 
(dnss der Königl. General-Superintendent eine Visitation der Kireha 
in Nübel, welche nach dem Hamburg. Vergleich und Rendsburg; 
Erläuterungs-Reeess unter alleiniger Fürstlicher Jurisdiction. • . .) 

16) Abschrift eines Ffirstlichen Rescripta an den Pastoren su 
Nüi»el, Gottorf 12. Sept. 1712 (das Schreiben des Königl. Super- 
intendenten rom 16. lull binnen 3 Tagen elnsullefern). 

17) Concept eines Schreibens an Schleiff, 20. Sept. 1712 
(wegen der Kirche xu Niibel bis su anderweitiger Verordnung 
keine Vorstellung su machen). 

18) Schreiben des Herzogs Chrisfian August an Schleiff, 
Gottorp iO. Sept. 17 Ii; mit 1. Abschrift eines Schreibens der 
Glikckstlidtischcn Regiening, vom 80. Aug. 1712; 2. eines Antwort- 
Schreibens der Gottorfer Regierung vom 19. Sept. 1712. 

wegen einseitig erlassener Edictaicitation der Giiickslädter Regierung 
in Betreff eines von Hans Uiorich Rantzau, in Oldenscblo verübten Tod- 
schlagc«:, da doch der Todscblag des Citirten bereits Im Martio also vor 
dem Aeudsburgiscben RecesSi durch' welchen die in den StSdten g^egcngB 



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HlliMr des Herrn JurfsdieCion inskünftig anCenrorftii Mto soUen, in dos» ' 

•Ol terrllorio sie belegen, verübt worden. 

19) Schreiben desselben an (Schleiff ?) Gottorf 'i4. Seqt. 1712. 
vcgen des von i'ltatsrath Neve und Canimerrath Kayser entworfe- 
nen und von beiden Rentecaniniern approbirten gemeinschaftlichen 
Züllreglements, das im Fürstlichen oder im Königlichen Antheti 
noch nicht puhlicirt worden, wegen der Contagiun. 

20) Schreiben desselben an (Schleiff Gottorf 5. OcM7l2; 
mit ahschriftlichem Schreiben des Fürstlichen Lnndrentmeisters, 
Gottorf 18. Sept. 1712 (dass ungeachtet der erhöhten Zölle die 
Einnahme der erhobenen Commun-ZoUgelder weniger als früher 
betrage). 

2t) Schreiben denelben an Schleiff; Gottorf 30. Oet 1712; 
nntertehrieben abtönte lereniiflimo G. U, t. Goerts. 

Der Ambunaon Ahlefeid von Tronsbfiuel berichtet, wie ihm von 
denen Kdnigl. Dflnisclien Generalea lud dem l^e&er. Kriegscemmiasario 

von Platen zu verstehen gegeben sei, dass unscrs Herrn Vetter Liebden 
Acmbter an der Bille wol dürlTten mit Königl. Troupen beleget werden, 
ihr habt anzuführen, dass der Z\Neck kein anderer sein könnte, alss dass 
man denen Schwedischen Partheyen das Herumslreiren verwehren wolle. 
Wir aber schon vor nne dareof Bedacht gewesen, wie mtn dem Umlaufe 
solcher Partheyen vorkommen möchte, hfitten ein öfTenlliches Mandat an 
die üntcrthanen der vier Aembter ausgegeben, auch über die Inconvenicnz, 
so dem Fürstlichen Hause daher zuwächst, dem Mraf Vpllinfzk rcmonstri- 
ren lassen. Dieser hülle Unsere Beschwebrde gar billig tjcfundcn und 
Ordre gegeben, dass keine Partliey aus Wismar in Unsere Herrn anmfin- 
digen Liebden Aemter sieh solle betreten lassen. Wenn man KdnigL 
Seils dennoch mit Belegun;? der Fürst!. Aembter solle verfahren wollen, 
müsste Uns solches das Nachdenken geben, dass es auf etwas anders ge- 
ziehlet sei. ... Ob nicht nützlich und nölhig, dass man beyderseilhig 
dem Landgerichte lur bestSndigen Regul vorschriebe, es solle in Sachen, 
wo keine herrsch nnilihen Jura mit unterlaniTen, den Process durch Tor* 
gfinj^ip erstattete llolationen nicht aufhalten, sondern ohne Vorfrage einen 
Spruch ergchen lassen . . . wegen des Processus banni gegen llantzaii| 
wegen der in der Conferenz zu Nordtorff verabredeten Pest-Posiirung. 

22) Schreiben desselben an C^chleiff 1), Pabien in Dith- 
marschen, 18. Oct. 17t'J. 

ob man nicht gut finde, dass die beiden Holsteinischen vola so nun, 
bei 100 Jahren nicht geführt worden, endlich einmal beym Reichs-Convent 
wieder zur Activiffit gebracht wttrdcn . Wie der Stadt Hamburg alldort 
(so Regenspurg) durchgehends das Prldicat einer Reichs-Stadt bejgelegt 
werde« 

23) Schreiben an (denselben f), Fahlen 22. Oct. 1713» 

wegen der Reiegnng der fürstlichen Aemter an der Bille von Ktfnigl. 

Seite, und wegen der Blame, so im Lande dem Ltoebargischen Sate- 
Commercii gemacht worden und der Riagen der Interessenten. 

24) Sehreiben deaselben an (denselben Gottorf 21* Dce. 
1712. 



wegen der ab Köoiglichcr Seite geschehenen Beschlagnahme von 
3000 Rthlr. Strafgelder; wegen der Wandsbecker Beyspruchssacbe, des 
Lehnsnegotium der Güter, der verzögerten Promalgatfoo der tejm Laod- 
tagercsolvirien Landes- Verordnungen, «^en ReessufflUonderHolsieinischen 
Vota beim ReirhscnnN ont. der Exorbitantien der DInischen Kaper ntmenl- 
Uch gegen das Schiff eines Kielers. 

25) Schreiben desselben an Secretair ScBIeilT, GoUorf 28. 
Decb. 17 Ii, wegen der unberiditigten Besahiung für das von ei- 
nem Neustiidter Bürger dem Vice-Adniiral von Sehestedt überlaiaa« 
nen Schiffes, wetzen der Störung der Schiffe der UarsagU Uatar» 
thanen von den Königlichen Armateura. 

S. H. liO. 

Lettre 1. % 3. de Mr. de Fabrice envoye extraordinaire du diic 
de Holstein aupr^a de $• M Suedoise, Bender 27. Jaar. 4« Fevr. 
28. Fcrr. 1713. S4 Blätter Folio. 

Der erste Brief ist in» Wesentlichen gleich mit dem in Fa- 
brice lettre» pour servir d'eclaircisscment 4 l'histuire de Charles XU. 
Uamboorg 1761* p« I6O9 wohl durch einen Druckfehler roas 31* 
JauT. 1712 datirten Sehreiben, der sweite mit dem p. 183 rom 
15. Fev. 1713 datirten; der dritte, theilu'eise gleich mit dem p. 
214 vom 18. Fev« 1713 datirten, enthält in der Abschrift noch 
datcillirte Nachrichten iber die Befreiung der Sehwedischen Ge- 
fangenen, die Zusammenknnft Fabrice^s mit dem Könige StaniakiM 
auf dem Wege von Bender nach Jassjr. 

8. H. 121. 

Acten den Herrn Johan Ludwig Baron ron KönigstciBy 

Schwager des Präsidenten Wedderkop betreftend. 3V2 Bogen FoL 

1 ) Rescript des Königs Friedrich IV von DSnnemark an den 

wol^ebornen unsers vielgeliebten .Sohns des Cronprinzen Liehdcn 
Oher-Cammerer nrjsern Anibtninnn in der r>andschaft Eyderstedt 
Husum und Srlnval>stedt un«l lieben getreuen Herrn Nicoiaus Frei- 
herrn von Gcrsdurlf, Friedrichsburg 'i3. I)ec. 1724. 

,da«!<; du den Pfennipfnoistern und EinMclunorn nnserer Landschaft 
Eyderstcdt bey S(rafe gedoppelter Zahlung injungiresl, dass sie die Zinsen 
in Ansehung der von denen FürsUirh Holsteinischen Bedienien bcy Ihnen 
befegten CapHsUen so lange elnbehatcen, und nichts davon auszahlen sol- 
len, biss mehr besagter Doser Geheim. Raht der Baron von König!>tein In 
den Besitz vorcrwehnter seiner sn genandtcn vier Gerechtigkeiten der Prclss- 
lingcr Ausseateicbs-Läodereica io T^order-DiUnarscheo restiiairt 
worden.* 



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2) Befehl dei Barons Geriidorff an die.Vorsleber und Einneb^ 
Itter Ejderstedtt, Huram 28. Decb. 1721. 

3) Rescript de« Königs Friedrich IV an Baron Gersdoiff, 
friederichiburg 17. Decbr. 1725. 

Den Arrest bloss auf des fürstlichen Geh. Raths von Claasenhdm bej 
der Landschafl Eyderstedl belegtes Capital v(Mi * 1800 Rthlr. Cronen xn 
besehrlnken. 

4) Erklärung des Hersogs Carl Friedrieb, dass der Proeess 
vider paron Königstein und die Seinigen aufsuheben, dass alle 
bei der yormundschaftlichen Administration wider ihn und sein« 
GOter gesebebene Kränkungen in easfiren und annulUren. s. I« et a« • 

Ueber das Verfahren gegen Kdnigstein wurde tou Seiten des 

Fürstlichen FiscaU auf Herzoglichem Befehl eine Schrift gedruckt: 

^etenmässiger Bericht von demjenigen, was in der wieder 

Job* Ludw. Pineiem Baron ron Königstein bey der Gottorfliseben 

Cantseley geführten Sache yorgekommenS Königsteins sfimmt^ 

liehe Güter und Effecten wurden durch Urtheil vom 8. May 1711 

dem Fürstlichen Fiseo angesprochen« Kdnigstein liess 1713 den 

aufgedeckten Ungmnd des betriebenen processus und 1714 fernere 

Begrün^dung des aufgedeckten Ungrnndes drockea« 

S. U. 122. 

Acten betreflfend den geheimen Rath Baron von Stambken 
und den Camroer-Präsidenten Carl Breide von Reichel. 2 Blät- 
ter folio. 

1) Urtheil der Fürstlichen Cantzelcy, Kiel 29. Mart. 1735, 
in Sachen des Fiscals *Fried. Nico!. Prangen wider Stambke. 

dass Angeklagter und Arrcsiatns Baron von Stambke aller Ehren- 
Aemter u. 5>. w. zu entsetzen, auch so lange in einem gefaliigen sichern 
jedoch honetten Verwahrsam zu halten sey, bis wir solchen Arrest zu re- 
- laxfren dermal eiosten gnidigst gut mithin ans und oosers fürsiliehen 
Hauses' Interesse uDSchXdüch finden lifionen. 

2) Urtheil des ron Ihrer KdnigU Hoheit constituirten Crimi* 
nal-Gerichts in Sachen des Fiscalischen Amtsverwesers Detler ron 
Saliern wider den €ammer-Praaidenten C. Br» ron Reichel, Neu-^ 
Stadt 7. Decbr. 1737. 

dass Angeklagter und ArtestaCos wegen der von ihm begangenen 
enormen Verbrechen aller seiner Ehren- Aembter, Würden und BedienuB- 
gen zu entsetzen und ad perpetnos Jedoch honeslos carceres su eondem* 
nirea sey, 

Mta^en, Kieler Handschriften. 16 



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234 



S. H« 123. 

A. UniroHendeter Entwarf des — mr Antwort auf die 

Besclitildigungen dea herzoglichen ObersachwaJcers Voigt gegen . 

8 Seiten Folio. 

,Da Ich 1711 von Ihm Könieüchen Bohciten M. gnäd. H. und H. 
von Slockholm aus nacher Wien versandt war, so habe bey Ihro Kaiser- 
lichen iMajcslät allerunterlhänigst Vorstellungen gethan, dass die von der 
Administration vorgenommenen Facta die Nentralitet angehend deroselheo 
nicht präjudiciren möchten, und niuss -sich mein darüber eingegebenes 
vollständiges Memorial nicht allein in dem Fürstlichen Archiv, sondern 
auch zu Wien ßnden, sonsten ist aber auch Mie von der Administration 
bei dem Braunschweigischen Congress ubergcbene Deduction so vollen- 
kommen, dass ich solcher nichts snrasetzen gewusst, in diesem habe ich 
noch veranlasst, dass der General WoJiT pydiich dicserwegen' ahgehdret 
worden, als wodurch sowohl als auch durch Herrn Geh. Rath Baron von 
Stambken schriTtliche InTormaLion Ihro Königliche Hoheit Unschuld genug 
an den Tag gelegt worden, und wie icb nicht anders weiss, so wird auch 
Ihre Excelleni der Herr Graf von Reventlow sein schrirtliches Zeugniss 
bievon abgegeben haben, wenigstens habe ich solches I* K. Hoheit Öfters 
«nterthlfnigst erinnert. 

ad 1, 

Es ist wohl nicht redicul, dasü, da ich erstlich 1711 in Hnchrürstliche 
Holsteinische Dienste, 1719 in Ministerio und 1721 allererst Geh. Raths 
Präsident geworden, der Herr Ober-Sachwaller eine Aclion gegen mich 
über eine Sache anstellen will, so iwei Jahre vor meiner Zeit nnd iwar 
vor Antretung meiner Holsteinischen Diensten geschehen and pure came- 
ralla seyn, so mir auf iieine Weise angehen.*. . . 

ad 6. 

, . . Was übri<iens die drei verkauften Dörfer Saems, Gr. Pampan 
und Ellmcnhorst anlangen, se olTerirten solche I. Königl. Hoheit gratis 
dem Herrn von BernstorfT, weiln Sie und ein jeder glaubetc, dass die- 
ser Mann 1. K6n. Hoheit grosse Dienste thnn kdnnte und würde, wie 
aber dieser Ministrc solche nicht gratis annehmen, sondern bezahlen wollte, 
80 habe Ich solches Geld auf I. Kön. Hoheit Ordre und auf Abschlag 
meiner gegründeten rechtmässigen Forderungen empfangen und damit meine 
Erbgüter wieder eingelotet, so Icli zu 1. Kön. Hoheit Dienst versetzt halle 
und woran mir eben so viel und vielmehr als dem Hertiog an die Dörfer 
gelegen war. - 

ad 7. 

Dass Ich als Ministre I. Königl. Hoheit ohne Land, ohne Geld und 
ohne Alliance empfangen, ist bekannt, was vor imporiante Dienste Ich 
denselben mit oflermaliger Risquirung meines Lebens geleistet, grosse 
cxtraordinaire Summen und Alliances zu wege gebracht, darüber mag das 
Publiltam artheilen, Herr Voigt raisonniret als ein gemeiner Vogt. 

Die Rechtfertigung mnks ron oder für Bassewits geschrlebeo 
sein, besonders nach dem was ron dem Verkauf der drei Dörfer 

(worüber zu vergleichen ist oben S. 17;^) S. U. 93) gesagt 



L^iyiiizcü üy Google 



S35 



kl« DaM Btitewks sieh «ine AiiignatioiL «if 24000 Rthl. 
Baneo Kaufgeld der genannten drei Dörfer Tom Henog Tertekafflt 

habe, wird ihm auch vorgewüri'en in der Widerlegung der Antwort 
des Grafen von Bassewitz auf eine au Wien übergebene species 
laeti betreffend die yoni Grafen von Ferien an denielben habende 
Sehnldforderung anf 11000 Rthl. Cour. Kiel foiid. Vgl. aueh 
Geschichte des Gottorlischen Hofes p. 76 83 und Kobbe Sehl. 
Uoiat. Gesch. p, 125 Note ö. 

B. Urtheil der Kdniglieh Sdiwediaehen CommiMion wider 
den Baron Georg Heinrieh ron Goerti« Stokholm 4. Hartii 1719. 
Peter Ribbing. loh. Chritian Bahr. In dentaeher und fransdaleher 
Sprache.' — Nachrieht yon der Hinrichtung des Baron Goertx*^ 
Schreiben der tieh nennenden redlich Cietinnten an Garon Goerti 
und dessen Antwort. - — Memorial, so B. von Goertz, 17. Febr,, 
Tor seinem Sterben an die Stftnde gerichtet. 5 Bli. Fol» 

S, H. 124. 

Abschriften von Documenten über Verpachtung und Verwai- 

« 

tung des Fürstlichen Antheils der Uersogthümer« 

A. Patent des Henogs Friedrieh, Gottorp 14, luH 1702* 
2 Bll. Fol. 

yUnsere gesammle Aemter, Landschaften, Stätte, Yorwercke und Do- 
maincn, ausser was Ihre Köiiigl. Hoheit Unserer Frau Mutter Gnaden und 
des Herrn BischolTen zu Liibork Liehdcn inne haben, unter eine respcctive 
Yerpaclitung und Admiuistraüoii zu ziehen^ und Wir daa mit dem wohl- 
edlen Unsem Gouverneur . . . Tieleman Andreas von Berghols darüber auf 
gewisse Isbre'scblnssig geworden. . . . 

B. Patent des Hersogllehen Vormunds Christian August^ 
Gottorp 26. Oetbr. 1705« "enthaltend die Ernennung des Matthias 
Clausen sum Land-Rentineister, und Papiere über ein» Anleihe an 

den Administrator Christian August von dem Landrentmeister M. 
Clausen und J. N. Küch und über Streitigkeiten mit dem Juden 
Isaac Mussaphia. 12 BU. Fol. 

C. Cammerordnung eriassen Ton der Vormundschaft des Her- 
aogs Cari Friedrich. Hedwig Sophie. Christian August, Stok- 
holm. 4. August 1708. — Rescript ad mnndatuin. 1. Russisch 
Kaiseriichen Majestet in obhabender Vormundschaft. F. August. 
Kiel 24. Mai 1764. (In Betreff der Rentekamroer). — Rescript 
Catharina Ii in Vormundschaft des Thronfolgers Paul Pctrowita, 
Petersburg 16. Novbr. 1769, (in Betreff des Cammer-Cöllegiums), 



236 



— Bekanntmachung dieses Rescripts Ton dem Gel&eifliea Regie« 
• ruugs-Conseil, Kid 19 Decbr 1769. 20 Bll. FoU 

D. Verfügungen des fürstlichen Geh. Regierungs-Conseib und 
anderer Fürstl. Behörden zur Ordnung des Cammer-Archivs vom 
14. Mai, 6. Juli, 10. 17. 21. Septbr., 8. und 15. Octbr. 1765, 
Febr. 15. August 1766, 20. Mart. H67. Ii BU. Fol. 

E. Patent des Herzogs Carl Friederich, Rostock 6. Juni 
at9^ daM Herrn Johann Adulph von Röpstorff das Erbpost-Di» 

rcctorium aufgetragen. — Zwei Patente desselben, Hamburg — 
1719 und Hamburg 27. Juni 1719, dass das General-£rb-Pott- 

Directorium, mit Zu$itimmung des J. A. von Röpstorff, an den 
Landrath Frietlcrich Christian von Wcdderkop auf Neudorf u. s. W. 
wegen der von seinem \ ater Magnus von Wedderkop darauf vor- 
geschossenen 20, DUO Rthl. conferirt >vor<len. 6 Bll. Fol. (Vgl. 
Archiv der Gesellschaft für vateriüud. Geschichte Bd. 5, p. &42). 

F. 1 ) Schreiben des Ober-Secretair von Hagens an den bei dein 

Schwedischen Hufe subsistirenden Legationssecretair, Copenhagen 
12. Januar 1726. (Gleich mit 8. II. 85. A, p. 166). 2) Cantz- 
ley-Reglement des Herzogs Carl Friederich. Breslau 17. Decbr. 
1720. 3 Bll. Fol. 

H. 125. 

Unmassgebliche Gedanken wegen Abolitiun der Communiuu. 
Im Monath May 1714. 12 Seiten Fol. 

Die Aufhebung der Common Ion ist dem Hause Gottorff nothwendig, 

sie ist dem Adel günzlich zuwider, der König prävalirt stantc communinnc 
tempore belli ol pncis. I);is han|)ts;irhlichste ohf^taculum ist raiione der 
verwirrten und gentengtcn Situation der zu thcilcnden Gülcj^ und Länder. 
Die gemeinschartliche Prätension an Hamburg und die gemeinschafUiehe 
^erlehnung des Scbauenburger Hofes und einiger Canonicate können nn- 
gethcilt, der gcmeinschaniicbe Schaumbur^ischc Zoll in Hamborg in statu 
quo bleiben. Was wirklicli rn Ificilon ist, txnuhet in der Jurisdiction 
und Conlribution der vier Kloster und der adeliclien Güter. Der eintzige 
modus practicabilis ist, dass die Kloster und adelichen Güter einem jeden . 
Herrn, in dessen Amt und Lsnd sie begrifTen, Kogeeignel nnd die dar* 
unter sich äussernde Ungleichheit der Pflugzahl durch Umtauschung ge- 
millelt werde. Ein anderer doTu herznirljchen Hause weit vortheilhaftercr 
Modus wäre, wenn dem Herzoge das Furstcnthum Holstein nnd die dem- 
selben incorporirlen Laude samt den nccbst angelegeucu zum Herzogthum 
Scblesswig gehörigen Aemtern Gottorf und Husum, wie auch denen Lindem 
Eiderstett und Stapciholm und denen Inseln Fernem nnd Hdligland zuge- 
theilet würde, hiedurrh behielte jeder Herr ein ganz ungomengtes Land^ 
der Herzog behielte ein souveraüies Xerritorium und beide IfLönnten sich 
der West- und Ostsee bedienen. 



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587 

S. U. 126. ' 
Graramina. 

Copia refutationis gravaminum, deren durch Ihro Hochfurstl. . 
Durchlaucht Cammerrath und Abgesandten Levin Ciauss Moltke ge» 
machte Specifieation Rottchild 28. Febr. 1658 post eonelusam pa- 
eeai übergebea werden, beeclMliea durch Ihre Königliche Majeatät su 

Dennemarck depuh'rte Herrn Commissarios I'.xccil. Excell. Uerra 
Heinrich «Rantzow und Herrn Friederich von AbiefeidL . 
12 BU. FoL 

Gravamen 1) dass dieser Krieg ohne vorgängige Commuirfcetioa 
mit Ihrer Fürstlichen Dnrcbltuebt angefiingen and die Union nicht obser- 
virt. 

2) die Schwabf^teltische Sache betreflTend. Dieses Stift (satien die 
Königlichen) ist niemals dem Hcrtzogthum Schlessv^ig incorporirt >>orden, 
sondern ist vieitiiehr das Bischonhum Schicsswig in die 150 Jahre usquo 
ad reformationem, so a. 1538 geschehen, alle Wege eedesie Dtnict «ob 
metropolitano geblieben ... es ist auch in keinem Lehnbriefe der Hert- 
ingen zu Srhicsswif,' zu finden, (!ass sie mit dem Bi«cholTlhnmb Schlcss- 
wig mit invesiirel norden, sonderii ist dasselbe ungealienirt hishcro beim 
Reiche Dcuuemarck verblieben. — Dass I. Fürsll. Durcid. Grossherr 
Tatter weyland Hertzog Adolff, wie sie von den canoniele Slesvicenstbns 
per metom zum BischolT postuliret, die Confimiation a Friederico 2. Da- 
niae rege endlich erhalten, ist unleugbar welche bei Keinem als superiore 
pfleget gesurhel zu werden, dieselbe auch nur nnf dessen Lebenszeit ge- 
richtet und mit dessen Tod alss eio Personal-Üegnädiguug erloschen, und 
weiset der von vor hochgedachten Herltog AdoIlT Seblig. aasgegebene 
Beyers an König Friederich den andern klXriich ansa, daas 1. Fürstl. Dorcfal. 
dieses Stifft nicht jure feiidnli successionis sondern per postniaf ionem ca- 
pUuli und wie die Formalia lauteu nur auf dero Persohu und Lebens- 
aeit als Bischoff besessen. 

Postulatum 3. ist die Nachlassung der Lehens Emprangnus über das 
Hcrtzogthumb Schlesswig für I. Fürstliche Durchlaucht und dero Descen- 
dentes. 

Postulat. 4. Aufhebung der gemeinen Regierung über Prälaten Rit- 
ter- nnd Landsehaflea^ and Permntatlon, dass ein Jeder seine Länder 
Aempter und Stette fn continoo traetn haben könnte. 

Postolat. 5. wegen schnldlger 5000 Rthlr., so 1621 13. Aili ni Flenss- 

burg von Christian IV versprochen, wenn die Jetat regierende Kdnigllche 
MajesUit zur Possession des Erizsüffts Brebmen gelangen wärde. 

Das erste novum gravamen bcstehof in der DilTerenz wegen dos Klo- 
sters Uetersen, welches I. rürsd. Durchl. unter die gemeine Regierung 
wollen gezogen haben. Die jura der vorigen Grafen zu bchaweuburg aber 
vertreten jetzo I. Königl. MajestXt. 

Das 2te novum gravamen besteht in der Peräqualious-Sache wegen 



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838 

etzlicher Sammen Geldes, welche I. Königl. Majestät Christi. Sehliger 
Gedechtnuss mehr als I. Fürstl. Durchlaucht auss dem Landkasten, der 
unter beeder Herrschan gemein ist, sollen gehoben haben. Wobei sich 
Msfindig gemaeht, dass, statt der an Fürstl. Gotlorflseher Seite inrüten- 
dirten 80,000 Rthlr., I. fürstliche Durebl. Ihrer Kanigl. Mnjestet noch 
woll 70,000 Rthlr. schuldig bleiben. . . . 

Das dritte novuni gravamen besteht ia der geforderten Satisfaction des 
erlittenen Kriegs-Schadens. 

Das letite Postnlatam gründet sfeh in caatlone de non offlBndendo. 

S. H. 127. 

Praetenf^iones et Speciai-graramina so das Haus Gottorf 
gegen Ihre KönigUehe M^estftfc sn Dennemarck ex retro nein for- 
iMien. la Bll Fol. 

,So viel im Archivo erfindlich sind es folgende' 1—^28. 

Die Schrift ist nach dem Inhalt von einem fürstlichen Archiv- 
Beamten entworfen, es ist Besag genommen auf den Gluckstädti- 
sehen Vergleich t. J, 16679 die Tandersehe Commisslon 1668, die 
Rendsburgische und Hamburgische Commisslon im J. 1669. In 
den Rand-Anmerkungen von einer andern Uand sind spätere Jahre 
(1678) berueksiehtigt. 

' S. H. 128. 

Varia zur Geschichte der Herzogthümer Schleswig und Holstein. 

A. £xtra€t der Holsteinischen. Historie aus Petersen, Danck- • 
Werts, item Olearü und Spangenbergs Chroniken. 20 Seiten Fol* 

B. Kumgefasste Ersehlung der iwischen den Königen in 
Diinneniark und den Hertzogen zu Schleswig Holstein erstandenen 

'Lehn- und andern Streitigkeiten. 8 Bll. Fol. Unvoilstiindig. . 

C. Notata in taboias genealogieas regum Daniae et ducnm 
Uolaatiae. 5 Bll. FoL 

D. Bemerkungen über die dritte und vierte Erbtheilung anno 
1544 und 1564. 6 Bll. Fol. 

E. Voratellnng der Hochfilrstlichen Cantdey an Se. Königlldio 
Hoheit s. 1. et a. wegen Beeintrftchtigung der Kieler Hafengereeh- 
tigkeit, der verletzten gemeinschaftlichen Jurisdiction über das 
Gut Niendorf, und der Verweigerung des Titels Königliehe Hoheit 
ron Dfinnemnrekiseher Seite. 5 Bit FoL 



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339 



Observata hey denen künftigen Traetaten mit Dannemarek 
und liistoriiehe Bemericungen. 32 Bit Fol* 

S. H. 129. 

A* Kurtie Nachricht wass in diesem Seculo (von a. 1616 
— 169d) wegen der Erbhuldigung in den Fürgtenthämem Sleiwig 
Holstein Vorgängen» 6 Bll. Fol. 

Die Nachricht besieht aich besonders auf die Capitel zu Lü- 
beek» Hamburg und Eutin, dem enten habe 1647 der Hersog 
Friedrich einen Revers gegeben, selbiges mit keiner Besuehung 
der^Uolsteinischen Landtage u, s. w. zu belegen, es sei auch 1661 
nicht lur Huldigung citirt, wohl aber 1674. Vergleiche Faick Hand^ 
bneh II, S. 66r. 

B, Copia relationis von der Regierung zu Glückstadt, 23* 
April 1695, betreffend die Schuldigkeit der Stiffter Lübeck und 
Eutin gegen Holstein. 3 BU. Fol. 

S, H. 130, 

Copia des Permutation-Contracts^ wegen der fünf Oldenburgi- 
achen Dörffer Lübstorf,' Sibstorff, Riepstorff, Bollbrügge und Sütell» 
Cresehehen auf unserm Hertsog Jobann Friederiehen Bischöfnichen 

Lübischen Residentz-Hause Euden 1623 10. Octbr, 6 BU. FoL 

Herzog Johann Friedrich Erwlhltsr und Postulirter zu Enz- und 
Bischoren der StifTter Brehmen und Lübeck, Herzog Friedrich, Herzog 
AdolPf Coadjutor des Stifts Lübeck, und Capitel der Thumbkirche zu Lübeck 
kaufen die von Friedrich KantzoNv für ao,000 Jlthlr. verpfändeten Güter Re- 
dingstörfr, Ovendtfrff und Bodendorf um siemit denTarelgfitern zu uniren^zn 
dem Kauf habe Henof Jobann ffVIedrich 15500 Rthlr., Herzog Friedrich 15000 
Rthlr. zahlen lassen, dagegen sollen die fünf abgelegenen Oldenburgischen* 
Dörfer Lübstörf, Sibstörf, RipstörlT, Bollbrügge und Sütel, so lange von 
der Gottorpischen Linie ein regierender Herzug zu Schleswig und Hol> 
stein im Leben sein wird, mit den Emblem und Götern ZIsmar, Olden- 
burg, KoholT und Kosciaw unabgesondert verbleiben, ohne Gerechtigkeit 
des StilTts auf diese fünf Dörfer, nur dass der jedesmalige regierende 
Herzog von diesen fünf Dörfern die Rcicbs~ Greiss- und Frealeinsteaer 
erhebt und dem Stift Lübeck einliefert. 

S. H. 131. 

Am Capitulationen der Coadjutoren des Lübecker Domca^ela 
ant dem Gottorfischen Hause» Hans Georgs, Sohns des Herfeogt 



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S40 



Friederieb Iii, po«tulirt 1642» Hans, Brüden des Herzogs Friede- 
rich HI, poitulirt 1634, rcimäblt 1640; J«i1ma Adolphs, Vaten 
des Hersogs Friederich HI, gew&hlt |586, resignirtc 1607; Chri- 
stian Albicchts und August Friederichs, Söhne des Herzogs Friede» 
rieh III, gewählt 1655 und 1656. S. 1 — 145. 

B, Verträge und Verhandlungen xwiachen dem Dom-Capttcl 
und Rath su Lübeck und Verhandlungen des Dom-Capitelt mit 
den Herzögen zu Holstein. S. 147 — 248. Fol. 

A. Capitulationen. 

S. 1-^21« Capitulation (in 40 Artikeln) Uertsogen Hans 
Georgen fürstlichen Darchlauchts postulirten Coadjutoris des Stiffts 
Lübeck, »dessen sur Urlnindt und yester Haltung haben Wir Her- 
tiog Friederich für Unss und Unsere Erben auch insonderheit Uns« 
sers freundlich geliebten Sohns Uertzog Hans Georgen Liebden 
(welcher auf den Fall des Abgangs des Bischofs eintreten solle) 
so dan auch Wir Wulff Blume, Georg yon der Wische, Clauss Ton 
Qnahlen, Dethietl* Rantzow, Otto Blume undt Dieterich Bluiue alss 
Bürgen für Uns samt und sonders diesen ßrieff mit eigenen Hän- 
den unterschrieben undt Unsere fürstliche und adcliche Pittschaf- 
ten darunter wissentlich hengen lassen. Geschehen undt geben 
den 9. Noveuibris im Jahre nach Christi Unsers Erlösers Geburth 
1642'. 

S. 21. 22. Nachtriglicber Revers zu der Caplhilation für 
Hertzog Hans Georg, — November 1642, in Betrett der Jagt, 
dass die Prälaten, Capitularen, Vicarieu . • • des Stifi'u nicht darin 
beeinträchtigt werden sollen. 

22 — 25. Nachträglicher Revers zu der Capitulation für 
Hertzog Hans Georg, November 1642, über drei in Johann Fried- 
riclis Capitulation befindliche in Hans Georgs ausgelassene Artikel, 
über die Wiedergewinnung der Infeudatio über Holstein, des juris 
eollectandi zu den Reichs- und Creysssteuern und die Abwehr der 
Forderung des Königs von Diinnemark auf 20,000 Thaler. 

S. 25. Nachträglicher Revers für Hertzog FJans CJeorg, No* 
Tomb. 1642. (wegen Abwendung nngewöhnlicher Pressuren.). 

S. 26 — 27. Nachtrigilcher ReFcrs su der Capitulation . für 
Hans Georg, Gottorf 16. July anno — , sur Abschaffung der An- 
massung der Ertzbiachöttichen Brehmiachen Regierung ron den Ur- 
theileB) so Ton dem Kutienischen oder Bisehdfflichen Hoffgericht 
abgesprochen» die AppeUationes etiam in eausis plane seeularÜMif 



4 



841 

tanquam ud metropoUtanum Tel arcbiepiscopum deTQlüue an sich 
|IU zieheil. 

8. 27 — 51. ihr furstl. Gnaden Hertzog Johan Adolften po- 
•tulirten ErtsbJschoffen zu Brehinen undt Bischotfen zu iJ'ibecken 
etc. Capitulation (in 34 Artikeln) ,geben uiult geschrieben 1586 
10. Octobrig. Friedrich Hertzog zu Hulsteiri. Hans AdolfF postulir- 
ter Ertzbischoff zu Brehmen. Detlett' Rantzow (und 7 andere Bürgen). 
(Vergl. S. 32, 8. U. 29. Gedruckt in Noodt Beitrügen B. 1, S. 
377 — 396). 

S. 52 — 58. Thunibcapituls Schreiben an Hertzog Hansen 
fürstliche Gnaden Bischoffen zu Lübeck, Lübeck den — Octobris 
1640. Hetreflend die Wahl eines Coadjuturs wegen der eifolgten 
Verheirathung des Bischofls nach der Capitulation Articul 4. 

S. 59. 60. Instruction und Memerial, wans unsere desThumb- 
Cla^tels zu Lübeck an 1. V, Gnaden zu Schleswig, Holistein, Her- 
tsog Friederichen .Abgeordnete die wo hl ehrwürdigen N. N. bey ihrer 
Ankunft zu Guttorf allzubringen undt zu verrichten, Lübeck 7. 
Kovbr. 1642. Zu condoliren über den Tod des Jüngern Sohns, zu 
notiticiren die Wahl des secundo genitus Juhan Georg zum coad« 
jutorem cuui futura successione, die Capitulation zu befördern. 

S. 60* 61. Instruction, wornach eines wohlehrwürdigen Thumb- 
capittels zu Lübeck Abgeordnete Herr Ludwig Schmidt, Doctor 
Martinus Meder und Herr Ludewig Spall bei Ihrer Ankunfl'c zu 
Eutbien sich zu richten, wegen der unabgemachten Puncten zwischen 
I« Fürstl. Qnadeu und einem wohlehrwürdigen Tumbcapittel. 

S. 61 — 68* Ab Capitulum praesertim eTangelicnni* invito 
etUm cpiicopo coadjtttor«iii eligere possitf 

8. 69 — 74* Initrumentain resignatlonis Tel illustrissimi ducis 
Uolsatuiie domini Johannis Adolph! resignatio solennis cpiicopatus 
Lttbecenais Iheta 30. Octobris 1607, durch den fürstlichen Cants- 
ier Nicoiatti Jungen nach dessen eingernckter Vollmacht, ausge- 
stellt Gottorf 22. Octbr. 1607. 

S. 74 — 81. Venerabiiis capituli aiissgegebener Revers wegen 
der 6 Pergohncn von dem hochpreisslichen Hause Hollstein Gottorffi* 
scher und Hertzog Hansen Bischötflicher Linie zu Bischoffen und 
Coadjutores zu nehmen. Lübeck 6. Juli 1647. (Abgedru4}kt in 
Falck Staatibürg-Magazin B. X, S. 7:^4 ~75m). 

S. 81 — 103. Capittilatiü- super roadjuturia mit dem durch- 
leuchtigcn lloehgebornen Fürsten undt Herrn Herrn Christian Al- 
brechten Erben zu Norwegen, Hertzogcn zu Schleswig Holstein 
Storniarn undt der Dittmarsehcn, Gräften zu Ohlenburg undt Del- 
menhorst Fürstl. Gnaden, aufgerichtet den 2* Augusti 1655, unter« 



242 



schrieben von Herzog Friedrich und 6 Bürgen. (Dass auf den 
Fall des Abgangs des Hertzugs Haas Georgs Bischofs Christiao 
Albrecht als Successor eintrete). 

S 104. IO'k Copia des absonderlichea Reverses Hertzog 
Friederichs wegen der in der Capitulation ausgelassenen Jogt 
auf Liibeckischen Stift- andt Capittels-Grundt undt Boden, Juli 
1655. 

S. 105 — 108. Copia des Reverses Hertzog Friederichs iiber 
drey in der Capitulation ausgelassene Articul, iieiche aber in der 
Capitulation mit dem Herrn Ertz- undt Bischoffen der Stiffter 

Brehnien undt Ijiibeck Hertzog Johan Friederichen Fürstlicher 
Gnaden aufgerichtet tiirgeschrieben gestanden« Geben 2* August 
1655. (wegen der infeudatio u. s. w.), 

S. 108. 109* Copia eines Reverses Hertzog Friederichs, daria 
Toranstehende verbürgte Capitulation mit dem Herrn Coadjutoren 
Hertzog Christian Aliirecht fürstlichen Gnaden undt darauff folgen- 
den beeden Rerersalen gedacht wirdt, mit fernerem fürstlichen Zu- 
sagen und Versprechen, 2. August 1655* (zur Abwendung der 
ungewöhnlichen Pressuren). 

^, 109. 110. Revers des Hertzogs Friederich für Hertzog 
Christian AIhrecht, Gottorf 2. August 1655 (wegen Anmassoog 
der Appellationsinstanz des Bremischen Erzstifts). 

S. III — 133* Capitulatio super coadjutoria mit dem Für<- 

■ten und Herrn August Friederichen Erben zu Norwegen, Hertao-i 
gen zu Schleswig Holstein. — % Juli 1656. Unterschrieben TOn 
Hertzog Friederieb und 6 Bürgen und Augustus Fridericus . . . sub- 
scripsi salvo pacto cum domo Hols. Gottorpica a, 1647 a. 1667 die — 
Die letzte Unterschritt ist theilweise beim Binden weggeschnitten. 
(Vgl. Faick Magazin X, S. 706). 

S. 134. 135. Copia des Reverses Hertzogs Friederichs f8r 
Uertlog August Friederich wegen der Jagt» — Juli 1656« 

S. 135 — 138. Copia des Rererses Hertsogs Frledericbs f&r 
Hertsog August Friederieh über drey in der Capitolation autgelaa« 
sene Artieul, — Juli 1656. 

S. 138. 139. Copia noch eines Rererses Hertxogs Friederieib 
für Hertzog August Friederieh, darin roranstehender verbürgter Ca- 
pitulation mit dem Herrn Coadjutor Hercsog August Friederich FüratL 
Gnaden undt darauf folgender beider Reversalen gedacht mit fer- 
nerem fürstlichen Zusagen und Versprechen, Juljr 1656. 

S. 139. 141. Copia eines RcTertes Hertzogs Friederidi lÜr 
Hertzog August Friederich, Gottorf 16. Juli 1656 (wegen dar A»- 



243 



massung der App«llattoiiaiiittftns der Enbiteböflich-Brebmiachen 

Regierung). 

S. 14t — 144. Vergleich des Domkapitels mit Hertzog Christian 
Albrecht Biachof lu Lübeck, i. Octbr. 1666 (1660) 

dass ungeachtet Hertzog Christian Alhrecht zur Landcsfürstliohon Tic- 
gierunp gelangt, derselbe noch bis (j. Mai 1()(>6 oder zur Majorrnuität 
des Coadjutors Herzogs August Friederich das Bislhum behalte: für die 
in der CapitalatJQD auf den Fall der Resignation bedungenen dreijährigen 
Intraden sable der Biscbof 8000 Rtblr. 

S. 144. 145. Rerers des Bfsehoft Uertioga Christian Albreehe, 
Hosumb 1. Oetbr. 1666 (1660) (im Fall der Coadjutor Uertxog 
August Friederieh ror erlangter Majorennität stürbe, resigniren su 
wollen). 

B. Verträge und V^erhandlungen. 

S. 147 — lr>3. V^ertrog zwischen einem wohlwürdigcn Thumb- 
kapittei und einem ehrb%iren Ruth der Stadt Lübeck. Lübeck am 
Tage Jacobi 1595. Johan Adolph. C'apitulum. Senatus. 

S. 155 — 161. Vertragk, so zwischen einem wohlwürdigen 
Thumbkapittel um! einem ehrbaren Rath der Stadt Lübeck aufge- 
richtet, aber im vorhergehenden Vertrage viel ein Melireres geenUert 
und verbessert, Lübeck 14. July 1593. Otto von Düringen Thunibde« 
ehant des Em-StieiTits Brehmeh, ' Caspar Kock der Rechten Doetor, 
Cantsler Tllemann, Zeniemann der Rechten Docterund Syndikus des 
Thumbcapittelss xu Brehmen, Uerman von der Becke Probst sum 
«Iten Closter» 

S. 162— 166. Vertragk so «wischen £. £. Rath der Stadt 
Lfibeck und einem wohlwfirdigen Thumbkapittel hat sollep aufge- 
richtet werden anno 1533. 

S. 167 — 171. Memorial, wass dess I'humhkapittels Verord- 
nete an die Herren Bürgermeister werben sollen (Artikel 1 — 15), 
nnd eines ehrbaren Raths su Lübeck Hesolutio uff übergebene 
eines ehrwürdigen Thumbkapittels Beschwerungen (über Artikel 
1—10). 

,Es haben Herr loban Brettes Bürgermeister und Herr Bcnedictuss 
Sefaintter Rathniann den Handel mit dem ffnrderlicbslen jMttderllcb nach 

dem heyl. Ostern zu verhören, und die Sachen güttlich beyzalegen, ange- 
nommen, wass ferner die andern Punete belangen thut, sein addilionales, 
die auch noch nicht proponirt worden sein, aussgenommen der 12. ; der 
18. 14. und IS, . . . soll den Verordneten Eines Erbaren Raths furgcbracht 
werden. 

S. 173'-' 175. Traetatio concordiae inter yen capitulum et 
.Senatum Lüh« anno 15(38), extractus ex prothocollo q. D. Joan- 
nis Parpers Decani Lubecensii. 



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,Annod7(die) Lunae 19. Novembr. proposuit D.Decaous, heri apil4euill 
füisse Lanibcrtum Ucck«'r -sccretarium scnatus Lub, . . • 
S, 175. Intilialt der Cuncordien. 

S. 175 — 177 Copcy eines Erbahrn Käthes Verschreibung 
und Vertragk. - Gegeven und geschreven am Avende Palmarum 
anno 15389 mitBeftcheinigung des NotariurUeinricus Btanckenheim. 

S, 177 — 179. Aiticttli concordiae inter Tener. eapitulua et 
yiearios eeclesiae Lubee. atque ni. Dionisiun Sehmiaman pastoraM 
pro nunc praefatae ecclesiae anno 1562 teitia Augusti. 

S. 1^79 — 181. Werbung der Abgesandten Eines Ehrbaren 
Rathes« 

,Nachdem hinbevor im verlauffenen 75. Jahre Ein Ehrwürdig Thurab- 
Capittel zu Lübeck die würdige achtbare und wohlsclehrtc Herrn Michael 
Kniper, licrrn Jobsten \on Bebrcu, Herrn Wedekindl und Joachim Ricken 
Syndicum . . . verordnet . . . 

S. 181, Extraet aus dem Reiehsabscheide an Auspurgk a. 55 
aufgerichtet. 

S. 181 — 184* Resohitio vener. eapttuli ad petitionem senatas 
facta 33. Novemb. a« (15)76, oder Antwort auf die Werbung vom 
10. April. 

S. 185 — 187. Literae senatus ad imperatorem. Datum 7. 
Januarü. Bürgermeister und Rath der Stadt Lübeck. 

S. 187. 188. IJtterae iniperatoris in causa senatus Lubec. 

ad capitulum. Prag 8. Febr. 77. 

nach dem Rcligionsfrieden zur Unterhaltung von Kirchen und Schu- 
len die Notdurft verordnen, hcrgcgen wollen wir bei gemeltcm Rath die 
Yerordnung thun, dass Sie . . . mit Sperrung Ewerer Renten oder sonst 
. . . nichts gegen Euch vornehmen. ... 

S, 188 — 191. Responsio vener. capitnU Lub. super Kttraa 
senatus ad imperatorem. Lübeck (sur Antwort auf das Kaiserliche 
Mandat t. 8. Febr. 1577). 

S. 191 — 195. Legati yen. capituli praesente episcopo hahea 
deq Abgesandten des Raths nachfolgende Erklerung und Antwort 
gegeben, anno 1577 7. Martii. 

S. 195. 196 Propositio der \' erordneten Einess Ehrbahren 
Rathes, nehmiich Herrn Johann Brockes Bürgermeisters und Her- 
man Warmbooken Doctoris und syndici der Stadt Läbeck (artio. 
1—7). Actum' 18. April 1580. 

S. 196 — 198. Eines Ehrwürdigen Thumbcapittels zu Lübeck 
Erklerung auf die Punkte, so Herr Johan Brockes ... wegen E. £• 
Raths am 18. April jüngst uff dem Werckhuse fürgetragen. 

S. 19H — 'iüi. Eines Ehrw. Thuiubkapitels zu Lübeck Re- 
solution utf die 'i Puucte der Werbung, so Ein Ehrb. Rath der 
Stadt , Lüheck 12. Martii anno (15)81 durch ihren secretarium 
Franciscum Knocker haben fürtragen lassen. 



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S. 201. Propositio der Verordneten eines Ehrb. Rathei 

nehmlich Johan Brockes Burgermeister ... der Stadt Lübeck (l 7, 

gleich mit S. 195. 196). 

S. 202. Kine<? Khrbarcn Thunil)kapitels zu Lübeck Erkle* 
rung uflf die (7) Funkte so H. Johan Brocke« . . . wegen E. E. Rathei 
am 18. April jün-rgt iift* «lern Werckhuse fiirgetragen. (Ueber 1. 2. 
gleich mit S. 196 und 197). 

S. 204 — 208. Beschwerungen so Ein Ehrw. Titumbkapittel 
gegen E. E. Rath hiewieder einzuwenden. 

S. 208 — 213. Figuratio casus gravaminum ven. capituli con- 
tra senatum ita conceptus. ,llieraulT begehret ein E. Thumb-Ca- 
pittel Ein auMföhrlieh eonsiliutn et responsum Jnriei. 

S. 213. 214* Extract und graramina ven. capituli (l — 12). 

5. 214. 216. Resolutio Senatus, Episcopus et capitulum e 
eontra, media. 

S. 2 1 5^ Mittel so E. E. Rath in Ihrer Forderunge Ihrestheils 
fUrgeschlagen, 

S. 216. Litterae Rudolphi imperatoris pro capitulo. Wien d« 
18» September anno 77. 

S. 216. 217. Schreiben von Bürgermeister und Rath der 
Stadt Lübeck an den Uochwürdigen Fürsten und Herrn Herrn 
Eberbardten Confirmirten des Stieffts Lübeck, Postulirten des 
Stieffts- Verden und Herrn des Hauses so Sanct Michael in Lüne- 
iHirgk Unsem gnädigen Herrn, 17. April 1577. 

S. 217 — 229. Summarisehe Verseichnus, was su Lübeck 
19. Martii a. 83 gehandelt worden. 

S. 230 — 237. Priirilegia rererendi capituli Lubecensis ab 
imperatoribus, data Wien 23. May 1613. Matthias. 

Die PriTilegten früherer Kaiser Ton Carolo V — sind der 
deutschen Urkunde des Kaisers Matthias in lateinisisher Sprache 
eingefugt. (Vgl. S. 30. 31, S. H, 29). 

S. 238 — 240. Copey der Fundation auff die hejden Prfi- 
benden, so zu der Caplaney und Schulen zu Uthin gelegt Ton 
Bischof Eberhard, Uthin 1566 am Midtwocken nach Bartholomii 
Apustoli. 

8. 240. 241. Inirentarium des Sulyerwarckes so E. £. lUth 
und gantze Gemeine anno 30 auff Petri und Pauli auss der Lüb- 

sehen Thunibkirchen genommen haben 

S. 241. 242. Memorial etlicher Puncten, deren sich E. £hrw. 
Thumbcapittel gegen E. E« Rath der Stadt Lübeck su beschweren 
hatt, 1625 (n. 1 — 7). 

S. 242 — 244. Copia der Instruction, so den Ueputirten nach 
der Huldigung des Uertzogen Ton Holstein mit gegeben. Unter 



246 



an<1ern in der Tnstuction nacli laut deaa ProtO0olla SO TOD Horb 

Schmiodt gehalten (art. 1 — 7). 

S. 245. 'i46. Qiiaeritur, ob die gesambte CapitulareB zu den 
Uobbersturffischen Hebungen gehören? 

S. 'i46 — 248. Relation eines BischötTiichen Gesandten an 
den König von Dennemarck, Euthien 3. Decbr. 1645. 

S» U. 132. 

A« Der gesambten.Hocbfuratlich Bifchöfflieben Erbachafft dei 
Bischoffs Carl angehende Einnahme (7009 Rthl. 10 und Aua • 
gäbe (24,934 Rthlr. 42 ß) pro 1723. 13 Bli. Fol. 

B. Articuli der Lutiniachen Ton dea Herrn Bischoffa und 
Uertiogs Adolph Friedrichs Durehlaucht errichteten SehlosagUde. 
10 Bll. Fol. 

C. Patent des [tostiilirten Bischofs Adolph I riederich, Lübeck 
20. Septb. 1727, enthaltenii die Primae Preces auf eine Priipen- 
dam majorem et ordinariani für einen der Söhne des Geh. Raths 
Präsidenten Grafen Henning Friedrich von Bassewitz. — Extractus 
protocolli capitularis 20. Septb. 1 727, existente statu Reflection an 
nehmen auf die prinias preces. 2 BIK Fol. 

D. Vergleich xwischen Ihro KömgUche Hoheit Carl Friede- 
rieh Hertsog su Schleswig Holstein u. a. w. und der Frau Alber* 
tina Frideriea gebomen Markgrälin su Baden, Wittwe dea Her- 
xogs und Bischofs Christian Auguat und dem jetat regierenden 
Herrn von dem Bischöflich Lübeäisehen Hause, gcschloasen durch 
Vermittclung des Fürstlich Braunschweig-Wolfenbnttelachen Geh. 
Raths Baron von Stain. Kiel 27. Septb. 1727. 

Der Vergleich ist theilucise eine Modification des Vertragea 
vom 3. Juli 1710 (vgl. S. H. 109, S. 217>. 

E. Fürstlich-Gottorpische Bemerkungen in puncto Coadjuto- « 
riae Lubecensis und Hesponsion^" zu Gunsten des Königlichen 
Prinzen Carl» Sohns Christian \ . 4 BlU Fol, 

S. U. 133. 

Abschrift des Testaments des Hertsogs Hana erwehlten Bi- 

8ch(»fl's zu Lübeck. Rcf.identz Haus Uthjn 20. July 1654, mit 
Notariatsbescheinigung der Unterschrift des l'estators und der Zeu- 
gen. 21 BU. Fol. 

Das Testament enthllt YerroSchtnisse für das Armenbsns so Eutin, 

die Dohmkircbe zu I.ühPck, Kirche zu Eutin, zu Malenlp n. ; die 

Bo<;[irnmnng, dass die Frau Julia Feliciias lülO mit uns (Herzog Hans) 
ehelich vcrbuodco, welche uns vorsculich nach dem Lcbco getrachiei, ihren 



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247 



eigenen Herrn Bruder aurgewiegelt uns zu erschicsscn, und seit 7 Jahren 
uns verlassen hat, auf unscrm Hause München-NeverstorlT ihre Wohnung 
behalten, das ihr in der Ehesliflung Verordnete verlustig sein solle, da 
die versprocheoen Heurathsgeider ans dem Henogthuni Würtemberg nicht 

gezahlet worden; dass Frau Christina wegen ihrer fleissigen Aufwartung 

ihre Wohnung in unscrm Hause zu Lübeck in der Breiten Strasse, so 
lange sie im Wittwcnslande bleibt, behalte, u. s. w. : dass unsen Sohn 
Uans August unser Erbe ausser Landes erzogen, ihm ein Uofkneisicr von 
Adel IQ jährlich 400 Rthlr., ein SecreUrius zu 200 Rlhlr., eio Präccptor 
aa ISO Rthlr. gehalten werde; dass, wenn Hans August ohne Nachkom- 
men stirbt, nnsers Bruders Herzog Friedrichs jüngster Sohn in Riirksicht 
der Baarschafien substiluirt sein, die unbeweglichen Güter dem Succcssor 
im Stift aus dem Gottorfischen ilause zurailen sollen. 

S. H. 134. 
Trenibuttel und Steioborst betreffende Papiere. 

A. Concept Ihro ffocbfuratl. Durehlaneht Christian Albreehtt 
KauflFbrieffes dem Herrn Anibtniann Friedrieh von Ahlefeldt wegen 
der Aenibter Trenisbüttel und Steinhorst gegeben, wornach die 
Ausfertigung geschehen, Gottorf 12 Junjr 1661. 4 Bll. Fol. 

Trenisbüttel und Steinhorst mit Lassbeck und Tankstedt werden an 
Fr. von Ahlefeldt für 307,6G6 Rthlr. 32 ß unter Redingung der Wie- 
dereinlösung in 20 Jahren verkauft. 

B. Friedrichs ron Ahlefeidts Notata/ so dem Kaufcontract 
einverleibt. Gottorf 22. Junj 1661. 2 Wl. Fol. 

C. Abschrift der Convention wegen Steinhorst zwischen 
Herzog Friedrich und Etatsrath Magnus von Wedderkop, Aniht- 
mann zu Trenisbüttel. Gottorf — November 1697. 2 Bll Fol. 

Zur Bestätiguns des Kaufbriefes vom 2. Decbr. 1001, dass Stcinlinrst 
cum pertinenliis an Magnus von Wedderkop und dessen männliche De- 
scendenz bis auf Kindeskind für IUO,000 lUhlr. in Species zu überlassen, 
von dessen mSnnlicher Desccndent nach Kindeskind für 100,000 Rthlr., 
von dessen weiblichen Nachkommen liach Kindeskind für 60,000 Rthlr. 
dem Hersog und dessen Successoren wieder zu überlassen ist. 

Die Conyention vom 3* Novbr. 1697 ist gedruekt S. 83. 84 
mit der Gegen-Inforroation betrelTend die swisehen Dännemark und 
Grossbrittannien über Steinborst entstandene Streitigkeit a. 1. 1739 
in Folio. 

D. Patent erlassen auf des Königs von Grussbrittanien Georgs 
II Hertzogs zu Braunschweig und Lüneburg Special-Befehl, Han- 
nover 8. Dcceniber 1738; mit eingerücktem Patent des Hertzogs 
zu Schleswig Holstein Carl Friederich, Neustadt f). Decemher 1738, 
zur Cession Steinhorsts an das Churfürstliche Hraunschu eii^-Lüne- 
burgische Haus, 4 HM. Fol. (Gedruckt ehen daselbst S. lOÜ — lO'i). 

E. Extract des (dünischen) Herrn Capitains Borns an den 
Cdäniscben} Hrn. Generallieutenant Guels Kxcellenz ergangenen 



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24» 



Berichts, Oldesclilohe 15. Decbr. 1738, ühtr den Kampf eini« 
ger Dänisciien Ornguner mit einigen Hannoverschen zur Besits- 
nabme von Steiiihorst abgeschickten Infanteristen. 2 Bii. 

F. Schreiben von Löweiiöni an den Obristen . . . Copenhagen, 

20. l^ecl). IT.HS, den von Steitiliorst zurückg^ekommencn Drag-onern 
das allerhüc-iiste C et allen wegen ihrer Bravour zu erkennen zu 
geben. 1 Seite Fol. 

Der Streit wurde durch einen V^ergleich zwischen Hannorw 
und Danneniark, der am 5. Mart. 1739 zu Hannover geschlossen 
wurde und in Büschings Mngazin Bd. V'III, S. '271 wieder gedruckt 
ist, geschlichtet. Vgl. I'alck Handbuch B, II, S. 89. 90. 

G. Uisturische-statistische Beschreibung des Amtes Steinh^rtt 
Tom Jahre 1816. 32 Bit. Fol. Aus Miemannt Nachlast. 

S* H. 135* 

A. Unvurt^reifliche Gedanken, vrie die Cronen Dänneraarek 
und Schweden, Grussbritannien, Preussen, Pohlen nnd der liömi' 
sehe Kajser bejr diesen gefährlichen Conjuncturen durch eine Sex- 
tnpie-AUiance contr^a Zaarem als einen communem hostem zn ver- 
binden, wie auch einige Reflex iones über den gegenwärtigen Zu- 
stand der Europaischen und Asiatischen Höffe en regard von 
dem Mosovitisehen Zaaren, der auf ' nichts anders medkiret, ala 
eine universelle Monarehte im Norden >anzurlehten und zu behaup- 
ten, nebst einigen notis criticis unter dem Text zu desselben Er- 
läuterung, bei welcher Gelegenheit nnferschiedliche neue Anecdota 
nnd Staats-Areana so woli des Sehwedischen -Reiches als des Rui- 
sisehen Zaren eröffnet worden, von Gustav Wilhelm Coyetz (frü- 
her in Königlich Sclnvedisclien Diensten) aus dem Gefängnisse 
im Castel Fricderichshaven 14* August 1723 an den König zu 
Dfinnemark Friderich, verfasset im Juli 1723« 7S Paragrapban. 
147 Seiten Fol. 

^Unterdessen bedünket mir, dass man bei Zelten nnd ohne Ycrsäam- 
niss vorkehren muss, wss in Puncto der Seitoplenaltiance. und der Actl- 
vilfit der orientalischen Pulssanccn ins Werk gerichtet werden soll. . . . 
Dass ich in meinem l'n^liiek viel Betrübni>s nnd Herizelcid ausgestanden 
. . . dass CS also nicht zu > erwandern sey, wenn ich die innerlichen Kräfte 
meiner Seelen nicht mphr anwenden können, zumahlcn ich aller Bücher, 
ausgenommen der heiligen Biebel und eines Gebetbuches, wie auch aller 
Avisen und Landkarten In mehr als fünf Monath beraubet gewesen . . . 
Wir waren beyde (Ostermann und Coyeu) xn der Zeit (1719) JHlnlstres 



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249 



plenipotttitiaifes lu dem AJandischen Frtedent-GaiigreM« •■• . Bs wird 
bekandt seyn, wie iwisclien dem Zaaren und dem Baitpn Goertzea durch 

eine aparlc Landcharle eine so genante Theilung des Nordens bis an deu 
Sund iuter regem Carolum XII und Zaarem Moscoviticum abgeredet wor- 
den. . . . Dass des Zaaren Intention gegen den König und die Grone DSnne- 
mari^k eine geraume Zeit her nicht allzu gut gewesen , habe ich überflüs- 
sift merken können theils aus des Zaaren eignen Diaceursen mit mir» du 
ich Ministre plenipotentiaire bei seinem Hofe v/ar, . . . theils auch aus 
den Proposilionen, so der Herr Baron von Osiermann durch mich an den 
Schwedi«ichcn Höf thun liess, da er mit mir nach Schweden Tulgte und 
ohnweit Stockholm sich aufhielt. . . . Die Coyetsche Familie hat oflTt- 
mals die Ehre gehabt mit denen »Xtea Hertxogen von Braband und Lim- 
burg und den Grafen von Namur tlliiret und beschwägert zu sein, danach 
aber ist sie von dem Herlzoge von Alba und der Spanischen Inquisition 
aus ihren Güthern verlrieben und in König Erich XIV Zeiten in Schweden 
aufgenommen. . . . Sonderlich werden die Freyhcit im Sunde und die 
Keattintion des P&rstenthums Schleswig oder ein Equivaleni desselben 
die zwey Haupt- Puncto iverden, womit der Zaar wird suchen die Cron 
Dänncmarck zu Schabernacken. Wegen des Zolls im Sunde wurde mir 
im Januar gegenwärtigen Jahrs von dem Russischen Kcsidenten vertraut, 
dass man Dänischer Seits resolviret, den Oercsundischen Zoll an den 
K(inig von Grossbritannien gegen ErleguDg einer ansehnüeheo Simime 
Geldes an bypolhedren. . . . 

B. Zwei Schreiben ron Ihre Königlichen Majestät in Schwe- 
den Fürstlichen Hessischen l'rüsidenten und Oeheinibdcn Ruthen 
an die Hulstein-Gottorpischen Geb. Rätbe. Cassel 24. Uec. 1740; 
mit Anlagen: 

1. Pro memoria über das Capitulutionswerk , dasa in Zu« 
kwft die f'iiraten nicht duTon auasuschlieesen ; 2« ob das Abster- 
ben eines Rdmiaoben Kaiier die cemitia dissolTire und das Muyn- 
tsisehe Direetorlum avaser der AetiHtftt setiel Respondetur 
negatire; 3. des FQratücb-Sachaett-Eiaenachiachen Geheimbden 
Ratha-Collegit Sehrelben an daa Caaselaehe Gebeime Mtnlaterium, 
Eisenach 25. Nov. 1740, sur Einladung einer Conferens der alt* 
' weltlichen Fürstenhäuser. 

C. Patent des Schwedischen General en chef Charles Emil 
Lewenhaupt in französischer Sprache. (Der Zweck des Einfaila 
in Russland sei, die Russisehe Nation Ton dem Joeh eines frem- 
den Ministeriums zu befreiend 

I). Condolenzschreibcn an Se. Königliche Hoheit von dem 
Ministerium nach dem am %9* Mai eriulgtcn Ableiten der Kai- 
serin Catharina. 1 Bl. 

E. Manifest der Kaiserin Elisabeth Beherscherin des Rus- 
sischen Reichs. Muscaii 1742. 7. Nov. (Dass der Sohn der 
Kaiserlichen Prinzessin Anna Pctkuwna ihru Ivöniglichc iloheic 
Peter regierender Herzog zu Schleswig Holstein Nachfolger auf 
dem Kaiserlichen Thron sein aolle). 'J, Bll. Fol. 

Aatjen« Kieler iiaodschrtfteD. 17 



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SGO 



F. Ejr4let-F«niiiil Havwklm 1742, in Getnäsaheit des 
TOfhergelienden Kaiserlichen Patent!« 1 Bl. Pol. 

6* Seehssehn Versieherangen und Bedingungen, welche von 
dem ernandlen Suecessore (des Sehweditchen Thron«) mufticn 
eingegangen, hergefallen und «nteraehriehen w^rdcii* (doppelt) 
% BIL u. H BH. Fol. >:r 

U. Ordnung der Procemion umb Ihro Hochstseeltgen Kajr* 
serliehen Holieit (Anna Petrowlia) Leiche nach der Fregatte su 
hriogen. 7 BU. Fol. 

S. H. 

Die Restitution des Herzügthums iiuUtcin au den Uertzog 
Carl rriedrich bctreüend. 

1. Copia Kayserlichen rescripti an das Nieder «Saehaiadie 
und Westphälische Creyss-Ausschreib-Amt, Wien 9« August \7^Q^ 
betreffend die Uolstein-Gottorpisehe Restitution. 4 BU. Fol. 

Das Kayserlicbe Schreiben an des Köoigs io Dänoeroarck Liebden 

als Ucrtzogen zu Holsieiii sufurt insinuircn zu lassen, und wenn nach 
erfolgter Insinuation die Abiiciiing der Holstein-Gotiorpischen Rcichs- 
laude nicht unverzüglich crfülgen würde, des Uerlzogs Liebden luiUelst 
wurklleher EiecoUon in solchem Reicbslaode wieder eintusetzen. 

2. Rescript des Königs von Dünnemarck Friederich IV an 
den Residenten im Niedcrsachsisclieti Craysse Etats-Ruth Hans Sta- 
tins Hagedorn in Hamburg. Cupeiihagen 14. Dec. 1720. 2 üll. Fol, 

,T)u \s-irst aus dem von unscrm Geh. Rath und Obcrsccrctair Sehe- 
stedt unterm 7. dieses abgelassenen SebreHien ersehen hab^n,- wdeher- 
gestalt wir ans Kteiglieher Gteroenee imd «i«Dcr Bewegung' aNevgaädfgst 

-rcsolvircty den Herrn Hcrtzogen Carl Friederich su Hotslein in seinen 
Antlicil des Hcrtzoglhums Holstein zu restituircn ... so hast du denen 
in Hainlini^ sich bcüudlicheu lüisiiich Uuisteiaiscbeo Bedienleo zu er- 

keniicii xü geben. ... * 

3. Extractus relatioiiis eines Ministers aus ^\ ien, betreffend 
die Restitution <les Herzogthums Holstein an Se. Königliche Ho- 
heit, cummunicirc 16. Uec. 17:^0. 1 ßl. Fol. 

S. H. 137. 

Verträge und andere Doeumente sur Geschichte der Uersog- 

thiiimer Schleswig und Holstein. . 

I. Compactata zwischen denen Köniqen in nünnemark Her- 
zogen zu Schiesuig Holstein und denen Städten Lübeck und Hani- 
bürg,. Aus dem Dünischen vertirt. Segeberg 1469 den nechsten 
. Tag nach Set. Dionysii Bisdioffs und Märtyrers Tag, .Mit Mar- 
ginaibenierkungen über die Ausdriickc in dem Niedersächsischen 
Ton 1470 datirten Exemplar. 10 BU. Fol. 



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851 

I II j 



Diese Segeberger Concordate sind in Ni^diersä^chtiscber 
Sprache gedruckt in : Abdruck der das Recht der freien Städte 
Lübeck und Hamburg auf Fortdauer des zollfreien Transitverkehrs 
ilurch das Hoisteinsche Gebiet betreßeiideu Urkuod^n, s, 1. 1830^ 
4. n. XXXVH, p. 57 — 63. 

2. VerÄcichniss der vornehmsten (20) Puncten aller Privi- 
legien, wie sie zu Flensburg allen dreyen Herrn Köw«» Friederich, 
Hertzugen Johan und Adolphen seyn vorgelesen worden. 2 Bll« 
Fol. (Vgl. p. 19. S. H. 'i6, p. 435-438). 

3. Flensburger Abschied der Regierung halber Flensburg 
20. Oct. 1564. (Dass nach dem Leos bis Michaelis 1565 Herzog 
Adolph die gemeinen Sachen verwalte, dann Herzog Johannes ein- 
trete, dann der König). 2 Bll. Fol, (Im Wegentlichen gleich 
mit dem Abdruck in den Gemeinschaftlichen V^erordnuDgen p. 136 ^ 
vgl. p. 36. -S. H. 3'i, p. 99). ' " 

4* Auszug aus dem Lehnbriefe Hertzog Joliansen und Her- 
tsog Adolphen ron König Frledcrieh II auf dai Fürttentiioiii ächlei- 
gegeben« Odentee 15 80« 1 BL 

5« Aetuf der Pr&seotation und darauf erfolgter Erweisung 
Königs Cliriitiant IV und ' Hertsög Philippen , wie aie To'n ' den 
Ständen der Fürttenthflnier Schleswig Hoiiitein auf dem Wahl- 
im4 Land-Vage au Kiel 1588 im Septb« erwehUt und aafgfnamo 

mam samait beygelugten Gravaminibus mit untertbänigtter Bitte 
dieselbe in Acht xu haben und in Richtigkeit au Juriogen^ 2 Bll« 
Fei« (vgJ. p. 36. 37. S. H. 116). 

6. Der Königlichen Maieatöt zu Dännemarck Christian IV 
Lehnbrief Hertzog Friederichen zu Schleswig Hollstein auf das 
Fürstenthum Schleswig und di« .Insul Fehwarn i gegebau Coiding 
2« Dec. 1616. '1 Bll. Fol. 

7. Concordata zwischen dem Reich und Fürstenthum Hol« 
stein (geschlossen 1533) von Sr. Fürst!. Gnaden Hertzog Friede- 
rich zu Schleswig Uol/«tein conÜi-niirt. Gottorf 20. Pßfi. 1616» 
l Bl. Fol. 

8. Altschrift des von den Söhnen des Hertzugs Alexander zu 
Sücjhleawig-Ui^lsteiotSonderbiirg errichteten Brliveroleichs und Pri- 
niugenituratatots» Son.derbuig 17. Dccbr. 1633. 8 Bll. Fol. 
(gedracht in Samwer Staatserbfulge p. 278). 

9* Auszug aus dem Reitaas swisdien den Könige an Dfinne- 
marek und Hertzog zu Sehleswig Holstein wegen der Grafschaft 
Sehaumhurg , disseita der Elke. 7« Oee^ |640. t Bl. . Fol« 
(Oeir B«cess ist gedruckt in Noodta Beiträgen 1, p« 48a). 

10. Ausxug aus dem Recess «wischen Ihr. Königliche Ma- 
jestät und Grafflichen Gnaden so dann der Gräflich Schaum- 
burgischen Frau WUtwe. ^iaabeth» aufgerichtet .f>lensburg 

t7* 



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959 



iO. Mart. 1641. 2 BU. Fol. (Der ReceM fj^nickt bei Ni>odt I, 
p. 487). 

11. Gräfin Elisalietli Bestätigung des Flensbargischen Ver- 
trags. Luxbiirg (Bückehurg) 9. April 1641. 1 BL Fol. (Ge- 
druckt bei Noo«lt I, p. 4 93). 

12. Her (fiüfiri Klisabeth Renunciation, Buckeburg ip« April 
4641. 1 Bl. (Getlruckt bei Nuodt 1, p. 495). 

13. Auszug aus deni Nebenreeess zwischen Königlicher 
Majestät und Fürstlicher Giiuden, Pinneberg 10. Mai 164U 
1 BL Fol, (Der Ncbenrecess gedruckt bei Noodt 1, p. 498). 

14. Aussog aus dem letsten Vergleich lu Pinneberg zwi- 
schen den Königlichen nnd Fürstlichen Commisssriis , Pinneb^r^p 
20.; Juni 164t. 1 Bl. Fol, (Der Vergleich gedruckt bei Noodt 1, 
p; 499). 

)5. Raisonnements über das Plonische Torgeweseue Permu- 
tations-Werek, i. e. ob es besser gewesen, die Grafschaften Olden- 
bucg und Delmenhorst «um pertinentiis gegen die Plonsehen Aom- 
ter SU vertauschen. 4 Bll. 

16. Auszug aus der renovirten extensio unionis auf 5 Jahre, 
Coldingen 11. Juli 1643. 1 Bl. Fol. 

17. Wegen Oldenburg und Delnenborsl. 16 Bll. Fol. 

(1) AusEUg aus dem V' ergleich wegen der Gräflich Olden- 
'burgisehen so Feudal- als Allodial-Snecession. Reiidsbarg 

* 4. Sepn 1648. 

(2) Attsiug aus dem Vertrage swischen König Friederich III, 
HeriEog Frfederieh und Graf Anthon Gunther, Rendsburg 
16. Aprä 1649, wegen der Oldenborgiaehen Sooeeaslon. 
(Der Vertrag gedruckt bei lAnig, Raiehsarehiv II, 2* p* 317 
u. Halem III, p.34l). 

' (3) Gutachten für Se. Königliche Ma|eatSt Ton den Rüthen 
C. Buchwaldt, D. v, Alefeldt u. s. w., Gottorf 5. Oet. 
' * 1653-; in Betreft' des Fürstl. Sonderburgisehen Sncceisi- 

onsrechts an die Grafschaft Oldenburg. 
'• (4) Gutachten der Landräthe für Se. Königliche Majestilt, 
' Glückstadt 15. Nov. 1664; wegen der Oldenburgischen 
Successionssache, namentlich wegen des neuen Frojects 
der Fürsriich Gottorüschen Ruthe ^ die Sache als novuni 
'"' feuduni vun dem Reichshofrath ab ad pares Curiae oder 
Tor das Churfürstliche Coliegium zu bringen, 

(5) - Gründliche Information von der Oldenburg- Dclmenhürster 

Succession -Sache für Holstein -Fiüu. 1664* (Beilagen 
i'ehlen). 

(6) Notizen wegen des Stadt- ttttd Butjadingerlandcs (welekss 
1669 18,420 Rthlr. 32 Gr. einbradUe). 



L^iyiuzcu GoOglc 




18« Kiffier FevAiiaiiAi m indoltiiiii, ämM- wwt^ fnikfinfcig 
ein Heitiog xu HoUitoiii Gotterfiieher Liide, i4 in.derllegieniiig 
sneeediFen toll, das achtzehende Jahr cainat Altera complirat, iii* 
majorenn und xu der Regierung tüchtig und tauglich gehalten 
werden solle. Schloss Lüntz 4. Maf 164'6. .4 Bll. FoK (Ge- 
druekt in Länig ReichaarchiT II, ft, p. 3883» 

19« . Copia Kdniglichen und Fürstliche« Diplomatia CenFoei^ 
torii« wegen das Junj 1663 in dem Kiel, angesetxten Land* 
tagas an t^r&latan Ritterschaft und gesambte Stunde, Gottorl 
28« Aprü i663t. — Notißcations- und VucationsschPCiben zu dem. 
Kieler Landtage an Herzog Philipp, Joachim Ernst, Adolff Chri.. 
Rtinn und Hanss Bugisiaff XU Schleswig Holstein, Gottorf 28» Apr« 
1663« 2 Bll. Fol. 

20. Diploma Christiani V regis Daniae für die Princessirt 
Sophia Amalia, Toqhter der Herzogin Friederica Amalia, Schwe- 
ster Christinn V und des Herzogs Christian Albrecht. Hafniac 
die 30. m. Maji 1670. Christianus. Ad niand. s. regiae majest. 
proprium P. Schumacher, (Der König erklart die Prinzessin Frid. 
Amalia, deren am 19. Jan. erfolgte Gehurt durch den Hofniar- 
schall Caspar Burchwalt angezeigt worden, für fähig der Erb- 
succession Dännemarks und Norwegens nach dei lex regia, und 
Terleiht ihr den Titel Erbin Dünnemarks und Norwegens der vor 
den übrigen Titeln zu führen ist). 

21. Eidlicher Huldigungs - Revers von der Fürstenthiimer 
Schlesswig Holstein Prälaten und Ritterschaft für Ihr Königlichen 
Majestät Christian V alss im Hertzogtuhm Schlesswig souverainen 
wie auch im Hertzogtuhm Holstein rechtmässigen Eri»lehns Suc- 
castoren und Hcrtzogen* Renssburg 2 Juni 1671 ; mit 43 Unter- 
tchrlflcn* 

Eidlicher Hnldigungs-ReTers Ton Bürgermeister und Rath 
der in den Ffirstentuhmern 'Schlesswig Holstein belegenen Statte 
fir CbrisHan V: Renssburg 2* Inn! 1671. Unterschrieben .von 
Schlesswig, FIcnssburg, Kiell, Renssburg,. Itzehoe, Oldeschliais, 

Hadersslebenn , Tunderenn« Crempe, Wilster, EckemfSrde, Apen- 
rad, Burch Fernem, Segeberg, Hilgenhafen, Neuitatt» Oldenbürg^' 
Ltttkenburg. 2 Bll. Fol. 

2'i. Schreiben des Königs Carl von Schweden an dcn^ 
Reichsfeldherrn Wrangel. Stockholm 30. Augustl 16712. Hedewig 
Eleonore. Petrus Brahe — G. 0. Stenbock — , Mit Auszug 
aus der V'erpflichtungacte Schwedens, Holstein - Gottorp Beistand 
zu leisten. 4 ßll. Fol, (^Abgedruckt in den Nordalb, Studien 
Bd. iV, H. 1, p. 167). 

23, Memorial der Königlichen Deputirten zum Landtage 
D. Rantzau, M. Wibe, F. H. Gloxin an die Land stände, Kiel 9. Mai. 



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984 



U75; apedÜMtloii. SbUrtlbiB dci ÜMogt Ohifitiali Alb. 
mlrt 9n 8fln L«D4^iHiiciik« Ckttvrf IK Mvi 16t&. 4 Bit. FoU 
(Tgl. 105* S« H. 36« 37> 

24. Friedens - Puncte zwischen Sr. Königlichen Majestät in 
Frankreich, Sr. Königlichen Majestät in Schweden an Einer und 
Sr, Königlichen Majestät in Dennemarck und Norwegen an der 
andern Seite, nebst beigefügtem Friedensarticul zwischen itztge- 
dachter Königlicher Majestät zu Dennemarck und Norwegen mit 
Dero zu Schleswig HuUstein regierenden Hochfürstl. Durchlaucht 
und dem Niedersäcbiiiclieti Krayse. Fontainebleau 2, Sept. 1679. 
6 fiU. Fol. 

25. Niedersächsischer Krayss-Abschied. Lüneburg 23. Juni 
1682. (Ein Extract aus diesem Crayssschluss, dessen letzter Pas- 
sus Holstein betrifft, ist als Anlage 16 der Gerechtsame des 
Uochfiirstlichen Hauses Schleswig-Hullstein Gottorf. 1683. 4to ge- 
druckt, auch in Nordalb. Studien Bd. iV, H. 1, p. 198). 

26. Rescript des Herzugs Christian Albrecht an Prälaten 
mid Ritterschaft auf iibergebene Supplic und mündUcbes An- 
bringen.' Gottorf 14. Febr. 1690. 1 BJ. Fol. 

sich dihidi dass «ie Sie niemfAtoo gtaieiAei gewesen, deben 
Landstindeo beeder HerxogUittmer io Ihren habeoden Privilegien . • • 

Eintrag zu Ihiin . . also auch dieselbe nicht ermangeln werden, so- 
wohl des verlangten Landtages als anderer An?;ele?enheit wegen mit 
1. Königl. Majestät . . . coramanication zu pflegen, und die scboo Tor- 
her gethaoe Ansucb- ottd Erionerung m refteriren. 

27. Hamburger Vertrag zwischen den Königlichen und 
Herzoglichen Bevollmächtigten vom 12. Juli 1701, wegen des 
9. Artikels des Travendahler Friedens. 2 Bll, Fol. ([Gedruckt 
Lünig II, 2| p. 201 u. Falcks Samml. p. 242}. 

28. Pactum fraternum ducum Holsato- Norburgenainm vdcr 
Confirmation des Königi Friederiehl iV als Oberlehnsherrn, Copen» 
hagen 5. Dec. 1702, zu dem eingerückten Vergleiche dea Her- 
zogs zu Holstein Joachim Friederich und des Herzogs zu Hol- 
stein Christian Carl, Nürburg 24. Nov. 1702, in Beziehung auf 
die Gemahlin des Herzogs Christian Carl Dorothea Christina von 
Eichelberg und Kinder. 6 HIl. Fol. (Gedruckt in Hansens Nach- 
richt von den Holstein - Plönschen Landen, Plön 17d9. 4to. 
p. 307). 

29. Rescript des Administrators Christian August an den 
Garteninspector Kempe, Hamburg 10. h\\y 1713, den nn Ihro Gross- 
zaarische Majestät verehrten grossen Glotium in Gottorf ain den 
Lieutenant Trawin auszuliefern. 1 Bl. Fol. 



. 90ki dM M^rsogs Carl FH^Mth m Kdisniklie 

jtelAt) .S«MkkoIiii ^hs. Mudt 1718, um Majorcnmtatier&t&nwgv 
warum sehon ^%<i, Juni 1717 gesucht irorden, so wU um Ver- 
weisung der Beschwerden- Weidatkopps m den Hmog Carl Fri* 
derick. 4 BU. 

31. Schreiben der amtchreibenden FQriten dea Niederajlch- 
aitehen Crejaaei K6nig Georg Ton Grossbritannien iind König 
Friederich Wilhelm in Preussen an den Durchlauchtigen FQrsten 
unsern freundlich lieben Vettern Herrn Carl Friederieh £rben au 
Norwegen, Hertsogen zu Schlesswig llulstein etc., 123* lan, i723 
([wegen Besahlung der an des Feld-Marschall-Lieutenant Weyher 
Erben noch schuldigen 18,000 Rthlr. ; nach dem au TiGneburg 
1682 aufgerichteten Niedersüchsischen Creyss-Tages-Abschied bin- 
nen 2 Monaten die Rchnldige Quote zu zahlen}. — Antwort des 
Präsidenten, Cnntzlers und Rathe im Nahmen I. Königl. Hoheit 
Carl Friederich, Kiel 29. April 172.H. (Dass Ihro Königl. Maje- 
stät KU Dennemarck ... das Archivum detiniren und wir der 
nöthigen Nachricht und was auf dem Creysstage zu Liineburg 
1682 vurgefallen ermangeln .,,'). 4 Bll. Fol. 

32. Rescript des Hertzogs Carl Frie<lrich, Pctcrsluirg 
Maji 1725. ^^ur Beföcderuqg des c^nuuercii mit .iius«land}. 
2 Bll. 4to. 

• * « 

33. Kayserliche Resolution 11. Septb. 1731, dass nnge-- 
achtet dei pacCi. fraterni vom 24. Nov. 1702 der in der Ehe mnt' 
Der. Christinn von Aichelberg gezeugte Solin l'riederich Carl . . . 
der Succession u, s. w, fähig. (Gedruckt in Hansen I. c. p. 354 
— 356, jedoch sind in dem Abdruck in Beziehung auf den König 
von Dännemark p. 35fi cijiigc Worte ausgelassen oder geändert. 
Nach ,nachthcilig befunden worden, dass*^ heisst es in der Hand- 
schrift: ,dem König in Dennemarck unter vermeinten \'orschuh als 
Haupt des Fürstlich Schleswig- liulsteinischen Hauses gleich- 
aani 

34. Articulus separatus des Kopenhagener zwischen Ihro 
Römisch Kaiserlichen Majestät und Ihro Kavserl, Majestät von 
allen Reussen un<l Dünnemark geschlossenen Fractats vom 26. 
May 1732, ratificirt 10. Juni 173'i, Arricul. 2 separatus s. a. in 
Betreff der Entschädigung des Herzogs Carl l'>iederich für sich 
und seine Agr\aten wegen seines Autheils an Schleswig durch eine 
Million Rthlr» in K»yaar Gulden« % Bll. Ful. {JShht wörtlich 
aber dem wesentlichen Inhalt nach abgedruckt in Schmauis Ein- 
leitung tü den Staatswisienschafren Th. p. 5643« 

35- Extract des den 20. Nov. 1743 mit der Stadt Ham- 
burg getroifenen I^eyh- und Pfand- Coutracts, und Katitication 



L-iyui^uü Oy VjOOQle 



256 



dieses Contracts von Adolph Friedrich der Reiche Schweden Cron« 
printx aU Vwrnond sdn«i Herrn Vetiteni Kajserlioh« H^liait mMl 
Liebden und • nächster Agnat« KicÜ Dfee* 1743. 2 BlU Fol. 
(UamlHirg erlidlit die nadd dem Kanf-CbntMet -tob 18* Jan« 1724 
lür den wiederkAuflich überlaiaenen Rehtbrock, Nettelbw^g ete. nn^ 
die .Ton der Heokkatber Sehantie belegene HoUtein* Käthe vnd 
Kohlhof und die Aufgehung des bei dieser Käthe erhobenen klei- 
nen Zolls gezahlten 50,000 Speciei nm 10^000 Species). 

36. Inhalt des am 27. Mai 1768 zwischen Sr. Königlichen 
Majestät zu Dänneoiark« Sr. Kaiserlichen Hoheit dem Thronfolger 
▼on Rußland ai^i Herzog von Holstein Gottorf und der Stadt Ham- 
burg geschlossenen Friedens, Gottorf 27. Mai 1768. (14 Artikel 
und f) SeparatartikeQ. 4 Bll. Fo!. (Der Vertrag ohne die Se- 
paratartikel ist gedruckt in ('lausen recueil p. 52}. 

37. Einige Piecen betretfend die Wiederbesetzung des 
Schaumburger Zolldienstes und die dabey nachher vorgenommene 
Substitution vom 21. 22. Martii 173ii 5; Jan* 20 Febr. und 
17. April 1733. 8 Bll. Fol. 

38. Promemuria des Amtsschreibers Lodde zu Reinbeck 
Megen der Schaumburgtschen Wobnungen in Hamburg. Reinbeck 
28. May 17U. 

39* Sehreiben der Glüeksiädtischen Regierung, €IÜckstadl 
11. Sept« 17439 Palatium oder der so^enanntfe Königshof 

niemahlen in eonininnione geblieben« — Leddes Beriebt über 
dioMS Sehretben, Relnbeck 36. Se^t. 1743. 6 BlU Fol. 

S. H. 138. 

SerU ImnßhoMi lea iiUenti ei Vitait d$t affaires d» S. A, JL 

Monseigneur le duc de Holstein faxt 1720, 16 Bll. Fol. 

8. H. 139. 

IHscaure f&r Hoehfürtdiehe DureMaueht €her Manufactwet^ 

und wie man dieselbe in denen llcrzogthilmern Schlcsswig und 
HoUtein könne introduciren ^ auch wass Nutzen diesen Fürstm-- 
thümem dadurch xmoaehie» kihme, 19 -Blk Fol« 

S. H. 140. 

Project eines geheimen Tractats swischen Sr. Königlichen 
MajestSt XU D&nnemarok und des Herrn Bisehoffen und Admini* 
strators Hochforstliehe Dnrehlaueht (entworfen ron dem Grafen 

von Dernath) Kopenhagen — 1710). 2 Bll. Fol. Soli in den 
Nordalbiogischen Studien mitgetheilt werden. 



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S. H. 141. 

Abschriften von Documenten betreffend den Versieht der 
Gottorfer Linie auf den Fürstlichen Antheii SchUtwi^ und dm 
Avttamieh des FQrttltehen AntKeiU Heltteins gegen Oldenburg und 

Delmenhorst und betreffend die Vormundschaft für den geistes- 
kranken Üerzog Peter Fr. Wilhelm. 206 Seiten in 4to; Seite 
1^4^133,. 160 find unbeeohrieben« Aue Fuhrt Naeblttt^ 

. S* 1 3« A« Dai von Sr« Kaiierliehen Hoheit dem Groel- 
fursten Paul P^trowits auasuttellende instrumentum renunetationii 
a\if das Hersogthiitti Schleswig nach dem proTisorischen Tractat, 
Hosean 29» Sept. / 10. Oct. 1767 und Copenhagen ^%o, Not* 
1767. 8. I. et a. (Gedruckt in Faicks Neuem staatsb. Magazin 
B. 1, p. 615). 

4« 5* B. Entwurf eines nach der Ratificition des Arran-' 
ijement provisioneli von König Christian Vli zu publicirenden Pro- 
clamatts zur Angabe der bis 1720 inclusive contrahirten Schulden 
der Vorfahren des regierenden Herzoglich Schleswig- Holstein- 
Gottorpischen Hauses, s. I. et a. 

S. 6 — 10. C, Instruction für diejenigen, welche nach dem 
abgelaufenen Prociama zur Besorgung des I^iquidationsgeschüftes 
in Hinsicht der alten Schulden des regierenden Herzoglich Schles- 
wig- Holstein - Gottorpischen Hauses committirt werden iuUen, 
s. 1. et a. • • 

S. n — 14. D. Die von Sr. Königlichen Majestät zu 
Dinnemarck Christian VII auszustellende Renundätlonsaete in 
Hlnsicl^ der Coadjutorie des Stiftes liQbeck Nahmens dei Etb- 
printsen Friederich Königliche Hoheit en fhreur des Bischöflichen 
Printsen Pater Friederich Wilhelm Durchlaucht» s, K bt 

S. 15 — 18* E« Die roniSr« Kaiserlichen Hoheit i|em Gros« 
fursten auszustellende Cessionsacte über Höchstdero Antheii an 
das Herzogthum Holstein* s. 1. et a. (Gedruckt in Eggers L^ben' 
Bernstörfs Abth, Hy p« 21 und aU angeblich ungedruckt Wieder 
Correspondenzblatt 1842 n. Sh"). 

S. 19 — 22. F. Die Ton Sr. Königlichen Majestät zu 
Dännemark Christian VII auszustellende Cessionsacte über die 
Grafschaften Oldenburg und Delmenhorst, s. !• et a« (Gedruckt 
in Eggers Leben Bernstörfs Abth. 2, p. 25). 

S, 23 — 25. G. Gclieissbrief von dem Thronfolger Paul 
an die Unterthanen des Herzogthums Holstein Grosfiirstlichen 
Antheils. s. I. et a. (_Gedruckt ebendas. p. 29. Früher in fran- 
zösischer Spraclie in Martens recueii T. 1, p. 330 und Clausen 
recueil p. lOl}, 



^ j ^ .^ i.y Google 



968 



S. 26. 27, H. Geheissbrief Chriitian VII an äin Untor- 

thanen der Grafschaften Oldenburg und Delmenhorit. s. I. et a. 
(Gedruckt ebendas. p, 32» Früher in fransfta, Sprache in Clan« 

•en rectteil p, 107). 

S» 28 — 39. 1. Conspectus generalis oder Verxeichniss dar 

auf des Herzogthuin Holstein Crossfurstlichen Anteils haftenden 
seit 17'iü zahl- und zin.sl)nren Landesschulden, in so weit selltige 
von der allerhöchst angeordneten ISchulden-ConiniisRion bis hieher 
ausfindig gemacht sind und respective von den Durchl. reirieren- 
den Landesherren wie auch von Ihro Kaiserl. Majestät in ut^ha- 
bender Landes- V'orniundschaft agnosciret und als wiirkliche Landes- 
schulden betrachtet worden, so wie dieserwegen unter dem 16. 
Januar h. a. nach dem im Umschlag 1767 geschehenen aller- 
höchst anbefohlenen Abtrag der allcrunterthunigste Bericht von der 
besagten Schuldencommission an Ihro Kaiserliche Miyeatiit abge. 
•tattel. worden, Cupenhagen 13* Febr. 1767« 

S. 40 — 44. K. Die. Ton dea Herrn Biachofa Friederieh 
August Hoehfuratliche Durchlaucht aussustellende respectire Re* 
nanciatioBS- und Consensacte» Eutin a* a. (Gedruckt in Sam* 
wer Staatserbfolge p, 305)* 

, «, S» 45 •^48« L. Die von Sr« Kaiserlichen Hoheit Paul 
Petrowiti; auszustellende Agnirionsacte in Hinsicht des gantzen, 
proTisoriachen Tracta|(s.. ji» 1. et a. (^Gedruckt ebendaseUiat 
pJ 301). 

S. 49 — 62. M. Articuliis separatus et secretus 1. Copen- 
hagen V/an» April 1767. ,8oIl mit Vollziehung des am heuti- 
gen Tage gezeichneten Eventual - Arrangement in seiner Kraft 
und Würklichkeit treten'. Articulus separatus et secretus 2« 
Copenhagen ^'/si April 1767. Artic. '^, Copenhagen den — 
April 1767. Artir. 4 — 6. Copenh.igen ^Vsa. April 1767. 2 — 6 
soll von gleicher Kraft unil Wiirkuiig sein, als wenn er dem 
heute vollzogenen provisorischen Tractat wörtlich eingeruckt 
wäre. 

S, 6n. N. 1. Vcrzcichniss der dem Definitiv - Tractat, zu 
Zarsko Zelo s. d. 21. Mai/ 1. Juni 1773 abgeschlossen, zugeleg- 
ten Beilagen. 

1. Die von Sr. Kaiserlichen Hoheit ausgestellte Agnitionsacte 
des ganzen provisorischen Tractiits, <lie demselben im 
Entwurf sub Lit. \j, zugelegt ist und welche yollzogeo 
zu Zarsko -Selo Mai 1773. 

Das von Sr. Kaiserl. Hoheit ausgestellte instnimentum 
renunciationis üi)er das Herzogthum Schleswig nach dem 
Entwurf bei dem provisorischen Tractat sub Lit. A. voll- 
zogen zu Zarsko -Selo ^'Vai. Mai 1773. 



m 



• d. DM' ti» Sr; Kaiml« Hi»1i€k «UHgestellt« CMtiodMeto AM 
HMmtiliiro Anihdi ah dös UeMigthnin Holstein, treldMl 
■ in Eaffrorf dtfni ProWiloiiiiltractat sub Lit. E. sich'ittgei^* 
l«gt befindet, vons»geit sn Zarsko-Selo Mai 1773. 

S. 65 — 109. II. Der in dem Definitiv Tractat Arf. Vll 
erwehnte. Holsteinische Etat der den 25. April zu St« Petersburg 
errichtet und dem Königlich Dänischen Gesandten ron Nanisen 
behMigt worden, Peter8b^rg 25. Äpri| 1773. (.Deraelbe H« 73}# 

Einnahme 225,000 Rthlr., Ansgaben 220^000 Rthtr. in acht Capitel 
ßeRondert, in cspat 2 die Soldatjssqae 22^341 Eihlr. 4 ß, die AJniversität 

8360 Rlhlr. 

S. ItO — ItQ. HI. Articulus separatus et «ecretiis prlmus 
et secundus, Zarsko-Selo 21. Mai/ 1. Juli 1773. ^Gedruckt in 
Samwer p. 315). 

S. 113 — 116. IV, Anhang zu dem unterm heutigen Dato 
zwischen beiderseits bevollmächtigten Ministres geschlossenen Dc- 
finitiv-Tractat, Zarsko-Selo 21. Mai / 1 . Juni 1773. ,Bczieht sich 
nur auf die artic. 1 et 2 separatus et secretus, welche verbotenus 
SU inseriren^ da artic. 3 — 6 ihre Erledigung erhaltend 

S. 1 17 — 123. O. Die von Sr. Kaiserlichen Hoheit dem Groa- 
füraten aller Reusaen ausgestellte Cessionsacte über die Örafsebaf- 
teti Oldetaboig und Delmenhonü an die jüngere Oaitorpnehe 
Btvilcb«; Paterboir 19. Juli 1773. 

S. 129— ' 137. F. 1. Rede dea Geb. Ratha von SaVdem, die 
er bei Uebertragong dea Tormabligen Groafurstlichen Anteils von 
lloltte^n |n d^n Köjalg- van Dinn e wa ri g am lt.xNa?i|.47]9 ga- 
balten. 

S. 138 — ^^142. Rede desselben bei Entgegennehmung' der' 
Gürafschaften Oldenburg und Dellnienhofet, gebalten 10. Dec. I7Y3« 
\ S. 143 — 155. 3. Re^ desselben die er bay Uebertragun«^ 
der Grarschaften Oldenburg und Dellmenhorst an den Bitehuff 
Friderich August vom 14. Dec. 1773 gehalten. 

S, 161 — 190. Q. 1. Testament von Friderich August Bi« 
schof SU Lübeck, Erben zu Norwegen, tiersog jBU Sf bleewig- Hol« 
stein — . Eutin 4. April 1777. 

Erbcinselrung des Erbprinzen Peter Friderich "Wilhelm. Zu Cura« 
toreii desselben sind wegen seines Gemülhszustandcs ernannt König Chri- 
stian VII zu DünnemarU und Peicr Friderich Ludewig, Cuadjuior des 
HaebsUfU Lübeet^, Ni^vea des Testators, ersterm -wird die Coratela per- 
sonalis, dem zweiteo die Administration der sSmmlUchen Lande und un- 
beweglichen Güter iibcrlrapcn , zu Executorcn sind ernannt Se. Königl, 
Majesthi Christian Vll, König zu Diooemark, und der Kaiserliche Kron- 
prinz i'aul Grosfürst aller Russen. 

S. 191 — 'i03. 2. Convention zwischen dem Fürsten Paul, 
Grosfursteu aller Russen, als Chef des Gottorpischen Hauses, dem 



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BiMhof stt IMetk Fridcrieli Attgvit, mtm RapiittnUMTeii der 

}ihig«rn Herzogliehen Linie, und Peter Friderieli LiMlwig, Coadjator 
XU Lübeck, Eutin 7. Juli/26. Juni 1777. J. von Meatwacher (Rum* 
Minister). Fr. Lewin von Uolmer Geh* Rath. J* ron lletmacher 
ven Seiten de« Coadjuters berelloulchtige« 

S« 304« 305« $• Anerkennung dieser Feniilieneonrention 
ron Peter Frtdrieh Ludwig, postulirter Coedjutor des Uochstlfti 
Lübeck, Erl)e zu Norwegen, Henog lu Sehleswig Uolalein ete. 
Uenburg 28* Sept« 1777. 

Vergl, Falek Neoet staatsbürg. Mngnzin B. 1, p. 615, wo der 
Inhalt dieses Handsehriften - Bandes angegeben ist» nnd Kieler 
Correspondeniblatt 1842 p. 170. 

S. H. 142. 

Kkigs Bericht nebst generaUr Caleuiatian und specialem Ex- 

tract wie inet die Oldenburgischen Pachtungen der Königlichen 

Vorwerken^ Aussenteiche ^ Kornmühlen j Accise u, s, w. von i680 

1706 jähr lieh eingebracht haben. Kopenhagen — May 1709. 

35 Seiten« FoL 

Der Srttig war 1680 17^ Rthlr. 68 ß, 1687 als die Stilehe 
des Amts Neuenbürg hinzogeitominen, 27.Ö2si Bthlr. 26 A mul 1706 
34,550 niblr. 

' - ' S« U» 143* . 

Ploenensia oder Sekrifffen und DeducHones in der Plönischen 
Successions' Sache y insonderheit Christoj^h Gensch von Breitenau 
güt^ Frame^ Mm, Vogt consiL just, Pleen, et Gottorp, ac juris prof. 
MiL 967 Seiten, Fol. Die meisten Abtehriften sind naeh be- 
glaubigten Copien abgeschrieben, die Handschrift war früher in 

• * 

Mollera Besitz. 

1. S. 1 — 3. Friedrich Carls Hert^ogs zu Holstein -Nor- 
bürg, Brudersohn des verstorbenen Hertzogs Joachim Friedrich, 
Lehnsrequisition über das Hertzogthum Holstein Plön mit Bitte 
pro induitu ad sex menses an Kaiserliche Majestät. Praes. 11« 
Febr. 1723. 

2. S. 3. 4. Reichs-Hoff-Rahts Conclusuni 15. Junii 1723, 
dasB IJertzog zu Braiinschweig - Wolffenbüttel Vormund sei der 
Prinzessinnen Töchter des Hertzogs Juacbim Friedrich erster 
Fihe , dass Hertzog Johan A<iülph Ferdinand durch die Kaiserl. 
Cummission in das Reichs-Lchenbalire Fürstenthum Plön zu immit- 
tjrea ivnd in possessorio summariu zu manuteniren, dass das gehe« 



S61 



tene sechamonatliche Indultuin an Hertzog Johan Adolph Ferdinand 
yerti'illigef wird, dass dem vun Ciirlsteiii das eingereichte Memu- 
riai der angemussten nichtigen Titulatur halber hinaus zu geben. 

3. S. 4 — 6. Kaiserl, Rescript an den König in Denne- 
niarck als Hertzugen zu Holstein-Glückstadt die HoUstein-Piöniscbe 
Lehens-Succession betreffend. Laxenhurg Juni 1723. 

,Ew. Liebden werden Sich erinnern, wasmassen wir dieselbe am 
23. April vor. J. ermahnet haben, Dero nach Absterben weji. Joachim 
Friedrichs ... in das von Uns und dem Reich zu Lehen gehende Fürsicn- 
thuin PISii eingelegt« Mennsehafl wieder abzoroireii ... erioDern* B. L. 
bledareh nochmals. . . . Uns auch die angemasste Standes - Erhebang 
des von Carlstein billig nicht wenig befrcmbdel, und wollen sothane Er- 
hebung in den Fürsten - Stand sammt heyjrclegler neuer Titulatur, in so 
y^eil selbige auf Keichs- Kürslenthumb und Lande verstanden werden 
wolleiv vor uDgöitig erltlfret hiben. 

4. S. 6 — 8. 4 Kaiserliche Cumniissuriale an Könin; Georg 
Ton Grossbritannien als Churfiirsten zu Braunschweig-l^üneburg, 
an König Friedrich August y. Polen als Churfürsten zu Sachsen, 
Hertzog Clemens Aui^ust als Bischof zu . Paderborn und Münster 
und Hertzog August VVilheim zu Braunschweig Lüneburg, Laxen- 
burg lU. Juni. 1723. 

Die Kriegs-Manschaft (des Königs von Dennemarck) zum Abzug aus 
Plön anzuhalten und auszuschalreu, des Herzogs zu Rethwisch Liebden 
m imniHtireii; 

5. S. 9 — 20. Friedrich Carls Herzogs zu Schleswig V'or- 
iteltung und Legitimatio ad successionem in ducatuni Holaatd« 
Plönensem, praes. 17. Sept. 1723. (Die citirteo Beilagen i — 6 
fehlen^« 

6« S. 31. Reiehe^Hoffrallit-CooelusuiD, 11» lalft^ 17!l4« • 
7. 8* S. S2>-24. Kaiaerllch ulterim comniiasoriale, Wim • 
II* Jan« 1724« das anliegende Kaiserliche Anxiiiatorinni an« den 
König in Pohlen , qoft directotem eirenli Saxoniei superfieris, mu- 
tatis mutandis an das Niederrhein- Westphäl. Crejrss- Ausschr^h- 
Amt, • Wien It* ian, 1724) an ihr« Behörden su insiniiicen, 

9. 10. S. 25 — 142. 143 — 171. Der Kopenhagen 1724 
in 4to gedruckte grikndliche Bericht von der FQrstl. Holstein. 
Plonisehen streitigen Successions> Sachen mit gesehriebenem An* 
hang» 

11. 12. S. 181 — 272. 273 —307. (F. E. Vogt) An 
'JCajterl. Majestät (j^edmekte) Vorstellung und Bitte pro restitu- 
tiohe iu integrum in causa successionis iiolsato-Plönensis Anwalds 
Herzog Friedrich Carls zu Schlesswig. Mit ßeil. 1 — 35. s. !• 
1725. 4to. praes. im Reichshofrath 23. Juli 1725. Mitgeschrie- 
bener Addition und BejL 36« 



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15« 14. S. 308. Zwei Extractus protocoUi in Sachen {Jol- 
stoki Piön, 24. Jao, 1726, dnis die gesuchte Eeslftiitlon mtht su 

15. S. 318 — 873 u. S« 755 ff. An KajterUche Mnjcstfit 
abernuUilige Voritellung und Bitte pfo rettitatione in intfgntin 
in causa tuixessionit Holsato-Ploenenais Anwal<lt Uenog ' Fridrich 
Carls SU Schleswig. 1729. 

Beil. A u. B sind die Num. II il. 12. Von den Beilagen 

steht 

S. 755 — 757. D. Vi^iniMrle Declaraiian <4instiui • Carla, 
Seehugardt 22. Sept. 1702, unter welchen Conditioneo er aeine 

Kinder in den adei. Stand ku aetaen gesonnen; 

S. 759 — 761. E. Auszug aus dem Schreiben Christian IV 
an Kais. Maj. Rudolphiim II von» 'i9. Juni 1590, dass Kaiserl, 
Majestät, nach nun geschelieru r \ ergleichung, dem Herzug Juhann 
die gesamte Belehnung des i'ürstenthunis Holstein wiederl'ahren 
lassen niö^e, duss wegen der Expectun/. der OrafscliaiCteji ^OlUen- 
.bürg und Delmenhorst noch Bedenken statt linden. 

S. 763 — 771. F. Königs Friederich II Lehn briet!" über das 
Herzogtluim Schleswig an Herzog Juhunu den Jungern, in Ge- 
niässheit des Vertrags zu Odensee am Tage annunciationis Mariae, 
25. Martii 1579 geachlossen, Odensee Dienstag nach Cantate den 
diiitca Maji IMO. 

S. 773 — 789. 6. Vergleich wegen der Oldenburger .Siia- 
«cssian«.Co|»eahagen 18. Martii 1671, bestätigt tmi Christian V 
89. Martii 1671. (Abgedruckt in N^rdalb* St^d^el^ B. iV^Uft. I, 
P- i70). . . 

S. 791 — 797. H. Theilungs-Recess swischen König Fride^ 
rieli Ii .und. ileft^og Juhnnsen dem ^i'ng^i'n* Auf unserm Schlosse 
Flensbur«]!; den sieben und zwanzigsten Tön; des Monats Januarii 
1664. O^it Auslassungen gedruckt bei decA^uJugie gegen Oank- 
werth, der Flönschen Defension, bei Hansen und in der Sammlung 
JMt iaicks Vorrede. Kiel 1847. p..60}. 

In dem letzten flrock 8. 60 Zeile II -soN es heisseil; also wm der 

Dui'chieuchligen ; S. 61 2. 21 meht Tausend i Z. 33 e£a Tausend dreU 
hundert sechsundneumtg; Z. 25 statt ungefcrllch, unwegerlich entrichten 
und bezahlen; Z. 31 \un (lülern von Un«;erm ^ Z. »i'S kiinanlworlung ; 
Z. 10 Seiner Licbden Drittheil auch neben dem unscrn Zeit; S. 62 Z. 12 
nichts 8u$bcsch{eden; Z. 13 u. 14 RechtF^prueik , Hoheit, statt Asolils 
Leute, Hoheit; Z. 17 Unscrn freundlich , geliebten Vettern und Bruders; 
2. 18 u. 11^ Khrn Johan Ranizov^c, Rittern, Ueinrich , Si\rrt, und (]hri- 
stolT der Rantzowen Vater, Sohn uml Gcn eitern. (Die Worte ,Heinrich 
Sivert' in diesem Druck und in dem bei der Dcreusion^Schridt des Hau- 
'ses Pldn Bell. Lit. C. sind wohl unrichtig. In dem Flensttnrfcr Ab* 
schied vom 26. Ocl. l'yOl werden als Herzog AdolfTcn Rätho Sieverl 
Bantsoweo und Christopber Raolzowen untf als des lUoigs Rath Himicli 



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2ßS 



:&a«Uov«li-SMtt |elin,s SpIm.geiiaaD^: Jk» Tftrip^t Jobaii des.dfüngeni 
, vom 28. laoi 1564 haben unter anderit unterschilel^eo Bertram von 

feldt, Claus, Cliristoffcr, Sievert die Ranl/fn\cn, Lnrtntz Wcnsion . . , • 
S. H. 32, S. 93) j Z. 26 Verzeihungt-BneOi, statt Vcrzeichnuss-BrielT. " 

S. 801 — 819. I. Theilungsrertrag «wischen König Fride- 
rich II und Hertsog Juhansen dem Jüngern über Hertzog Johan- 
sen des Aeltern vererliten Antheil der Fürstenthünier Schlesswig 
Holstein. Montag nach Ouasimodogeniti den drei und zwanzig- 
sten Monahts-Tag Aprilis. (Ein Extract ist gedruckt bei der Apo- 
logie, i^ahreu Vurstellung Jonchini Ernst und Plönschen DefensioD 
1582 ; vollständig abgedruckt in Faicks Samml. p. 82 u. AT.}. 

Die Abweichungen des Drucks bei l'alck von der Handschrift sin4y 
abgesehen von kleinern orlhographischcn Verschiedenheiten, folgende: 

S. 82 Z. 3 V. 0. heiligen und unzerllieiiten ; Z. 17 v. n. entschieden; 
Z. 16 V. u. neben üertzogen (so auch iu dem Druck hei der Apologie 
"Md to mriiMii YoMteliuDg) ; et», bocherwehatet; 8. 68 Z. 6 T« Ow fttrge- 
Dominen und getroffm werd^ X 12 v. o. nechsl yontbilenmni 

1. 21 V. 0. Friderich , T^ eil Uns I nscrsj Z. 16 v. u. ünseri» geliebten 
Bruder; S. 81 Z. 2 v. o. Clöstcr Ge/aWe,* Z. 5 v. o. mwi bey voriger; 
Z. 13 V. 0. mit Dienst und Pflichten j Z. 18 v. o. und Uns tiertzog Johan- 
sen; Z. 24. V. o. Fürslliche Aähte solche Gefälle^ Z. 16 v. o. folgends «i» 
.i|>«et>; Z. 7 u. Middewade vier Bueflnaer tecAa KOteoer (Mteht mw 
es beissen nach der Zählung der 97 Kötener) ; Z« 3 v. u. Milldendorf; 
T. 1 V. u. Mönnekhagen j S. 85 Z. 1 v. o. Havighorst; Z. 11 v. o. Im 
Kudy-Clostcr-Birck ; Z. 13 v. o. Küteiier, Kraeckholm hat zweene Hufener 
einen Kötener, Ringsberge j Z. lU v. o. «SVcAum ein HuelTner; Z. 20 v.o. 
Bosgarfe; Z. 22 v. o. volle HueVener etVifn Kdtener ; Z. 27 v. o. tHtMl eine»» 
Uueffener, einen K6tener, Scheide; Z. 2^3 \ . o. Hummark ; Z. 31 v. o. HoUminck ; 
Z. ."32 IJoIrferslcben ; Z. 34 Gaskier; Z. 35 Uanxfruphardc ist Gene; Z. 36 
Lugum : Z. 39 Terp ; Z. 10 Ahkier vier Ilucffner^ Nedder Jerstall ; Z. 41 
seiner Uuv; Z. 42 lioveiüflft; Z. 44 ife/storp; Z. 2 v. u. £runlofri-5lühle j 
.8.66 Z. 7 V. o. uiut detBethigen Erben-, Z. 18 all ihrem; Z. 15 ilohr, 
Mohr und Masen; Z. 16 Friderich neben; Z. 20 vom; Z. 26 hif\fürter; 
Z. 33 mit diesem ausdrücklichen Vorbehalt; Z. 31 unterm dosier Rcrn- 
feld; Z. 41 übergebenen Erd-; Z. 1 v. u. oder zu nnternehmen; S. 87 
Z. 2 V. 0. Nacht- und Ahiager; Z. 2 v. o. hicmit erblich reser.viret; Z. 4 
Thellen bewilliget; Z. 12 U^n Bnuler; Z. 19 «Od Vw förbebalten; 
Z. 21 oder anderer; Z. 31 Inimasseo dann Ibr; S. 88 Z. 7 v. o. als Unss 
ne6en Aof /igediu hten ; Z. 14 den ersten Anno vier und achtzig und den 
folgends Anno fünf und aclilzic; , und sec hs und achtzig das ührige ; 
Z. 19 Unss neben; Z. 25 undWtr auch; Z. 26 Rcnssburgischen ; Z. 28 
-tt. 29 vertragen seyn^ alss; Z. 82 Lande«; Z. 34 ganiien dritlmb; 2.86 
gelreoAertzige Herr (so aucb in den Druck bei der Apalogie, bei dar 
Mahren Vorstellung ist der passus nicht gedrucKt) ; Z. 37 zuvor /örgewe- 
senen; S. 89 Z. 1 gantzen drillen ; Z. 9 einander vor Unss; Z. 27 — 36 
Stehen nicht iu der Handschrift^ gehöien auch nicht zu der Urkunde; die 
' ÜDt«rs«!hrin laillet: 

Friederieb, iqhaos manu prQfiria. 
^ fi. • ') X<»>6>' 



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9M 



8. 825 — 84f . K. ImtrucHon to I» K« Maf. Fri4eri«nf Ii «i 
Dinnemarck etc. dero nteh dem Kiijserl« Höfa (nach Augtbttrg) 
*a. 1582 abgefertigten Geaandten Henrieh von Ahlefeld und loa^ 
chim Reichen wegen Hertaog Johannia in Sonderburg Belehnun^ 
ertheilet. (Ein Auszug dieser loalruetioa ist als Beil. M der De- 
fenaioMaachrift dea Uauaea Plön 1669* 4to gedruckt). 

yNacbdem Joban der Ellere von dieser Welt abgefordert, vir abtt 
infierbalb rechter Zeit die Lehn S. aeligcii Ueiidea veriasa. Antbeila an 

dem Förstenthum Ilolslcin zu suchen verhioderi worden y und I. KaiserL 
IWajeslät um ein Indult ersuchen lassen, Meiches Indult auf ein Jahrcs- 
Frist Unss mitgetheilet. AVcil ober nunmehr solch Indult zu seinem 
Ende abliefTe . . . , so betten wir Unsere Abgesandten abgererligt, die 
Leheo dea HeHmgUittBna Holstein und der ioeorporlrten Lande Stonnain 
. und Dithmarschen bei I. Kayserl. Mijesi&t zu auchen'. 

Der swelte Inslruetionspuact belrill die Aenderaog der von Kaiser 

Ifaifmilian gegebenen Expecianz auf Oldeoborg und Beinienhorst 3 der 
dritte betrifi die Session im Aeichsratbe. 

S. 845« L« .Eztraet aua Bartram Revcntlau su Lammera- 
hagen ete. jtOw Jan» 1648 an Kiel an Detlev Aeveiitlatt Teutachnn 
Gantslem fiber Futterkamp auageateUten KaufbrielT, imd aua dem 
von Conrad Frejherm y. Reventlau Amtmann su Haderaleben an 
Henning von Buchwaldt auf Heimatorf 1. Mart. 1672 über Futter« 
kamp auageateUten KaufbriefTe» 

Die Beilage L. soll zeigen, dass tiic Ausdriickc Hob cit, Herrlich- 
keit und Gerechtigkeit auch bei dein Verkaur adelicber Gäler üb- 
lieh gewesen, und aus diesen Worten in dem Theilungsrecess von 1564 
27. Jan. nicht auf das jus snperioritatis tenilorialis oder die Laadea- 
fürstliche Obrigkeit für Plön zu 8ci\fie8sen seL 

S. 847 — 85 6« M. Verabacbiedung zwiachen König Pride- 
rieo 11 Hertaog Johann dem Aeltern und Hertsog Adolph su Got« 
torff wegen der Regierung in den Füratentbümem Schleaawig nnd 
Holatein. Actum Flenaburg 26. Oct. 1564. (Gedruckt in ga* 
meinaehaftlichen Verordnungan p. 186)* 

S. 869 '861. N, Extract aua dem Pacto der Ffirattieli 
Pföneaehen Herrn Gebrüder vom 19* Dec* 1672« wegen Vollzie- 
hung des vftterlichen Testamente nnd ihres gemachten Vergleichs^ 
.auch der von 1. Kön. Majestät zu Dennemarck gegen den Wider« 
apänstigen zu verrichtenden Executiun. 

S. 863. 864. O. Königs Christiani V erfolgte Resolution 
auf Hertzogs Joachim Ernstens zu Plön Ansuchen wegen der 
Schlesswigschen Belebnung, Copenbagen 'iT). Oct. 1670. (^Ge- 
druckt bei Dirckinck - llolnjfeld Dänisch. Staat p. 52. Die der 
Form nach vollständige Handschrift hat nicht den Schluss von 
yEben so wenig' an, sie bezieht sich nur atif Joachim Ernst)« 



365 



S. 867 — 879. P. \'crgleich zwischen Hertzog Christian 
Albrecht zu Gottorf und Juhnu Adolph zu Plön, Euthin 16. April 
1681, ratificirt 11, Juni 1681, zur Ausgie^chu^^T der von Gottorf 
an Plön zu vergütenden fructus et expensae des Oldenburger Suc- 
cessic^üsstreitieB. (Gedruckt in Lünig 11, 2, S. 336 und Nordalb. 
Studien Bd« IV, 1, S. 180. Bei Lünig heisst der Herzogliche Be- 
TolloiftohCigte Martin Ton Boeekeln, die Enttehädigungssumme Ist 
86,000 Rttilr). 

S. 883 — 885. Q. Christian V Exemtion an Hcrtzog Hans 
Adoltl' wegen <!er zugekauften adeligen Güter Cievetz, Pehmen etc. 
Copenhagen 1. Oet. 1681. (Gedruckt Nordalb. Studien Bd. IV, 
Hft. 1, S. 189). 

S. 88 7 - 889. R. Sclireibeti Kriderichs Königs in Preussen 
an denilert/.og von Holsteiii-Norburg, Charlottenburg 8, Oct. }706f 
wegen seines vcrstorlienen ßrudersohns Succession. 

,Wir mögen K>v. l.icbden nicht verhalten, vvas geslalt Wir Uns ge- 
gen dero verstorbeneu Herrn Bruder den HerUogen Christian Carl crkläbret, 
daM Wir ÜDS seine naefibleibende Kinder »i Uoserer Proteetion em- 
pfelilen 'seyn lassen wollen. Nachd'em Wir benaelkriebtiget, dass Ew. 
liebdcn mit gedachtem Bruder Sich dahin verglichen, dass seine T>ehn- 
gütcr gegen eine seinen Kindern zu zahlende Summe Deroselben anfallen 
soUeu, und inzwischen seine Wittwc nach seinem Tode mit einem Sohn 
.danieder gekommen, £w. Liaiden zur Zeit mit keinen Suecessoren vod 
Erben gesegneii so Haben Wir die Hoiniung gefesst, dass Ew. Liebdeni 
^e Soccessien lieber dero Bmders Sohn gönnen werden*. . . . 

. S. 891 — 893. S. Antwortschreiben Ton Hertzog Joachim 
IViedrich zu Holstein - Plön an des Königs von Preussen Majestät 
auJ das Schreiben vom 8. Oqtob^r, Plön 12. Nov. 1706. 

9 . '. . dass mein Bruder Hertzog Christian Carl nach der gcthanen Mariage 
iMf .Dir Kiinlgl. Majestät von Dennamarck als Oberiehnsherm selbst den 
erwalinten Vergleleh gasachei and leb eist »uf jUMatben eraielier Ktfnigl. 

Majestät denselben eingegangen. Wenn nun so Ich nichts darin zu än- 
dern vermag, als dass Ich hiedurch heilig verspreche, dass wieder <iic 
in erwchntem Contract reservirte Clausul , nemlich dass der gemachte 
Yergleich nicht weiter^ als auf mich und meine Leibes-Lehns-Erben sich 
arstieekeoy und das Jus successionis for meines Bmders Herlsog Chri- 
stian Carl männliche Erben in dem Fürstlichen Lehn undecidlret aas- 
gesellet bleiben solle, biss sich der casus zutrlige, dass ich oder meine 
Leibes-Lehns-Erben aussterben selten, mit der calholischen Linie, alss 
ivelche bei ermeldtem casu in dem Grade ohnedem weiter zurück , nichts 
Verfängliches anternebmen werde. Wobey nicht unCerlassen kann, Bericht 
abzustatten, dass der numfindige Printz zu Plön am verwichcnen 1. Not* 
dieses Zeitliche gesegnet und Ich darauf als Aeltester und nächster Ag- 
nat die Civil-Possession der nachgelassenen Plönschen Lande ergreifen 
lassen. Wenn sich aber der Printz von Rethwisch von der catholiscbcn 
Linie als' competenl zu dieser Succession mit angiebt, so ersuche Ew. 
KSnigl. Ma|^ mich dabej sa I>ero Protectton anbofbbien seyn sn laBsen.^ 

Aa^«»« Kieler Handschriften. 18 



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266 



S. 895. 896. T. Schreiben Fridcrichs Königs von Preiissen 
an Herr/.og Juachim Friderirh zu Holstein uegeD der Plöaschen 
Siwcessiun, Cölln an der Spree Q5, Nov. 1706. 

,Im Upbrit;cn woücn Wir Ew. Licbrlon in dero bey Her Plönischcfi 
Successinu habendem Rocht gerne appujircri hellTen , und haben Sie Uns 
nur an Uaiid zu geben, \^ic solches am bustcu geschehen künitc. Wegen 
Ew. Liebden verstorbenea Brüdern Sohnes «ir4 man «neb aof Mittel be* 
dadit seyn müssen, >vie demselben eventualiter ein bündiges Snccessions- 
Recbt 2a constUuiren.' 

S. 897^899., U. Elf Articuli, worüber des Uerm Etmri. 
ratli (vormahl igen Furstl« Plönschen Cammer- Rath) von Babbo 
eydlicher Bericht desideriret wird« 

,NoUrt ist: Babbe bat über diese ArlicuU seine Antwort in scriptis 
sub fide juramenti erstattet und selbige durchgehends als währ aflirmirt; 
woYon das Document - Immediate aas Copenhagen naeh Wien übersandt 
worden.' 

16. S. 377^750* C^enscb von Breitenau} Rechtliehct 
Bedenken betreffend die £hen, welche teutsche Fürsten mit- Weibs- 
Personen yon adelicher ALkunfit schliessen, dass solche weder 
den Reichs > Gesetzen und üerkommen entgegen noch auch da- 
durch an und für sich die aus solcher Ehe erseugte Söhne 

der SuccesBton in Reichs -Lehen und Landen ausgeschlossen wer- 
den mögen ; wobey die Schwäche und Nichtigkeit der dawieder 
in einer vermeintlichen Behaubtung der Plönschen Succession für 
Ihre Fürstliche Durchlaucht Herrn Hertzog Johnn Adolph Ernst 
Ferdinand zu Schleswig iilolntein etc. zu Wien 1724 durch den 
Druck pubiicirteii Schrift angeführten Grunde oflfenbahr gezeiget 
und ans Licht gestellet wird. 1729. Diesem Bedenken, welches 
in der Han<lschrift auch als Beilage C zu No. 15 citirt ist, sind 
angehängt die Ansichten von A. Leyser, 1 h, Sigfr. Ring, J. B. 
Wernher, facultatis Jurid. Halensis, G. M. Ludulphi, S. F« Willen- 
berg und Andern. 

17. S. 9lä - 945. \ ütum ad Caesarem in puncto petitae 
confinuationis codiciili des alten Herrn Fürsten zu Anhalt- Beren- 
burg undt dessen Crbprintzens zweiter Ehe, Wien 13. Merts 
1717. 

In Anhalt Dernburg ward 170'i ein pactum priniogeniturae crricblet 
uu4 kaiserlich besiuligt. In einem Codicill scliloss Victor Amadäus die 
Posterität des Primogeniti Carl Friederich von der Snccession aus, da 
dieser, nachdem er aus der ersten Ehe einen Prinzen und iwei Prin- 
zessinnen hatte, mit der Tochter des Herraths Nüssier einem Sohn ge- 
leogt i^id sie «ider den Wilien des Vaters gebeirathet hatte. 

18. S. 949— 957. An ihro Ka/aerliche Majestät aller- 
«nterthäoigste Anseige un4 Bitte abaeken Hertxog Friderieh Carls 



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867 



XU Schleswig 1729; mit angelegteoi Schema über Johan des Jün- 
gern Nnchkommen. 

■ * 

Nachdem 29. Martii Herzog Johan Ernst Ferdinand zu Schleswig 
Holstein Rethwisch zu Harolturg obue eheliche Leibes-Lehns-Erben ge- 
storben, möge der Kaiser den Herzog Friderich Carl bey dem Besils dir 
PlOnschen Siiccassion sehüfewo. 

• S. H. 144. 

Hochfürstl. Schleswig' Holsleinsche Cantzley Reglements und 

andere zur Cantzley gehörige Meecripta und Verordnungen jbii- 

nebentt den Friedens- SchkUten. 647 Seiten. 4to. 

1. Zwilchen den Verordnungen steht 8. 329 --$36 eine 
Cenvention, geschlossen Kiel 37. April 1730) wegen Unkung des 
Ucdsteinschen Landgerichts« 

Im Jahr 1725 war das Holsteiosche Landgericht abronipirt, weil 
man Kdoigl. Seite vier dahin gebrachte Sachen nicht wollte beim Land- 

fericht verhandelt Missen. Die Uneinigkeit ward durch obige Convention 
gehoben , und da nach 172.^) kein genieinseharuichcs Holst. Landgericht 
gehalten worden, die Haltung desselben bestimmt. 

Q. Die angehängten Verträge S. 488 — 577 sind n, der 
Gluckstädter Vergleich, Glückstadt l'i. Oct. 1667; 1». der Alto- 
naer tViedens-Schluss, Altona 'iO. Juni 1689; c. der Traventhaler 
Friede, Travendahl 18. Aug. 1700; d. Altonaisclier Recess , Al- 
tona 17. Jüly 1709; mit sieben Separat- Artikeln , Rendsburg 
21. Martii (?) 1709, und deren Ratification von Christian August, 
Gottorf 20. April (?) 1709 (Der Altonaer Recess mit den Se- 
paratartilteln ist gedruclit in Faldca Sammlung pag. 287, nach- 
dem die letstem in Dahlmanns Stenerhewilligungsreclil p. &5 lu« 
erst gedmckt worden. Das Datum des Uauptrecesses der 17. Juli 
scheint sicher^ rergl. S. H. 34, p. 41 n. 41* das Datum der 8e- 
paratartUcel, .deren erater anfingt: «Wenn naeh PttUicimng allea 
dessen« was in dem heute signirten Recess • • » • deren Rntifieation 
so heginnt: ^obenstehende 7 Separat -ArticuUi werden gleich dem 
Haupttractat von selbigem dato . • passt daxu nicht. Nach 
S. U. 117) p. 227 hat der Bischof am 1. August, der Kftnig am 
5. August 1709 <Ien Vergleich ratificirt. lieber Breyer vergl. 
Dahlmann I. c. p. 151 u. S. H. 114, p. 223 dieses Verzeichnisses) ; 
e. Gemeinschaftliches Patent, Gottorf 24. April 1711, dass der 
Haniburgische Vergleich v. 5. Jan« pro basi et fundamento in jii* 
dicando gehalten werden solle. 

S. U. 145. 

Bistorieehe Erleatmmg der Genealogie dee Känigl Däeiieehm 

JIochfürstL EoUieinischen und Gräfl, Oldenburgischen Hauses, so 

IS* 



S68 

weit solches von Dietrich dem Glückselifjen^ Gra/fen zu Oldenburg 
und DelmenhorsL herstammet, 425 Seiten 4to mit 4 Staromtafein. 

Die Hoiidtchiüft. ercililt U die GMehidite der KiiHgUehcii 

von Clinsti'an I abstammenden Linie bis 168G; 2. <lic der Sonder- 
burger; 3. die der Gottorfi^r. Liiiie ^ • 4. die der Graflich Oldeob, 
iWn»e-i ... .. X .... 

S. 146. 

Martin Coronaei {Krey) pastoris FUntbecJiiensis in praeposi- 
tura Bardesholmwi E^üßjpkia. {jitiig^^da ei liorrenda) nabiUum 
'8k$inea*^oU€ttormik*^mildum^^^ iedihortenH eaiucoi^MaUh- 
mm, das i$t erseht eekUche Todesfälle^' die sieh unter etUehen vom 
Adel des Her zog ihums Schlesswiy-tiolstein in vorigen seculis zugetra- 
^wn hakm sollm, Mit Votrede von Uir* Petersen. Seite« 
foÜo und i Blätter Zusätze in 8. Früher in Mollert Besitz, ircl- 
jd^er einige Noten hinzufügte. . * 

' Die S«hri(t ist in iäCapitel getheilt, hat 140 easQS, befasst 
.4|e Jahre von lö7a~1679. .Vion demselben Verfasser stehen In 

Westphalen Monumenta T. H Antiquitates coenobii Bonlesholm., 
wo auch diese casus tragici praefi^tio p. 12 erwähnt werden. * 

S. H«. 147. 

Dassctbe Buch mit Fortsetzung unter dem Tit^M Kurze 
historische B^chreihung von den Sitten iuiid der ehemaligen rüden 

rQmnms^Art 'der nislun .üolstoifMr, itsit g$$mnm^U$lik ^m»üntß 
trHgtäi 'fi'ohilhrti 'HolsaHtmkn'''thn Pasttfr Üoronmetä 2«' Fün^ftek 
und Diacono WiÜiehi zu Oldenburg a. 1573 — 1720. I'i Seiten 

>£inieiliing .und Register : u«..g2 Seiten 4to. An« .Fuhrs Nac.bla§s. 

■" '"' ■ «.a 148. • • 

Dasselbe Uuch von Coronaeus, hin und Mieder verbessert nnd 
bis «nfintaere Zeiten fortgesetat' ton F. Noodl,'a. 1573 — 1754. 
208 Seiten 4to. 

SS.- k. 149. 

A. Dasselbe Buch von Coronaeus a. 1573 — 1608. Schliesst 
mit dem easus 57 in No. 146. 38 Seiten 4to. 



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869 



B. t>i# 'R«lMfi»l8* '0<l«r Raihe dtor BargMinftiiten fti.Siflk 
fM USO Iii« t7»7; ScKiTttri« NtiehrMiitttf iTOD^-KM'^i M«. 

Naiiien der Sechszehn Männer «,t70üu. 1750; Namen der Zwer«* 
unddreyssig Männer 1700 u. 1750« i diameiD .«ier UürgermcUcer 
lind SeMtoren in Kiel 1600, 1650, 1700, .1750« . N«thriclü 
den in a. 1755 nnd folge njlen* JaMre« Mi 176 t Im Bähte gewe* 
ienen Membrit, Bürgermeistern, Seftatoren, Sechszehn und Zweyund- 
drejTMig MüiiDerp, wann solche .ia tiietea cullegium niagittratus ge« 
kmineiii dirin JMbeBdiret- wd gesttfi^tn. - Vefseidinias «M* denatf 
in der Stadl Kiel befindlieh«! HiiiM^ »o ^ia teHdg* Ji..l^6. 'lm 
§Udt catastro aufgefubret. 52 Seiti^H 4to. Diie Handschrift iat 
M« Scfaradera NuelOMa, ^ t ' . > >t 

8. H. t90. ■ 

Tahulae jirogonologicae nobilium Holsatonm^ oder der von 
im n/le» GeiehUehi9m 4» dm Hitfrx^g^iUmern ScMmng ui^d Hoir 
sinn noch jttxt Uihmdm 99» AäetkkürUehe^'^^ OrBK* 
Folio. • ' ' 

Die.Handschrift ist unTollendet, enthält nur einen Vorbericht, 
eine allgemeine EinleitvAg and eine beaondere in derer v^fi'Ale-'- 
ferf-AlinenaTaffefii, diese Tiifebi letbtt Mlen. ' 

S. H. 131. 

Ä, Hcjer Unteriuehmgy ob Hartwig Reemüm ah em Märder 
Adolphi VI zu Segeberg anzusekm »ey, Copenhagen 8. Aug. i722, 
16 Seiten. Fol. Kx supell. des II. N(üüdt). 14 Seiten. FaU 
Gedruckt in Noodt Bejträgen Bd. 1, St. 1, n. XVII, p« 43-^52.' 

S. II. 152. 

Specification der ScIUeswig-Uohleinüchcn Lehngüter vermöge 
ecpeyUeh txtradirttr Lelmbriefe Muktzetf^l mi$ LiiU^ aßt oat 
di$ MUehe RUtanehaft copeyUch eaftraOrm JLeksJ ^ a umü 
MutiizetleL 4 Bll. Fol. 

S. H. 15a. .: ' 1 

Brief " Ceneepte eines Ffiritlieh - Oettorfii chen Gesandten an 
den (irottorlischen Caoxier Bockel, an Jügert, Uatten, Persiiiai 



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270 



ft. lUehel, €lftntmt, und an mehrere Vervraii^C« Üet Geiaiidlen» 
aui Hümburg, Dresden, Wien etc. 3< Mai 1680 — *V2i. Jolt 
1680» Die meiiten Briefe emliaUen Klagen über die absuhaitende 
QuaranCMne, berihhit wird der PÜn- Oldenburgiiche fisceenlioiii« 
pmen. 19' BU Fol. 

S. H. 154. 

Zehn Briefe u den Dector Gettfried Schneider Furitliehen 
lUlh nnd Im Juli 1654 Ffintlfeben Geaandteli in Regentliurg ron 

L. C. MoHke, 9. Auguit 1653; Hieronjniua Witzendorff, Prag 
Nov. 1653; von Graf Christian Rantzow, Schluss Trankier 
aaf Lai^eland %ü.Mi 1654) Brejrtenburg Febr. 1655, IS.Martii 
1656, 31. Martii 1656; Ton Detlef Rantsow, Breytenburg 24* Martit 
1664; von Philips Ehrwein von Schönborn, Frankfurt Oct. 16ö4, 
Majnz 23. Nov. 1654 u. 1. Febr. 1655*. Originale. 

Atti(,,den sehr freundlieben Briefen Ton dem Grafen Ckriatian 
Rantsoir aieht man, dais Sehneider früher mit Rantsow in Regena- 
bürg war; Christian Rantzows Name stellt zwis ln n den in Per- 
iOQ ertchienenen Grafen und Herrn unter dem Regensburger oder 
Jtti^ften Reiehtabaeliied vom 17« Mai 1654« Der Sohn Detlef 
Rantsow ereuehte nach seiner' RQekreise aus Frankreich den Bof- 
und Canxlcirath Schneider die gute und treu gemeinte Zuneigung 
gegen ihn xu cuntinuiren. lieber Gottfried Schneider vgl. Ver- 
seiehnits p, 180; fiber Christian Rantsow Tgl* Hoeck Nachricht 
Ton den Stadthaltern In den Herxogthnmern in Noodt Beiträgen 
Bd* 3, p. 160. 

S. U. 155. 

Versehiedenes sur Gesclilchte des Jahrs 1664. 

1. Ob Uiiterthanen, deren rechtmässiger Regent von einem 
andern mächtigern Herrn, Tyrannen oder Rebellen von Land und 
Leuten verjagt ist, so lange jener sie der ihm geleisteten Pflicht 
nicht erlassen, dem der sich mit Gewalt in den Besitz solcher 
Lande gebracht, ohne Mejneid und Brechung ihrer vorigen Pflicht 
huldigen können. 4 Bll. 4to. 

2. Schreiben in Betreff der verlangten Eideileistung. 
4 BU* Fol. 



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871 



jNarhriem ich erfahren, welchergcstalt unter andern Thatlichkeiten, so 
eine zeiüiero gleich grausame Wasscrströme auf uns zugeslürzel, auch 
die'AQlitl^ BrdfAi- und Wegnehmang der Briefe keineswegs untorlassen, 
ich alsso der ordinairen Post die meinige nicht en^erlrtneQ dürlSeDy habe 
dthero hiss aof diese sichere Gelegenheit warten müssen . • n ' • 

3. £rdrtening Qber die Eidesleistung* 18 Bll« Ful. Un* 
Tollstifidig. 

4. Contirmatio pririlegiurum Christiani Vti regis Damae der 
Prälaten und Ritterschaft des HeraogthumR Schleswig, Gottorf 
14* Juli 1684. (Gedruckt bei Jensen und Hegewisch p. 250). 

5. Ejd so am 9. July 1684 voo Prälaten, Ritterschaft und 
Ständen des Uerzogtbuii|es Sebiesvig uiit«rsakriel»en w<|rdf% 
Gottorff 9. July 1684. 

6. Jvöniglichcs Mandat an den Herrn JStadthalter Graffea zu 
Rantzau wie auch Kriegs- Etats -Admtralituts - und Cumniercien- 
Rath Hermann Mejern und Conrad Wasraern wegen Joachim von 
Ahlfeldt auf ßuckhagen und Olpenitz und Einziehung dessen im 
Fürstenthum Schleswig belegenen Güter, Itzehoe U4. Julj 1684. 
No. 4. 5 u. 6. 2 Bll. Fol, (5 6 gedruckt in Nordalbingi- 
schen Studien Bd. IV, Hft. 1, p. 192. 193; über Juachiui von 
Ahlfeldt vgl. Noodt Beitrage Bd. 2, p. 180). 

S. U. 156. 

.81. T— 45. Martin ClmmitU JeÜ und weiUmd FürstUehm 
HoU8$eini$ekm JtoHI« und Cantdern Berieht vm Gelegenkeit und 
ünierscheide der beiden Jhrzogthumbe Schleeswig und HoUslein 
und in ipede des Landes Eiderstede^ icor^ enniesen wirdj dass 
das Herzogtkumb SehUsswigek ein Perikmtz und Lehn der Krm 
Dennemarcken sei^ das heil. Rom. Reich aber kein Recht darauf 
zu prätendireny sondern von demselbigcn durch Grentzen undt 
sausten in aUen unterschieden* 

Dem Bericht ist ein Schreibep oder eine Dedieation ▼on 
Martin Chemnitius an den König Christian IV vorgesetzt, worin 
er sagtf dass er unter seines V aters Schriften ein Bedenken ge- 
faaden, welches der Uartaog Friedrich ?or 5 Jahren 9- als in 
einer Efderttedaelien Sache an daa KaiseHiohe Kammergerieht 
appeliirt worden, auszufertigen anbefohlen. Dieses Bedenken, da^ 
tirt Gottorf 20. Juli 1624 von Cantzier und Rathen, dcdicirt M, 
Chemnitias* Nach Meiler Cimbria literata II, 139 und einigen 
Anetioosoitalogen ist dieser Bericht gedniekt 1639« er' iet wieder 



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gedraekt in WMtpMes momm« T. IV, p; 1671^1696. Martin 

Chemnits war erit Professor in Rostock, dann Kansirr des Her- 
sogs zu GoCtorf, starb 1626 j sein Suhn Martin Chemnitz, der 
Herauigeber des Bedenkens, war eine ZeitUng Asseaior dei Got- 
torfer Geriefits, ging dann in Sekwediiche Dienste; r-gU Sehl. 
Holstein. Anseigen 176'i. Sf. 27. 28. 

Bl. 46 — b1. Kurfze Appiinctuation , was die Königlichen 
Reichs-Rähte den Fürstlich Holsteinischen Rähten zu Copenhagen 
10. Juni hora 8 proponiren und furtragen lassen, a. 1588; und 
Erklärung der Holsteinischen Rähte auf die Appunctuation, Copen* 
hagen 11. Juni 1588. (V'gl. Verzeichniss p. 127 u. 128). 

El. 53 — ö9. Ungeferlich Bedenken der ehrbahren Ritter- 
tth4 Landsehaft der FürstenthQmer Sehteswig- Holstein, wie. die 
Kayserl* Majestät hinwidmnib atiff Ihre an die KdnigL Majestät 
n. 'Dennemareken unseni gnädigsten Herrn andt itst gedachte 
'Landsehaft ergangenen Commission (Mandata nnd Sehreiben) sa 
beantworten« Flensburg 27. Sept* 1593« Wegen' Herzogs lohans 
und Hersogs Ulrich Thcilnahme an der Regierang, 

Dass allein die Herrn, so ?on der Landschart gewehlet, die Regienmg 
annehmen. Und oh sich wohl zngettagen, dass mehr als ein regierender 

Herr von der LandschaTl crweblet, so ist doch «solches cnm protestationc 
und aus hochwichtigen erheblichen Ursachen goschchen. Wie denn Hcrtzog 
Jriedricb sich von Christian III seinem Bruder rnil Geld ablegen lassen 
und zum Slifl Hildesbeim befördert worden, anch Hertzog Hans bei Ihr. 
»ttAnlgt. Majestit seinen Unterhalt hat, Hertzog Ulrich auch Ihrer Maje- 
stät Gutthaten teglich cinpfindct, so kan man so viel weniger glauben, 
dass Hcrtzog Ulrich und Hertzog Hans umb diese Sachen Wissenschaft 
gehabt, dass I. F. D. Meinung scy, sich der Regierung mit anzuraassen. 
Haben sieh niemalss die vorigen Königlichen Wittiben Iceiner Terwallung 
angemasset Bitten die Königl. MajestXt wolle der Landschaft Notdurft 
nicht allein gegen Kayserlicho Majesllit, sondern auch gegen der König- 
lichen Wittiben und \io'^vn die aahero depotirten Kayserlichen Clommis- 
saricn im Besten eingedenk sein. 

ßl« 60 — 68* Relatio legati des Königs Friedrich II, Johan 
das ältem and Hersog Adolf, so bey Ihr. Kajserlicheii Majestät 
jdia liCliea des Föratenthums Holstein aUenmterthAnigst geioanen. 

BU 60 — 147. Jacob Srüger Buimria von dm TrHrnph- 

L^hen- und Ehrentage,, durch König Friederichen II und Herrn 
Johansin de» £Uern und Uenm Adolfen auch Herrn Johansen 
.dm Jüngtm mt Odomet in Fühnm 9. Mai i6S0 iti ^attm 
worden, ' ■ 

Ist gleich mit der Harn burgk 1581 gedruckten Scbrilt J. Krügers. 



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V7Z 

/ Bif^4«-^ tft4. moL ■ fftühadeir ^wAitfii§$ grimikhe 
*Bö^ kurtz$ Jt$(atlon^ v>at steh hey der' F&niHchm tehenempfangnii 

zu Kolding 1616 ü, Decbr, zugetragen, Schlesswig IU16, Diese 

Schrift über die Beiehnung nach Herzog Juhaim Adolfs T4ide ist 

iiälBli einer Nod« der Handschrift gedrotlct Schfesvig 1616., 

' . ßl* 1^3^232^ Huldigutig^-ProtocoHnm H^prtsf^g friejprpcheif 
iinj was bepr demselben a<;t)||u (!fp, I^ec« ^j6I6 auf dcB\ R^hliaus« 
SU Sch^swig) liinc inde vprgelanffen sampt den AOg^heftetef Ori- 

^^alschreibea der Königl, M.ijest&^« . 

Die Relation oder das Protoeoll erzählt die Verhandlungen 
auf dem Schloswiger Landtage rem 9. Dec. 1616 bis '20. Dee* 
über den VVahlpunkt bis zu fler am 20. Dec* erfolgten Huldigung. 
Die Privilegienbestätigung Herzog Friederichs steht ßl. 'i08 — 'il'i. 
(.Jedoch den punctum electionis vorinserirter Erklerung [der Stände] 
nach ad jus primogeniturae reduciret*). Von Bl. 2'i6 — 23'i folgt 
die in erentum 2U Rettung ihrer Unschuld, damit sie nicht für 
Rebellen u. s. w. möchten angesehen uerden, gelasste \'erantwor- 
tung der Stande gegen liie Protestation der Königlichen Abge- 
sandten, welche, weil es ohne Weitläuftigeit zum guten Mittel ge- 
rathen, nicht übergeben worden. . ■ ' 

ßl. 233 — 235. Schreiben der verwittwcten Königin Sophia 
auf die Relation der zur Conferenz mit' den llolstein-Gottorpischen 
Räthen Beauftragten, Cronenburg 31 »'Juli' 1588; ' 
• * . Blr!{36 -^24t« D«f Uolini swiichen der Krem Deimetiarek 
und den Füi^a^lliuiuem Schleswig Holstein Confirmation ron ClirU 
stian IV, darin der ganlse Reeess solcher Union begriffen, wie sie 
a. 33 ist Terabseheidet wofderfL «Tlertsburg 6« Sept. 1593. 

BL 346-T-!ISd8. 1* Sehreiben von E)rttst. Fürsten und Grafen 
so Holstein und Schawenburg Grafen an ^^ternberg und Herrn 
Sil Gehmen an den König Christian IV Dennemarck, Buckeburg 
10. Mai 1620. (Wegen der Erinaerungeii' des Königlichen Raths 
J[uiii|# Adi^i|»h. von Wietersheimb gegen den yom Grafen Ernsf 
nngenonimenen Fürstlichen Titel des Fürstenthums Holstein , dass 
die Königl. Kriegsvölker nicht in des Grafen Ijänder einquartirt 
werden, und wegen des Königl. Schreibens in ßetretf der Priörin 
zu Uetersen); 2. Antwortschreiben des Königs Christian IV, 
Crempe 29. Mai 1620; 3. Schreiben des Königs Christian IV und 
des Herzogs Friederich an Se. Kaiserliche Majestät, Crempe 
29. Mai 1620. (Wegen des vom Grafen Ernst zu Schaumburg 
angenommenen Titelsj. Die Schreiben sollen gedi:ucVt sein »Schles- 
wig 1620. ' . " 

• BI. 259 — 262. Verlauf der Musterung und Landtages zu 
Flensburg 1610 angestellet* 



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874 



Bt. 963* UrtheU der aaf «Ugemeta««! Landtag« Ter- 
lammelten Stende und ehrbaren Ritter« und Landacliaft in Sadm 
llattiai und Moritz Rantsow contra Joachim Broektorff und 
Apollonia Rantsow Bekla^^e, publicntum Flensburg 1 1. Sept* 16f 0* 

Bl. 'i64. 265» Abbitte, wie die gebrauchlich bei denen vorn 
Adel in Huistein wenn eine Niederlage geschehen* (Diese Abbitte 
von 12 Männern. \2 Frauen und 12 Jungfrauen fär Friedrich 
Brockdorff, der Gerdt Rantzow rur 7 oder 8 Jahren erftchlaigeil 
hatte, ist gedruckt in Noodts Beiträgen Bd. 1, p. 91). 

Bl. 266 — *i73. Verzeichniss der Prälaten, Klöster, Aempter, 
Rittersitze und Städte im Herzogthumb Schleswig mit Angabe 
der Pflngzahl. 

Bl. 275 — 285. Verzeichniss der Prälaten, Klöster, Aempter, 
Rittersitze und Städte im Herzogthumb Holstein mit Angabe 
der Pflugzahl. 

S. U. 157. 

• jlfid^. Hoyeri /nr. mir, doet tl proftu. Mafk, H D, Baltka»ar 
Erutingii $en, et Anonymi Anmerkungen xn Dankwer^ Landee^ 

beseht eibung der Jlerzogthümer Schlesivig und Holslein , aus dem- 
jenigen Exemplar , to sie beedereeiU und vorhero Kielmanneegg be- 
ietsen und eich jetzo auf, der KlfnigUehen SibUo^iek b^ndeij 
auegeeehrieben, 10 Bit. 8. 

Diese Anmerkungen sind gedruckt in Noodts Beiträgen Bd. 1, 
p* 608 u. ff. Ali Anonymus hat Noodt J* Ad. Kielaiann genannt. 

5. H. 158. 

Citationsdecret des Herzogs Christian Albrecht auf des SuppU* 
eanten Johannes Mejera, matbematlci , Bitten erlaiaen gegen Caa« 
par Danekwert Bürgermeister «i Hoanmb, Gottorf 27. Febr. 1663; 
mit Joh. Mejers Designntion exemplarium ad dedicandum und der 
Tcrbandelten. 6 Bll. Fol. 

Die Handichrift ist nacUiisig abgedmekt In Noodts BeiMgen 
Bd. 1, p. 548. Zu Anfang der Designation soll nickt 1635 aon« 
dem 1653 stehn. 

6. U. 159. 

Böhme Materialien zu einer Chronik der Herzogthümer 
Schleswig und HoUtein des Jahrs i8i? und i8i8, 30 und 19 
Seiten. Fol. 



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IXe Wittwe dn V«rlbMera telienkt« 4im%n HMi4aebrift der 

Albliothek der itnirersitfit In Kiel, als der Vaterstadt des Ter* 

fassers. Bekanntlich stehen die Jahrgänge <ler Chrunik von 1801 
bis 1816 in Faicks Staatsli. Magazin. Oer Verfasser wollte die 
Chrüniik für sich heratisgelieii und hat dasö die Bogen des Ma- 
gazins mit Correeturen susammen binden lassen « und gleiebfaUt 
^er Universitätsbibliothek geschenkt. 

■ "• 8.H. 160. 

Wilhelmi parochi olim Oldenburg, in Wagria a. 1683. Kurze 
Beichreibung dtr HfirMogikamar SMiwig md Moltteim tu Mi»$ieh$ 
amf Gröue^ Chrenzm vnd Abth$Uung0n^ auch deren ehemalige 
Regenten , Abgöttereien und andere Merkwürdigkeiien. E bibliotheea 
Gottorp, 10 Bll« 4to, die sich nur auf Holstein bexiehen« 

S. H. 16t. 

Collectanea xur Schlesirig Holsteinischen beschichte xum Theil 
von Christianis Hand. 70 Bil. 4to. Die Sammlung enthält auch 
VerWnenMg«! su Christianis ScM. Heist. Geschiobüa. 

S. H. 162, * . • * 

Zur Geschichte des Jahrs 1813 und 1814. 

1. Absebrift eines Schreibens der provisorischen Verwaltungs« 

eommission an Se. Kdnigl« Hoheit den Kronprinzen von Schwe« 
den. Kiel 26. Ocf. 1813. Baiidissin. Qualen. Wandt, fittfh- 
waldt, Biome. Ueinaelmann. Jess. In Betreff der verlangten 
Million Reichsthaler von dem Herzogthum Holstein. 8 BD. Fol, 

'2, Abschrift des Statistischen Ahrisses von dem Herzogthum 
Holstein auf Befehl Sr, Königlichen Hoheit des Kronprinzen von 
Schweden am 20. u. 21. Dec. 1813 entworfen, am 21. in der 
provisorischen Verwaltungscommission vorgelesen und berichtiget, 
den 21. u. 22. abgeschrieben und mit einem französischen Schrei- 
ben dem Herrn Staatssecretair Wirsen überreicht. Kiel in der 
provisorischen Verwaltungscommission 21. Dec. 1813. Fr. Gr. 
V. Bandissin. J. v. Qualen, Verbitter zu Itzehoe. Wendf. C, H. 
V. Ahlefeld, Prälat zu Preetz. Buchwaldt. Neergaard. Fr. Blome. 
Moltke. I. C. Jesf. 15 Bll. Fol. 

3. Abschrift einet Reseripts des Rronprinsen Charles Jean 
in fransdslscher Sprache *n die Commfssion prorlsoire ponr i'admi- 
nisliMm de Ubiitein. Kiel 91* Jm. 1814. 2 Bil. 



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w 

' 4« AfcMUrfft «üiM ReMripta d«i KSni^ Fr«4trtk VI sar 

Antwort' auf den Bericht der proTltoriicben ConiniiMpon Tom 
23. Jnn. 1814 an diese CommiMion, Njrborg 27» Jan. 1814. 
2 Bll* Fol. 

Dass dieselbe durch die Emennong einer Ceminisafon lar miHlairi« 

sehen Rä'nmung der Hcrioglhümcr und zur Ucbernahmc de«; Herzogthunt« 
Pommern und der lnc;ei Rügen ais aufgehoben aozasebeOi jedoch ein 
Generaibericht zu erslatteii sei. ' • ' 

Abaehrift des Bericlits der ' proTiaoriteheii Comniisgion an 
Se. Majestilt den König« Kiel .4. Febr. 1814* 44 Bll. Fol. 

Anlagen fehlen. 

. * ' • ' . \ . • ■ . ; . • 

Deradbe Berioht in 2 ändert Abachriftea.- 

S. H. 163. 
• ■.■»•• 
Ständeverhandlungen. 

Geschriebenes Frotocoll der Schieswigscben Ständeversamm* 
lung im Jahr 1836. 5 Bde. Fol. 

S. H. 164. . 

Geaehrialienea Pfotooall . der Schtenrigadben StindsvmMilBi* 

long im Jahr 1836. 3 Bde. Fol. 

S. H. 16». 

/oA. Adolph. Cifpräut kUtorischA Jahrbücher derer m Htr^ 
X9§ikm Stiduwig geutetetm Büehöfeny tiM TeuUi^ ükersßUt 
itofi einem der historischen Wahrheit Beßieienen F. A. RCeinboA), 
Schleswig 1726. U31 BiU Fol. 

S. H. 166. 

Alphdbetisches Verzeichniss von sdmmtUchen in Holstein lie^ 
gendm Kirchspielen und Kirchen^ wobey die Anzahl der Prediger^ 
nickt weniger der Diätrieiy wo ein jedes Eirehspielbetegeny hemerki 
worden^ colli girt von J, f\uhr), 36 BU. 4to« 

S. H» 167. 

, Spec^icflUon aUer tu den beyden Fotstenlhümim ScMesswig 
und HoUstein befindlichen Königüchen F^tUeh Sokieinisckm' 

Glücksburgischen f Plönischen ^ Muäenischen^ Gräflichen adeüohen 



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277 



Kirchen nebtt den iam jjehörigen DihrfirfL, Meysrhdfiii ^ußd Frey- 
höfet^ 0. iT».. Ex colK Reinboth. 23 Bll. Fol. '* ' - 

H. 168. 

j.: i. Siphon., Mlot^^ GeMraUyperintmdent$n Verzeichnüs aU&c 
Sirehm m den Füntenüiamem SeMeiswig und HoUsUm, too 
die zu D&nnetnarek ffarwegm Kdnigl Mäfettäi einige jura- entu>e- 
der patronatus oder episcopaius oder heedes haben und durch 
Jhr^i Bedienim nerOben ku$en. Au L MönigL M^rniät i^MarU 
i668 ^nffeeandt 9 Bll. Fol, 

9, Fragmentum von einigen unter den Ccmmunen oder €tiv- 
eeitigen Visitationen stehenden Kirchen. 5. BU. 4to. . 

S. H. i69. ... 

• ' - ' ■ 

'' Georg Wilh, Valentiner Diaconus in Flensburg Versuch, die 

SeH^^ 4er JPtfdiyeir in ScMtewig md BoUtein eeit der Reformation 

volUtändig xn machen, i8i8, 565 Sei^yi upd, % Seittn. Rt- 

gister. 4to. • •. , . 

S. H. 170. 

Christ. Aug. Valentiner Prediger zu Morsum auf Sylt Nach- 
richten von den Kirchen und Predigern «i, den, Mer/f;fi§thiimer» 

SlMeewig und Bokkmi. i8U. »63 iSeiM^: F«l. 

. , . . .' ' . Ii' 

- . • . 171- 

Petri Petrejiy praepoeiH der Landeehe^t Eidereted$j hieiimeeke 
^KtaehHeki «oii des paeforie %n Tänningen loh, üeorg OkUü Le^ 

Schriften^ Streitiykeiten, Absetzung ,und Gegnern, mit ^ Ge^ 
diekien gegw CwiUius* 29 Bll. 4»»^ 

• . , s. H. in. 

U Acta Cuntiana. 

' t. Schreiben von Bürgermeister und Raht Tönningcns an 
den General-Superintendenten Thom. Clausen^ 4. Jan. 1722» wfe- 
gea Potior Cuntiua. 

2. Schreiben an den Schi. HolstaiD. General>Su perinten den*, 
ten von Superintendens, Senior, Paitor und Predigern des Predigt- 
amts zu Lübeck, 22* Jan. 1722« wegeA eincis erbetenen Reuop«! 
über Cuntius. . ' . 



978 



3» AbMmoaguclireil^eii an «tenMlben von C« W. Worm, 
h Bartholia, Steenbudc und J* Trelland, Copeohagen 26* Jan« 
1722» über Cundus sii urtheilen. 

4. Stehreiben an «lenaalben tum Senior, Paatorea undaimmt- 
lichen Predigern Hamburga, Hamburg 27. Jan, 1722, in Betreff 
Cuntioa, namentlich aeinea Gedichta: an die Refoirmirten in 
Hamburg, ... 

5. Aergerniaaae and Errorea in des Cuntii Veraen. 

6. Responsa der Roatocker und der Wittenberger theologi- 
aehen Facultät über Cuntius. 

7. Specifieation derer irrigen Lehr-^Sätse aoa Job. Gaaf|; 
Cuntii Predigten. 

8. Belehrung des Oberconsistorii zu Gottorp auf die von 
J. G. Cuntio in seiner Dcductiun vortretrafrenen Lehrsätze, wie 
selbige 7. u. 8. Juli in pleno geschehen und er dadurch sur De- 
votion bewücren worden. 

9« Drei Schreiben an den General - Superintendenten von 
Bürgermeister und Rath, Tönningen 1, u. 6. Febr. 1722, von 
dem Compastor Matthias Witte, Tönningen 6. I ebr. 11T2» 

10. Relation von DetleÖ's Schreib- und Rechenmeister, 
T(^nnlngen 6. Febr. 1722. 

11« 12. Schreiben an den Generatauperintendanten rou 
Pastor Barthulom. Hauckiua, Danzig 24. April 1722« und Re- 
lation dea CandidatenKeltx auaDansig überCuntiua firüherea Leben« 

IS, Zeugnisa dea Paator Epbraiih Reddemery Elater 3. Juli 
1722« tber Cunthia. 

14. Scheiben Ton Cuntiua an den Ctoaralaupii^intandantciiy 
Tönningen 30. Aug. 1722. 

15. Schreiben des Probaten ۥ G* Koeh, Apenrade 26*Se|K 
fcember 1722. 

16. Bericht dea Oberconaiatorii an den Könige Gattorf 

26. Sept. 17'2'2. 

17. 18. Schreiben von Hasselmann, Kiel 15. Jan. 1723: 
und von dem Candidatus ^acis Dorachaeu« aua«6üderau, Halln 
6. Aug. 1723. 

19. Specifieation der Irthümer, welche J. G. Cuntius in 
aeiner Deduction vorbringt. 

20. Rechtfertigung des Verfahrens gegen Cuntius von dem 
Generalsuperintendenten. 

11. Streitigkeiten mit Joh. Melchior Kraft't, pasior . primariua 
in Hnanm* ^ 

1. Deduction von J. M. Kraflft, pastor primnrius wie auch 
Kirchen- und Schulinspector, an Se. Majestät, präsentirt GottorfiT 



879 

3. Dee« 1721, «Int Humm von der Vif ilatioB dm Gcnmtitiper- 

intendenten befirtit ttu 

3« Bitte von Ad* Jos« Hellender und Johann von Strttseo 
Prediger m HiMUii, Hntum !!• Jen« 1723, gegen Krefft als In* 
tpeetor. 

3. Verentnortong des GenerelneperSntendenten Clausen^ 
Rendsburg 14$. Nov. 1733., wegen der behaupteten Viettetion and 
Inspection über die Prediger und Schulhediente am Thumb in 
Sehieswig u§d über Uusun. 56 BU« Fol. 

S. H. 173. 

Ulrich Petersen ungefehrliche NachriciU von dem alten und 
hmtUgm Zustande des BoehadeUche» Jungfrauen ' Cloiters SancH 
JokannU ouf dm Hohne vor Sehletwig, Ex manueeripHt eot^ 
lecHs Joh. Henr. Wildhagen. Mit Mar §inalanmer Hungen von 
H. NoodL 50 Seiten. Ful. Die Abschrift ist unvolUtändig. 

Petersens Naebrieht Ist gedruckt in Westphalen monumenta 
T« III, p. S81 — 358, die Absebrift gebt bia p. 357 des Drucks 
und schliesst : ^Rs ist sonst bekandt, dass die Ritter des Johao- 
niterordens durch Gelegenheit eines Uospitals für die^ 

S. H. 174. 

UnmaeegebHehe Refiexumee über die Closier'' Ordnumg^ wie 
eokhe beif derem Mmeimmg «n einem wnd andern sm verändern 

teyn möchte, 7 Hll. Fol. 

3. H. 175. 

Naehriehten von Stiftung der ssu Stel i666 S. (ktoher in^ 
augurirten HochfürslUch Schleswig-HolUteinischen Christian Älber- 
tiniichen Universität, Fol. 

' Diese Naehriehten, «elebe Prdessor Ueimrieh dem Untergapg 
entriss, scheinen aus dem Nachlasse des Kieler Syndieus Joh* 
Heimiii|^s zu stammen, 

S. 1— 9. Verenfasiungs - Entwurff, warumb Se. Hochfürttl; 

Durchlaucht Herzog Christian Albrecht postulirter Coadjtttor etc; 
aus der Bordcshol mischen Privat-Schulen eine Academie gestiftet 
und selbe nacber Stadt Kiel gelegct auch woher die dazu ver- 
ordnete so Mol eitraordinaire als ordinaire Kosten dero Zeit ge- 
nommen waren und furbass genommen werden können*- 1^67* 



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MO 



Zu te XoiMi tallfD 4tefa 7S» ElWr« Soünf. Ton WOß Wk^. 

StrafgelderD des peinlichen Rittergerichts, Vi elehe orsprüngiich 6000 flLtlilr* 

betrugen, aber sich (Uirch Belegen in 20 Jahren verdoppelt hatten, 75 
Rlhlr. 24 ß Zinsen eines von Meta Rantzowen zur L'ni\ersilät verehrten 
Capitals vuu 1250 Rthlr.^ die kosten der bisherigen Bordesholmer Schule, 
woför 16^/58. aas den Bordesholmer Amtsfntnden 4898 Rthtr. 41 /» 
Yenrandt worden. Za dCB «mserordentlichen KoetOft der ersten Einrich- 
tung, Reisen der Professoren. Brustbild des Herrogs, wurden 1900 RUilr« 
verwandt, iheiis Strafgelder aus dem Stapelholmisclien Mcgeu Aufwiege- 
lung gezahlt, thcils Gelder wegen MatrimoniaUachfo^ theils Bordesholmer 
Ersparungeo. ' • 

S. 10 — 12. Reformation des Klosters Bonlegholm von Her- 
log Johan, Hamburgk Sonnabend nach Keminiscere 1566. 

S, 13^ — 56. Diploma caesareum Ferdinandi III, Viennae 
26. Aprilis i65'i, zur L^rrichtung einer Universität. Christian 
Albrechts Fundation der Kielschen Universität, Gottorf am Tage 
Michaelis 1665. Statuta generalia, Ciuttorp 2. April 1666. (Gct 
druckt in Sjstemat. Samml. der Verordnungen Bd. 4» p. 3vS7). 

S. 58 — 78. Christiani Aiberti Statuta facuUada theologicae, 
JaridivHie, medicae, pliitosopbicae im Oc(. 1665. 

8» 8^-* 85- J«*amftiitum , quo obitringuDUir * itudipai^ qiil 
albo «ead» inieruntur. I'^gfi nonaae commiMia» Oct« |665« 
(quoUbet semeitri ae examini sistunto» Nemo ultra' trienniuiii 1>e- 
■efieio fmitor). 

S. 86 — 90. Constitutio betr. die Abwechselung eines Pro- 
reetoris, Gottorf 23* April 1666; 

Halbjähriger Wechsel am 5. Oclober als Inaugurationstag und 5. April; 
aiaumliclrai Professores sollen 8V« Uhr tor Sireiie gehen, .dasein! dnm 
solcher BehulT angeriebtelen Catbeder der al>CreieDde Prorector eine kurze 
OraiioQ lialten .... 

Confirmation der Verordnung,- -wirtmeeh der OeconomleFerwaU 
te» {»ey,* Speiftti^ .dien Ffirstliolien SMpendiiilaq aU]|.,in i;fehten, 
Gottorf 12. April 1668« Juramentum dea Oeeonomieverwaltera. 

S. dO— 9i.' Verordnung' wegen der Einheimischen Promotion 
(Beförderung zu Aenitero) und was die Studiosi für ein Leben 
führen sollen, Guttorf 4. Alai 1667.. Deolaratio wie der in den 
statutis de jurisdictione enthaltene f 4 auszudeuten, Gottorf 
3. April 1668. 

,Wenn ein civis acadcm. ein homieidium connnitlirt und innerhalb der 
Stadtmauer apprehendirl wird, Magistralui acadcm. die Cognition bei- 
komme, \^enn aber der Tliater ausgelreteo, besagter Magtstraius ap Uo9 

dasselbe gelangen lassen soll/ 

S. 93 — 101» Hcscriptum, mit welclier Straffe die Verbrecher 
der Conimunität anzusehen, Gottorf 6. April 1668. Gehaltserhö- 
Jmng, 29« Juni 166ä« AesolutMNBt über die van Uec h^y. Torgeweaffner 



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881 



VicituHon der Kielischen Universität befundenen Bettcliaffenbeit der 
Cummissarien (J. A<l. Kiehlntann, Fr. Chrisdan Kiehlmano und 
Andr. Cramer) Relation, Gottorf 'i'j. Marz 1668. 

wollen I. Hochf. Durchlaucht diejenigen Bücher, ^»elche in hiesi- 
ger Fürstlicher ßibliülhek sich ddppolt befinden, dahin verschaffen ... .* 

S. 102^107* Renovirte Speiseordnung , Gottorf 3. Febr. 
1668. 

S. 108 — 3063. Diese Seiten enthalten ausser einigen gt^ 
druckten Schriften, wie Joh Reinhothg Inaugurationspredigt u. «• w. 
Briefe von dem Präsidenten Kielmann, Concepte von Doctor Joh. 
Hennings , der Priilaten Ritterschaft und Stande imgfeichen des 
VierstädtegerichtK und der Stadt Kiel Sjndiko, zu Antworten an 
Kielmann, zu Vorstellungen an den Herzog, Briefe und Verhand- 
lungen über die Inauguration, die hohen Preise tlcr Lebensmittel 
und der Wohnungen, die Beeinträchtitrung des städtischen Gewer- 
bes durch den Oeconom der Coniniunitut oder des Convikts und 
durch andere Unirergitättverwandte^ Nachrichten ül«er die Kosten 
dei von der . Stadl Abemomnienen Bauet der akademischen Ge- 
bäudo) fiber die Reparatur derielben, über den Rang der Profea- 
aoren und dea Burgermeittera der Stadt, daa «nentgeltlieke Gn» 
läute der Gloeken bei den Leichen der Profeaaoren, daa in den 
Kirchen beider .F&ratentkQmer ansuordnende Gebet für fernem 
Fortgang und Heil der Kieliaehen Academien , • über die der Ana- 
tomie SU überlassende Leiche einer 1675 in Kiel ToraterbeaMi 
lloiirin, Erlass der anno 1666 restirenden tCOO Rthlr. Contribu- 
tion und Herabsetzung der Pflugzuhl wegen der Hniisfreiheit der 
Professoren , Vernüethung des Ballhauses und des Rathhauses an 
Couödianten , über die Berufung eineg Jurtaten. RededKer (Sehwa»- 
gera Ton Hennings) au« Rostock u, a« v. 

S. H. 176. 

1. Stahtta der Kielischen Universität samt denen occasione 
SedüdU$r ümotrnUU «an Zeä jv Ztit 4ibgeg$imim Hockfüntlickm 
MitBcriptis. 9 v«fi im Commiorw. 140 v« 19 Sellan. FoK 

Die jüngste Verfügung ist (p. 70) die confirniatio ducalis 
tempore minorennitatis Serenissimi ducis Caroli irViderici, data 
Kiel 9« Febr. 170&, «egaa riehügar Erhebung der Salarian. 
p* 1S3'— 140 ateht die Verordnung Uettsogs Friederieh t. 1:7. Febr. 
1701 wie es in allen Facult&ten im dociren zu halten, imgleichen 
-wegen der Disputationum publicarum (jede VVoche am Mittewoehen 

9—1 1 Uhr, wosn «uf Sffisntliebe Koaten eine Diaputmia 
Ra^en, Kieler Handschrifken. 19 



283 



Ewei Bogen zu drucken) wie auch wegen der Lebens -Ahrt der 

Studenten zu halten sejr. * 

Zu dem Corniklorio giebt (Norder) Dithmarscbeo jährlich 500 ftthlr.^ 
Elderstedt ein gleiches, Nordslrand und Tundeni Jedes iOOO Rlhlr. 

S. H. 177. 

Titulus terUus statutorum philosophicorum de depositionibus 
nomina initiatorum ab a» i66& 6^ Oct,- MichaeU Watsonio 
'djUifMo SS, Theöhgicaä' doet, et hütor. ae ptflftiees prüf, ordm, 
— ^ i797 iecano Carola Leonhard Rfinhold. Von enten Decanat 
der phiiusopihischen Facultät bis zum 'i48. Decanat. Unter Rein- 
bolds Decanat sind die Nanfien der Deponirteil nicht eiDgescbrie- 
tien, aber noch unter dem ;I47'* Deeana^ des Professor Vatent» 
lAug. Heinsew !t36 Seifen« FoL 

' 1665 vom 6. bis 21. October wurden 100 Studenten initiirt 
oder 4e|H>Dirt; 1796 wurden Tom September bis Mai 65 deponirti 
■unter deien d7 ans Holstein. . 

' • * S. II. 178. 

Jq* Christoph He iknings Athenae Cimbricae eive professo- 
rwn, 4pso$quat hwmquB im acadmiia Küomtiui «MMintail, «tiM ae 
scripta praemissa suedncta faUmm hajui aeademiae UsUmaputta 
publicorum monumentorum fideni dclineata. Consumtis odii gro- 
Uaefue, causis merikm ■ tasMkm rependet aliquasido post&rüas. 
194 Bli* Die meisten in 4tür, einige in foUo; 

J. Chr. Hennings wurde 1708 in Pldn geboren, besnehte dort 
und in Lübeck die Schule, studirfe in Jena oiientalische Sprachen 
«nd . Theologie, reiste, übernahm in Strasshui^ die Leitung zweier 
seider' OblMt-Teitnater Studimen, er «nnl 1736. i* K|el Pfota- 
«ort der Physik nnd Metaphysik und Bibliothekar, die letitere Stelle 
hatte vor ihm M. J. M. Käuffelin. Hennings, der als Bibliothekar 
jMcb :;damaliger Einrichtung aueh das binanMeile der BibüMtbek 
.naaienllich die Eikebnng der ron nett eintretenden fVofeasfrfNi 
ior die Bibliodiek m erlegenden it^ RtUr. n. s. w. su besergepi 
hatte, gerieth in Streit mit dem Professor der 1 heologie G. Chr. 
•Hosmmny mit dem Cuater WestpbAlen «nd dessen. Sebweater^iihii 



S83 



Professor Dreyer und andern* Für die LniTefaitätibibliothek 
scheint Hennings, dessen literarische Kenntniss seine bibliotheoa 
li^r^r«» fakImh P. I be«ivgt« trtfiicik- gewirkt i« Kuben* Im 
Jahr 1763 trat ChriitiaiiS. als . Bibliotbeltar. ein. Die Arbeit rmn 
ii^ennings zur Geschichte der Universität, welche von Thiess in 
Miner Crelehrtengeschicbte mr Universität üiel und andern be« 
BuABt Würde, ist nieht vollendet^ eBtliill ei»UeMaAeft.Mr Geacbieblü 
def Uniyefsiti« Kiel« Thiess gitbl T* k P* XXVIL.dcn liihtit 
näher an. 

S. H. 179. 

Zur Geschichte der Kieler Universität, 

1. Diplona Ferdioandi Ui. Viennae 36« Aprilis 16$2. 8 Bll, 
Folio. 

12. Christian .Albrechts Fundntion der Kielischen Universität, 
Gottorf am Tage Archangeli ir)6a. 'i Bll. Fol. (1 u. 'i ge- 
druckt in System. iSaninil. der Verordnungen Bd. 4, p. 337 u. f.) 

3. Bericht und Vorstellung der Fürstlichen Kanzelei an die 
Königliche und Hochfürstl, Durchlaucht wahrend der Vormund- 
schaft über Herzog Carl Friederich, dass dnK ConKistorium acade- 
micum der Jurisdiction der Canzelei unterworl'eu sei. 2 Bll. Fol. 

4. Wahrhatt'ter Bericht von der zu Kiel in denen Hundes- 
tagen am 13. Aug. 1731 vorgenommenen Relegation verschiede- 
ner (fünf) damals schon abgereisseten Studiosorum. 9 ßil. Fol. 

5. J. Fr. Kleuker Data Qber den Ursprung und Zweek der 
Stiftung des stipendli Schassiani aus dem in der Nacklassensehaft 
fies Professor Keratens gefundenen handsobriftliehen Buche Hlstoi- 
m et cationes stuendii Sehassianly und ans den In den akadenii- 
«eben Statuten hierüber befindlichen Stücken für den Grafen Fr« 
Reventlow Curator der ÜnlTcrsität Kiel, Kiel 12. Oist. 1802; und 
Kachricbten Ton Professor Nitssch über Aufgaben für die Bewer« 
ber um das Stipendium. 28 Seiten. Fol. (Vergl. Archiv der 
Gesellschaft füir vaterlind. Geschichte Bd« V« p* d649 wo die Unnd» 
sc(irift benutzt ist). 

6. Actenstücke aus dem Jahr 1784 über den Ankauf der 
Bibliothek des frühern Curators der Universität Kiel^ Geh. Rath 
Georg Christian Wolff für die Kieler Universitätsbibliothek für 
140UÜ Rthlr. 58 Bii. Fol. (Vergl. Archiv Bd. V, p. 5^d>« 

S. H. 170. 

1. Sam. R a c he Iii curriculum vitae ab ipso conscriptum et 
fosktionm iuorum mmorioA »tolnm» Juc qiiU»gf. dsicr. Qi, Mm 

19» 



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284 

MoUer prof. Hafniensis. S. l — 262 in 4to, dann eine Lücke 
«inil darnach 16 Seiten. 

Q. Z««i Briafft- warn iottua Va^- Fink an iVafeaior O» U» 
IMIer in FlemOturg 9. Oet. u. 23. Deob. 1777; 

Rachels iiandschriften und Sammlungen zur Schi. Holstein. 
Geichichte wurden 1766 in den Hamhurgischen Nacbricliteu auc 
im R«iohe der 0«lebraank«iC sani Verkauf auageboten, sie kamen 
In den Beiits von- Juilw VaU Fink FfintUchen Majori in Lunden, 
eines Verwandten Rachels. Fink hatte eine deutsche Uebersetzung 
der Tita gearbeitet, und wünschte in Gemeinschaft mit MoUer das 
Leben drueken sq lafsen, VergK Fehae Nachrichten von Kiel 
Vorrede p. Xlf. Die Abschrift Mollera ist, nach dem catalogna 
mss. coUectorum ab J. II. Muilero SIesv. 1797 p. 10 n. 6 mit 
Angabe dar Pi;etBe und Küufer, fiur die Uni?ersitatabibiiethek auf 
der 'Auctioif Möllers gekauft, und wieder auf Kordes Anctlon ge- 
kauft* Gin deutscher Aussug ist gedruckt Im Arehiir der GeselU 
Schaft Bd. 1, p. S3d u. Bd. III, p. 99. 

S, H. 181. 

Hamhurgensia. 162 Seiten. Fol. 

Specielle Nachrichten welchergestait 1. König Christian der 
erste zu Dännemark , Norwegen etc. de a. 1461 (p. 3 — 3^i), 
2. Konica Johannes und dessen Herr Bruder Hertzog Friederich 
de a. 1482 {[>. 33 —36), 3. I^^önig Christian der dritte benebenst 
desselben unmündigen beiden Herren Brüdern de n. 1538 (p. 37 
'•^41), 4. Anstalten de« Königs Friederich II Huldigung, darüber 
der König de a. 1588 mit Tode Terfbhren, dass dieselben nicht 
erftilj^en können (p. 42—44), 5. letxlieh König Christlanus IV be- 
nebenst dem* Herrn Uertaog* Johann Adolphen de a. 1630 den 30. 
Oct.f Alle ittsgesambr Hertsogcn su Schlesswig Uolfstein und 
Stormarn, die Huldigung in der Stadt Hamburg eingenummen, 
1>ei lettterer Htttdigung aui^h Beschreibung' aller darbej vorgegan- 
genen Zeremonien und merckwürdigeu Begelienheiten (p. 45 — 66). 
6. Nachrichten in' puncto gethaner Anforderung der präten- 
dirten HiildSgang und was deswegen swtsohen König Friederich III 
zu Dennemarck Norwegen benebenst dem Hertzog Friederich su 
Schlesswig Holstein ntid Stormarn und der Stadt Hamburg trac* 
tirct worden f p. 67 — 76). 7. Specielle Nachrichten in puncto 
getimner . Anforderung der pritendirten Huldigung ^abseiten K§nlg 



285 



Christian V au Dennemarck ... und, dem Hertzog Christian Alh- 
recht zu Schlesswig Hulstein ... absonderlich aber was desfalls 
von Königl. Majestät in Zusefxung und Belagerung der Stadt 
Hamburg de annis 1679 und 1686 propuniret, passiret und trac- 
tiret worden ; mit dem Steinburger Vertrage vom 18. Juli 
1621; 2. Pinncberger Pruposition an Hamburi» 26. Sept. 1679; 
3. Erklärung darauf von Hamburg 1679; 4l. Interims- Recess, 
Pinneberg 1679; ^ Königliche Declaration, Gottorf 8. Oct. 1686; 
fii Hamburger Antwortschreiben Oct. 1686 ; IL Recess zwi- 
schen Christians V Commissarien und der Stadt Hamburg Depü- 
tirten, Copenhagen 1^ Aug. 1692, vom Könige ratificirt 30. Aug. 
1692 (p. 77—162). 

(Der Steinburger Vertrag ist gedruckt als Beil. 1 der Nach- 
richt von dem Zustande der Reichs - Freiheit und Immediatät der 
Stadt Hamburg, die Hamburger Erklärung und der Interims -Recess 
beide vom U Nov. 1679 ebendaselbst als Beil. 4^ die Beil. ^ 
2 ebendas. als Beil. ^ J. 8}. , . . 

♦ • • • ^ • •' ' S. H. 182. • "• • * • 
Hamhurgische Memoriale und Vorstellungen an die Kayser- 

liche Majestät, 4. Juny 1664; an das Churfurstliche Collegiura 
und an die Abgesandten der Reichs-Städte, 1. Juli 1664, wegen 
des von dem Grafen Pappenheimb abgenommenen Wappens Ham-* 
burgs. 12 Bll. 4to. (Vgl. Verzeichniss p. 208. Das dort er- 
wähnte Kaiaeriiche Decret vom 22^ April 1654 und die Reversa« 
les vom 27. April 1654 sind gedruckt als n. 13 und 14 in: Do- 
cumenta publica die Immediatät der Stadt /Hamburg betreffend). 

-•<■.. r S. H. 183. V. •,• •;! 

• Verhandlungen der Holsteinischen Hertzögc mit der Stadt 
Hamburg, toi. ... , :. . ; . » 

L S. 1 — 11. Inhaltsangabc oder Index. , . 

II. S. 13 — 252. Kurzer Bericht und Sammlung von allem 
demjenigen , was seith der Regierung Königes Christian des erstell 
zu Dännemarck, Schweden^ Norwegen, aus dem Oldenburgischen 
Stamme entsprossenen Könige und erwehlten Hertzog zu Sohless- 
wig und Graf zu Hollstein und Stormarn biss auf angetretener 
Regierung Königs Christiani VI zu Dännemarck, Norwegen etc. mit 
der Stadt Hamburg von Zeit zu Zeit sich zugetragen. Nemiich 
S. 15 — 28 die Zeit von 1449 — 1481 ; S. 29 — 34 von 1481—^ 
1513; S. 35—40 von 1513 — 1523; S. 41—46 von 1533 — 1559; 



S. 47-^64 ^ IM-^iM; S. 65 114- f«A 1606 — t«4Bl 
S. It5-<*t45 T^tt I64S«*^1«70; S. 147^^ Ton 1670«*t«99; 
8. 307>-^252 Ton ie99»^17$0. ^ • 

Uf. Doenmciit« aaf den 'kanen B^etit und die' Stmnllttiig 
begagßeh. ' 

S. 253 — 266. 1, Christian I Verschreibung an Prälaten, 
Ritterschaft, Städte und Cinwohper des Herzogthuius Schleswig 
und Grafaohaft Udletein ^ de dicaelbe ihn so Riepen de a. 1460 
mch dem Sonntage Inröravit für ihren Landeaherm angenoinnien 
und geholdiget. In hodideiiteeher Spraebe, ^Gedruckt bei Xenaen 
itnd Hegewiaeh n, 9). » 

S. U67 — 274. 3« Der Grafen Ton Sebanci^btirff . Verlaeanng 
•nf dM Füratenthum Sclileawig und die GrafaehafSf fliolatein iiiid 
Stormam, König Chriatian I «u Denneniarck Schweden und Nor- 
wegen erblich und au ewigen Zeiten geschehen, Hamburg dea noch« 
äteii Dagea nach St, Miehaelia Dago dea billtglsn Erizengels nacb 
der Geburt Christi Uuaend veerhundert, dafna in dem Soatigaten 
Jabre. (Abgedraekt in Nordaib* &itu4ien Bd, 111^ U, p, 87;. 

S, 1175--«>299» 3. Conoordatia oder Verfrag ; swiaeivan Dfinne- 
marck, Scbleaawig und Hulatein, den Stftdtcn Likbeck und 
Hamburg, Item dem Adel und den Städten in den Landen Schlea^ 
irig nnd Molitein, betrelFend wen unter Ihnen Krieg oder Uniiibt 
•nciteheii. mdgten« e«Mnder getreuUob beyiuatehep, aweh niebt 
ohne einstimmiger Bewilligung Zoll auflegen und wes dem niebr 
etc« Gegewen und geschreven tho Segelierg nach Gaddes Boert 
Duaend veerhundert, darno im Seyentigsten'Janre an demDennera» 
tage nächst I>io«yaij des hilligen Biachojpa .i|nd Mnr(elars* (Ge- 
druckt bei Jenaen, und Hegewisch n« Ii). 

S. 294 — 298. Nachrichten in puncto der der Holsteinischen 
Ritterachaft in den Städten Lübeck und Hantburg von undenkli« 
chen Jahren her zustehenden Zoll- und Accise-Frejbeit nach den 
Segeberger Concordaten ron 1470, den Steinburger und Hadera- 
lebener Vergleichen von 1621undl645. 

S« 399 — 302. König Friderioh U au Dünnemarck und Herrn 
iohmn und Herrn AdoUfa Hertaogs au Schieaawig Uoiatein Schrei- 
ben an den Ehrsamen Unseren lieben getreuen Bürgermeister und 
Rath Unser Stadt Hamburg, dass die Stadt Hamburg, Ihr. Königl. 

Majestät und Fürstliche Gnaden zu unterthenigen Ehren, deren (Kö- 
nigliche) Schiffe auf der Elbe wieder die ungehorsahtnen Dittmar- 
schen , ungehindert auch unbeschädigt frey seegein, passiren und 
sonsten liegen lassen möge. Datum in Unserem Feld -Lager 
Schönefelde Frejtags nach Pfingsten 1559. Friederich. Johann* 
Adolph. (Gedruckt als AnU 43 bei der abgenöthigten Apologin 



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087 

IS, 3d3-'466: Orfindlfcbtt Und attsf0blieheDeÄictlott«-tS^^ 
bMMhnihni KdAigi €KrtKrlan deg IVten zu Dennemarel^, Natwegen 
ite: itcf.' erc« al));egtb6ii an Ihn» Rom. Ka;fterh Majeaeftt, betreffenH 
di« Praerensiunen Ihrier.Kdnigi* Maj«atftt 'ynd dero in Oott rdhcn- 
den Ühr- Ahnherrn,' welche Sie ton Etlichen hundert Jahren' her^ 
am Kln-Strohm geha1>t gegetist und wieder dero Criigehuldi'gte Stadt 
Hamburg^ nel>st Beilagen A — Q. Im J ihr 1641» (Das Manifest 
mit Beilagen A — Ii ist gedruckt uhne JahrznhI. 4tu). 
' S. 467 — 514V Streit mit dem Thiitri - Capituf in' HamfMirg, 
Ist fürnemlich wegen der bejden l>urtfschahea Spit|ten«h>rf utfd 
Poppeiiliüttel. 

S. nl5 - f)'i7. Streit mit dem l'hiinjl) - CapituI in Hamburg 
Wegen der Schaumhurijischen grossen l*ral»en<le, welche in» Sratu- 
terihuch r]retiannt wird Prafiieiida majoris canouicatus comitis de 
Holstein Sihauenburg.' * * ' - • . r. 

S. 5'i8 — 540. Streit mit dem Thumcapirul in llnnihurg we- 
gen der commendae cnpellac St. Ansg.-irii in arce Hntzehurg gel 
nannt, deren Einkummen sich jährlich auf 16 Scheitel und 12 Hirn* 
tian Rugken bdäuit, ' ~ . 

• 6«.64t-»<ft85* Btfäitigkele mit Hamburg; U .igt dicr lp«« 
•eh»'eriieha'*Satfh6' «egten des ftc1iaaeiibur|^sehan 'Zalleg< ipwa' de»» 
wegen 1648 gehandelt wdmleii; 3. «regen der . Sehauenbkirgigaheii 
üftugei.iii flapibiirg (Ifi^Sju.. I|559)*- 

' S« 586-^^88« Straft mit HambniK wageo der Zall^Zettii^ 
welche für den Tohren toq denen Waagen, so nach dwpi Plf^M-it 
bergischen und nach Holstein ausgeführt t^ erforderlich. 

S, 5vS9 — 6l*i. Kxtrart dessen, was 165f) 9. April und fol- 
gende Tage hey der zwischen den Königlich Dänischen nml Hoch- 
fürstlich Holsteinischen Comniittirten und Raths «u Hamburg Qe- 
putirten in Rensburg in puncto gravaminum und der Huldigung 
vorgekommen. 

S. 6t3 — 644. Streit mit der Stadt Hamburg wegen des 
juris episcopalis und Conpatronats an der Kirche zu Eppendorf 
1662) benebst Graf Aduipbs zu Hoistcin-Schaumburg Kauflirief 
über das Kirchspiel und Dorf Eppendorf de a. 1343; item Streit 
wegen des Herbstebuder Ochsen, weichen St. Johannis - Kluitct 
jährlich auf grünen Donnerstag zum Piniicberg gehalten zu geben ( 
und Streit wegen der Altunaer Cummercieu. 

S. 645 — 74S- Verschiedene Grenx-Streittgkeiten zwischen 
dem Königlich Dlnischen und der Stadt Hambnrgisehen Territorit : 
1« wegen d«Mt 1641 redneirten Phable ao an dem - alten^ Grenn^ 
stein geaetst y Naehrifibt * aus den bei dnm Amte PiniMibeig vmv 



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hmideMii Urkunden; 2. Grenree nadi fiem f607 swja«h«p Gn£m 
Ernst zu Schauiuliurg un«1 Hambiirg errichteten Veitrag« um £iaM* 
buttel Rosenhoft' Eppendorf u. s. w. ; item ScreU wegen des am 
Unterteich vor Altona durchgebrochenen SieUqg^ Qiiü Streit heim 
Ohern-Teiche wegen aufgelührter Häuser 1664; 3t Streit 

wegen des Hamburger Brunnen, Bedenken und Nachricht wegen 
des vor Altona vor Jahren versetzten Grent/e - Pfahls und des 
Hamburger Brunnenhofes daselbst ; 4. wegen des von Hamburg; 
1650 prätendirtcn juris stapuiae; 5. wegen der Fischerei auf dem 
Elbstroni de a. 1646 ; wegen der Wasser-Grentze in der Elbe von 
Parckensort bis hinauf in die Norder-Elbe; 6. Streit wegen von 
Hamburg prätendirter Schafweide auf dein Ottenser Felde, und 
weffen des Plaggenhauens ; 7. Streit switchen den Grisenwärdern 
•und denen.. aufm- Rahberge, geeehlichtet durch Vergleich swiichen 
dem Grafen Emst an Schaumburg und der Stadt finmbiirg, 25* Mai 
1^05 (dieser GrenzTergleich S, 7jBÖ— 769); ; 8. Streit wegen des 
Sodeostechent auf dem iwiichen dem Billwerder uifd Kalten-Qofe 
in der Elbe belegenen Warder (der Grensvergteich Tom 1« Juni 
1605 S. 769*-. 774); 9« Streit wegen der neiien Mühlen m der 
Elbe bei Altona. 

S« 747—791« Seche Verträge awischoi den Grafen sn 
Helitein Schaoenburg und der Stadt HaMburg 12* Oet. 1593, 
Statthagen 14« Martü t604, 25«. Mai und I.Jnni 1605, OKtcttaMi 
2. Juni 1607, Pinnehberg 1« Juni 1611« 

S. 792. 793. Kaufbrieff der Grafen Adolph zu Holstein 
Schaumburg über einen an Jet^nlmni' und Barbara Stein lur An- 
legung einer Pulrermfible Qberlattenen Plati hinter NiendorflT, 
Stadthagen 18. Dee. 1591« 

S. 795 — 801. Interims -Recess zwischen Christian V und 
der Stadt Hamburg. Pinneberg 1. Nov. 1679. Erklärung ab- 
Seiten der Stadt. (Vergl. S. H. 169). 

S. 80S — 84'i. Relation, was in der Belagerung zwischen 
König Christian \ und der Stadt Hamburg vom 20. August bis 
14. Sept. 1686 sich zugetragen unti begeben hat. 

S. 843 — 850. Christian V Declaration, Gottorf 8. Oct. 1 686, 
an die Churbrandenburgischen, Fürstlich Lüneburgischen und 
Hes8enca«5selschen committirten Herrn Ministris wegen der Stadt 
Hamburg Belagerung. Schreiben der Stadt Hamburg vom 16. Oct. 
1686. 

S. 851 - 860. Schreiben König Friedrich IV an das Nieder- 
sächsische Krayss-Auss-Schreib-Ambt, Copenhagen 5. Mai 1708. 
Sidireiben der Königlich Dtanemarkiaehen Regierung au Glüclr- 
«tadt an Hamburg, Glüekitadt 7. Mai 1708. 



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. B. :B6if «^'ItflO. > 8|tecklle NbüImM» TWi'dfn|ei|tg^9 leiten. 
klMito^:ilel«h».lM» Maiitiftil: Kteig FrMridi .IV i|» Dii^fttf rcki 
Nonra^j^ Mbt^s moIkIm ««vMr .das -«^«flie faoll dar dedneirtcp 

gnigllelben .graTaminiiiii mum- Druck befdrdert« ayf der .Stadt 
niCiirg a. 1 712 formiret, und wie darüber zuischen Rath und 
Bürgerschaft deiilieriret und was-, von den Königlicbeii Coinniista- 
rien und .den Hmnliurgischen Deputirteh tractiret, endlich dieie 
Pfateneionen «acb beschehener Einrückung der Königlichen Trup« 
pen in die sogenandten vier Länder durch Vergleich 18. Nov. 
1712 dergestalt ahgehundelt worden, dass besagte Stadt Ihro Ma» 
jeatät 246)000 Rthlr. Pänischer Cronen auszahlen müssen. 

(Pia Speeles .fae^i oder Ursachen so Ihro KönigU Majestät 
Termocht. sur Mawtjteiiirnng dero anerhdchsten Gerechtsamen uojl 
B^chutsufig.d^ro.getc^uea Uoterthanen gegen die Stadt Hamburg 
Repressalien ergeben .JIM* lassen erschien gedruckt Altona 1712. Der 
Stadt Hamburg geziemende Beantwortung der Specics facti Harnl 
blirg 1715. Die Beilage 6 t dieser Beantwortung ist der Ver^feich 
vom 18. Nov. 1712, ratificirt 22. Nov. 1712). ' ' 

S. 1121 — 1128. Anfrag des Hamburger Raths an die erb- 
gescssene Bürgerschaft, 16. Febr. 1713, wegen des von Kaiser 
Carl \^l erlassenen mandati cassatorii inhibiturii et restitntorii, 
Wien 20. Jan. 1713, worin Kais. Maj. alles, was mit Ihro 
Königl. Majestät zu Dennemnrck die Sta<lt neulichst geschlossen, 
annalliren, die weitere Zahlung zusamt der Absendung an Ihro 
Känigl, M^estät verbieten und die Beantwortung auf die KdBig«> 
liebe graTaoiiha in awei Monaten injungiren, 

(Das KaiserKche nandatum eaasatörlnm 'tat gc^roclce if« Belt; 
99 der Naetnieht- rdn -det ^«wandnisa dea Sabamnb«i|(iaelM 
HafeaV 

S. tl29— *tl40. Königl. Diniacbe Grayamina .wider die 
Stadt Uattiburg. Copenbigen 16. Oct. t7f7. ' ' 

S* 1141-^1161. Anrede oder .Antrag dea BüTgenMeiater 

Wiese nomine senatus Hamburgen$;is nn die erbgesessene Bürgerr* 
Schaft, 2. Sept. 1723 , in puncto des Schauenburger Hofes nebst 
dei* an bejden Seiten der Gassen dazu gehörigen Höuser und 
deren Einwohner, wovon Königliche Majest&t zu l>ennemarck sieb 
alle Jurisdiction arrogiren, denenselben seit 1 708 die Bezahlung der 
Stadt Contribution verbieten und von bürgerlichen Pflichten ab- 
halten; nebst Beil, 1 Kayserliches Mandat, Presburg 1 5. Jul. 1 722, 
und Knyserliches Decret, Prag 12. Oct. 1723. (Das Decret vom 
12. Oct. 1723 ist gedruckt als Beil. 44 der Nachriebt von der 
Bewandniss des Schauenburgischen Hofes). 

S. 1161 — 1168. Kayserliche Resolution auf das Reichshof- 
rath- Gutachten, 23. Juli 1729. 



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«!' Umi Kdnigl. Mojestic TMi^ GromlArilsMiiinli HubMg tS* MmtM 
f 73Ö; iim Sehutz gegen 9eeliilriolillg«ng«» iroii' DiMHenork. ' 

S. 1174 - 1180. 1. kjiniglitih Preuiilielic/i Schreilm ml 
Ihro Königl. Majest&t itt pftnitemarek^ Berlin Felif. t734» M 
puncto der von der Stadt Hälnburg Itey damalili^em Marcbe d^r 
Königlich iyanischen Tro"PP«n R«<^k dem Oberrhein sich besorgende 
Beunruhigung; «i. Königlich IHnische Antwort ^n des .Köriig» in 
Pr^UMen Majestät, Fnedrichsberg 26. Fetr. 1734. 

S IIH1_II9I. Wahrer. Beriebt und Gmnd der Stadt 
Hornburg hergebraebien und von Graf Albrecbt ron Orlam&nde 
I ii') erkauften 'Freiheit, imgleichen was ;i*ri8 awiiehen Grafen 
AdulphiV SU Schauenburg Und der Stadt Hamburg gehandelt, d^ 
^dle Stallt ihn fiir ihren Herrii wieder angenommen und daaa aie 
weder jAieiem Grafen i|oeb seinen Nachkommen bis auf Cbrhtianum I 
^^ ikfi\ jemaln gehuldiget hat. 

S. 1 193 — l'i08# ßeficbt ran w^ep. der. S^uder £lba; item 
Beschreibung wie Veit. TOH; Alters her eines jeden' Ffirateqthuma 
Zvli-^c^rachtigkeit .in der jillbf sioh strecket; dann au^ Nackricbt 
^^ge»'daa S^aDcnburgi^chan JSoll,. Hamborg 20* Martii 1^06» 

* • S. H. 184. 

• - Kiirtzliche Beschrivinge myÜ ^(M Trmmph uHd Foalp JT. 
Majesteth tho Dennemargken , Norwegen etc. alhir iho Hamborg 
((•».JMan^tod^ imci JHng»4ach na Simonis uncU Jyda» dat is den 
•f. Oefebm wad i, ifwmhrii ^ dm fiardemrMk' ii$ eng^ 
kamen und sich in dem Ringkrönnende dapper «nd HdderlU^ be- 
wite, 6 BU, 4to* Die Beschreibung ist unvollständig, 

Der Anfang lautet: ,Volget irs^iak , . wo he iaa npgetagen 
de lloeke 10 Vormiddnge: Erstlick reden vOrän 18 up Perden 
all vam A^el mit swartc Sammitzen Rideroeken bekledet und 
Kaden um»e dem Ualse, darnegest reden 2 up Perden mit KeteU 
trummen edder Uerpaucken^ Die Beschreibung scblieast niit der 
Schilderung eines hohen Praebt wagen mit 4 hoben Rädern, unteir 
dem Spielleute Bassen, ,Voran up dissem Wagen seten 2 Min- 
schen, de en wass dae were he nacket und de ander hedde ein 
auelTarvArret • Hemn^.ede' an, ere oamen. werep Natqra de Natnr 
und Laetitia Freuwde*. 



m 

' * Vergleich zwischen dem König von Djipne^mark und dcf 

g^d* Hamburg 1736. '* ; .... (j. 

]• Vergleich zwischen Ibfo Königliche MaJ^sfSt «il- Derlile- 
fliarck und der Stadt Haoiinirg, g«9cliloMeii Cop|Miifaageii* April 

Jirae, 7 Bii. FoU . . ' i 

2. Verhandlungen im eonrentus senatui et «inaai, 17;»' Maj 
1736) über diesen Vergleich. 4 Bli. 4fo. 

3. Cdict des tlninburger Senats, 2b'. Jwiy- 1736^ über die-» 
«M VergUioh. t Seite. FoU 

: , ' 'S« H#' 186«' , • • 

■ _ • ■ • 

Zur Geschichte des Jahres 176i ff. * • * 

BI. 1 — 9. Schreiben des Syndikus Klefeckcr (?) an des Ge.» 
iieimen Etats- und Cabinets-Ministcrs Freyherrn von Bernstorff Ex- 
cellcncc, Altona 18. Juni ITB'i, betreffend 'len Schritt des Königs 
von Dtinneniark gegen Hambyrg, data diese Stadt eine Cur)tnbu- 
tion von l Milllun zahle. . ' ' " , 

jJetzo durch das Ansinnen an Hamburg und die wjrcklichcn Thät- 
Hchkeilen auf dessen Gebiethe, woran der Hayscr von Rasstaod als Uei:- 
«og von Holstein eben das vermeiote Recht als Hinneinark'hat, begehen 

«in«' FeifiiiieNgkelf , wdehe Ise. ittyieH. MaJeMIt nicM v^rsetanemn 

können .... Wird uns Rassland nicht mit einigem Schein Rechtens sa- 
gen, habt Ihr meine Vorfahren nur deshalb ihres Erblheils beraubt, damit 
ihr eine unschuldige Stadt, die Zuflucht aller Uoglücklicben in Deutsch- 
land, quälen und das Ihrige nehmen mögct.' 

Bi. 10 — 46. Annierkuiigen über das von einem Ungenann- 
ten an des Königl. Dünischen Hrn. Geheimeiiraths Reichsfreiherrn 
V. Bernsturf Excellenz X^i Juni abgelassenen Schreiben^ Hamburg 
3ü. Juni 1762. "'* ' ' ' 

,Ks ist beträchtlich, y>as Se. MajesUit in Zeit von ungefähr 80 Jahren 

von der Stadt bezogen haben. • • - ' , ■ * 

1679 laut dps Pinneberger Vergleichs 35,000 Rthlr. Spe- 
eles a iiö p. C. und 105,000 Uhtlr. Cronen ä 
104 p. C. .» 838,000 Rthlr. 

1692 laut des Copenhagener Vergleichs 139,339^/8 Rthlr. 

DSn. Cronen 4 lOJ p. C . . 138,666^/3 „ 

1712 laut des Allonaer Vergleichs 246,000 Rlhlr. Cronen 2ö&,filO ^ 

1736 laut des Copcnhagener Vergleichs 166,666^/3 Rthlr. 

Cronen 178,838V3 n 

1759 400,000 Rthlr. in Bco. i 5 p, Zinsen m W 

p. C. Cour tSO,000 „ 

1762 1 Millio« Rthlr. Bco. xu 5 p. C. Zinsen k 130 p. G. 1,200000 „ > 

• * ' • ' • . 2,180810 Rthlr. 

' ^ob. I>in; Cour. 



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Bl. 47— S9* J(asti) flef Kpfww Ton lUtilMid Pater III 
reehtmäsfig d«t Throns entieCft mj in einrnr . kurtsien Bvantwor- 
tuhg untenueh'f, iTGi. 

Bl. 60 -64* Copie il'une relation, qae VoÄ «ppelle de Wsrl 
•9irie faite par le IbDoite de Poniatowsky. 

66. . Fragen welche an den SbhloMp^ediger so Oranien* 
bauro kurs nach der Revolution su Peterabutf; von dem General 
Suwarof gerichtet, ob der Kaiser die Russische Religion abge- 
schworen, ob er dem Kaiser die Woronzow für ä4)yAD0 Mubei an» 
getrauet u. s. w. mit vernein enden Antworten. 

Bl. 66 — 72. Reith, uiinistre d*Ang!eterre ä Petersbonrg, Re- 
lation, iaquelle prouve que la relation t\e Warsovie est incorrccte, 

Bl. 73. Distichon, dass Kaiser Peter Iii 1768 wiederum 
hervorkommen und regieren werde. 

Bl. 74 — 83. Nachricht von der in Petersburg erfolgten 
Staats- Revolution aus dem mündlic-lien Bericht eines Augenzeugen. 

Bl. 84 — 39* Schreckgedicht unter dem» Namen einet Ueldtn- 
gedieht« .auf Peter ül, , , 

' Bl. 89. 90. Relation anthentiqoe de I« moft da .prinee 
Jwan, Petertbourg 4. Aout 1764« 

Bf. 90:^94 • Anmerkungen einet * ßriHIrc^n über ein gewUaea 
Manifett der Antiitehen Kaiserin, bei, peiegenheit der Ermordung 
einet gfw&Men Pn^iMn. Aua dvm Leadner CliraBielei 29«i BeplE» 
-^20. Oot; 1764. 



' ' S. U. 19 A. 

1. Naehriehten von Medaillen und MQnsen» welehe die hie- 
sige Landes- Historie erläutern können. (Gedruckt in Schleswig 
Holst. .4nzeigen 1769 St. 19 u. 20^. 

2. Statute des Elephantenordent. ' 6 BU. Fol. 

... • . , 

S. H. 'in A. 

.Verzeichniss der Privilegien und Acten^ welche in der Fürsten- 
tkmer SeMesuyig Holstün UshHehm Smd€ FrioiU^-Lad» 
tt..S. w. . ... . . 

S. 2 — 9t Inhaltsvcrzeichniss über No. 1—66 mit Notariats- 
hcscbeinifrung des Notars Michel Schröder, Hamburg 1668 
19. Juni 8t. vet., über die Nachsicht der Pri?ilegienlade, und mit 
lilbaltsAnga^ des Anhangs A— L. 



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293 



Die S. t.l — Q80 abgeschriebenen Dücuinente t — fifi siiMl die» 
«elbcD, die> iä S. üb stehen und VerttiobnitiB p. 14 — 19 ge<- 
nannt sind« ... 

.Der Atifcang enthalt 

A; & ft80-r.U884 Avtsug d«lr Terbesteirtenf iSaS ' Bintjf^ 
richteten Unioa* 

B. S. 283 — 28€w Der Sttnd« 31 grafMninn aui dem Land, 
tage in Kiel f 488 bei Annehmaiij; und Erweblnng ChHitieni iV 
und Uevtaog Philipp l&rgelrageA n'nd 1490^ bei de^l]ttldiguIlg •ab» 
gellian. 

C. S. 286 — Auszug lier 16^ zu Rendsburg vota 
KönJgl. Majeatat und Fürstl. Gnaden an aflmnitliche Stände beider 
Fürstentbämer gefbane 10 ProposiCionen und der Stande Gut- 
achten. 

D. S. a9'i -306. Rendsburgische Union de a. 1533, so 
renorirt I. Fürstl. Gnaden Johan Adolph, Guttorf 1593) und con- 
£rmirt Ton Christian IV, 16'i3. f • ' 

E. S. 307. 308. Schutz - Patent Christian IV wegen der 
wohlbefugten Jagdgerechtigkeit der Hollstein - Schlesswigschen 
Ritterschaft nuf (tic Eutinschen Stift'ts und benachbarten Städte 
Güter und Felder. Hade» sieben 21. Üct. 1618. • ' 

F. S. a08^317. Vergleich lachen Christiem Kdnig tbo 
Demieniarcken ete» nnd Friderich Uertxeg' tho SehlcMwig Uall- 
cteen über Tcrichiedene pasiui. . Jm Cloiter tho Bordtaholm am 
Mittevochen nach Laurentii 1533. ' (Vergl. S« H. 33 n. 19. 
Venelehniai p. 36). . • • < 

Nacb der Abschrift in S. H. 33 ist der Druck in Falcks Samml. 
S. 36 o. ff. gemacht, weicht aber mehrmal davoa ab. S. 88 Z. 2 soll 
es heissen: unss vermeyuet veer; Z. 9 u. 10: de Siner Levde in der 
Errdeblingh beyder. 

G. S. 317 — 320. iSunimarischer Auszug und Verzetchniss 
der vornehmsten (15) Puncten aller Privilegien, 

H. S. 320. Cunürniatio priviiegioruni Christiani V, Copen- 
hagen 2. Juni 1671. (Gedruckt bei Jensen und Uegewisch 
p. 221}. ' 

I* S. 323. 324.. Bittachrift von Prälaten und Ritterschaft 
an dero RönigU Majestät su Dennemarck um forderiamate ^n* 
aetsung eines Landtages, wie Se. AlajestäV durch dero Geh.''^ani 
von Ehrencchild Einigen eröfnen Uesen, um Aussetinng der Con» 
trtbution, bey dem Landtage alles was vordem unter der gemel« 
fktn Cotttribution gestanden #ledei^ ad- unum corpus* su bringen. 
> JC. S. 335— 333* Kurier AliBffiig der mmfean nni fUmeal- 
^ten Puncten und Privilegien beeder Fürstenthümer Schleswjig Uo^- 
stein aus fürgesetzten alten brieflichen Urkunden, welclie au finden 
nach Anweisung hiebey gesetater Num. und" pag. * ' ^ 



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Im $4 334v— aaa.^ Autsug, was'.iii der 1533 «wischea 
Dino^marfk und. StfhiMvig^lloAlsMi geni««htcii .Unitti tntlnUfai. 

K Königliche Resoltttion auf das Fob Prftlat oild deneh Ton 
der Ritterschaft des Uersogtiiumi Sdikswig .7« Juli 4731 über- 

geiiene alleruntertliänigste Memorial. Friedeniburg^-ft?« Juni 1733» 
(Gedruekt bei Jensen und Hegewiscli p, 256)» 

II. Entwurf zu einer allerunterthänigiten Danksagung tob 
Prälat, Ritter- und L^ndachaft des Herzogthums' SeWcswig auf 
die von Sr. Königl. Majestät ertheiite Resolution v. 27. Juni 
1732. (Mit Randbemerkungen die vor der Absendung der. Daok- 
•Ag^g gewa^bj^ea A«4ideruiigeii enthaltend). L u, U«.. 4 Blf% i 

S» H* 38 Aa 

Landtagtaeeeir.' 

VoK I, Die Landtage von 1564— 1615 28. Febr. euthtltend. 

. . Vol, iU , ▼©» l-616-r-1636 5.. Ai»nl. 617 Seiten fol. 

.. \olf UL : Ton 16.36. 28».lfftni bis 1646 28. Ott. 499- Seiton 
folio, ^ . . / •< . 

y^, ly. Ton 1647—1651 lO, ItomV i30a Mt«n; fal. Die 
•w^n 4BIU be9ehi4igl..v 

• S. U. 3.8 B»' 

Vol. I. Laadtagaaeteo yon 1647 16. April bist 1648 SUltA 

.74. Seiten fol, 

Vel. iL Yon 1660—1664 4. Mai« 608 Seiten fol. 

S. H. 70 A. 

1. Designation, wie S. H. 70 (der Sehade für Schleswig bis 
1745^ für Hoisteifl bie 1720 ist berechnet sd 26,074,398 Rtblr. 
39 ß).' 6 BU. 4to. 

2. Designation des Schadens von ITH Ms 1719 inclusive 
(berechnet zu 2,429,983 Rthlr. 14 /? ord in. Gefälle, und 3,917,034 
RtlMr. 36 9 extraprd.). 2 Bii.. FoK 

• • • ' S. H. 71 A. • • • ' 

C, von SMem iVomeifiorüi tiM Gu^^^htm utegm MfMf naef^ 

der sitam^ehtn Seht, MoUtein* Landesschulden. Petersburg 24. Mart. 
1765. 16 BU. Fol. . 



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• iI,!:-' I ... : r .', , '>8» H« 81«!A^' .! I ,''r/. cov »x 

Ohne Ort Jahr und Namen , aber aus dem Zosamm^nhange 
seigt lieh, datt tie Ton . Basy^vi^, ay» :4em li^ir 17 1 p. . pdj^r 1716 
Mln mitaK aU er gedrfogt «iiiNle,.'4«a;Gr9wfl|7ittiQhf..4rciid^ her- 
ausKugtobeiu Der Veifaiier sagt, «m if0lttemi|i«ber Caiic^lliit 
Stetfens habe ein Stück des Archirt) so Cameratia betrifft, vor 
dem Feinde gerettet, et bei drei venchiedenen Pertonen deponirt, 
und 5000 Rthlr. darauf geliehen, lei auf dea Administratora Re- 
quisition von dem Magistrat zu Hamburg in Verhaft genommen. 
Der Verfasser erklärt sich bereit, den Theil des Archivs, den er 
aelbat in Händen habe, an Kaiserliehe Gevollmaehtigte in geben ge- 
gen Veriicherung dee KMierljelien:|MetlorU an der Reite naeh 
Hamburg und gegen Vergütung der in des Hersogs Diensten ver- 
wandten Gelder. Der Kaiser wird gebeten die Freilassung des Stef- 
fen t stt bewirken, der Creditor der öOOORtUr»- wohne jetstlnSohlet^ 
wig, nnd tei dethalb Gefahr, data dat AtMr in D&nfiehe flindb falle. 
Vgl. S. H. 79 C. 

S* U. 122 A« i . 

' 'Spedti fack heir^lftnd dm Geh$mm RtOh vön Siambki Ärr^- 
Urung, 7 Bll. Fol. 

Enthält eine Relation über des Geh. Raths und Amtmanns Baron 
.Tpn Stamjbeke Widersetslichkeit gegen die Cammer o. 9» w.. to 
VM «in franaltriaehea Sehreiben dea Hersagt .an Moqn, Stark et Bramr 
merv Oldenburg 28. loni 1 7 33. ' 

,1! semble, quc !e sort irouve plaisi'r au surcroil dp mcs deplaisirs 
en donnant Ic vertige h plus d'un de nies ministres, Tun apres l'autre, 
pour m'obliger k des reniedes cootraires ä mon naturei 

' • . • . . ' '• , ] i ' 

S« U. ,l6ö i^t . 

Herrn. Nicol. Sc hw artz ^ pastor Grubensis in Wagria^ 
Ephemeris quorumlibet inchoata a 1706 et contin. usque ad a 
±784. P. 1. 2. in 4 Bänden bis 1727. 

P« 3f T. i beginnt mit dem Leben einiger Prediger dieser 
Fftrttenthümer. P. 3« T. 2 mit Verzeichniss der Probate, welche 



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SU Preetz von Anfang bis hieher gewesen. P. 3, T. 3 mit Nach- 
richt von den Predigern, welche nach der Reformation an den 
Kirchen in Kiel gestanden. 

Da« Ganze 7 Bde. 4202 Seiten. 4to. 

Die Handschrift war früher im Besitz von O. H. Moller, der 
tie aus Wiederholdt, Probsten zu Eiderstedt, Bibliothek erhielt. 



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s. 


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Z. 


3 


V. u. 13 — 20. 


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15 


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14 


V. u. Session. 




18 


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14 


V. 0. Febr. 


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14 


V. 0. 1590. • • " • 


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T. u. Rechtstage. 


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die Beilagen sind nicht in der dfio. Biblothek gedruckL 



Wegen der Behauptung in der Anmerkung zu S. 26 der Schrift: 
Dänemark und die Herzogthümer Schleswig und Holstein. Kurzgerassle 
Widerlegung u. s. w. Hamburg, 1810, 8., dass in dem Anhange zu 
den Landtagsaclcn auf der Kieler Universiiälsbibliothck die Worte des 
Huldigungspalents vom 22. Aug. 1721, ,,und zu incorporiren" fehlen, be- 
merke ich, dass auf der Kieler Uuiversilälsbibiiolhek kein solcher An- 
hang vorhanden ist, in dem gedruckten Kxemptare dieses Patents der 
Universitätsbibliothek stehen die genannten drei Worte. 



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